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Organe spenden – darum geht’s!

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Aktuell warten in Deutschland mehr als 10.000 kranke Menschen auf ein Spenderorgan. Für sie alle bedeutet ein gespendetes Organ die Hoffnung auf ein neues Leben. Laut einer Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) erklären sich zwar viele der dort Befragten bereit, ein Organ nach dem Tod zu spenden, jedoch nur knapp ein Drittel dokumentiert diese Entscheidung in einem Organspendeausweis.

tag, das Mitgliedermagazin der KNAPPSCHAFT, informiert in seiner neusten Ausgabe mit einem sechsseitigen Sonderteil ausführlich zum Thema Organspende. Zum einen, um Ängste und Unsicherheiten zu nehmen, zum anderen, um den Lesern eine fundierte Grundlage für ihre Entscheidung zur Organspende nach dem Tod zu geben. Es werden Fragen wie beispielsweise „Was kann nach dem Tod gespendet werden?“ oder „Welche Voraussetzungen gelten für die Spende nach dem Tod?“ beantwortet.

Letztlich trifft jeder Mensch seine individuelle Entscheidung, pro oder contra Organspende, die er bestenfalls in einem Organspendeausweis dokumentiert. Neben zahlreichen Informationen, die zu einer persönlichen Entscheidung führen sollen, stellt die KNAPPSCHAFT ihren Kunden auch einen Organspendeausweis zur Verfügung.

Für Fragen von interessierten Kunden steht die E-Mail-Adresse  Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. zur Verfügung.

Senioren bekommen oft für sie riskante Medikamente

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Mainz, 11. Oktober 2017 - Rheinland-Pfalz weist bundesweit mit den höchsten Anteil an alten Menschen auf, denen ein Medikament verordnet wurde, das potenziell mehr Risiko als Nutzen für sie hat. Das zeigt der BARMER Arzneimittelreport, den Professor Daniel Grandt, Chefarzt am Klinikum Saarbrücken, erstellt hat. „Es gibt Arzneimittel, deren Einnahme für ältere Menschen kritisch ist. Sie sind auf der sogenannten PRISCUS-Liste aufgeführt“, erklärt Dunja Kleis, Landesgeschäftsführerin der BARMER in Rheinland-Pfalz und im Saarland.

Mehr als jeder vierte Rheinland-Pfälzer über 65 Jahren (25,43 Prozent) hat im Jahr 2016 ein PRISCUS-Medikament erhalten. Damit liegt Rheinland-Pfalz im Vergleich aller Bundesländer knapp hinter dem Saarland (25,93 Prozent) und Nordrhein-Westfalen (25,46 Prozent) auf Platz drei. Die geringsten Anteile an alten Menschen mit verordneten PRISCUS-Medikamenten weisen Thüringen (21,27 Prozent) und Hessen (21,40 Prozent) auf. PRISCUS ist ein Forschungsverbund, an dem sich Vertreter von Hochschulen und Kliniken mit der Gesundheit älterer Menschen beschäftigen.

Kleis berichtet: „Erfreulich ist, dass der Anteil an Senioren mit verordneten PRISCUS-Medikamenten rückläufig ist.“ 2010 lag er in Rheinland-Pfalz noch bei 31,81 Prozent und damit 6,38 Prozentpunkte höher als 2016. Im Jahr 2010 wurde die PRISCUS-Liste erstmals veröffentlicht. Kleis sagt: „Jeder Arzt, der einem älteren Patienten Arzneimittel verordnet, ist gefordert, bei der Nutzen-Risiko-Abwägung des Medikaments die altersspezifischen Besonderheiten zu berücksichtigen und die Dosierung entsprechend anzupassen.“ Derzeit umfasst die PRISCUS-Liste 83 Medikamente, die als potenziell ungeeignet für alte Menschen gelten.

Polypharmazie: Rheinland-Pfälzer oft betroffen

„Manchmal ist es nicht ein einzelner Wirkstoff, der gefährliche Nebeneffekte bei älteren Menschen verursacht, sondern das Zusammenwirken verschiedener Medikamente. Das gilt natürlich auch für alle anderen Altersgruppen“, erklärt Kleis. Umso bedenklicher sei es, dass es laut Arzneimittelreport kaum ein anderes Bundesland gibt, in dem mehr Menschen mindestens fünf Medikamente pro Jahr verordnet werden, als in Rheinland-Pfalz. „In der Medizin spricht man von Polypharmazie, wenn Patienten mit fünf oder mehr Medikamenten behandelt werden“, erläutert die BARMER Landesgeschäftsführerin.

In Rheinland-Pfalz wurden im Jahr 2016 fast jedem Dritten (32 Prozent) fünf oder mehr Arzneimittel verordnet (2015: 33 Prozent), was Rang fünf im Vergleich aller Bundesländer ergibt. Mehr als jeder fünfte Rheinland-Pfälzer (22,4 Prozent) erhielt dabei fünf bis neun Arzneimittel von seinem Arzt. 7,1 Prozent wurden zehn bis 14 Arzneimittel verschrieben. Mehr als 15 verordnete Arzneimittel erhielten 2,8 Prozent der Rheinland-Pfälzer.

„Eine unangemessene Übertherapie liegt in Fällen von Polypharmazie nicht zwangsläufig vor. Teils werden von Patienten mit Polypharmazie Medikamente unnötig eingenommen. Das legen viele Untersuchungen nahe“, betont Kleis. Je mehr Medikamente eigenommen würden, desto höher sei das Risiko von Wechselwirkungen zwischen ihnen. Patienten haben seit 1. Oktober 2016 Anspruch auf einen Medikationsplan, wenn sie mindestens drei zulasten der gesetzlichen Krankenkassen verordnete Medikamente gleichzeitig und dauerhaft einnehmen.

Vortrag: Sehkraft erhalten - Augenlicht regenerieren

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Rhein-Lahn-Kreis. Das Augenlicht ist eines unserer wichtigsten Sinnesorgane. Lässt die Sehkraft nach, durch Krankheit oder Alterungsprozess, stellen sich vielen Menschen die Frage: Was kann ich tun, um meine Sehkraft zu erhalten oder gar zu verbessern?
Durch ein einfaches, gezieltes Training der Augen kann die Sehkraft verbessert werden. Auch Ernährungstipps, Akupressur und Atemübungen runden das Selbsthilfeprogramm für die Augen ab.

Umfassende Informationen bietet die Kreisvolkshochschule mit einem Vortragsabend an. Der Vortrag „Sehkraft erhalten – Augenlicht regenerieren“ wird von Heilpraktikerin Frauke Struck-Haas gehalten. In ihrem Vortrag geht sie auch auf die Makula-Degeneration ein sowie auf naturheilkundliche Therapiemöglichkeiten.
Der Vortrag findet am Donnerstag, 26. Oktober, 19 bis ca. 20.30 Uhr in Bad Ems, Goethe-Gymnasium, Schulstraße 365, Raum 322 statt. Die Vortragsgebühr beträgt 8 Euro pro Person an der Abendkasse.

Informationen und Anmeldung: KVHS Rhein-Lahn, Telefon 02603 972-163
Hinweis: bitte rechtzeitig anmelden, der Vortrag findet ab 8 Personen statt.

Die Angst vor dem Zahnarzt besiegen

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Vortrag: Schmerzhypnose entlastet Patient und Arzt

Angst vor dem Zahnarztbesuch ist ein häufiges Erscheinungsbild, unter dem nicht nur der Patient leidet. Denn die Nervosität überträgt sich unbewusst auch auf den Arzt. Der Patient bemerkt dessen zunehmende Anspannung und reagiert seinerseits mit mehr Unruhe. Einen Ausweg aus diesem Teufelskreis eröffnet die Hypnose: Die Behandlung verläuft entspannt und der Arzt kann besser arbeiten.

Zu diesem Themenkomplex gibt es am Donnerstag, 19. Oktober, um 18 Uhr das zweite Referat einer dreiteiligen Vortragsreihe in der StadtBibliothek Neuwied. Besonders ausführlich geht die Referentin Aysenur Heim-Parringer, die seit 2013 eine eigene Praxis in Neuwied unterhält, dabei auf die Dentalphobie ein.

