Dienstag, 21. November 2017

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Zahl der Scheidungen nahm 2016 wieder leicht zu

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Von den rheinland-pfälzischen Familiengerichten wurden 2016 insgesamt 8.897 Ehen geschieden. Im Vergleich zum Vorjahr (8.835 Scheidungen) ist damit erstmals seit 2011 wieder eine Zunahme (plus 0,7 Prozent) zu verzeichnen. Seit Landesgründung wurde der bisherige Höhepunkt mit 11.567 Scheidungen im Jahr 2003 registriert.

Von den im Jahr 2016 beendeten Ehen scheiterten die meisten (495 bzw. 6 Prozent) im „verflixten siebenten Jahr“. Allerdings hält der Trend, sich auch nach langjähriger Ehe zu trennen, weiterhin an. Der Anteil der Ehen, die zum Zeitpunkt der Scheidung noch keine fünf Jahre bestanden hatten, lag in den 1970er Jahren bei fast 30 Prozent (2016: 12 Prozent). Gleichzeitig erhöhte sich der Anteil der geschiedenen Ehen, die vorher mehrere Jahrzehnte Bestand hatten. Im Jahr 2016 trennten sich 1.484 Paare (17 Prozent), die bereits die silberne Hochzeit gefeiert hatten (1970: 4 Prozent).

Im vergangenen Jahr wurden durch die Trennung ihrer Eltern 6.365 minderjährige Kinder zu Scheidungswaisen. Die Entwicklung der Sorgerechtentscheidungen bei rechtskräftigen Ehescheidungen zeigt eine deutliche Zunahme der Bereitschaft, auch nach der Trennung weiterhin gemeinsam für die Kinder Sorge zu tragen. 2016 wurde im Rahmen eines Scheidungsverfahrens lediglich in 59 Fällen (3 Prozent) die Übertragung des Sorgerechts auf einen Elternteil durch den Familienrichter angeordnet. Im Jahr 2006 erstritten sich in 310 Fällen (8 Prozent) die Mutter oder der Vater nach der Trennung das alleinige Sorgerecht.

Im Jahr 2016 wurden zudem 59 gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften durch gerichtlichen Beschluss aufgehoben; im Vorjahr waren es 47.

Die Statistik über die  rechtskräftigen Beschlüsse in Ehesachen wird wie auch die Statistik der rechtskräftigen Aufhebungen von Lebenspartnerschaften jährlich aus den Meldungen der Familiengerichte erstellt.

Autorin: Charlotte Schmidt, Referat Auswertungen und Analysen A1

Fünf Tipps für ein sicheres Smartphone

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Smartphones sind kleine Computer – und genauso sollten sie behandelt werden, wenn es um die Sicherheit geht. Das unterschätzen aber viele Nutzer. Wer jedoch bei der Nutzung auch an den Aspekt Sicherheit denkt, kann sein Smartphone vor Schäden und Datenverlust schützen.

Die fünf Tipps der Polizei für ein sicheres Smartphone:

- Nutzen Sie den Gerätesperrcode, die automatische Displaysperre und aktivieren Sie stets die SIM/USIM-PIN. Passwörter sollten getrennt vom Gerät aufbewahrt werden. Achten Sie bei der Eingabe von Zugangsdaten darauf, dass niemand Ihr Passwort ausspähen kann.
- Laden Sie keine Dateien aus unsicheren Quellen herunter. Nutzen Sie nurApp-Stores seriöser Anbieter.
- Aktivieren Sie drahtlose Schnittstellen nur bei Bedarf. Eine direkte Koppelung mit anderen Geräten zum Austausch von Daten, etwa über Bluetooth oder NFC, darf nur mit vertrauenswürdigen Partnern geschehen.
- Verwenden Sie Online-Banking-Apps nicht auf dem gleichen Gerät, auf dem Sie auch die mobilen TAN empfangen.
- Hinterfragen Sie Provider-Updates, die Sie per SMS, MMS oder als Link erhalten – es kann sich um Schadsoftware handeln.

Mehr Tipps unter: http://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/gefahren-im-internet/smartphone-sicherheit.html

Geflügel darf raus aus dem Stall

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Veterinäre heben Stallpflicht wegen Geflügelpest ab April auf

KREIS MYK. Das akute Geflügelpestgeschehen ist in Rheinland-Pfalz rückläufig. Daher kann die im Landkreis Mayen-Koblenz und der Stadt Koblenz seit November geltende Stallpflicht zum 31. März aufgehoben werden. Ab April dürfen Hühner, Gänse und anderes Nutzgeflügel wieder im Freiland gehalten werden.

Auch wenn die Stallpflicht nicht mehr gilt, rät Dr. Simone Nesselberger von der Veterinärbehörde der Kreisverwaltung den Geflügelhaltern dennoch, weiterhin die bewährten Sicherheits- und Hygienemaßnahmen aufrecht zu halten, um eine erneute Ausbreitung der hochansteckenden Vogelgrippe zu verhindern: „Situationen wie im letzten Herbst, als sich die Krankheit rasant ausbreitete, können leider immer wieder eintreten. Die Geflügelhalter sollten sich auch für zukünftige Schutzmaßnahmen rüsten, um im Fall der Fälle die Auswirkungen auf ihre Tiere so gering wie möglich zu halten. Es sollte eigene Stallkleidung getragen werden, der Kontakt zwischen Haus- und Wildvögeln möglichst vermieden werden und kein Oberflächenwasser als Tränkewasser verwendet werden.“

Insgesamt gab es in Deutschland bei der jüngsten Geflügelpestwelle über 1000 betroffene Wildvögel und rund 80 bestätigte Fälle beim Hausgeflügel. In Rheinland-Pfalz waren es 22 Ausbrüche bei Wildvögeln und zwei betroffene kleinere Hausgeflügelbestände. Im Kreis Mayen-Koblenz und der Stadt Koblenz gab es zwei Nachweise bei Wildvögeln (Reiherenten und Möwenvogel). Durch frühzeitige und konsequent umgesetzte Biosicherheitsmaßnahmen in den Hühnerbetrieben konnte der Übergriff auf Hausgeflügelbestände komplett verhindert werden.

Neue Ausgabe der Blätter zum Land: Von Saar-Lor-Lux zur Großregion

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"Rheinland-Pfalz - Partner in der Großregion" in der Reihe "Blätter zum Land" der Landeszentrale für politische Bildung erschienen / Kostenlos erhältlich

Die Blätter zum Land der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz erschienen erstmals im Jahre 1999 und entwickelten sich zu einem Renner.

Ab sofort ist die Ausgabe 73 "Rheinland-Pfalz - Partner in der Großregion" kostenlos erhältlich. Autor Dr. Otto Schmuck präsentiert in der neuen Publikation einen Überblick über Geschichte und Aufgaben der "Großregion Saar - Lor - Lux -Rheinland-Pfalz - Wallonie - Französische und Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens", die zur Vereinfachung meist "Großregion" genannt wird. Was 1974 als Großregion "Saar-Lor-Lux" - zunächst gegründet vom Saarland, von Lothringen und von Luxemburg - seinen Anfang für eine regionale Zusammenarbeit in Europa nahm, wurde 1992 durch die Gebiete Trier/Westpfalz und 1994 schließlich die Wallonie, deren Deutschsprachige Gemeinschaft und das restliche Gebiet von Rheinland-Pfalz erweitert. Die Großregion ist heute mit rund 11,5 Millionen Bewohnerinnen und Bewohnern ein beachtlicher Wirtschaftsfaktor in Europa.
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Warn- und Informationssystem Katwarn wird getestet

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Probealarm am 3. April, 11 Uhr

KREIS MYK. Einen Probealarm des elektronischen Warn- und Informationssystems KATWARN, das im Landkreis Mayen-Koblenz seit März 2015 im Einsatz ist, kündigt die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz für Montag, 3. April, um 11 Uhr an. Der Probebetrieb wird 30 Minuten andauern und in allen Kommunen des Landkreises geschaltet. Es wird die Funktionsfähigkeit der  „Warnung der Bevölkerung“ überprüft.

Bei Gefahrensituationen wie Hochwasser, Großbränden oder Industrieunfällen ist es mit dem Warn- und Informationssystem zusätzlich zu den etablierten Warnungen durch Polizei, Feuerwehr sowie Fernsehen und Rundfunk möglich, den Bürgern per Smartphone-App Warnungen und Verhaltenshinweise herauszugeben. Zudem übermittelt die Anwendung Warnungen zu „extremen Unwettern“ des Deutschen Wetterdiensts. Die Anmeldung ist freiwillig und kostenfrei. Wer kein Smartphone besitzt, kann Katwarn auch als SMS- oder E-Mail-Service abonnieren.“

Die Mayen-Koblenzer Nutzer von Katwarn werden den Hinweis bekommen, dass es sich bei der Alarmierung um einen Probealarm handelt.

Weitere Informationen im Internet unter www.kvmyk.de oder www.katwarn.de .

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