Samstag, 18. November 2017

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Gastgewerbe am Mittelrhein: IHK und Romantischer Rhein mahnen Investitionen und Bürokratieabbau an

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Koblenz, 26. Juni 2017. Quo vadis, Mittelrheintal? Erstmals zeigt jetzt eine Untersuchung, dass die Zahl der Übernachtungsbetriebe dort in den kommenden Jahren weiter sinken wird – um 13 Prozent bis 2032. Die Industrie- und Handelskammer Koblenz und die Romantischer Rhein Tourismus GmbH haben die Betriebe in der Destination jüngst nach ihrer künftigen Entwicklung befragt. Demnach wird es in 15 Jahren nur noch 268 statt 308 gewerbliche Gastgeber geben.

„Ein Mix aus privaten und öffentlichen Investitionen ist notwendig im Mittelrheintal, um Gästezufriedenheit und die bei einem Drittel der Betriebe anstehende Unternehmensnachfolge zu sichern“, betont Arne Rössel, Hauptgeschäftsführer der IHK Koblenz. „Der Staat muss sich dabei dem Hemmnis der behördlichen Auflagen stärker annehmen.“

Denn in Folge des demografischen Wandels reduziert sich die Anzahl an Interessenten zunehmend. Immer weniger junge Menschen entschließen sich zu einer Ausbildung oder Tätigkeit in den gastgewerblichen Berufen. Und: Bürokratie, Vorschriften, eine mangelnde Infrastruktur – etwa auch die fehlende Rheinquerung – und der Bahnlärm erschweren es den Inhabern, Nachfolger für ihre Betriebe zu finden. IHK Koblenz und die Romantischer Rhein Tourismus GmbH fordern daher den Abbau bürokratischer Hürden und bessere Finanzierungs- und Förderungsbedingungen für Nachfolgeinteressenten.

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Koblenzer Sommerfest zu „Rhein in Flammen“

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Das 62 Jahre alte Feuerspektakel „Rhein in Flammen" ist jedes Jahr der Veranstaltungshöhepunkt im UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal. Am 12. August lassen acht Feuerwerke den nächtlichen Himmel zwischen Spay/Braubach und Koblenz in phantastischen Farben erstrahlen.

Das Rahmenprogramm an Rhein- und Moselufer rund um das Deutsche Eck wird vom 11. bis zum 13. August zum Koblenzer Sommerfest, das in diesem Jahr zum sechsten Mal stattfindet. Der städtische Eigenbetrieb Koblenz-Touristik als örtlicher Veranstalter bietet an drei Veranstaltungstagen und auf über acht Bühnen und Spielflächen Altbewährtes sowie neue Programmpunkte und Kooperationspartner. Dabei bleibt die Vielfältigkeit im Programmangebot erhalten. Auch in der Festung Ehrenbreitstein wird an drei Tagen das Festungsfest gefeiert. Die Seilbahn verbindet beide Veranstaltungen rechts und links des Rheins und fährt mit verlängerten Fahrtzeiten bis in die Nacht hinein.

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Tourismus bis April mit Gäste- und Übernachtungsplus

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Tourismus bis April mit Gäste- und Übernachtungsplus

Die rheinland-pfälzischen Tourismusbetriebe verzeichneten im Zeitraum von Januar bis April 2017 einen Anstieg des Gäste- und Übernachtungsaufkommens gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems übernachteten 2,19 Millionen Gäste im Land, das waren 4,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Gleichzeitig stiegen die Übernachtungszahlen um 1,8 Prozent auf fast 5,51 Millionen.

Tourismusregionen

In sechs der neun Tourismusregionen erhöhte sich das Übernachtungsaufkommen, wobei der Hunsrück und die Region Westerwald-Lahn mit Zuwächsen von 6,5 bzw. 6,4 Prozent die beiden vorderen Plätze belegten. An dritter Stelle folgte die Eifel (plus 5,9 Prozent). Im Gebiet Mosel-Saar, an der Ahr und im Naheland waren die Übernachtungszahlen dagegen niedriger als in den ersten vier Monaten des Vorjahres. Sieben der neun Regionen verzeichneten einen Gästezuwachs. Mit einem Plus von 8,8 Prozent erreichte hier die Eifel die größte Steigerung.

Betriebsarten

Sechs der elf touristischen Betriebsarten verbuchten in den ersten vier Monaten 2017 höhere Übernachtungszahlen als im Vorjahreszeitraum. Um mehr als ein Drittel stiegen die Übernachtungen auf den Camping- und Reisemobilplätzen, die allerdings im Vorjahr auf einem außergewöhnlich niedrigen Niveau gelegen hatten. Die Hotels garnis konnten ebenfalls von einem deutlich gestiegenen Übernachtungsaufkommen profitieren (plus 8,1 Prozent). Das Schlusslicht im Ranking der Betriebsarten bilden die Vorsorge- und Rehabilitationskliniken, deren Übernachtungszahlen um 6,9 Prozent zurückgingen.

Herkunft

Von Januar bis April 2017 kamen acht von zehn Gästen aus dem Inland. Auf sie entfielen fast 4,45 Millionen Übernachtungen. Das waren 1,5 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Gleichzeitig wurden 1,06 Millionen Übernachtungen von Besucherinnen und Besuchern aus dem Ausland gezählt, was einer Zunahme um 2,8 Prozent entspricht.

Die Ergebnisse basieren auf der monatlichen Befragung aller Beherbergungsbetriebe mit zehn und mehr Fremdenbetten, der Betreiber von Camping- und Reisemobilplätzen mit zehn und mehr Stellplätzen sowie der Kleinbetriebe in Städten und Gemeinden mit einem Prädikat als Heilbad, Luftkurort, Erholungsort oder Fremdenverkehrsort.

Autor: Wolfgang Ellermeyer (Referat 34 Auswertungen, Analysen A3)

50 Jahre Treue zu Oberwesel

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Seit 50 Jahren verbringen Christel und Josef Pille aus Damme bei Oldenburg ihren Urlaub in Oberwesel-Dellhofen. Derzeit wohnen sie in der Ferienwohnung Bappert, in der sie sich sehr wohl fühlen.

In den vielen Jahren haben sie bereits in einigen Häusern übernachtet, bei vielen Gastgebern gewohnt und auch viele Freunde gefunden. „Im Gasthaus Stahl hatten wir ein nettes Ehepaar kennen gelernt, mit dem wir uns direkt gut verstanden. Im Frühjahr telefonierten wir dann und haben uns abgesprochen, wann wir uns wieder treffen.“ erzählt Josef Pille. Dies zählt mit zu den schönsten Erinnerungen des Paares. Auch viele Oberweseler und Dellhofener kennen das Ehepaar Pille gut. Leider sind einige gute Bekannte aus den vergangenen 50 Jahren bereits verstorben, an die man sich aber gerne erinnert.

Wie kamen die Beiden eigentlich nach Oberwesel? Josef Pille arbeitete in den 60er Jahren bei Mannesmann. Die Firma verlegte damals Gasleitungen in Kisselbach und Liebshausen. Dort empfahl man ihm, wenn er mal gut essen wolle, solle er zu „Stahle nach Dellwe“ fahren. Gesagt, getan und von da an fuhr er nach Feierabend dorthin. Da es ihm so gut gefiel, begeisterte er auch seine Frau Christel davon, und der Grundstein für die jahrelangen Urlaube war gelegt!

Etwas wehmütig blicken sie inzwischen auf frühere Jahre zurück, als es doch noch mehr Angebote in Oberwesel gab. Man hatte die Möglichkeit Vollpension zu buchen und auch überall zum Mittagessen einzukehren. Dies fehlt ihnen heute ein wenig bei ihren Aufenthalten.

Stadtbürgermeister Jürgen Port und die Tourist-Information gratulieren mit einem Buch über die Stadtmauer von Oberwesel und wünschen Christel und Josef Pille für die Zukunft alles Gute und viele weitere schöne Urlaube in Oberwesel!

 

WiBolt 2017 „Extended Combined Version“ zum 5-jährigen Jubiläum

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Lahnstein. In Kürze ist es wieder soweit: der WiBolt-Ultralauf (Wiesbaden-Bonn-Long-Trail) geht wieder an den Start, bei dem ein Wettlauf von Ultraläufern über den kompletten Rheinsteig von Wiesbaden bis Bonn durchgeführt wird. Der Rekord liegt derzeit bei 46 Stunden und 48 Minuten und wurde im Jahr 2015 aufgestellt.

Auch in diesem Jahr findet vom 11. Juni bis 18. Juni 2017 der Ultralauf „ WiBolT – einer der vier härtesten und der zweitlängste Nonstop-Ultraläufe Deutschlands – auf dem Rheinsteig statt. Dieses Jahr gibt es allerdings eine „kleine“ Besonderheit. Der Ultralauf feiert nämlich sein 5-jähriges Jubiläum. In diesem Jubiläumsjahr wird es deswegen eine „Extended Combined Version“ geben, das bedeutet, dass die Läufer am Rolandsbogen bei Remagen starten und den kompletten RheinBurgenWeg bis nach Bingen laufen werden. Von dort aus geht es weiter über den Rheinhöhenweg und die Verbindungswege zur Kaiserbrücke in Mainz, wo die Rheinseite gewechselt und dann der gewohnte WiBolt-Weg gelaufen wird - von Wiesbaden über Koblenz nach Bonn. Die Läufer müssen insgesamt 550 km und 17 000 Höhenmeter bewältigen und zurücklegen. Und das nur mit kleineren Pausen in einem durch – es ist ein Wettlauf. Der Name „WiBolt“ setzt sich aus den Begriffen „Wiesbaden Bonn Long Trail“ zusammen.

Die voraussichtliche Teilnehmerzahl liegt in diesem Jahr bei ca. 60-100 Läufern aus Deutschland und der ganzen Welt, aber da die Läufergruppe sich über die Zeit natürlich sehr weit auseinanderziehen wird, wird es auch nicht zu einer Beeinträchtigung des „normalen Wanderbetriebs“ kommen.

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