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IHK-Branchenforum Handel 2017

Rund 400 Händler diskutieren über die „Marke Mensch“

Koblenz, 6. September 2017.  „Wie wird ein Mensch zur Marke?“ Zu dieser Frage haben sich rund 400 Branchenvertreter am Dienstag auf der Festung Ehrenbreitstein beim diesjährigen IHK-Branchenforum Handel ausgetauscht. Bereits zum sechsten Mal hatte die Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz Unternehmer aus Groß- und Einzelhandel sowie Handelsvermittlung und Vertrieb zu dem Treffen eingeladen.
„Wenn sich der Einzelhandel behaupten möchte, muss er auf seine individuellen Stärken setzen. Der persönliche Kontakt zum Kunden steht dabei an vorderster Stelle“, betonte IHK-Hauptgeschäftsführer Arne Rössel. „Zugleich können markante Unternehmerpersönlichkeiten ein Quartier prägen und gestalten. Je vielfältiger und lebendiger sich der Handel präsentiert, desto attraktiver wird eine Innenstadt.“
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Industrieproduktion im Juli 2017 höher als im Vormonat

Die rheinland-pfälzische Industrieproduktion ist im Juli 2017 gestiegen. Nach Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems auf der Basis vorläufiger Werte lag der preis-, kalender- und saisonbereinigte Produktionsindex, der die mengenmäßige Ausbringung der Industrie misst, um drei Prozent über dem Niveau des Vormonats.

Produktionssteigerungen gab es in zwei der drei industriellen Hauptgruppen. In der Konsumgüterindustrie nahm der Güterausstoß deutlich um 5,7 Prozent zu. Die Hersteller von Vorleistungsgütern steigerten ihren Output um 3,6 Prozent. In der Investitionsgüterindustrie verringerte sich die Produktion hingegen um 1,3 Prozent.

Zwei der drei umsatzstärksten Branchen des Verarbeitenden Gewerbes erhöhten ihren Güterausstoß. Besonders kräftig fiel der Zuwachs mit plus sieben Prozent in der Chemischen Industrie aus, die in Rheinland-Pfalz die größte Industriebranche ist. Der Fahrzeugbau, der gemessen am Umsatz an zweiter Stelle steht, steigerte seine Produktion um 0,5 Prozent. Der Output des Maschinenbaus, der Branche mit dem drittgrößten Umsatz, sank hingegen um 1,7 Prozent.

Auch im Vergleich zum Vorjahresmonat war im Juli eine Produktionssteigerung zu verzeichnen. Der Güterausstoß lag um 3,7 Prozent über dem Niveau von Juli 2016. Am stärksten erhöhte sich der Output in der Vorleistungsgüterindustrie (plus 8,6 Prozent). Die Konsumgüterproduktion nahm um 2,7 Prozent zu. Die Hersteller von Investitionsgütern verringerten hingegen ihren Güterausstoß um 3,7 Prozent.

Die Schnellmeldungen zur Konjunktur im Verarbeitenden Gewerbe dienen der laufenden Messung der wirtschaftlichen Aktivität in der Industrie sowie in ausgewählten Branchen. Um kurzfristige Veränderungen aufzuzeigen, liegt der Schwerpunkt der Berichterstattung auf dem Vergleich mit dem jeweiligen Vormonat. Ergänzend werden die Veränderungsraten zum jeweiligen Vorjahresmonat angegeben. Weitere Erläuterungen

Autorin: Diane Dammers (Referat Auswertungen, Analysen Wirtschaft, Staat)

Industrie im Juli 2017: Anstieg der Auftragseingänge gegenüber dem Vormonat

Im Juli 2017 ist die Nachfrage nach Erzeugnissen der rheinland-pfälzischen Industrie gestiegen. Nach Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems auf der Basis vorläufiger Werte lag der preis-, kalender- und saisonbereinigte Auftragseingangsindex um 1,7 Prozent über dem Niveau des Vormonats.

Dieser Zuwachs ist auf einen Anstieg der Bestellungen aus dem Ausland zurückzuführen (plus 4,3 Prozent). Die Nachfrage aus dem Inland nahm um 2,6 Prozent ab.

In zwei der drei industriellen Hauptgruppen gingen im Juli mehr Aufträge ein als im Juni. Besonders kräftig fiel die Steigerung in der Konsumgüterindustrie aus (plus 9,8 Prozent). Die Nachfrage nach Investitionsgütern erhöhte sich ebenfalls (plus 2,0 Prozent). In der Vorleistungsgüterindustrie verringerte sich das Ordervolumen hingegen um 1,3 Prozent.

