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Treffen Angehöriger psychisch kranker Menschen

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Das nächste Treffen der Angehörigen psychisch kranker Menschen findet am Donnerstag, 1. Februar 2018, 19.00 Uhr, im Gesundheitsamt der Kreisverwaltung des Rhein-Hunsrück-Kreises in Simmern, Hüllstraße 13 statt. Weitere Informationen erhalten Sie bei Harald Wellems, Telefon 06761 82-723 und Ute Sommer, Telefon 06761 82-721.

Musik als Schlüssel - Seminar für pflegende Angehörige und Fachkräfte

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Demenz zählt zu den großen Leiden der alternden Gesellschaft: Immer mehr Menschen gleiten allmählich ins Vergessen, können sich nicht mehr orientieren, sind stark pflegebedürftig. Und doch gibt es einen Bereich, in dem auch Demente Erstaunliches leisten: Im Vergleich zu anderen Teilen des Gehirns bleibt ihr Langzeit-Musikgedächtnis erstaunlich lange intakt und funktionsfähig.

Alles schwindet, die Musik bleibt. Daher bietet das Mehrgenerationenhaus Neuwied am Samstag, 3. Februar 2018 das Tagesseminar „Musik als Schlüssel - Mit Musik Zugänge zu dementiell erkrankten Menschen schaffen“, an. Teilnehmen können betreuende und pflegende Angehörige, ehrenamtliche Betreuungskräfte sowie Fachkräfte. Teilnehmende benötigen keine musiktheoretischen Vorkenntnisse. Wichtigste Voraussetzung ist die Freude am musikalischen Kontakt. Kerstin Kronenberger-Schäfer, eine erfahrene Musikgeragogin leitet das Seminar, das in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für Gesundheitsförderung in Rheinland-Pfalz e.V. (LZG), der Kreisverwaltung Neuwied Psychiatriekoordination und dem Netzwerk Demenz Neuwied stattfindet.

Musik berührt unser Innerstes – sie begleitet uns, durch unser ganzes Leben. Gerade in der Arbeit mit demenziell erkrankten Menschen wirkt vertraute Musik wie eine Art Gedächtnishilfe, wird zum Schlüssel für längst vergessene Stimmungen und Erinnerungen, wo Sprache an ihre Grenzen stößt. Musik erreicht ohne den Umweg über das Denken die Gefühle, die unabhängig von der körperlichen und geistigen Verfassung bis zuletzt erhalten bleiben.

 

„Deshalb werden wir auch 2018 die musikalischen Mitmachangebote für Demenz Betroffene und Angehörige ausbauen. Mit „Beschwingt in die Erinnerung“ und „Mit Musik und Rhythmus in die Erinnerung “ laufen im ersten Quartal zwei regelmäßige Mitmachangebote an.“, so Bea Röder-Simon die Koordinatorin des Mehrgenerationenhauses Neuwied. Von allen Musikangeboten profitieren Betroffene und Angehörige, denn die Musik bietet einen neuen Weg an, sich zusammen mit etwas zu beschäftigen. Zudem entsteht eine neue Art der Kommunikation, die ohne Sprache auskommt.

Das Seminar „Musik als Schlüssel“ vermittelt Teilnehmenden die Grundlagen, damit neue individuelle Wege der musikalischen Kommunikation gefunden werden können. Es stellt unterschiedliche Zugangswege durch das Medium Musik zu demenziell erkrankten Menschen vor. Praktische Umsetzungsmöglichkeiten werden erprobt, so dass die Teilnehmenden erlernen, wie eine emotionale Ansprechbarkeit aktiviert werden kann und darüber eine Ebene der Verständigung hergestellt werden kann. Im Mittelpunkt stehen dabei, dass Vorstellen unterschiedlicher Musikinstrumente und musikalischer Methoden, die das gemeinsame Musizieren anregen und umsetzen. Das Seminar ist kostenfrei. Eine Anmeldung bis zum 26. Januar 2018 ist notwendig.

Termin: Samstag, 03.02.2018, 09:30 – 16:00 Uhr
Ort: Mehrgenerationenhaus Neuwied, Wilhelm-Leuschner-Str. 5, 56564 Neuwied,

Telefon: 02631 344 596, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Wenn die Seele im Alter krank wird

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Sprechstunden für  Angehörige und Betroffene im Februar

KREIS MYK. Regelmäßig bietet das Gesundheitsamt Mayen-Koblenz Sprechstunden für Menschen mit seelischen Problemen im höheren Lebensalter (z.B. Altersverwirrtheit) und ihre Angehörigen an. Die nächsten Termine sind am Montag, 5. Februar in Andernach, am Mittwoch, 14. Februar in Mayen und am Montag, 19. Februar in Koblenz, jeweils ab 16 Uhr.

