Sonntag, 22. April 2018

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47. Rheinland-Pfalz-Ausstellung

Ministerpräsidentin Malu Dreyer: Messe ist beeindruckende Leistungsschau unserer Wirtschaftskraft

„Die größte Verbrauchermesse des Landes zeigt auf beeindruckende Weise, wie innovativ, wirtschaftlich stark, interessant und vielfältig unser Bundesland ist“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer anlässlich der Eröffnung der 47. Rheinland-Pfalz-Ausstellung in Mainz. „Besonders bedanken möchte ich mich bei den über 700 Ausstellern, die allen Interessierten über eine Woche lang ihre Produkte und Dienstleistungen präsentieren werden.“

Bei der Mehrzahl der Aussteller handle es sich um Kleinunternehmen und Mittelständler. „Hierüber freue ich mich besonders, denn sie sind die tragende Säule der rheinland-pfälzischen Wirtschaft“, betonte die Ministerpräsidentin. „Auf der Messe können viele Unternehmen Impulse setzen: für den Wirtschaftsstandort Rheinhessen ist die Rheinland-Pfalz-Ausstellung ein bedeutender Faktor.“

Mit Blick auf das Programm der Ausstellung verwies Ministerpräsidentin Malu Dreyer auf die „TouristikWelt“ und auf einen neuen Rekord bei den Besucherzahlen: „Im Jahr 2017 kamen mehr als 9,8 Millionen Besucher und Besucherinnen nach Rheinland-Pfalz – so viele wie nie zuvor. Als Ministerpräsidentin werbe ich gerne für einen Urlaub in unserem schönen Bundesland – herrliche Flusslandschaften, romantische Burgen und bunte Kulturfestivals sind hierfür nur einige von vielen guten Argumenten.“ Die TouristikWelt kann vom 16. bis 18. März besucht werden.

Bei einem Rundgang auf dem Messegelände verschaffte sich Ministerpräsidentin Malu Dreyer einen Eindruck über die Ausstellung. Einen Schwerpunkt der diesjährigen Messe nimmt unter anderem die Themenwelt „Dienstleistungen“ ein, bei dem das Land auch mit einem Stand der Landessozialverwaltung vertreten ist. „Die Leitlinien der Politik der Landesregierung bleiben eine hochwertige medizinische und pflegerische Versorgung und gute Rahmenbedingungen für die Menschen, die in den Heil- und Pflegeberufen arbeiten“, sagte die Ministerpräsidentin.

Die 47. Rheinland-Pfalz-Ausstellung findet vom 10. bis 18. März auf dem Messegelände in Mainz-Hechtsheim statt. Es werden über 70.000 Gäste erwartet.

Statement zur Mittelrheinbrücke

Vor dem Hintergrund der anstehenden Sitzung des Kreistags des Rhein-Hunsrück-Kreises und der Diskussion um die Trägerschaft einer Mittelrheinbrücke äußert sich unsere Präsidentin Susanne Szczesny-Oßing wie folgt:

"Wir erwarten, dass von der Kreistagssitzung das noch ausstehende positive Signal für die dringend benötigte Mittelrheinbrücke ausgeht. Die zunehmend spitzfindiger verlaufende Debatte um die Trägerschaft stößt in der Wirtschaft auf breites Unverständnis und verstellt den Blick auf einen wesentlichen Fakt: Das für die Brücke notwendige Raumordnungsverfahren kann trägerunabhängig gestartet werden. Das Verfahren wird auch helfen, die aus Sicht der Wirtschaft nicht vorrangige Frage der Trägerschaft zu klären. Vor dem Hintergrund des bereits zugesagten Landeszuschusses von mindestens 80 Prozent sind alle Beteiligten gut beraten, den Blick gemeinsam auf das politisch Machbare zu richten, um das Brückenprojekt schnellstmöglich umzusetzen. Unsere Umfragen belegen, dass die Unternehmen vor Ort auf den Brückenbau warten und ihre Investitions- und Nachfolgeplanungen davon abhängig machen. Der Kreistag steht in der Verantwortung, ein ermutigendes Signal auch in diese Richtung zu senden. Alles andere ist schlicht nicht mehr vermittelbar."

Strafzölle auf Stahl und Aluminium

US-Protektionismus sorgt regionale Wirtschaft

Koblenz, 9. März 2018. Die Ankündigung der amerikanischen Regierung, künftig Strafzölle für Stahl- und Aluminiumimporte zu verhängen, führt auch in der rheinland-pfälzischen Wirtschaft zu Sorgenfalten. Darauf weist die IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz hin.

„Rund sieben Prozent der Exporte der rheinland-pfälzischen Wirtschaft in die USA sind Metalle und Metallwaren. Auch wenn sicher nicht alle diese Waren von Strafzöllen betroffen sein werden, blicken wir mit Sorge auf die Ankündigung der US-Administration", sagt Andrea Wedig, USA-Expertin der IHK Koblenz. „Die USA sind der zweitwichtigste Absatzmarkt für rheinland-pfälzische Produkte, entsprechend wichtig ist die Verlässlichkeit der Handelsbeziehungen dorthin. Die zunehmende Tendenz zu protektionistischen Maßnahmen steht im Gegensatz zu unserer Forderung nach offenen Märkten und einem funktionierenden Welthandelssystem."

Mit Blick auf die Überlegungen der EU zu Gegenmaßnahmen fordern die IHKs ein Vorgehen mit Augenmaß. „Die Entscheidung der Trump-Regierung kann nicht ohne Gegenreaktion bleiben. Gleichzeitig ist es aber von zentraler Bedeutung, mit Washington im Gespräch zu bleiben und einen Handelskrieg zu vermeiden. Bei einem Wettbewerb um die Marktabschottung kann es nur Verlierer geben“, so Wedig.

Industrieproduktion im Januar 2018 kräftig gestiegen

Die rheinland-pfälzische Industrieproduktion ist im Januar 2018 kräftig gestiegen. Nach Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems auf der Basis vorläufiger Werte lag der preis-, kalender- und saisonbereinigte Produktionsindex, der die mengenmäßige Ausbringung der Industrie misst, um 7,6 Prozent über dem Niveau von Dezember 2017.

Während die bereinigte Produktion in der Vorleistungsgüterindustrie im Januar 2018 leicht um 0,5 Prozent zurückging, erhöhte sich der Güterausstoß in der Investitionsgüterindustrie um 3,2 Prozent. Eine starke Produktionssteigerung gab es in der Konsumgüterindustrie (plus 61,8 Prozent), allerdings spielt hierbei ein Sondereffekt in einem Teilbereich der Konsumgüterproduktion eine Rolle.

In den drei umsatzstärksten Branchen des Verarbeitenden Gewerbes lag der Output über dem Niveau des Vormonats. Der Güterausstoß der Chemieindustrie, die zur Vorleistungsgüterindustrie zählt und in Rheinland-Pfalz die umsatzstärkste Industriebranche ist, erhöhte sich um 1,1 Prozent. In der Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen, der zweitgrößten Branche, nahm die Ausbringung um 0,9 Prozent zu. Den kräftigsten Zuwachs gab es mit plus 4,8 Prozent im Maschinenbau, der gemessen am Umsatz unter den Industriezweigen an dritter Stelle steht.

Die bereinigte Produktion war im Januar 2018 deutlich höher als im Vorjahresmonat (plus 27,0 Prozent). In allen drei Hauptgruppen gab es Zuwächse. In den drei umsatzstärksten Industriebranchen fiel der Output ebenfalls höher aus als im Januar 2017.

Die Schnellmeldungen zur Konjunktur im Verarbeitenden Gewerbe dienen der laufenden Messung der wirtschaftlichen Aktivität in der Industrie sowie in ausgewählten Branchen. Um kurzfristige Veränderungen aufzuzeigen, liegt der Schwerpunkt der Berichterstattung auf dem Vergleich mit dem jeweiligen Vormonat. Ergänzend werden die Veränderungsraten zum jeweiligen Vorjahresmonat angegeben. Weitere Erläuterungen

Autorin: Diane Dammers (Referat Auswertungen, Analysen Wirtschaft, Staat)

Gesundes Wachstum bei der Volksbank Koblenz Mittelrhein eG:

  • Bilanzsumme erneut gesteigert
  • Beratungsqualität wiederholt ausgezeichnet
  • Die Zukunft wird „perso-digital“

(Koblenz, 07.03.2018) 2017 war für die Volksbank Koblenz Mittelrhein eG wiederholt ein ausgesprochen erfolgreiches Jahr. Die Vorstände Stephan Breser und Walter Müller präsentierten heute die ersten Ergebnisse. Die Bilanzsumme stieg erneut um 44 Mio. Euro auf 745 Mio. Euro. Das betreute Kundenvolumen, also die Summe aller betreuten Kredite und Geldanlagen, wuchs um 83 Mio. Euro auf 1.753 Mio. Euro.

Für die Beratungsqualität wurde die Volksbank Koblenz Mittelrhein auch im vergangenen Jahr wieder ausgezeichnet, unter anderem mit dem TÜV-Siegel für die Baufinanzierung und beim CityContest in Neuwied. Der erneute 1. Platz beim Koblenzer Kundenspiegel ist das Ergebnis der Leistungsbewertung durch „echte“ Kunden und Mitglieder.

„Diese Auszeichnungen machen uns stolz und sind uns Ansporn, auch weiterhin beste Beratungsqualität zu leisten und unseren Mitgliedern und Kunden optimale Lösungen für ihre individuellen Bedürfnisse anzubieten. Der Schlüssel zum Erfolg sind dabei unsere 193 qualifizierten und hoch motivierten Mitarbeiter. Auch in Zukunft werden wir in der Nähe unserer Mitglieder und Kunden sein – persönlich, menschlich und natürlich auch mit hochmodernen und sicheren Techniklösungen“, so Müller.

Die Stimmung an den Finanzmärkten hatte sich 2017 nachhaltig gebessert, dank eines robusten Wirtschaftswachstums im Euroraum und den USA. Für die Aktienmärkte war 2017 ein gutes Jahr. Im April stieg der DAX um rund 1.000 Punkte auf knapp 13.000 Zähler. Im Hochsommer gab der Leitindex wieder nach, erholte sich aber bis Mitte Oktober wieder und schloss zum Jahresende mit 12.918 Punkten. Damit lag er 12,5 Prozent über Vorjahresniveau.

Weniger hilfreich war das Festhalten der Europäischen Zentralbank (EZB) am extrem expansiven Kurs. Der Einlagensatz blieb mit -0,4 Prozent im negativen Bereich, was für Kunden und die Bank auf die Ertragslage drückt.

Umso erfreulicher sind die Zahlen der Volksbank Koblenz Mittelrhein für 2017. Die Kreditvergabe legte deutlich zu, nicht zuletzt durch die hohe Nachfrage bei privaten Immobilienkrediten. Sie stieg gegenüber dem Vorjahr insgesamt um 57 Mio. Euro bzw. 8 Prozent. Davon entfallen 42 Mio. Euro auf die bilanziellen Kundenforderungen und um weitere 15 Mio. Euro stiegen die Kredite, die an Partner der genossenschaftlichen Finanzgruppe vermittelt wurden.

Trotz historisch tiefem Zinsniveau legten die Mitglieder und Kunden bei der Geldanlage Wert auf Sicherheit und Verfügbarkeit. Die bilanzwirksamen Kundengelder erhöhten sich um über 7 Mio. Euro auf 548 Mio. Euro. Das betreute Geldvermögen von Kunden stieg um beachtliche 26 Mio. Euro auf insgesamt 980 Mio. Euro.

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