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Dividendentitel: Wichtiger Bestandteil für die langfristige Vermögensanlage

Dax-30-Unternehmen knacken die 30-Milliarden-Euro-Marke

30. Juni 2017. Auf dem Aktienparkett herrscht Erntezeit: Dieses Jahr bringt den Aktionären Rekordausschüttungen. Allein für die im DAX 30 enthaltenen Unternehmen wird mit einem Ausschüttungsvolumen von rund 32,2 Milliarden Euro gerechnet, verglichen mit 26,3 Milliarden Euro vor fünf Jahren. „Seit dem Jahr 2010 konnten die Unternehmen ihre Ausschüttungshöhe um mehr als 60 Prozent steigern“, so Andreas Bloch, Leiter des Private Banking der Nassauischen Sparkasse (Naspa) in Montabaur. Auf der anderen Seite stellen viele hochwertige Unternehmensanleihen ihren Besitzern derzeit einen Zinskupon von nicht einmal einem Prozent in Aussicht.

„Anleger sollten jedoch nicht nur auf die Ausschüttungshöhe achten“, gibt Bloch zu bedenken. „Wichtig ist vor allem die Dividendenqualität“. Dabei spiele die Marke und die Marktposition des Unternehmens eine wichtige Rolle. „Gesellschaften, die eine bessere Marktposition als ihre Wettbewerber einnehmen, können mit ihren Produkten und Dienstleistungen tendenziell bessere Preise im Markt realisieren“, erläutert Bloch. Allerdings reiche eine Momentaufnahme nicht aus. Vielmehr sei es wichtig, dass die Unternehmen ihre Dividende nicht nur heute, sondern dauerhaft verdienen und sie potenziell sogar steigern können. Deswegen rät Bloch, die Dividendenkontinuität eines Unternehmens stets im Blick zu haben.

Ein großer Unterschied zwischen Zins- und Dividendenpapieren liegt darin, dass Aktien ein höheres Kursrisiko beinhalten. Dieses kann durch eine breite Streuung der Aktienanlagen reduziert werden. Mit einem Aktienfonds investieren Anleger auf einem Schlag direkt in mehrere Unternehmen. „Dennoch müssen Anleger bei Aktien deutliche Kursschwankungen sowie Schwankungen der Dividendenzahlungen berücksichtigen und aushalten können, das ist der Preis für eine langfristig höhere Renditechance“, so Bloch.

 

Bruttoinlandsprodukt wächst im ersten Quartal kräftig

Bruttoinlandsprodukt wächst im ersten Quartal kräftig

Die rheinland-pfälzische Wirtschaft ist kraftvoll in das neue Jahr gestartet. Nach vorläufigen, indikatorgestützten Berechnungen nahm das Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal 2017 gegenüber dem Vorquartal preis-, kalender- und saisonbereinigt um 0,7 Prozent zu. „Das Wirtschaftswachstum hat sich – nachdem es bereits 2016 an Dynamik gewann – im ersten Quartal 2017 weiter beschleunigt“, so Jörg Berres, Präsident des Statistischen Landesamtes. Im Vergleich zum ersten Quartal 2016 legte die Wirtschaft um 1,6 Prozent zu.

Alle Wirtschaftsbereiche trugen zum Wachstum bei. „Den kräftigsten Wertschöpfungszuwachs verzeichnete das Verarbeitende Gewerbe“, erläutert Berres. Preis-, kalender- und saisonbereinigt nahm die Bruttowertschöpfung in der Industrie gegenüber dem vierten Quartal 2016 um 1,5 Prozent zu. Ein Blick auf die kalender- und saisonbereinigten Umsätze im Verarbeitenden Gewerbe zeigt, dass alle Güterhauptgruppen einen Wachstumsbeitrag leisteten. Zwei der drei größten Branchen – die Chemische Industrie und der Maschinenbau – verzeichneten deutliche Umsatzzuwächse.

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Wissensmanagement: Wie macht man Wissen „haltbar“?

Wissen, Erfahrungswerte, Ideen und unternehmensspezifische Kenntnisse sind wichtige Bausteine für den Erfolg eines Unternehmens. Von reibungslosen Prozessabläufen über technische Produktdetails bis zur hervorragenden Kundenzufriedenheit – hinter all diesen Punkten stehen Mitarbeiter, die ihr individuelles Wissen einbringen.

Die Fragestellung, wie Unternehmen dafür sorgen können, dass diese Informationen nicht verloren gehen wenn z.B. ein Mitarbeiter in den Ruhestand geht oder das Unternehmen an die nächste Generation übergeben wird, stand am vergangenen Mittwoch im Fokus der Veranstaltung „Wissensmanagement – Arbeitskraft geht, das Wissen auch?“ in Hachenburg, zur der die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Westerwaldkreis mbH (WFG) gemeinsam mit der IHK-Regionalgeschäftsstelle Montabaur und der Kreishandwerkerschaft Rhein-Westerwald eingeladen hatte.

