Mittwoch, 21. Februar 2018

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Regionale Wirtschaft bleibt auch 2018 auf Wachstumskurs

IHK-Konjunkturumfrage: Unternehmen zufrieden und optimistisch – aber 71 Prozent beklagen Fachkräftemangel

Der konjunkturelle Höhenflug der regionalen Wirtschaft wird sich auch im neuen Jahr fortsetzen. Zu diesem Ergebnis gelangt die Industrie- und Handelskammer (IHK) Trier nach Auswertung der Daten ihrer jüngsten Konjunkturumfrage, an der sich rund 150 Betriebe mit 21.500 Beschäftigten beteilgt haben. Der IHK-Konjunkturindikator liegt mit 128 Punkten weiterhin deutlich oberhalb der neutralen 100-Punkte-Linie. 53 Prozent der Unternehmen berichten aktuell von einer guten, weitere 40 Prozent von einer befriedigenden und nur 7 Prozent von einer schlechten Geschäftslage. Gut die Hälfte der Befragten konnte in den vergangenen zwölf Monaten die Umsätze steigern, lediglich 14 Prozent verzeichneten Rückgänge.

Auch die Erwartungen der regionalen Wirtschaft für den weiteren Jahresverlauf sind von Zuversicht geprägt. 24 Prozent Optimisten stehen 12 Prozent Pessimisten gegenüber; die übrigen Befragten erwarten 2018 eine Entwicklung ihrer Betriebskonjunkturen auf dem aktuellen, meist hohen Niveau. „Die Umfragedaten sprechen für eine Fortsetzung des stabilen Konjunkturaufschwungs in unserer Region“, sagt IHK-Chefvolkswirt Dr. Matthias Schmitt. Aufgrund des bereits hohen Wachstumstempos falle es den Unternehmen aber zunehmend schwerer, noch einmal an Tempo nachzulegen.
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Firma Fincke investiert in Bassenheim

Spatenstich für Neubau einer Logistikhalle

KREIS MYK. Auch wenn der Himmel seine Schleusen öffnete und es Regen und Schnee zu trotzen galt, gab es beim Spatenstich der Firma Fincke Hygiene Fachgroßhandel nur strahlende Gesichter. Geschäftsführung, Landrat, Bürgermeister, Architekt und viele Gäste trafen in Bassenheim zusammen, um den Startschuss für den Neubau einer Logistikhalle mit Büro abzugeben. Bei seiner Standortsuche wurde das Unternehmen von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises (WFG) unterstützt.

Das als Großhandel für Hygienepapiere von Robert Fincke gegründete Unternehmen konnte in diesem Jahr bereits sein 40-jähriges Jubiläum feiern. Geführt wird das Unternehmen in der zweiten Generation von den Geschwistern Andrea und Stephan Fincke, die den stetigen Wachstumskurs der Firma fortsetzen. Der bisherige Standort im 10 Kilometer entfernten Mülheim-Kärlich mit rund 30 Mitarbeitern war an seine Kapazitätsgrenzen gestoßen. Mit dem individuell zugeschnittenen Neubau in Bassenheim vergrößert sich nun die tatsächliche Nutzfläche auf 3.770 Quadratmeter. So können alle internen Prozesse sowie Kommunikationsabläufe optimiert und die Öko- und Energiebilanz des Unternehmens deutlich verbessert werden.

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Internationale Grüne Woche 2018

Landwirte und Winzer sind Naturschützer Nr. 1

Koblenz. „Wir Landwirte sind Natur- und Tierschützer! Wir leben seit jeher mit der Natur und von der Natur. Weder der Strukturwandel noch der technische Fortschritt ändern etwas am landwirtschaftlichen Umweltgedanken“, erklärte der Präsident des Bauern- und Winzerverbandes, Michael Horper, während einer Pressekonferenz in Koblenz anlässlich der bevorstehenden Internationalen Grünen Woche in Berlin.

Rund 30 Prozent der landwirtschaftlich genutzten Fläche in Rheinland-Pfalz werden im Rahmen von Agrarumwelt- und Klimamaßnahmen gefördert. Das sei enorm, erklärte er. Die pauschale Kritik einiger Umweltverbände gegenüber der Landwirtschaft sei daher nicht gerechtfertigt. Es könne nur auf der Basis von Fakten diskutiert werden. Daher forderte er in seinen Ausführungen, dass künftig mehr Fakten statt Fake-News öffentlich diskutiert werden sollten. Die Landwirtschaft selbst habe ein Klimaschutzpapier veröffentlicht, die sogenannte „Klimastrategie 2.0“. Hierin stecke sich die Landwirtschaft selbst konkrete Ziele, um die Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Deutlich machte Horper auch, dass die Landwirtschaft selbst unter dem Klimawandel leide. Alle Wirtschaftszweige müssten sich an den Zielen des bäuerlichen Berufsstandes und deren Umsetzung messen lassen.

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Superhelden und Prinzessinnen am Arbeitsplatz - Die Karnevalszeit aus arbeitsrechtlicher Sicht

Von
Syndikusrechtsanwältin
Alexandra Wellmann
vom Arbeitgeberverband
vem.die arbeitgeber e.V.

Bald ist es soweit – bald heißt es wieder Alaaf bzw. Helau! Die Karnevalszeit steht unmittelbar vor der Tür. Auch wenn sich der ein oder andere auf die fünfte Jahreszeit mehr freuen mag als auf Weihnachten und Ostern zusammen, so sind weder die Weiberfastnacht noch der Rosenmontag gesetzliche Feiertage. Wer für diese Tage nicht rechtzeitig Urlaub beantragt hat, muss daher grundsätzlich auch an Karneval zur Arbeit erscheinen. Auch an diesen Tagen sind die Regelungen des Arbeitsrechts zu beachten. Eine „Narrenfreiheit“ kennt das Arbeitsrecht nicht.

Frei auch ohne Urlaub?

Rosenmontag und Weiberfastnacht sind nach den Gesetzen der Länder keine Feiertage. Dies gilt sogar im Rheinland, der Hochburg des Karnevals. Ein Anspruch auf bezahlte Freistellung, insbesondere an Rosenmontag, kann sich allerdings im Einzelfall aus betrieblicher Übung ergeben. Ein solcher Anspruch ist schnell entstanden. Gewährt der Arbeitgeber über mindestens drei Jahre vorbehaltlos und ohne Einschränkung am Rosenmontag einen freien Tag unter Fortzahlung der Vergütung, so hat der Arbeitnehmer auch künftig an Rosenmontag einen Anspruch auf Freistellung. Solche betrieblichen Übungen sind vor allem in Betrieben zu finden, die ihren Standort in Gebieten haben, in denen der Karneval einen besonders hohen Stellenwert hat.
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Bruttoinlandsprodukt steigt im dritten Quartal um 0,3 Prozent

Die rheinland-pfälzische Wirtschaft ist auch im dritten Quartal 2017 gewachsen. Die Wachstumsdynamik ließ aber deutlich nach. Vorläufigen, indikatorgestützten Berechnungen zufolge nahm das Bruttoinlandsprodukt im dritten Quartal 2017 gegenüber dem Vorquartal preis-, kalender- und saisonbereinigt um 0,3 Prozent zu. Im Vergleich zum dritten Quartal 2016 stieg die Wirtschaftsleistung im Land um 2,3 Prozent.

Das Wachstum wurde vom Produzierenden Gewerbe getragen. Den kräftigsten Wertschöpfungszuwachs verzeichnete das Verarbeitende Gewerbe. Preis-, kalender- und saisonbereinigt nahm die Bruttowertschöpfung in der Industrie gegenüber dem zweiten Quartal 2017 um 1 Prozent zu. Ein Blick auf die kalender- und saisonbereinigten Umsätze im Verarbeitenden Gewerbe zeigt, dass vor allem die Vorleistungs- und die Investitionsgüterproduzenten zum Wachstum beitrugen. Die drei größten Branchen – die Chemische Industrie, der Fahrzeugbau und der Maschinenbau – verzeichneten Umsatzzuwächse, wobei das Plus in der Chemischen Industrie am höchsten ausfiel.

Das Baugewerbe entwickelte sich ebenfalls positiv. Das Wachstum der preis-, kalender- und saisonbereinigten Bruttowertschöpfung schwächte sich aber weiter ab; sie legte nur noch um 0,2 Prozent zu. Während die Umsätze im Bauhauptgewerbe weiter stiegen, nahmen sie im Ausbaugewerbe im dritten Quartal ab.

In den Dienstleistungsbereichen stagnierte die Wertschöpfung. Ein Blick auf die Umsatzentwicklungen in einzelnen Branchen der Dienstleistungsbereiche zeigt, dass sich kalender- und saisonbereinigt vor allem der Bereich „Sonstige wirtschaftliche Unternehmensdienstleister“ positiv entwickelte. Dagegen waren die Umsätze im Einzelhandel sowie im Gastgewerbe preis-, kalender- und saisonbereinigt im dritten Quartal rückläufig.

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