Montag, 19. Februar 2018

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Mitteilung des Eisenbahn-Bundesamtes

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Umsetzung der EU-Umgebungslärmrichtlinie in Rheinland-Pfalz (Thema: Fertigstellung des Lärmaktionsplanes Teil A und Ankündigung der zweiten Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung des Eisenbahn-Bundesamtes).

„Das Eisenbahn-Bundesamt hat den Teil A des Lärmaktionsplanes unter Beteiligung der Öffentlichkeit fertiggestellt. Insgesamt sind in der ersten Phase ca. 38.000 Beteiligungen eingegangen. Das Dokument ist im Internet über die Informations- und Beteiligungsplattform www.laermaktionsplanung-schiene.de erreichbar oder direkt unter dem folgenden Link abrufbar: www.eba.bund.de/lap. Auf Wunsch ist es auch in gedruckter Form erhältlich.

Am 24. Januar 2018 beginnt die zweite Phase der Öffentlichkeitsbeteiligung. Bis zum 7. März 2018 wird die Öffentlichkeit die Gelegenheit haben, sich an der Überprüfung des Lärmaktionsplanes Teil A zu beteiligen. Der daraus hervorgehende Lärmaktionsplan Teil B wird Mitte des Jahres 2018 veröffentlicht. Der Teil A und Teil B ergeben zusammen den Lärmaktionsplan für die Haupteisenbahnstrecken. Um eine möglichst breite Beteiligung zu erhalten, bittet das Eisenbahn-Bundesamt ausdrücklich um die Weiterleitung dieser Information. Wir bedanken uns für Ihre Mithilfe.

Das Eisenbahn-Bundesamt hat einen Informations-Flyer zum Thema Lärmaktionsplanung sowie ein Dokument mit Textbausteinen zur weiteren Verwendung (z.B. Pressemitteilung) erstellt, welche unter den nachfolgenden Links abrufbar sind: Flyer-Lärmaktionsplanung Textbausteine zur weiteren Verwendung

Es steht Ihnen frei diese als Informationsmaterial zur Weitergabe zu nutzen.

Ablauf der Öffentlichkeitsbeteiligung: Die Öffentlichkeitsbeteiligung findet in zwei zeitlich getrennten Phasen statt. Die erste Phase wurde vom 30. Juni bis zum 25. August durchgeführt. Das Eisenbahn-Bundesamt bietet auch zur kommenden zweiten Phase eine Informations- und Beteiligungsplattform im Internet an, die über die folgende Adresse erreichbar ist: www.laermaktionsplanung-schiene.de

Alternativ hierzu können Beteiligungen auch per Post an das Eisenbahn-Bundesamt, Lärmaktionsplanung, Heinemannstraße 6, 53175 Bonn geschickt werden. Der vom Eisenbahn-Bundesamt hierfür vorbereitete Fragebogen kann ab dem 24. Januar 2018 über die angegebene Internetadresse heruntergeladen oder postalisch über obenstehende Adresse angefordert werden.

LUPE hilft, Potenziale von Schülern zu entdecken

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Trierer Professorin Franzis Preckel ist an deutschlandweitem Forschungsverbund beteiligt

Gemeinsam wollen Bund und Länder die Entwicklungsmöglichkeiten leistungsstarker und potenziell besonders leistungsfähiger Schüler fördern. In diesem Rahmen sollen in dem aus 24 Teilprojekten bestehenden deutschlandweiten Forschungsverbund „Leistung macht Schule“ (LemaS) wissenschaftlich fundierte Grundlagen und Maßnahmen erarbeitet werden. Prof. Dr. Franzis Preckel von der Universität Trier ist gleich an zwei Teilprojekten beteiligt, die jeweils 1,17 Millionen Euro aus der Gesamtfördersumme von über 18 Millionen Euro erhalten. In Berlin fiel am 30. Januar der Startschuss zu dieser Initiative.

Franzis Preckel, Professorin für Hochbegabtenforschung und -förderung an der Universität Trier, leitet das Teilprojekt LUPE und kooperiert bei „Lesson Study“ mit ihrer Kollegin Prof. Dr. Miriam Vock von der Universität Potsdam. Beide Wissenschaftlerinnen gehören zum sechsköpfigen Team, das den erfolgreichen Verbundantrag geschrieben hat. Das Gesamtprojekt ist auf fünf Jahre angelegt und wird für eine zweite, ebenfalls fünfjährige Phase neu ausgeschrieben. „Dieser Zeitrahmen bietet hervorragende Chancen, etwas Nachhaltiges aufzubauen“, sagt die Psychologin Franzis Preckel.

LUPE ist innerhalb des Forschungsverbundes Bestandteil des Moduls Diagnostik. Entsprechend legt das Projekt den Fokus darauf, Grundschullehrkräfte darin zu unterstützen, den Leistungsstand ihrer Schüler richtig einzuschätzen. Unerkannte Potenziale zu entdecken, ist eines der vorrangigen Ziele des Bund-Länder-Programms. Geschärfte Diagnose-Kompetenzen unterstützen Lehrkräfte bei der Gestaltung eines differenzierten und leistungsgerechten Unterrichts, der wiederum Potenziale von Schülern weiterentwickeln kann. „In Deutschland wird häufig nur ein identisches Arbeitsmaterial für alle Schülerinnen und Schüler eingesetzt. In anderen europäischen Länder wird dagegen leistungsbezogen mit unterschiedlichen Materialien gearbeitet – mit guten Erfahrungen“, begründet Franzis Preckel dieses Vorgehen.

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„Schlechte Noten für den Politikunterricht an Schulen sind nicht überraschend“

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Rheinland-Pfalz belegt einen der letzten Plätze in bundesweiter Vergleichsstudie – Politikdidaktiker der Universität Trier fordern höheren Stellenwert für schulische politische Bildung

Im bundesweiten „Ranking Politische Bildung 2017“, das den Stellenwert der Politischen Bildung an allgemeinbildenden Schulen der Sekundarstufe I vergleicht, liegt Rheinland-Pfalz für das Gymnasium weit abgeschlagen auf dem drittletzten Platz. Die Studie, die vom Bielefelder Sozialwissenschaftler Prof. Dr. Reinhold Hedtke am heutigen Mittwoch veröffentlicht wird, weist dem Fach auch in der Realschule plus nur einen unterdurchschnittlichen Rang zu.

„Überraschend kommt das schlechte Ergebnis nicht“, urteilt Prof. Dr. Matthias Busch, der an der Universität Trier seit dem Sommersemester 2017 die Professur Didaktik für Gesellschaftswissenschaften bekleidet. Seit Jahren fordert beispielsweise der rheinland-pfälzische Landesverband der Deutschen Vereinigung für Politische Bildung, der Fachverband der Politiklehrerinnen und -lehrer, eine höhere Stundenzahl für den Politikunterricht. „Mit gerade mal zwei Wochenstunden in der neunten und einer Wochenstunde in der zehnten Klasse erhalten Schülerinnen und Schüler an rheinland-pfälzischen Gymnasien (G9) nicht nur signifikant wenig politische Bildung. Der Politikunterricht setzt zudem deutlich zu spät ein“, so Busch. Andere Bundesländer wie Baden-Württemberg, Hessen oder Nordrhein-Westfalen geben bereits ab dem fünften Jahrgang Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, über Fragen des demokratischen Zusammenlebens nachzudenken.

„Viele Schülerinnen und Schüler würden einen höheren Stellenwert der politischen Bildung begrüßen“, weiß Busch. So zeigten zahlreiche Befragungen, dass sich Jugendliche einen früheren Beginn und mehr politische Bildung, insbesondere die Thematisierung aktueller politischer Ereignisse, in der Schule wünschten. In den letzten 15 Jahren seien das politische Interesse und der Wunsch nach Beteiligung bei Jugendlichen kontinuierlich gestiegen, zugleich aber auch Ressentiments und Distanz gegenüber der etablierten Politik gewachsen. „Politikunterricht – ergänzt um ein partizipativ gestaltetes Schulleben, das demokratisches Erfahrungshandeln ermöglicht – ist deshalb für Jugendliche der wichtigste Ort, um politisch-gesellschaftliche, rechtliche und ökonomische Fragen systematisch zu reflektieren und kontrovers im Klassenverband zu diskutieren.“

Das „Ranking Politische Bildung 2017“ vergleicht bisher allerdings nur Stundenzahlen und Dauer des Politikunterrichts in den Bundesländern. Aussagen über die Qualität des Politikunterrichts lassen sich hieraus nicht gewinnen. Mit dem neuen kompetenzorientierten Lehrplan für die gesellschaftswissenschaftlichen Fächer hat das Land Rheinland-Pfalz in der Sekundarstufe I in den letzten zwei Jahren wichtige Voraussetzungen für die Innovation des Faches geschaffen. Auch die universitäre Lehrerbildung wurde in Rheinland-Pfalz in den letzten Jahren durch die Schaffung neuer Professuren für die Didaktik der Politischen Bildung an der TU Kaiserslautern und der Universität Trier verbessert.

Nichtsdestotrotz bleibt die Unterrichtsentwicklung in der politischen Bildung eine große Herausforderung. „Die Anforderungen an Fachlehrkräfte sind in der politischen Bildung besonders hoch, da sie gleichermaßen über politikwissenschaftliches, soziologisches, ökonomisches und juristisches Fachwissen verfügen müssen und in ihrem Unterricht ständig wechselnde aktuelle Ereignisse thematisieren,“ so Julia Frisch, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Arbeitsbereich Didaktik der Gesellschaftswissenschaften an der Universität Trier. „Dass Politikunterricht vielfach fachfremd, also von nicht ausgebildeten Lehrkräften, unterrichtet wird, wie es die Bielefelder Studie andeutet, stimmt deshalb nicht optimistisch.“

Zu den Personen

Prof. Dr. Matthias Busch unterrichtet seit dem Sommersemester 2017 an der Universität Trier angehende Lehramtsstudierende in Didaktik der Gesellschaftswissenschaften. Zuvor hatte er eine Juniorprofessur für Didaktik der Politischen Bildung an der TU Kaiserslautern inne. Matthias Busch hat selbst Sozialkunde und Deutsch auf Lehramt studiert und war danach zunächst einige Jahre als Dozent und Lehrer an Oberschulen, in der Erwachsenenbildung und der Referendarausbildung tätig. Im November 2017 wurde er für sein Seminar „Politik und Politikvermittlung“ mit dem Lehrpreis der Universität Trier geehrt. Im Rahmen des Programms "Sowi4you" bietet sein Lehrstuhl Schulen der Großregion vielfältige Möglichkeiten für Kooperationen, Fortbildungen und Begleitforschung im Bereich der historisch-politischen Bildung an, unter anderem thematische Schüler-Projekttage, didaktische Entwicklungsforschung in Zusammenarbeit von Schulen und universitären Lehrveranstaltungen, Begleitung demokratiepädagogischer Schulentwicklungsprozesse, Bereitstellung von regionalspezifischen Lehr-Lern-Materialien sowie didaktische Fachveranstaltungen für Lehrkräfte.

Jugendschutz auch an Fastnacht unverzichtbar

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Kreisjugendamt macht auf die Einhaltung des Jugendschutzgesetzes im Karneval aufmerksam

Die karnevalistische Zeit strebt ihrem Höhepunkt entgegen. Die Narren erobern in den kommenden Tagen die Straßen und verbreiten eine ausgelassene Feierstimmung. Dabei wird oftmals nicht nur fröhlich gefeiert, sondern auch viel Alkohol getrunken. So ist es nicht verwunderlich, dass viele Kinder und Jugendliche durch das Verhalten Erwachsener denken, dass Alkohol und der Vollrauch zur Fastnacht einfach dazugehören. Aus diesem Grund weist das Kreisjugendamt zur Fatnachtszeit noch einmal besonders auf die Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen hin und appelliert an die „Vorbildfunktion“ aller Erwachsenen.

Jugendschutz und Fastnacht sind keine Gegensätze, sondern gerade in dieser Zeit ein unabdingbarer Partner, der einen klaren Rahmen in Bezug auf die Abgabe und den Konsum von Alkohol, sowie Aufenthaltszeiten bei Veranstaltungen liefert. Klare Spielregeln sind grob zusammengefasst:

  • Kein Alkohol für unter 16-Jährige!
  • Der Verzehr und Kauf von Bier und Wein oder weinhaltigen Getränken ist Jugendlichen ab 16 Jahren erlaubt.
  • Die Abgabe anderer alkoholischer Getränke an unter 18-jährige ist verboten und der Verzehr ist Kindern und Jugendlichen nicht gestattet.
  • Jugendlichen unter 16 Jahren ist die Anwesenheit bei Tanzveranstaltungen nur in Begleitung einer personensorgeberechtigten oder erziehungsbeauftragten Person gestattet. 16- und 17-Jährige dürfen ohne Begleitung bis 24 Uhr an Veranstaltungen teilnehmen.
  • Die Abgabe von Tabakwaren und das Rauchen in der Öffentlichkeit darf unter 18-Jährigen nicht gestattet werden.

Neben der Verantwortung der Eltern und Erwachsenen sind auch die Veranstalter von Fastnachtssitzungen und Tanzveranstaltungen sowie die Inhaber von Gaststätten und sonstigen Verkaufsstellen von Alkohol (Kioske, Tankstellen, Imbissstuben) in der Pflicht, die Jugendschutzbestimmungen umzusetzen. So müssen Veranstalter und Gewerbetreibende auch die geltenden Vorschriften in einer deutlich erkennbaren Form, z.B. direkt an der Kasse, Theke, Ausschank- und Abgabestelle, aushängen. Dabei ist es wichtig, dass die Beschränkungen bzw. das Verbot nicht nur für die Abgabe sondern auch für den Konsum von Alkohol gelten. Es ist darauf zu achten, dass ein unerlaubter Konsum von Alkohol unterbunden wird.

Das Wohl der Kinder und Jugendlichen sollte nicht nur den Ordnungsbehörden überlassen bleiben, sondern allen am Herzen liegen. Die Auswirkungen von übermäßigem Alkoholkonsum sind hinlänglich bekannt. Um die Tradition des gemeinsamen Feierns und Fröhlichseins an Fastnacht zu erhalten, sollte gerade der maßvolle und gewissenhafte Umgang mit Alkohol im Vordergrund stehen und kein Auge zugedrückt werden, wenn es um ein so wichtiges Thema wie den Jugendschutz geht. Jugendschutz geht alle an!

Mehr Informationen gibt es bei der Kreisverwaltung, Markus Rüdel, Kreisjugendförderung, Telefon 06761 82509, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Julia Klöckner tritt beim „Orden wider den tierischen Ernst“ auf

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* Montag, 29. Januar, 20.15, ARD

* Winfried Kretschmann erhält den Orden

Auch 2018 verbindet die karnevalistische Traditionsveranstaltung politische Redner in der Bütt mit Aachener Heimatgefühl, Comedy und Karneval: die 68. Verleihung des Ordens "Wider den tierischen Ernst".

Winfried Kretschmann, Deutschlands erster und bisher einziger grüner Ministerpräsident, wird als Ritter 2018 in den Ordenskonvent des AKV aufgenommen.

Neben dem AKV-Präsidenten Werner Pfeil wird auch Moderator und ARD-Tagesschau Sprecher Jens Riewa 2018 wieder durch die Festsitzung im Aachener Eurogress führen. Die politische Rede im karnevalistischen Umfeld und das "Öcher Flair" sind von jeher Markenzeichen und Unikat der Ordensverleihung.

So sind auch 2018 wieder Größen des politischen Tagesgeschäfts wie NRW-Ministerpräsident Armin Laschet, CDU Vizechefin Julia Klöckner und FDP Bundesvorstand Alexander Graf Lambsdorff auf der Bühne zu sehen.

Die Rheinland-pfälzische CDU-Chefin und Fraktionsvorsitzende im Landtag, Julia Klöckner MdL, geht in der Sendung mit einem selbst geschriebenen Auftritt als „Christel von der Post“ in die Bütt - in original Postmontur und mit Telegrammen aus aller Welt für den neuen Ordensträger …

Julia Klöckner ist selbst von Kindesbeinen an Fastnachterin und stand schon früh auf der Karnevalsbühne der Guldentaler „Sunneblum“. Als Ehrenoffizierin der Mainzer Ranzengarde geht sie jedes Jahr den Rosenmontagszug in Mainz mit.

Julia Klöckner: „Die Fastnacht in Aachen, im Rheinland, ist anders als bei uns in Mainz, Bad Kreuznach oder Guldental. Aber das macht die 5. Jahreszeit ja aus - jeder nach seiner Facon, Hauptsache gesellig und unterhaltend - ohne unter die Gürtellinie zu gehen. Parteiübergreifend wird da gelacht und geschunkelt.“

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