Montag, 19. Februar 2018

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Finanzverwaltung

Finanzamt Sankt Goarshausen-Sankt Goar wird Teil des Finanzamts Koblenz

Zum 01. März 2017 erfolgt die Integration des Finanzamts St. Goarshausen-St. Goar in das Finanzamt Koblenz, wie die rheinland-pfälzische Finanzministerin Doris Ahnen heute in Mainz mitteilte. „Damit wird ein weiterer Baustein der Strukturreform der rheinland-pfälzischen Steuerverwaltung umgesetzt. Bereits im Jahr 2012 haben wir einen Reformprozess angestoßen, der Behördenstrukturen schaffen soll, die sich noch stärker am Grundsatz der Wirtschaftlichkeit orientieren. Durch eine effizientere Raumnutzung sollen Miet- und Immobilienkosten reduziert werden, denn bereits heute sind in den Dienststellen teilweise erhebliche Leerstände oder nicht ausgeschöpfte Raumkapazitäten vorhanden“, so Ministerin Ahnen.

Die Standorte St. Goar und St. Goarshausen bleiben als Außenstellen des Finanzamts Koblenz erhalten. Steuerliche Angelegenheiten können somit auch weiterhin in den bisherigen Service-Centern vor Ort erledigt werden, sodass die Maßnahme keine Auswirkung auf den Bürgerservice haben wird.

Sämtliche Steuerfälle, die bislang im Finanzamt St. Goarshausen – St. Goar (Steuernummern 38/XXX und 39/ XXX) bearbeitet wurden, erhalten eine neue Steuernummer. Diese stehen Ende Februar 2017 fest und werden Anfang März 2017 allen betroffenen Bürgerinnen und Bürgern sowie Unternehmen schriftlich mitgeteilt.

Weitere Informationen werden frühzeitig in der örtlichen Presse sowie auf den Internetseiten der Finanzämter veröffentlicht.

Neue Ansprechpartner und Telefonnummern

Im Rahmen der Integration des FA St. Goarshausen – St. Goar in das FA Koblenz werden neben der technischen Umstellung der Steuernummern die drei Dienststellen ab dem 01. Februar 2017 auch organisatorisch neu strukturiert. Dies führt dazu, dass sich die finanzamtsinternen Zuständigkeiten in vielen Steuerfällen ändern werden.

IHKs zeichnen zehn Betriebe für hervorragende Leistung in der Ausbildung aus

Sie haben sich über das normale Maß hinaus engagiert: Insgesamt zehn Betriebe aus Gastronomie und Hotellerie in den Regionen Koblenz und Trier sind am Mittwoch in einer Feierstunde im Tagungszentrum der Industrie- und Handelskammer (IHK) Trier für ihr Engagement in der Ausbildung ausgezeichnet worden. Unter den Preisträgern befinden sich mit dem Landgasthof Michels aus Schalkenmehren und dem Nells Park Hotel Trier zwei Betriebe aus der Region Trier.

Das Gastgewerbe hat zunehmend Schwierigkeiten qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen. Die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge im Hotel- und Gaststättengewerbe ist seit einigen Jahren rückläufig und folglich stehen dem Gastgewerbe landesweit weniger ausgebildete Fachkräfte zur Verfügung. Dabei gibt es einiges zu tun: Laut Branchenbericht 2015 ist die Zahl der Gäste in Rheinland-Pfalz um 2,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.

Die rückläufigen Ausbildungszahlen im Gastgewerbe erfordern von den Betrieben ein starkes Engagement im Werben um Nachwuchskräfte. „Unternehmer und Ausbilder müssen mit Leidenschaft und Motivation für die Berufsbilder in Gastronomie und Hotellerie werben, indem Sie hervorragende Ausbildungsbedingungen schaffen“, sagt IHK-Geschäftsführer Ulrich Schneider.

Zehn Betriebe mit Vorbildfunktion haben die IHKs Trier und Koblenz nun – gemeinsam mit den Berufsbildenden Schulen, den Agenturen für Arbeit und dem deutschen Hotel- und Gaststättenverband Rheinland-Pfalz (DEHOGA) – ausgezeichnet. Das Qualitätssiegel dient potenziellen Auszubildenden, Eltern und Berufsberatern als Empfehlung bei der Auswahl des geeigneten Ausbildungsbetriebs. Den Betrieben wiederum dient es als öffentlichkeitswirksamer Nachweis ihrer Aktivitäten in der Ausbildung. Die Laufzeit der Auszeichnung beträgt drei Jahre.

