Donnerstag, 21. September 2017

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Lahnstein auf dem New Yorker Times Square

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Schiffstaufe bringt weltweite Werbung

Lahnstein. Die Schiffstaufe des Luxusflusskreuzers, die Anfang Mai in den Oberlahnsteiner Rheinanlagen stattfand, war nicht nur vor Ort ein Erlebnis der Extraklasse. Bilder und Videos verbreiteten sich Dank der zahlreichen Pressevertreter schnell in den Medien und kürzlich flimmerte die Taufe sogar an äußerst prominenter Stelle über die Leinwand: auf dem New Yorker Times Square, an der Kreuzung von Broadway und Seventh Avenue.

„Lahnstein in New York, das ist Wahnsinn“, beschreibt Petra Bückner das Gefühl beim Anblick der Fotos. Sie war als Leiterin der städtischen Touristinformation, die den Kontakt zum Unternehmen pflegt und für die Vermarktung des neuen Anlegers in Oberlahnstein zuständig ist, bei der Organisation ganz dicht mit dabei. „Ein weltweiter Werbeeffekt, das ist unbezahlbar. Dafür hat sich alle Arbeit im Vorfeld gelohnt,“ meint Bückner.

Die Reederei AmaWaterways hatte weder Kosten noch Mühen gescheut, um einen möglichst guten Werbeeffekt für das neue Schiff zu erreichen. Und das ist wahrlich gelungen. Unter dem Link https://www.youtube.com/watch?v=-HqNDWmRA24 ist das offizielle Video der Reederei zur Schiffstaufe zu finden.

Hohe Investitionsbereitschaft trotz rückläufiger Übernachtungszahlen

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IHK Trier legt Saisonbericht für die Tourismuswirtschaft vor

Der Tourismus in der Region Trier ist verhalten in das Jahr gestartet. Nach Meldungen des Statistischen Landesamts gingen die Zahlen der touristischen Ankünfte und Übernachtungen im ersten Quartal 2017 in der Region Trier zurück. Während die Zahl der Ankünfte nur minimal um 0,4 Prozent sank, verzeichneten die Betriebe bei den Übernachtungen einen Rückgang von 6,3 Prozent.

Dies spiegelt sich in den Ergebnissen der aktuellen Saisonumfrage der IHK Trier wider, an der sich knapp 100 Betriebe aus dem Gastgewerbe beteiligt haben: Die Hälfte der Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe stuft die vergangene Wintersaison nur als befriedigend ein, konnte ihren Umsatz aber insgesamt auf dem Vorjahresniveau halten. Umsatzrückgänge mussten insbesondere die Gastronomiebetriebe verzeichnen, jeder vierte verbuchte einen geringeren Umsatz. Ausschlaggebend hierfür waren hauptsächlich die rückläufigen Zahlen bei den Geschäftsreisenden: 42 Prozent der Betriebe geben dies als Grund an. Anders sieht es bei den Urlaubsreisenden aus: Dank ihnen konnten 31 Prozent der Unternehmen Umsatzsteigerungen erzielen.

Die Aussichten für die kommende Saison schätzen die Tourismusbetriebe verhalten ein. Die Hälfte geht von einer gleichbleibenden Saison aus. „Dennoch ist die Investitionsbereitschaft der Tourismuswirtschaft gestiegen“, berichtet IHK-Tourismusreferentin Anne Kathrin Morbach. Mehr als die Hälfte der Unternehmen plane, in diesem Jahr zu investieren. „Vor allem mit Modernisierungsmaßnahmen möchten die Betriebe die Attraktivität ihres Angebots steigern und so mehr Gäste ansprechen“, erklärt Morbach.

Eine Herausforderung ist für knapp 40 Prozent der Betriebe jedoch die Kapitalbeschaffung. Während für einen Großteil der Betriebe ein Bankkredit als Finanzierungsform in Frage kommt (87 Prozent), stellen Förderkredite (15 Prozent) und Leasing (17 Prozent) für einen Teil der Betriebe eine Alternative dar. Andere Formen wie Factoring, Schuldscheindarlehen oder Unternehmensanleihen spielen keine Rolle. 40 Prozent der Betriebe geben an, einen guten Zugang zu Fremdfinanzierungsmöglichkeiten zu haben. Die gleiche Anzahl klagt über Probleme bei der Beschaffung. „Diese resultieren meist aus fehlenden Sicherheiten oder einem zu geringen Eigenkapitalanteil“, sagt Morbach.

Planungen für das Weihnachtsdorf beginnen

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Der Sommer steht vor der Tür und die Planungen für das Weihnachtsdorf Waldbreitbach laufen schon wieder auf Hochtouren. Bereits im März gab es ein erstes Treffen mit allen Beteiligten von Gemeinde, Gewerbeverband, Touristik-Verband und Krippenbauern.

„Erste Anmeldungen für den Christkindchenmarkt liegen vor, auch der Dorfabend am 14.12. ist schon fix“, so Klaus Peter Paffhausen vom Gewerbeverband. Am 1. und 2. Adventwochenende gibt es den Selbermacher-Markt im Kolpinghaus, der bei der Premiere im vergangenen Jahr gut angenommen wurde. Neben einiger Beleuchtung ist keine große Neuanschaffung geplant, dafür wird das Bewährte aufgehübscht und renoviert. Nachdem 2016 keine Krippen im Stern von Bethlehem aufgebaut werden konnten, kümmern sich die Krippenbauer aus der Pfarrkirche um Stefan Girnstein in diesem Jahr darum.

Florian Fark vom Touristik-Verband ergänzt: „Die Eröffnung findet am Abend des 1. Dezember mit einem Fackelzug statt. Da Fastnacht bereits Anfang Februar 2018 beginnt, endet das Weihnachtsdorf in der kommenden Saison einige Tage früher am 28.1.2018.“ Das Krippenmuseum von Gustel Hertling mit einer Sonderausstellung zum Thema Porzellankrippen ist bereits ab dem 17.11. täglich geöffnet, bis dahin jedes Wochenende.

 

Mitgliederversammlung der UNESCO Welterbestätten Deutschland e.V. in Hamburg

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Claudia Schwarz als Vorsitzende für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt

Deutschland. Die Mitglieder des Vereins UNESCO Welterbestätten Deutschland e.V. trafen sich im Mai in der Speicherstadt Hamburg zur regulären Mitgliederversammlung.

„Wir sind Welterbe“ lobte die Vorsitzende, Claudia Schwarz, in ihrem Geschäftsbericht das Netzwerk der deutschen Welterbestätten. Zahlreiche Aufgaben, Termine und Marketingaktivitäten hätten im vergangenen Jahr zu einer höheren Aufmerksamkeit für den Verein geführt. „Das UNESCO-Siegel ist von hoher Bedeutung für Reiseentscheidungen im Ausland und gilt als eine wichtige Qualitätsmarke im internationalen Tourismus.“ ist Claudia Schwarz überzeugt. Durch die Arbeit des Vereines werde der Bekanntheitsgrad der UNESCO-Welterbestätten in Deutschland gesteigert und der Kulturtourismus nach Deutschland gefördert.

Der Vorstand wurde im Rahmen der Mitgliederversammlung in den Ämtern bestätigt. Hierzu gehören, neben Claudia Schwarz als Vorsitzende, die beiden Stellvertreter Martina Ziesing, Bremen und Norbert Huschner, Wismar. Beisitzer sind weiterhin Barbara Schwartz, Lübeck und Sabine Thiele, Regensburg. Im Amt der Schatzmeisterin wurde Patricia Ellendt, Trier bestätigt. Geborene Mitglieder des Vorstandes sind Jochen Nehr als Vertreter der Deutschen Zentrale für Tourismus,  Kerstin Manz für die Deutsche UNESCO Kommission, und Dr. Steffen Skudelny für die Deutsche Stiftung Denkmalschutz.

Den Vorsitz des Marketingausschusses des Vereins führt nun Dr. Manuel Becher aus Bayreuth. „Meine Wahl gibt mir die Chance, zusammen mit engagierten Marketingkolleginnen die Arbeit des Vereins weiter voranzubringen“ so Becher.  Im Marketingausschuss des Vereines sind MarketingkollegInnen von Welterbestätten aus ganz Deutschland aktiv . Neben Dr. Manuel Becher sind dies Anja Domnik aus Wilhelmshaven als Vertreterin für die Naturerbestätten, Sonja Hackmann aus Bremen, Erwin Maurer aus Regensburg, Christiane Schalk aus Potsdam, Martina Tendick aus Essen, Andreas Volkert aus Eisenach sowie Silke Walter aus Hamburg.  Als Vertreter der DZT ist Roland Johannknecht Mitglied des Marketingausschusses.

Auf der anschließenden Jahrestagung tauschten sich unter dem Motto „Visionen, Werte und Reformen“ 120 Vertreter der Welterbestätten, Experten aus Politik, Bildung, Denkmalpflege, Kultur und Tourismus sowie Beteiligte von kommunaler, regionaler und Landesebene über Impulse und Inspirationen für die Zukunft aus.

Geschichte voller Leben

Es sind die herausragenden Zeugnisse der Geschichte der Menschheit und der Natur, die mit dem Emblem des UNESCO-Welterbes ausgezeichnet werden: stumme und doch beredte Zeugen großartiger Kulturleistungen und Naturphänomene.

Baudenkmäler, Städteensembles, aber auch Industriedenkmäler und außergewöhnliche Naturlandschaften, werden durch das Welterbekomitee der Unesco als Welterbe ausgezeichnet und somit unter besonderen, internationalen Schutz gestellt.

Die Welterbekonvention der UNESCO

1972 wurde von der Generalkonferenz der Unesco das „Übereinkommen zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt“ verabschiedet. Es legt den Schutz eines Kultur- oder Naturgutes, das einen „außergewöhnlichen universellen Wert“ besitzt, in die Obhut der gesamten Menschheit. Mit der Unterzeichnung der Konvention verpflichtet sich jedes Land, die innerhalb seiner Landesgrenzen gelegenen Denkmäler zu schützen und für zukünftige Generationen zu erhalten. Als Gegenleistung erhalten die Mitgliedstaaten der Unesco Fachberatung zur Erhaltung ihrer Denkmäler, Staaten, die nur über begrenzte Mittel verfügen, auch finanzielle Hilfen. Es ist das Ziel der Konvention, die Zusammenarbeit zwischen allen Menschen und Völkern und den Schutz des Natur- und Kulturerbes zu fördern und zu intensivieren. Auch nachhaltiges Reisen kann einen Beitrag zum Erhalt von Welterbestätten leisten.

Der „UNESCO-Welterbestätten Deutschland e.V.“

Der „UNESCO-Welterbestätten Deutschland e.V.“ möchte die deutschen Welterbestätten bekannter machen und einen behutsamen und hochqualifizierten Tourismus im denkmalverträglichen Ausmaß fördern. Damit verbindet sich die Chance, das Welterbe nicht nur zu vermitteln und zugänglich zu machen, sondern über den Tourismus als eine wesentliche Einnahmequelle den Erhalt der Welterbestätten auch dauerhaft sicherzustellen.

Die Homepage www.unesco-welterbe.de informiert über alle 41 Welterbestätten und gibt zahlreiche Tipps und Anregungen für Veranstaltungen und Ausflüge.

Tourismus im ersten Quartal: Mehr Gäste, weniger Übernachtungen

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Übernachtungen

Die rheinland-pfälzischen Tourismusbetriebe verzeichneten im ersten Quartal 2017 einen Anstieg der Gästezahlen. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems übernachteten von Januar bis März knapp 1,4 Millionen Gäste im Land, was einem Plus von 1,2 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Die Übernachtungen gingen im gleichen Zeitraum um fünf Prozent auf 3,45 Millionen zurück.

In drei der neun Tourismusregionen lag das Übernachtungsaufkommen über dem Niveau des Vorjahreszeitraums, wobei Rheinhessen mit einer Steigerung um 6,8 Prozent den Spitzenplatz belegte. In den Regionen Westerwald-Lahn und Hunsrück erhöhte sich das Übernachtungsvolumen leicht um 0,9 bzw. 0,4 Prozent. In den übrigen Regionen waren die Übernachtungszahlen niedriger als im Vorjahreszeitraum. Den stärksten Rückgang musste die Region Mosel-Saar hinnehmen. Sieben der neun Tourismusregionen verzeichneten steigende Gästezahlen. Mit einem Plus von 7,8 Prozent erreichte auch hier Rheinhessen den größten Zuwachs.

Betriebsarten

Unter den elf Betriebsarten verbuchten lediglich die Hotels garnis und die Hotels einen Übernachtungszuwachs (plus 6,2  bzw. plus 0,6 Prozent). In den anderen Betriebsarten sank das Übernachtungsaufkommen. Die größten Rückgänge verzeichneten die Camping- und Reisemobilstellplätze, die Ferienhäuser und Ferienwohnungen sowie die Ferienzentren. Bei dieser Entwicklung dürfte unter anderem die Lage der Osterferien eine Rolle spielen, die 2016 überwiegend in den März und 2017 vollständig in den April fielen.

Herkunft

Im ersten Quartal 2017 übernachteten 1,16 Millionen Gäste aus dem Inland in Rheinland-Pfalz. Das war ein Plus von 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Zahl ihrer Übernachtungen verringerte sich um 5,5 Prozent und belief sich auf 2,84 Millionen. Aus dem Ausland kamen 241.000 Besucherinnen und Besucher (plus 0,4 Prozent), die 614.000 Übernachtungen buchten (minus 2,6 Prozent).

Die Ergebnisse basieren auf der monatlichen Befragung aller Beherbergungsbetriebe mit zehn und mehr Fremdenbetten, der Betreiber von Camping- und Reisemobilplätzen mit zehn und mehr Stellplätzen sowie der Kleinbetriebe in Städten und Gemeinden mit einem Prädikat als Heilbad, Luftkurort, Erholungsort oder Fremdenverkehrsort.

Autorin: Marie-Luise Schmittel (Referat 34 Auswertungen, Analysen A3)

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