Mittwoch, 21. Februar 2018

Letztes Update:12:13:08 PM GMT

region-rhein.de

RSS

Veranstaltung am 10. Januar 2018: Eine Region organisiert sich

Die Überschrift ist Programm, betonte der Vorsitzende unserer Initiative, Hans-Jörg Assenmacher, im Rahmen seiner Begrüßung. Nachdem die Initiative mit dem Ziel der Bildung einer Regiopolregion eine inhaltliche Vorgabe ihrer zukünftigen Arbeit gesetzt hat, muss hierfür die organisatorische Grundlage gelegt werden. Um in die anstehenden Diskussionen einzuführen, hatte die Initiative Herrn Peter Karst, Geschäftsführer der WIN Emscher-Lippe GmbH, zu einem Vortrag eingeladen. Engagiert skizzierte er die Arbeit des Verbandes seiner Region. Hierbei wurde zunächst deutlich, welche Potenziale in der gemeinschaftlichen Organisation einer Region liegen. Er führte Beispiele an, wie durch Bündelung größere Infrastrukturprojekte angestoßen werden können. Die Umsetzung liegt selbstverständlich in den Händen der zuständigen Stellen. Es geht um auch ein funktionierendes Netzwerk für eine Region mit den Beteiligten aus Verwaltung, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Der Erfolg der Arbeit hängt insbesondere auch an der klaren Strukturierung der eingebundenen Gremien, betonte Karst, der anschaulich das Zusammenspiel seiner Gremien in der Region Emscher-Lippe aufzeigte. Die Gremien müssten aber auch die Zielsetzung der Arbeit der Initiative abbilden, so Karst.

Eine lebhafte Diskussion der gut besuchten Veranstaltung zeigte das Interesse der Anwesenden, auch hier in der Initiative Region Koblenz-Mittelrhein e.V. durch die Arbeitsabläufe das Ziel der Bildung einer Regiopolregion zu befördern.

Abschließend dankte Assenmacher dem Referenten für seinen engagierten Vortrag, der im Rahmen der weiteren Arbeit der Initiative wichtige Impulse gegeben hat. Der Dank galt auch Christian Opitz von TV Mittelrhein, der die Räumlichkeit für diesen Abend zur Verfügung gestellt hatte und zum anschließenden Empfang einlud.

Hans-Olaf Henkel zum Deutschland-Besuch der britischen Minister Hammond und Davis

Hans-Olaf Henkel: Es muss im Interesse der deutschen Industrie sein, den Briten soweit wie möglich entgegenzukommen

Brüssel, 10. Januar 2018 – Der LKR-Europaabgeordnete und ehemalige BDI-Präsident Hans-Olaf Henkel zum Deutschland-Besuch des britischen Schatzkanzlers Philip Hammond und des Brexit-Ministers David Davis:

„Hammond und Davis weisen zu Recht darauf hin, dass Deutschland ein Viertel aller Exporte nach Großbritannien verantwortet und es deshalb im Interesse der deutschen Industrie sein muss, den Briten so weit wie möglich entgegenzukommen.“

„Großbritannien ist, nach den USA und Frankreich, nicht nur der drittgrößte Exportmarkt für deutsche Produkte, sondern nach dem Brexit wird Großbritannien der größte Exportmarkt der EU sein, noch vor den USA und vor China. Schon deshalb sollte Deutschland Brüssel dazu drängen, den britischen Forderungen nach Zugang zum Dienstleistungs- und Finanzsektor voll zu entsprechen.“

„Ich vermisse ein klares Wort der deutschen Industrie, die ihre Interessen offensichtlich denen der deutschen Finanzwirtschaft unterordnet. Die Aussicht auf neue Finanzarbeitsplätze in Bürotürmen Frankfurts scheint die Sicht auf bedrohte Arbeitsplätze in der Industrie völlig zu vernebeln.“

„Hammond und Davis weisen zu recht auf eine Tatsache hin, die in der deutschen Diskussion über den Brexit praktisch überhaupt nicht vorkommt: Ein neues Handelsabkommen mit Kanada, Süd-Korea oder Japan abzuschließen ist eine Sache; aber die über 40 Jahre erzielte Integration britischer Firmen mit denen auf dem Kontinent aufzulösen, ist eine ganz andere. Es geht hier ja nicht nur um den Binnenmarkt, es geht um miteinander verwobene Logistikketten, Lieferanten- und Kundenbeziehungen. Klar, es waren die Briten, die sich zum Brexit entschlossen haben. Aber einmal davon abgesehen, dass ein im Vertrag von Lissabon nie vorgesehenes ‚Zuviel Europa‘ erst den Anstoß zum Referendum gegeben hat und dieses durch die deutsche Flüchtlingspolitik noch massiv beeinflusst wurde, werden bald nicht nur britische sondern auch deutsche Firmen unter dem Brexit leiden.“

IHK-FOSA: Immer mehr Anträge auf Anerkennung ausländischer Abschlüsse

Koblenz, 9. Januar 2018: Immer mehr Zugewanderte stellen Anträge auf Anerkennung ihrer im Ausland erworbenen Berufsabschlüsse. Das belegen Zahlen der bundesweiten IHK-Organisation Foreign Skills Approval (FOSA), die für die Anerkennungsverfahren eines Großteils der bundesweit gestellten Anträge zuständig ist. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Anträge zwischen Januar und November 2017 um gut 20 Prozent. Bundesweit sind bei der FOSA seit 2012 bislang 20.217 Anträge auf Berufsanerkennung eingegangen; 229 vorgeprüfte Anträge bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz.

„Die Anerkennung ihrer mitgebrachten beruflichen Qualifikationen hilft enorm dabei, Asylbewerber, Migranten und vor allem auch Geflüchtete in die hiesige Arbeitswelt zu integrieren“, sagt Bernhard Meiser, Geschäftsführer Aus- und Weiterbildung der IHK Koblenz. Auch wenn nicht in allen Fällen eine Gleichwertigkeit der ausländischen zu den deutschen Berufsabschlüssen bescheinigt werden könne, dokumentiere der Bescheid nach Abschluss des Verfahrens die vorhandene Qualifikation. „Das hilft Bewerbern und Arbeitgebern gleichermaßen“, so Meiser.

Vor allem auch immer mehr Geflüchtete möchten ihre Abschlüsse anerkennen lassen: Zwar sind die meisten Antragssteller, wie auch schon in den vergangen Jahren, Polen; dahinter rangieren seit diesem Jahr aber Menschen syrischer Abstammung. Noch 2016 waren sie die nur sechsthäufigsten Antragssteller. Öfter als alle anderen stellen 20- bis 29-jährige Männer einen Antrag auf Berufsanerkennung – die Gruppe, die auch unter den Geflüchteten die größte ist.

Grundlage für die Anerkennungsverfahren ausländischer Abschlüsse ist das Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz (BQFG), das im April 2012 in Kraft getreten war. Das Gesetz greift bei der Anerkennung von Berufsabschlüssen, die durch Bundesrecht geregelt sind. Spezielle Regelungen gibt es etwa bei der Anerkennung von bestimmten Hochschulabschlüssen, von im Ausland erbrachten akademischen Leistungen, von Schulabschlüssen und für Ärzte und Krankenpfleger.

Wirtschaftlicher Erfolg und soziales Engagement der Sebapharma gewürdigt

Boppard. Auf der Sebapharma Jubiläumsfeier anlässlich des 50-jährigen Markengeburtstages von sebamed, würdigte Roger Lewentz, Minister im Ministerium des Inneren und für Sport, den herausragenden wirtschaftlichen Erfolg des von Dr. Heinz Maurer gegründeten Familienunternehmens.

Auch das soziale Engagement in der Region Boppard und die internationale Zusammenarbeit mit dem Deutschen Roten Kreuz hob der Minister in seiner Rede hervor. Sowohl der Pioniergeist des Gründers als auch die Innovationskraft des mittelständischen Unternehmens im Bereich der medizinischen Hautreinigung und Pflege mit dem pH-Wert 5,5 sind über die rheinland-pfälzischen Landesgrenzen bekannt.

Als Zeichen der Anerkennung überreichte der Minister Thomas Maurer, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Sebapharma GmbH & Co. KG, die Landesfahne von Rheinland-Pfalz. „Diese Fahne wird ab sofort auf unserem Firmengelände wehen und unsere Verbundenheit zu dem Bundesland Rheinland-Pfalz schon von weitem zeigen“, freute sich der Sohn des Gründers.

Weiterer Höhepunkt des feierlichen Festaktes in der Bopparder Stadthalle war das Klavierkonzert von dem Pianisten und Echo Klassik Gewinner Martin Stadtfeld, der mit einer Eigeninterpretation über „Hommage an Bach“ die 300 Gäste begeisterte.

Auf in die nächste Runde

ZFH erneut strategische Partnerin des BVMW Mittelrheins

Die ZFH - Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen wird auch im neuen Jahr als strategische Partnerin eng mit dem BVMW Mittelrhein (Bundesverbands mittelständische Wirtschaft) zusammenarbeiten. Sarah Hennemann, Kreisverbandsleiterin des BVMW Mittelrhein und Dr. Margot Klinkner, stv. Geschäftsführerin der ZFH haben sich fürs neue Jahr viel vorgenommen: So ist beispielsweise die Veranstaltungsreihe „Personaler Runder Tisch“ bereits fester Bestandteil des Programms für 2018. Der Runde Tisch bietet Personalern der Region Gelegenheit, sich über aktuelle Anforderungen im HR-Bereich auszutauschen. Das flexible Blended Learning Konzept berufsbegleitender Fernstudiengänge bietet hier vielfältige Ansätze für eine zeitgemäße Personalentwicklung – ob als Instrument zur Qualifizierung wie auch zur Personalbindung.

Für die ZFH ist 2018 ein ganz besonderes Jahr – die staatliche Einrichtung, die auf der Grundlage eines Staatsvertrages mit Hochschulen in Rheinland-Pfalz, Hessen und Saarland den ZFH-Fernstudienverbund bildet, feiert gemeinsam mit ihren Hochschulen das 20-jährige Bestehen des Verbundes. Der ZFH-Verbund ist der deutschlandweit größte Anbieter akkreditierter Fernstudiengänge an (Fach)Hochschulen. Neben Bachelor- und Masterstudiengängen stehen zahlreiche Zertifikatsangebote oder einzelne Module zur gezielten Weiterqualifizierung zur Verfügung. 20 Jahre ZFH-Verbund bedeuten 20 Jahre Erfahrung in Sachen Fernstudium, berufsbegleitende Weiterbildung und Lebenslanges Lernen. Digitales Lernen und E-Learning sind im ZFH-Verbund seit 20 Jahren fester Bestandteil der Fernstudienangebote.

Die ZFH freut sich auch in ihrem Jubiläumsjahr mit dem BVMW einen starken Netzwerkpartner an der Seite zu haben, der Unternehmen, Wirtschaft, Politik und Kultur zusammenbringt. Regelmäßige Veranstaltungen wie Vorträge und Workshops zu aktuellen Themen bieten Gelegenheit zum gegenseitigen Austausch, von dem alle Partner profitieren.

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL