Montag, 21. Oktober 2019

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Landkreis Mayen-Koblenz auf dem Weg in die Gigabit-Gesellschaft

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Innogy bringt Glasfaseranschlüsse in den ländlichen Raum

KREIS MYK. Mit einem Spatenstich auf den Solliger Höfen in Kobern-Gondorf ist der Breitbandausbau im Landkreis Mayen-Koblenz durch Innogy gestartet. Bis Ende 2018 werden bisher unterversorgte Gebiete im Landkreis an das schnelle Datennetz angebunden. Die dafür erforderlichen Bauarbeiten sind bereits gestartet. Durch den Einsatz moderner Technologien werden Downloadgeschwindigkeiten bis in den Gigabitbereich pro Sekunde möglich sein. Der Spatenstich in Sollig war der erste von insgesamt drei Spatenstichen, da neben Innogy auch die Telekom und Inexio Baumaßnahmen im Kreisgebiet realisieren.

„Diesen Tag haben wir lange herbeigesehnt. Eine zukunftsfähige Breitbandversorgung ist heute ein knallharter Standortfaktor. Der leistungsfähige Ausbau der Mega- und Gigabitnetze wird die Basis für volkswirtschaftliche Entwicklung und Wohlstand sein. Sie bietet insbesondere dem ländlichen Raum und damit unserer Region enorme Chancen“, freute sich Landrat Dr. Alexander Saftig. Dem schloss sich auch Dr. Lothar Oelert, Leiter der Hauptregion Rheinland-Pfalz der Innogy an: „Es freut mich, dass wir bei diesem geförderten Projekt partnerschaftlich mit dem Landkreis Mayen-Koblenz zusammen arbeiten und beim Bau und Betrieb des Breitbandnetzes unterstützen können. Innogy hat bereits über 600.000 Haushalte in über 300 Gemeinden im ländlichen Raum an das schnelle Internet angeschlossen und verfügt damit über eine hohe Fachkompetenz im Breitbandausbau.“ Bis Ende des Jahres schließt Innogy rund 1.100 Adressen, darunter 130 Gewerbetreibende, im Landkreis an das schnelle Netz an.  Erschlossen werden Kobern Gondorf mit der Ortslage Sollig, Elisabethbrunnen in Mendig, Freilingen, Lasserg, Mayen (Bürresheimer Straße), Metternich, Nettesürsch, Mertloch, Pillig, Siebenbach und Virneburg sowie das Gewerbegebiet „Im Gohl“ in Polch,

So wie bei dem Landwirtschaftsbetrieb „Solliger Höfe“ in Kobern-Gondorf, erfolgt der Breitbandausbau bei einer Vielzahl von Aussiedlungen und Höfen in der technisch modernsten Variante: ein Glasfasernetz mit direkter Glasfaseranbindung in das Gebäude.

Projekt für Migranten und Flüchtlinge endet nach drei Jahren

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Nachfolgeprojekt von MiKo-MYK steht in den Startlöchern

KREIS MYK. Das Flüchtlingshilfeprojekt „Migration und Koordinierung im Landkreis Mayen-Koblenz“ (MiKO-MYK) endet nach einer Laufzeit von drei Jahren. Der Erste Kreisbeigeordnete Burkhard Nauroth zog bei der Abschlussveranstaltung ein positives Fazit: „Das Projekt war ein Glücksgriff. Wir haben ein tragfähiges Netzwerk aufgebaut, um Hürden bei der Integration abzubauen.“ Die Nachfolge des Projektes ist bereits gesichert: Ab Juli wurde ein neues Projekt unter dem Namen „ZWO – Zugewanderte integrieren, Wege bereiten, Orientierung geben“ mit einer Laufzeit von zwei Jahren vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge genehmigt.

Zahlreiche ehren- und hauptamtliche Institutionen und Organisationen wurden vernetzt. „Gemeinsam mit 27 Kooperationspartnern wurde einiges auf den Weg gebracht“, so Nauroth.

Mit dem „Netzwerk Flüchtlingshilfen“ wurde eine virtuelle Plattform geschaffen, auf der aktuelle Informationen weitergegeben und abgerufen werden können. Darüber hinaus beteiligte sich MiKo-MYK am „Lotsenhaus für Flüchtlinge“, bei dem zugewanderte Menschen Unterstützung und individuelle Beratung bei der Integration in die Gesellschaft erhalten. Rund 250 Menschen wurden interkulturell geschult, mehr als 100 Vernetzungstermine fanden in den drei Jahren statt. Dazu gehörten auch Seminare für Migranten und Geflüchtete, die vom Rechts- und Verbraucherschutz bis zum Energiesparen reichten.

„Der Weg, den das Projekt MiKo-MYK geebnet hat, kann nun weitergegangen werden“, so Nauroth. Das Projekt ZWO wird ebenfalls, wie MiKo-MYK, aus dem Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds gefördert.

Bei der Abschlussveranstaltung setzte Professor Dr. Magdalena Stülb von der Hochschule Koblenz mit ihrem Vortrag „Kulturelle Diversität. Sicherstellung des Fachkräftebedarfs und Steigerung der Kundenzufriedenheit“ und der Vorstellung einer Fallstudie über eine Pflegeeinrichtung interessante Impulse. Mit dem Konzept dieser Einrichtung sei es gelungen, den Arbeitskräftebedarf im Pflegebereich durch die große Vielfalt der Mitarbeiter zu sichern. Die Integration ausländischer Mitarbeiter stelle jedoch auch einige Anforderungen an die Betriebe, so Stülb.

Bei der anschließenden Podiumsdiskussion ging es um die Frage, ob Zugewanderte langfristig den Bedarf an Fachkräften decken können. Genoveva Bleser von der Firma Bleser Heizung in Plaidt berichtete über ihre positiven Erfahrungen, die sie bei der Ausbildung von Migranten gemacht hatte: „Ohne persönlichen Einsatz geht es nicht, aber im Endeffekt lohnt sich der Aufwand.“ Miguel Vicente, der Beauftragte für Migration und Integration des Landes Rheinland-Pfalz, lobte die vorbildliche Arbeit im Landkreis: „Der Integrationsprozess ist zwar noch lange nicht abgeschlossen, doch der Landkreis Mayen-Koblenz geht mit seinen innovativen Ideen und Projekten die richtigen Wege.

OB besucht Stadtranderholungen

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Mit dem letzten Schultag begannen in der Rhein-Mosel-Stadt wieder zahlreiche Ferienfreizeiten, die mehrere Träger für Koblenzer Kinder im Alter zwischen 6 und 14 Jahren organisieren. Einige der Ferienfreizeiten zu besuchen, hat sich Oberbürgermeister David Langner vorgenommen.

Seine auf mehrere Tage angesetzte Rundreise zu den urlaubenden Schängeln trat Langner nicht mit leeren Händen an: Im Gepäck befanden sich Spielsachen für die Kinder und Schecks für die Veranstalter als symbolische Anerkennung ihres Engagements. Den ehrenamtlichen Betreuern der Ferienfreizeiten dankte er ausdrücklich und es freute ihn, dass viele der heutigen Betreuer einst selbst als Kinder an den Freizeiten teilgenommen hatten.

Bauen, Basteln, Spielen oder einfach nur chillen – die Stadtranderholungen und Ferienmaßnahmen mit ihren vielfältigen Angeboten für die Ferientage machen es möglich. Und die jungen Schängel machen in Oster-, Sommer- und Herbstferien eifrig mit, denn für jeden von ihnen ist ein passendes Angebot dabei.

"Die Ferienfreizeiten sind gerade für berufstätige Eltern ein ganz wichtiger Beitrag zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf, und bieten den Koblenzer Kindern tolle Ferientage", findet OB Langner.

„Wissen was geht!“ gestartet

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KREIS MYK. Seit Beginn der Sommerferien läuft das Projekt „Wissen was geht!“ der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises Mayen-Koblenz (WFG). Schüler haben in den Sommerferien die Möglichkeit, sich direkt bei Unternehmen über die dortigen Ausbildungsmöglichkeiten zu informieren. Es gibt bei Führungen und Gesprächen mit Auszubildenden Einblicke in das jeweilige Unternehmen. Bisher haben sich mehr als 130 Schüler angemeldet, weitere Anmeldungen sind jederzeit möglich.

Die ersten Betriebsbesuche haben bereits stattgefunden. Die Jugendlichen und die teilnehmenden Betriebe sind vom Angebot begeistert. „Wissen was geht bietet eine gute Möglichkeit, um Betriebe in der Region kennen zu lernen, ganz egal ob für ein späteres Praktikum oder eine Ausbildung“, sagt Paul Kohn, der beim Besuch bei Masa GmbH in Andernach mit dabei war. Ähnlich sieht es auch Vincent Tullius: „Ich habe spannende Einblick in die Ausbildungsberufe erhalten. Ich fand es sehr gut den Azubis über die Schulter zu blicken und selbst das ein oder andere selbst zu probieren.“

Das Projekt richtet sich an Jugendliche zwischen 14 und 19 Jahren, die erste Kontakte mit der Arbeitswelt knüpfen möchten. Insgesamt sind pro Schüler drei Unternehmensbesuche möglich. Unter anderem stehen noch Firmenbesuch bei der Zahnarztpraxis Dr. Dortmann in Mülheim-Kärlich am 17. Juli 2018, der Jungbluth Firmengruppe in Kruft am 25. Juli 2018 und beim Malerfachbetrieb Klein in Mendig am 1. August 2018 an.

Anmeldung und weitere Infos zu den Terminen unter www.wfg-myk.de oder bei Annika Dietel, Telefon 0261/108-447, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Blutspende hilft Leukämiepatienten

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Stefan-Morsch-Stiftung und der DRK Blutspendedienst suchen im Juli gemeinsam Lebensretter im Kreis Mayen-Koblenz

„Blutspender helfen Leukämiepatienten“ unter dieser Überschrift rufen der DRK-Blutspendedienst West sowie die Stefan-Morsch-Stiftung, Deutschlands älteste Stammzellspenderdatei, zur Blutspende und zur Typisierung auf. Gemeinsam mit den DRK Ortsvereinen will man darauf aufmerksam machen, wie durch Blutspenden und Stammzellspenden das Leben von Krebspatienten gerettet werden kann. Im  Juli heißt es deswegen im Kreis Mayen-Koblenz: „Lebensretter gesucht!“ Ziel ist es, vor allem junge Menschen zur Blutspende zu motivieren und sich als Stammzellspender für Leukämie- und Tumorkranke bei der Stefan-Morsch-Stiftung registrieren zu lassen. Die exakten Termine sind:

Donnerstag, 19. Juli, 12:00 bis 17:00 Uhr, 56068 Koblenz, Zentralplatz

Freitag, 27. Juli, 16:30 bis 20:00 Uhr, 56729 Ettringen, Gemeindehaus, Kreuzstr. 8

Warum kooperiert die Stefan-Morsch-Stiftung mit dem DRK? Der überwiegende Teil der Empfänger von Bluttransfusionen sind heute Patienten mit bösartigen Erkrankungen: Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die beispielsweise an Blutkrebs (Leukämie) erkrankt sind. Dies hängt neben der eigentlichen Erkrankung insbesondere mit der modernen Chemotherapie zusammen. Diese Chemotherapie führt in vielen Fällen zu einer vorübergehenden kompletten Unterdrückung der körpereigenen Blutbildung im Knochenmark (Aplasie). Daher sind Patienten in diesen kritischen Behandlungsphasen auf lebenswichtige Blutübertragungen angewiesen. Viele moderne und heilende Behandlungsverfahren, gerade im Kampf gegen Krebs, können nur durchgeführt werden, wenn für diese Patienten genügend Blut zur Verfügung steht. So helfen Blutspenden auch über die Wartezeit hinweg, die es dauert, um beispielsweise einen passenden Stammzellspender zu finden, wenn eine Transplantation erforderlich ist.

Jährlich erkranken allein in Deutschland rund 11 000 Menschen an Leukämie. Oft reichen Bestrahlung und Chemotherapie nicht aus, um den Blutkrebs zu besiegen. Dann ist die Transplantation von Knochenmark oder Blutstammzellen eines gesunden Spenders für die Patienten die letzte Hoffnung auf Heilung. Deshalb kann jeder Blutspender mit der Typisierung gleich zweimal zum Lebensretter werden. Unter dem Motto „1 mal Stechen, 2 mal Helfen“ bekommen Blutspender, die sich typisieren lassen wollen, einfach ein Röhrchen Blut (knapp einen Fingerhut voll) zusätzlich abgenommen. Dieses Röhrchen geht dann zur Analyse ins Labor der Stefan-Morsch-Stiftung. Die Gewebemerkmale werden dort registriert und pseudonymisiert an das deutsche Zentralregister der ZKRD in Ulm weitergegeben, wo sie für weltweite Suchanfragen zur Verfügung stehen.

Als Stammzellspender kann sich jeder gesunde Erwachsene ab 18 Jahre bis 40 Jahre kostenlos registrieren lassen. Mit dem Einverständnis der Eltern kann man sich bereits ab 16 Jahren typisieren lassen. Die Eltern sollten dann die Einverständniserklärung mit unterschreiben. Über die Ausschlusskriterien kann man sich im Vorfeld unter www.stefan-morsch-stiftung.de informieren. So muss man mindestens 50 Kilo wiegen, ähnlich wie bei der Blutspende.

Bei der Blutspende sind jedoch die Altersgrenzen anders. Denn hier muss man mindestens 18 Jahre alt sein. Neuspender dürfen nicht älter als 68 Jahre sein.

Für alle, die mehr über die Blutspendetermine mit Typisierungsaktion in Wohnortnähe wissen wollen, hat der DRK-Blutspendedienst West im Spender-Service-Center eine kostenlose Hotline geschaltet. Unter 0800 -11 949 11 werden montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr alle Fragen beantwortet. Weitere Informationen erhält man auch im Internet unter www.blutspendedienst-west.de.

Informationen zur Stammzellspende und zum Thema Stammzellspende und Typisierung finden Interessierte unter www.stefan-morsch-stiftung.de. Oder über die gebührenfreie Hotline der Stefan-Morsch-Stiftung (0800/ 76 67 724)

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