Freitag, 25. September 2020

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Kranarbeiten: Casinostraße gesperrt

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In der Casinostraße finden Kranarbeiten am Gebäude des LBM statt. Von dort bis zum Friedrich-Ebert-Ring ist die Casinostraße daher von Samstag, 16. November 07.00 Uhr bis Sonntag, 17. November 20.00 Uhr voll gesperrt. Der Geh- und Radweg bleibt weiterhin nutzbar.
Von der Sperrung ist auch die Friedrichstraße betroffen. Die Einbahnrichtung wird für diesen Zeitraum umgedreht, so dass eine Einfahrt vom Friedrich-Ebert-Ring nicht möglich ist. Entsprechende Umleitungsstrecken werden ausgeschildert.

Baugrunduntersuchungen: Servatiusstraße wird gesperrt

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Im Auftrag der DB werden im Zeitraum 18. bis 22.11. und 25. bis 29.11.2019 Bohrungen zur Baugrunduntersuchung im Bereich der Eisenbahnunterführung in der Servatiusstraße im Stadtteil Güls durchgeführt. Während der Arbeiten muss die Servatiusstraße im Bereich der Unterführung für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt werden.
Für die Zeiträume wird die bestehende Einbahnregelung der Straße aufgehoben. Die Servatiusstraße ist dann aus Richtung Eisheiligenstraße anfahrbar. Eine Umleitung wird eingerichtet.

SGD Nord: Literarische Mittagspause – Ein Zeichen gegen das Vergessen

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Aktuell lud die Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord in Kooperation mit dem Kulturamt der Stadt Koblenz und der Buchhandlung Heimes zur Literarischen Mittagspause ein. Anlässlich des historischen Datums 9. November, das im kollektiven Gedächtnis an die Reichspogromnacht im Jahr 1938 erinnert, las der Koblenzer Autor Ernst Heimes aus seinen Büchern „Ich habe immer nur den Zaun gesehen – Suche nach dem KZ-Außenlager Cochem“ sowie der Neuerscheinung „Bevor das Vergessen beginnt“.

Im Rahmen der politischen und kulturellen Bildung nahmen viele geladene Gäste an der Lesung in der SGD Nord teil. Begrüßt wurden sie vom SGD Nord Präsidenten Dr. Ulrich Kleemann sowie von Frau PD Dr. Margit Theis-Scholz, Beigeordnete, Schul- und Kulturdezernentin der Stadt Koblenz.

Ernst Heimes berichtete aus seiner Arbeit zu dem Thema, das ihn seit Mitte der 1980er-Jahre begleitet. Dazu hat er in Archiven geforscht sowie Gespräche mit Zeitzeugen und deren Angehörigen geführt. Sie vermittelten ihm Eindrücke von dem, was im KZ Außenlager Cochem und im Tunnel Bruttig-Treis 1944 geschah und wie damit in der Nachkriegszeit umgegangen wurde. In seinem neuen Buch erzählt er auf eindringliche Weise von seinen Ermittlungen über das KZ-Außenlager Cochem. Er wertete bisher gänzlich unbekannte Schriftstücke aus, stellte sie in den Kontext und macht ihre Inhalte hier erstmals nachlesbar.

Deutschlands bester Straßenbauer kommt aus Niederwörresbach

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Doppeltes Auswärtsspiel: 19-jähriger Marius Faller siegt beim Bundesentscheid im norddeutschen Bad Zwischenahn

KOBLENZ/BAD ZWISCHENAHN/IDAR-OBERSTEIN. Bundessieg für Straßenbauer Marius Faller aus Niederwörresbach: der 19-Jährige setzte sich mit einer makellosen Spitzenleistung im Bundesfinale der Straßenbauer in Bad Zwischenahn (bei Oldenburg) durch und verwies die acht Mitbewerber auf die Plätze. Ausgebildet wurde das Nachwuchstalent im Unternehmen „Albert Schwarz GmbH“, Idar-Oberstein. Damit krönt Faller, zu Hause in Niederwörresbach, eine lange Familientradition: „Schon der Ur-Opa, mein Vater und auch der Onkel haben mit Pflasterarbeiten geglänzt. Das Straßenbauerhandwerk ist ein Stück Familientradition!“

Dabei ist der Schwerpunkt im Ausbildungsbetrieb, der den jetzigen Bundessieger nach der Gesellenprüfung übernommen hat, ein ganz anderer als die klassischen Pflasterarbeiten: Rohrleitungsbau, Tiefbau und Erdarbeiten bestimmen den Alltag. Öffentliche Auftraggeber im Umkreis von 100 Kilometern lassen dann Straßen mit der Versorgungsinfrastruktur neu bauen oder verlegen. „Gepflastert wird bei uns tatsächlich eher selten“, erzählt Marius Faller.

Doch ausgerechnet das stand im Mittelpunkt der Aufgabenstellung beim Bundesentscheid, zu dem sich die Vertreter aus neun Bundesländern aufgrund ihrer Punktzahl qualifiziert hatten.

So wurde das Finale zum doppelten Auswärtsspiel: Marius trat im 600 Kilometer entfernten Bad Zwischenahn an in einer Disziplin, die eher selten seinen Berufsalltag bestimmt. Das spricht umso mehr für die überbetriebliche Ausbildung in den Lehrwerkstätten der Handwerkskammer Koblenz wie auch für das private Interesse von Marius an der Königsdisziplin.

Die Aufgabenstellung, die ihn schließlich zum Bundessieg führte, war dabei abwechslungsreich wie anspruchsvoll: „Wir mussten zunächst einen Rahmen aus Betonwürfeln setzen und in diesem dann unterschiedliche Pflasterarbeiten durchführen. Dabei kam auch Naturstein zum Einsatz, ein Teil wurde als Mosaikarbeit ausgeführt.“ Schweißtreibend sei das Achtstundenprogramm gewesen, „nicht nur wegen der körperlichen Anstrengung“, gesteht der glückliche Sieger am Ende. Der Vorsprung zum Zweitplatzierten aus Bayern sei knapp gewesen, der Abstand zwischen den Plätzen zwei und drei „sehr knapp“.

Für Marius, seine Familie und natürlich für den Ausbildungsbetrieb und jetzigen Arbeitgeber ein Grund mehr zum Feiern! „Da wird uns bestimmt etwas einfallen“, schmunzelt der frischgebackene Bundessieger, der mit gerade einmal 19 Jahren seinen festen Platz im 32-köpfigen Schwarz-Team gefunden hat und auch fachlich ein Vorbild für andere Jugendliche ist. Und ein bisschen ist dieser Bundessieg auch ein vorgezogenes Geburtstagsgeschenk, das sich Marius selbst gemacht hat: In wenigen Tagen kann ein sein rundes Jubiläum feiern – als Deutschlands bester Straßenbauer!

Mehr Informationen zum Praktischen Leistungswettbewerb im Handwerk bei der HwK-Pressestelle, 0261/ 398-161, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Kanalsanierung Roonstraße

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Die Koblenzer Stadtentwässerung saniert den Mischwasserkanal der Roonstraße in geschlossener Bauweise, beginnend bei Hausnummer 40 bis zur Mainzer Straße. Der neu gebaute Kanal zwischen der Südallee und der Kurfürstenstraße wird ausgespart.

Die Umsetzung erfolgt in zwei Abschnitten. Der erste Abschnitt beginnt am 18. November und endet voraussichtlich Mitte Dezember. Der zweite Abschnitt beginnt Anfang Februar und endet voraussichtlich Anfang März 2020.

Die Sanierung erfolgt in geschlossener Bauweise durch Einzug und Aushärtung von harzgetränkten Glasfaserschläuchen. Durch dieses Verfahren sind keine Erdarbeiten erforderlich. Die Sanierung erfolgt in einzelnen Abschnitten und besteht aus Vor-, Haupt-, und Nachsanierung.

Um den Verkehr so wenig wie möglich zu belasten erfolgt die Vor- und Nachsanierung tagsüber außerhalb des Berufsverkehres. Die Hauptsanierung, in verkehrskritischen Bereichen, erfolgt in Nachtarbeit. Die Sanierungsfirma ist angehalten die Lärmbelastung auf ein Minimum zu reduzieren.

Während der Sanierungsarbeiten bleibt die Roonstraße durchgängig befahrbar. Die Arbeiten erfolgen teilweise unter halbseitiger Sperrung. In den Aufstellbereichen der Sanierungsfahrzeuge werden rechtzeitig Halteverbotsschilder aufgestellt.

Einzelne Grundstücke können in Ausnahmefällen kurzeitig (4 bis 5 Stunden) nicht direkt angefahren werden.

Verfahrensbedingt durch die Verwendung von ungesättigten Polyesterharzen kann es zu Geruchsbelästigungen kommen. Eine Gefahr für die Gesundheit besteht aber nicht.
Die Stadtentwässerung Koblenz bittet die Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis und Beachtung der Beschilderung.

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