Samstag, 25. September 2021

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Mayen-Koblenz ist zur Smarten Region MYK10 gestartet

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Rund 150 Zuschauer sahen Auftaktveranstaltung online

KREIS MYK. Der Startschuss zum Projekt „Smarte Region MYK10“ im Landkreis Mayen-Koblenz ist gefallen. Das durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) geförderte Smart-Cities-Projekt hat das Ziel, in den nächsten sieben Jahren Digitalisierungsprojekte im Landkreis Mayen-Koblenz anzuschieben und umzusetzen. Hierzu wird in den kommenden 14 Monaten eine Strategie zur Umsetzung der Smarten Region erarbeitet. Landrat Dr. Alexander Saftig hatte zum digital übertragenen Auftaktforum am 23. September eingeladen, an dem rund 150 Menschen teilnahmen. Der Kreischef machte dabei deutlich, welche Bedeutung das Projekt für den Landkreis Mayen-Koblenz hat. „Wir betreiben Digitalisierung aus fester Überzeugung. Wir wissen, dass die Digitalisierung die Lebensqualität für die gut 214.000 Menschen unseres Landkreises verbessern wird. In allen Bereichen: In der Daseinsvorsorge, im Gesundheitswesen, im Bildungswesen, in der Kommunikationsinfrastruktur, im Verkehrssystem, der Energieanwendung und auch in Bezug auf Umweltanforderungen“, betonte Landrat Saftig.

Der Abend wurde über den ebenfalls frisch gestarteten Internetauftritt zum Projekt unter www.myk10.de übertragen. So hatten alle Interessierten aus dem Landkreis und darüber hinaus die Gelegenheit, die Veranstaltung online zu verfolgen und parallel über eine Chat-Funktion ihre Fragen in die Veranstaltung einzubringen.

Nach der Begrüßung durch den Landrat machte der Comedy-Redner Dr. Jens Wegemann Lust auf das Thema Digitalisierung, regte aber auch zum Nachdenken an: „Bei der Bewältigung der Digitalisierung ist jeder gefragt, jeder ist verantwortlich.“ Die neue Digitalisierungsbeauftrage des Landkreises, Sonja Gröntgen (CDO), verdeutlichte im Anschluss, wie das Projekt „Smarte Region MYK10“ in den kommenden Monaten anlaufen und Schwung aufnehmen wird. Fünf Leitprojekte stehen dabei zunächst im Fokus. Diese gehen die Themen bedarfsgerechte Mobilität, neue Arbeitsorte, regionaler Wissensaustausch, medizinische Versorgung und Bürgerbeteiligung an.

Gröntgen betonte zudem, dass das Projekt auf einer regen Beteiligung basiert. Nur wenn sich möglichst viele Bürger mit ihren Ideen und ihren Meinungen einbringen, kann es gelingen erfolgreiche und nachhaltige Projekte im Landkreis umzusetzen. Bereits am 7. Oktober startet daher ein offener Ideenwettbewerb. Gesucht sind Projektideen zur Verbesserung des Alltags der Menschen, die der Landkreis Mayen-Koblenz bereits 2022 in einem „Mitmachlabor“ umsetzen möchte. Denn eines ist klar: Smart, also intelligent, ist es, Digitalisierung da einzusetzen, wo sie den Alltag der Menschen konkret verbessert. Gemeinsam mit Landrat Dr. Saftig lädt die Digitalisierungsbeauftragte daher alle Mayen-Koblenzer herzlich ein, sich am Ideenwettbewerb zu beteiligen.

Weitere Beteiligungsmöglichkeiten wird es zudem ab diesem Winter geben. Dann werden alle Mayen-Koblenzer regelmäßig über die Projektwebseite www.myk10.de, aber auch vor Ort in den Städten und Gemeinden zu Zukunftskonferenzen und Kommunaldialogen eingeladen. Dabei soll gemeinsam diskutiert und erprobt werden, wie die digitale Zukunft des Landkreises aussehen kann.

Wohin die digitale Reise in MYK gehen könnte machte bei der Online-Auftaktveranstaltung bereits Steffen Heß, Experte des Frauenhofer Instituts für Experimentelles Software Engineering in Kaiserslautern, deutlich. Laut Heß zeichne sich eine Smarte Region dadurch aus, dass sie zum einen kleine Projekte mit Alltagsrelevanz umsetzt. Dies könne von einer digitalen Vernetzung von Mobilitätsanbietern, wie dem von ihm aufgezeigten Beispiel „Stadtnavi“ aus Herrenberg in Baden-Württemberg, über Dorfdigitallotsen bis hin zur Vermittlung von 3D-Druck für Kinder und Jugendliche gehen. Zum anderen gehe es aber auch darum, als Smarte Region immer wieder groß zu denken. Ausprobieren und Erproben stehen beim Anpacken von größeren Projekten, zum Beispiel zum autonomen Fahren, im Vordergrund.

