Dienstag, 21. November 2017

Letztes Update:07:15:11 PM GMT

region-rhein.de

RSS

Einzelhandel mit Umsatz- und Beschäftigtenplus im ersten Halbjahr

Der rheinland-pfälzische Einzelhandel setzte im ersten Halbjahr 2017 mehr um als im Vorjahreszeitraum. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems waren die Umsätze real, also um Preisveränderungen bereinigt, um zwei Prozent höher als im ersten Halbjahr 2016. Nominal, also zu jeweiligen Preisen, stiegen die Erlöse um 3,9 Prozent. Deutschlandweit legten die Einzelhandelsumsätze preisbereinigt um 1,7 Prozent zu (nominal: plus 3,6 Prozent).

Umsatzentwicklung nach Wirtschaftszweigen
Der Umsatz entwickelte sich in den verschiedenen Bereichen des Einzelhandels unterschiedlich. Der umsatzstärkste Bereich ist der „Einzelhandel mit sonstigen Gütern“, zu denen Bekleidung, Schuhe und Lederwaren zählen. In diesem Handelssegment lagen die preisbereinigten Umsätze im ersten Halbjahr 2017 um 1,1 Prozent über dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Im zweitgrößten Bereich, dem „Einzelhandel mit sonstigen Haushaltsgeräten, Textilien, Heimwerker- und Einrichtungsbedarf“ erhöhten sich die Halbjahreserlöse real ebenfalls um 1,1 Prozent. Um den gleichen Prozentsatz stiegen auch die Umsätze im „Einzelhandel mit Waren verschiedener Art“, zu dem Supermärkte, SB-Warenhäuser und Verbrauchermärkte gehören. Der Handel mit Verlagsprodukten, Sportausrüstungen und Spielwaren setzte real 5,4 Prozent mehr um als ein Jahr zuvor. Im Handel mit Geräten der Informations- und Kommunikationstechnik nahmen die Umsätze von Januar bis Juni 2017 preisbereinigt um 9,7 Prozent zu.

Beschäftigung
Die Zahl der Beschäftigten im Einzelhandel lag im ersten Halbjahr 2017 leicht über dem Niveau des Vorjahreszeitraums (plus 0,2 Prozent). Die Zahl der Vollzeitkräfte und die Zahl der Teilzeitbeschäftigten nahm ebenfalls um jeweils 0,2 Prozent zu.

Die Daten stammen aus der monatlichen Stichprobenerhebung bei ausgewählten Einzelhandelsunternehmen in Rheinland-Pfalz. Durch das Handelsstatistikgesetz wird die Zahl der zu befragenden Einheiten auf höchstens 8,5 Prozent aller Unternehmen begrenzt. Die Angaben für Filialbetriebe von Einzelhandelsketten mit Sitz in einem anderen Bundesland sind in den Ergebnissen enthalten.

Autor: Wolfgang Ellermeyer (Referat Auswertungen, Analysen Wirtschaft, Staat)

Der Polizeiberuf ist mehr als nur ein Job - Infoveranstaltung im Polizeipräsidium Koblenz

Koblenz (ots) - Die Berufswahl - sicherlich eine Entscheidung fürs Leben. Aber wie soll dieser Beruf aussehen? Anspruchsvoll, spannend, vielfältig und natürlich auch sicher sollte er sein. In der Gesellschaft gut angesehen und dazu noch gut bezahlt. Doch welcher Beruf erfüllt all diese Kriterien? Kaum ein anderer Beruf ist so facettenreich und spannend wie der Beruf des Polizeibeamten/der Polizeibeamtin. Jeden Tag erlebt man neue Situationen, arbeitet im Team, muss schnell und sicher entscheiden und steht ständig im Dialog mit den unterschiedlichsten Menschen. Die Polizei hat nicht nur die Aufgabe Straftaten und Ordnungswidrigkeiten zu verfolgen, sondern unter anderem auch Gefahren abzuwehren und Verkehrssicherheitsaufgaben wahrzunehmen. In diesem verantwortungsvollen Beruf gelangt man nicht selten an die Grenze der eigenen Belastbarkeit. Daher sind sportliche Fähigkeiten, Ausdauer, Schnelligkeit, Konzentration und Koordination unabdingbar. Konfliktfähigkeit und Stressresistenz helfen ebenfalls diese Belastungen aufzufangen. Wir suchen Verstärkung für unser Team! Wir brauchen Polizistinnen und Polizisten mit Herz und Verstand!

Weiterlesen...

Arbeitsmarktfalle Minijob

Bonn, 8.8.2017 - Der BDH Bundesverband Rehabilitation warnt vor den Folgen der stetig steigenden Zahl an Minijobbern für die Rentenentwicklung. Zu den jüngsten Entwicklungen erklärt die Bundesvorsitzende des Verbands, Ilse Müller:

„Wenn beinahe jeder vierte abhängig Beschäftigte in einem Mini-Job tätig ist, muss uns das in zweierlei Hinsicht erhebliche Sorgen bereiten: Zum einen wird auf absehbare Zeit das Fundament der gesetzlichen Rentenversicherung weiter erodieren und Altersarmut auf breiter Front die Folge sein.  Minijobber erwerben nur selten Rentenanwartschaften. Zum anderen drängt sich der Verdacht auf, dass alternative Beschäftigungsformen wie die Minijobs eben nicht als Scharniere auf dem Arbeitsmarkt genutzt werden, um Konjunkturschwankungen auszugleichen. Hier wird in manchen Branchen systematisch Lohndumping betrieben. Das muss unterbunden werden. Es wäre an der Zeit, das Thema Altersarmut offensiv anzugehen und das Rentenniveau zu stabilisieren. Die Arbeitsmarktzahlen belegen einen enormen Anstieg der Beschäftigung älterer Menschen, die als Bezieher von Minirenten wohl mehrheitlich gegen finanzielle Engpässe kämpfen und für die eine Erwerbstätigkeit im Rentenalter sicherlich kein vergnügliches Hobby bedeutet.“

