Mittwoch, 22. November 2017

Letztes Update:12:19:40 PM GMT

region-rhein.de

RSS

„Heimat schmeckt!“ besucht das Weingut Karl Lunnebach

Mehrmals im Jahr treffen sich die Mitglieder des „Heimat schmeckt!“ e.V. zum Stammtisch. Das letzte Treffen in 2017 fand im Weingut Karl Lunnebach in Koblenz-Güls statt. Gastgeber Karsten Lunnebach begrüßte alle Teilnehmer mit einem Glas Sekt in seiner Weinstube. Bereits seit 1907 werden im Weingut der Familie erlesene Weine angebaut. Karsten Lunnebach führt den Betrieb in der vierten Generation. Kurzweilig berichtete er beim Stammtisch über die Historie des Weinguts. Im Weinkeller erläuterte Lunnebach die Herstellung des Weines. „Qualität statt Quantität. Das ist unser Motto!“, so Karsten Lunnebach. Mit diesem Motto passt sein Betrieb genau zu den Zielen des Vereins „Heimat schmeckt!“.

„Heimat schmeckt! steht für Regionalität und hochwertige Produkte engagierter Produzenten unserer Heimat. Ein besonderes Anliegen des Vereins und seiner Mitglieder ist es, das Vertrauen der Verbraucher in die heimischen Produkte zu stärken. Die Transparenz gegenüber den Kunden ist den Vereinsmitgliedern daher besonders wichtig“, weiß der Vereinsvorsitzende Walter Grambusch. „Dies ist bei vielen Menschen in unserer Region angekommen“, so Grambusch weiter. „Daher kaufen viele ihre Lebensmittel direkt bei den heimischen Produzenten im Hofladen oder am Marktstand ein.“

Auch viele Gastronomen legen Wert auf die Verwendung regionaler Produkte beim Zubereiten ihrer Speisen. Einige von ihnen sind „Heimat schmeckt!“ beigetreten.

Weitere Informationen zu den „Heimat schmeckt!“-Betrieben sowie zu Präsentkörben und Gutscheinen des Vereins gibt es unter www.heimat-schmeckt.de oder in der neu aufgelegten Vereinsbroschüre, die bei der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz, Rüdiger Kape, Tel. 0261/108-420, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , in den Hofläden und an den Marktständen der Mitgliedsbetriebe erhältlich ist.

Woche der Berufsbildung: Staatssekretärin besucht Trierer Handwerk

Zahntechnik im Mittelpunkt: HWK zeichnet „Lehrling des Monats“ aus

Die Handwerkskammer (HWK) Trier empfing gestern Staatssekretärin Daniela Schmitt aus dem rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerium, um mit ihr über die größten Herausforderungen im Handwerk zu sprechen. Anlass für diesen Besuch war die „Woche der Berufsbildung“. Damit will die Landesregierung die Bedeutung von Berufsausbildung und beruflicher Fortbildung hervorheben. In den Gesprächen ging es um den Fachkräftemangel, die Stärkung des Wirtschaftsstandortes und die Nachwuchsgewinnung.

Von der Theorie in die Praxis: Bei der Baustellenbesichtigung des mit 44 Millionen Euro veranschlagten neuen HWK-Bildungszentrums in Trier-Nord stand dessen Zahntechnikerzentrum im Mittelpunkt. Sobald der Neubau steht, werden dort alle Zahntechnikerlehrlinge aus rheinland-pfälzischen Betrieben überbetrieblich ausgebildet. Auch die Meisterlehrgänge in diesem Handwerk werden zentral in Trier stattfinden. Das gesamte Bauvorhaben wird voraussichtlich im Sommer 2020 umgesetzt sein.

Einen Eindruck von der aktuellen Ausbildungssituation bekam die Politikerin beim Betriebsbesuch von Wallerius Zahntechnik in Trier-Ost. Insgesamt 35 junge Menschen hat das Unternehmen seit 1992 erfolgreich ausgebildet. Aktuell stellt das 35 Mitarbeiter starke Team um Firmenchefin Ursula Wallerius und Stefan Müller den „Lehrling des Monats“, Dominik Döpp aus Trier. Die Staatssekretärin überreichte im Beisein von HWK-Hauptgeschäftsführer Axel Bettendorf und Vizepräsident Edgar Gröber die Ehrenurkunden an den Auszubildenden und die Betriebsinhaberin.

Döpps Karriereweg spiegelt einen Trend wider: Gymnasiasten entscheiden sich zunehmend für eine Ausbildung im Handwerk. „Nach dem Fachabitur habe ich mich gezielt für eine Handwerkslehre entschieden“, sagte der 23-Jährige. Aktuell freut sich die HWK über ein Plus an neu abgeschlossenen Lehrverträgen – 7 Prozent mehr als noch vor 12 Monaten.

IHK-Industrieumfrage Rheinland-Pfalz

Unternehmen geben Industriestandort Note „befriedigend“

Schulnote 3,3: So bewerten die Industrieunternehmen in Rheinland-Pfalz ihren Wirtschaftsstandort. Das geht aus einer aktuellen Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) hervor, an der sich mehr als 200 rheinland-pfälzische Industriebetriebe beteiligt haben.

„Dass die Industriebetriebe ihren Standort nur als noch ‚befriedigend‘ wahrnehmen, zeigt, welcher Handlungsbedarf in einzelnen Bereichen besteht“, kommentiert Arne Rössel, Sprecher der IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz, die Umfrageergebnisse. „Die derzeit stabile konjunkturelle Lage sollte nicht dazu verleiten, standortpolitische Herausforderungen aufzuschieben. Ganz im Gegenteil: Jetzt ist die Zeit, um die Weichen für ein Wirtschaftsklima zu stellen, in dem Unternehmen auch künftig marktgerecht agieren und sicher investieren können.“

42 Prozent der Industriebetriebe in Rheinland-Pfalz bemängeln konkrete Hemmnisse, die die eigenen Investitionsvorhaben beeinträchtigen. Auf die Frage, welche Standortfaktoren verbessert werden müssten, um mehr Investitionen im Inland zu tätigen, wird an erster Stelle die Höhe der Steuern und Abgaben genannt. Auf Platz zwei folgen die Energiekosten – trotz aktuell niedriger Weltmarktpreise bei Öl und Gas. „Es liegt nahe, hier die Stromkosten als maßgeblichen Belastungsfaktor zu identifizieren, ächzen doch insbesondere die mittelständischen Industriebetriebe unter der EEG-Umlage“, erklärt Ralf Lawaczeck, industriepolitischer Sprecher der IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz. Als weitere Investitionshemmnisse nennen die Betriebe eine mangelnde Flexibilität des Arbeits- und Tarifrechts, das teils praxisferne Steuerrecht sowie die lange Dauer und Komplexität von Planungs- und Genehmigungsverfahren.

„Die Landespolitik ist gefragt, Investitionshemmnisse zu beseitigen und kontinuierlich an der Verbesserung der Standortbedingungen für die Industrie zu arbeiten“, so Rössel. „Wir Industrie- und Handelskammern in Rheinland-Pfalz stehen der Politik gerne als Ansprech­partner zur Seite, damit wir gemeinsam an einer Verbesserung der Rahmenbedingungen für Industriebetriebe arbeiten können. Herausforderungen, die sich nicht auf Landesebene lösen lassen, müssen auf Bundes- oder EU-Ebene angegangen werden.“

Die Grafiken zur DIHK-Umfrage im Netzwerk Industrie, Teilauswertung Rheinland-Pfalz, stehen auf www.ihk-rlp.de unter der Nummer 3883846 zum Download bereit.

Die Auswertung der Ergebnisse auf Bundesebene „Industriestandort Deutschland: Zwei Schritte vor, einer zurück“ finden Sie hier: www.dihk.de/presse/meldungen/2017-08-14-standortumfrage-industrie

IHK-Businessfrühstück für (Neu-)Mitglieder

am Dienstag, 05.12.2017 von 8:30 bis 10.30 Uhr
in der IHK Koblenz, Schlossstr. 2, 56068 Koblenz.

Welche Angebote hält die IHK Koblenz für ihre Mitgliedsunternehmen bereit? Bei einem kostenfreien Businessfrühstück am Dienstag, 5. Dezember 2017 von 8:30 Uhr bis 10:30 Uhr können (Neu-)Mitglieder ihre IHK näher kennenlernen. Unter dem Motto "Meine IHK" erfahren die Teilnehmer mehr über den Service und die Aufgaben der Industrie- und Handelskammer. Darüber hinaus knüpfen sie Kontakte zu den Ansprechpartnern sowie anderen Gründern und (Jung-)Unternehmern der Region. Die IHK-Mitglieder erhalten zudem die Chance, ihr Unternehmen in 30 Sekunden zu präsentieren. Ein umfangreiches Frühstücksbuffet steht für die Unternehmerinnen und Unternehmer in den Räumen der IHK, Schlossstraße 2 in Koblenz, bereit.

Weitere Informationen und ein Anmeldeformular stehen auf
www.ihk-koblenz.de unter der Nummer 3865658 zur Verfügung.

Rheinisch-Nassauische Obstbautagung

Klein-Altendorf – ein wichtiger Standort für Deutschlands Obstbau

Klein-Altendorf. Der Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau veranstaltet am 22. November 2017 ab 14:00 Uhr im Forum auf dem Campus Klein-Altendorf die jährlich stattfindende Rheinisch-Nassauische Obstbautagung. Nach der Eröffnung und Begrüßung durch den Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Obstbau im BWV, Norbert Schäfer, wird Präsident Michael Horper über die aktuelle agrarpolitische Situation sprechen.

Andy Becht, Staatssekretär im rheinland-pfälzischen Landwirtschaftsministerium, wird über die Zukunft der Obstbauberatung und des Versuchswesens in Rheinland-Pfalz referieren. Der Geschäftsführer der Außenlabore Agrar, Geodäsie und Ernährung in Klein-Altendorf, Prof. Dr. Ralf Pude wird anschließend die aktuelle Forschung rund um den Gartenbau am Campus Klein-Altendorf vorstellen. Über den Atem- und Anwenderschutz im Obstbau gemäß den Vorgaben der Berufsgenossenschaft wird Nikolaus Gregori von der Firma PM Atemschutz aus Mönchengladbach informieren.

Zu dieser Tagung sind alle Interessierten herzlichst eingeladen. Die Teilnehmer haben die Möglichkeit, mit den Referenten und anwesenden politischen Vertretern zu diskutieren.

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL