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Filmvorführung soll Verständnis über Depressionen verbessern

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16. Oktober 2017, 18.oo Uhr, Familienbildungsstätte Neuwied

Mit dem Film „Die Mitte der Nacht ist der Anfang vom Tag“ wollen die Vereinigung zur Förderung von Kindern und Erwachsenen mit Teilleistungsstörungen e.V., Juvemus, das Selbsthilfenetzwerk gemeindenahe Psychiatrie e.V. mit den Selbsthilfegruppen „Aufwind“ sowie die Neuwieder Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe (Nekis) das Verständnis über das Krankheitsbild Depression verbessern. Herzlich eingeladen sind Betroffene, Angehörige sowie am Thema interessierte. Die Veranstaltung findet statt am 16. Oktober 2017 ab 18.00 Uhr in der Familienbildungsstätte Neuwied, Wilhelm-Leuschner-Str. 5, 56564 Neuwied. Die Teilnahme ist kostenlos. Nähere Informationen zum Film im Internet unter: https://die-mitte-der-nacht.de.

Grippe-Impfung nicht verpassen

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Rechtzeitig vorbeugen, hilft Krankheitstage vermeiden

Mainz, den 28. September 2017 – Mit der echten Grippe, der Influenza, ist nicht zu spaßen: Betroffene sind innerhalb weniger Stunden schwer krank. Sie leiden unter plötzlich auftretendem hohem Fieber begleitet von sehr starken Kopf-, Glieder- und Muskelschmerzen, trockenem Husten und Halsschmerzen. Wer an der echten Grippe erkrankt, fällt für einige Zeit aus. Denn die Influenza dauert bis zu drei Wochen, bis sie ausgeheilt ist. Nicht zu unterschätzen ist, dass eine Grippeerkrankung manchmal auch einen sehr schweren – bis lebensbedrohlichen – Verlauf nehmen kann. Gerade darum ruft der Apothekerverband Rheinland-Pfalz – LAV jedes Jahr erneut dazu auf, sich gegen die echte Grippe impfen zu lassen. Die Monate Oktober und November sind die beste Zeit, um sich impfen zu lassen. Da Grippewellen häufig zum Jahresbeginn auftreten, bleibt so genügend Zeit, dass sich der Impfschutz in der benötigten Zeit von etwa 14 Tagen aufbauen kann.

Die Grippeimpfung sollte von möglichst vielen Menschen wahrgenommen werden, wünscht sich Andreas Hott, Vorstand des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz – LAV: „Wer sich impfen lässt, schützt nicht nur sich selbst, sondern auch seine Mitmenschen. Wenn viele Menschen geimpft sind, können sich Krankheiten wie die Grippe schlechter ausbreiten. Aber es gibt Risikogruppen, für die eine Impfung besonders angezeigt ist. Dazu gehören Ältere, Kinder und Schwangere, weil deren Abwehrkräfte eher geschwächt sind. Auch Menschen, die chronisch an Asthma oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden, gehören zur Risikogruppe bei einer echten Grippe.“

Pro Grippesaison werden laut Schätzungen durchschnittlich eine bis fünf Millionen Menschen zusätzlich ärztlich behandelt. Manche Fälle verlaufen so schwer, dass Betroffene sogar ins Krankenhaus eingeliefert werden müssen. Eine breite Durchimpfung in der Bevölkerung hilft, diese Zahlen zu senken. „Leider sind die Impfzahlen rückläufig“, erklärt LAV-Vorstand Hott. „Darum ist die Erinnerung über öffentlichkeitswirksame Kampagnen immer wieder nötig. Die Apothekerschaft in Rheinland-Pfalz informiert mit Plakaten und Postkarten über die Vorteile der Grippeimpfung.“

Hautkrebs-Screening nach dem Sommer besonders wichtig

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Hautkrebs ist eine der häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland. Begünstigt wird er durch häufige Sonnenbrände. Wie sich der diesjährige Sommerurlaub auf die Haut ausgewirkt hat, lässt sich nur in einem Hautkrebs-Screening durch den Hautarzt feststellen. Erfolgt die Untersuchung kurz nach dem Urlaub, können Veränderungen frühzeitig erkannt und behandelt werden. Eine derartige Untersuchung ist in Deutschland jedoch noch immer nicht fester Bestandteil der Vorsorge: 45 Prozent der Deutschen haben noch nie ein Angebot zur Hautkrebsvorsorge in Anspruch genommen. Dies hat eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsunternehmens Forsa im Auftrag der KNAPPSCHAFT ergeben.

Ein weiteres Ergebnis der Studie: 37 Prozent der Befragten haben den Eindruck, nicht genügend über die Vorsorgemöglichkeiten durch eine Hautkrebs-Früherkennung informiert zu sein. An der Umfrage zum Thema „Sonnenschutz und Hautkrebs“ haben 1.512 Deutsche ab 18 Jahren teilgenommen.

Sonnenbrand riskieren vor allem junge Erwachsene

Besonders häufig muten die 18- bis 29-Jährigen ihrer Haut zu viel Sonne zu: 40 Prozent hatten innerhalb von drei Jahren drei- bis viermal einen Sonnenbrand, 13 Prozent sogar fünf- bis sechsmal. Im Vergleich dazu zog sich zeitgleich lediglich 1 Prozent der Über-60-Jährigen fünf bis sechs Sonnenbrände zu, bei den 45- bis 59-Jährigen sind es 3 Prozent.

Kinder benötigen besonders starken Sonnenschutz

Im Rahmen der Befragung wurden 310 Elternteile von Kindern zwischen 2 und 14 Jahren zu verschiedenen Schutzmaßnahmen befragt. Demnach cremen 89 Prozent aller Elternteile ihre Kinder meistens oder immer mit Sonnencreme ein, wenn sie sich länger draußen in der Sonne aufhalten. 16 Prozent achten immer, 55 Prozent meistens darauf, dass ihre Kinder durch lange Kleidung und Kopfbedeckungen geschützt sind.

Kinder brauchen einen ganz besonderen Schutz vor der Sonne. Ihre Haut ist dünn und zudem schwach pigmentiert. Hautexperte Prof. Dr. Szeimies erklärt: „Kinder sind gefährdeter als Erwachsene. Schwere Sonnenbrände in der Kindheit bringen Mediziner mit dem Entstehen von schwarzem Hautkrebs in Zusammenhang. Ein Grund sind die Reparatur- und Schutzmechanismen der Kinderhaut, die noch nicht so ausgeprägt sind wie bei Erwachsenen.“

Sonnencreme und Lichtschutzfaktor

Zu Beginn des Sommers setzen 40 Prozent der Deutschen auf einen Lichtschutzfaktor zwischen 25 und 35. 12 Prozent verzichten ganz auf einen Sonnenschutz zum Sommeranfang. Mit 21 Prozent nutzt lediglich jeder Fünfte einen hohen oder sehr hohen Lichtschutzfaktor von über 40. Doch auch mit einem hohen Lichtschutzfaktor wird man braun, wie Dr. Peter Pierchalla, niedergelassener Hautarzt und Gesundheitsexperte der KNAPPSCHAFT, erklärt: „Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor filtern in erster Linie schädliche UV-B-Strahlen. Zwar filtern sie auch UV-A-Strahlen, die für die braune Pigmentierung unserer Haut verantwortlich sind, aber nur zum Teil. Sonnenanbeter werden also trotz Lichtschutzfaktor 50+ braun. Wichtig ist außerdem, dass man die Sonnencreme rechtzeitig vor dem Sonnenbad aufträgt: also mindestens 20 Minuten vorher. Diese Zeit braucht die Creme, um ihre Wirkung voll zu entfalten“, erläutert der Dermatologe.

Hautkrebs-Wissen ist häufig unzureichend

Viele Deutsche setzen sich dem Risiko eines Sonnenbrandes aus. Dies liegt laut Umfrage auch daran, dass sie nicht genügend informiert sind. Nicht ausreichend informiert fühlen sich 28 Prozent der Befragten. Bei den 18- bis 29-Jährigen sind es sogar 45 Prozent.