Hintergrund:
In einer Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der Linksfraktion im
Bundestag, aus der die „Rheinischen Post" (Montagausgabe) zitiert, zeigte sich, dass Ende des vergangenen Jahres 7,63 Millionen Menschen einem geringfügigen Beschäftigungsverhältnis nachgingen. Dies entspricht einem Beschäftigtenanteil von 23 Prozent. Der Anteil der Mini-Jobber, die älter als 60 Jahre alt sind, lag den Zahlen zufolge Ende 2016 bei 22 Prozent, was einer Steigerung um 48 Prozent in den letzten zehn Jahren entsprach. Die Zahl der Mini-Jobber im Rentenalter über 65 Jahre stieg im selben Zeitraum um 38 Prozent auf über eine Million.

15 neue Auszubildende beginnen ihre Ausbildung bei Griesson - de Beukelaer in Polch

GdB bildet insgesamt 75 Auszubildende in sieben Berufen aus / Einführungswoche in Jugendherberge mit Teambuilding-Maßnahme

Polch, 7. August 2017. – Für 15 junge Männer und Frauen begann am heutigen 7. August der berufliche Ernst des Lebens: Sie starteten bei Griesson - de Beukelaer (GdB) am Unternehmenssitz in Polch ihre Ausbildung in einem von sieben Ausbildungsberufen, die GdB anbietet. Damit bleibt das Unternehmen einer der wichtigsten Ausbildungsbetriebe in der Region. Zum Beginn des neuen Ausbildungsjahres hat GdB acht Maschinen- und Anlagenführer, drei Industriemechaniker, zwei Elektroniker und zwei Industriekaufleute eingestellt. GdB bildet in Polch 34 Azubis in sieben Berufen aus, im gesamten Unternehmen sind es 75 Auszubildende.

Die erste Woche der Ausbildung steht traditionell ganz im Zeichen des Eingewöhnens und gegenseitigen Kennenlernens: Die neuen Azubis lernen sich untereinander und ihre Ausbilder besser kennen und es finden mehrere Einführungsveranstaltungen statt. Dazu gehören zum Beispiel Einweisungen in Arbeitssicherheit und Hygiene sowie Gesundheitsschutz, Informationen zu Sozialleistungen und diverse Lerntrainings. 2017 findet die Einführungswoche in der Jugendherberge Bad Ems mit vielen attraktiven Teambuilding-Maßnahmen statt.

„Die heutigen Auszubildenden sind unsere Führungskräfte von morgen – gerade in technischen Berufen stehen ihnen derzeit alle Wege offen“, sagt Volker Weckbecker, technischer und gewerblicher Ausbildungsleiter bei GdB in Polch. „Daher fördern und fordern wir sie bestmöglich und arbeiten stetig daran, unsere Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten zu optimieren. So bieten wir unseren Nachwuchskräften ideale Voraussetzungen für ihre Karriere.“

Industrieproduktion im Juni 2017: Rückgang gegenüber dem Vormonat

Die rheinland-pfälzische Industrieproduktion ist im Juni 2017 gesunken. Nach Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems auf der Basis vorläufiger Werte lag der preis-, kalender- und saisonbereinigte Produktionsindex, der die mengenmäßige Ausbringung der Industrie misst, um 3,2 Prozent unter dem Niveau des Vormonats.

In der Vorleistungsgüterindustrie erhöhte sich der Output leicht um 0,4 Prozent. In den beiden anderen industriellen Hauptgruppen fiel der Güterausstoß im Juni niedriger aus als im Mai. Die Konsumgüterindustrie drosselte ihre Produktion deutlich um zehn Prozent. In der Investitionsgüterindustrie schrumpfte der Output um 2,2 Prozent.

In den drei umsatzstärksten Bereichen des Verarbeitenden Gewerbes entwickelte sich die bereinigte Produktion unterschiedlich. Während der Güterausstoß in der Chemischen Industrie, der umsatzstärksten Branche des Verarbeitenden Gewerbes, um 0,6 Prozent zulegte, war die Produktion in den zwei übrigen Branchen rückläufig. Im Fahrzeugbau, der Industriebranche mit dem zweitgrößten Umsatzanteil, verringerte sich der Output um 0,5 Prozent. Der Güterausstoß des Maschinenbaus, der Branche mit dem drittgrößten Umsatz, sank um 3,8 Prozent.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat war die Produktion ebenfalls rückläufig. Der Output lag um 1,4 Prozent unter dem Niveau von Juni 2016. Lediglich die Hersteller von Vorleistungsgütern erhöhten ihren Güterausstoß (plus 0,3 Prozent). Die Investitionsgüterproduktion verringerte sich leicht um 0,2 Prozent. Der Output an Konsumgütern schrumpfte um 3,8 Prozent.

Die Schnellmeldungen zur Konjunktur im Verarbeitenden Gewerbe dienen der laufenden Messung der wirtschaftlichen Aktivität in der Industrie sowie in ausgewählten Branchen. Um kurzfristige Veränderungen aufzuzeigen, liegt der Schwerpunkt der Berichterstattung auf dem Vergleich mit dem jeweiligen Vormonat. Ergänzend werden die Veränderungsraten zum jeweiligen Vorjahresmonat angegeben. Weitere Erläuterungen

Autorin: Diane Dammers (Referat Auswertungen, Analysen Wirtschaft, Staat)

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL