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Zum Tag der Apotheke am 7. Juni 2017

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Gesundheitsbewusstsein in Rheinland-Pfalz seit 2008 kaum verändert

Mainz, den 6. Juni 2017 – „Seit 2008 hat sich das Gesundheitsbewusstsein der Menschen in Rheinland-Pfalz kaum verändert“, stellten heute Theo Hasse, Vorsitzender des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz – LAV und Dr. Andreas Kiefer, Präsident der Landesapothekerkammer Rheinland-Pfalz fest. Damit fassten sie die Ergebnisse einer repräsentativen Meinungsumfrage im Auftrag der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände anlässlich des ‚Tags der Apotheke‘ am 7. Juni 2017 zusammen. Das infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft hat dafür telefonisch 3415 Bundesbürger ab 16 Jahren befragt. Die Ergebnisse wurden mit einer weitgehend identischen Umfrage aus dem Jahr 2008 verglichen. Beide Studien fassen die Bundesländer RheinlandPfalz und das Saarland statistisch zusammen.

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Gegen Reisekrankheit ist ein Kraut gewachsen

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Übelkeit im Auto, Flieger, Zug: Ursachen und Gegenmaßnahmen

Mainz, den 1. Juni 2017 – Fast jeder Mensch hat schon einmal unter Reiseübelkeit gelitten. Viele Kinder, aber auch Erwachsene, reagieren empfindlich auf die Bewegung bei Reisen mit dem Auto, im Flieger oder auch bei Bahnreisen. Mit einfachen Mitteln kann man versuchen zu verhindern, dass die Übelkeit zu groß wird, so der Landesapothekerverband Rheinland-Pfalz. Auch spezielle Arzneimittel oder pflanzliche Wirkstoffe können Betroffenen helfen.

Hintergrund für die Reisekrankheit, der medizinische Fachbegriff lautet Kinetose, ist immer, dass das Gehirn unterschiedliche Signale erhält, erläutert Andreas Hott, Vorstand des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz – LAV: „Wer beispielsweise im Zug oder im Auto sitzt und liest, dem kann es passieren, dass ihm schlecht wird. Das Lesen vermittelt über die Augen die Information Stabilität ans Gehirn, während unser Körper die Bewegung spürt. Diese widersprüchlichen Informationen können manchmal vom Gehirn nicht in Einklang gebracht werden und springen dann auch auf das vegetative Nervensystem über, welches unsere Organe beeinflusst.“ Der Körper reagiert mit den bekannten Reisekrankheits-Symptomen wie Blässe, Hitze oder kaltem Schweiß, Übelkeit oder auch Kopfschmerzen. „Wenn die Übelkeit da ist, hilft es“, so Andreas Hott weiter, „wenn man eine ausführliche Pause machen kann, aus dem Auto aussteigt und sich an der frischen Luft bewegt. Das geht aber leider im Zug, im Flieger oder auf dem Schiff nicht.“ Hier empfiehlt der Apotheker, nach Möglichkeit etwas auf- und abzugehen und sich Plätze mit weniger Schwankungen zu suchen. Im Flieger oder bei Busreisen sollte man relativ weit vorne und am Mittelgang sitzen, auf dem Schiff ist es im Mittelteil und nah am Wasserspiegel am ruhigsten.“ Wer empfindlich auf Bewegung auf Reisen reagiert, sollte auf leichte Mahlzeiten achten und Alkohol oder Milchprodukte eher meiden. Hott: „Ein ganz leerer Magen ist aber ebenso wie ein zu voller nicht hilfreich.“

Auch rezeptfreie Arzneimittel helfen bei Reiseübelkeit: „In Apotheken gibt es Tabletten, Kaugummis oder auch Zäpfchen, die rasch Besserung bringen. Die Wirkstoffe, so genannte Antiemetika, wirken gegen den Brechreiz und die Übelkeit. Da sie müde machen, sind sie allerdings ungeeignet, wenn man beispielsweise nach einem kurzen Flug auf den Mietwagen umsteigen will. Hier sollte man auf pflanzliche Arzneimittel ausweichen. Bei starker Reisekrankheit gibt es noch verschreibungspflichtige Pflaster, die mehrere Stunden vor der Reise hinter dem Ohr aufgeklebt werden. Die geben dann den Wirkstoff Scopolamin kontinuierlich ab. Die verwendet man bei mehrtägigen Reisen wie beispielsweise einer Kreuzfahrt.“

Bei leichteren Beschwerden zeigt Ingwer eine gute Wirkung. Den gibt es als pflanzlichen Wirkstoff in Tablettenform oder auch als Tropfen. Ingwer kann in entsprechend hoher Dosierung den Brechreiz eindämmen und auch gegen kalten Schweiß und Schwindelgefühle helfen. Weitere Helfer sind Pfefferminze, Kamille, Schafgarbe und Schleifenblume – sie wirken beruhigend und entkrampfend auf Magen und Darm.

Welt-MS-Tag am 31.05., Infostand am Kornmarkt

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Am Mittwoch, 31.05. werden wir, wie gewohnt, mit einem Infostand in der Trierer Innenstadt vertreten sein: 10:00 – 18:00 Uhr in der Fleischstraße/ Höhe Kornmarkt

Dieses Jahr findet der Welt-MS-Tag unter dem Motto “Leben mit MS” statt.

Ein Großteil der MS-Betroffenen lebt gut mit der MS. MS-Betroffene sind gute Arbeitnehmer, Eltern, Freunde und Partner. Sie reisen, laufen Marathon oder machen Politik. Sicher kann die MS Beschwerden wie Fatigue oder Spastiken hervorrufen oder Betroffene auch dauerhaft einschränken.

Was das Leben mit MS allerdings zusätzlich erschwert, ist der schlechte Ruf, den diese Krankheit weiterhin in der Öffentlichkeit und, tragischerweise, auch bei vielen behandelnden Ärzten hat. Im schlimmsten Fall hält er MS-Betroffene grundlos davon ab, nach der Diagnose ihre Pläne und Träume zu verwirklichen. Und solange MS-Betroffene um ihren Job bangen müssen, wenn sie von Ihrer Krankheit erzählen oder fürchten müssen, als Versuchskaninchen der Pharmaindustrie benutzt zu werden, bleiben die vielen MS-Betroffenen, die weitgehend ohne Einschränkung leben, lieber unentdeckt. Hier gibt es noch viel zu tun.

#LebenmitMS wäre leichter, wenn die behandelnden Ärzte ihre Aufklärungspflicht ernst nehmen würden.

#LebenmitMS wäre leichter, wenn man MS-Betroffenen, trotz ihrer Erkrankung etwas zutraut, anstatt sie gleich abzustempeln.

#LebenmitMS wäre leichter, wenn Hilfsmittel und ergänzende Therapieangebote von der Kasse bezahlt und von Ärzten verordnet würden.

#LebenmitMS wäre leichter, wenn Wissenschaftler unabhängig von Industrieinteressen, ausschließlich an den Bedürfnissen der Betroffenen orientiert, forschen würden.

Sportlich und fit Welche Mikronährstoffe für Freizeitsportler?

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Mainz, den 24. Mai 2017 – In Zeiten, in denen der Alltag vieler Menschen ungesünder wird, suchen viele Menschen den Ausgleich und betätigen sich sportlich. Sehr häufig wird der Sport auch betrieben, um das Gewicht zu verlieren, welches man sich im Alltag zwischen den Pommes in der Kantine und der abendlichen Chips-tüte auf der Couch angefuttert hat. Wer dann die Reißleine zieht und wieder regelmäßig Sport machen will, sollte darauf achten, dass sein Köper mit all den Nährstoffen versorgt ist, die für die erhöhte Leistung nötig sind. Mikronährstoffe, die gezielt und individuell eingenommen werden, können die Leistungsfähigkeit verbessern und vermeiden Mangelsituationen.

Andreas Hott, Vorstand des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz – LAV, erklärt die Zusammenhänge: „Wer ungesund lebt, unter Stress leidet, vielleicht raucht, Alkohol trinkt, tagsüber nicht gesund isst, dem fehlen dadurch schon wichtige Vitamine und Mineralstoffe. Fängt nun solch ein nicht optimal versorgter Mensch mit einer Diät und Sport an, so läuft er Gefahr, weiter in die Unterversorgung zu rutschen. In solchen Lebenssituationen kann es wichtig sein, einige Mikronährstoffe zusätzlich zur Nahrung einzunehmen.“ Unter Mikronährstoffen versteht man die Teile der Nahrung, die zwar keine Energie liefern, die aber für Stoffwechselprozesse sehr wichtig sind. Dazu gehören beispielsweise die B-Vitamine sowie die Mineralstoffe Calcium, Kalium und Magnesium. Der gesteigerte Bedarf beim Sport kommt sowohl durch die erhöhte Körperleistung als auch durch den vermehrten Verlust beim Schwitzen.

Die Unterversorgung an Vitaminen im Sport führt langfristig zu einer unspezifischen Symptomatik wie chronische Müdigkeit, erhöhtes Verletzungsrisiko, Leistungseinbuße, längeren Regenerationszeiten und erhöhte Infektanfälligkeit. Die Symptome des

Calciummangels sind ähnlich wie beim Magnesiummangel vor allem schmerzhafte Muskelkrämpfe, bei extremem Kaliummangel können schlimmstenfalls sogar Herzrhythmusstörungen die Folge sein.

Besonders Sportlerinnen leiden häufig an Calciummangel, hier ist der Konsum von Milch- und Milchprodukten beziehungsweise calciumreichen Mineralwässern zu empfehlen. Sportlich aktive, herz- und nierengesunde Menschen sollten aufgrund des erhöhten Verlustes ausreichend gesalzen essen. Insbesondere beim Mineralwasser sollten natriumreiche Sorten getrunken werden. Da Kalium ebenfalls vermehrt durch den Schweiß verloren geht, muss auch hier nach dem Sport für Ausgleich gesorgt werden. Der recht kaliumreiche Apfelsaft bietet sich hier als Schorle im Mischverhältnis zwei bis drei Teile Wasser, ein Teil Apfelsaft an. Und: Hände weg von fertigen Mischungen, sie enthalten oft zugesetzten Zucker.

Kunden der KNAPPSCHAFT zeichnen ihre Krankenkasse mehrfach als Testsieger aus

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Im Rahmen der aktuellen Wettbewerbsanalyse zur Kundenorientierung "ServiceAtlas Krankenkassen 2017" wird die KNAPPSCHAFT von ihren Kunden durchweg mit sehr gut bewertet und in vier von acht Leistungskategorien als Testsieger ausgezeichnet. Die KNAPPSCHAFT führt in den Kategorien „Erreichbarkeit“, „Individuelle Gesundheitsförderung“, „Leistungserweiterungen“ und „Service-Zusatzleistungen“ das Ranking an.

Die Kölner Analyse- und Beratungsgesellschaft ServiceValue GmbH untersucht seit 2011 jährlich die Kundenorientierung bei den größten gesetzlichen Krankenkassen Deutschlands im Rahmen einer Online-Befragung.

Bei der diesjährigen Befragung wurden im März und April insgesamt 2.777 Kundenurteile zu 29 Krankenkassen eingeholt.

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