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Netzwerk Demenz

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Angehörigen-Gesprächsgruppe „Demenz / Alzheimer“

Nächstes Treffen der Selbsthilfegruppe findet am Donnerstag 16. Februar von 18.00 – 19.30 Uhr im Haus Marienberg in Kamp-Bornhofen unter der Leitung von Pfarrerin Frau Funk statt.

Frau Funk moderiert eine offene Selbsthilfegruppe, welche sich einmal monatlich trifft. Sie möchte Betroffenen, pflegenden Angehörigen und allen anderen interessierten Menschen Informationen geben, und Unterstützung durch den Erfahrungsaustausch der Gruppe. Pfarrerin Funk wird die Treffen gelegentlich unter bestimmte Themenschwerpunkte stellen.

Sie sind herzlich willkommen, egal ob sie ihren Angehörigen zuhause selbst pflegen oder ob er nicht mehr zuhause betreut wird. In der Gesprächsgruppe erhalten Sie Tipps, die helfen die Erkrankung besser zu verstehen und den Umgang und die Kommunikation mit dem dementiell veränderten Menschen zu erleichtern.

Die Gesprächsgruppe ist ins Netzwerk Demenz integriert, dies ermöglicht zusätzliche Angebote wie z.B.: Vermittlung kompetenter Ratgeber aus stationären und ambulanten Pflegediensten, den Pflegestützpunkten, Beratung in Betreuungsfragen und Ansprechpartner für organisatorische Fragen, wie Anträge für Pflegegeld oder zusätzliche Betreuungsleitungen. Frau Funk leitet weitere Angehörigen-Gesprächsgruppen in Lahnstein und Nassau bzw. Bad Ems, ebenfalls einmal im Monat. Diese Termine erfragen Sie bitte.

Alle Treffen sind kostenfrei, unverbindlich und vertraulich. Sollten Sie niemanden haben, der sich während der Treffen um ihren Angehörigen kümmert, ist für die Zeit der Gruppensitzung im Haus Blütenweg parallel eine Betreuung im Demenz-Bereich möglich, dazu bitten wir um vorherige Anmeldung.

Treffen: Donnerstag 16. Februar 2017 um 18 Uhr

Wo: Haus Blütenweg, Kamp-Bornhofen, Kirchplatz 7 (direkt gegenüber vom Haus Marienberg)

Wir bitten um kurze telefonische Anmeldung wenn Sie das erste Mal zum Treffen kommen:

Haus Marienberg, Frau Brauch, Telefon: 06773-914921

Zeckenschutzimpfung – ein kleiner Pieks mit großer Wirkung

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So schützen Sie Ihre Familie

Mainz, den 13. Februar 2017 – Immer wieder im Frühjahr sind Aufklärung, Beratung und die Schutzimpfung wichtige Instrumente, um Erkrankungen und Komplikationen durch Zeckenbisse zu vermeiden. Viele Gebiete in Deutschland sind als Hochrisikogebiete für die von Zecken übertragenen Krankheiten ausgewiesen. In Rheinland-Pfalz ist der Landkreis Birkenfeld besonders betroffen. Darum ist ein Impfschutz beinahe unerlässlich für alle Menschen, die sich immer wieder draußen aufhalten – oder auch Urlaub beispielsweise im Schwarzwald, auf der Schwäbischen Alb oder in Bayern planen.

Gefährlich ist nicht der Zeckenbiss an sich, sondern der Speichel der Zecke, der über den Biss ins Blut gelangt. Dieser kann die bakteriellen Erreger der Lyme-Borreliose oder Viren in sich tragen, die die gefährliche Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) auslösen können, so Andreas Hott, Vorstand des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz – LAV: „Die FSME ist eine ernstzunehmende Erkrankung. Trotz des medizinischen Fortschritts kann diese Entzündung des Gehirns und der Hirnhäute tödlich sein. Leider nehmen immer noch zu wenige Menschen die Schutzimpfung wahr. Da es keine Impfpflicht gibt, hängt es von jedem Einzelnen ab, die Impfquote zu erhöhen und das Risiko zu minimieren.“ Denn die Impfung gegen FSME ist nach wie vor das sicherste Mittel gegen die Krankheit. Die Kosten dafür tragen in Rheinland-Pfalz häufig die gesetzlichen Krankenkassen für ihre Versicherten.

