Mittwoch, 22. November 2017

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Grippeschutzimpfung

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Zeit für die Grippeschutzimpfung: Schützen Sie sich und andere

Mit dem Einzug der nasskalten Jahreszeit steigt das Risiko, sich mit einer Grippe anzustecken. Da die vorbeugende Grippeschutzimpfung im Herbst den besten Schutz vor einer Erkrankung bietet, haben Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler gemeinsam mit der Landesärztekammer Rheinland-Pfalz zur jährlichen Grippeschutzimpfung aufgerufen. Sowohl die Ministerpräsidentin, die Ministerin als auch der Präsident der Landesärztekammer, Dr. Günther Matheis, und die beiden Vizepräsidenten Sanitätsrat Dr. Michael Fink und Dr. Bernhard Lenhard gingen heute mit gutem Beispiel voran und ließen sich während der Auftaktveranstaltung im Foyer der Steinhalle des Landesmuseums impfen.

Die letzte Grippesaison 2016/2017 war eine ernstzunehmende Grippewelle, von der vor allem ältere Menschen stark betroffen waren. „Die Influenza ist keine harmlose Erkältung. Sie kann vor allem für ältere, chronisch kranke oder immungeschwächte Menschen zu einer ernsten Gefahr werden. Deshalb ist die Impfung insbesondere für ältere Menschen die wichtigste Maßnahme zum Schutz vor einer Erkrankung“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer und erinnerte daran, dass die Grippeschutzimpfung jedes Jahr erneut durchgeführt werden sollte, um in der jeweils aktuellen Saison geschützt zu sein.

Gesundheitsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler betonte: „Leider wird die Impfung gerade in der Altersgruppe der Senioren sowohl in Rheinland-Pfalz als auch im bundesweiten Durchschnitt nur von gut einem Drittel der Personen ab 60 Jahren in Anspruch genommen. Auch Personen, die aufgrund ihres Berufes (insbesondere medizinisches und pflegerisches Personal) mit vielen Menschen in Kontakt kommen, sind besonders gefährdet sich mit der Virusgrippe zu infizieren und sollten sich impfen lassen. Ebenso dient die eigene Impfung dem Schutz von im selben Haushalt lebenden oder betreuten Risikopersonen.“

Dr. Günther Matheis wies darauf hin, dass es üblicherweise meist zu Beginn des Jahres zu einer Häufung von Influenzafällen komme. „Da es etwa zwei Wochen dauert, bis der Immunschutz vollständig aufgebaut ist, ist der beste Zeitraum für die Grippeschutzimpfung von Oktober bis November und sollte möglichst bis Ende des Jahres erfolgt sein“, erklärte der Präsident der Landesärztekammer. Da Influenzaviren ein hohes Verwandlungspotential haben, wird die Impfstoffzusammensetzung jährlich überprüft und entsprechend angepasst. Die Influenza oder sogenannte „echte Grippe“ wird durch Viren verursacht, die auf dem Luftweg über Tröpfcheninfektion übertragen werden. Sie beginnt typischerweise mit hohem Fieber, Husten, Muskel- und Kopfschmerzen.

Die Kosten der saisonalen Grippeschutzimpfung werden von den Krankenkassen für alle Versicherten übernommen, die zu den von der ständigen Impfkommission empfohlenen Gruppen zählen und von der Schutzimpfungsrichtlinie erfasst werden. Dazu gehören neben den Personen über 60 Jahre, Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit erhöhter gesundheitlicher Gefährdung infolge eines Grundleidens sowie Schwangere. Ebenso Bewohnerinnen und Bewohner von Alten- oder Pflegeeinrichtungen, medizinisches und pflegerisches Personal – auch im häuslichen Bereich – oder Menschen, die in Einrichtungen mit großem Publikumsverkehr arbeiten. Personen mit erhöhter Infektionsgefährdung durch direkten Kontakt zu Geflügel und Wildvögeln sollen sich ebenfalls impfen lassen.

Die Ministerpräsidentin, die Gesundheitsministerin und die Landesärztekammer empfehlen allen Bürgerinnen und Bürgern, Arztbesuche ebenfalls dafür zu nutzen, ihren eigenen Impfstatus und den ihrer Kinder überprüfen zu lassen und fehlende Impfungen nachzuholen. Auch die Gesundheitsämter beraten zu Impfungen oder bieten Impfungen an.

Tabuthema Mundgeruch

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Schlechter Atem muss nicht sein

Mainz, den 24. Oktober 2017 – Mundgeruch ist für Betroffene wie auch für ihr Umfeld häufig belastend. Denn für die Mitmenschen ist es schwierig, den richtigen Ton zu finden, um das Problem anzusprechen. Betroffene merken dagegen erst spät, dass sie unter Mundgeruch leiden, da sie ihn häufig selbst nicht wahrnehmen können. Eine gute Zahnhygiene und eine Überprüfung, ob gegebenenfalls Arzneimittel oder Erkrankungen den schlechten Atem auslösen, sind erste Schritte zur Problemlösung, so der Apothekerverband Rheinland-Pfalz – LAV.

Das Problem Mundgeruch ist weit verbreitet. Morgens nach dem Aufwachen leidet fast jeder Mensch unter Mundgeruch. Der Grund ist, dass die Speichelproduktion nachts zurückgefahren wird. Verstärkt wird das noch, wenn man mit geöffnetem Mund geschlafen hat. Durch den fehlenden Speichel nimmt die Bakterienkonzentration im Mund zu, erklärt Andreas Hott, Vorstand des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz – LAV: „Manche dieser Bakterien produzieren schwefelhaltige, übelriechende Gase. Mit dem Zähneputzen und der ersten Mahlzeit verschwindet dieser schlechte Atem aber im Normalfall.“

Wenn dem nicht so ist, kann der Mundgeruch folgende Ursachen haben:

  • Schlechte Mundhygiene: Ablagerungen in den Zahnzwischenräumen, Zahnfleischentzündungen oder auch der Zungenbelag können Mundgeruch hervorrufen. Auch die dritten Zähne, Implantate oder Zahnspangen müssen konsequent und gut gereinigt werden.
  • Stark riechende Speisen wie Knoblauch, frische Zwiebeln, aber auch fett- und eiweißreiche Kost sowie Alkohol und Nikotin führen zu Mundgeruch.
  • Erkrankungen wie Atemwegsinfekte, eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung, Magenbeschwerden wie Sodbrennen oder übermäßiges Aufstoßen können Mundgeruch verursachen.
  • Manche Arzneimittel wie einige Antidepressiva oder Mittel gegen Bluthochdruck können zu Mundtrockenheit führen, die wiederum Mundgeruch begünstigt.

Betroffene können in einem ersten Versuch immer an der Mundhygiene ansetzen, so Andreas Hott: „Dazu muss man wissen, dass die Zahncreme beim Zähneputzen nur relativ wenig Einwirkung auf den Mundgeruch hat, da sie nur kurzzeitig wirkt. Ich rate ergänzend zu Mundspüllösungen, so können Bakterien auch an schlecht zugänglichen Stellen erreicht werden. Diese Spülungen sollten eine begrenzte Zeit – aber nicht dauerhaft – eingesetzt werden. Denn dann könnte die Mundflora gestört und auch die Schleimhaut gereizt werden.“ Solche Spülungen beinhalten oft Wirkstoffe wie Salbeiextrakt oder auch Chlorhexidin. Salbei wirkt adstringierend und desinfizierend durch seine ätherischen Öle. Chlorhexidin ist ein antibakterieller Wirkstoff. Bei anhaltendem Mundgeruch sollte aber immer der Zahnarzt oder der Hausarzt konsultiert werden.

Gesund und fit mit der vhs

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Yoga für Schwangere

In diesem Kurs lernen Sie Yoga-Haltungen kennen, die den Beckenboden stärken, die Blutzirkulation im Beckenbereich verbessern und die Wirbelsäule kräftigen. Gleichzeitig werden Verspannung im Schulter- und Nackenbereich gelöst. Sie lernen Atemübungen kennen, die die Nerven beruhigen und die Müdigkeit vertreiben. Es wird ein vertrauensvoller Kontakt zum eigenen Körper und eine positive Bindung zum Kind geschaffen.
Verschiedene Yoga-Übungen helfen bei Beschwerden in der Schwangerschaft, sorgen für Entspannung und können unterstützend auf die Geburt vorbereiten.
Ab der 12. Schwangerschaftswoche kann mit "Yoga für Schwangere" begonnen und bis zum Geburtstermin praktiziert werden.
Bitte bringen Sie ein Kissen und eine Decke mit.
Beginn: Mo., 23.10.2017, 15:30-17:00 Uhr, 4 Termine
Ort: vhs Koblenz, Hoevelstr. 6
Anmeldung und weitere Informationen unter www.vhs-koblenz.de oder unter 0261 129-3702/-3711/-3730/-3740.


Möglichkeiten der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) bei der Begleitung von Brustkrebspatientinnen

- Veranstaltung im Rahmen des Brustkrebsmonats Oktober -

Mit den drei Hauptsäulen Akupunktur, Ernährungsberatung und Heilkräutertherapie können Brustkrebspatientinnen sanft und nebenwirkungsfrei während und nach der schulmedizinischen Therapie begleitet werden. Dabei können Nebenwirkungen der konventionellen Therapien (z. B. Übelkeit, Hitzewallungen oder Erschöpfung) gelindert, die Vitalität gesteigert und die Psyche harmonisiert werden. Die Behandlungen werden dabei immer ergänzend zur schulmedizinischen Therapie durchgeführt.
Dieser Workshop zeigt die Möglichkeiten der TCM auf und wird durch zahlreiche praktische Tipps abgerundet, die Sie selbst am nächsten Tag schon umsetzen können (z. B. Ernährungsempfehlungen, Akupressur oder Entspannungsübungen).
Termin: Di., 24.10.2017,  19:15-20:45 Uhr
Ort: vhs Koblenz, Hoevelstr. 6
Anmeldung und weitere Informationen unter www.vhs-koblenz.de oder unter 0261 129-3702/-3711/-3730/-3740.

Angebot: Zahnreinigung zum Vorzugspreis

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Im Oktober bekommen Kunden der KNAPPSCHAFT eine professionelle Zahnreinigung zum Vorzugspreis von 35 Euro. Darüber berichtet tag, das Kundenmagazin der KNAPPSCHAFT, in seiner neusten Ausgabe. Mit diesem Angebot möchten die KNAPPSCHAFT und die 2te-Zahnarztmeinung ihre Kunden bei der Zahnvorsorge unterstützen. Kunden der KNAPPSCHAFT können sogar einen Partner, zum Beispiel Ehegatte, Freund oder Nachbarn, mitnehmen, der die professionelle Zahnreinigung dann ebenfalls zum Vorzugspreis erhält, berichtet das Kundenmagazin weiter. Einzige Voraussetzung: Die Begleitperson muss gesetzlich krankenversichert sein, aber nicht unbedingt bei der KNAPPSCHAFT.

Wer teilnehmen möchte, geht wie folgt vor: Im Internet die Seite www.2te-ZahnarztMeinung.de aufrufen, Registrierung vornehmen, Behandlungswunsch „Monate der Zahngesundheit“ eingeben, einen Zahnarzt auswählen und Kontakt mit dem Zahnarzt zur Terminvereinbarung für die professionelle Zahnreinigung aufnehmen.

Weitere Informationen dazu gibt es montags bis donnerstags von 8.00 bis 17.00 Uhr und freitags von 8.00 bis 13.00 Uhr unter 0211 2392980.

DAK-Gesundheitsreport 2017

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Mehr Kranke in Koblenz Stadt und im Kreis Mayen-Koblenz

Krankenstand liegt insgesamt über dem Landesschnitt – Sonderanalyse belegt starke Zunahme von Schlafstörungen

Koblenz, 16. Oktober 2017. Der Krankenstand in Koblenz Stadt und im Kreis Mayen-Koblenz ist 2016 gestiegen. Die Ausfalltage aufgrund von Erkrankungen nahmen im Vergleich zum Vorjahr um 0,2 Prozentpunkte zu. Mit 4,2 Prozent gab es in der Region nun einen etwas höheren Krankenstand als im Landesdurchschnitt (4,1 Prozent). Laut DAK-Gesundheitsreport waren damit an jedem Tag des Jahres von 1.000 Arbeitnehmern 42 krankgeschrieben. Der höchste Krankenstand in Rheinland-Pfalz wurde mit je 4,7 Prozent im Landkreis Frankenthal sowie in der Stadt Pirmasens und dem Landkreis Südwestpfalz verzeichnet, der niedrigste mit 3,6 Prozent in der Stadt Neustadt.

Die aktuelle Analyse der DAK-Gesundheit für Koblenz Stadt und den Kreis Mayen-Koblenz zeigt die wichtigsten Veränderungen bei der Zahl und Dauer der Krankschreibungen. Einen Anstieg der Fehlzeiten um 33 Prozent gab es bei psychischen Erkrankungen wie Angstzustände und Depressionen. Die Diagnose verursachte jeden fünften Fehltag in der Region und führte damit die Rangliste der häufigsten Ursachen an. Es folgten Muskel-Skelett-Erkrankungen auf Platz zwei. Rückenschmerzen und Co. gingen um drei Prozent zurück. Um 13 Prozent nahmen die Krankschreibungen aufgrund von Atemwegserkrankungen ab. Bronchitis und Erkältungen belegten mit einem Anteil von 13,8 Prozent am gesamten Krankenstand den dritten Rang. Einen leichten Anstieg gab es hingegen bei der Zahl der Verletzungen und Vergiftungen.

„Wir informieren nicht nur regelmäßig über den Krankenstand in Koblenz Stadt und im Kreis Mayen-Koblenz, sondern schauen darüber hinaus auf wichtige Einflussfaktoren für Erkrankungen“, sagt Jürgen Wilhelm von der DAK-Gesundheit. „Diese Analysen helfen uns, noch gezielter beim betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) ansetzen zu können und Arbeitgebern konkret Hilfe anzubieten. So wird beispielsweise längeren Ausfallzeiten durch Rückenleiden oder seelische Probleme vorgebeugt.“

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