Mittwoch, 17. Januar 2018

Letztes Update:04:46:51 PM GMT

region-rhein.de

RSS

Deutsche China-Gesellschaften gründen bundesweiten Dachverband

Neuwied. Im Beisein des stellvertretenden Botschafters der Volksrepublik China, Zhang Junhui, und des Oberbürgermeisters von Neuwied, Nikolaus Roth, unterzeichneten am vergangenen Samstag Vertreter von 20 gemeinnützigen China-Gesellschaften im Schloss Engers  die Gründungsurkunde der „Arbeitsgemeinschaft Deutscher China-Gesellschaften (ADCG)“.

Die ADCG wird künftig als Anlaufstation für die in den Bundesländern tätigen deutschen China-Gesellschaften, die natürlich weiterhin selbständig und eigenverantwortlich tätig bleiben, agieren. Sie wird in dieser Funktion sowohl Ansprechpartner für ähnliche Organisationen in China wie z.B. die „Gesellschaft für Freundschaft des chinesischen Volkes mit dem Ausland (CPAFFC)“  als auch für überregionale öffentliche deutsche Institutionen und Organisationen sein.

Nachdem 1990 eine ähnliche Dachorganisation aufgelöst wurde, waren die deutschen China-Gesellschaften der Auffassung, dass es jetzt an der Zeit sei, wieder eine Dachorganisation auf Bundesebene zu gründen, um so deutliche Synergie - Effekte erreichen zu können. Zur Gründungsveranstaltung war extra eine Delegation hochrangiger Beamter der chinesischen Regierung aus Peking angereist.

„Gerade in der aktuellen nicht immer einfachen politischen Situation kann die neue Bundesvereinigung der Chinagesellschaften die Beziehungen zwischen unseren Ländern auf kulturellem und privatem, aber auch wissenschaftlichem und wirtschaftlichem Gebiet weiter stärken“, so Zhang Junhui in seinem Grußwort. „Wir versprechen uns von dem neuen bundesweiten Zusammenschluss eine intensivere Zusammenarbeit zwischen beiden Ländern in der Volksdiplomatie“ sagte der stellvertretende Direktor der Europaabteilung der chinesischen Freundschaftsgesellschaft CPAFFC, Lü Hongwei. Für seine Gesellschaft gehöre die ADCG jetzt zu den wichtigsten Ansprechpartnern in Deutschland. Die Präsidentin der CPAFFC, Li Xiaolin, hat in China den Rang einer Ministerin.

„Eine unsere Hauptaufgaben als bundesweit aufgestellte Arbeitsgemeinschaft ist, das Verständnis für die jeweilige Kultur zu fördern und die Kooperationen zwischen Deutschen und Chinesen zu verstärken“, betonte auch der neue Präsident Kurt Karst. Die ADCG will darüber hinaus den einzelnen Mitgliedergesellschaften Servicefunktionen anbieten.

Dazu gehören unter anderem kulturelle Angebote wie Ausstellungen, Musikbeiträge (sowohl traditionelle chinesische als auch klassische europäische Musik), Tanztheater, Vorträge und auch Projekte auf dem Gebiet des Jugendaustauschs und des Sports.

Die ADCG möchte zudem als Netzwerk chinesische Künstler für ihre Mitglieder vermitteln und so als Bindeglied zwischen den einzelnen deutschen China-Gesellschaften fungieren. Die ersten Ergebnisse der Gründungsversammlung sind auf der Homepage www.deutsche-china-ag.de veröffentlicht.

Die ADCG will nach dem Motto handeln: „Allein ist man stark – aber zusammen sind wir stärker“.

Der Oberbürgermeister Neuwieds, Nikolaus Roth, betonte in seinem Grußwort mit Stolz, dass nach der im September 2015 geschlossenen Städtepartnerschaft Neuwied – Suqian nun in seiner Stadt die Gründung einer deutsch-chinesischen Arbeitsgemeinschaft erfolgt; dies zeige das große Interesse an guten, freundschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Ländern.

In das Präsidium der neuen Bundesarbeitsgemeinschaft wurden gewählt: Kurt Karst (GDCF Mainz-Wiesbaden) als Präsident, Wei Qian DCG Eckernförde, Dieter Böning (GDCF Düsseldorf), Felix Kurz (GDCF Mannheim/Rhein-Neckar), Johannes Pflug (China-Beauftragter Duisburg), Jürgen G. Eberbach (DCG Staufen-Breisgau) als Vizepräsidenten, Jörg Mertens (GDCF Mannheim-Rhein-Neckar) als Schatzmeister.

 

Gesamtzahl der Minijobber verbleibt auf gleichem Niveau

Angemeldete Haushaltshilfen liegen 2,3 Prozent über Vorjahresniveau

Die Zahl der gewerblichen Minijobber in Deutschland ist im dritten Quartal 2016 weiterhin auf einem hohen Niveau. Zum Stichtag 30. September 2016 waren 6.658.557 Minijobber bei der Minijob-Zentrale der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See (KBS) angemeldet und damit sind es knapp 2.000 Minijobber mehr als im Vorjahr. Dies geht aus dem jetzt veröffentlichten Quartalsbericht der Minijob-Zentrale hervor.

Die Zahl der angemeldeten Minijobber in Privathaushalten ist seit September 2015 um 2,3 Prozent gestiegen. Sie liegt jetzt bei rund 300.000 Personen. Der Anstieg der Minijobber in Privathaushalten ist positiv zu bewerten, da nur angemeldete Haushaltshilfen legal beschäftigt sind. Bei diesen Arbeitsverhältnissen stieg vor allem die Zahl der unter 20-Jährigen (16,9 Prozent) gegenüber dem Vorjahr an; bezogen auf Bundesländer war der Anstieg im Saarland mit 4,2 Prozent und in Bayern und Hessen mit jeweils 3,6 Prozent am höchsten. In keinem Bundesland gab es einen Rückgang von angemeldeten Minijobbern in Privathaushalten zu beobachten. Die Zahl der männlichen Beschäftigten erhöhte sich mit 4,2 Prozent stärker als die Zahl weiblicher Beschäftigter (2,2 Prozent). Die Anzahl der ausländischen Minijobber erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 10,7 Prozent.

Am 30. September 2016 lag die Gesamtzahl aller Minijobber in Deutschland bei rund 6,96 Millionen Personen und damit 0,2 Prozent über dem Niveau der ersten verlässlichen Erhebung von Dezember 2004. Damit sind Minijobs ein stabiler Faktor auf dem deutschen Arbeitsmarkt.

Die Zahl der Arbeitgeber, die mindestens einen Minijobber beschäftigen, liegt bei 2.178.938 Mio. und ist damit minimal gegenüber dem Vorjahr angestiegen.

Der vollständige Quartalsbericht steht unter http://www.minijob-zentrale.de/quartalsbericht zum Download bereit.

Dr. Groß (AfD): Lehrberufe aufwerten

In Ochtendung bei Koblenz fand kürzlich die Auszeichnung der besten Absolventen der Fortbildungsprüfungen der Industrie- und Handelskammer (IHK) statt. Frau Dr. Groß, AfD-Abgeordnete im rheinland-pfälzischen Landtag,  „Ich möchte den Absolventen gerne persönlich zu ihren außergewöhnlichen Leistungen gratulieren und freue mich, an dieser Feierstunde teilnehmen zu dürfen".

Herausragende Leistungen erbrachten in diesem Jahr 69 Absolventen aus 28 verschiedenen IHK-Fortbildungen, und sie alle stehen als leuchtende Beispiele gegen den gegenwärtig in Deutschland vorherrschenden Drang zu mehr Akademisierung. „Für die AfD ist eine gesellschaftliche Aufwertung von Lehrberufen eine Herzensangelegenheit, weswegen wir schon seit Langem „Mehr Meister statt Master“ fordern. Es ist ein Irrweg, bei den Planungen für die Zukunft vorwiegend auf Akademiker setzen zu wollen und das gewaltige Potential klassischer Lehrberufe, inklusive den Fort- und Weiterbildungen, so stiefmütterlich zu behandeln“ führte Groß aus.

 

Konjunktur aktuell; Industrie

Industrieproduktion im Oktober 2016: Rückgang gegenüber dem Vormonat und dem Vorjahresmonat

Die rheinland-pfälzische Industrieproduktion ist im Oktober 2016 gesunken. Nach Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems auf der Basis vorläufiger Werte lag der preis-, kalender- und saisonbereinigte Produktionsindex, der die mengenmäßige Ausbringung der Industrie misst, um 2,7 Prozent unter dem Niveau des Vormonats. Gegenüber dem Vorjahresmonat war ein Produktionsrückgang um 2,3 Prozent zu verzeichnen.

Zwei der drei umsatzstärksten Bereiche des Verarbeitenden Gewerbes drosselten im Oktober ihre Produktion. In der Chemischen Industrie, der größten Branche des Verarbeitenden Gewerbes, war der Güterausstoß um 5,8 Prozent geringer als im September. Zugleich fiel der Output um 7,6 Prozent niedriger aus als ein Jahr zuvor. Auch im Fahrzeugbau, der den zweitgrößten Umsatzanteil innerhalb des Verarbeitenden Gewerbes aufweist, lag der Güterausstoß im Oktober deutlich unter dem Niveau des Vormonats (minus 8,0 Prozent). Gegenüber dem Vorjahresmonat schrumpfte der Output um 9,7 Prozent. Lediglich der Maschinenbau, die Branche mit dem drittgrößten Umsatzanteil, steigerte im Oktober ihre Produktion (plus 1,0 Prozent). Außerdem war der Güterausstoß um 2,1 Prozent höher als ein Jahr zuvor.

Die Schnellmeldungen zur Konjunktur im Verarbeitenden Gewerbe dienen der laufenden Messung der wirtschaftlichen Aktivität in der Industrie sowie in ausgewählten Branchen. Um kurzfristige Veränderungen aufzuzeigen, liegt der Schwerpunkt der Berichterstattung auf dem Vergleich mit dem jeweiligen Vormonat. Ergänzend werden die Veränderungsraten zum jeweiligen Vorjahresmonat angegeben. Weitere Erläuterungen

Autorin: Diane Dammers (Referat Analysen/Auswertungen)

Steuerliche Anforderungen an Registrierkassen:

IHK informiert über Änderungen der Kassenführung ab 2017

Viele Unternehmen, die Bargeld einnehmen, nutzen Registrierkassen oder PC-Kassensysteme, obwohl die Nutzung von elektronischen Kassen in Deutschland nicht verpflichtend ist. Hintergrund ist die im Jahr 2010 vom Bundesfinanzministerium neu definierte Regelung zur Kassenführung und Nachrüstungspflicht. Die Übergangsfrist zur Nachrüstung von elektronischen Kassen läuft im Dezember 2016 ab. Ab dem 1. Januar 2017 dürfen dann nur noch Kassen geführt werden, welche den neuen steuerlichen Anforderungen entsprechen. Bei unterlassener Nachrüstung ist keine ordnungsgemäße Buchführung gegeben. Dies kann zu hohen Bußgeldern führen. Daher informiert die IHK Koblenz am 15. Dezember, in ihren Räumen in der Schlossstraße 2, im Rahmen eines Businessfrühstücks zum Thema "Steuerliche Anforderungen an Registrierkassen". Beginn ist um 08.30 Uhr, die Veranstaltung ist kostenfrei. Unter www.ihk-koblenz.de/recht können Interessierte sich anmelden.

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL