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Beschäftigte meist wegen psychischer Leiden zuhause

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Koblenz, 6. Dezember 2017 - Die Beschäftigten in Koblenz waren 2016 seltener krankgeschrieben als im Landesdurchschnitt. Das zeigt der Gesundheitsreport der BARMER. Thomas Esch, Regionalgeschäftsführer der BARMER in Koblenz, sagt: „Hauptursache für die Krankschreibungen waren psychische Erkrankungen.“

Laut Gesundheitsreport meldete sich jeder Beschäftigte in Koblenz im Durchschnitt 1,3 Mal arbeitsunfähig. Auf jeden Beschäftigten entfielen rechnerisch 15,9 (Land: 17,9) gemeldete Arbeitsunfähigkeitstage. Der Krankenstand lag in Koblenz bei 4,4 Prozent (Land: 4,9 Prozent). „Das bedeutet, dass an einem durchschnittlichen Kalendertag von 1.000 Beschäftigten 44 arbeitsunfähig gemeldet waren“, erklärt Esch.

Häufigste Gründe für die Arbeitsunfähigkeitstage der Beschäftigten in Koblenz waren psychische Störungen (3,3 Tage), Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems (3,0 Tage), Atemwegserkrankungen (2,4 Tage) und Verletzungen (1,4 Tage). Der Gesundheitsreport wertet die Daten von 186.000 rheinland-pfälzischen Erwerbspersonen aus. Das sind 13,3 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in dem Bundesland.