Dienstag, 28. Januar 2020

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Beirat für Migration und Integration konstituiert sich - neuer Vorsitzender Vito Contento

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Bei der konstituierenden Sitzung des Beirates für Migration und Integration mit Bürgermeisterin Ulrike Mohrs wurde Vito Contento einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt. Mit den 4 Vertretern und Vertreterinnen Simona Canuto, Karima Faddane, Dirk Schaefer und Oghuzan Oguz wird er nun dem Beirat vorstehen.

Die weiteren Beiratsmitglieder sind: Feven Ande-Schaden, Monika Artz, Manfred Bastian, Sherin Daudi, Maria Anna Hartmann, Marina Khan, Laura Martin Martorell, Monika Sauer, Pasquale Sicilia, Soumaia Talo Alolabi, Danienne Wete und Mahmud Ziab.

Aufgabe des Beirates ist die Förderung und Sicherung des gleichberechtigten Zusammenlebens der in der Stadt Koblenz wohnenden Menschen verschiedener Nationalitäten, Kulturen und Religionen, sowie die Weiterführung des kommunalen Integrationsprozesses. Die Beiratsmitglieder werden sich zu einer Klausurtagung treffen.

Am 1. Februar 2020 findet der Neujahrsempfang des Beirates für Migration und Integration im Historischen Rathaussaal statt. Die ehemaligen Beiratsmitglieder werden vom Oberbürgermeister David Langner verabschiedet und die neuen Beiratsmitglieder begrüßt.

Hochschule Koblenz

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67 Absolventinnen und Absolventen des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften der Hochschule Koblenz feierlich verabschiedet

KOBLENZ. Der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Hochschule Koblenz hat nun 67 Bachelor- und Master-Absolventinnen und Absolventen im Beisein Ihrer Angehörigen feierlich verabschiedet. Bei dieser Gelegenheit zeichneten Dekan Prof. Dr. Axel Schlich und Prodekanin Prof. Dr. Sybille Treude im großen Hörsaal des RheinMoselCampus auch einige Absolventinnen und Absolventen für herausragende Leistungen und soziales Engagement aus.

Welche Perspektiven sich mit einem solchen Hochschulabschluss beispielsweise bieten, zeigte der kurzweilige Vortrag von Stefan Mohr. Er war eigens für die Veranstaltung angereist, um von seiner eigenen Studienzeit wie auch von seiner Tätigkeit als Verantwortlicher für die Markt- und Servicetätigkeiten der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland zu berichten. In dieser Funktion verantwortet Mohr unter anderem die regionalen Marketingaktivitäten und konnte dadurch sehr gut den Bogen zur Praxis schlagen.

Im Rahmen der Veranstaltung erhielten drei Absolventinnen eine Auszeichnung für ihr soziales Engagement. Katrin Korb, Manon Andres und Anna Gnitecki setzten sich während ihrer Studienzeit aktiv für das studentische Leben vor Ort ein und konnten so zu einem guten Klima des Miteinanders beitragen. Zudem wurde eine studentische Projektgruppe für ihre exzellente Arbeit im Bereich Online-Marketing ausgezeichnet. Katharina Baumgarten, Simon Biringer, Anna-Sophie Brauner, Jessica Schäfer und Marie Ternate analysierten im Rahmen ihres Projektes das Onlinemarketing in der Krankenkassenbranche, damit dieses in Zukunft noch zielgerichteter eingesetzt werden kann. Nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung fand der Abend bei einem Empfang im Foyer der Hochschule einen gemütlichen Ausklang und bot viel Gelegenheit zum Austausch.

„Wir wünschen Ihnen alles Gute auf Ihrem weiteren Lebensweg und hoffen, dass Sie stets mit Freude an Ihre Zeit an der Hochschule Koblenz zurückdenken“, verabschiedete der Dekan die frisch gebackenen Bachelor- und Master-Absolventen und Absolventinnen in eine erfolgversprechende Zukunft.

Waffen-, Jagd-, Sprengstoff- und Fischereibehörde geschlossen

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Die Waffen-, Jagd-, Sprengstoff- und Fischereibehörde des Ordnungsamtes ist aus personellen Gründen vom Mittwoch, 29.01. bis mindestens einschließlich Freitag, 31.01.2020 geschlossen.

In dieser Zeit können daher unter anderem keine Anträge auf Neuerteilung oder Verlängerung von Jagd-, Waffen- bzw. Fischereischeinen bearbeitet werden.

AfD-Stadtratsfraktion: Grüne wollen ein Dezernat für Klimaschutz

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Bei den Grünen verschränken sich Geltungsdrang, Ideologie und Geschäftsinteresse zu Gunsten von Günstlingen

AfD prüft Bürgerentscheid

Zur Forderung der Fraktion der Grünen nach einem Klimaschutz-Dezernat nimmt Joachim Paul, stellvertretender Vorsitzender der AfD-Stadtratsfraktion, wie folgt Stellung:

"Erst den Klimanotstand ausrufen, jetzt einen für die Steuerzahler teuren Posten fordern. Offenkundig betrachtet die Fraktion der Grünen ihre Politik nun auch als politisches Geschäftsmodell für zu versorgende Personen aus ihrer Partei und dem grünlinken Milieu.

Das absolut Letzte, was unsere hochverschuldete Stadt braucht, ist die Schaffung eines weiteren Dezernats, das hohe Personalkosten zu Lasten der Steuerzahler produziert - und sonst gar nichts.

Bei dieser Forderung verschränken sich offenkundig Geltungsdrang, Ideologie und Geschäftsinteresse zu Gunsten politischer Günstlinge. Darüber hinaus ist bemerkenswert, dass die Grünen - entgegen allen Warnungen der größten Arbeitgeber der Stadt - zusammen mit der linken Mehrheit im Rat der Stadt zuerst den sogenannten 'Klimanotstand' aufdrücken und dann kurz nach Beschluss bemerken, dass die ganzen Maßnahmen vom bestehenden Stadtvorstand doch gar nicht umgesetzt werden können! Diese Politik ist schlichtweg verantwortungslos.

Dem Vorstoß der Grünen werden wir im Sinne der Steuerzahler einen kraftvollen Widerstand entgegensetzen. Im Fall der Fälle werden wir einen kommunalen Bürgerentscheid gegen die Einrichtung des Dezernats prüfen. Ein solcher, damals maßgeblich von der AfD initiiert, hat im Jahr 2014 in Neuwied die Pläne von CDU und SPD, einen weiteren teuren Beigeordnetenposten zu schaffen, erfolgreich zunichtegemacht. Wir laden die bürgerlichen Fraktionen schon jetzt zur Mitarbeit ein."

Podiumsdiskussion „Datenethik in der Medizin“ am RheinAhrCampus führte zu spannenden Kontroversen

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KOBLENZ/REMAGEN. Ist es ethisch gerechtfertigt, Gesundheitsdaten von Patientinnen und Patienten für die Forschung zu verwenden, um damit neue Behandlungsmethoden zu entwickeln? Welche Sicherheitsstandards sind nötig, um die Daten zu anonymisieren und zu schützen? Und wie sind Krankenhäuser für die Digitalisierung aufgestellt? Diese und weitere spannende Fragen diskutierten Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik bei der Podiumsdiskussion „Datenethik in der Medizin“ am RheinAhrCampus Remagen der Hochschule Koblenz. Diese sehr gute besuchte Veranstaltung bildete den Abschluss der Veranstaltungsreihe „Biomathematik – Mathe fürs Leben“ im Rahmen der Kleine Fächer-Wochen, einer Initiative der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) an der Hochschule Koblenz.

Vor der eigentlichen Podiumsdiskussion hielt PD Dr. Andreas Klein einen Impulsvortrag zum Thema „Datenethik in der Medizin“. Darin stellte er die sich rasant entwickelnden technischen Möglichkeiten und die sich daraus ergebenden Chancen für die Forschung und das Patientenwohl den aktuellen datenschutzrechtlichen Bedenken gegenüber. So stellte er beispielsweise Künstliche Intelligenzen vor, die in der Lage seien, innerhalb von Sekunden eine Million Symptome abzugleichen und passende Krebstherapien vorzuschlagen, und die ebenso Psychosen, Demenz, Arthrose, Herzinfarkt und Hirntumore in einem frühen Stadion erkennen könnten – vorausgesetzt, sie verfügten über die dazu notwendigen Datensätze. „Digitalisierung braucht kritische ethische Reflexion und das Selbstbestimmungsrecht der Menschen“, betonte Klein, warnte jedoch davor, Ängste und Bedenken zur Dauerbremse für den Fortschritt werden zu lassen. In diesem Zusammenhang verwies er auf Erfahrungen und Lösungen in anderen Ländern, beispielsweise die Einführung und die Vorteile der elektronischen Gesundheitsakte in Österreich.

Wie vielschichtig das Thema „Datenethik in der Medizin“ ist, zeigte schon das ebenso breit gefächerte Podium: Zu Dr. Michael Meister, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Bildung und Forschung, gesellten sich PD Dr. Andreas Klein von der Universität Wien und Inhaber der Ethik Consulting Klein GmbH, sowie Dr. Rupprecht Milojcic, Geschäftsführer der DaMedic GmbH Köln, und Prof. Dr. Christof Schenkel-Häger, Arzt bei der Marienhaus Kliniken GmbH und Professor am Fachbereich Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Hochschule Koblenz. Die Runde moderierte Prof. Dr. Geraldine Rauch, Direktorin des Instituts für Biometrie und Klinische Epidemiologie an der Charité Universitätsmedizin Berlin.

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