Die Preisträger sind:
•        Landgasthof Michels, Schalkenmehren
•        Nells Park Hotel GmbH, Trier
•        Hotel Schloss Montabaur, Montabaur
•        Das Bollants GmbH & Co. KG, Bad Sobernheim
•        Food hotel Neuwied GmbH, Neuwied
•        GaW mbH, Bad Neuenahr
•        Hotel und Kongresszentrum Wanderath, Baar
•        Hadi Verwaltungs GmbH, Mayen
•        Rhine Koblenz Opco GmbH, Koblenz
•        Seehotel Maria Laach, Glees

Großer Preis des Mittelstandes 2016:

IHK Koblenz ehrt ausgezeichnete Unternehmen

Koblenz, 30. November 2016: „Respekt und Achtung vor unternehmerischer Verantwortung fördern“: Mit diesem Ziel vergibt die Oskar-Patzelt-Stiftung jedes Jahr den „Großen Preis des Mittelstandes“ an kleine und mittlere Unternehmen aus ganz Deutschland. Auch in diesem Jahr kommen mehrere der Preisträger aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland. In einer Feierstunde ehrte die IHK Koblenz am Mittwoch die ausgezeichneten Betriebe.

„Sie sind die starke Basis unserer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit“, würdigte IHK-Vizepräsident Uwe Laue die Unternehmer in seiner Festansprache. „Der Große Preis des Mittelstandes bietet für die vielen Erfolgsgeschichten kleiner und mittlerer Unternehmen eine wichtige Plattform. Dabei zeigt sich in jedem Jahr aufs Neue: Unternehmerischer Erfolg und soziales Engagement sind keine diametralen Größen. Sie ergänzen einander, wenn ein stimmiges Konzept dahinter steht.“

Ewald A. Hoppen, Jurymitglied der Oskar-Patzelt-Stiftung, sagte zum Hintergrund der Preisvergabe: „Die Oskar-Patzelt-Stiftung arbeitet seit über 20 Jahren auf Basis des Mottos ‚Gesunder Mittelstand, gesunde Wirtschaft, mehr Arbeitsplätze‘. Unser Preis ist ein Signal, um die Leistung gerade dieser Unternehmen zu würdigen. Das ist der Kerngedanke dieses Wettbewerbs – die Bedeutung der mittelständischen Unternehmen für unsere Gesellschaft muss stärker ins öffentliche Bewusstsein rücken.“

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Preise

Verbraucherpreise im November um 0,8 Prozent höher als ein Jahr zuvor

Im November 2016 ist die Inflationsrate leicht gesunken. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, lag der Verbraucherpreisindex um 0,8 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Im Oktober hatte die Teuerungsrate bei 0,9 Prozent gelegen.

Die Energiepreise wirkten auch im November dämpfend auf die Inflationsrate. Energie war um 2,3 Prozent günstiger als ein Jahr zuvor. Dazu trugen die Mineralölprodukte bei, die sich innerhalb eines Jahres um 3,4 Prozent verbilligten. So sanken die Heizölpreise um 6,3 Prozent, und die Kraftstoffpreise lagen um 2,6 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresmonats. Wesentlich günstiger als vor einem Jahr war die Umlage für Zentralheizung und Fernwärme (minus 6,7 Prozent). Leicht rückläufig waren die Gaspreise (minus 0,9 Prozent). Strom wurde hingegen um 1,1 Prozent teurer.

Die Preise für Nahrungsmittel erhöhten sich gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,3 Prozent. Kräftige Preissteigerungen waren bei Speisefetten und Speiseölen zu verzeichnen (plus 17,8 Prozent). Insbesondere Butter verteuerte sich deutlich (plus 31,0 Prozent). Auch bei Molkereiprodukten und Eiern mussten die Verbraucherinnen und Verbraucher tiefer in die Tasche greifen (plus 3,0 Prozent). Preissenkungen gab es bei Obst (minus 0,9 Prozent) und Gemüse (minus 3,2 Prozent). Einige beliebte Gemüsesorten wurden deutlich billiger (z. B. Tomaten: minus 11,6 Prozent, Paprika: minus 11,4 Prozent).

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Region Trier punktet mit hoher Lebensqualität – Es mangelt an Infrastruktur und Fachkräften

Mehr als 800 Unternehmer bewerten ihren Standort in neuer Umfrage

Gut zwei Drittel der regionalen Unternehmer würden ihren Standort einem befreundeten Unternehmer weiterempfehlen; immerhin ein knappes Drittel wäre nicht bereit, dies zu tun. Dieser Befund ist weitgehend unabhängig von Unternehmensgröße, Branche und Standort. Die Region präsentiert sich als recht homogener Wirtschaftsraum. Auffällig: Die Betriebe mit Sitz in der Stadt Trier scheinen besonders zufrieden zu sein. Satte 78 Prozent würden ihren Standort auch anderen Unternehmern empfehlen.

Diese Ergebnisse basieren auf einer Befragung der Wirtschaft, die die Initiative Region Trier e. V. (IRT) in Kooperation mit der Industrie- und Handelskammer (IHK) Trier und der Handwerkskammer (HWK) Trier durchgeführt hat. An der Umfrage haben sich insgesamt 833 regionale Unternehmen mit etwa 31 000 Beschäftigten aus Industrie, Bauwirtschaft, Dienstleistungsgewerbe, Handel und Handwerk beteiligt. Durch die sehr umfangreiche Datenbasis kommt den Befragungsergebnissen laut IRT eine hohe Aussagekraft zu. Die Betriebe waren unter anderem aufgefordert, 20 wichtige Standortfaktoren nach Relevanz und Zufriedenheit auf einer sechsstufigen Schulnotenskala zu bewerten. Die Datenauswertung erfolgte durch die Forschungsstelle Mittelstand an der Universität Trier. „Wir wollen wissen, wo die Region aus Sicht der Wirtschaft steht und wo akuter Handlungsbedarf besteht. Nur so können wir an den kritischen Punkten ansetzen und unsere Region nachhaltig fit für den Wettbewerb machen“, sagt der IRT-Vorsitzende Joachim Streit.

Auf die Frage, welche Schulnote sie ihrem Standort geben würden, antwortet fast die Hälfte der Befragten mit „gut“, ein knappes Drittel mit „befriedigend“ und ein Zehntel mit „ausreichend“. Jeweils rund jeder zwanzigste Befragte vergibt entweder die Spitzennote „sehr gut“ oder die sehr kritischen Bewertungen „mangelhaft“ und „ungenügend“. Es ergibt sich eine Durchschnittsnote von 2,6 für die Region – also voll befriedigend. Eine Umfrage der IHK Trier aus dem Jahr 2013 hatte ein vergleichbares Ergebnis erbracht.

Den Themen Breitbandversorgung, Straßennetz, Fachkräfteverfügbarkeit, Lebensqualität und Unternehmensfreundlichkeit des Standortklimas weisen die Betriebe eine besondere Relevanz zu. „Dringenden Handlungsbedarf sehen wir weiterhin bei der Breitbandversorgung und Fachkräftesicherung“, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Jan Glockauer. Beide Themen stuften die regionalen Unternehmen als sehr relevant ein und bewerteten die aktuelle Situation als verbesserungswürdig.

Punkten kann die Region Trier dafür in anderen Disziplinen: „Wir können zufrieden mit der allgemeinen Lebens- und Aufenthaltsqualität sein“, sagt HWK-Hauptgeschäftsführer Axel Bettendorf. Ähnlich positiv sehe es mit der Erreichbarkeit von Absatzmärkten sowie dem regionalen Image und Standortklima aus.

Vergleichsweise negativ bewerten die regionalen Unternehmen die Qualität, Transparenz und Dauer von Genehmigungsprozessen, das Niveau kommunaler Steuern, Gebühren und Abgaben, die Verfügbarkeit von Fach- und Führungskräften sowie das ÖPNV-Angebot. Hier vergeben sie Noten von 3,5 bis 3,9.

Die Ergebnisse der Umfrage sollen in den nächsten Monaten in der Region Trier diskutiert und dann konkrete Maßnahmen abgeleitet werden, wie die Attraktivität des Standorts im interregionalen Wettbewerb um Fachkräfte, Investitionen und Wertschöpfung in den kommenden Jahren gesteigert werden kann.

Weitere Informationen: IHK Trier, Matthias Schmitt, Telefon (06 51) 97 77-9 01, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

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