Mit 31 Prozent kann knapp jeder dritte Befragte überhaupt kein Warnsignal für Hautkrebs nennen. Die hilfreiche ABCD-Regel kennt insgesamt nur 1 Prozent aller Frauen und Männer. Sie hilft Laien dabei, Leberflecke und Muttermale zu überprüfen. „Das A steht dabei für ‚Asymmetrie‘: Ein Muttermal ist auffällig, wenn es unregelmäßige Ausläufer hat und nicht rund oder oval ist. B ist die Abkürzung für ‚Begrenzung’: Ist der Rand nicht klar begrenzt, sondern verwaschen, gezackt, rau oder uneben, ist das Mal verdächtig“, erklärt Prof. Dr. Szeimies. „Der Buchstabe C steht für ‚Colour’, also Farbe: Hat ein Leberfleck oder Muttermal verschiedene Farbtöne, zum Beispiel schwarz und braun, sollten Sie ebenfalls zum Arzt gehen“, rät der Dermatologe. „Der letzte Buchstabe steht für den ‚Durchmesser’ des Mals. Die Faustregel lautet: Ist er größer als fünf Millimeter, ist eine Kontrolle ratsam.“

Hautkrebs-Screening häufig ungenutzt und teils unbekannt

33 Prozent aller Befragten waren bereits mehrmals und 22 Prozent einmalig bei der Hautkrebsfrüherkennung. Mit 87 Prozent ist die große Mehrheit ohne konkreten Verdacht und somit rein zur Vorsorge zum Screening gegangen. 45 Prozent der Deutschen haben noch nie ein Hautkrebsvorsorgeangebot in Anspruch genommen. 22 Prozent wussten gar nicht, dass es Hautkrebsvorsorgeuntersuchungen gibt. 35 Prozent der Befragten halten ein Screening für unnötig. Überdurchschnittlich häufig, mit 47 Prozent, finden die 18- bis 29-Jährigen, dass ein Hautkrebs-Screening verzichtbar sei.

Mehr Aufklärung durch Krankenkassen gewünscht

34 Prozent der Befragten wissen nicht, ob ihre Krankenkasse die Kosten für das Hautkrebsscreening übernimmt. 50 Prozent aller Befragten wünschen sich von ihrer Krankenkasse mehr Informationen zu den Themen Hautkrebs und Hautkrebsvorsorge. Besonders in den Generationen der 18- bis 29-Jährigen und der 30- bis 44-Jährigen ist das Interesse groß: 59 beziehungsweise 56 Prozent wünschen sich mehr Orientierung von ihrer Krankenkasse.

„Wir als Kasse nehmen die Ergebnisse der Umfrage zum Anlass, um die Menschen für das Thema Sonnenschutz gezielt zu sensibilisieren“, erklärt Bettina am Orde, Geschäftsführerin der KNAPPSCHAFT. „Mit unseren kostenlosen Hautkrebsscreenings für alle Altersgruppen und zuverlässigen Informationen durch unsere Gesundheitsberater erbringen wir wesentliche Leistungen im Rahmen der Prävention.“

Aktion zur 15. Woche des Sehens auch in Lahnstein

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Die Förder- und Wohnstätten gGmbH Kettig, eine Einrichtung für Menschen mit Mehrfachbeeinträchtigungen – Schwerpunkt Blindheit und  hochgradige Seheinschränkung, beteiligt sich an der bundesweiten Aufklärungskampagne.

Lahnstein Mit einem Informationsstand am 12. Oktober nehmen die FWS-Kettig an der diesjährigen Woche des Sehens teil. Von 14:00  bis 17:30 Uhr im Schalterraum der Volksbank-Rhein-Lahn-Limburg eG, Geschäftsstelle am Salhofplatz, geht es um  "Auswirkungen bei Sehverlust im Alltag". Kompetente Beratung erfahren Sie durch die Rehabilitationslehrerinnen für Blinde und Sehbehinderte, Frau Beck und Frau Goldberg-Meiss. Neben zahlreichen Informationen gibt es Tipps und die Möglichkeit zur Selbsterfahrung.

„Chancen sehen!“ ist das Thema der diesjährigen Aufklärungskampagne, die vom 8. bis 15. Oktober bereits zum 15. Mal stattfindet und erneut unter der Schirmherrschaft der Fernsehjournalistin Gundula Gause steht. Die Partner und Veranstalter der Woche des Sehens machen bundesweit mit vielfältigen Aktionen auf die Bedeutung guten Sehvermögens, die Ursachen vermeidbarer Blindheit sowie die Situation blinder und sehbehinderter Menschen in Deutschland und in den Entwicklungsländern aufmerksam.

Unter den folgenden drei Gesichtspunkten beleuchtet die Aktionswoche das Thema:

  • Chancen sehen – auch mit nachlassendem Sehvermögen!
  • Chancen sehen – für gesunde Augen ein Leben lang!
  • Chancen sehen – Zukunft schenken!

(Mehr Informationen zu den Schwerpunktthemen unter www.woche-des-sehens.de )

Höhepunkte der Aufklärungskampagne sind die internationalen Aktionstage „Welttag des Sehens“ am 8. Oktober, der auf die weltweite Initiative „VISION 2020 – das Recht auf Augenlicht“ hinweist sowie der „Tag der weißen Stockes“ am 15. Oktober. Letzterer ist ein Gedenktag der Vereinten Nationen, an dem traditionell blinde Menschen auf ihre Möglichkeiten und Probleme in der Gesellschaft aufmerksam machen.

Getragen wird die Woche des Sehens von der Christoffel-Blindenmission, dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband, dem Berufsverband der Augenärzte, dem Deutschen Komitee zur Verhütung von Blindheit, der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft, dem Deutschen Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf sowie der PRO RETINA. Unterstützt wird sie zudem von der Aktion Mensch und der Carl Zeiss Meditec AG.

 

Sport lohnt sich nicht nur für die Gesundheit – sondern auch fürs Portemonnaie

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KNAPPSCHAFT erhöht ihr Bonusprogramm

Wohlbefinden und körperliche Fitness sind für viele Menschen wichtig. Sport wirkt sich positiv auf die Stimmung aus und wer fit ist, meistert den Alltag leichter und kann den vielfältigen Anforderungen, die die verschiedenen Lebensbereiche heute bereithalten, besser begegnen.

Wer sportlich aktiv ist, tut etwas für seine Gesundheit, stärkt das Immunsystem und beugt damit Erkrankungen vor. Die Lebenserwartung eines Menschen, der sich fit hält, ist im Allgemeinen höher als die eines Menschen, der nicht so sehr auf seine Gesundheit achtet. Wer regelmäßig läuft, im Studio trainiert oder sich auf andere Weise sportlich betätigt, kann das Risiko, Volkskrankheiten wie Adipositas und Diabetes Mellitus zu bekommen oder einen Herzinfarkt zu erleiden, verringern. „Sport ist extrem wichtig. In der heutigen Zeit neigen viele Menschen zu Übergewicht. Dies gilt es zu vermeiden, um langfristig Freude und Gesundheit bis ins hohe Alter genießen zu können“, so auch der Herner Sportmediziner Dr. Markus Bruckhaus-Walter.

Die Krankenkasse KNAPPSCHAFT fördert seit jeher das Gesundheitsbewusstsein ihrer Mitglieder. Wer als Knappschaftsversicherter regelmäßig qualifiziert angeleitete Bewegungsangebote im Sportverein oder Fitnessclub wahrnimmt, profitiert gleich mehrfach. Sport wirkt Krankheiten entgegen, zudem gibt es gutes Geld dafür. Über den AktivBonus belohnt die KNAPPSCHAFT den Einsatz für die eigene Gesundheit. Aktive Mitglieder im Fitnesscenter bekommen dafür 70 Euro pro Jahr gutgeschrieben. Sportskanonen, die aktiv in einem Sportverein sind, bekommen weitere 70 Euro. Das zeigt: Die KNAPPSCHAFT schätzt die Bereitschaft, sich um die eigene Gesundheit zu kümmern und steht ihren Mitgliedern dabei motivierend zur Seite.

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