Donnerstag, 27. Juli 2017

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Rheinland-Pfälzer unterschätzen Parodontose-Gefahr

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Zudem erinnerte er daran, dass die Verbandsgemeinde Linz in Zusammenarbeit mit der Stadt Linz vor einigen Jahren gemeinsam einen Pendlerparkplatz gebaut hat. „Weiterhin“, so Stefan Betzing, „hat sich die Verbandsgemeinde aufgrund der überregionalen Bedeutung bereit erklärt, sich auch an den Kosten für den Umbau zu beteiligen. Dass die Maßnahme ohne Angabe von Gründen nun von 2018 auf 2020 verschoben wird, betrachtet die CDU als Schlag ins Gesicht.“

„Gerade unter dem Aspekt des demografischen Wandels, mit immer mehr älteren Bürgerinnen und Bürgern, und vor dem Hintergrund eines guten ÖPNV auf der Schiene, sollte Barrierefreiheit bei Bahnhöfen ein Muss werden. Das gilt auch für unseren Landkreis. Gleichzeitig möchte ich daran erinnern, dass der ÖPNV bis zum 1. Januar 2022 auf die Belange der in ihrer Mobilität eingeschränkten Menschen besonders Rücksicht nehmen muss, um bis zum genannten Datum eine vollständig barrierefreie Nutzung der öffentlichen Nahverkehrsangebote zu erreichen“, betonte Achim Hallerbach.

„Barrierefreie Bahnhöfe und die Halbierung des Bahnlärms bis 2020 mit der Umsetzung von mehr passiven Lärmschutz hier bei uns am unteren Mittelrhein sind Ziele, für die ich auch weiterhin engagiert kämpfen werde“, bekräftigte Erwin Rüddel unter Beipflichtung des Parlamentarischen Staatssekretärs Peter Bleser.

Voll auf die Zwölf

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Erste Hilfe bei Beulen aus der Hausapotheke

Mainz, den 24. Juli 2017 – Ein Sturz beim Sport oder die übersehene Schrankecke: Beulen entstehen durch einen Schlag oder Stoß am Kopf. In der Folge strömt Gewebeflüssigkeit in die Stelle und führt zu der Schwellung. Wird die Haut am Kopf bei dem Stoß zusätzlich beschädigt, können sehr starke Blutungen die Folge sein, weil sich am Kopf viele Blutgefäße befinden. Wer sich den Kopf angestoßen hat, sollte sich als erste Maßnahme hinlegen und den Kopf leicht erhöht lagern. Darauf weist Andreas Hott, Vorstand des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz – LAV, hin.

Ein Stoß am Kopf führt häufig zu den folgenden Symptomen: Kopfschmerzen, Benommenheit und Schwindel. Schwerere Schäden können Bewusstseinsstörungen und Koordinationsprobleme gefolgt von Übelkeit und Erbrechen sein, zählt Hott auf. „So einfach sich eine Beule am Kopf anhören mag, so umsichtig sollte man mit ihr umgehen und sie nicht auf die leichte Schulter nehmen. Denn alle Symptome, die über normale Kopfschmerzen hinausgehen, können auf eine schwerere Schädigung hindeuten. Das kann von einer Gehirnerschütterung bis hin zum Schädel-Hirn-Trauma bei einem heftigen Aufprall reichen. Hier sprechen wir von starken bis massiven Schäden, die umgehend ärztlich behandelt und kontrolliert werden müssen“, rät der Apotheker.

Auch einfache Beulen, die unauffällig verlaufen, sollten etwa für 24 Stunden beobachtet werden. Treten nachträglich Verschlechterungen wie Schwindel oder Erbrechen auf, muss auch noch Stunden nach dem Missgeschick rasch ein Arzt aufgesucht werden. „Darum gilt für mich“, fährt Hott fort, „dass die Hausapotheke bei Beulen wirklich nur für die erste Hilfe gedacht ist.“

Bei Beulen am Kopf kann man sich für diese Erstversorgung an der PECH-Regel orientieren: P steht für Pause machen, E steht für Eis – also das Kühlen, C für den leichten Druck einer Kompresse und das H für Hochlegen. „Für die schnellere Abheilung der Beule empfehlen sich außerdem Gele und Cremes mit Arnika, Beinwell oder Ringelblume, die alle eine abschwellende Wirkung haben. Gele haben den Effekt, dass sie zusätzlich kühlen und so die Beule rascher zurückgeht“, so Hott.

Gesundheitsamt bietet Impfberatungen an

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Sprechstunden an allen drei Standorten – Termin in Mayen am 2. August fällt aus

KREIS MYK. Das Gesundheitsamt Mayen-Koblenz unterhält in Koblenz, Mayen und Andernach eine Dauerimpfstelle, die Sprechstunden zu festen Sprechzeiten durchführt. Ohne Voranmeldung können Beratungs- und Impfwillige das Angebot zu den folgenden Zeiten beanspruchen: Im Gesundheitsamt Andernach jeweils am letzten Mittwoch im Monat von 13.30 bis 15 Uhr, in Einzelfällen sind auch Ausweichtermine nach telefonischer Vereinbarung möglich (Tel. 02632/251600); im Gesundheitsamt Koblenz donnerstags von 13 bis 15 Uhr  (Tel. 0261-9148070); der reguläre Impftermin im Gesundheitsamt Mayen am Mittwoch, 2. August, fällt ausnahmsweise aus (nächster Termin 6. September).

Für alle drei Standorte gilt, dass eine telefonische Beratung auch zu anderen Zeiten nach telefonischer Anfrage möglich ist. Neben den Beratungen werden die öffentlich empfohlenen Schutzimpfungen gegen Masern-Mumps-Röteln, Diphtherie, Tetanus, Polio und Keuchhusten kostenlos angeboten.

Zur Überprüfung des Impfstatus ist es unbedingt notwendig, das Impfbuch (Impfausweis) mitzubringen. Zusätzlich erfolgt eine Impfberatung für Fernreisen. In den Gesundheitsämtern Andernach und Mayen nach telefonischer Anfrage, im Gesundheitsamt Koblenz donnerstags von 13.30 bis 15.30 Uhr.

Wenn die Seele im Alter krank wird

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Sprechstunden für  Angehörige und Betroffene im August

KREIS MYK. Regelmäßig bietet das Gesundheitsamt Mayen-Koblenz Sprechstunden für Menschen mit seelischen Problemen im höheren Lebensalter (z.B. Altersverwirrtheit) und ihre Angehörigen an. Die nächsten Termine sind am 7. August in Andernach, am 9. August in Mayen und am 21. August in Koblenz, jeweils ab 16 Uhr.

Jeweils am ersten Montag im Monat steht Dr. Marion Bauer-Hermani, Fachärztin für Psychiatrie und Neurologie und Chefärztin der Gerontopsychiatrie der Rhein-Mosel-Fachklinik Andernach, im Gesundheitsamt Andernach Betroffenen und Angehörigen von alten und psychisch kranken Menschen zum Gespräch zur Verfügung. Jeweils am zweiten Mittwoch im Monat findet eine solche Sprechstunde im Mayener Gesundheitsamt statt. Am dritten Montag im Gesundheitsamt Koblenz.

Bei diesen Sprechstunden gibt Bauer-Hermani Betroffenen und Angehörigen Tipps zum Umgang mit der Erkrankung, nennt Anlaufstellen und lädt zum Erfahrungsaustausch ein.

Anmeldungen (bis spätestens 12 Uhr des jeweiligen Sprechtages) unter 02632/407-5537.

Gute Pflege in Rheinland-Pfalz: Pflegeratgeber wurde aktualisiert

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Der rheinland-pfälzische Pflegeratgeber wurde umfassend aktualisiert. Er informiert nun auch über die zum 1. Januar 2017 in Kraft getretenen zahlreichen Neuerungen in der Pflegeversicherung. Der 160 Seiten starke Pflegeratgeber des rheinland-pfälzischen Sozialministeriums ist eine praktische und informative Alltagshilfe. Er beantwortet Fragen rund um die Pflege.

„Eine Pflegesituation ist für alle Beteiligten immer eine große Herausforderung und zugleich mit vielen, oft auch neuen Fragen verbunden. Da wir uns aber häufig erst mit dem Thema Pflege auseinandersetzen, wenn wir selbst oder ein Mensch aus unserem Umfeld betroffen sind, ist eine schnelle und umfassende Information durch den Pflege­ratgeber eine wertvolle Hilfe“, sagte Sozialstaatssekretär David Langner.

Der neu aufgelegte Pflegeratgeber beschreibt alle aktuellen Leistungen rund um die häusliche und stationäre Pflege, für Pflegehilfsmittel, Kurzzeit- und Verhinderungspflege und zeigt weitergehende zusätzliche Leistungen auf. Außerdem informiert er über Hilfen bei Demenz oder über Themen wie die rechtliche Vorsorge. Da die meisten Menschen auch bei Pflege- und Unterstützungsbedarf im häuslichen Umfeld betreut und versorgt werden wollen, legt der Ratgeber einen Schwerpunkt auf das Thema „Wohnen und Pflege zu Hause.“ Informationen zu den Pflegestützpunkten in ganz Rheinland-Pfalz und zu weiteren Kontakt- und Beratungsstellen runden das Angebot ab.

Der Pflegeratgeber ist in den 135 Pflegestützpunkten im Land erhältlich. Ab sofort kann er auch kostenfrei über die E-Mailadresse „bestellservice(at)msagd.rlp.de“ bestellt werden. Auf der Homepage des Ministeriums steht er als Download unter „www.msagd.rlp.de>Service>Publikationen“, Suchwort „Pflegeratgeber“, bereit.

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