Mittwoch, 17. Januar 2018

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Auftragseingänge der Industrie im November 2017:

Anstieg gegenüber dem Vormonat und dem Vorjahresmonat

Im November 2017 ist die Nachfrage nach Erzeugnissen der rheinland-pfälzischen Industrie gestiegen. Nach Berechnungen des Statistischen Landesamtes in Bad Ems auf der Basis vorläufiger Werte lag der preis-, kalender- und saisonbereinigte Auftragseingangsindex um ein Prozent über dem Niveau des Vormonats. Im In- und Auslandsgeschäft gab es Zuwächse (plus 0,6 bzw. plus 1,5 Prozent).

In zwei der drei industriellen Hauptgruppen stieg die Nachfrage. In der Vorleistungsgüterindustrie gingen 2,9 Prozent mehr Bestellungen ein als im Oktober. Das Ordervolumen in der Investitionsgüterindustrie erhöhte sich leicht um 0,4 Prozent. Bei den Konsumgüterherstellern gingen hingegen weniger Aufträge ein als im Vormonat (minus 3,3 Prozent).

In zwei der drei umsatzstärksten Branchen des Verarbeitenden Gewerbes lagen die bereinigten Auftragseingänge im November über dem Niveau des Vormonats. In der Chemieindustrie, der umsatzstärksten Branche des Verarbeitenden Gewerbes, stiegen die Bestellungen um 4,5 Prozent. Der Maschinenbau, die drittgrößte Branche, verzeichnete einen Zuwachs um 1,5 Prozent. Die Hersteller von Kraftwagen und Kraftwagenteilen, die gemessen am Umsatz innerhalb der Industrie an zweiter Stelle stehen, mussten dagegen einen Nachfragerückgang hinnehmen: Das Ordervolumen fiel im November um 3,2 Prozent geringer aus als im Oktober.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist die Nachfrage weiterhin hoch: Im November 2017 lagen die bereinigten Auftragseingänge der Industrie um 9,4 Prozent über dem Niveau von November 2016. Im Inlands- und im Auslandsgeschäft wurden kräftige Zuwächse erzielt (plus 7,1 bzw. plus 11,0 Prozent). In zwei der drei industriellen Hauptgruppen stiegen die Bestellungen. Das Ordervolumen war in allen drei großen Branchen höher als im Vorjahresmonat.

Die Schnellmeldungen zur Konjunktur im Verarbeitenden Gewerbe dienen der laufenden Messung der wirtschaftlichen Aktivität in der Industrie sowie in ausgewählten Branchen. Um kurzfristige Veränderungen aufzuzeigen, liegt der Schwerpunkt der Berichterstattung auf dem Vergleich mit dem jeweiligen Vormonat. Ergänzend werden die Veränderungsraten zum jeweiligen Vorjahresmonat angegeben. Weitere Erläuterungen

Autorin: Diane Dammers (Referat Auswertungen, Analysen Wirtschaft, Staat)