Donnerstag, 18. Januar 2018

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Der fliegende Holländer - Oper von Richard Wagner

Auf dem Weg in seine Heimat gerät das Schiff des Seefahrers Donald in einen schweren Sturm. In einer Bucht muss er vor Anker gehen. Dort tauchten aus dem Nichts der Holländer und seine Mannschaft auf, die bis in alle Ewigkeit verdammt sind, auf den Weltmeeren umherzuirren. Es sei denn, der Holländer fände eine Frau, die bereit wäre, ihm bis in den Tod hinein die Treue zu halten. Aus dem Schlaf erwacht, grüßt Donald den Holländer, woraufhin dieser ihm seine Schätze zeigt. Der geschäftstüchtige Donald zögert nicht lange und verspricht dem Holländer im Gegenzug die Hand seiner Tochter Senta.
„Der fliegende Holländer” ist die früheste Oper Richard Wagners, die Eingang ins weltweite Repertoire gefunden hat. Die Aufführung am Theater Koblenz präsentiert das Werk in der selten gespielten Pariser Urfassung von 1841, die Wagners ursprünglichen Intentionen entspricht und des Komponisten anfängliche Orientierung an der italienischen und französischen Operntradition noch stärker zu erkennen gibt als alle nachfolgenden Werke.

Musikalische Leitung: Mino Marani
Inszenierung: Markus Dietze
Bühne: Bodo Demelius
Kostüme: Su Sigmund
Video: Georg Lendorff
Dramaturgie: Margot Weber
Choreinstudierung: Ulrich Zippelius

Mit: Susanne Serfling, Anne Catherine Wagner, Junho Lee, Jongmin Lim, Ray
M. Wade jr., Nico Wouterse/Michael Mrosek

Staatsorchester Rheinische Philharmonie
Opernchor, Extrachor

Premiere am Samstag, den 20. Januar 2018 um 19:30 Uhr im Großen Haus

Weitere Vorstellungen: 22./ 28./ 30. Januar; 4./ 8./ 10./ 14./ 17./ 23.
Februar; 15./ 19./ 25. März, 15. April

Werkeinführung 30 Minuten vor jeder Vorstellung im Oberen Foyer

Kontakt, Karten und Informationen:
Theaterkasse im Forum Confluentes, Zentralplatz 1, täglich von 10:00 bis
18:00 Uhr geöffnet, Tel.: (0261) 129 2840 & 129 2841

Mediation: Konflikte konstruktiv und nachhaltig lösen

Informationsveranstaltung zum Fernstudium Mediation – integrierte Mediation

Koblenz. Am Samstag, den 03. Februar 2018 lädt die Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen (ZFH) zu einer ausführlichen Informationsveranstaltung zum Fernstudium Mediation – integrierte Mediation ein. Studiengangsleiter und ehemaliger Richter Arthur Trossen stellt das Mediationsverfahren vor und informiert ausführlich über die berufsbegleitende Ausbildung in Mediation. Alle Interessierten sind um 13:00 Uhr an der Hochschule Koblenz, Raum A105, Konrad-Zuse-Straße 1 in 56075 Koblenz herzlich willkommen.

Warum Mediation?

Wie läuft eine Mediation ab und welche Unterschiede bestehen zwischen einem Mediations- und einem Gerichtsverfahren? In welchen Fällen stellt eine Mediation den besseren Weg zur Konfliktlösung dar und warum führt sie oft zu nachhaltigen Ergebnissen? Während des Mediationsverfahrens erarbeiten die streitigen Parteien, mithilfe eines neutralen Mediators, eigenverantwortlich und gemeinsam eine konstruktive Lösung. Der Mediator unterstützt die streitenden Parteien dabei, die jeweilige Gegenseite anders wahrzunehmen. Die eine Partei versteht nun erstmals die Gründe für die Haltung der anderen Partei – Mediation kann man auch als Verstehensvermittlung bezeichnen.

Mediation bedeutet Umdenken

Im Fernstudium Mediation – integrierte Mediation erwerben die Studierenden berufsbegleitend die Fähigkeiten und Methoden, um eine Mediation durchzuführen. Während der Selbststudienphase eignen sie sich anhand von didaktisch gut aufbereiteten Studienbriefen theoretisches Wissen an, das in den Präsenzphasen praktisch umgesetzt wird. Hier erfahren sie hautnah in Rollenspielen wie eine Mediation funktioniert.

„Integrierte Mediation bedeutet Umdenken“, sagt Trossen, „denn die in der Ausbildung vermittelten Kenntnisse führen zu einer differenzierteren Sichtweise und Haltung.“ Die Teilnehmer bestätigen, dass die Ausbildung ihr Leben verändert hat: „Durch die Mediationsausbildung kann die Sicht auf sich selbst und die Welt verändert werden. Durch die Veränderung des Denkens – verändere ich mich und dadurch verändert sich meine Umwelt“, so einer der letzten Kursteilnehmer.

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NS-Morde an Kranken und Behinderten: Wie die NS-Justiz den Tätern half

Vortragsveranstaltung "Diener des Rechts und der Vernichtung. Das Verfahren gegen die Teilnehmer der Konferenz von 1941 oder: Die Justiz gegen Fritz Bauer" am Montag, 22. Januar 2018 um 18.30 Uhr


Zu einer Veranstaltung mit dem Autor und Kulturwissenschaftler Christoph Schneider zum Thema "Strafverfolgung von NS-Tätern innerhalb der Justiz" laden die Landeszentrale für politische Bildung und der Verein Gegen Vergessen - Für Demokratie, Regionale Arbeitsgruppe Rhein-Main am Montag, 22. Januar 2018 um 18.30 Uhr in den Gerty-Spies-Saal der Landeszentrale (Am Kronberger Hof) ein. Der Eintritt ist frei.
Schneider stellt sein 2017 erschienenes Buch "Diener des Rechts und der Vernichtung. Das Verfahren gegen die Teilnehmer der Konferenz von 1941 oder: Die Justiz gegen Fritz Bauer" vor und diskutiert mit dem Publikum darüber, was nicht erinnert werden durfte, was nicht gesühnt werden konnte, was nicht geschehen sein sollte.

Zum Thema
Am 23. April 1941 trafen sich die höchsten NS-Juristen auf Einladung des Reichsjustizministeriums und ließen sich über die Morde an Anstaltspatienten, im Nazijargon als "lebensunwertes Leben" bezeichnet, informieren. Und das von den Haupttätern. Ziel war es die Untaten mit scheinlegalen Tricks zu decken.
Bis Anfang der 1960er-Jahre dauerte es, bevor gegen ehemalige Oberlandesgerichtspräsidenten und Generalstaatsanwälte ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wurde. Generalstaatsanwalt Fritz Bauer initiierte auch diese gegen viele Widerstände vorangetriebene Strafverfolgung der NS-Täter aus der Justiz.
Das "Schlegelberger-Verfahren ", benannt nach dem Justiz-Staatssekretär Franz Schlegelberger, der zur Konferenz geladen hatte, dauerte zehn Jahre. Die Anklage: Unterstützung der systematischen Ermordung von Kranken und Behinderten zur Zeit des Nationalsozialismus.
Die historischen Ereignisse, das Verfahren selbst und die Anstrengungen, es vor dem Vergessen zu bewahren, verdeutlichen, wie umkämpft die NS-Aufarbeitung war.
Und es ist auch eine Fritz Bauer-Geschichte: Das Verfahren hatte er initiiert, vor der Einstellung bewahrt. Es wurde zwei Jahre nach seinem Tod "lautlos eingestellt", zehn Jahre nach seinem Tod schien es vergessen zu sein.

Neue Einsteigergruppe Discofox in Koblenz

Mit den richtigen Schritten im Dicofox macht man auf Partys und in der Discothek immer eine gute Figur. Discofox  ist der Klassiker unter den Partytänzen.
Beim TSZ Mittelrhein (Moselweißer Str. 42) startet am Dienstag, 30. Januar von 18:30 bis 19:30 Uhr eine neue Gruppe für Einsteiger. Hier werden Grundschritte und erste Figuren gezeigt. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, es wir um paarweise Anmeldung gebeten.
Ein ideales Geschenk zu Weihnachten ist auch ein Gutschein des TSZ Mittelrhein.
Anmeldungen sind ab sofort möglich per Mail an discofox@ tsz-mittelrhein.de - weitere Informationen im Internet auf tsz-mittelrhein.de oder telefonische Auskunft unter 06742/4434, oder Hans Wickert Pressesprecher 02621/4217 Mob.: 0175 2953070

 

DEMO: WIR HABEN ES SATT!

Unter dem Motto „Wir haben es satt!“ wird am 20. Januar in Berlin gegen Massentierhaltung und für gutes und gesundes Essen demonstriert. Der Landesverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Rheinland-Pfalz ruft zur Teilnahme auf. Jutta Paulus, Landesvorsitzende der GRÜNEN Rheinland Pfalz, bestärkt den Protest:

"Wir werden passend zum Beginn der GRÜNEN Woche mit vielen anderen durch die Berliner Straßen ziehen und für eine bäuerliche und ökologische Landwirtschaft Gesicht zeigen. Die Menschen wollen keine Pestizide und Antibiotika in ihrem Essen. Sie wollen keine Agrarindustrie, die Insektensterben und Rückgang der Singvögel zur Folge hat. Deshalb treten wir für eine Landwirtschaft ein, die mit der Natur arbeitet und nicht gegen sie. Wir GRÜNE stellen uns gegen quälerische Massentierhaltung, Gentechnik und Pestizide. Wir kämpfen für Bauernhöfe, die hochwertiges Essen produzieren, Tiere artgerecht halten und die Vielfalt unserer Natur bewahren.“

Zusammen mit einem breiten zivilgesellschaftlichen Bündnis wird BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN mit einem eigenen Themenwagen am 20.01.2018 vom Washingtoner Platz aus ab 11 Uhr mit auf die Berliner Straße gehen.

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