Samstag, 22. Februar 2020

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Kreislaufwirtschaft plant Umzug

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Mietvorvertrag für neuen Standort auf der Zentraldeponie unterschrieben

KREIS MYK. Die Kreislaufwirtschaft Mayen-Koblenz, die aktuell noch im Kreishaus in Koblenz untergebracht ist, wird in Zukunft  auf dem Gelände der Zentraldeponie Eiterköpfe in Ochtendung ihr neues Zuhause finden. Landrat Dr. Alexander Saftig und Burkhard Nauroth, Verbandsvorsteher des Abfallzweckverbandes Rhein-Mosel-Eifel (AZV), unterschrieben den dafür erforderlichen Mietvorvertrag. Mit den Bauarbeiten soll Anfang 2019 begonnen werden.

„AZV und Kreislaufwirtschaft arbeiten heute schon hervorragend zusammen. Um diese Zusammenarbeit noch weiter zu optimieren, ist der Umzug der Kreislaufwirtschaft vom Kreishaus nach Ochtendung der nächste logische Schritt. Unser Ziel, die Stärkung des gemeinsamen Arbeitens sowie die Verbesserung von Struktur, Aufbau, Qualität und Effektivität treiben wir damit weiter aktiv voran“, sind sich Saftig und Nauroth einig. Verwaltung und Logistik des AZV sind bereits seit 2016 auf dem Gelände der Zentraldeponie zwischen Ochtendung und Plaidt angesiedelt. Durch einen Umzug der Kreislaufwirtschaft Mayen-Koblenz an den Standort des AZV wird dieser als abfallwirtschaftliches Zentrum weiter ausgebaut. „Gleichzeitig werden mit dem Umzug im Kreishaus dringend benötige Büroflächen für andere Bereiche frei“, freut sich der Landrat.

Altstadtbewohner müssen entlastet werden

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Die Emissionen durch Fahrgastschiffe am Peter-Almeier-Ufer von Kilometer 0,580 bis Kilometer 1,013 in Koblenz sind leider immer wieder Gegenstand der Diskussionen im Stadtteil.

Denny Blank und Fritz Naumann vom SPD-Ortsverein Altstadt-Mitte: „Wir sehen eine Vielzahl von Problemen, die der Schiffstourismus gerade in diesem Bereich mit sich bringt. Die Belastung muss auch durch zusätzliche Anlegestellen in anderen Stadtteilen verteilt werden.“ Über die Sinnhaftigkeit dieses Tourismus kann man geteilter Meinung sein. Aber die Rahmenbedingungen müssen so geändert werden, dass Reedereien und Anwohnende damit leben können. Zu einer erhöhten Beschwerdehäufigkeit führen leider immer wieder Veranstaltungen auf dem Oberdeck der Schiffe. Hier muss die Nutzungsvereinbarung fortgeschrieben werden, dass analog der Außenbewirtung bei Gastronomen in der Altstadt diese Festivitäten nach 23 Uhr bzw. 24 Uhr untersagt bzw. nach innen verlegt werden.

Was für Besitzer von Gasstätten hinnehmbar ist, muss auch für Besitzer von Fahrgastschiffen umsetzbar sein. Des Weiteren muss auch nach Auffassung der Sozialdemokraten die Nutzungsvereinbarung hinsichtlich der zeitlichen Einschränkungen für die Anlege- und Ablegevorgänge neu geregelt werden. Von pauschal derzeit 6 bis 22 Uhr ist die Forderung von Betroffenen und der SPD die Zeit von 8 bis 22 Uhr an Sonn- und Feiertagen umzusetzen. Es gibt natürlich noch viele Ding die rund um die Fahrgastschiffe am Peter-Altmeier-Ufer zu bearbeiten sind. „Jedoch werden wir die zwei angesprochenen Probleme gegenüber der Verwaltung darstellen“, so Denny Blank und Fritz Naumann vom SPD-Ortsverein Altstadt-Mitte.

Koblenzer Langzeitarbeitslose verhelfen weltweit Menschen wieder zum richtigen Sehen

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Der Koblenzer Oberbürgermeister David Langner informierte sich bei einem Besuch in Moselweiß über ein einzigartiges Projekt des  Jobcenters mit der Firma Best gGmbH: Beim „Brillenprojekt“ werden ausgediente Brillen wieder aufgearbeitet und weltweit bedürftigen Menschen zugänglich gemacht. 32 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die vom Koblenzer Jobcenter finanziert werden, bearbeiten die Brillen und sorgen unter Anleitung von Fachleuten wie dem Koblenzer Optikermeister Carlo Wagner und Anleitern der Firma Best dafür, dass ausschließlich Sehhilfen erster Wahl weltweit zum Versand kommen. Im Jahr 2018 wurden rund 273.000 Brillen zur Bearbeitung erfasst und über 12.000 bereits in alle Welt versendet.

Foto: Brillenprojekt der Best gGmbH: (v.l.n.r.) Augenoptikermeister Carlo Wagner und Best-Geschäftsführer Werner Bleidt erklären dem Koblenzer OB die einzelnen Arbeitsschritte.

Mediation – Konflikte kreativ und konstruktiv lösen

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Fernstudium Mediation – integrierte Mediation: Info-Veranstaltung am 5. Januar 2019

Koblenz. Am Samstag, den 05. Januar 2019 lädt das zfh – Zentrum für Fernstudien im Hochschulverbund zu einer ausführlichen Informationsveranstaltung zum Fernstudium Mediation – integrierte Mediation ein. Studiengangsleiter und ehemaliger Richter Arthur Trossen stellt das Mediationsverfahren vor und informiert ausführlich über die berufsbegleitende Ausbildung in Mediation. Alle Interessierten sind herzlich willkommen: um 13:00 Uhr an der Hochschule Koblenz, Konrad-Zuse-Straße 1 in 56075 Koblenz – der Raum wird ausgeschildert.

Mediation – der andere Weg der Konfliktlösung

In einer Mediation geht es nicht darum zu klären wer Recht hat sondern darum, dass die Parteien gemeinsam eine Problemlösung entwickeln. Jede Partei schildert den Streit aus ihrer Sicht. In Gegenwart des Mediators arbeiten die streitenden Parteien die Hintergründe des Konflikts heraus und klären ihre Interessen – der Mediator unterstützt jede Partei dabei die Haltung der Gegenpartei erstmals zu verstehen. Mediation wird daher auch als Vermittlung oder Verstehensvermittlung bezeichnet. Oft werden dabei Übereinstimmungen entdeckt, mit denen vorher niemand gerechnet hätte. Die Parteien werden in die Lage versetzt, eigenverantwortlich und einvernehmlich Lösungen zu erarbeiten.

Mediation spart Zeit und Geld

Oft kommt es in wenigen Sitzungen zur Konfliktlösung – ohne umfangreichen Schriftverkehr und ohne zweite Instanz. Bei höheren Streitwerten ist eine Mediation erheblich kostengünstiger als herkömmliche Verfahren über mehrere Instanzen.

Im Fernstudium Mediation – integrierte Mediation erwerben die Studierenden berufsbegleitend die Fähigkeiten und Methoden, um eine Mediation durchzuführen. Die Wissensvermittlung erfolgt zum einen mittels didaktisch gut aufbereiteter Studienbriefe. Das  theoretische Wissen setzen die Teilnehmen in den Präsenzphasen praktisch um und erfahren hier in Rollenspielen hautnah wie eine Mediation funktioniert.

Die Absolventen des Fernstudiums erhalten nach einem Semester ein Hochschulzertifikat der Hochschule Darmstadt mit dem Titel Mediator* (1-Stern-Mediator). Mit dem 2. Semester (2-Sterne-Mediator) erfüllen sie die Anforderungen an das Gesetz und dürfen sich zertifizierter Mediator nennen.

Das zfh bietet das Fernstudium in Kooperation mit der Hochschule Darmstadt und dem Verein Integrierte Mediation e.V. an. Fernstudieninteressierte können sich beim zfh online zum Fernstudium Mediation – integrierte Mediation bis zum 15. Januar zum Sommersemester 2019 anmelden: www.zfh.de/zertifikat/mediation/

Abfuhr der Weihnachtsbäume im Januar/Februar 2019

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Der Kommunale Servicebetrieb gibt schon einmal einen Ausblick auf die Zeit nach Weihnachten:

Weihnachtsbaumsammlungen durch den Kommunalen Servicebetrieb Koblenz finden in jedem Stadtteil zweimal statt. Die Termine werden jedes Jahr im Abfallkalender unter dem jeweiligen Stadtteil veröffentlicht.

Die Weihnachtsbäume, max. 1,80 m lang, müssen ohne Schmuck, ohne Lametta und ohne Ständer am Abfuhrtag bis spätestens 6.00 Uhr bzw. am Vorabend der Abfuhr frühestens ab 19.00 Uhr an den Straßenrand gelegt werden. Der Kommunale Servicebetrieb Koblenz bittet die Bevölkerung keinen sonstigen Grünschnitt dazuzulegen – dieser wird nicht mitgenommen.

Die Termine der beiden Weihnachtsbaum-Straßensammlungen finden sich in in der angehängten PDF-Datei.

Für diejenigen, welche den Termin vergessen haben, besteht die Möglichkeit, den Weihnachtsbaum zur Grünschnittkompostieranlage nach Niederberg zu bringen. Diese befindet sich in der Greiffenklaustraße in Koblenz-Niederberg und hat im Winter (01.11-31.03.) folgende Öffnungszeiten:
Mo. + Do. 8.00 – 12.00 + 13.00 – 15.00 Uhr,
Di. + Fr. von 8.00 – 12.00 + 13.00 – 17.00 Uhr
Mi. + Sa. von 8.00 – 12.00 Uhr.

Bei Fragen steht der Kommunale Servicebetrieb unter den Telefonnummern 129-4518 bzw. 129-4519 zur Verfügung.

Abfuhrtermine Weihnachtsbäume
http://www.koblenz.de/r30/vc_shop/bilder/firma196/181217_abfuhr_weihnachtsbaeume.pdf

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