Dass die Diskussion über die digitale Zukunft bereits begonnen hat, zeigte sich in der anschließenden Rückfragendiskussion sowie bei einem digitalen Feierabendaustausch, in der Teilnehmenden direkt ins Gespräch mit den Referenten gekommen sind. Eine Teilnehmerin wies darauf hin, dass man etwa von den baltischen Staaten viel lernen könne. Diese würden als Vorreiter bei der Digitalisierung gelten. Ein weiterer Hinweis zielte darauf ab, dass eine Smarte Region nicht nur auf Digitalisierung, sondern auch auf analoge Instrumente setzen solle. In der Diskussion wurde besonders deutlich, dass bereits zahlreiche Menschen aus Mayen-Koblenz aktiv an der digitalen Zukunft arbeiten und sich mit ihren Ideen einbringen möchten.

Wie geht es weiter im Projekt „Smarte Region MYK10“? Am 7. Oktober startet der Ideenwettbewerb, an dem Interessierte auf dem Pulse Hub unter www.myk10.de teilnehmen können. Im November eröffnet außerdem das Projektbüro in der Bahnhofstraße 22 in Andernach, in dem das Team der Smarten Region vor Ort ansprechbar sein wird. Im Winter 2021/22 folgen dann Zukunftsdialoge, deren Ergebnisse in die Strategie der Smarten Region einfließen werden.

Weitere Informationen sowie die Aufzeichnung des Auftakt-Livestreams findet man unter www.myk10.de

Hochschule Koblenz

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Gründungsbüro der Hochschule Koblenz kürt Court Culture App GmbH zum Startup des Jahres 2021

KOBLENZ. Um innovative Existenzgründungen zu fördern, zeichnet das Gründungsbüro der Hochschule Koblenz einmal jährlich erfolgreiche Jungunternehmer und -unternehmerinnen als Startup des Jahres aus. In diesem Jahr geht der Gewinn an die Court Culture App GmbH. Die gleichnamige kostenlose App des Startups zeigt in einer Übersichtskarte die nächstgelegenen öffentlichen Sportplätze in der eigenen Umgebung an, und eine Freizeitliga ermöglicht es den Sportlerinnen und Sportlern, gegeneinander anzutreten und Punkte zu gewinnen. Die Urkunde wurde nun am RheinAhrCampus Remagen durch den Vizepräsidenten für Forschung, Prof. Dr. Dietrich Holz, sowie den Stiftern an Lars Hecht, einem der Gründer der Court Culture App GmbH, übergeben. Die Gewinner erwartet ein Auszeichnungspaket im Wert von insgesamt 15.000 Euro.

In ihrem sozialen Start-up haben die beiden Brüder Lars und Torben Hecht bereits 2019 die Web App gelauncht, um den Freizeitsport auf öffentlichen Sportplätzen zu beleben. Lars Hecht studierte damals noch an der Hochschule Koblenz und verfasste auch seine Masterarbeit zum Thema – im engen Austausch mit dem hochschuleigenen Gründungsbüro. Mit ihrer App wollen die Brüder gesellschaftliche Probleme lösen: „Wir möchten mehr junge Leute zum Freizeitsport motivieren und verbinden, aber auch generell die Gemeinschaft einer Stadt stärken, welches besonders wichtig für Studierende oder auch neu Zugezogene ist. Denn vor allem aktuell ist der Alltag stark durch Online-Vorlesung und Homeoffice geprägt und hat das sportliche Aktivitätsniveau stark verringert“, erklärt Lars Hecht.

Über die Homepage der Hochschule Koblenz war einer der Mitgründer per Zufall auf den Start-up Wettbewerb aufmerksam geworden. „Schnell war klar, dass wir uns direkt darauf bewerben müssen und freuen uns natürlich umso mehr, diesen nun auch gewonnen zu haben. Denn eine derartige Anerkennung bestätigt uns, dass wir mit unseren Ideen auf dem richtigen Weg sind“, freut sich Lars Hecht. Für einen Zeitraum von vier Monaten können die Gründer nun auf ein umfangreiches Auszeichnungspaket verschiedener Sponsoren zurückgreifen: So dürfen sie eine kostenfreie Bürofläche im Technologie Zentrum Koblenz nutzen, werden bei der Ausarbeitung eines Businessplanes betreut und kommunikationstechnisch durch EBERLE & WOLLWEBER Communications GmbH beraten. Zum Gewinn gehören außerdem ein 3-Tages-Coaching durch die PeKo Unternehmensberatung und die Durchführung einer Patentrecherche und provisorischen Patentanmeldung durch PREUSCHE & PARTNER Rechtsanwälte mbB.

Studierende, Absolvierende, (ehemalige) Mitarbeitende und vom Gründungsbüro der Hochschule Koblenz betreute Teams können sich wieder im Zeitraum vom 01. März 2022 bis 31. Mai 2022 als Startup des Jahres 2022 bewerben. Weitere Informationen zum Gründungsbüro, zur Ausschreibung für das Startup des Jahres sowie die Bewerbungsunterlagen sind unter www.hs-koblenz.de/gruendungsbuero abrufbar.

276 aktive Corona-Fälle in MYK und Koblenz

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KREIS MYK. Es gibt 12 neue positiv auf das Coronavirus getestete und 46 genesene Personen. Die Anzahl aktiver Corona-Fälle im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes Mayen-Koblenz liegt damit derzeit bei 276:

189 im Kreis MYK und

87 in der Stadt Koblenz.

Gemäß den Leitindikatoren des Landesuntersuchungsamt gilt in

  • Mayen-Koblenz: Warnstufe 1
  • Koblenz: Warnstufe 1

Für Maßnahmen des Landes Rheinland-Pfalz nach der gültigen Corona-Verordnung sind die vom Landesuntersuchungsamt (www.lua.rlp.de) veröffentlichen Leitindikatoren (Sieben-Tage-Inzidenz, Sieben-Tage-Hospitalisierungs-Wert und Anteil der mit COVID-19-Erkrankten belegten Intensivbetten) maßgebend. Eine chronologische Übersicht der Leitindikatoren für die Corona-Warnstufen aller Landkreise und kreisfreien Städte in Rheinland-Pfalz gibt es unter https://kurzelinks.de/LUA-Leitindikatoren

Alle aktuelle Corona-Regeln im Überblick gibt es unter der Internetadresse https://corona.rlp.de/de/aktuelles/corona-regeln-im-ueberblick/

Weiterführende Statistiken und Auswertungen zu einzelnen Städten, Verbands- und Ortsgemeinden findet man unter www.kvmyk.de/coronastatistiken

Schnelltestzentren und -stellen in der Nähe findet man online unter https://corona.rlp.de/de/testen/

Alle Infos zu den Ambulanzen, Hotlines und vielem mehr gibt es im Internet unter www.kvmyk.de/corona

Kunstwerke für Zuhause ausleihen - die Artothek läuft an!

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Seit wenigen Tagen ist die Artothek Koblenz in Betrieb und die ersten Anfragen sind zu verzeichnen.

In der Artothek kann man sich Werke von zeitgenössischen Künstler*innen ausleihen, wie man sich Bücher in der Bibliothek ausleiht. Ziel ist es, allen die Möglichkeit zu geben, die Kunst von heute tagtäglich im privaten Umfeld zu erleben. Und so kann man Kunstwerke mit nach Hause nehmen und eine Zeitlang in den eigenen vier Wänden damit leben.

Die Ausleihe funktioniert denkbar einfach! Mit Bibliotheksausweis und gegen ein geringes Entgelt kann man die gewünschten Werke per Mail im Mittelrhein-Museum ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) bestellen und in der Regel einen Tag später in der Stadtbibliothek im Forum Confluentes abholen.

Wer sich einen Überblick über die ausleihbaren Kunstwerke verschaffen möchte, kann dies im Internet in einem PDF-Katalog tun. 50 Künstler*innen aus Koblenz und der Region haben mehr als 130 Werke zur Verfügung gestellt. Graphik, Malerei, Photographie, Druckgraphik und Plastik – alle Gattungen sind vertreten, so dass jede*r das passende Kunstwerk für seinen Geschmack findet. Gleichzeitig erhält die regionale Künstlerschaft die Gelegenheit, sich einem breiteren Publikum vorzustellen.

Die Artothek wird organisatorisch von Stadtbibliothek und Mittelrhein-Museum betreut. Infos und den PDF-Katalog zur Artothek Koblenz findet man im Internet unter www.koblenzkultur.de/bildende-kunst/artothek-koblenz.

Straßenbauarbeiten „August-Horch-Straße“

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Von Freitag, 01.10., ab 14 Uhr bis Montag, 04.10.2021, bis 5 Uhr wird im Auftrag des Kommunalen Servicebetriebes eine Dünnschicht in Kaltbauweise (DSK) in der „August-Horch-Straße“ auf die Fahrbahn aufgebracht. Erneuert wird der Bereich von der Kreuzung Carl-Zeiss-Straße (Kinopolis) bis zum Kreisel August-Horch-Straße – L 126 – Zur Bergpflege.

Am Freitag, 01.10. wird zunächst die Oberfläche für den Einbau vorbereitet. Die alte Markierung wird entfernt und weitere Unebenheiten werden abgefräst. Im Anschluss erfolgt am gleichen Tag die Aufbringung eines Haftklebers. Ab Samstag erfolgt der Einbau der DSK. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Sonntag andauern.
Anschließend wird eine neue Markierung auf den Belag aufgebracht und die Baustelle geräumt, so dass ab Montagmorgen, 04.10. die Straße wieder befahren werden kann.

Die Arbeiten werden unter Vollsperrung durchgeführt. Eine Entsprechende Umleitung ist ausgeschildert. Das Rewe-Zentrallager (LKW-Zufahrt), DHL, DPD und die Aral-Tankstelle werden weiterhin erreichbar sein.

Während der gesamten Bauzeit muss mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden, wofür der Servicebetrieb um Verständnis bittet.

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