Montag, 21. Oktober 2019

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Bürgerinformation zur Ummarkierung des Berliner Rings

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Baudezernent Bert Flöck lädt für Mittwoch, 30.10.2019, um 18:00 Uhr, in die Aula des Gymnasiums auf der Karthause zu einer Informationsveranstaltung ein. Gemeinsam mit Fachleuten des Tiefbauamtes werden die Planungen und die zeitlichen Abläufe der Ummarkierungsarbeiten am Berliner Ring vorgestellt.
Zu der Informationsveranstaltung sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen.

Landtagsabgeordneter Sven Lefkowitz traf sich mit Vertretern der Handwerkskammer Koblenz

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Im Kammerbezirk Koblenz, der sich über den Norden von Rheinland-Pfalz erstreckt, stellt das Handwerk eine wichtige Säule der Wirtschaft dar. Über 100.000 Beschäftigte arbeiten hier in rund 19.500 Handwerksbetrieben, die von der Handwerkskammer Koblenz (HwK) vertreten werden. Für einen informativen Austausch traf sich nun SPD-Landtagsabgeordneter Sven Lefkowitz mit HwK-Hauptgeschäftsführer Ralf Hellrich und Geschäftsführer Bernd Hammes.

Laut einer aktuellen Umfrage bleibt die konjunkturelle Entwicklung im Handwerk auf Wachstumskurs. „Derzeit steigen die Umsätze noch, aber der Fachkräftemangel könnte diese Entwicklung bremsen“, so Hellrich. Daher muss für eine positive Fortsetzung dieser Entwicklung von den Betrieben auch die Herausforderung der Fachkräftesicherung und der Digitalisierung gemeistert werden, sind sich die HwK-Vertreter gemeinsam mit Sven Lefkowitz einig. Dazu gehört auch eine gute Ausbildung des jungen Fachkräftepersonals. Sven Lefkowitz erklärt: „Aus- und Weiterbildung sind zentrale Elemente für Erfolg in der Zukunft. Eine gute Ausbildung der Fachkräfte ist von oberster Priorität bei der Bewältigung der Herausforderungen für das Handwerk. Dabei hängt beruflicher Erfolg auch von der Bereitschaft zur ständigen Weiterbildung ab. Hierfür bietet die Handwerkskammer Koblenz ein vielfältiges Bildungsprogramm für Personen aller Altersstufen an“. HwK-Geschäftsführer und Leiter des Bildungszentrums, Bernd Hammes, ergänzt: „Das Handwerk bietet vielfältige Karrierechancen. In unserer schnelllebigen Zeit ist die ständige Anpassung an neue Techniken und die Aktualisierung von Informationen unverzichtbar. Mit dem Handwerk legt man die Grundlage für eine erfolgreiche Zukunft, daher unterstützen wir Betriebe und Auszubildende auf dem Weg zu einem erfolgreichen Abschluss“.

Aber auch zunehmende gesellschaftliche Herausforderungen gilt es für das Handwerk zu meistern, so zum Beispiel die Gewinnung, Einbindung und Integration von Fachkräften aus der Zuwanderung. Dazu gehört auch die Verbesserung der technischen Unterstützung beim Älterwerden im Beruf, zudem müssen die Arbeitszeitmodelle stärker an die Bedürfnisse der Arbeitnehmer angepasst und vermehrt familienfreundlich gestaltet sein, sonst hat das Handwerk hier in der Konkurrenzsituation zu anderen Branchen das Nachsehen bei der Mitarbeitergewinnung.

„Außerdem begrüßt die Handwerkskammer die Änderung der Handwerksordnung hin zu mehr meisterpflichtige Berufen, sie sieht darin auch die Konformität mit europarechtlichen Bestimmungen“, wie Ralf Hellrich und Bernd Hammes weiter ausführen.

Auch die Lehrerversorgung an berufsbildenden Schulen ist stellenweise problematisch, insbesondere in der Metalltechniklehre. „Hier ist ein langfristig positiver und problemlösender Ansatz notwendig. Hier müssen beispielsweise Ingenieure gefunden werden, die unterrichten wollen. Generell muss man sich hier Gedanken um eine Attraktivierung für die Lehrenden machen“, so Lefkowitz. Hier wünschen sich die HwK-Vertreter Hellrich und Hammes eine verstärkte Lernortkooperation bei Digitalisierung und Ausbildung.

Reparatur defekter Elektrogeräte: VDE veranstaltet Repair-Cafe an der Hochschule Koblenz

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KOBLENZ. Nachhaltigkeit ist für viele Menschen immer wichtiger. So liegt es nahe, Haushaltsgeräte, Elektronik und elektrische Gebrauchsgegenstände aller Art bei einem scheinbar kleinen Defekt nicht gleich zu entsorgen, sondern zu versuchen, diese erst einmal zu reparieren. In diesem Sinne veranstaltet der VDE-Bezirk Köln e.V. (Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik) am 24. Oktober 2019 ein Repair-Cafe an der Hochschule Koblenz. Von 17 bis 19 Uhr treffen sich Studierende sowie Angehörige und Ehemalige der Hochschule im Leistungselektronik-Labor des RheinMoselCampus (Raum C022, Konrad-Zuse-Straße 1), um defekte Geräte wieder zum Leben zu erwecken. Interessierte Gäste sind herzlich eingeladen.

Bereits in der Vergangenheit hat die Gruppe für diverse Reparaturen auf das vorhandene Know-how und Equipment im Leistungselektronik-Labor der Hochschule Koblenz zurückgegriffen. Egal, ob das Handydisplay einen Sprung hat oder der Fön nicht mehr funktioniert – sogar eine Brennholzkreissäge wurde bereits repariert. Neben der Instandsetzung elektronischer Geräte dient das Repair-Cafe auch dem Netzwerken und der Gewinnung interessierter Mitglieder für die VDE Hochschulgruppe.

Der VDE ist ein technisch-wissenschaftlicher Verband in Deutschland. Der Kölner Bezirksverein ist einer von 29 Bezirksvereinen im Bundesgebiet und betreut rund 1.100 Mitglieder aus Koblenz, der Eifel und dem Kölner Umland. In zahlreichen VDE-Bezirken bieten insgesamt 60 VDE-Hochschulgruppen regionale Plattformen für die Orientierung und den Erfahrungsaustausch von Studierenden. Bundesweit sind sie zum VDE YoungNet, dem VDE-Netzwerk für Jungmitglieder, zusammengeschlossen. Hier finden Studierende wichtige Informationen und Hilfestellungen für ihr Studium, knüpfen Kontakte für den Start in ihr Berufsleben und erhalten aus erster Hand fachliche Hintergründe aus Forschung und Entwicklung.

Am Stützpunkt Koblenz bietet die VDE Hochschulgruppe in regelmäßigen Abständen abwechslungsreiche, für alle Interessierten offene Vorträge und Exkursionen an. Das Repair-Cafe erweitert nun das Angebot der Hochschulgruppe.

„Im Spiegel der Menschenrechte und der Verfassung: Realität und Anspruch der Gleichberechtigung“

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- Ein Projekt der Hochschule und Universität Koblenz-Landau in Kooperation mit dem ISSO Institut Koblenz

KOBLENZ. In diesem Jahr feiert Deutschland den 70. Geburtstag des Grundgesetzes. Doch wieviel Substanz der Menschenrechte findet sich tatsächlich in der Verfassung der Bundesrepublik Deutschland wieder? Und welche Werte werden wirklich gelebt und umgesetzt? „Im Spiegel der Menschenrechte und der Verfassung: Realität und Anspruch der Gleichberechtigung“ lautet der Titel der in Koblenz gezeigten Ausstellung der Künstlerin Antje Wichtrey zum Thema Menschenrechte. Die bildlich und textlich dargestellten 30 Artikel der Menschenrechte sind vom 15. bis 27. November 2019 jeweils von 13:00 bis 17:00 Uhr (montags geschlossen) in Koblenz im Gewölbesaal des Alten Kaufhauses, Peter-Altmeier-Ufer 44, zu sehen. Diese Ausstellung und das dazugehörige Programm haben die Universität Koblenz-Landau und die Hochschule Koblenz in Kooperation mit dem ISSO Institut Koblenz organisiert. Prof. Dr. Konrad Wolf, rheinland-pfälzischer Minister für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur, wird an der Vernissage am 14. November ein Grußwort sprechen.

Die Hochschule Koblenz zeigt diese in das Bundesprogramm „Demokratie leben“ eingebundene Ausstellung im Rahmen ihrer langjährig erfolgreichen Veranstaltungsreihe „Hochschulforum Koblenz“ und die Universität Koblenz-Landau unter der Dachmarke „Wissenschaft trifft…“. Die Verantwortlichen beider Institutionen – an der Hochschule Peter-Erwin Jansen, M.A. Philosophie, und an der Universität Dr. Inka Engel – haben neben der Ausstellung ein ansprechendes Rahmenprogramm vorbereitet.

Den Auftakt bildet eine öffentliche Podiumsdiskussion, für die die Kulturwissenschaftlerin Prof. Dr. Ina Kerner (Universität Koblenz-Landau), der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Edwin Czerwick, (ehemaliger Professor der Universität Koblenz-Landau) sowie Dr. Lars Brocker (OVG), Präsident des Verfassungsgerichtshofs Rheinland-Pfalz, gewonnen werden konnten. Moderiert von Peter-Erwin Jansen werden sie der Frage nachgehen, inwieweit die Artikel der Menschenrechte, an deren Werten sich die Weltgemeinschaft orientiert, sich auch in der bundesrepublikanischen Verfassung niederschlagen, zum Beispiel in Bezug auf die Gleichberechtigungsforderungen. Die Podiumsdiskussion findet am 14. November 2019 um 18:30 in den Räumen des ISSO in der Kornpfortstraße 15 statt. Daran schließt sich um 20:00 Uhr die Vernissage im Gewölbesaal des Alten Kaufhauses an, auf der unter anderem Minister Prof. Dr. Konrad Wolf ein Grußwort sprechen wird.

„Bei Vernissage werden auch die Leitungen der beiden Hochschulen sowie eine Vertretung der Stadt Koblenz sprechen, um ihr gemeinsames Engagement zu betonen – nicht nur bei diesem Event, sondern auch in Zukunft“, so Inka Engel. Die Künstlerin Antje Wichtrey (Granada) spricht im Anschluss daran über die Idee zur Ausstellung und über die künstlerische Umsetzung. Die Anmeldung zur Vernissage ist erforderlich und wird per eMail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. erbeten.

„Es ist uns besonders wichtig, mit dieser Ausstellung und dem Rahmenprogramm auch die jüngere Zielgruppe anzusprechen“, erklärt Peter-Erwin Jansen. So wird er während der Ausstellung mit Schulen aus der Stadt Koblenz sowie dem Projekt FUNK Workshops zum Thema „Menschenrechte-Verfassung“ anbieten. Zudem findet am 20. November 2019 um 19:30 Uhr im Circus Maximus in der Stegemannstraße 30 ein SlamContest zum Thema „70 Jahre Verfassung und Menschenrechte“ statt, der auf die Ausstellung verweist.

Weitere Informationen zur Ausstellung und zum Rahmenprogramm sind im Internet unter http://www.uni-ko-ld.de/menschenrechte abrufbar.

(Inka Engel, P.E. Jansen)

IHK-Konjunkturumfrage zum Herbst 2019:

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Konjunkturelle Abkühlung – Industrieausblick sorgenvoll

Koblenz, 17. Oktober 2019. Die konjunkturelle Dynamik im IHK-Bezirk Koblenz verliert zum Herbst 2019 spürbar an Schwung – das geht aus dem aktuellen Konjunkturbericht der Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz hervor, der sich auf Antworten von rund 370 Unternehmen mit etwa 81.000 Beschäftigten stützt.

Damit korrigiert sich der IHK-Konjunkturklimaindikator als zusammenfassender Wert der Einschätzungen zur aktuellen und zukünftigen Geschäftslage um elf Punkte auf aktuell 108 Punkte. Ursächlich für diese Entwicklung sind neben der eingetrübten, aber noch guten Geschäftslage vor allem die deutlich pessimistischeren Erwartungen der Unternehmen an ihre Geschäftstätigkeiten in den kommenden 12 Monaten. Hier zeigen sich seit 2014 in der regionalen Wirtschaft erstmals wieder negative Erwartungswerte. In diesem Zusammenhang ist auch die wachsende Zurückhaltung bei den Investitionsabsichten und dem Beschäftigungsaufbau zu sehen. Unter dem Strich sind hier nur noch sehr schwache Wachstumsimpulse zu erwarten.

Die konjunkturelle Abkühlung zeigt sich vor allem in der exportorientierten Industrie, strahlt aber zunehmend auch auf eng verzahnte Wirtschaftsbereiche wie die unternehmensnahen Dienstleister aus. Vor dem Hintergrund rückläufiger Auftragseingänge der Industrie aus dem In- und Ausland fallen auch die Exporterwartungen aufgrund vielfältiger weltwirtschaftlicher Risiken im Vergleich zur Vorumfrage um 13 Prozentpunkte auf ein Tief von minus 14 Prozentpunkten ab. „Im IHK-Bezirk Koblenz kommt der Industrie eine Schlüsselrolle zu. Angesichts anhaltend ungelöster handelspolitischer Auseinandersetzungen auf internationaler Ebene und zunehmender Bedenken bezüglich des Inlandsabsatzes wächst die Sorge vor einem ausgeprägten Abwärtstrend im Industrieklima“, kommentiert Arne Rössel, Hauptgeschäftsführer der IHK Koblenz.

Auch die Großhändler – Schnittstelle von In- und Auslandsmärkten – spüren zunehmend den außenwirtschaftlichen Bremseffekt. Zwar stabilisiert sich insgesamt die wirtschaftliche Lage im Handel, dies geht aber maßgeblich auf den Einzelhandel zurück, der sich dank starker binnenwirtschaftlicher Nachfrage nach wie vor gegen den allgemein abwärts gerichteten Stimmungstrend stemmt. Zugleich wird auch die über lange Zeit abgekoppelte positive Entwicklung in der Dienstleistungswirtschaft zunehmend von der konjunkturellen Schwächephase angesteckt.

Deutliche Veränderungen zur Frühjahresumfrage zeigen sich auch bei der derzeitigen Wahrnehmung der Konjunkturrisiken. Zwar bleibt auch weiterhin der Fachkräftemangel für 57 Prozent der Unternehmen das Hauptrisiko für ihre weitere wirtschaftliche Entwicklung, zunehmend rücken aber auch der Inlandsabsatz (48 Prozent) und die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen (45 Prozent) als Gefahrenquellen in den Fokus. „Was die regionalen Unternehmen derzeit am meisten belastet, sind nicht nur die Auswirkungen der Handelskonflikte, sondern insbesondere eine wachsende Verunsicherung, die sich über das ganze Marktumfeld ausbreitet“, erläutert Lea Malkmus, Referentin für Standortmonitoring und Wirtschaftsdaten bei der IHK Koblenz. Rössel betont: „Die aktuelle konjunkturelle Entwicklung ist ein Alarmsignal. Unsere Mitgliedsunternehmen brauchen jetzt eine Wirtschaftspolitik, die sich prioritär für eine Verbesserung der wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen einsetzt und mit verlässlichen Investitionen positive Akzente setzt.“

Der vollständige Konjunkturbericht steht auf www.ihk-koblenz.de unter Eingabe der Nummer 4560644 zum Download bereit.

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