Mittwoch, 17. Januar 2018

Letztes Update:04:46:51 PM GMT

region-rhein.de

RSS

Rollend die Neuwieder Innenstadt kennenlernen

Drucken

Im Oktober erstmals Ninebot-Führung im Angebot

Die Tourist-Information Neuwied ist ständig auf der Suche nach neuen Angeboten. Ihr neuester Coup: eine Innenstadtführung auf einem Ninebot, einem Fortbewegungsmittel, das landläufig unter dem Namen Segway bekannt ist.

Zu Fuß oder mit dem Fahrrad? Bislang hatten Interessierte zwei Möglichkeiten, um die Sehenswürdigkeiten der Neuwieder Innenstadt zu erkunden. Doch da bekanntermaßen aller guten Dinge drei sind, gesellt sich am 1. Oktober eine weitere Alternative hinzu. Die Fahrt mit dem innovativen Fortbewegungsmittel Ninebot, das dem Segway verwandt ist. Kleine (Welt)Wirtschaftskunde: Das chinesische Unternehmen Ninebot hat im Jahr 2015 Segway Inc. aufgekauft; gemeinsam sind Ninebot und Segway weltweit Marktführer für die Geräte, die durch einfaches Bewegen und Lehnen des Körpers in die gewünschte Richtung gesteuert werden.

Gemeinsam mit Jörg Fernau, dem Inhaber von eFunmobil, hat die Neuwieder Tourist-Information das neue Angebot auf die Beine gestellt. Bis zu 14 Teilnehmer können an den rund zweistündigen Fahrten durch die City teilnehmen. Vor dem Tourstart erhalten sie von Fernau eine Einweisung in die Handhabung der Ninebots. Warnwesten und Helme werden gestellt, auf Wunsch auch weitere Protektoren für Knie und Ellenbogen. Es gibt zwei weitere Voraussetzung für die Teilnahme: „Der Teilnehmer muss im Besitz eines Mofa-Führerscheins, also einem Führerschein der Klasse M, sein. Und er darf maximal 120 Kilo wiegen“, erklärt Fachmann Fernau.

„Wir wollen dieses Angebot zukünftig regelmäßig anbieten“, blickt Vanessa Selent, die Leiterin der Neuwieder Tourist-Information voraus. Nicht ohne darauf zu verweisen, dass die Ninebot-Führung wie alle anderen Angebote natürlich auch individuell buchbar ist. Weitere Informationen dazu gibt es bei der Tourist-Information Neuwied, Telefon 02631/802 5555.

Tourismus verzeichnet im ersten Halbjahr 2017 Gäste- und Übernachtungsplus

Drucken
Die rheinland-pfälzischen Tourismusbetriebe verzeichneten im Zeitraum von Januar bis Juni 2017 einen Anstieg der Gästezahlen gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems übernachteten 4,24 Millionen Gäste im Land, das waren 4,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Gleichzeitig stiegen die Übernachtungen um 2,2 Prozent auf 10,62 Millionen.

Tourismusregionen

In sechs der neun Tourismusregionen lag das Übernachtungsaufkommen über dem Niveau des Vorjahreszeitraums, wobei die Gebiete Westerwald-Lahn und Eifel mit Zuwächsen von 6,9 bzw. 6,5 Prozent die vorderen Plätze belegten. In drei Regionen waren die Übernachtungszahlen niedriger als in den ersten sechs Monaten des Vorjahres. Die Gästezahlen stiegen in allen neun Regionen, wobei die Eifel mit einem Plus von 9,1 Prozent den Spitzenplatz einnahm.

Betriebsarten

Sieben der elf touristischen Betriebsarten verbuchten einen Übernachtungszuwachs. Hier lagen die Camping- und Reisemobilplätze mit einer Steigerung von über 24 Prozent auf Rang eins. Die stärksten Rückgänge verzeichneten die Privatquartiere und gewerblichen Kleinbetriebe mit weniger als zehn Fremdenbetten (minus 6,2 Prozent).

Herkunft

Im ersten Halbjahr nutzten 3,41 Millionen Gäste aus dem Inland die Angebote der rheinland-pfälzischen Tourismusbetriebe (plus 4,5 Prozent). Die Zahl ihrer Übernachtungen stieg um 2,5 Prozent und belief sich auf 8,44 Millionen. Aus dem Ausland kamen 831.300 Besucherinnen und Besucher (plus 3,3 Prozent), die 2,18 Millionen Übernachtungen buchten (plus ein Prozent).

Die Ergebnisse basieren auf der monatlichen Befragung aller Beherbergungsbetriebe mit zehn und mehr Fremdenbetten, der Betreiber von Camping- und Reisemobilplätzen mit zehn und mehr Stellplätzen sowie der Kleinbetriebe in Städten und Gemeinden mit einem Prädikat als Heilbad, Luftkurort, Erholungsort oder Fremdenverkehrsort.

Autor: Wolfgang Ellermeyer (Referat Auswertungen, Analysen Wirtschaft, Staat)

Feuerwerkskomposition "Swinging Stars“ für Rhein in Flammen Oberwesel steht

Drucken

Team aus 20 Technikern baut an vier Tagen tausende Effekte zu einem einzigartigen anspruchsvollen Kunstwerk zusammen

Weinmarkt und musiksynchrones Brilliantfeuerwerk sind besondere Highlights im Zentrum des Oberen Mittelrheintals. Beides wird seit vielen Jahren von Einheimischen wie den vielen tausend Besuchern mit absoluten Superlativen belegt. Auch in diesem Jahr verspricht der Frankfurter Feuerwerker Chris Fritsch von der Firma „zündwerk“ beim drittgrößten musiksynchronen Feuerwerk in der Bundesrepublik ein Spektakel mit zehntausenden Effekten, an das sich alle Zuschauer lange staunend erinnern werden. Kommt in Oberwesel doch die Atmosphäre und die einzigartige Kulisse der festlich illuminierten Stadt und der Lindwurm der aus Sankt Goar kommenden, am bengalisch-rot leuchtenden Felsen der Loreley vorbeifahrenden Schiffe hinzu. In diesem Jahr wird es beschwingt mit der Show „Swinging Stars“.

"Swinging Stars“

Bevor  wieder der Himmel über Oberwesel leuchtet, hatte Showdesigner Chris Fritsch und seine Crew von zündwerk dieses Mal besonders viel zu tun:

Als Musik entschied man sich in diesem Jahr für den Oscar prämierten Soundtrack La La Land von Justin Hurvitz. „Die unglaubliche Dynamik macht den Soundtrack perfekt für Feuerwerke", sagt Chris Fritsch.

Die Musik beinhaltet unzählige, sogenannte Cues. Das sind Momente innerhalb der Musik, in denen etwas Relevantes passiert. Ein Paukenschlag, ein Crescendo, totale Stille oder andere musikalische Ereignisse. Je mehr Cues eine Musik hat, desto aufwändiger und damit teurer wird die Show. Zusätzlich wurden zwei Split Points eingebaut.

Weiterlesen...

Sagenhafte Schätze am Romantischen Rhein

Drucken
Burgen und Schlösser am Mittelrhein präsentieren historische und kulturelle Schätze
(rrt) Der Romantische Rhein bietet zwischen Remagen/Unkel und Bingen/Rüdesheim eine einzigartige Burgendichte, mehr als 60 Burgen und Schlösser wachen über das Tal. Einst als gewinnbringende Zollstellen oder zum Schutze wertvoller Silberminen und Bergwerke errichtet, erfüllen viele Burgen heute die Funktion offener Schatzkammern: Ausstellungen und Kunstwerke werden hier Besuchern zugänglich gemacht, oft dienen sie als stilvolle Kulisse kultureller Veranstaltungen und Konzerte und zählen somit selbst zu den größten Schätzen dieser Region.

Die Burg Pfalzgrafenstein sicherte seit ihrer Erbauung im 14. Jahrhundert zusammen mit Burg Gutenfels den Kauber Zoll und stellte so eine ertragreiche Einkommensquelle für ihre verschiedenen feudalen Herren dar. Die im Auftrag von König Ludwig dem Bayern errichtete Anlage kann heute noch besichtigt werden. Durch ihre außergewöhnliche Lage inmitten des Rheins ist sie jedoch nur per Fähre erreichbar. Besucher der Burg erwartet ein mehrsprachiger Audioguide, ein Geisterpass für Kinder sowie Erlebnis- und Kostüm-Gruppenführungen. Besonders bedeutend in der Geschichte war die Lage der Burg, als preußische und russische Truppen unter der Leitung von Generalfeldmarschall Gebhardt Lebrecht von Blücher in der Neujahrsnacht 1813/14 den Rhein auf Höhe der Pfalzgrafenstein überquerten. Das Blüchermuseum in Kaub dokumentiert diese Rheinüberquerung und ist einen Besuch wert. Es wird ein Kombiticket für die Burg, die Personenfähre und das Blüchermuseum angeboten.
Die Kurfürstliche Burg in Boppard beheimatet das Museum Boppard, das sich sowohl die Geschichte der Burg als auch die Geschichte der Stadt Boppard zum Thema gemacht hat. Eine weitere permanente Ausstellung dreht sich rund um einen der wohl berühmtesten Söhne der Stadt, Michael Thonet, der mit seinen ausgefallenen Möbeln zu Weltruhm kam. Regelmäßig wechselnde Ausstellungen und Veranstaltungen runden das kulturelle Angebot der Burg Boppard ab. Die nächste Wechselausstellung „Wunderland“ von Frank Kunert findet vom 10.09.2017 bis 28.01.2018 statt. Im Anschluss daran wird „Using History“ von Denis Grethler und Nick Lobo vom 04.02. bis 21.05.2018 präsentiert.
Die Burg Namedy in Andernach ist in Privatbesitz und nicht öffentlich zugänglich. Dennoch können Besucher bei regelmäßig stattfindenden hochkarätigen Kulturveranstaltungen ein Blick in das Innere der Burg werfen. Darüber hinaus kann die Burg für private Events gebucht werden.
Die Geschichte der Stadt Andernach wird in einer der Stadtführungen anschaulich präsentiert. So wird Besuchern zum Beispiel in der Führung „Andernach in 1000 Metern und 135 Stufen“ am Bollwerk die Bedeutung Andernachs und des Rheinzolls näher gebracht, am Rheintor die Sage der Bäckerjungen erzählt und vom Runden Turm aus die Stadt von oben betrachtet.
In Bingen, dem Tor zum UNESCO Welterbe Oberes Mittelrheintal, bietet die Stadtführung „Die Burg Klopp – Touristenattraktion des 19. Jahrhunderts“ einen Einblick in die bewegte Geschichte. Die Führung findet am 31. August um 18 Uhr statt und startet im Innenhof der Burg Klopp. Eine Anmeldung über die Tourist-Info Bingen ist erforderlich.
Der Mäuseturm in Bingen ist eines der prägenden Bauwerke der Stadt. Der ehemalige Zollturm in der Mitte des Rheins ist nicht öffentlich zugänglich, kann aber exklusiv an vier Sonntagen im Jahr im Zuge einer Führung besichtigt werden. Die Termine der Besichtigungen werden Mitte Januar 2018 bekannt gegeben, Tickets sind dann bei der Tourist-Info in Bingen erhältlich oder direkt über AD-Ticket buchbar.

Weitere Informationen:
Romantischer Rhein Tourismus GmbH
An der Königsbach 8, 56075 Koblenz
Tel. +49 (0) 261-97 38 47-0, info@‎romantischer-rhein.de
www.romantischer-rhein.de

Gastgewerbe erzielte im ersten Halbjahr Umsatzplus

Drucken
Das rheinland-pfälzische Gastgewerbe setzte im ersten Halbjahr 2017 mehr um als im Vorjahreszeitraum. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems waren die Umsätze real, also um Preisveränderungen bereinigt, um 3,1 Prozent höher als im ersten Halbjahr 2016. Nominal bzw. in jeweiligen Preisen stiegen die Erlöse um fünf Prozent. Deutschlandweit blieben die Gastgewerbeumsätze preisbereinigt fast unverändert (plus 0,3 Prozent); in jeweiligen Preisen legten sie um 2,2 Prozent zu.

Umsatzentwicklung nach Wirtschaftszweigen
In der Gastronomie, auf die zwei Drittel der Gastgewerbeumsätze entfallen, lagen die Erlöse von Januar bis Juni 2017 real um 3,3 Prozent über dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Die speisengeprägte Gastronomie, zu der Restaurants, Cafés, Eissalons und Imbissstuben zählen, verzeichnete preisbereinigt eine Erlössteigerung von 6,3 Prozent. Die Umsätze der Caterer und Erbringer sonstiger Verpflegungsdienstleistungen gingen hingegen um 4,8 Prozent zurück. Im rheinland-pfälzischen Beherbergungsgewerbe, das gut ein Drittel der Umsätze des Gastgewerbes erwirtschaftet, fielen die preisbereinigten Erlöse um 2,7 Prozent höher aus als im ersten Halbjahr 2016.

Beschäftigung
Die Zahl der Beschäftigten im Gastgewerbe war mit einem Minus von 0,2 Prozent von Januar bis Juni 2017 gegenüber dem Vorjahreszeitraum nur leicht verändert. Dabei verringerte sich die Zahl der Vollzeitkräfte um 0,7 Prozent, während gleichzeitig die Zahl der Teilzeitkräfte um 0,2 Prozent anstieg.

Die Daten stammen aus der monatlichen Stichprobenerhebung bei 270 ausgewählten Gastgewerbeunternehmen in Rheinland-Pfalz. Durch das Handelsstatistikgesetz wird die Zahl der zu befragenden Einheiten bundesweit auf höchstens fünf Prozent aller Unternehmen begrenzt. Die Angaben für Filialbetriebe von Hotel- und Restaurantketten mit Sitz in einem anderen Bundesland sind in den Ergebnissen enthalten. Da es sich um eine Stichprobenerhebung handelt, liegen absolute Werte sowie Regionalangaben nicht vor.
Die Ergebnisse sind vorläufig und können durch Korrekturmeldungen verändert werden. D. h. die Unternehmen haben 24 Monate die Möglichkeit zur Korrektur ihrer Angaben. Die Monatserhebung im Gastgewerbe basiert auf einer repräsentativen Stichprobe, die in Abhängigkeit vom Stichprobenumfang und der Streuung der zu beobachtenden Merkmale einem stichprobenbedingten Zufallsfehler unterliegt.

Autor: Wolfgang Ellermeyer (Referat Auswertungen, Analysen Wirtschaft, Staat)

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL