Sonntag, 19. November 2017

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Ausblick auf Tourismusstrategie 2025 – Klinkel: „Dachmarke kommt Schlüsselrolle zu“

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Zur Vorstellung der Eckpunkte der Tourismusstrategie 2025 in der heutigen Sitzung der Enquete-Kommission Tourismus des Landtags erklärt die Obfrau der SPD-Landtagsfraktion, Nina Klinkel:

„Mit der Erarbeitung der Tourismusstrategie 2025 leitet die Landesregierung einen Wandel in der rheinland-pfälzischen Tourismuspolitik ein. Die heute skizzierten Eckpunkte machen deutlich, dass die Landesregierung mit der Tourismusstrategie 2025 neue Wege beschreiten möchte und eine strategische Neuausrichtung im Tourismus anstrebt.“

Klinkel weiter: „Ziel der Tourismusstrategie 2025 ist es, den rheinland-pfälzischen Tourismus zum Motor der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung insbesondere in den ländlichen Räumen zu machen. Entlang von fünf strategischen Zugängen soll die Tourismusstrategie in einem breiten Beteiligungsprozess mit Akteuren der Tourismusbranche erarbeitet werden. Die Enquete-Kommission Tourismus des Landtags und die SPD-Landtagsfraktion werden diesen Prozess eng und konstruktiv begleiten.“

„Wenn es um eine Zukunftsvision für den rheinland-pfälzischen Tourismus geht, kommt der Entwicklung einer gemeinsamen Dachmarke eine Schlüsselrolle zu. Als SPD-Fraktion setzen wir auf eine starke rheinland-pfälzische Dachmarke. Mit dem Ausbau der rheinland-pfälzischen Identität zu einer starken regionalen Marke, wie ihn die Eckpunkte der Tourismusstrategie vorsehen, macht sich Rheinland-Pfalz nun auf den Weg zu einer starken Tourismus- und Standortmarke. Die Anhörung der Enquete-Kommission zu diesem Thema wird weitere Impulse zur Gestaltung dieses Prozesses liefern“, sagt Klinkel.

"Starke Familienunternehmen sind das Fundament des rheinland-pfälzischen Tourismus. Hotelbetreiber und Gastwirte stehen vor der Herausforderung, unter veränderten gesellschaftlichen Vorzeichen die Unternehmensnachfolge zu sichern. Es gilt, nachhaltige Konzepte zur Stärkung von Familienunternehmen zu entwickeln. Bei einer Weiterentwicklung des Tourismus müssen zudem die Interessen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in der Tourismusbranche gewahrt bleiben“, so Klinkel abschließend.