Gegen die Lyme-Borreliose, eine bakterielle Infektionskrankheit, gibt es allerdings keine vorbeugende Impfung. An dieser Infektion, die Nervensystem und Gelenke schädigen kann, erkranken in Deutschland schätzungsweise 100.000 Menschen im Jahr neu. Genaue Zahlen gibt es nicht, da die Erkrankung nicht meldepflichtig ist. Typische Kennzeichen sind flächige Rötungen an der Einstichstelle sowie grippeähnliche Symptome mit Fieber und Schwellungen der Lymphknoten. Sie können innerhalb von vier Wochen nach dem Zeckenbiss auftreten und auch hier sollte bei entsprechenden Zeichen sofort medizinischer Rat eingeholt werden.

Für Apotheker Andreas Hott kommt deswegen der Vorbeugung ein besonderer Stellenwert zu: „Wer mit seiner Familie ins Freie – egal ob im Wald oder auf der Wiese – geht, muss sich schützen. Zecken abwehrende Sprays oder Lotionen verringern das Infektionsrisiko für alle Krankheiten, die durch Zecken übertragen werden. Helle, geschlossene Kleidung und das Vermeiden von unwegsamem Gelände und Unterholz halten Zecken zusätzlich fern. Wer draußen in der Natur unterwegs war, sollte sich und vor allem auch Kinder sowie die Haustiere nach den Spaziergängen gründlich nach Zecken absuchen. Festgesaugte Tiere kann man sehr schnell und einfach mit einer geeigneten Pinzette oder einer speziellen Zeckenzange oder -karte entfernen.“

 

Rheinland-Pfalz zählt Millionen Arbeitsunfähigkeitstage

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Mainz, 10. Februar 2017 - Die Rheinland-Pfälzer waren 2015 öfter krankgeschrieben als im Jahr zuvor. Das zeigt der aktuelle Gesundheitsreport der BARMER, der die Daten von 185.000 rheinland-pfälzischen Erwerbspersonen auswertet. Das sind 13,6 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in dem Bundesland. Dunja Kleis, Landesgeschäftsführerin der BARMER in Rheinland-Pfalz und dem Saarland, sagt: „Hauptursache für die gestiegene Zahl von Krankschreibungen war eine Zunahme der Atemwegserkrankungen.“

Laut Gesundheitsreport waren fast sechs von zehn Erwerbspersonen (58,3 Prozent) in Rheinland-Pfalz mindestens einmal krankgeschrieben (Vorjahr: 55,4 Prozent). In Rheinland-Pfalz wurden damit mehr Arbeitsunfähigkeiten beobachtet als bundesweit (57,5 Prozent). Rheinland-Pfälzische Frauen (59,9 Prozent) blieben öfter krank zuhause als die Männer in dem Bundesland (56,9 Prozent).

Junge Menschen mit hohem Risiko für Kreislauf-Krankheiten

Jeder Beschäftigte in Rheinland-Pfalz meldete sich im Schnitt 1,3 Mal (Vorjahr: 1,2) arbeitsunfähig. Eine Krankschreibung dauerte durchschnittlich 13,6 Tage (Vorjahr: 14,3). Auf jeden Beschäftigten entfielen somit 17,8 gemeldete Arbeitsunfähigkeitstage (Vorjahr: 17,2). „Insgesamt kamen über 3,5 Million Arbeitsunfähigkeitstage in Rheinland-Pfalz zusammen“, rechnet Kleis vor.

Der Krankenstand lag in Rheinland-Pfalz bei 4,9 Prozent (Vorjahr: 4,7 Prozent). Das bedeutet, dass an einem durchschnittlichen Kalendertag von 1.000 Beschäftigten 49 arbeitsunfähig gemeldet waren. Häufigste Gründe für die Fehlzeiten rheinland-pfälzischer Beschäftigter waren Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems (22,3 Prozent, Bund: 22,1 Prozent), psychische Störungen (18,4 Prozent, Bund: 18,8 Prozent), Atemwegserkrankungen (14,7 Prozent, Bund: 14,7 Prozent) und Verletzungen (12,1 Prozent, Bund: 11,7 Prozent).

Beunruhigend: In Rheinland-Pfalz gibt es überdurchschnittlich viele junge Menschen, die an mindestens einem der für Blutkreislauf-Krankheiten bekannten Risikofaktoren Bluthochdruck, Diabetes oder Fettstoffwechselstörung leiden. In Rheinland-Pfalz betrifft das 5,6 Prozent der 16- bis 30-Jährigen. Zum Vergleich: Bundesweit sind es nur 4,8 Prozent und in Bremen lediglich 3,4 Prozent.

Grippewelle: DAK-Gesundheit in Koblenz schaltet Hotline

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Experten beraten am 15. Februar zu Schutz und Behandlung

Koblenz, 9. Februar 2017. Die Grippewelle startete in diesem Jahr besonders früh und heftig: Rund 39.000 Erkrankungen hat das Robert Koch-Institut seit Jahresbeginn erfasst – und es werden längst nicht alle Fälle gemeldet. 126 Menschen sind an der so genannten Influenza gestorben. Als Reaktion auf die Analyse bietet die DAK-Gesundheit in Koblenz eine Telefon-Hotline rund um die Grippe. Wie kann man vorbeugen? Ist die Impfung noch sinnvoll? Wie unterscheidet sich die echte Grippe von einer Erkältung? Medizinische Experten beraten am 15. Februar zwischen 8 und 20 Uhr. Das Serviceangebot unter der kostenlosen Rufnummer  0800 1111 841 können Versicherte aller Krankenkassen nutzen.

Experten vermuten, dass sich die Grippe in den nächsten Wochen weiter ausbreiten wird. „Die Influenza oder echte Grippe sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen“, warnt Jürgen Wilhelm, Leiter der DAK-Gesundheit in Koblenz. „Besonders für ältere Menschen und Schwangere kann die Infektion gefährlich werden.“ Die Symptome einer echten Grippe reichen bei einem schweren Verlauf von Schüttelfrost über Husten bis hin zu starkem Fieber. „Die Betroffenen fühlen sich von jetzt auf gleich sehr krank. Das unterscheidet die echte Grippe von einer Erkältung“, so Wilhelm.

Neben der Grippeimpfung können eine Reihe weiterer vorbeugender Maßnahmen die Gefahr einer Ansteckung reduzieren. „Um Viren so schnell wie möglich wieder loszuwerden, sollte man sich häufiger als sonst die Hände waschen“, rät Wilhelm. Doch es kann noch mehr getan werden, um der Grippewelle zu entgehen – oder andere nicht anzustecken, wenn man sich selbst schon infiziert hat. Antworten auf diese und weitere Fragen geben DAK-Experten am Mittwoch, 15. Februar, von 8 bis 20 Uhr unter der kostenlosen Rufnummer 0800 1111 841.

Weltkrebstag

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Bätzing-Lichtenthäler: Gesunder Lebensstil kann präventiv wirken

„Eine Krebsdiagnose ist für die meisten Menschen ein Schock, der das Leben grundlegend verändert. In dieser Ausnahmesituation braucht es Unterstützung – selbstverständlich für die Erkrankten selbst, aber auch für ihre Angehörigen“, betonte die rheinland-pfälzische Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler anlässlich des Weltkrebstages, der am 4. Februar zum 11. Mal international begangen wird.

In Rheinland-Pfalz finden Betroffene Anlaufstellen wie die rheinland-pfälzischen Krebsgesellschaft e.V. und das Tumorzentrum Rheinland-Pfalz e.V., welche gemeinsam mit den Selbsthilfegruppen, Initiativen und Verbänden für die Betroffenen und ihre Angehörigen da sind, sie informieren und auch beraten. „Bei der psychosozialen Beratung und Betreuung ist die Selbsthilfe von unschätzbarem Wert und seit langem eine wichtige Partnerin der Landesregierung. Sie hilft den Betroffenen und ihren Angehörigen mit der Diagnose umzugehen und mit ihr zu leben“, so Bätzing-Lichtenthäler.

Um die Versorgung krebskranker Patientinnen und Patienten in Rheinland-Pfalz weiter auszubauen und zu verbessern, hat das Land gemeinsam mit der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz 2014 die Krebsregister Rheinland-Pfalz gGmbH gegründet. „Das neue Krebsregister hat die Aufgabe, flächendeckend Patientendaten über Auftreten, Behandlung und Verlauf von bösartigen Neubildungen zu erfassen, die Daten auszuwerten und an die einzelnen Leistungserbringer zurückzumelden. Damit wird die Versorgung der Patientinnen und Patienten nachhaltig verbessert“, erklärte die Ministerin.

Das diesjährige Motto des 11. Weltkrebstages „Wir können. Ich kann“ verdeutlicht, dass jeder auch selbst etwas für seine Gesundheit und schließlich die eigene Krebsprävention tun kann. Durch eine gesunde Lebensführung kann man aktiv vielen Krebsarten vorbeugen. Dazu zählen ausreichende Bewegung, eine gesunde Ernährung, nur wenig Alkohol zu trinken und Tabakerzeugnisse zu meiden.

Der Weltkrebstag wurde von der Weltkrebsorganisation UICC ausgerufen und fand 2006 zum ersten Mal statt. Seither sensibilisiert dieser alljährlich am 4. Februar für die Krankheit und klärt über die Vorbeugung, Erforschung und Behandlung auf.

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