Dienstag, 21. November 2017

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Industrie im August 2017:

Rückgang der Auftragseingänge gegenüber dem Vormonat

Im August 2017 ist die Nachfrage nach Erzeugnissen der rheinland-pfälzischen Industrie gesunken. Nach Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems auf der Basis vorläufiger Werte lag der preis-, kalender- und saisonbereinigte Auftragseingangsindex um 1,3 Prozent unter dem Niveau des Vormonats.

Während das Ordervolumen aus dem Inland um 3,6 Prozent zulegte, gingen die Bestellungen aus dem Ausland um 3,9 Prozent zurück.

In der Vorleistungsgüterindustrie stiegen die bereinigten Auftragseingänge im August um vier Prozent. In den beiden anderen industriellen Hauptgruppen fiel das Ordervolumen hingegen niedriger aus als im Vormonat. Die Nachfrage nach Investitionsgütern schrumpfte um 2,9 Prozent. In der Konsumgüterindustrie waren die Bestellungen um 11,2 Prozent geringer als im Juli.

Von den drei umsatzstärksten Branchen des Verarbeitenden Gewerbes konnte nur die Chemieindustrie im August einen Anstieg der bereinigten Auftragseingänge verbuchen: In der größten Branche des rheinland-pfälzischen Verarbeitenden Gewerbes erhöhte sich das Ordervolumen um 3,2 Prozent. In der Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen, die gemessen am Umsatz unter den Industriebranchen an zweiter Stelle steht, verringerten sich die Bestellungen hingegen um 1,8 Prozent. Im Maschinenbau, der drittgrößten Branche, gingen ebenfalls weniger Aufträge ein als im Vormonat (minus 4,5 Prozent).

Trotz der kurzfristigen Rückgänge gegenüber dem Vormonat in einigen Teilbereichen der Industrie ist die Nachfrage weiterhin vergleichsweise hoch: Die bereinigten Auftragseingänge lagen im August deutlich über dem Niveau des Vorjahresmonats (plus 9,5 Prozent). In- und Auslandsgeschäft liefen wesentlich besser als ein Jahr zuvor (plus 9,7 bzw. plus 9,6 Prozent). In allen drei industriellen Hauptgruppen gingen mehr Bestellungen ein als im August 2016. In der Vorleistungsgüterindustrie und in der Konsumgüterindustrie waren die Zuwachsraten zweistellig (plus 15,4 bzw. plus 12,8 Prozent). Die Nachfrage nach Investitionsgütern war um 2,1 Prozent höher als ein Jahr zuvor.

Die Schnellmeldungen zur Konjunktur im Verarbeitenden Gewerbe dienen der laufenden Messung der wirtschaftlichen Aktivität in der Industrie sowie in ausgewählten Branchen. Um kurzfristige Veränderungen aufzuzeigen, liegt der Schwerpunkt der Berichterstattung auf dem Vergleich mit dem jeweiligen Vormonat. Ergänzend werden die Veränderungsraten zum jeweiligen Vorjahresmonat angegeben. Weitere Erläuterungen

Autorin: Diane Dammers (Referat Auswertungen, Analysen Wirtschaft, Staat)

Große Unterschiede bei der Anzahl der Minijobber in den Bundesländern

Sowohl im gewerblichen Bereich, als auch in Privathaushalten gibt es die meisten Minijobber in NRW. Im gewerblichen Bereich sind es rund 1,60 Millionen und in Privathaushalten rund 82.000. Das hat jetzt eine Sonderauswertung im Rahmen des aktuellen Quartalsberichts 2017 der Essener Minijob-Zentrale ergeben. Die Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg folgen auf den Plätzen zwei und drei. Das Schlusslicht mit den wenigsten Minijobbern bildet Bremen.

Setzt man die Zahl der Minijobber in Relation zu der Zahl der Einwohner im jeweiligen Bundesland, liegt allerdings Süddeutschland vorne:

In Baden-Württemberg haben 9,68 Prozent der Einwohner einen Minijobber im gewerblichen Bereich. In Bayern sind es 9,30 Prozent. Bremen mit 9,28 Prozent und NRW mit rund 9 Prozent Minijobbern liegen knapp dahinter. Schlusslicht: Sachsen-Anhalt. Hier haben nur 4,20 Prozent der Einwohner einen Minijob im gewerblichen Bereich

Bei Minijobbern in Privathaushalten liegt Rheinland-Pfalz vorne. Hier gehen 0,50 Prozent der Einwohner einer haushaltsnahen Tätigkeit im Minijob-Verhältnis nach. Es folgt NRW mit 0,46 Prozent. In Thüringen hingegen haben lediglich 0,13 Prozent der Einwohner einen Minijob im Privathaushalt.

