Samstag, 26. September 2020

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Simmerner Straße wegen Baumfällung halbseitig gesperrt

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Am Samstag, 23. November in der Zeit von 08.00 bis 17.00 Uhr wird die Simmerner Straße halbseitig gesperrt. Grund ist die Fällung eines Baumes mit Standsicherheitsdefizit im Bereich der Hausnummer 86. Der Verkehr wird ampelgeregelt an der Engstelle vorbeigeführt.

Geänderte Öffnungszeiten des Bürgeramtes

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Am Dienstag, 26. November 2019 bleibt das Bürgeramt aufgrund einer Fortbildung der Mitarbeitenden geschlossen.
Am 23. und 30. Dezember 2019 hat das Bürgeramt für Kunden mit Termin von 8 bis 16 Uhr geöffnet. Freitag, 27. Dezember 2019 bleibt das Bürgeramt geschlossen.
In der ersten Januarwoche wird es wegen des zu erwartenden hohen Besucheraufkommens erfahrungsgemäß zu langen Wartezeiten kommen. Bitte berücksichtigen Sie dies bei der Planung Ihres Besuches. Termine können online (unter www.koblenz.de) oder telefonisch (unter der Rufnummer 115 oder 129-7000) vereinbart werden!

Resolution gegen Antisemitismus und judenfeindliche Angriffe

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Einstimmiger Beschluss des Evangelischen Kirchenkreises Koblenz

Koblenz. Der Evangelische Kirchenkreis Koblenz hat bei seiner Synodaltagung am Samstag (16. November 2019) in Koblenz einstimmig beschlossen, sich eine Resolution der Evangelischen Kirchengemeinde Oberwinter gegen Antisemitismus und judenfeindliche Angriffe zu eigen zu machen und diese in allen Gottesdiensten des Kirchenkreises am Buß- und Bettag (Mittwoch, 20. November) abzukündigen sowie sie der Öffentlichkeit kundzutun.

Resolution

Die Synode des Evangelischen Kirchenkreises Koblenz nimmt mit größter Sorge zur Kenntnis, dass in unserem Land in offener und in dreister Form antisemitische und judenfeindliche Angriffe vehement zunehmen. Der bewaffnete Angriff auf eine Synagoge in Halle während des höchsten jüdischen Feiertages Jom Kippur vom 9. Oktober 2019 und weitere Angriffe auf Jüdinnen und Juden in Berlin, das Mobben von jüdischen Schülerinnen und Schülern, antisemitische Schmierereien und NS Symbole auf Grabsteinen und Briefkästen, telefonische Drohungen sowie judenfeindliche Kommentare und antisemitische Lieder im Internet und das Delegitimieren des Staates Israel sind gänzlich unerträglich. Das alles nehmen wir nicht stumm hin!

Wir erinnern als Evangelischer Kirchenkreis Koblenz daran, dass auch durch uns als Evangelische Kirche in kirchlicher Lehre und Liturgie über Jahrhunderte hinweg eine antijüdische Haltung verbreitet wurde, die mit zur Durchsetzung des rassistischen Antisemitismus der Neuzeit beigetragen hat. Dieser gefährlichen Tradition im eigenen Haus haben wir mit dem Synodalbeschluss von 1980 der Ev. Kirche im Rheinland zu Umkehr und Erneuerung des Verhältnisses von Christen und Juden eine deutliche Absage erteilt. Heute bekennen wir: Antisemitismus und Christentum schließen einander aus. Judenfeindschaft in und außerhalb der Kirche sind nicht zu tolerieren. Wer das Judentum schmäht, schmäht uns heute in gleicher Weise. Auch erinnern wir an die Gründungsversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen 1948, der jegliche Form des Antisemitismus als Sünde gegen Gott und die Menschlichkeit verurteilt hat.

Wir fordern unsere Gemeinden auf, allen Formen von antisemitischen Taten und Äußerungen in und außerhalb der eigenen Reihen entgegenzutreten. Wir erinnern auch an die in der Verfassung gewährleistete ungestörte Religionsausübung (Art. 4 Grundgesetz) und appellieren an die verantwortlichen Stellen, jüdische Begegnungsstätten zu sichern.

Wir fordern unsere Bildungseinrichtungen und politisch Verantwortliche auf, auf die Zunahme von Antisemitismus und Judenfeindschaft mit verstärkter Bildung – und Präventionsmaßnahmen zu antworten. In den Schulen, in Gruppen und Kreisen unserer Gemeinden, darf es kein Verdrängen oder Verharmlosen antisemitischer Vorfälle geben.

Wir ermutigen dazu, geeignete Zeichen der Solidarität und der Pflege guter Beziehungen zu jüdischen Nachbarinnen und Nachbarn zu setzen.

Wir wollen uns stärker dafür einsetzen, dass die Mitglieder der jüdischen Gemeinschaften unsere Kirchengemeinden als Orte von spürbarer Solidarität erfahren, in denen ihnen Christinnen und Christen mit Respekt und Anerkennung begegnen.

Resolution: Pfarrer Michael Schankweiler, Synodalbeauftragung Christlich-jüdischer Dialog, Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Oberwinter. Foto: Tillmann Böhme.

