Donnerstag, 21. September 2017

Letztes Update:06:54:40 AM GMT

region-rhein.de

RSS

Kostenlose Angebote entlang des Romantischen Rheins

Drucken

Das Mittelrheintal hat viele Erlebnisse und unvergessliche Ausblicke für den kleinen Geldbeutel zu bieten

(rrt) Der Rheinabschnitt zwischen Remagen/Unkel und Bingen/Rüdesheim gehört zu den schönsten Ausflugszielen in Deutschland. Die einzigartige Natur- und Kulturlandschaft und das romantische Kleinstadtflair verleihen der Region einen ganz besonderen Charme für die ganze Familie. Auch für Reisende mit kleinerem Budget hat der Romantische Rhein einige spannende Aktivitäten zu bieten.

Entlang der beiden Fernwanderwege Rheinsteig und RheinBurgenWeg lässt sich die traumhafte Kulisse des Rheins bestens genießen. Der linksrheinische RheinBurgenWeg passiert auf den etwa 200 km vom Rolandsbogen in Remagen bis zum Mäuseturm in Bingen zahlreiche Sehenswürdigkeiten und herrliche Ausblicke. Der rechtsrheinische Rheinsteig bietet auf 320 km von Bonn nach Wiesbaden wortwörtlich „Wandern auf hohem Niveau“, denn die vielen An- und Abstiege entlang des Wegs erfordern eine gute Kondition, belohnen die Wanderer aber auch mit immer anderen Blickwinkeln auf das Rheintal. Alle Etappen des RheinBurgenWegs und des Rheinsteigs sind an öffentliche Verkehrsmittel angebunden und eigenen sich somit auch wunderbar für einen Tagesausflug.

Weiterlesen...

Wiedtaler Wandertag rund um den Malberg am 27.8.2017

Drucken

Am Sonntag, 27. August 2017 findet der diesjährige „Wiedtaler Wandertag“ statt. Wie immer eine Woche nach „Wied in Flammen“. Mit kostenfreien Shuttle-Bussen werden die Wanderer zu den Ausgangspunkten der Wanderungen gefahren. Von dort geht es sternförmig zurück. Bei allen Touren sind Wanderbegleiter dabei, die über interessante Stellen am Weg informieren. Zum Abschluss erwartet die Malberg-Hütte die Teilnehmer mit regionalen kulinarischen Angeboten.

Drei verschiedene Strecken werden angeboten:

Tour 1 – Roßbacher Häubchen 13,6 km, Abfahrt Bus-Shuttle um 9:00 Uhr, Wiedweg, WesterwaldSteig, Franziskaner-Kloster, Malberg-Aufstieg

Tour 2 – Schloss Monrepos 10,7 km, Abfahrt Bus-Shuttle um 10:00 Uhr, Mammutbaum, Limesweg, Kohlenmeiler, WesterwaldSteig

Tour 3 – RömerWelt 8,8 km, Abfahrt Bus-Shuttle um 11:00 Uhr, Limesweg, Römerturm, Nonnenbachtal, Kaisereiche, WesterwaldSteig

Die Ankunft am Malberg ist jeweils zwischen 14:00 – 15:00 Uhr geplant. Für die Shuttlebusse ist eine Anmeldung erforderlich. Und zwar an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder Telefon 02638 – 4017.

Ohne Anmeldung und ohne Wanderbegleiter können drei weitere Strecken erwandert werden. Broschüren und Wanderkarten dazu gibt es vor Ort am Info-Stand. Dies sind die „Kleine Malberg-See-Runde“ (2,3 km, 1:00 h), der „Teufelsgraben“ (5,6 km, 2:00 h) und der örtliche „Wanderweg N3“ (12,5 km, 4:00 h).

Die Veranstalter Touristik-Verband Wiedtal e.V. und die Malberg-Hütte freuen sich auf viele Wandergäste.

UNESCO-Welterbe

Drucken

Fünfzehn Jahre Welterbe Oberes Mittelrheintal - eine heraus- ragende außergewöhnliche Kulturlandschaft

Am 27. Juni vor 15 Jahren erfolgte auf der Sitzung des Welterbekomitees in Brasilia die Einschreibung des Oberen Mittelrheintals in die Liste der UNESCO-Welterbestätte. Die UNESCO würdigte das Mittelrheintal als „eine außergewöhnliche, organisch gewachsene Kulturlandschaft, deren Schönheit Künstler aller Art – Dichter, Maler und Komponisten – während der letzten zwei Jahrhunderte stark beeinflusst“ habe.

„Die Anerkennung des Oberen Mittelrheintals als UNESCO-Welterbe im Jahr 2002 war ein Ritterschlag, der die kulturellen und landschaftlichen Besonderheiten der Region adelte. Damals wie auch heute ist es für uns eine Besonderheit, eine ganze Region Welterbe nennen zu dürfen – 48 Dörfer und Städte, eingebunden in eine atemberaubende Landschaft“, sagte Kulturminister Konrad Wolf heute.

Seit der Anerkennung wurden zahlreiche Vorhaben angestoßen und umgesetzt „und haben eine großartige Erfolgsgeschichte geschrieben“, betonte Wolf.

Die Liste der Projekte zur Bewahrung und Fortentwicklung des Kulturraums Welterbe Oberes Mittelrheintal sei sehr umfangreich und vielfältig. Sie reicht von der Erhaltung und Pflege von Denkmälern, wie z. B. der Sanierung der Festung „Ehrenbreitstein“, der Restaurierung der Marksburg oder der Stadtmauer in Oberwesel bis zu städtebaulichen Gestaltungen wie der Rheinufergestaltung in Bacharach.

Neben der Landesgartenschau 2008 in Bingen und der Bundesgartenschau 2011 in Koblenz, an den beiden Eingangstoren zum Welterbe, soll erneut eine Bundesgartenschau 2031, dann direkt im Mittelrheintal, einen erheblichen Investitionsschub für das ganze Tal bringen und wichtige Impulse setzen.
„Seit der Anerkennung als Welterbestätte im Jahr 2002 sind mehr als 540 Millionen Euro an öffentlichen Geldern in das Mittelrheintal geflossen. Derzeit wird ein Managementplan vorbereitet, der ein gutes Planungsinstrument ist, um Projekte und Entwicklungen im Tal auch zukünftig beurteilen und lenken zu können. Der Schutz und die Fortentwicklung des Welterbes Oberes Mittelrheintal ist für uns ein zentrales Anliegen. Die Landesregierung ist sich ihrer Verantwortung bewusst, dieses Glanzlicht auch zukünftigen Generationen in seiner Einzigartigkeit und Schönheit  zu erhalten“, betonte Konrad Wolf abschließend.

Gastgewerbe am Mittelrhein: IHK und Romantischer Rhein mahnen Investitionen und Bürokratieabbau an

Drucken

Koblenz, 26. Juni 2017. Quo vadis, Mittelrheintal? Erstmals zeigt jetzt eine Untersuchung, dass die Zahl der Übernachtungsbetriebe dort in den kommenden Jahren weiter sinken wird – um 13 Prozent bis 2032. Die Industrie- und Handelskammer Koblenz und die Romantischer Rhein Tourismus GmbH haben die Betriebe in der Destination jüngst nach ihrer künftigen Entwicklung befragt. Demnach wird es in 15 Jahren nur noch 268 statt 308 gewerbliche Gastgeber geben.

„Ein Mix aus privaten und öffentlichen Investitionen ist notwendig im Mittelrheintal, um Gästezufriedenheit und die bei einem Drittel der Betriebe anstehende Unternehmensnachfolge zu sichern“, betont Arne Rössel, Hauptgeschäftsführer der IHK Koblenz. „Der Staat muss sich dabei dem Hemmnis der behördlichen Auflagen stärker annehmen.“

Denn in Folge des demografischen Wandels reduziert sich die Anzahl an Interessenten zunehmend. Immer weniger junge Menschen entschließen sich zu einer Ausbildung oder Tätigkeit in den gastgewerblichen Berufen. Und: Bürokratie, Vorschriften, eine mangelnde Infrastruktur – etwa auch die fehlende Rheinquerung – und der Bahnlärm erschweren es den Inhabern, Nachfolger für ihre Betriebe zu finden. IHK Koblenz und die Romantischer Rhein Tourismus GmbH fordern daher den Abbau bürokratischer Hürden und bessere Finanzierungs- und Förderungsbedingungen für Nachfolgeinteressenten.

Weiterlesen...

Koblenzer Sommerfest zu „Rhein in Flammen“

Drucken

Das 62 Jahre alte Feuerspektakel „Rhein in Flammen" ist jedes Jahr der Veranstaltungshöhepunkt im UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal. Am 12. August lassen acht Feuerwerke den nächtlichen Himmel zwischen Spay/Braubach und Koblenz in phantastischen Farben erstrahlen.

Das Rahmenprogramm an Rhein- und Moselufer rund um das Deutsche Eck wird vom 11. bis zum 13. August zum Koblenzer Sommerfest, das in diesem Jahr zum sechsten Mal stattfindet. Der städtische Eigenbetrieb Koblenz-Touristik als örtlicher Veranstalter bietet an drei Veranstaltungstagen und auf über acht Bühnen und Spielflächen Altbewährtes sowie neue Programmpunkte und Kooperationspartner. Dabei bleibt die Vielfältigkeit im Programmangebot erhalten. Auch in der Festung Ehrenbreitstein wird an drei Tagen das Festungsfest gefeiert. Die Seilbahn verbindet beide Veranstaltungen rechts und links des Rheins und fährt mit verlängerten Fahrtzeiten bis in die Nacht hinein.

Weiterlesen...

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL