Mittwoch, 20. September 2017

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Geburtstagsüberraschung – Schule macht Festival bunt!

Am Wochenende war es wieder soweit - Das SPACK!Festival, das mittler Weile zu den Highlights im Westerwald gehört, lockte auch in diesem Jahr rund 5.000 Jugendliche und junge Erwachse zum „Abspacken“ nach Wirges.

Zum 14. Geburtstag gab es dabei ein ganz besonderes Geschenk der benachbarten Theodor-Heuss-Realschule plus – unter der Leitung von Beate Philipps (Kunstlehrerin) und Bernd Adams (Koordinator Berufsorientierung) haben die Klasse 8.2 und die  AG "Schulhund" den von der Handwerkskammer Koblenz gespendete Schriftzug mit bunten Farben und unterschiedlichsten Motive gestaltet.

Diese schulische Aktivität gehört zu den diesjährigen Bausteinen der seit 2015 laufenden  Kampagne „Hände hoch fürs Handwerk“ und wurde bezüglich des Materials von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Westerwaldkreis mbH (WFG), der Malerwerkstätte Rene Perpeet (Leuterod) und Farben Arndt (Mogendorf) unterstützt. Die farbenfrohen Buchstaben wurden mit Hilfe der Klasse 8.1 auf das Festivalgelände gebracht, wo Max Hannappel von Schlag & Pröbstl (Herschbach) den witterungssicheren Aufbau übernahm.

„Wieder eine hervorragende Aktion, um auf das Handwerk aufmerksam zu machen“, freuen sich das Team der WFG und das Handwerk über die tolle Unterstützung vor Ort. „Es ist schön zu erleben, wie die unterschiedlichsten Akteure sich gegenseitig helfen und sich gemeinsam für ihre Region einsetzen“, bedankt sich Katharina Schlag (WFG) bei den Aktiven.

Ohne Moos nix los - mit Steuern die Gemeinschaft finanzieren

Rund um die Aufgaben, Ausbildung und Studium in der Steuerverwaltung
Nach dem Motto „ohne Moos nix los“ setzen sich tagtäglich Finanzbeamte dafür ein, dass der Staat genügend Geld für Schulen, Kindergärten, Krankenhäuser, Kultur oder Polizei und Feuerwehr zur Verfügung hat. Ein Job, der sinnvoll ist und allen in der Gesellschaft zu Gute kommt.
Welche Aufgaben in einem Finanzamt erledigt und welche Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten in der Steuerverwaltung angeboten werden, erläutert am Donnerstag, 07. September 2017, die Info-Hotline der rheinland-pfälzischen Finanzämter in der Zeit von 8 bis 17 Uhr. Telefon: 0261/201 792 79.
Dabei werden Fragen rund um das Bewerbungsverfahren und zu den Perspektiven in der Steuerverwaltung beantwortet und die vielfältigen Arbeitsgebiete eines Finanzamts erläutert.
Schüler, mit mindestens Sekundarabschluss I, können sich für die zweijährige Ausbildung zum Finanzwirt bewerben. Für Interessenten, die die Bildungsvoraussetzungen für ein Studium an einer Hochschule besitzen, besteht die Möglichkeit eines dreijährigen dualen Studiums zum Diplom-Finanzwirt (FH). Sowohl für die Ausbildung (rund 1000 € netto) als auch für das Studium (rund 1050 € netto) wird bereits ab dem ersten Tag ein Gehalt gezahlt. Die flexiblen Arbeitszeiten sowie die verschiedenen Teilzeitmodelle bieten im späteren Berufsleben eine hervorragende Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Freizeit.
Weitere Infos unter www.jobs.fin-rlp.de sowie bei den rheinland-pfälzischen Finanzämtern.
Aktuelle Veranstaltungshinweise zu Schnuppertagen und Ausbildungsmessen finden sich auch in Facebook unter www.facebook.com/Finanzverwaltung.

Die Herausforderung der kleinen Unterschiede - Forum Wirtschaftsethik diskutiert über Interkulturell

Kulturelle Begegnungen irritieren beide Seiten, machte Referentin Sandra de Vries den Teilnehmern des „Forums Wirtschaftsethik“ in Bad Marienberg deutlich. Rund 60 interessierte Zuhörer waren zu der Veranstaltung mit dem Thema: „Kulturelle Unterschiede – Chance oder Konfliktpotential“ ins Europahaus gekommen. „Es ist völlig normal, dass wir die Unterschiede und nicht die Gemeinsamkeiten wahr nehmen“, führte de Vries weiter aus. Die weit gereiste Ethnologin beobachtet seit 30 Jahren die Entwicklung von Gesellschaften und die Rollen der Einzelnen darin. Sie berichtete, dass die eigene Wahrnehmung durch Stereotype vereinfacht werde, die durch die kulturelle Identität geprägt werden. So entstehe eine eingeschränkte Sichtweise, wie durch eine bunte Brille. „Erst wenn ich realisiere, dass ich eine „eingefärbte Brille“ trage, kann ich versuchen auf andere Weise zu sehen“, sagte de Vries. Fettnäpfchen seien vor allem in der Kommunikation vorprogrammiert. So sei es in vielen asiatischen Gesellschaften unhöflich mit „nein“ zu antworten, weswegen uns die eigentliche Handlungsabsicht unklar bleibe, sagte de Vries. In manchen Kulturen sei es dagegen respektlos anderen Menschen in die Augen zu schauen, was besonders irritierend sei, da in unserer Gesellschaft hauptsächlich über die Augen kommuniziert werde. Deshalb sei auch das Tragen von Burkas beispielsweise ein so emotional besetztes Thema, führte de Vries aus. An die Begrüßung durch Landrat Achim Schwickert und den Impulsvortrag von Sandra de Vries schloss sich eine Podiumsdiskussion an, in der sich durchaus kontroverse Sichtweisen zeigten. Teilnehmer der Diskussionsrunde waren Barbara Hemkes vom Bundesinstitut für Berufsbildung, Müntaz Karagöz, Handwerksmeister und Mitglied im Prüfungsausschuss der Handwerkskammer Koblenz, Dirk Weigand, Schulleiter des Evangelischen Gymnasiums Bad Marienberg und Joachim Dell, Schulleiter der Berufsbildenden Schule Westerburg. In der von Moderatorin Selina Marx geführten Diskussion kamen brisante Themen, wie Bildungsselektion durch Migrationshintergrund oder Einkommensgrenzen und der Umgang mit Zwangsehen von Schülerinnen in der Türkei zur Sprache. Wie Unternehmen den Herausforderungen einer heterogenen Belegschaft begegnen und welche Rolle die Schulen für die Integration von Migranten spielen können – darüber war unter den Diskussionsteilnehmern keine Einigung zu erzielen. Denkanstöße gab es für das interessierte Publikum jedoch jede Menge. Im Anschluss an die rund zweistündige Veranstaltung gab es noch Gelegenheit weiter miteinander ins Gespräch zu kommen.

Das „Forum Wirtschaftsethik – Zukunft braucht Werte“ wurde im Jahr 2005 gegründet, pausierte zwischenzeitlich und wurde nun von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Westerwaldkreis mbH (WFG), den Evangelischen Dekanaten Selters und Bad Marienberg, der Katholischen Erwachsenenbildung im Bistum Limburg, der Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz- Geschäftsstelle Montabaur und der Kreishandwerkerschaft Rhein-Westerwald wieder belebt. Ziel dieser Gemeinschaftsinitiative ist es, gesellschaftlich relevante Fragestellungen in den wirtschaftlichen Kontext zu übertragen und zu erörtern, wie Unternehmen und Gesellschaft mit diesen Themen umgehen können.

Blitzumfrage zu den laufenden Brexit-Verhandlungen

Brexit könnte Unternehmen finanziell erheblich belasten

Der Brexit könnte zu einer beträchtlichen Kostenbelastung der rheinland-pfälzischen Wirtschaft führen und beschäftigt daher die Unternehmen in zunehmendem Maße. Dies sind die zentralen Ergebnisse einer Blitzumfrage, die die Arbeitsgemeinschaft der rheinland-pfälzischen Industrie- und Handelskammern (IHKs) vom 9. bis 21. August durchgeführt hat.

Vor allem jene Firmen, für die Großbritannien einen bedeutenden Absatzmarkt darstellt, befürchten erhebliche Nachteile, wenn es durch den Brexit zur Wiedereinführung von förmlichen Grenzabfertigungen  kommen sollte. Sie rechnen durchschnittlich mit einem finanziellen Mehraufwand von 960 Euro pro Monat alleine für die Bearbeitung der Zollanmeldungen. Sollten nach dem Brexit weitere Unterlagen für den grenzüberschreitenden Warenverkehr erforderlich werden, könnten die Zusatzkosten noch deutlich höher ausfallen.

Selbst für Unternehmen, an deren Umsatz der britische Markt nur einen geringen Anteil hat, würde nach dem Brexit der Aufwand für die Zollanmeldungen mit durchschnittlich 455 Euro im Monat zu Buche schlagen. An der Umfrage beteiligten sich rund 130 Unternehmen, die Geschäftsbeziehungen mit dem Vereinigten Königreich unterhalten.

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Baumobstanbau: Äpfel dominieren, Süßkirschenfläche wächst

Äpfel haben den größten Anteil im Baumobstanbau in Rheinland-Pfalz, die Süßkirsche gewinnt an Bedeutung: Das sind Ergebnisse der jüngsten Baumobsterhebung des Statistischen Landesamtes in Bad Ems. Demnach bewirtschaften 555 Betriebe insgesamt 3.990 Hektar Anbaufläche für die erwerbsmäßige Erzeugung von Baumobst.

Auf über einem Drittel der Fläche (1.390 Hektar) werden Äpfel produziert, die überwiegend als Tafeläpfel vermarktet werden. Die Sorte Elstar liegt mit 183 Hektar oder 17 Prozent auf dem ersten Platz der angebauten Apfelsorten, vor Braeburn (15 Prozent), Gala (13 Prozent) und Jonagold (10 Prozent).

Süß- und Sauerkirschen kommen auf gut 30 Prozent der Fläche. Süßkirschen nehmen mit 653 Hektar mittlerweile ein größeres Anbauareal ein als Sauerkirschen (562 Hektar). Während Süßkirschen überwiegend als Tafelobst angebaut werden, liegt der Schwerpunkt des Sauerkirschenanbaus bei der Verwertung, etwa für Säfte oder Konserven. Pflaumen und Zwetschgen wachsen auf 884 Hektar und werden vor allem als Tafelobst verwertet. Von nennenswerter Bedeutung sind außerdem Mirabellen und Renekloden (189 Hektar) sowie Birnen (163 Hektar). Im geringen Umfang werden auch Aprikosen, Pfirsiche, Quitten und Walnüsse angebaut.

Ökoanbau bei rund zehn  Prozent

Rund ein Zehntel der Baumobstfläche (408 Hektar) wird von Betrieben bewirtschaftet, die vollständig auf eine ökologische Wirtschaftsweise umgestellt haben. Den Anbau dominieren Äpfel mit 69 Prozent der Fläche. Von den 280 Hektar Apfelanbau im ökologischen Anbau entfällt über die Hälfte der Fläche auf Wirtschaftsäpfel, z. B für die Saftherstellung. Im konventionellen Anbau dominieren dagegen Tafeläpfel (76 Prozent).

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