„Das Thema betrifft alle Branchen und Unternehmensgrößen, daher freuen wir uns über eine bunte Mischung im Publikum“, sind sich die Veranstalter einig. Der Grund dieses Thema bereits zum zweiten Mal aufzugreifen, erklären sie wie folgt: „Wissen ist ein nicht zu unterschätzender Wettbewerbsvorteil, daher ist uns daran gelegen, den Betrieben in unserer Region Wege aufzuzeigen, um relevantes Wissen langfristig im Unternehmen zu halten.“

Die Ausführungen dazu startete Professor Siegfried Schreuder, Leiter des Kompetenzzentrums für Wissensmanagement an der Hochschule Koblenz, der deutlich machte, dass keine Patentlösungen existieren, da betriebsindividuelle Bereiche wie Organisationsstruktur, Spezialisierungsgrad oder Personalplanung eine wichtige Rolle in diesem Zusammenhang spielen. Wie auch bei anderen Herausforderungen, können gute Beispiele aber hilfreich sein um Lösungen für die eigene Situation zu finden.

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Teuerungsrate im Juni unverändert bei 1,5 Prozent

Die Teuerungsrate ist im Juni 2017 unverändert geblieben. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, lag der Verbraucherpreisindex um 1,5 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Im Mai hatte die Inflationsrate ebenfalls plus 1,5 Prozent betragen.

Der Einfluss der Energiepreise auf die Teuerungsrate hat sich abgeschwächt. Sie waren nur um 0,2 Prozent höher als im Vorjahresmonat. Mineralölprodukte verteuerten sich um 0,8 Prozent (Heizöl: plus 0,4 Prozent; Kraftstoffe: plus 0,9 Prozent). Die Strompreise erhöhten sich leicht um 0,3 Prozent. Die Preise für Gas sowie die Umlage für Zentralheizung und Fernwärme waren rückläufig (minus 0,8 bzw. minus 1,1 Prozent).

Kräftige Preiserhöhungen waren bei den Nahrungsmitteln zu verzeichnen (plus 3,2 Prozent). Dazu trugen aufgrund ihrer hohen Verbrauchsbedeutung insbesondere Molkereiprodukte und Eier bei, deren Preise um 13,8 Prozent stiegen. Deutliche Preiserhöhungen gab es zum Beispiel bei H-Milch (plus 36,1 Prozent) und Sahne (plus 43,5 Prozent). Speisefette und -öle waren ebenfalls wesentlich teurer als im Juni 2016 (plus 31,1 Prozent). Dies ist insbesondere auf den starken Anstieg der Butterpreise zurückzuführen (plus 72,6 Prozent). Gemüse und Obst wurden hingegen billiger. Die Gemüsepreise lagen um 3,7 Prozent und die Obstpreise um 3,2 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresmonats.

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Mehr Sicherheit am Arbeitsplatz

Kundenübergriffen vorbeugen: zwei Publikationen geben Tipps

Beschäftigte in Ämtern, wie beispielsweise der Agentur für Arbeit, aber auch in Krankenhäusern werden immer häufiger Opfer von Übergriffen: Kunden pöbeln, beleidigen, drohen, attackieren, im schlimmsten Fall verletzen sie ihre Opfer schwer - hierbei kam es bereits zu Todesfällen. Behörden- sowie Unternehmensleiter aber auch Beschäftigte können mit organisatorischen, technischen sowie baulichen Maßnahmen vorbeugen. Zwei neue Broschüren der Polizei geben Tipps.

„Um Übergriffen an Arbeitsplätzen mit Kundenverkehr vorzubeugen, gibt es eine Vielzahl von Maßnahmen“, sagt Gerhard Klotter, Vorsitzender der Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes. „Dazu gehören beispielsweise Mitarbeiterschulungen zum Umgang mit schwierigen Kunden, eine geeignete Büroeinrichtung, Alarmierungssysteme oder der eingeschränkte Zugang zum Gebäude und den Büros“, so Klotter weiter.

Geeignete Maßnahmen werden in der Handreichung „Gewalt an Arbeitsplätzen mit Kundenverkehr. Beschäftigte vor Übergriffen schützen“ vorgestellt. Die Leser erfahren, wie sie das Risiko für Übergriffe an ihrem Arbeitsplatz einschätzen können und welche Maßnahmen sich in diesem Fall am besten eignen, um etwaigen Übergriffen vorzubeugen. Die Handreichung richtet sich an Behördenleiter, Geschäftsführer sowie Personalverantwortliche.

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