Mittwoch, 25. April 2018

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Fachkräfte von morgen – einfach machen und erleben

Wie finden Jugendliche Ihren Traumjob? Und dann noch das passende Unternehmen dazu? Am besten, indem sie Berufe und Unternehmen direkt kennenlernen. Dafür bietet die Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Westerwaldkreises (WFG) mit ihren  Cluster-Klassenfahrten seit 2012 eine stark nachgefragte Dienstleistung an. Diese Exkursionen ermöglichen den Jugendlichen in einen Betrieb, einer Hochschule oder einer Forschungseinrichtung hineinzublicken und kennenzulernen. Die WFG sieht sich dabei als Schnittstelle zwischen Wäller Unternehmen und (Hoch-)Schulen und übernimmt die Finanzierung und Organisation der Exkursionen.

In diesem Jahr wurden bereits drei Cluster-Klassenfahrten durchgeführt. Im Januar besuchten die Schüler der Realschule plus, Hoher Westerwald aus Rennerod zusammen mit Vertretern der WFG das Landhotel Kristall in Bad-Marienberg und die Firma Zoth in Westernohe. In der neu ausgestatteten Ausbildungswerkstatt der Firma Zoth wurden die Berufsfelder Elektro, Metall und Technik vorgestellt. „Cluster-Klassenfahrten sind ein sehr sinnvolles Instrument, um den Schülern die Anforderungen des zukünftigen Arbeitsalltags näher zu bringen und erste Kontakte zu knüpfen“, freut sich der Managementbeauftragte der Firma Zoth, Ralf Groß,  über den Besuch aus Rennerod.

Das Landhotel Kristall bot einen umfangreichen Einblick in die vielseitigen Tätigkeitsfelder eines laufenden Hotelbetriebes. Aufgaben wie z.B. einen Tisch richtig eindecken oder wie beim Tellerservieren alles heile an den Tisch kommt, konnten die Jugendlichen selbst ausprobieren. Ob Höflichkeit im Service, auf Kundenwünsche eingehen oder flexibel im Team arbeiten – all das gehört in Hotel und Gastronomie zum Handwerkszeug.

In einem Quiz wurde das vorhandene Wissen in diesen Bereichen auf die Probe gestellt und ausgezeichnet. Dieser spielerische Ansatz gefällt auch Frau Riebel, Jobfux an der Realschule plus Rennerod. „Der direkte Kontakt zu den Betrieben in der Region ist eine gute Hilfestellung für die Jugendlichen bei der Berufsorientierung, da Sie ein echtes Bild vom Praxisalltag bekommen und damit auch die Vorstellungen bestimmter Berufsbilder korrigiert werde“, begründet sie die wiederholte Teilnahme.

Ein weiterer „Wiederholungstäter“ ist die Realschule plus aus Salz, für die es in diesem Jahr zur BBS Westerburg und das Unternehmen Klöckner Pentaplast in Heiligenroth ging. In der BBS konnten die Jugendlichen am Unterricht in der Fachpraxis, Elektro- Kunststoff- und Metalltechnik teilnehmen und zeigten daran großes Interesse. Am Nachmittag erlebten die Jugendlichen eine Betriebsbesichtigung bei Klöckner Pentaplast mit den Auszubildenden, die ihr Unternehmen mit viele Engagement präsentierten. Die Schüler(innen)  konnten gezielte Fragen zu den Ausbildungsberufen stellen und von den Erfahrungswerten der Auszubildenden profitieren.

In einer weiteren Fahrt begrüßten die Staatliche Fachschule für Keramik in Höhr-Grenzhausen und das Unternehmen Koch Holding KG in Wirges, Jugendliche der Anne-Frank-Realschule plus aus Montabaur. Die Keramik hat viel zu bieten. Aber was genau ist Keramik eigentlich? Ist Ton einfach Erde oder was steckt drin? Ob Mathematik, Naturwissenschaft (Chemie, Physik) und Bildende Kunst – die breitgefächerte Berufswahl in der Keramikbrache bieten Chancen für unterschiedlichste Begabungen. Sowohl im Handwerk als auch in der Industrie.

Im Anschluss stand bei der der Firma Koch Holding KG das praktische Arbeiten im Vordergrund. Schiefer schlagen, Material kleben und anpassen oder Teile für die Bedachungen an den Maschinen ausschneiden, diese Tätigkeiten konnten die Jugendlichen vor Ort ausprobieren. Selbst etwas zu versuchen und herauszufinden, ob es einem liegt und Spaß ist wichtig für die Berufsfindung.

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Westerwaldkreis mbH, bietet Cluster-Klassenfahrten in jedem Schuljahr an. Wenn Sie einmal Gastgeber sein möchten, wenden Sie sich an: Beate Bolling, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Tel.: 02602 124-588.

Bestnoten von Arbeitgebern für Minijob-Zentrale

Behörde punktet mit Service und Kompetenz

Wie zufrieden sind Arbeitgeber mit der Zusammenarbeit mit der Minijob-Zentrale und wie wird die Minijob-Zentrale der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See im Vergleich mit anderen Behörden beurteilt? Antworten auf diese Fragen liefert eine groß angelegte Arbeitgeberstudie. Im Herbst 2017 analysierte die Start® Forschungsgesellschaft in einer Online-Befragung das Stimmungsbild bei fast 4.000 gewerblichen Arbeitgebern von Minijobbern.

Arbeitgeber nehmen Behörden allgemein als wenig serviceorientiert, schnell und modern wahr - Die Minijob-Zentrale hingegen punktet in allen Kategorien

Behörden gelten allgemein nicht gerade als unkompliziert, serviceorientiert und schnell. Das bestätigt auch die Mehrheit der Studienteilnehmer. Bei den genannten Eigenschaften erzielen die Behörden die schlechtesten Noten in der Arbeitgeberbefragung. Auch die Eigenschaften „modern“ und „verständlich“ sind in den Augen der Befragten für Behörden eher nicht zutreffend. Mehr Zustimmung hingegen gibt es bei den Charakteristika „informativ“, „zuverlässig“, „freundlich“ und „kompetent“. Die Minijob-Zentrale kann sich im Vergleich in allen Kategorien positiv abgrenzen und erreicht wesentlich höhere Zustimmungswerte bei den Studienteilnehmern. Insbesondere im Hinblick auf Unkompliziertheit, Schnelligkeit und Serviceorientierung schneidet die Minijob-Zentrale deutlich besser ab.

Drei von vier Arbeitgebern geben der Minijob-Zentrale insgesamt die Bestnoten „gut“ oder „sehr gut“

Bei der Frage nach einer Gesamtnote bewerten drei von vier Arbeitgebern (77,4 Prozent) die Minijob-Zentrale mit „gut“ oder „sehr gut“. In Summe aller Ergebnisse führt das zu einer Durchschnittsnote von 2,16. Besonders gute Bewertungen gab es für die Abwicklung des Melde- und Beitragsverfahrens (Durchschnittsnote: 1,8). Mehr als ein Drittel benotete dieses mit „sehr gut“. Nur jeder Zehnte vergab hier eine schlechtere Note als „gut“.

Infoabend "Online-Geschäfte rechtssicher betreiben"

Donnerstag, 19. April 2018
17:30 Uhr - 19:30 Uhr
Industrie- und Handelskammer Koblenz, Schlossstr. 2, Koblenz

Online-Geschäft und Recht – was für viele wie ein Widerspruch klingt, muss keiner sein. Ein kostenfreier Infoabend der Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz am Donnerstag, 19. April von 17:30 bis 19:30 in den Räumen der IHK (Schlossstraße 2, Koblenz) zeigt auf, was Unternehmer bei Online-Tätigkeiten und Online-Werbung aus rechtlicher Sicht beachten sollten. Die Referenten Britta Kristin Böhle und Martin Rätze von Trusted Shops, Köln, geben Antwort auf die Frage, wie Unternehmer online neue Kunden finden, bestehende Kunden binden und effizient auf verschiedenen Kanälen werben können. Auch rechtliche Fallstricke werden thematisiert. Weitere Informationen und ein Anmeldeformular stehen auf www.ihk-koblenz.de unter Eingabe der Nummer 141108889 zur Verfügung.

Neues Führungsteam beim BNI-Unternehmerteam Koblenz Deutsches Eck

Region. Drei Buchstaben stehen für verlässliche Geschäftserfolge: BNI (Business Network International). Das Unternehmernetzwerk Deutsches Eck in Koblenz steht für exzellente Geschäftsempfehlungen und hat sich binnen drei Jahren zu einem starken Team entwickelt und sich in der Region bewährt. Beim wöchentlichen Frühstück im Hotel „Mercure“ treffen sich jeden Donnerstag ab sechs Uhr an die 60 Geschäftsleute und zusätzlich einige Besucher. Die anstehenden Aufgaben im Unternehmerteam werden zwar auf viele Schultern verteilt, aber es gibt dennoch einiges für jedes BNI-Mitglied zu tun. So formiert sich jedes Jahr ein neues Führungsteam, welches die Hauptaufgaben dann steuert und lenkt. Das Führungsteam besteht aus Chapter-Direktor, dem Mitgliederkoordinator sowie dem Schatzmeister. Dazu kommen Besucherbetreuer, Mentoren für neue Mitglieder, Koordinatoren für Events, Termine, Print und Web. Das Führungsteam trägt Verantwortung gegenüber dem Chapter (Zeit, Qualität, Organisation) und der Organisation BNI.

Interessant ist auch, dass es innerhalb der lokalen BNI-Chapter für die vertretenen Branchen eine Alleinstellung gibt. Es wird also nach der Aufnahme beispielsweise eines Immobilienmaklers, einer Schlosserei oder Kfz-Betriebes keine weiteren Mitglieder dieser Bereiche geben. Wichtig auch: Die BNI-Mitgliedschaft ist keinesfalls zementiert, sie endet nach einem Jahr automatisch, kann aber verlängert werden. Darüber entscheidet ausschließlich der Mitgliederausschuss, er achtet dabei auf Qualität und Zuverlässigkeit der Mitstreiter. „Nichts ist schlimmer, als ein Kunde, der aufgrund meiner Empfehlung einen Auftrag an einen Netzwerk-Partner vergeben hat und dann nicht zur Zufriedenheit bedient worden ist“, so der aktuelle Chapter-Direktor Jost Gabriel (5. v. l.), der für diese Aussage Kopfnicken und Zustimmung erntet. „Der Weg zu Neukunden und Aufträgen über Empfehlungen eröffnet uns allen riesige Chancen. Die Qualität des seriösen und vertrauensvollen Miteinanders ist enorm“, sagt Jost Gabriel. BNI/Strödicke

Über BNI: BNI® steht für Business Network International und ist eine professionelle Vereinigung regionaler Geschäftsleute, die sich einmal in der Woche zur Frühstückszeit treffen - mit dem klaren Ziel: Mehr Umsatz durch neue Kontakte und Geschäftsempfehlungen. Teilnehmer am BNI-Marketingprogramm zu sein bedeutet vor allem Unterstützung beim Vermarkten der eigenen Dienstleistung oder der eigenen Produkte zu haben. Dafür bezahlen Sie weder Gehälter noch Provisionen. BNI funktioniert nach dem Grundsatz: “Wer gibt, gewinnt!”.

Mach MI(N)T-Tag 2017 von IHK und vem.die arbeitgeber e.V.:

Durch Gewinn Geysirbesuch für ganze Schulklasse 9c des Rhein-Wied-Gymnasiums

Koblenz, 11.04.2018. MINT für die ganze Schulklasse. Mit den Preisen des Gewinnspiels hat sich die Teilnahme am Mach MI(N)T-Tag am 22. Juni 2017 für die Schüler des Rhein-Wied-Gymnasiums gleich doppelt gelohnt. Der erste Platz ging an Frederik Karls von der letztjährigen 8c des Rhein-Wied-Gymnasiums - und er durfte seine ganze heutige 9c zum Besuch des Geysirs einladen.

Mehr als 400 Schülerinnen und Schüler aus Neuwied, dem Neuwieder Landkreis und der näheren Umgebung haben den Mach MI(N)T-Tag in Neuwied besucht.

Die gemeinsame Veranstaltung des Arbeitgeberverbands vem.die arbeitgeber e.V. und der IHK Koblenz bot den Schülerinnen und Schülern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zum Anfassen. Sie lud zum Ausprobieren und Experimentieren ein und zeigte den Schülern die Vielfalt und hervorragenden Zukunftsperspektiven von MINT-Berufen aus der Region. Ausbildungsbetriebe aus der Region beteiligten sich mit eigenen Stationen und eröffneten den Schülern die Möglichkeit zum direkten Gespräch über den beruflichen Einstieg. Mit dabei waren Aleris Rolled Products Germany GmbH, KOCH Industrieanlagen GmbH, Wyatt Technology Europe GmbH, Westnetz GmbH, BIT IT SERVICE GmbH, Schütz GmbH & Co. KGaA, Debeka, Stadtverwaltung Neuwied, Bluhm Systeme GmbH, Sportorthopädie Rosenbach, Lohmann GmbH & Co.KG, Ardagh Metal Beverage, IHK-Lehrwerkstatt, vem.die ilw gemeinnützige GmbH, ThyssenKrupp Rasselstein, Experiminta, Geysir Andernach, Agentur für Arbeit Neuwied, Jugend forscht, Ada Lovelace, TREIF Maschinenbau GmbH, Kinder Technik Ferien Camp, IHK Koblenz, vem.die arbeitgeber e.V., David-Roentgen-Schule.

Das Gewinnspiel war ein zusätzliches Highlight der Veranstaltung und bot gleichzeitig einen starken Anreiz,  an möglichst vielen Technik-Stationen teilzunehmen. Denn erst mit dem Besuch von mindestens fünf von mehr als 20 Experimentierstationen konnten die Jugendlichen am Gewinnspiel teilnehmen. Der erste Platz war der Besuch einer Schulklasse im Geysir Zentrum in Andernach. Frederik Karls vom Rhein-Wied-Gymnasium in Neuwied gewann diesen für sich und seine ganze Klasse.

„Mit dem Mach MI(N)T-Tag konnten wir bei vielen Jugendlichen Neugier für MINT und MINT-Berufe wecken. Damit haben wir unser Ziel erreicht“, so Sabine Mesletzky, Teamleiterin Fachkräftesicherung bei der IHK Koblenz.

Nadine Giejlo, Bildungsreferentin beim Arbeitgeberverband vem.die arbeitgeber e.V., begrüßte die Schulklasse: „ Wir freuen uns, dass Frederik mit Beginn der neuen Geysir-Saison 2018 seinen Gewinn nun einlöst und die ganze Klasse einen ereignisreichen Tag in Andernach verbringen kann. Der Geysir ist mit etwa 50 bis 60 Metern Auswurfshöhe der höchste Kaltwassergeysir der Erde. Eine schöne Erinnerung an den Mach-MINT-Tag letztes Jahr. Wir hoffen, wir konnten Euch mit der Veranstaltung und vielleicht sogar mit dem heutigen Tag bei Eurer Berufswahl unterstützen.“

Der nächste Mach MI(N)T-Tag findet am 12. Juni von 09.00 - 13.00 Uhr in der Carl-Benz-Schule Koblenz statt. Interessierte Schüler können in diesem Jahr an zehn verschiedenen MINT-Workshops teilnehmen. Mehr Informationen zu Ablauf und Anmeldung erhalten Schulen und Lehrkräfte bei Nadine Giejlo, Tel. +49261 40406-46 oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

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