Insgesamt betrachtet ist die Zahl der gewerblichen Minijobber in Deutschland im zweiten Quartal 2017 nahezu unverändert. Zum Stichtag 30. Juni 2017 waren 6.725.031 Personen bei der Minijob-Zentrale der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See (KBS) angemeldet. Das sind knapp 20.000 Minijobber bzw. 0,30 Prozent mehr als im Vorjahr.
Die Zahl der angemeldeten Minijobber in Privathaushalten ist seit Juni 2016 um 1,50 Prozent gestiegen. Sie liegt jetzt bei 308.611 Personen. Der Anstieg der Minijobber in Privathaushalten ist kein realer Anstieg an Beschäftigten sondern das Rauslösen von Jobs aus der Schwarzarbeit.

Der vollständige Quartalsbericht steht unter http://www.minijob-zentrale.de/quartalsbericht zum Download bereit.

Infoveranstaltung: Arbeitswelt 4.0 = Vereinbarkeit 4.0?

Digitalisierung hilfreich für die Familien-Job-Balance
Freitag, 27. Oktober 2017
08:30 – 10:00 Uhr
IHK Koblenz, Schlossstraße 2, 56068 Koblenz

Home Office und mobile Arbeitsmodelle ermöglichen mehr Zeit für die Familie und eine partnerschaftliche Aufgabenverteilung in Familie und Beruf. Durch mobiles Arbeiten können laut einer Studie des Bundesfamilienministeriums bis zu 4,4 Stunden Zeit eingespart werden. Wie Beschäftigte und Unternehmen von der Digitalisierung der Arbeitswelt gleichermaßen profitieren können und welche neuen Chancen für die Rekrutierung von Fachkräften daraus erwachen, stellt Kirsten Frohnert, Projektleiterin des Unternehmensnetzwerks „Erfolgsfaktor Familie“, beim Freitags- Frühstück der IHK Koblenz, am 27. Oktober 2017, von 08:30 – 10 Uhr, in den Räumen der IHK (Schlossstraße 2, Koblenz) vor. Weitere Informationen und ein Anmeldeformular stehen auf www.ihk-koblenz.de unter der Nummer 3808376 bereit.

Duale Berufsausbildung

IHK Koblenz verzeichnet stabile Ausbildungszahlen – trotz starkem Minus im Handel
Koblenz, 4. Oktober 2017. Die Lage auf dem Ausbildungsmarkt im nördlichen Rheinland-Pfalz bleibt trotz Schwankungen in den verschiedenen Regionen und Branchen stabil – das zeigen die aktuellen Ausbildungszahlen der Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz. Zum Stichtag am 30. September verzeichnet die IHK Koblenz mit insgesamt 5.806 neu eingetragenen Ausbildungsverträgen in ihrem Bezirk als einzige rheinland-pfälzische IHK ein leichtes Plus von 0,8 Prozent. Eingetrübt wird das positive Bild allerdings von den starken Einbrüchen bei den Neueintragungen im Bereich Handel.
„Die Zahlen spiegeln eine insgesamt erfreulich stabile Lage auf dem hiesigen Ausbildungsmarkt wider“, kommentiert Bernhard Meiser, Geschäftsführer Ausbildung bei der IHK Koblenz. Besonders positiv steht bei den gewerblichen Berufen etwa der Bereich Elektro da (+ 6,7 Prozent), während es in den kaufmännischen Berufen deutlich mehr Neueintragungen insbesondere bei den Industriekaufleuten (+ 5,6 Prozent) und bei den Fachkräften für Lagerlogistik gibt. Schlechte Nachrichten kommen allerdings aus dem Handel: Sowohl bei den Verkäuferinnen und Verkäufern als auch bei den Kaufleuten im Einzelhandel zeigt sich ein drastisches Minus von 18 beziehungsweise rund 16 Prozent, das laut Meiser einen Trend ankündigen dürfte. „Der Handel hat zunehmend Schwierigkeiten, Auszubildende zu finden. Die Unternehmen sind nun gefragt, den jungen Menschen in dieser Branche trotz scheinbar ungünstiger Rahmenbedingungen ein attraktives Angebot zu machen“, so Meiser.
Handlungsbedarf sieht Meiser auch bei den IT-Berufen: Hier sind 2017 rund 19 Prozent weniger Verträge als noch im Vorjahr geschlossen worden. Schwankungen in kleineren Sparten wie Nahrung und Genuss oder Bau hingegen lassen sich Meiser zufolge darauf zurückführen, dass die Betriebe in diesen Bereichen häufig nur alle zwei oder drei Jahre ausbilden.
IHK Koblenz verzeichnet stabile Ausbildungszahlen – trotz starkem Minus im Handel

Koblenz, 4. Oktober 2017. Die Lage auf dem Ausbildungsmarkt im nördlichen Rheinland-Pfalz bleibt trotz Schwankungen in den verschiedenen Regionen und Branchen stabil – das zeigen die aktuellen Ausbildungszahlen der Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz. Zum Stichtag am 30. September verzeichnet die IHK Koblenz mit insgesamt 5.806 neu eingetragenen Ausbildungsverträgen in ihrem Bezirk als einzige rheinland-pfälzische IHK ein leichtes Plus von 0,8 Prozent. Eingetrübt wird das positive Bild allerdings von den starken Einbrüchen bei den Neueintragungen im Bereich Handel.
„Die Zahlen spiegeln eine insgesamt erfreulich stabile Lage auf dem hiesigen Ausbildungsmarkt wider“, kommentiert Bernhard Meiser, Geschäftsführer Ausbildung bei der IHK Koblenz. Besonders positiv steht bei den gewerblichen Berufen etwa der Bereich Elektro da (+ 6,7 Prozent), während es in den kaufmännischen Berufen deutlich mehr Neueintragungen insbesondere bei den Industriekaufleuten (+ 5,6 Prozent) und bei den Fachkräften für Lagerlogistik gibt. Schlechte Nachrichten kommen allerdings aus dem Handel: Sowohl bei den Verkäuferinnen und Verkäufern als auch bei den Kaufleuten im Einzelhandel zeigt sich ein drastisches Minus von 18 beziehungsweise rund 16 Prozent, das laut Meiser einen Trend ankündigen dürfte. „Der Handel hat zunehmend Schwierigkeiten, Auszubildende zu finden. Die Unternehmen sind nun gefragt, den jungen Menschen in dieser Branche trotz scheinbar ungünstiger Rahmenbedingungen ein attraktives Angebot zu machen“, so Meiser.
Handlungsbedarf sieht Meiser auch bei den IT-Berufen: Hier sind 2017 rund 19 Prozent weniger Verträge als noch im Vorjahr geschlossen worden. Schwankungen in kleineren Sparten wie Nahrung und Genuss oder Bau hingegen lassen sich Meiser zufolge darauf zurückführen, dass die Betriebe in diesen Bereichen häufig nur alle zwei oder drei Jahre ausbilden.

75 neue Auszubildende bei den Finanzämtern

Landesweiter Ausbildungsstart in der rheinland-pfälzischen Steuerverwaltung
75 Auszubildende starten am 2. Oktober 2017 an einem der 23 Finanzämter in Rheinland-Pfalz ihre zweijährige Ausbildung zur Finanzwirtin / zum Finanzwirt. Insgesamt durchlaufen sie acht Monate theoretische Ausbildung an der Landesfinanzschule in Edenkoben/Pfalz und 16 Monate praktische Ausbildung im Finanzamt.
Die Ausbildung ist breit gefächert und bietet abwechslungsreiche Tätigkeiten, die von der Bearbeitung von Steuererklärungen im Innendienst oder dem Einsatz im Außendienst, z. B. die Prüfung von Unternehmen im Bereich der Lohnsteueraußen- oder der Umsatzsteuersonderprüfung, reichen. Dabei lässt sich der spätere Beruf durch flexible Arbeitszeitmodelle auch mit Freizeit und Familie gut vereinbaren.
Die rheinland-pfälzische Steuerverwaltung bildet neben den eigenen Nachwuchskräften auch für das Bundeszentralamt für Steuern (13) und die Steuerverwaltung des Saarlandes (20) aus.
Die Auszubildenden genießen ab dem ersten Tag ihrer Ausbildung alle Vorzüge des Beamtenverhältnisses und erhalten Anwärterbezüge von ca. 1.000 Euro netto pro Monat.
Voraussetzung für die zweijährige Ausbildung ist mindestens der Sekundarabschluss I. Bewerbungen für Einstellungen in 2018 sollten möglichst bald online über www.jobs.fin-rlp.de abgegeben werden. Die Auswahlverfahren haben bereits begonnen.

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