Von den drei umsatzstärksten Branchen des Verarbeitenden Gewerbes konnte nur der Fahrzeugbau einen Anstieg der Auftragseingänge verbuchen, die im Juli um 6,3 Prozent über dem Niveau des Vormonats lagen. In der Chemieindustrie, der umsatzstärksten Branche im rheinland-pfälzischen Verarbeitenden Gewerbe, schrumpfte die Nachfrage um 3,5 Prozent. Im Maschinenbau, dem Industriezweig mit dem drittgrößten Umsatz, gingen die Bestellungen um 2,6 Prozent zurück.

Gegenüber dem Vorjahresmonat sind die bereinigten Auftragseingänge der rheinland-pfälzischen Industrie kräftig gestiegen (plus 14,5 Prozent). In- und Auslandsgeschäft liefen wesentlich besser als vor einem Jahr (plus 7,8 bzw. plus 18,9 Prozent). Besonders stark erhöhten sich die Bestellungen in der Konsumgüterindustrie, was im wesentlichen auf die Entwicklung in einem Teilbereich zurückzuführen ist. Aber auch in der Vorleistungsgüterindustrie wuchs das Ordervolumen mit zweistelliger Rate.

Die Schnellmeldungen zur Konjunktur im Verarbeitenden Gewerbe dienen der laufenden Messung der wirtschaftlichen Aktivität in der Industrie sowie in ausgewählten Branchen. Um kurzfristige Veränderungen aufzuzeigen, liegt der Schwerpunkt der Berichterstattung auf dem Vergleich mit dem jeweiligen Vormonat. Ergänzend werden die Veränderungsraten zum jeweiligen Vorjahresmonat angegeben. Weitere Erläuterungen

Autorin: Diane Dammers (Referat Auswertungen, Analysen Wirtschaft, Staat)

Petersberger Industriedialog

„Petersberger Industriedialog“
Donnerstag, 28. September 2017
ab 13:00 Uhr
Maritim Hotel Bonn, Godesberger Allee, 53175 Bonn

Die digitale Transformation der Unternehmen zum Erfolg zu führen, kann nur gelingen, wenn Führungskräfte und Mitarbeiter einbezogen werden. Deshalb steht der 13. Petersberger Industriedialog, zu dem die Industrie- und Handelskammern aus Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit der Stiftung Industrieforschung am 28. September ab 13 Uhr ins Maritim Hotel Bonn einladen, unter dem aktuellen Leitthema „Neue Arbeitswelten in digitalisierten Unternehmen“. Im Rahmen der Vorträge und Diskussionsrunden mit namhaften Referenten aus der Industrie haben Teilnehmer die Möglichkeit, spezifische Fragen zu stellen. Begleitend zu den Vorträgen wird es eine Fachausstellung aus Forschung und Industrie geben, bei der die Teilnehmer und Referenten mit den Institutionen in Austausch treten können. Weitere Informationen und ein Anmeldeformular stehen auf
www.ihk-koblenz.de unter der Nummer 3757588 zur Verfügung.

Vielfältiges Seminarprogramm des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau

Von baulichen Anlagen bis zum Führerscheinrecht ein volles Programm

Koblenz. Mit dem Seminar „Neue bauliche Anforderungen an Fahrsilo-, Gülleanlagen und Fermenter“ beginnt am 26. Oktober 2017 die aktuelle Herbst-Seminarreihe des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau. Die neue JGS-Anlagenverordnung muss beim Planen und Bau neuer Lagerungsbehälter berücksichtigt werden. Referenten der SGD-Nord und der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz erläutern die Neuerungen und aktuellen Anforderungen.

Am 07. November 2017 verbessert Anne Weller, Stimm- und Präsentationstrainerin, mit dem Seminar „Raus mit der Stimme – Jetzt wird’s deutlich“, interessierten Teilnehmern ihre ganz persönliche Außenwirkung. Das Sprach- und Präsentationstraining ist ein ganz persönlicher Gewinn für alle, die auf ihre Wirkung auf andere Menschen Wert legen.

Rechtsanwalt André Nienhaus aus Bocholt wird im Seminar „Wie schütze ich meine Weinbezeichnung?“ am 09. November über den für Winzer und Direktvermarkter wichtigen Markenschutz referieren und unter anderem die Vorgehensweise bei der Markenanmeldung erläutern.

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