Sonntag, 20. Juni 2021

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Brotsommelier testete sich durch 46 Brote

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Bäcker-Innung Rhein-Mosel-Eifel stellte sich freiwilliger Brotprüfung – mit Erfolg

Bei der Bäcker-Innung Rhein-Mosel-Eifel war was gebacken, und zwar etwas sehr Leckeres: Erfreut zeigte sich Brotsommelier Maik Wegner über das, was er zu verkosten bekam. Wie in jedem Jahr fand auch jetzt wieder die traditionelle, freiwillige Brotprüfung statt, veranstaltet von der Bäcker-Innung Rhein-Mosel-Eifel rund um Obermeister Frank Klein, der Kreishandwerkerschaft Mittelrhein und dem Deutschen Brotinstitut. Für die Qualitätssicherung von Backwaren zu sorgen, das hat sich das Institut auf die Fahnen geschrieben. Die hiesigen Meisterbäcker machen vor, wie´s geht: Für ihre insgesamt 46 eingereichten Brote gab es viele „sehr gut“ und „gut“, ein Brot konnte nicht prämiert werden.

Im Koblenzer Servicehaus Handwerk fand die Prüfung statt. Leider wegen der Pandemie ausnahmsweise ohne Publikum. Und noch etwas war anders als sonst. Krankheitsbedingt konnte Brotprüfer Karl-Heinz Schmalz dieses Mal nicht testen. Dafür sprang Maik Wegner gerne in die Bresche, ein Brotsommelier, der nicht „nur“ testet, sondern darüber hinaus empfehlen kann, welches Brot zu welcher Speise und welchem Getränk besonders gut passt. Sein Urteil über die Kostprobe in Koblenz: „Gut, sehr gut sogar, ich bin ganz begeistert von dieser Vielfalt.“

Ein Experte wie er muss es wissen. Maik Wegner aus Lennestadt ist Lehrer an der ersten Deutschen Bäckerfachschule Olpe und Bäckermeister. „Jedes Brot hat anders geschmeckt“, berichtet er. Vom Buttertoastbrot über Dinkel- und Schwarz- bis zum Weizenmischbrot, vom Kasten- bis zum runden und vom milden bis zum kräftig-säuerlichen Brot sei alles dabei gewesen. „Die komplette Bandbreite – toll!“

Wie er vorgeht beim Testen? „Eigentlich wie ein kritischer Kunde“, verrät Maik Wegner. Das erste, was dieser wahrnehme, sei das Aussehen des Brotes. Auch er teste die Optik. Zu Hause angekommen, wird die Leckerei aus der Tüte genommen. Auch der Tester prüft, wie sich das Brot anfühlt. Als nächstes kommt der Anschnitt. Hier werden Kriterien wie Krumenbild, Krustendicke und Verteilung der Poren begutachtet. Schließlich folgen Geruch und Geschmack. Mindestens 90 von 100 Punkten muss ein Produkt erreichen, um mit „gut“ ausgezeichnet zu werden. Bei voller Punktzahl gibt es ein „sehr gut“.

„Obwohl ich nach 30 Proben in der Regel satt bin, spucke ich auch weiterhin nichts aus, das wäre mir einfach zu schade“, schildert Maik Wegner. Um den Geschmack wirklich optimal erfassen zu können, wird zwischen den Proben Wasser getrunken.

Und welches Brot passt nun besonders gut zu einem mittelrheinischen Riesling oder zu einem Bier von hier? Die Empfehlung: Ein mildes Weizen-Vollkorn zum Riesling und ein kräftig gebackenes Roggen-Mischbrot mit vielen Röstaromen zum frisch gezapften Pils - „ein bisschen Butter und Schinken drauf, dann fehlt es einem an nichts mehr.“

Empfehlungen spricht der Tester übrigens auch zu den verkosteten Broten aus, die noch verbessert werden können. So kann der Bäcker sein Produkt weiter optimieren.

An der Prüfung haben folgende Bäckereien teilgenommen:

Bäckerei Hoefer, Koblenz

Bäckerei Jens Gassen, Koblenz

Karl´s Backhaus, Weißenthurm

Vollkornbäckerei Barth, Niederfell

Bäckerei Frank Hilger, Rieden

Bäckerei Gregor Fuhrmann, Cochem

Testergebnisse und Bäcker-Finder sind auf www.brotinstitut.de zu finden.

109 aktive Corona-Fälle in MYK und Koblenz

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KREIS MYK. Es gibt 0 neue positiv auf das Coronavirus getestete und 7 genesene Personen. Die Anzahl aktiver Corona-Fälle im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes Mayen-Koblenz liegt damit derzeit bei 109:

62 im Kreis MYK und

47 in der Stadt Koblenz.

Die Inzidenzen betragen laut Landesuntersuchungsamt für

  • Mayen-Koblenz: 8,4
  • Koblenz: 6,1

Für Maßnahmen des Landes Rheinland-Pfalz nach der gültigen Corona-Verordnung ist die 7-Tage-Inzidenz des Landesuntersuchungsamtes (www.lua.rlp.de)  maßgebend.

Für die Regelungen des Bundes-Infektionsschutzgesetzes (7-Tage-Inzidenz über 100) ist die durch das Robert-Koch-Institut unter https://www.rki.de/inzidenzen veröffentlichte 7-Tage-Inzidenz maßgeblich.

Weiterführende Statistiken und Auswertungen zu einzelnen Städten, Verbands- und Ortsgemeinden findet man unter www.kvmyk.de/coronastatistiken

Schnelltestzentren und -stellen in der Nähe finden man online unter https://corona.rlp.de/de/testen/

Alle Infos zu den Ambulanzen, Hotlines und vielem mehr gibt es im Internet unter www.kvmyk.de/corona

Stadtverwaltung und Radentscheid legen Maßnahmenpaket vor

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Intensive Gespräche und Diskussionen liegen hinter den Beteiligten der Stadtverwaltung und des Radentscheids. Unter dem Motto „Koblenz: In Zukunft besser Radfahren“ haben sich die Fachämter der Stadtverwaltung unter Leitung von Baudezernent Bert Flöck und die Vertretergruppe des Radentscheids sowie unter teilweiser Begleitung des Oberbürgermeisters David Langner über die wesentlichen Grundzüge eines zukunftsorientierten Radverkehrs in Koblenz verständigt.
Wie beide Seiten einheitlich berichten, fanden die Gespräche durchweg in konstruktiver und wertschätzender Art und Weise statt, so dass beim Abschlusstermin am 16.06.2021 ein Paket geschnürt werden konnte, bei dem beide Parteien der Meinung sind, dass dadurch der Radverkehr in Koblenz deutlich vorankommt.
Der intensive und zeitlich anspruchsvolle Prozess - die Auftaktveranstaltung fand am 08.04.21 statt - konnte gelingen, weil mit Marion Gutberlet vom Büro Sweco eine externe Moderatorin durch den Diskussionsprozess führte.
Ergebnis sind Vereinbarungen und Strategien, die sich auf die verschiedenen Aspekte eines zukunftsorientierten Radverkehrs beziehen. Entsprechend der einzelnen Themenschwerpunkte in den vier Gesprächsrunden beinhalten sie Maßnahmen und Ziele bei der Entwicklung des Radverkehrsnetzes, der Unterhaltung und Qualität der Radwege, der ergänzenden Ausstattung wichtiger radrelevanter Infrastrukturen oder der Öffentlichkeitsarbeit. Zur besseren zeitlichen Orientierung und Priorisierung wurden alle Maßnahmen den drei Zeithorizonten 2022, 2024 und 2027 zugeordnet. Spätestens 2027 soll Koblenz dann über ein durchgängiges Radverkehrsnetz verfügen, auf dem sich Radfahrende sicher und zielorientiert bewegen können.
Nicht immer reichte die Zeit in den Gesprächen, um alle Themen im Detail zu diskutieren und finale Aussagen festzulegen. Zu vielschichtig und rechtlich anspruchsvoll sind manche Aspekte, die bei der Planung und Umsetzung zu beachten sind.
Dennoch wurde eine umfassende textliche Zusammenstellung erarbeitet, ergänzt um Tabellen und Karten zu verschiedenen Themen, die nun dem Stadtrat am 15. Juli zur Entscheidung vorgelegt werden.
Der Beschluss hätte dann auch Auswirkungen auf die personelle und finanzielle Ausstattung der Stadtverwaltung zur Umsetzung der vereinbarten Ziele und Maßnahmen.
Den begonnenen Austausch über die Sommer hinaus fortzuführen und einzelne Fragestellungen projektbezogen weiter zu diskutieren, haben sich beide Parteien ebenfalls verständigt und als Vereinbarung niedergeschrieben. Man ist sich einig, die Sofortmaßnahmen für eine Verbesserung der Radinfrastruktur zu intensivieren und einige wichtige Radverbindungen in der Innenstadt möglichst kurzfristig nach verkehrsrechtlicher Überprüfung schritt- und auch probeweise zu entschärfen und die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer zu erhöhen.
Der Zukunftsplan ersetzt und konkretisiert damit die wesentlichen Ziele und Forderungen des Radentscheids, der bei Zustimmung des Stadtrates sein Bürgerbegehren zurücknimmt, aber weiterhin eine aktive Rolle in der Umsetzung der Maßnahmen einnimmt.

Ausbau Wallersheimer Weg

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Das Tiefbauamt der Stadt Koblenz teilt mit, dass die Bauarbeiten zum Ausbau des Wallersheimer Weges im Fördergebiet „Soziale Stadt Neuendorf“ am 28.06.2021 starten. Die Baumaßnahme wird vom Bund als auch dem Land RLP gefördert. Derzeit ist davon auszugehen, dass die Straßenbauarbeiten Ende des Jahres 2022 abgeschlossen sein werden.

Der Ausbauabschnitt befindet sich im Stadtteil Koblenz-Wallersheim und Neuendorf am Rande des Quartiers „Weiße Siedlung“, zwischen der Hans-Bellinghausen-Straße und der Herberichstraße. Zusätzlich erfolgt eine Asphaltdeckenerneuerung zwischen dem Wallersheimer Kreisel und dem Ausbauanfang.

Vorgesehen ist der Ausbau des Wallersheimer Weges auf einer Länge von ca. 575 m. Die Gesamtausbaubreite variiert zwischen 22 und 32m und gliedert sich je Seite in Gehweg, Parkstreifen, Schutzstreifen für Radfahrer und einem Kraftfahrstreifen auf. Während der linke Fahrbahnstreifen voll ausgebaut wird, soll der rechte auf vorhandenem Unterbau erneuert werden. Der Straßenkörper erhält zudem eine durchgehend begrünte Mittelinsel mit hochstämmiger Baumbepflanzung. Hierdurch wird der Kraftfahrzeugverkehr in beiden Fahrtrichtungen voneinander getrennt. Die vorhandenen Querungsstellen für Fußgänger werden baulich angepasst. Weiterhin ist beabsichtigt, die ÖPNV-Bushaltestellen barrierefrei auszubauen. Zur Ausleuchtung der Gehwege sind beidseitig neue Beleuchtungsmaste mit LED Leuchtköpfen vorgesehen.

Im Zuge der Straßenbauarbeiten werden auch vorhandene Ver- und Entsorgungsleitungen von Versorgungsunternehmen erneuert. Ein Gasversorger wird in Teilbereichen eine Gas-Niederdruckleitung ausbauen und außer Betrieb nehmen. Je nach Tiefenlage muss zusätzlich eine Gas-Hochdruckleitung tiefer gelegt werden. Weiterhin wird eine bestehende Stromleitung ausgebaut und durch ein neues Mittelspannungskabel ersetzt. Ein Telekommunikationsunternehmen wird, im Rahmen des Ausbaus Leerrohre für deren Telekommunikationsleitungen im Gehweg mit verlegen. Weiterhin ist beabsichtigt eine defekte Glasfaserleitung punktuell zu reparieren.