Die Hypnose ist jedoch nicht nur für Angst-Patienten eine Lösung. Sie eignet sich auch als Alternative zur Vollnarkose, die bei Patienten mit ausgeprägter Dentalphobie, extremen Würgereiz oder Allergien gegen lokale Betäubungsmittel notwendig ist. Die Schmerzstillung durch Hypnose beim Zahnarzt ist mittlerweile ein anerkanntes und verbreitetes Verfahren. Einzelne Kliniken operieren bereits mit dieser Methode, weil keine Nebenwirkungen wie allergische Reaktionen zu befürchten sind, dafür aber die Wundheilung und die Erholung des Patienten vom Eingriff sehr viel schneller erfolgt als nach Operationen unter Narkotika.

Eine Wirkungsmöglichkeit ist die Schmerzreizableitung, bei der die Schmerzen nicht als solche wahrgenommen werden. Dadurch kann sich der Körper regenerieren und das Schmerzgedächtnis ausschalten. „In der Trance sind die einzelnen Bereiche, die für das Auslösen von Angst zuständig sind, nicht mehr aktiv“, meint die Hypnoseanalytikerin Heim-Parringer und beruft sich auf Erkenntnisse deutscher Wissenschaftler, die Veränderungen in Gehirnen unter Hypnose untersuchten.

Immer schlapp und müde

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Niedrigen Blutdruck erkennen und gegensteuern

Mainz, den 9. Oktober 2017 – Ein niedriger Blutdruck ist im eigentlichen Sinne keine Erkrankung. Betroffene können sich aber dennoch unwohl und deutlich in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt fühlen. Typische Symptome für einen zu niedrigen Blutdruck können morgendlicher Schwindel beim Aufstehen sein, in schweren Fällen können sogar Ohnmachtsanfälle auftreten. Weil bei niedrigem Blutdruck das Gehirn zu schwach durchblutet ist, können Kopfschmerzen, Verwirrtheit sowie eine allgemeine körperliche Schwäche und Abgeschlagenheit auftreten. Die größte Gesundheitsgefahr beim niedrigen Blutdruck ist die Gefahr bei Ohnmachten ungeschickt zu fallen und sich dabei zu verletzten, oder dass Ohnmachten im Straßenverkehr auftreten.

Die Grenzwerte beim niedrigen Blutdruck sind nicht strikt festgelegt, erläutert Andreas Hott, Vorstand des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz – LAV: „Von einem zu niedrigen Blutdruck (medizinisch: Hypotonie) kann gesprochen werden, wenn Werte unter 105 zu 60 in mmHg (Millimeter Quecksilbersäule) gemessen werden. Niedriger Blutdruck tritt bei Jugendliche in der Pubertät auf, aber auch bei sehr schlanken Frauen, Schwangeren und Stillenden, Personen nach großem Gewichtsverlust oder auch bei Menschen, die zu wenig trinken. Daneben gibt es Menschen, die von Hause aus eher einen niedrigen Blutdruck haben.“ Manchmal können die Ursachen aber auch in Erkrankungen liegen, so Hott weiter: „Herzfunktionsstörungen, eine Schilddrüsenunterfunktion oder generell Hormonumstellungen wie während der Schwangerschaft oder in der Pubertät können den Blutdruck senken. Auch manche Medikamente wie beispielsweise entwässernde Medikamente (Diuretika) oder auch bestimmte Antidepressiva können einen Abfall des Blutdruckes auslösen.“

Mit einfachen Mitteln kann jeder Betroffene ohne Medikamente den Blutdruck stabilisieren. Dafür eigenen sich am besten Ausdauersportarten, weiß Apotheker Hott: „Geeignet sind Radfahren, Schwimmen, Tanzen oder regelmäßige flotte Spaziergänge. Sie bringen den Kreislauf und den Blutdruck in Schwung. Auch Wechselduschen, Bürstenmassagen oder

Kneippanwendungen sind geeignet. Manchmal hilft es auch, mehr zu trinken, denn eine Dehydrierung kann den Blutdruck auch in den Keller sausen lassen. Pflanzliche Wirkstoffe wie Weißdorn, Rosmarin, Besenginster oder Maiglöckchen kommen in Tees und Tropfen zum Einsatz und stabilisieren den Blutdruck. Nur bei besonders schwerwiegenden Fällen mit sehr niedrigem Blutdruck werden auch Medikamente vom Arzt verordnet.“

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