Samstag, 11. Juli 2020

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Geländerreparatur an der B 9 Höhe Moselring

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Am kommenden Freitag, 16. August beginnen Reparaturarbeiten in der Nähe des Moselrings am Geländer das die B 9-Fahrstreifen Richtung Boppard von den in der Tieflage geführten Gegenfahrbahnen trennt. Das Geländer wurde durch einen Unfall  beschädigt und muss nun auf einer Länge von 14 m ausgetauscht werden.
Um die Arbeiten unter Beachtung der Sicherheitsvorschriften durchführen zu können, wird sowohl Stadtaus- und einwärts der jeweils linke Fahrstreifen eingezogen und eine Geschwindigkeitsbegrenzung verfügt.
Die Arbeiten beginnen am 16. August gegen 18.00 Uhr und sollen bis Sonntagnachmittag, 18. August abgeschlossen sein.
Das Brückenbauamt bittet die Verkehrsteilnehmer um Verständnis und erhöhte Aufmerksamkeit im Baustellenbereich.

Die Regenbogenfahne weht am Koblenzer Rathaus

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Am 16. und 17. August 2019 wird in Koblenz der Christopher Street Day gefeiert – einerseits Festtag, vor allem aber Gedenk- und Demonstrationstag gegen Diskriminierung von Menschen mit einer anderen sexuellen Identität.
Seinen Ursprung hat der Christopher Street Day in einer gewalttätigen Razzia der Polizei in der Stonewall Bar in der Christopher Street in New York am 28. Juni 1969. Seither wird dort alljährlich am letzten Samstag im Juni mit einem Straßenumzug dieses Jahrestages gedacht.
Mittlerweile feiern Menschen auf der ganzen Welt den Christopher Street Day (CSD) und werben so für Gleichstellung, Toleranz und Akzeptanz. Bei uns in Koblenz findet er traditionell am dritten August-Wochenende statt mit einem breitgefächerten Veranstaltungsprogramm. Koblenz ist eine Stadt der Vielfalt. Sie ist geprägt von unterschiedlichen Lebensformen und -weisen, die unsere Gesellschaft bereichern. Auch Menschen mit einer anderen sexuellen Orientierung und geschlechtlichen Identität sind hier zu Hause.
Mit dem Hissen der Regenbogenfahne am Koblenzer Rathaus anlässlich des CSD zeigt die Stadt Koblenz – allen voran Oberbürgermeister David Langner – die Verbundenheit und Unterstützung mit ihnen und macht deutlich, dass Diskriminierung hier keinen Platz hat.

Landkreis hat Vorreiterrolle in der Kindertagespflege

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Kreis Mayen-Koblenz schult 13 Tagespflegepersonen

KREIS-MYK. Der erste Qualifizierungskurs nach den neuen Richtlinien des Landes Rheinland-Pfalz für die Zulassung als Kindertagespflegepersonen wurde von dreizehn Absolventinnen erfolgreich abgeschlossen. Aktuell läuft bereits der nächste Qualifizierungskurs mit elf neuen Teilnehmerinnen. Beide Kurse wurden vom Kreisjugendamt in Zusammenarbeit mit den Katholischen Familienbildungsstätten Mayen und Andernach auf Basis eines gemeinsam erarbeiteten und landesweit anerkannten Lehrplans konzipiert.  Im nördlichen Rheinland-Pfalz ist das Kreisjugendamt Mayen-Koblenz damit das erste Jugendamt, das die neuen Landesrichtlinien umgesetzt hat und somit die qualitativ hohen Maßstäbe der neuen Qualifizierung erfüllt.

Um berufstätigen Eltern flexible Betreuungsplätze zur Verfügung zu stellen, ist es enorm wichtig, dass den Eltern neben den institutionellen Betreuungsformen auch Betreuungsmöglichkeiten im Rahmen der Kindertagespflege angeboten werden können. Zurzeit kann das Kreisjugendamt Mayen-Koblenz auf 70 Tagespflegepersonen mit 294 Betreuungsplätzen im Rahmen der Kindertagespflege zurückgreifen.

Die Absolventinnen haben in einer berufsbegleitenden Ausbildung über eineinhalb  Jahre sowohl pädagogische, rechtliche, kommunikative als auch kaufmännische Fachkenntnisse erworben. Ausbildungsbestandteil ist seit 2017 auch ein vierzigstündiges Praktikum bei einer erfahrenen Tagespflegeperson. So können die angehenden Tagespflegepersonen auf ihre anspruchsvolle Arbeit für die Praxis vorbereitet werden.

Im Herbst findet in Andernach die Nachqualifizierung der Tagespflegepersonen statt, die nach dem früheren Richtlinien geschult wurden. Weitere Nachschulungen sind auch in Mayen geplant. Darüber hinaus bietet der Fachdienst Kindertagespflege im Kreishaus Fortbildungsveranstaltungen zu verschiedenen pädagogischen und rechtlichen Themen an.

Weitere Informationen rund um die Ausbildung und Tätigkeit als Tagespflegeperson sowie Bewerbungen für die Teilnahme an zukünftigen Qualifizierungsmaßnahmen bei Dorothee Geishecker, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Telefon 0261/108-164, oder bei Monika Vogel, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Telefon 0261/108-166.

„Mit mir nicht“ – Gemeinsam gegen falsche Polizeibeamte

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Trickbetrüger, die sich als Opfer ältere Menschen aussuchen, treten jüngst immer wieder als falsche Polizeibeamte auf. Allein 2018 registrierte eine spezielle Ermittlungsgruppe rund 2.300 Strafanzeigen im Bereich des Polizeipräsidiums Koblenz. Und in neun Fällen waren die Betrüger 2018 erfolgreich. Sie erbeuteten Geld und Wertsachen im Gesamtwert von etwa 239.000 Euro. Bereits im 1. Halbjahr 2019 wurden dem Polizeipräsidium Koblenz etwa 810 Anrufe gemeldet. Darunter waren 6 Fälle, in denen die Betrüger Beute machten. Der Gesamtschaden beträgt hier rund 107.000 Euro.

Aus diesem Grund hat die Polizei die Kampagne „Mit mir nicht“ gestartet. Stefan Berger von der Polizeiinspektion 1 stellte Oberbürgermeister David Langner die Kampagne im Rathaus vor. Die Polizei will so viele Menschen wie möglich erreichen und über die Vorgehensweise der Betrüger informieren. Es sollen neben der Zielgruppe der Älteren auch Angehörige und Bankmitarbeiter angesprochen werden.

Für die kürzlich gestartete Kampagne hat das Polizeipräsidium Koblenz 6.000 Plakate mit unterschiedlichen Protagonisten und deren Aussagen gedruckt und an die Kommunen im Präsidialbereich verteilt. Mit Kampagnenstart werden die Plakate auch in den Koblenzer Rathäusern zu sehen sein.
Oberbürgermeister Langner begrüßte die Kampagne, denn in Koblenz leben viele ältere Menschen im eigenen Haushalt und halten über das Telefon Kontakt zu ihren Familien.

Nützliche Präventionstipps sowie den Videoclip zur Kampagne gibt es auf der Homepage der Polizei https://www.polizei.rlp.de/de/die-polizei/dienststellen/polizeipraesidium-koblenz/

Neue Lichtsignalanlagen mit LED-Technik - Förderung der Nationalen Klimaschutzinitiative

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Die Stadt Koblenz erhält eine Zuwendung aus dem Förderprogramm für Klimaschutzprojekte im kommunalen Umfeld. Im Rahmen dieser Förderung werden die Lichtsignalanlage in der Hohenzollernstraße / St.-Josef-Straße und die Fußgängerschutzanlage in der Simmerner Straße / Zeisigstraße auf energiesparende LED-Technik umgerüstet.
Der Austausch der Ampelleuchten ermöglicht eine Energieeinsparung von rund 90%, somit können jährlich ungefähr 6.700kg CO2 eingespart werden, teilt Baudezernent Bert Flöck mit. Dies entspricht eine Stromkosteneinsparung für beide Anlagen von etwa 2.000 EUR pro Jahr. Zudem werden die Steuergeräte der Anlagen ausgetauscht und auf den neusten Stand der Technik gebracht. Diese Erneuerung erhöht die Betriebssicherheit und verbessert die Kommunikation mit dem Koblenzer Verkehrssteuerrechner. Die neuste Technik in Verbindung mit einer neuen Programmierung verbessert zudem die Bedingungen für zu Fuß gehende, ohne dass Nachteile für andere Verkehrsarten entstehen. In der Hohenzollernstraße wird so erstmals eine Blindensignalisierung eingerichtet.
„Insgesamt wird durch die Reduzierung des Energieverbrauchs ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet und durch eine neue Programmierung die Situation für Fußgänger verbessert“, so Flöck.
Derzeit laufen die Vorbereitungen für die Vergabe des Auftrages. Die Umbaumaßnahmen an den beiden Lichtsignalanlagen sollen gegen Ende des Jahres oder Anfang des nächsten Jahres durchgeführt werden.

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.
„Gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.“

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