Zimmerin Janina gewinnt Instagram-Fotowettbewerb #likemyhandwerk2019

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Wirtschaftsminister Wissing zeichnet Lehrlinge für ihre Foto-Botschaften pro Handwerk aus

KOBLENZ/MAINZ/KIRCHBERG. „Was ich am Zimmererhandwerk schätze? Die Arbeit mit Holz und das man am Abend ganz genau weiß, was man tagsüber geschaffen hat! Da bleibt etwas Dauerhaftes und die Resonanz der Kunden ist schon eine besondere Anerkennung unserer Arbeit“, lautet das klare Plädoyer von Zimmerin Janina Anderson pro Handwerk. Aus dieser Einstellung macht sie kein Geheimnis, sondern nutzt die Möglichkeiten sozialer Medien für einen starken, überzeugenden Online-Auftritt.

Auf Instagram hat sie Fotos ihrer Arbeit und zu ihrem handwerklichen Alltag veröffentlicht, die nun beim Instagram-Fotowettbewerb #likemyhandwerk2019 prämiert wurden. Das rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerium hatte im Rahmen der Woche der Berufsbildung Anfang September gemeinsam mit den Handwerkskammern junge Auszubildende aufgerufen, Fotos von ihrer Ausbildung zu posten, um so bei den Jugendlichen für das Handwerk zu werben.

„Wer kann besser für eine Ausbildung im Handwerk werben, als die Auszubildenden selbst“, sagte Wirtschaftsminister Dr. Volker Wissing bei der Preisverleihung in Mainz. „Ich freue mich über die motivierten Auszubildenden, die uns mit ihren Beiträgen gezeigt haben ‚Schaut her – das ist mein Handwerk. Das macht mir Spaß und das will ich euch zeigen!‘“ Diese Begeisterung steckt an“, so Wissing.

Drei Preisträger wurden nun gekürt, darunter Janina Anderson aus Dudenroth (Hunsrück). Besonders der Hashtag „#diebestewahlmeineslebens“ hat den Wirtschaftsminister beeindruckt, „denn noch deutlicher kann man sich ja nicht zu einer getroffenen Entscheidung bekennen.“

Janina weiß, wovon sie spricht. Denn die 28-Jährige hat bereits eine Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau abgeschlossen. Nun ist sie im ersten Ausbildungsjahr der „besten Wahl ihres Lebens“ und schätzt die tägliche Abwechslung des Berufes, den direkten Kontakt zu den Kunden, „die unserer Arbeit eine hohe Wertschätzung entgegen bringen und auch wissen wollen, wer hinter der Leistung steht. Das ist eine ganz andere Dimension in der Auseinandersetzung mit Leistungen.“

Janina wird im Holzbauunternehmen Ochs aus Kirchberg (Hunsrück) ausgebildet. Das Unternehmen hat sich über die Region hinaus einen erstklassigen Ruf mit außergewöhnlichen wie auch anspruchsvollen Bauten gemacht und kombiniert handwerkliche wie auch gestalterische Spitzenleistungen.

Davon profitiert auch die junge Zimmerin, die ihren Ausbildungsalltag transparent macht und mit ihren positiven Instagram-Nachrichten natürlich auch andere Jugendliche motiviert, sich mit dem Handwerk und seinen Perspektiven auseinander zu setzen. Und auch hier hat Janina eine deutliche Botschaft: nach der Ausbildung möchte sie auf Meisterkurs gehen. „Damit verbinden sich sehr vielfältige Möglichkeiten einer weiteren Karriereplanung und natürlich auch ein hoher Qualitätsanspruch.“ Den Weg dahin können alle mitverfolgen, denn auch weiterhin wird sie ihre Foto-Nachrichten online stellen.

Auch der Ausbildungsbetrieb ist stolz auf die Auszeichnung der Auszubildenden und wird Janina die künftige Instagram-Präsentation übertragen. So profitieren beide: Janina erlernt hier ihr Handwerk, Holzbau Ochs stellt sich dort vor, wo insbesondere Jugendliche online sind und nutzt die Möglichkeiten der likemyhandwerk-Preisträgerin.

Mehr Informationen zum Wettbewerb „#likemyhandwerk“ bei der HwK Koblenz, Pressestelle, 0261/ 398-161, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Koblenz-Truck wirbt für Rhein-Mosel-Stadt

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(15.11.2019) Auf den Autobahnen im In- und Ausland unterwegs ist ab sofort der „Koblenz-Truck“ der Spedition TET. Deren Fahrer Kevin Kirchschlager hatte vor ein paar Monaten die Idee, „seinen“ Lkw mit Werbung für die Stadt Koblenz bedrucken zu lassen. Er übermittelte diese Idee an Oberbürgermeister David Langner. Dieser zeigte sich begeistert und vermittelte an die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Koblenz, sowie die Koblenz-Touristik.

Gestern, im Rahmen des Wirtschaftsempfangs der Stadt Koblenz, wurde nun der mit Unterstützung durch die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Koblenz und die Koblenz-Touristik fertiggestaltete TET-Lastzug präsentiert. Es handelt sich um einen Lkw samt Anhänger, auf welchen sich ein spektakuläres Motiv des abendlichen Koblenz zeigt. Auch das Logo der Stadt „Koblenz verbindet.“, sowie das Hashtag #visitkoblenz zieren die Außenseiten des Gespanns.

Die Stadt Koblenz kann sich jetzt über eine zusätzliche attraktive und sehr mobile Werbung freuen oder wie es Oberbürgermeister David Langner ausdrückte: „Der Koblenz-Truck bringt die Schönheit und Anziehungskraft unserer Stadt auf die Straßen Europas.“

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