Aufgrund der Ausbaulänge und der hiermit einhergehenden zeitlichen Verkehrseinschränkungen ist die Durchführung der gesamten Baumaßnahme in sechs Bauabschnitten vorgesehen. Grundsätzlich werden die Arbeiten unter halbseitiger Sperrung des Durchgangsverkehrs durchgeführt. Somit wird zu jeder Zeit mindestens ein Einbahnstraßenverkehr, in eine Fahrtrichtung aufrechterhalten. Die gesperrte Fahrspur wird entsprechend umgeleitet. Für die Bauphasen 1 bis 3 erfolgt die Verkehrsumleitung über die Werner-von Siemens-Straße und Andernacher-Straße. Für die sich anschließenden Bauphasen 4 bis 6 erfolgt die Umleitung in entgegengesetzter Fahrtrichtung. Baufelder welche bereits baulich fertiggestellt sind, werden für den Fahrzeugverkehr wieder freigegeben. Rad- als auch Fußverkehr werden während den Bauarbeiten auf den gegenüberliegenden Straßenseiten mitgeführt. Entsprechende Umleitungen werden ausgeschildert.

Die vorhandene Umleitungsstrecke wird die Andienung von Lieferanten, Spediteure aber auch für Katastrophenfahrzeuge, Ambulanzen, Feuerwehren, Städtische Müllabfuhr usw. sicherstellen.

Die Stadt Koblenz bitten um Verständnis, dass baubedingte Behinderungen als auch Sperrungen von Grundstückszufahrten temporär entstehen. Selbstverständlich wird versucht, dies auf ein Minimum zu beschränken.

Vorerst keine Corona-Fallzahlen mehr an Wochenenden

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Kreisverwaltung und Gesundheitsamt passen Arbeitszeiten an derzeitigen Eingang positiver Befunde an

KREIS MYK. Nachdem sich die Corona-Fallzahlen im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes Mayen-Koblenz erfreulicherweise positiv entwickelt haben und nunmehr konstant niedrig sind, stellt das Corona-Lagezentrum im Kreishaus bis auf Weiteres seinen Dienst an Wochenenden ein. Das bedeutet auch, dass von diesem Wochenende an samstags und sonntags keine Corona-Fallzahlen mehr für den Landkreis Mayen-Koblenz und die Stadt Koblenz publiziert werden. Um auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein, hat die Kreisverwaltung jedoch eine schnelle Einsatztruppe ins Leben gerufen, die kurzfristig flexibel reagieren kann, sofern es zu steigenden Corona-Zahlen oder Ausbrüchen kommt. Damit sind, sofern erforderlich,  ein spontaner Dienst und die kurzfristige Information der Bevölkerung an Wochenenden sichergestellt.

„Mit der Aussetzung der Wochenendeinsätze reagieren wir insbesondere auch auf die derzeitigen Eingänge positiver Befunde. Die vergangenen Wochen haben gezeigt, dass die Befunde positiver Corona-Tests überwiegend von Montag bis Freitag im Kreishaus eingehen, da an Wochenenden meist nur noch wenige Testungen in den Corona-Ambulanzen stattfinden“, erläutert Landrat Dr. Alexander Saftig. Angesichts der derzeit übersichtlichen Situation ist der Kreischef froh, dass den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Corona-Lagezentrums, die seit mehr als einem Jahr – zuletzt mit wichtiger Unterstützung durch die Bundeswehr und Containment-Scouts – unermüdlich auch an Wochenenden und Feiertagen im Einsatz waren, wieder freie Wochenenden zur Erholung zur Verfügung stehen.

Die wenigen positiven Befunde, die derzeit an Wochenenden eingehen, werden unmittelbar am Montag früh abgearbeitet. Da die Daten anschließend mit entsprechendem Befunddatum an das Landesuntersuchungsamt übermittelt und rückwirkend in die Statistik eingepflegt werden, ist sichergestellt, dass es keine negativen Auswirkungen auf die Inzidenzen für den Kreis MYK und die Stadt Koblenz hat. Fragen, die per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. gestellt werden, werden ebenfalls unmittelbar zum Wochenanfang beantwortet.

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