Jeweils am ersten Montag im Monat steht Dr. Marion Bauer-Hermani, Fachärztin für Psychiatrie und Neurologie und Chefärztin der Gerontopsychiatrie der Rhein-Mosel-Fachklinik Andernach, im Gesundheitsamt Andernach Betroffenen und Angehörigen von alten und psychisch kranken Menschen zum Gespräch zur Verfügung. Jeweils am zweiten Mittwoch im Monat findet eine solche Sprechstunde im Mayener Gesundheitsamt statt. Am dritten Montag im Gesundheitsamt Koblenz. Bei den Sprechstunden gibt Bauer-Hermani Betroffenen und Angehörigen Tipps zum Umgang mit der Erkrankung, nennt Anlaufstellen und lädt zum Erfahrungsaustausch ein.

Anmeldungen (bis spätestens 12 Uhr des jeweiligen Sprechtages) unter 02632/407-5537.

Inklusion

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Land unterstützt Schaffung von Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderungen

Viele Menschen mit Behinderungen sind hoch motiviert, sich ins Arbeitsleben einzubringen. Wenn sich Unternehmen auf diese Gruppe von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einstellen und mindestens zu 30 Prozent Menschen mit Schwerbehinderung beschäftigen, können sie als Inklusionsfirmen anerkannt und als solche gefördert werden. „Damit wollen wir in Rheinland-Pfalz noch mehr passende Arbeitsplätze für Menschen mit Schwerbehinderung schaffen, die bisher nicht am Erwerbsleben teilhaben konnten“, so Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler. „Mit der Förderung für Inklusionsfirmen setzen wir nicht nur starke Anreize, sondern bringen auch Anerkennung für diejenigen zum Ausdruck, die für Menschen mit Behinderungen neue Chancen im Berufsleben eröffnen.“

Das Förderangebot des Landes umfasst einen Investitionskostenzuschuss für die geschaffenen Stellen für Menschen mit Behinderungen, einen dauerhaften Personalkostenzuschuss und einen Zuschuss zu arbeitsbegleitender Betreuung. Neben kompletten Unternehmen können auch Betriebsteile oder betriebsinterne Abteilungen als Inklusionsfirmen bezuschusst werden. Für die Förderung zuständig ist das Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung.

Der Flyer „Inklusionsfirmen“ gibt einen Überblick über das Förderangebot und kann auf der Internetseite des Ministeriums kostenlos bestellt und heruntergeladen werden.

Thema Demenz steht weiter im Mittelpunkt

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Kurzer Wegweiser und Informationsveranstaltungen

Die Zahl der Menschen mit Demenz steigt, auch im Landkreis Neuwied. Einen guten Überblick über vorhandene Beratungs- und Hilfsangebote gibt der „Kurzer Wegweiser für Betroffene und Angehörige“, der von der Kreisverwaltung Neuwied und dem Netzwerk Demenz im Landkreis aktualisiert und veröffentlicht wurde. Der Wegweiser ist in den fünf Pflegestützpunkten im Landkreis, Compass Private Pflegeberatung sowie im Bürgerbüro der Kreisverwaltung Neuwied kostenlos erhältlich. Auch im Internet ist er zu finden auf der Seite www.Demenz-Neuwied.de.

Neben dem Wegweiser sind eine Reihe von Informationsveranstaltungen zum Thema Demenz in Planung. Landrat Achim Hallerbach sowie die Leitende Regierungsdirektorin Hildegard Person-Fensch, die zukünftig für die Stabsstelle Psychiatriekoordination und das Thema gemeindenahe Psychiatrie zuständig ist, unterstrichen die hohe Bedeutung von Informationsveranstaltungen für Betroffene und Angehörige. Hier sind beispielhaft das Tagesseminar zum Thema „Musik ist der Schlüssel“ am 3. Februar 2018 im Mehrgenerationenhaus Neuwied zu nennen. Oder die Informationsveranstaltung im Margaretha-Flesch-Haus in Hausen am 15. März 2018 (17.00 Uhr). Referent ist der Leitende Oberarzt des St. Antonius Krankenhauses in Waldbreitbach Dr. med. Reinhard Fröder, der zum Thema „Demenz – ein schleichender Prozess“ spricht. Eine Übersicht der Veranstaltungen im Jahre 2018 finden Sie im Internet auf der Seite www.psychiatrie-neuwied.de.

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