Mittwoch, 25. April 2018

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Tourismus von Januar bis Oktober mit höheren Gäste- und Übernachtungszahlen

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Übernachtungszahlen

Die rheinland-pfälzischen Tourismusbetriebe verzeichneten von Januar bis Oktober 2017 einen Anstieg der Gästezahlen gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes in Bad Ems übernachteten 8,65 Millionen Gäste im Land, das waren 1,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Übernachtungszahlen stiegen um 0,4 Prozent auf 22,51 Millionen.

Tourismusregionen

In fünf der neun Tourismusregionen war das Übernachtungsaufkommen höher als im Vorjahreszeitraum, wobei das Rheintal mit einem Zuwachs von 3,2 Prozent an der Spitze lag. Dahinter folgte die Region Rheinhessen (plus 2,8 Prozent). In vier Regionen gingen die Übernachtungszahlen zurück, am stärksten im Naheland (minus 3,6 Prozent). Die Gästezahlen stiegen in fünf der neun Regionen; die Spannweite der Veränderungen lag zwischen plus 3,6 Prozent in der Pfalz und minus 2,5 Prozent im Naheland.

Betriebsarten

Sechs der elf touristischen Betriebsarten verbuchten einen Übernachtungszuwachs. Die Hotels garnis lagen mit einer Steigerung um 4,6 Prozent auf Rang eins. Es folgten die Camping- und Reisemobilplätze (plus 3,3 Prozent). Spürbare Rückgänge verzeichneten u. a. die Vorsorge- und Rehabilitationskliniken, die Ferienzentren sowie die Privatquartiere und gewerblichen Kleinbetriebe mit weniger als zehn Fremdenbetten.

Herkunft

In den ersten zehn Monaten 2017 nutzten 6,79 Millionen Besucherinnen und Besucher aus dem Inland die Angebote der rheinland-pfälzischen Beherbergungsbetriebe; das waren 1,8 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Zahl der Übernachtungen stieg um 1,1 Prozent auf 17,26 Millionen. Aus dem Ausland kamen von Januar bis Oktober 1,86 Millionen Gäste (plus 0,6 Prozent). Sie buchten 5,25 Millionen Übernachtungen, was einen Rückgang um 1,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum bedeutet.

Die Ergebnisse basieren auf der monatlichen Befragung aller Beherbergungsbetriebe mit zehn und mehr Fremdenbetten, der Betreiber von Camping- und Reisemobilplätzen mit zehn und mehr Stellplätzen sowie der Kleinbetriebe in Städten und Gemeinden mit einem Prädikat als Heilbad, Luftkurort, Erholungsort oder Fremdenverkehrsort.

Autorin: Diane Dammers (Referat Auswertungen, Analysen Wirtschaft, Staat)