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Rund 366.000 Weihnachtssterne aus heimischer Produktion

Zum bevorstehenden Weihnachtsfest werden in vielen Geschäften wieder Weihnachtssterne an-geboten. Die 28 heimischen Produzenten von Weihnachtssternen erzeugten – so das Statistische Landesamt in Bad Ems – dieses Jahr 366.000 Pflanzen als sogenannte Fertigware, die zum Ver-kauf an Endverbraucher bestimmt ist.

Insgesamt waren 2017 noch 149 Zierpflanzenbetriebe mit der Produktion von Blumen und Zier-pflanzen befasst. Innerhalb von fünf Jahren hat sich die Zahl der Betriebe um 26 Prozent verringert. Die Produktionsfläche nahm demgegenüber um drei Prozent auf 266 Hektar zu. Ein Zier-pflanzenbetrieb bewirtschaftete somit durchschnittlich 1,79 Hektar. Im Jahr 2012 waren es 1,28 Hektar. Im Blumen- und Zierpflanzenbereich kommt dem Anbau in Gewächshäusern und anderen Schutzanlagen eine große Bedeutung zu, wenngleich die Fläche gegenüber dem Jahr 2012 um elf auf 54 Hektar abnahm.

Neben Weihnachtssternen erzeugen die rheinland-pfälzischen Zierpflanzenbetriebe als Fertigware vor allem Chrysanthemen (5,5 Millionen Stück), Veilchen und Stiefmütterchen (3,7 Millionen), Im-patiens (3,0 Millionen) sowie Geranien (3,0 Millionen). Ein weiteres Segment bildet die Produktion von Grün- und Blattpflanzen, einschließlich Kakteen (2,6 Millionen).

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Engagiert für die Region: Naspa Stiftung unterstützt bürgerschaftliches Engagement

23 Vereine und Institutionen im Kreis Limburg-Weilburg freuen sich über finanzielle Hilfe in Höhe von insgesamt 15.600,00 Euro

Wiesbaden, 01.12.2017

Tatkraft und Ideenreichtum verdienen es, unterstützt zu werden – dafür steht die Naspa Stiftung seit über 25 Jahren und fördert Projekte in vielen Bereichen der Gesellschaft. Im Rahmen einer Feierstunde in Elz hat sie jetzt insgesamt 15.600,00 Euro Fördermittel an 23 Vereine und Institutionen aus dem Kreis Limburg-Weilburg übergeben.

„Vereine und ehrenamtlich Tätige sind wichtige Stützen unserer Gesellschaft: ihre Vorhaben zu fördern, trägt zur Stärkung der Gemeinschaft bei und macht unseren Landkreis Limburg-Weilburg lebendig und lebenswert“, so Landrat Manfred Michel, Kuratoriumsmitglied der Naspa Stiftung..

„Als regionale Sparkasse kennen wir die Bedürfnisse der Menschen in unserem Geschäftsgebiet: Werte wie Gemeinschaft und bürgerschaftliches Engagement gilt es zu unterstützen“ stellte Michael Baumann, Vorstandsmitglied der Naspa, die Bedeutung der Sparkasse für die Region heraus. Sein Tipp für Engagierte: „Bewerben Sie sich bei der Naspa Stiftung.“ Ein Antrag kann alle drei Jahre gestellt werden, die Entscheidung darüber obliegt dem Stiftungskuratorium. Pro Jahr fördert die Naspa Stiftung rund 500 Projekte im gesamten Geschäftsgebiet – das Geld fließt beispielsweise in Klettergerüste und Sporttrikots, Renovierungsmaterial und Theaterprojekte, Jugendfreizeiten und technische Geräte. „Wir freuen uns, dass wir in so vielen und so unterschiedlichen Fällen helfen können“, sagte Michael Baumann.

Zu den Spendenempfängern im Kreis Limburg-Weilburg zählen in diesem Jahr:

  • Schulverein der Oranienschule Elz e.V.
  • Turnverein "Frisch Auf" e.V. 1895 Eisenbach/Ts.
  • Förderverein Diakonie Limburg e.V.
  • Concordia Niederbrechen 1902 e.V.
  • MGV "Eintracht" Frickhofen e.V.
  • Ensemble Chanterelle Limburg
  • Schulelternbeirat der Taunusschule Bad Camberg
  • Kath. Pfarramt St. Laurentius Waldbrunn-Hausen
  • Kirmesburschen Lindenholzhausen 2017
  • Interessengemeinschaft "Herzkissen und Redontaschen Limburg
  • PeeZ e.V. Niederbrechen
  • DRK Kreisverband Limburg
  • Kulturvereinigung Hadamar e.V.
  • TSV 1959 Hofen-Eschenau e.V.
  • Tanzcorps Rot-Weisse-Funken Frickhofen 1971 e.V.
  • Jazz-Club Limburg e.V.
  • Frauenfußballclub Runkel e.V.
  • Gedenkstätte Hadamar
  • pro familia Limburg e.V.
  • Obst-, Gartenbau- und Verschönerungsverein Wilsenroth e.V.
  • Turnverein Niederbrechen 1901 e.V.
  • Verschönerungsgemeinschaft Eisenbach e.V.
  • Turnverein 1898 e.V. Elz
    In der Region, für die Region: Die Naspa Stiftung „Initiative und Leistung“
  • 1990 aus Anlass des 150-jährigen Bestehens der Nassauischen Sparkasse gegründet
  • Mehr als 15,7 Millionen Euro für Sport-, Kultur- und soziale Projekte gespendet
  • Gut 10.600 Initiativen und Projekte im gesamten Naspa-Geschäftsgebiet gefördert
  • Jahr für Jahr neue Spendenübergaben
  • 25,7 Millionen Euro aktuelles Stiftungsvermögen
  • Stiftungszweck ist die Förderung von sozialen und kirchlichen Einrichtungen sowie von Sport-, Kultur-, Musikvereinen. Unterstützt werden außerdem Vereine, Institutionen, Stiftungen und Privatpersonen, die sich der Jugendförderung, der Heimat- und Brauchtumspflege, der Gesundheitspflege und dem Umweltschutz widmen.
  • Ansprechpartner, Informationen und Antragsformular: www.naspa-stiftung.de
  • Fotos und Informationen zu aktuellen Förderprojekten:

www.naspa-stiftung-blog.de

Noch mehr Chancen für gute Ideen – Das gesellschaftliche Engagement der Naspa:


Eröffnung des Planfeststellungsverfahrens

IHK Koblenz begrüßt Fortschritt beim Lückenschluss für die A1

Koblenz, 30. November 2017. Bewegung nach jahrzehntelangem Stillstand: Laut dem rheinland-pfälzischen Verkehrsministerium wird an diesem Freitag das Planfeststellungsverfahren für die Autobahn A1 eröffnet – die Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz begrüßt diesen Schritt.

„Die Autobahnlücke kostet die Wirtschaft Zeit und Geld und hindert die wirtschaftliche Entwicklung unserer Region“, sagte Joachim Altmann, Vorsitzender des IHK-Verkehrsausschusses. „Der Lückenschluss ist das dringlichste Projekt in der Eifel. Ohne ihn wird der dortige Strukturwandel nicht dauerhaft erfolgreich sein können.“

Für die Wirtschaftsvertreter gilt die Eröffnung des Planfeststellungsverfahrens daher als ein längst überfälliger Schritt in die richtige Richtung. Die Lücke zwischen Kelberg und Blankenheim in der Eifel beträgt 25 Kilometer – mit ihrer Schließung würde nicht nur großräumig eine durchgehende Autobahnverbindung zwischen Skandinavien und Spanien geschaffen, sondern auch lokal der Verkehr in den Ortsdurchfahrten erheblich entlastet. Laut einer Berechnung der Verkehrsbetriebe von Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen könnte der Lückenschluss jährlich 66 Millionen Straßenkilometer an Umfahrungsverkehrt einsparen. „Der A1-Lückenschluss ist nicht nur ökonomisch, sondern auch ökologisch geboten“, so Altmann.

Bereits am Montag hatten die IHKs Aachen, Koblenz und Trier in einer gemeinsamen Veranstaltung mit rund 250 Teilnehmern die Bedeutung des Projekts für die wirtschaftliche Entwicklung der Eifel unterstrichen.

Inflationsrate liegt im November bei 1,7 Prozent

Die Teuerungsrate ist im November 2017 gestiegen. Wie das Statistische Landesamt in Bad Ems mitteilt, lag der Verbraucherpreisindex um 1,7 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Im Oktober hatte die Inflationsrate 1,3 Prozent betragen.

Die Energiepreise waren im November 2017 um 3,1 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Insbesondere Mineralölprodukte wurden deutlich teurer (plus 7,5 Prozent). So stiegen die Preise für Heizöl um 13,8 Prozent und die Kraftstoffpreise um 5,9 Prozent. Die Umlage für Zentralheizung und Fernwärme erhöhte sich leicht um 0,9 Prozent. Die Strompreise blieben fast unverändert (plus 0,2 Prozent), während Gas um 1,4 Prozent billiger war als im November 2016.

Die Nahrungsmittelpreise lagen im November mit einem Plus von 3,2 Prozent deutlich über dem Niveau des Vorjahresmonats. Dazu trugen aufgrund ihrer großen Verbrauchsbedeutung insbesondere die Molkereiprodukte und Eier bei, deren Preise um 10,1 Prozent stiegen. Speisefette und -öle waren ebenfalls wesentlich teurer als ein Jahr zuvor (plus 16 Prozent), allerdings hat der Preisanstieg im Vergleich zu den Vormonaten etwas nachgelassen. Die Preise für Butter lagen um 31,9 Prozent über dem Niveau von November 2016; im Oktober hatte der Preisanstieg gegenüber dem Vorjahresmonat noch bei 56,4 Prozent gelegen. Auch Obst war merklich teurer als ein Jahr zuvor (plus 4,7 Prozent; darunter Äpfel plus 23,1 Prozent). Deutliche Preissenkungen waren hingegen beim Gemüse zu verzeichnen (minus 2,9 Prozent); auch für Zucker, Marmelade, Honig und andere Süßwaren musste weniger bezahlt werden als im November des Vorjahres (minus 0,7 Prozent).

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Landwirtschaft begrüßt die Entscheidung um die Verlängerung der Glyphosat-Zulassung

Koblenz. Der Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau, Michael Horper, begrüßt ausdrücklich die Entscheidung der EU für die Zulassung von Glyphosat um weitere fünf Jahre. Damit sei ein inzwischen jahrelang andauernder Streit zunächst beendet. „Für die Landwirtschaft sind verlässliche Rahmenbedingungen sehr wichtig. Das ewige Hick-Hack zwischen der Europäischen Kommission, den Mitgliedsstaaten und auch innerhalb unserer Bundesregierung um die weitere Zulassung von Glyphosat, war ein permanentes Problem“, so Horper.

Die Generaldirektion Gesundheit der EU habe in ihrer Empfehlung klargestellt, dass der Wirkstoff weder krebserregend noch mutagen oder fruchtbarkeitsschädigend sei. Auch die europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) sei zu diesem Ergebnis gelangt. Dennoch werde in der Gesellschaft eine Diskussion um eine mögliche Gesundheitsgefährdung des Wirkstoffes geführt. Nun sei aber ausreichend Zeit für eine weitergehende wissenschaftliche Untersuchung über die möglichen Gefahren von Glyphosat. Die langen emotionalisierten Debatten und die Streitigkeiten sowie die Unentschiedenheit bei einigen Mitgliedsstaaten zeigten, dass der politischen Entscheidungsfindung eine faktenbasierte Grundlage fehlte. Nun könnten in aller Ruhe die Auswirkungen von Glyphosat untersucht werden, so Horper. „Wenn sich herausstellen sollte, dass Glyphosat unbedenklich ist, dann kann das Mittel nach Ablauf der kommenden fünf Jahre weiter zugelassen werden. Wenn das Mittel jedoch wider Erwarten bedenklich sein sollte, ist es nur eingeschränkt einsetzbar“, so der Präsident. „Wenn die ganze Diskussion dazu führte, dass das Verantwortungsbewusstsein zum sparsamen Einsatz von Glyphosat erhöht wurde, dann ist dies äußerst positiv zu sehen. Der Gesellschaft muss allerdings auch klar sein, dass die Landwirtschaft nicht vollkommen ohne Pflanzenschutzmittel auskommen kann“, so Michael Horper. Schließlich führte Horper aus, dass es weitere Fortschritte im Bereich der digitalisierten Präzisionslandwirtschaft geben werde, wodurch man künftig noch effizienter mit Pflanzenschutzmitteln umgehen werde und letztlich auch deutlich weniger davon benötige, so Horper.

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