Freitag, 23. Februar 2018

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Playoffs, Baby!

TRIER. Die DONECK Dolphins Trier haben den Platz in den Playoffs um die deutsche Meisterschaft sicher. Nach einem hart erkämpften 71:53 (31:30) Sieg gegen die Rhine River Rhinos aus Wiesbaden können die Dolphins nicht mehr von Platz 3 der Tabelle verdrängt werden.

Es war allerdings ein hartes Stück Arbeit, dass Dirk Passiwan und sein Team am vergangenen Samstag in Wiesbaden leisten mussten, um am Ende der 40 Minuten als Sieger vom Feld zu rollen.

Rhinos-Trainer Marco Hopp hatte bereits im Vorfeld des Spiels angekündigt, anders als im Hinspiel agieren zu wollen. In Trier war es vor allem das erste Viertel, was schon früh die Entscheidung brachte. Wiesbaden begann stark und zeigte, dass sie die Punkte unbedingt in Hessen halten wollen, um einen großen Schritt Richtung Playoffs machen zu können. Die Mannschaft von der Mosel hielt dagegen, so dass sich in der ersten Halbzeit ein offenes und ausgeglichenes Spiel entwickelte. Keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Selbst einen 7 Punkte Vorsprung der Dolphins konnten die Rhinos schnell egalisieren, so dass es mit einer knappen Führung für die Trierer in die Halbzeitpause ging.

Dir Halbzeitpause nutzen die Gäste dann augenscheinlich besser, kamen besser aus der Kabine und zeigten sofort, warum sie in diesem Jahr zurecht auf Platz 3 der Tabelle stehen. Besser in der Defensive und kontrollierter in der Offensive. „Wir haben uns auf unsere Stärken besonnen“, so ein sichtlich erfreuter Matthias Heimbach nach dem Spiel, „was es für jeden Gegner schwer macht gegen uns zu gewinnen.“

Nur 9 Punkte ließen die Trierer im dritten Viertel zu. Zu wenig aus Sicht der Wiesbadener, um gegen eine jetzt gut aufgelegte Trierer Mannschaft zu bestehen.

Mit einem starken Passiwan, aber auch einer Mariska Beijer, die nach Belieben traf, ergaben sich für die Gastgeber kaum noch Chancen, den Rückstand zu verkürzen. Man merkte vor allem im letzten Viertel, dass die Köpfe der Rhinos nach unten gingen, so dass die Dolphins nach 40 Minuten mit ihren zahlreich mitgereisten Fans den Einzug in die Playoffs feiern konnten.

Kader: Dirk Passiwan (27), Diana Dadzite (6), Ryan Wright (6), Jack Davey (10),

Frank Doesken (0), Correy Rossi (6), Matthias Heimbach (0), Mariska Beijer (16)