Dienstag, 21. November 2017

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Shakespeares „Romeo und Julia“ als Uraufführung in Lahnstein

Die Probenarbeiten für „Romeo und Julia“ laufen in der Stadthalle

Lahnstein. Einmal im Jahr zieht das Theater der Stadt Lahnstein vom Nassau-Sporkenburger Hof in die Stadthalle Lahnstein um. Und zwar dann, wenn wieder eine große Musicalinszenierung ansteht. Mit insgesamt 18 Schauspielerinnen und Schauspielern und einer siebenköpfigen Band unter Leitung von Ulrich Cleves haben Anfang Oktober die intensiven Proben zu „Romeo und Julia- das Musical“ begonnen. Intendant Friedhelm Hahn zeigte sich mit der bisherigen Arbeit zufrieden. Er ist auch in diesem Jahr für die Regie zuständig und hat das Textbuch für das Musical verfasst. „Frei nach Shakespeare“, erklärt er, „aber mit großem Respekt für die große Wucht des Textes dieses großartigen Autors. Wenn es ein gelungenes Stück über die Größe und Reinheit der Liebe in der Weltliteratur gibt, dann ist es dieses!“ Und gefragt, warum er nicht auf das in Frankreich mit großem Erfolg gespielte „Romeo et Juliette“ zurückgreift, verweist er darauf, dass ihm in diesem Musical der Text zu kurz kommt.

Und so hat er zusammen mit Ulrich Cleves, dem Musikalischen Leiter des Theaters, der auch Arrangeur und Komponist ist, ganz einfach ein neues Musical geschrieben. Über ein Jahr lang haben sie an dem gemeinsamen Projekt gearbeitet. Eine Reihe schöner Balladen sind entstanden, aber auch rockige Stücke mit großer Wucht, in denen sich das große Ensemble tänzerisch beweisen kann und muss. Für die Choreographie in diesem Jahr ist die Frankfurterin Felicitas Hadzik zuständig. Den regelmäßigen Lahnsteiner Theaterbesuchern ist sie bekannt durch ihre beeindruckende Interpretation der Lucy Harris in „Jekyll und Hyde“ vor zwei Jahren. Dort war sie auch für die Choreographie zuständig. Die musikalische Leitung hat Cynthia Grose übernommen. Sie ist vor allem dem Koblenzer Publikum ein Begriff durch ihre Arbeit am Theater Koblenz und der Kulturfabrik.

Mit dem an der Hamburger Stage School ausgebildeten Musicaldarsteller Alexander Plein als „Romeo“ stellt Hahn einen ganz jungen Schauspieler ins Zentrum des Stücks. “Eine große Herausforderung für einen jungen Darsteller“, sagt Hahn, „aber Alexander meistert das alles mit Bravour.“ Ihm zur Seite steht mit Patricia Kain, eine dem Lahnsteiner Publikum schon länger bekannte Musicaldarstellerin. Viele neue Gesichter gibt es in dieser Großproduktion zu sehen und natürlich auch die dem Publikum seit Jahren bekannten Schauspielerinnen und Schauspieler des Lahnsteiner Ensembles. Jedenfalls- es herrscht große Begeisterung im jungen Team und die ist für gute Theaterarbeit natürlich wichtig.

Tickets für das Musical, das vom 4. November 2017 bis zum 7. Januar 2018 gespielt wird, gibt es über alle Vorverkaufsstellen von Ticket Regional.

(Foto: Eva-Maria Hahn)

Sauna-Abend im Wiedtalbad am 4.11.2017 – Karibik-Traum

Hausen / Wied. Der Sauna-Abend im Wiedtalbad findet immer am 1. Samstag im Monat statt – zum nächsten Mal am 4. November 2017 unter dem Motto „Karibik-Traum“. Dabei werden besondere Aufgüsse zelebriert, die zum jeweiligen Motto passen. Die Dekoration und die Musik im Wiedtalbad stimmen die Besucher voll und ganz auf das Motto ein. Das Bistro bewirtet die Gäste neben klassischen Gerichten auch mit passenden Spezialitäten.

Bereits ab 13:00 Uhr sind die Sauna und das Schwimmbad geöffnet. Highlight ist dann das hüllenlose Schwimmen von 20:00 -23:00 Uhr.

Das Hallenbad ist exklusiv für die Gäste der Sauna-Abende reserviert und wird von Kerzenschein in ein sanftes Licht getaucht. Der Eintritt beträgt 14,00 € inkl. Besuch des Schwimmbads.

Beim Karibik-Traum ist als Highlight eine mobile Cocktail-Bar der Neuwieder Firma tragBAR im Wiedtalbad aufgebaut.

Es werden Cocktail Klassiker wie Pina Colada oder Caipirinha aber auch alkoholfreie Cocktails wie Ipanema oder Fruit NO1 angeboten.

Als besonderes Extra erhalten die ersten 50 Besucher ab 13.00 Uhr einen Cocktail gratis!

„Koblenzer Begegnungen“

Die neue Konzertreihe „Koblenzer Begegnungen“ wird in der Spielzeit 2017/18 fortgesetzt. Am 4. und 5. November 2017 darf sich das Publikum auf das erste von zwei Wochenenden voller Musik freuen – mit jeweils einer Streicherserenade am Samstagabend im Kurfürstlichen Schloss Koblenz und einer Bläserserenade am Sonntagnachmittag im Görreshaus.

Unter der Leitung von Chefdirigent Garry Walker starten die „Koblenzer Begegnungen“ am Samstagabend, dem 4. November 2017, um 20:00 Uhr mit der Streicherserenade „England, my England“ im Kurfürstlichen Schloss. Wie der Titel erahnen lässt, stehen bedeutende Stücke aus dem britischen Repertoire auf dem Programm. Hier erklingen nicht nur bekannte Werke, sondern auch echte Raritäten. Die „Capriol-Suite“ von Peter Warlock, das Konzert für Klarinette und Streichorchester op. 31 von Gerald Finzi, „Prelude and Fugue op. 29“ von Benjamin Britten und Gustav Holsts „St. Paul’s Suite op. 29/2“ nehmen den Zuhörer mit auf eine Reise durch einen aufregenden Teil britischer Musikgeschichte. Solist des Abends ist einer der wichtigsten englischen Klarinettisten: Michael Collins.

Nach der Streicherserenade  am Vorabend findet am Sonntagnachmittag, 5. November 2017, um 16.00 Uhr die Bläserserenade „Glanz und Jubel weit und breit“ im Görreshaus Koblenz statt. Dabei überrascht sie mit ungewöhnlichen neuen Bearbeitungen für Harmoniemusik. Unter Harmoniemusik versteht man üblicherweise ein achtköpfiges Bläserensemble, meist erweitert durch ein Bassinstrument, das ab etwa 1770 für Freiluftkonzerte und Tafelmusiken eingesetzt wurde.

Der Komponist und Bearbeiter Andreas N. Tarkmann lässt in unserer Zeit diese alte Tradition wieder aufleben und hat wunderbare Arrangements vorgelegt, von denen in diesem Konzert eine Auswahl geboten wird. Neben der Ungarischen Rhapsodie Nr. 14 von Franz Liszt und der Ouvertüre zur Oper „Zar und Zimmermann“ von Albert Lortzing erklingen zwei Solostücke für Violoncello und Bläserensemble von Antonín Dvořák: die Romanze f-Moll op. 11 und das Rondo g-Moll op. 94. Zum fulminanten Abschluss der Bläserserenade wird eine mitreißende Suite aus dem Bühnenwerk „Die verkaufte Braut“ von Bedřich Smetana präsentiert. Die Leitung dieses Konzerts liegt in den Händen der koreanischen Dirigentin Yura Yang. Als Solist wirkt der Cellist Ramon Jaffé mit.

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Brahms aus Israel

Das Else Ensemble musiziert in Schloss Engers gegen den Rassenwahn

Am Freitag, den 3. November, um 20 Uhr erklingt in Schloss Engers Musik gegen den Rassenwahn und für die Freundschaft zwischen deutschen und israelischen Künstlern. Niemand ist für ein solches Ereignis besser geeignet als die fünf Musiker des „Else Ensembles“: Klarinettistin Shelly Ezra und ihre Kollegen Daniela Shemer (Cello), Naaman Wagner (Klavier), Valentin Scharff (Cello) und René Kubelik (Geige). Sie alle stammen aus Israel und spielen Werke deutschsprachiger Komponisten: die 2. Klarinettensonate von Brahms, das Streicherduo des jüdischen Komponisten Erwin Schulhoff, Paul Hindemiths Quartett aus dem Jahre 1938, sowie Walter Rabls Quartett für Klavier, Klarinette und Streicher Opus 1.

Tickets zu 25 € sind erhältlich bei Villa Musica in Schloss Engers unter Tel. 0 26 22 / 92 64 117 sowie online unter www.villamusica.de. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre zahlen nur 6 €, Studenten und Schwerbehinderte erhalten 50% Ermäßigung.

When Art meets Flamenco

Nachdem der Veranstaltungstermin am 17.09. wegen eines Trauerfalls verschoben werden musste, freuen wir uns darauf, dass eine Aufführung nun am  05.11.2017 stattfinden kann.

Der Gitarrist und Sänger Klaus Mäurer, die Flamenco – Tänzerin Ana Alarcon und die Künstlerin Sandra Hundelshausen sind zu Gast bei der Stommel Stiftung in Urbar und entführen in die andalusische Welt des Flamenco. Das Publikum kann dabei live erleben, wie sich Tanz, Musik und Kunst gegenseitig ergänzen und inspirieren: Während Klaus Mäurer und Ana Alarcon den Flamenco auf der Bühne in all seinen expressiven Ausdrucksformen präsentieren, wird Sandra Hundelshausen parallel dazu einen „Tanz auf dem Papier“ zeigen, indem sie Ana Alarcon, aber auch die dynamische Kraft des Flamenco selbst im Verlauf der Aufführung auf einem lebensgroßen Keilrahmen malerisch portraitiert. Weitere lebensgroße Werke von Sandra Hundelshausen flankieren die Aufführung. Lassen Sie sich überraschen.

Klaus Mäurer ist seit mehr als 30 Jahren ein Garant für meisterliche Flamenco-Musik, wurde Preisträger im Jahr der europäischen Musik und war musikalischer Botschafter des spanischen Sektherstellers Freixenet. Er spielt „virtuos und beeindruckend" (Kölner Stadtanzeiger) und mit „authentischem Ausdruck der Gefühle des Lebens" (Frankfurter Neue Presse)

Die Flamenco-Tänzerin Ana Alarcon wurde in Almeria (Andalusien) geboren und erhielt dort ihre tänzerische Ausbildung. Sie entstammt einer Musikerfamilie und tanzt seit ihrer frühsten Kindheit in unterschiedlichsten Formationen in Spanien und Deutschland. Vor 20 Jahren begann ihre erfolgreiche Zusammenarbeit mit Klaus Mäurer.

Sandra Hundelshausen beschäftigt sich fokussiert mit der Umsetzung von Tanz in Zeichnung und Malerei. So hat sie u.a. 2014/15 die Proben der Koblenzer Ballettkompanie mit Zeichnungen begleitet.

Wann und wo? Sonntag, 05.11.2017, 17.00 Uhr, Stommel Stiftung Urbar, Bornstaße 23, Urbar. Karten zum Preis von 12,- € (8,- € bis 16 J.) bei www.stommel-stiftung.de, beim Café Galestro (Jesuitenplatz Koblenz), bei der Sparkasse Urbar und an der Abendkasse.

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