Dienstag, 21. November 2017

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Umdenken im Schiffstourismus notwendig

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Seit Jahrzehnten, aber besonders vor und nach einer hervorragenden BUGA, gehen die Touristikzahlen in Koblenz stets nach oben. Bei aller Begeisterung in diesem Zuwachsbereich ist man seitens des SPD-Ortsvereins Altstadt-Mitte aber auch bereit sich vor den negativen Auswirkungen nicht zu verschließen.

Die Entscheidung, den Schiffstourismus am Moselufer mit Strom zu versorgen, war richtig und wichtig.

Denn gerade die Bewohnerschaft am Moselufer war mit Lärm und Abgasen stark betroffen. Nun fließen die Einnahmen zurück, weil die Touristikschiffe regen Nutzen vom Angebot der Stadt machen. Jedoch ist die entscheidende Frage zu stellen, die man nicht einfach beantworten kann. Die Frage lautet: Wollen wir eine Ausweitung des Schiffstourismus’? Denn trotz Stromversorgung, steigen die Belastungen, zum Beispiel durch Veranstaltungen an Bord, die nach wie vor Lärm verursachen, besonders in den Abend- und Nachtstunden. Eine Ausdehnung der Touristikschiffe in der dritten Reihe am Moselufer war Gegenstand der Diskussion im SPD-Ortsverein Altstadt-Mitte. Ratsmitglied Fritz Naumann und sein Stellvertreter Denny Blank sind gemeinsam mit den Vorstandsmitgliedern zur Erkenntnis gekommen, dass man sich gegen die Ausweitung des Schiffstourismus am Moselufer ausspricht. Unterstützung erhält der Ortsverein seitens der Fraktionsvorsitzenden Marion Lipinski-Naumann, seitens David Langner, Staatssekretär, sowie seitens des Bundestagsabgeordneten Detlev Pilger. Es gibt nach Auffassung der Sozialdemokraten zwei entscheidende Gründe, die gegen eine Ausweitung – in der dritten Reihe – nicht von der Hand zu weisen sind. Der wichtigste Grund ist, „dass mehr Schiffe – trotz Stromversorgung – mehr Lärm mit sich bringen“, meinen Naumann und Blank. Der zweite Punkt ist natürlich auch, dass „wiederum Investitionen anstehen, die von Seiten der Stadt Koblenz gemacht werden und die sich erst langfristig auszahlen“, führen Lipinski-Naumann und Langner an. Es gibt genügend Beispiele in der Republik, „dass Anwohnende und Vertreter zu der Erkenntnis kommen, dass der Schiffstourismus eingeschränkt werden muss“, ergänzt Pilger. Man sollte in diesem Zusammenhang auch nicht unerwähnt lassen, dass die Versorgung der Schiffstouristen im hohen Maße auf den Schiffen abgedeckt wird und nur in geringem Maße in der Stadt vollzogen wird. Die Genossen sind sich hierzu einig: „Wir wollen diesen Denkanstoß ins Gespräch bringen“. Alle sind sich bewusst, dass es ein erhebliches Für und Wider geben wird. „Jedoch bringt ein Mehr an Schiffen ein Mehr an Belastung für die Anwohnenden mit sich“, konstatieren die Sozialdemokraten.

Koblenz wird im Tourismusbereich wachsen, davon ist der SPD-Ortsverein überzeugt. Jedoch ist nicht jedes Wachstum als verträglich für die Bevölkerung zu sehen. Die Stadt Koblenz tut gut daran, diesen erheblichen wirtschaftlichen Zweig nicht zu vernachlässigen, aber auch nicht zu überfrachten. Die Thematik ist mit Augenmaß zu betrachten.

 

Radwandertag WIEDer ins TAL am 21. Mai 2017

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Am Sonntag, 21. Mai 2017 findet von 10:00 – 18:00 Uhr der Radwandertag WIEDer ins TAL statt. Die Landesstraße L255 im Wiedtal ist auf 50 Kilometern von Neuwied-Niederbieber bis Seifen im Westerwald nur für Fahrradfahrer, Inlineskater und Fußgänger geöffnet.

An zahlreichen Stellen entlang der Strecke haben Vereine und Gastronomen Stände mit Kaltgetränken, Grillimbiss oder Kaffee und Kuchen aufgebaut oder ihre Biergärten geöffnet. Kinderbelustigung, Live-Musik, Gesundheits-Checks und Verlosungen sorgen für Abwechslung. Das Freibad im Wiedtalbad in Hausen mit großer Liegewiese hat an diesem Sonntag von 10:00 bis 19:00 Uhr geöffnet. Für die Reparatur von kleineren Defekten sind Servicestationen samt Pannenhilfe und Zubehörverkauf zu finden.

Der Radwandertag in den Landkreisen Neuwied und Altenkirchen findet bereits zum 19. Mal statt. Veranstalter sind die Verbandsgemeinden Waldbreitbach, Asbach, Flammersfeld und Puderbach sowie die Stadt Neuwied. Unterstützt werden sie von den Sparkassen Neuwied und Altenkirchen.

Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr sind im Einsatz und gewährleisten einen sicheren Verlauf der Veranstaltung. Es wurde gemeinsam ein umfangreicher Umleitungs- und Beschilderungsplan erstellt. Die Regio-Linie 131 zwischen Neuwied-Asbach verkehrt an diesem Tag nicht. Die Veranstalter bitten darum, zur eigenen Sicherheit Fahrradhelme zu tragen.

Informationen über Programmdetails sind unter www.wieder-ins-tal.de oder bei den Tourist-Informationen erhältlich.

Traditionelle Weinhexennacht am Sonntag, 30. April 2017

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Oberweseler Gewerbeverein (OGV) und Stadt Oberwesel unterstützen als Veranstalter der Weinhexennacht diesjährig die Aktion der VOR-TOUR der Hoffnung

Wer wird die neue Weinhex‘ von Wesel…? Diese Frage stellen sich die Oberweseler schon lange im Voraus. Doch dieses Geheimnis wird noch fest gehütet… bis am 30. April die neue Weinhex‘ mit Zauberknall und Hexenfeuer dem großen Weinfass auf dem historischen Marktplatz entsteigt.

Die Weinhex‘ ist die Repräsentantin der Weinregion Oberwesel. Zurückzuführen ist ihr Name auf einen Brauch aus früheren Jahrhunderten, wo auf den Hängen und auf den Rheinbergen die "Hexenfeuer" entzündet und Feuerräder gerollt wurden. Daran soll die Weinhex‘ erinnern und den Wein der Winzer zu einem edlen Tropfen werden lassen. Daher wird jedes Jahr am 30. April in einer traditionellen Zeremonie die „alte“ Weinhex‘ verabschiedet und die „neue“ Weinhex‘ inthronisiert.

Selbstverständlich können an diesem Abend auch die edlen Tropfen aus den Lagen um Oberwesel genossen werden. Neben den Ständen der Winzer wird die Gastronomie auf dem Platz für das leibliche Wohl sorgen.

Musikalisch wird die Veranstaltung wieder von „Les Patrons“, der wohl bekanntesten Tanz- und Coverband aus dem Rhein-Main-Nahe-Raum umrahmt. Seit 49 Jahren gibt es die Band und diese hat bis heute an ihrer Attraktivität nichts eingebüßt. – Im Gegenteil! Im Repertoire von Les Patrons befinden sich neben den aktuellen Top 40 Chart-Hits weit über 500 Titel der letzten 40 Jahre. Darunter die schönsten Oldies der Beatles, Simon & Garfunkel, Joe Cocker, ABBA, Eagles, Crosby Stills Nash & Young u.s.w.

Dieses Jahr unterstützen der Oberweseler Gewerbeverein (OGV), die Stadt Oberwesel und das Stadtmanagement als Veranstalter der Weinhexennacht aktiv am Abend der Weinhexennacht die Spendensammelaktion der VOR-TOUR der Hoffnung. Mehr zur Aktion unter: www.vortour-der-hoffnung.de.

Foto: Tourist-Information Oberwesel

Den Limes mit dem Rad erkunden

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Tour führt auf den Spuren der Römer bis nach Rheinbrohl

Fit auf dem Fahrrad sollte man für eine von der Tourist Information Neuwied für Sonntag, 7. Mai, 11 Uhr, angebotene Tour, die sich mit den Spuren römischer Zivilisation in unserer Region beschäftigt, schon sein. Immerhin geht es von der Deichstadt bis zum Limes-Turm Nr. 1 in Rheinbrohl. Von dort führt die Route hinauf zur aufgelassenen, einst auf den Rheinhöhen ruhenden Ortschaft Rockenfeld. Der nächste Halt befindet sich dann wieder im Tal – und zwar am Kastell in Niederbieber. Bei dieser vom Streckenverlauf anspruchsvolleren Fahrradführung entdeckt die Gruppe viele bekannte und unbekannte Spuren entlang der damaligen römischen Grenzlinie. Sie erfährt Wissenswertes über die Römerzeit in unserer Heimat und die Entstehung des Obergermanisch-Raetischen Limes. Die Teilnehmer sollten ausreichend trainiert sein und müssen eigene Verpflegung mitbringen. Das Tragen eines Fahrradhelms ist Pflicht. Die Fahrräder sollten für die teilweise nicht asphaltierten Strecken geeignet sein. Die Tour ist für Kinder unter 14 Jahren nicht geeignet. Eine Anmeldung ist erforderlich bei der Tourist-Information Neuwied, Telefon 02631/ 802 5555. Die Mindestteilnehmerzahl liegt bei 10 Personen. Anmeldeschluss ist der 3. Mai.  Die Tour dauert rund 4,5 bis 5 Stunden. Die Kosten liegen bei 6 Euro pro Person. Treffpunkt ist am7. Mai die StadtGalerie an der Schlossstraße 2.

Neue Oberwesel-Broschüren erhältlich

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Die Tourist-Information ist für die neue Saison bestens gewappnet

Druckfrisch liegen die neuen Prospekte in der Tourist-Information für die Gäste bereit, welche bereits zahlreich durch die Stadt schlendern, die Sehenswürdigkeiten besichtigen und gemütlich zu einem Gläschen einkehren.

Wiederum wurden gemeinsam mit der Tourist-Information St. Goar die beliebten Gastgeberverzeichnisse, die Imagebroschüre „Willkommen“ sowie der Stadtplan aktualisiert und in hoher Auflage gedruckt. Alle drei Prospekte sind zweisprachig, auch also in Englisch erhältlich. Auf der Rückseite des Stadtplans sind die Restaurants, die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und alles Wissenswerte von A bis Z aufgelistet. Deshalb sollte jeder Gast in Oberwesel diesen Stadtplan griffbereit zur Hand haben.
Ein besonderer Blickfang ist das neue Titelbild des Unterkunftsverzeichnisses. Diese wunderbare Abendansicht von Norden aus gesehen wurde dankenswerterweise von Franziskus Weinert zur Verfügung gestellt.
„Gleichzeitig mit einem Eintrag ins Gastgeberverzeichnis haben die Vermieter auch einen Eintrag auf www.oberwesel.de gebucht. Diese Einträge sind nun auch aktualisiert worden.“ berichtet Daniela Ziermann, Mitarbeiterin der Tourist-Information. Sie freut sich, dass auch in dieser Ausgabe wieder einige neue Vermieter und Gaststätten mit ihrer Anzeige das Angebot der Stadt erweitern.

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