Samstag, 15. Mai 2021

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Neues Lagezentrum für den Katastrophenfall

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Kreisverwaltung und der Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes unterzeichnen Vereinbarung zur Nutzung des Bildungszentrums in Mendig

KREIS MYK. Seit Beginn des Jahres ist das Zentrum für Notfallseminare, Prävention und Gesundheitsprogramme des DRK-Kreisverbandes Mayen-Koblenz am Mendiger Flugplatz in Betrieb und wird für zahlreiche Aus-, Fort- und Weiterbildungen genutzt. Nun unterzeichneten Landkreis und DRK eine Vereinbarung, die die Nutzung der Räumlichkeiten im Krisenfall als Lagezentrum ermöglicht. „Das neu eingerichtete und mit modernster Technik ausgestattete Gebäude bietet eine hervorragende Infrastruktur, um im Notfall schnell agieren zu können“, betont Landrat Dr. Alexander Saftig. Da für die Nutzung als Lagezentrum spezifische Voraussetzungen geschaffen werden mussten, beteiligt sich der Landkreis an den Investitionskosten mit rund 14.000 Euro und an den laufenden Kosten mit 3.000 Euro jährlich.

Das ist das neue DRK-Bildungszentrum

Unbekannt ist das Gebäude dem Mayen-Koblenzer Katastrophenschutz keineswegs.  Bereits bei den schweren Unwettern bei Rock am Ring hatten die Räumlichkeiten als Lagezentrum gedient und stehen nun für alle Arten von Katastrophen als Schaltzentrale zur Verfügung. Doch auch im „Normalbetrieb“ wird das neue DRK-Bildungszentrum rege genutzt. Sechs Lehrsäle, Konferenzraum, Simulationsräume und Speiseraum – das alles dient dem DRK-Kreisverband Mayen-Koblenz, um die hohen Standards des Rettungsdienstes zu sichern. „Wir bilden am Mendiger Flugplatz nun in Kooperation mit dem DRK-Landesverband, dem Bildungsinstitut und der Berufsfachschule Rettungsfachpersonal, Notfallsanitäter und Rettungssanitäter aus und jährlich fort. Zudem schulen wir Leitungs- und Führungskräfte und bieten darüber hinaus ein breites Spektrum an Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten“, erklärt Frank Minwegen, Leiter des Bildungszentrums. Dafür steht in den Lehrräumen modernste Technik zur Verfügung. Aktuell ist in den Räumlichkeiten darüber hinaus ein Corona-Schnelltestzentrum inklusive Drive-In eingerichtet.

Um im Krisenfall unter allen Umständen einsatzfähig zu sein, ist das Gebäude dank Notstrom komplett autark. Auch verfügt es über zwei Schnittstellen, über die sich die Einsatzleitwagen des Mayen-Koblenzer Katastrophenschutzes direkt an das Gebäude andocken können und so mit Strom und schnellem Internet versorgt sind. Darüber hinaus können einsatzrelevante Daten schnell und sicher zwischen den Einsatzleitfahrzeugen und dem Führungsstab ausgetauscht werden.

Wann kommt das Lagezentrum zum Einsatz?

Das Lagezentrum des Katastrophenschutzes soll bei größeren Bränden, Unwettern, Unfällen und anderen Gefahren, die das Leben und die Gesundheit zahlreicher Menschen, erhebliche Sachwerte oder die lebenswichtige Versorgung der Bevölkerung gefährden, zum Einsatz kommen. Im Ernstfall werden dann alle Aufgaben und Hilfskräfte, wie Feuerwehren, Rettungsdienste und Polizei, unter der sogenannten Einsatzleitung zusammengefasst, die den Einsatz koordiniert. Bei solchen Einsätzen des Katastrophenschutzes wird die Einsatzleitung vom Landkreis Mayen-Koblenz wahrgenommen. Unter der Gesamtverantwortung des Landrates gibt es hierzu eine Aufgabenteilung zwischen der Verwaltung, die alle erforderlichen Verwaltungsaufgaben erledigen muss, und den Einsatzkräften, die die Schadensbewältigung vor Ort übernehmen und in der Regel vom Brand- und Katastrophenschutzinspekteur des Landkreises mit Unterstützung der Technischen Einsatzleitung oder des Führungsstabes geführt werden.

Landkreis unterstützt Gastbetriebe und Einzelhandel in der Pandemie

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125.000 Euro werden investiert

KREIS MYK. Die Tourismusbranche in Deutschland befindet sich derzeit durch die Corona-Pandemie in ihrer größten Krise. Auch die Hotel- und Gastronomiebetriebe im Landkreis Mayen-Koblenz leiden nach wie vor unter den damit einhergehenden Einschränkungen und Einbußen. Auswirkungen werden auch in den Folgejahren erwartet. Gleiches gilt für die Situation im Einzelhandel.

Hier wollen Wirtschaftsförderungsgesellschaft am Mittelrhein mbH (WFG) und Rhein-Mosel-Eifel-Touristik (REMET), die beiden Organisationen des Landkreises Mayen-Koblenz, aktiv unterstützen. Inhaltlich und finanziell. „Vier große Maßnahmen werden abgestimmt ineinandergreifen und unterstützend helfen“, so WFG- und REMET-Geschäftsführer Henning Schröder. 125.000 Euro werden hierfür bereitgestellt.

Wie bereits in 2020 wird die WFG im Rahmen eines „Re-Openings“ Unternehmen aus den Branchen Einzelhandel, Gastronomie und Tourismus finanziell bei der Werbung unterstützen. Konkret wird die Entwicklung von Marketingkonzepten, die Durchführung von Veranstaltungen sowie die Kosten für die werbliche Bekanntmachung im Zuge der Wiederöffnung nach der Corona-bedingten Schließung gefördert. „50.000 Euro stellen wir für 2021 bereit“, so Schröder. Antragsberechtigt sind Unternehmen, Unternehmensvereinigungen bzw. -kooperationen sowie Institutionen. Im Falle von Anträgen, die durch Unternehmen gestellt werden, müssen mindestens zwei Unternehmen oder Einrichtungen an der Marketingmaßnahme beteiligt sein. Der Fördersatz liegt bei 40 Prozent und ist auf eine maximale Förderhöhe bis 2.500 Euro pro Antrag begrenzt. „Die Erfahrungen aus dem Programm in 2020 haben uns gezeigt, dass die Anforderungen zur Inanspruchnahme nicht zu anspruchsvoll sein sollten. So war ein wesentlicher Hemmschuh für die Antragstellung im letzten Jahr die Voraussetzung, dass sich mindestens fünf (unabhängige) Partner für die Beantragung bzw. Durchführung der Maßnahme zusammenfinden“, so Schröder weiter. Diese Voraussetzung wurde für 2021 daher deutlich vereinfacht.

„Weit weg – ganz nah“ – unter diesem Slogan wurde in 2020 gemeinsam von der Stadt Koblenz und der Region eine Werbekampagne auf die Beine gestellt und in den Monaten Juli / August / September 2020 mit fast 300.000 Euro Budget deutschlandweit für die Region als Reiseziel geworben – auf großformatigen bundesweiten Plakaten, über social-media und im Rahmen eines Gewinnspiels. Die touristischen Sehenswürdigkeiten der Region wurden international bekannten Highlights gegenübergestellt, zum Beispiel Mosel statt Arizona (Moselschleife gegen Grand Canyon). Aus den großformatigen bundesweiten Plakaten resultierten in 2020 mehr als 49 Millionen Kontakte und über Anzeigen rund 6,8 Mio. Auflagen. „Die erfolgreiche Werbekampagne wird 2021 weiterentwickelt, um zusätzliche Motive erweitert und in ihrer Reichweite erhöht – und Mayen-Koblenz ist intensiver dabei“, so Michael Schwippert, stellvertretender Geschäftsführer der REMET.  Konkret mit dem Geysir Andernach, der Burg Eltz, der Sayner Hütte, den Traumpfaden, dem Laacher See und der Mayener Genovevaburg. Die Kampagne mit großflächigen Plakaten in vielen deutschen Großstädten spricht das Fernweh der Gäste an und verspricht Linderung dessen ganz in der Nähe.  „Wir arbeiten seit Jahren eng und partnerschaftlich mit den Koblenzer Kollegen zusammen. Daher haben wir direkt unsere Zustimmung für eine gemeinsame Werbung in 2021 erteilt, so Schwippert. Auch wird die REMET einen attraktiven Hauptpreis für das Gewinnspiel zur Verfügung stellen.

50.000 Euro lässt sich der Landkreis mit seinen Organisationen diese Kampagne kosten. „Das ist gut angelegtes Geld“, so WFG-Chef Henning Schröder, „um trotz Pandemiezeiten ein begehrtes Urlaubsziel der Deutschen zu bleiben“.

Im Januar 2022 wird zum 10. Mal das gemeinsame Traumpfade- und Traumpfädchen- Gastgeberverzeichnis erscheinen, welches auf 2 Jahre ausgelegt ist. Ziel ist es, möglichst vielen Gastgebern einen Eintrag zu ermöglichen. Neben dem gedruckten Verzeichnis (Auflage 25.000), werden die Gastgeber in dem „Interaktiven Tourenplaner“ und somit auch in der Traumpfade-App aufgenommen. „Wir möchten es den MYK-Gastbetrieben in deren schwerer Corona-Zeit finanziell erleichtern, dabei zu sein“, so WFG- und REMET-Geschäftsführer Henning Schröder. Durch die Gewährung einer einmaligen Förderung der Gastbetriebe soll eine umfassende Einbindung möglichst vieler Betriebe sichergestellt werden. Die Förderung der WFG soll in Höhe von 50 Prozent der Werbungskosten des jeweiligen Betriebes in Abhängigkeit der Anzeigengröße erfolgen. Der Zuschuss beträgt bei einer 1/3 Seite 117,50 Euro bei einer 2/3 Seite 197,50 Euro und bei einer Seite 302,50 Euro pro Unternehmen. Hierfür stellt die WFG in 2022 ein Budget von 25.000 Euro zur Verfügung.

„Von Seiten unserer Gastbetriebe kam nach dem letzten Lockdown der Wunsch auf, die touristische Saison zu verlängern und das Thema Sicherheit aufzugreifen, so Henning Schröder. Im Gespräch mit Gastronomen wurde deutlich, dass die Kommunikation von Sicherheit und Wohlfühlen in der Gastronomie ein wichtiges Anliegen ist. Zu diesem Zweck hat die WFG in 2020 vier Videos produzieren lassen in denen auch der Liefer- und Abholservice thematisiert wird. Auch in diesem Jahr werden weitere Videos folgen. Hier werden die Hygieneregeln zwar noch Thema sein, stehen aber nicht mehr an erster Stelle. Vielmehr wird die Region mit ihren Sehenswürdigkeiten und möglichen Aktivitäten im Vordergrund stehen.

„Mit dem aktuellen vier Maßnahmen umfassenden Re-Openingprogramm geben wir eine Vitaminspritze in Gastbetriebe und Einzelhandel. Dieser Energieschub wird gemeinsam mit Impfungen und Testungen weitere Zuversicht verbreiten“, so Henning Schröder abschließend.

Weitere Infos unter www.wfg-myk.de und www.remet.de

Kaiser-Wilhelm-Denkmal wird vermessen

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Das Denkmal von Kaiser Wilhelm am Deutschen Eck wird im Zeitraum von Dienstag, 25. Mai bis Donnerstag 27. Mai vermessen. Dazu setzt das Amt für Stadtvermessung und Bodenmanagement seine Drohne ein. Geplant sind 2 bis 3 Einsätze des Fluggerätes, die etwa 1 bis 2 Stunden dauern können. Entscheidend für die Flüge ist das Wetter an den genannten Tagen.
Zur Sicherheit wird der mosel- und rheinseitige Zugang zum Deutschen Eck und zum Denkmal in den genannten Zeiträumen während des Drohnenaufstiegs abgesperrt.

Stadtbibliothek geöffnet

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Auch die Stadtbibliothek Koblenz hat am heutigen Freitag für die Ausleihe von Medien wieder geöffnet.
Lesen, Lernen oder einfach nur Verweilen in der Stadtbibliothek Koblenz? Das ist aber noch nicht möglich. Die Nutzungszeit in der Bibliothek ist auf 45 Minuten begrenzt. Nutzende benötigen aber keinen Termin und keinen negativen Test. Vorläufig bleiben die Arbeitsräume und die Computerplätze mit Internetzugang sowie das Lesecafé gesperrt. Aber das Lesen der Tages- und Wochenzeitungen ist nach Registrierung wieder möglich. Der kostenfreie Medienbestellservice für Selbstabholende (Bib-to-go) wird erst einmal weitergeführt.
Aufgrund der Verordnungen zur Bekämpfung des Corona-Virus müssen die Nutzenden und das Personal jedoch weiterhin Beschränkungen und wichtige Hygieneregeln zum Infektionsschutz beachten. Der Kundenservice ist telefonisch unter 0261/1292626 oder 0261/1292621 erreichbar.

Infos auch unter: www.stb.koblenz.de

895 aktive Corona-Fälle in MYK und Koblenz

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KREIS MYK. Es gibt insgesamt 21 neue positiv auf das Coronavirus getestete und 54 genesene Personen. Die Anzahl aktiver Corona-Fälle im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes Mayen-Koblenz liegt damit derzeit bei 895:

574 im Kreis MYK und

321 in der Stadt Koblenz.

Für die Regelungen des Bundes-Infektionsschutzgesetzes ist ausschließlich die durch das Robert-Koch-Institut unter https://www.rki.de/inzidenzen veröffentlichte 7-Tage-Inzidenz maßgeblich. Der 7-Tage-Wert beträgt laut RKI aktuell für

  • Mayen-Koblenz: 69,0
  • Koblenz: 66,6

Weiterführende Statistiken und Auswertungen zu einzelnen Städten, Verbands- und Ortsgemeinden findet man unter www.kvmyk.de/coronastatistiken

Die Corona-Ambulanz und das Schnelltestzentrum in der Weiersbachhalle (In der Weiersbach, 56727 Mayen) in Mayen haben folgende Öffnungszeiten:

Montag                        11 bis 15 Uhr

Dienstag bis Freitag     12 bis 14 Uhr

Samstag                      10 bis 12 Uhr

Die Corona-Ambulanz in Koblenz (CGM Arena, Jupp-Gauchel-Straße 10, 56075 Koblenz) ist von Montag bis Samstag von 9 bis 12 Uhr geöffnet.

Das Schnelltest-Zentrum an der Koblenzer CGM Arena hat folgende Öffnungszeiten:

Montag bis Freitag       8.30 bis 17.30 Uhr

Samstag                      14.30 bis 17.30 Uhr

Schnelltestzentren und -stellen in der Nähe finden man online unter https://corona.rlp.de/de/testen/

Alle Infos zu den Ambulanzen, Hotlines und vielem mehr gibt es im Internet unter www.kvmyk.de/corona

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