Samstag, 26. September 2020

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Kreisseniorenbeirat tagt am 5. Dezember

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KREIS MYK. Die öffentliche konstituierende Sitzung des neuen Kreisseniorenbeirats Mayen-Koblenz findet am Donnerstag, 5. Dezember, um 14 Uhr in Raum 126 in der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz, Bahnhofstraße 9, 56068 Koblenz statt.

Neben der Wahl der/des Vorsitzenden wer-den die ausgeschiedenen Mitglieder des bisherigen Kreisseniorenbeirates verabschiedet. Außerdem können die anwesenden Personen Themenvorschläge für die zukünftige Arbeit einbringen.

Anmeldung für Gäste und weitere Infos unter Tel. 0261/108-154 bei der Geschäftsstelle.

Landrat Saftig verleiht höchste Auszeichnung des Landkreises

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Sieben Persönlichkeiten und ein Verein erhalten Wappenteller

KREIS MYK. Es ist die höchste Auszeichnung, die im Landkreis Mayen-Koblenz verliehen wird: der Wappenteller. Geehrt werden damit traditionell jedes Jahr am 7. November, dem Geburtstag des Landkreises, Persönlichkeiten, die sich in der Region verdient gemacht haben. Als Dank für ihr herausragendes Engagement hat Landrat Dr. Alexander Saftig jetzt drei Frauen und vier Männern sowie einem Verein den Großen und Kleinen Wappenteller des Landkreises während einer Feierstunde im Kreishaus verliehen.

Mit dem Kleinen Wappenteller wurden Gisela Anheier aus Mülheim-Kärlich, Günther Bomm aus Bendorf, Rita Knott aus Andernach, Erich Pung aus Kirchwald und Ruth Rebell aus Ettringen geehrt. Der Große Wappenteller ging an Thomas Heuft aus Bell, Hajo Stuhlträger aus Bendorf und an den Verein „Heimat schmeckt!“. „Mayen-Koblenz ist reich an Persönlichkeiten, reich an Helden des Alltags. Unser Alltag wäre viel ärmer, wenn es solche Menschen wie Sie, liebe Preisträger, nicht gäbe“, sagte Landrat Saftig in seiner Rede und betonte stolz, dass es Menschen und Institutionen wie den Geehrten zu verdanken ist, dass der Landkreis so gut aufgestellt ist.

Die mit dem Kleinen Wappenteller ausgezeichnete Gisela Anheier aus Mülheim-Kärlich, so hob es der Kreischef hervor, ist kein Mensch, der im Vordergrund stehen will. Seit mittlerweile 27 Jahren ist sie Mitglied im Theater- und Heimatverein Fidelio in Mülheim-Kärlich und war sogar in den Jahren davor im Verein aktiv. Dabei steht Anheier nicht etwa auf der Bühne, sondern engagiert sich hinter den Kulissen bei all jenen Arbeiten, ohne die Veranstaltungen nie zustande kommen würden. Entschieden trägt sie so dazu bei, dass ein Heimatgefühl entsteht und die Menschen im Kreis Freude, Geselligkeit und Kultur erfahren.

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Hohe Hygienestandards für Klinken im Kampf gegen multiresistente Erreger

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Krankenhäuser im Landkreis MYK und der Stadt Koblenz zertifiziert

KREIS MYK. Verbesserte Hygiene verringert die Zahl von Infektionen. Das gilt insbesondere für Krankenhäuser. Acht von ihnen im Bereich des Gesundheitsamtes Mayen-Koblenz erfüllen sehr hohe hygienische Anforderungen und wurden nun zertifiziert. Speziell den gefährlichen multiresistenten Erregern (MRE) soll damit vorgebeugt werden.

„Pro Jahr kommt es in Deutschland durchschnittlich zu rund 500.000 Infektionen in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen“, weiß Dr. Jürgen Otten, Leiter des Gesundheitsamtes. „Davon gehen rund 300.000 auf multiresistente Erreger zurück.“ MRE ist ein Oberbegriff für Bakterienstämme, die gegenüber einer Vielzahl der gebräuchlichen Antibiotika inzwischen resistent geworden sind. Solche Infektionen sind nur noch schwierig und langfristig in den Griff zu bekommen“, sagt Otten.

Multiresistenzen finden sich bei vielen Bakterienarten. Das Problem: Wird die Resistenz festgestellt, dann dauert es lange, bis neue Antibiotika entwickelt und im Markt eingeführt sind. „Daher ist es enorm wichtig, der Ausbreitung multiresistenter Keime vorzubeugen. Dazu gehört die strikte Einhaltung der auf diese Keime abgestimmten Hygienevorschriften in Einrichtungen wie Krankenhäusern, Alters- und Pflegeheimen“, sagt der Leiter des Gesundheitsamtes. Auch muss zwischen den Einrichtungen eine Abstimmung erfolgen, wenn betroffene Patienten verlegt werden. Drittens muss man Risikogruppen auf MRE testen, beispielsweise bei der Aufnahme im Krankenhaus.

Bereits 2014 hatte das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung damit begonnen, ein regionales Netzwerk gegen MRE zu etablieren. Im Rahmen der Entwicklung dieses Netzwerks erfolgte im Jahr 2016 eine Erstzertifizierung von acht Krankenhäusern im Landkreis Mayen-Koblenz und in der Stadt Koblenz durch ein externes, auf medizinische Fragestellungen spezialisiertes Zertifizierungsunternehmen. Nun erfolgte die erfolgreiche  Re-Zertifizierung. Damit erfüllen alle Einrichtungen auch weiterhin die Anforderungen für das Qualitätssiegel des lokalen MRE/MRSA-Netzwerkes. Die Zertifikate sind für die nächsten drei Jahre gültig. Bei den Audits fiel außerdem auf, dass in der Gesamtschau die Anzahl der MRSA-infizierten Patienten rückläufig ist und die meisten der in den Krankenhäusern erfassten Infektionen bereits von den betroffenen Patienten ins Krankenhaus mitgebracht worden waren.

Zertifiziert wurden die BDH-Klinik Vallendar, vom Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein der Evangelische Stift und der Kemperhof in Koblenz sowie das St.-Elisabeth-Krankenhaus Mayen, vom Katholischen Klinikum Koblenz-Montabaur der Marienhof und das Brüderhaus, die Rhein-Mosel-Fachklinik Andernach und das St.-Nikolaus-Stiftshospital Andernach.

Hochschule Koblenz

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SAVE-THE-DATE: „Aktionstag zur Aufklärung 2.0 – Wir sind dran“ mit Ernst Ulrich von Weizsäcker an der Hochschule Koblenz am 16. Januar 2020

KOBLENZ. Die Hochschule Koblenz ist die erste Hochschule bundesweit, mit der die Vereinigung Deutscher Wissenschaftler e.V. (VDW) im kommenden Jahr „Aktionstage zur Aufklärung 2.0: Wir sind dran“ unter der Schirmherrschaft von Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker organisiert. Der prominente Nachhaltigkeitsforscher gehört auch zu den Impulsgeberinnen und Impulsgebern, die am Donnerstag, 16. Januar 2020, am RheinMoselCampus in der Konrad-Zuse-Straße 1 mit weiteren Expertinnen und Experten, Studierenden sowie mit Gästen unter dem Leitmotiv der Nachhaltigkeit über die Themen Klima, Bildung, Demokratie, Globalisierung sowie Transformation diskutieren werden. Die Deutsche Gesellschaft Club of Rome, das Wuppertal-Institut für Klima, Umwelt, Energie sowie das Koblenzer ISSO-Institut unterstützen die Veranstaltung. Interessierte Gäste können am öffentlichen Teil ab 16:30 Uhr kostenlos teilnehmen. Die Anmeldung dazu ist ab sofort möglich.

Dass die Hochschule Koblenz als Veranstaltungsort für einen „Aktionstag zur Aufklärung 2.0“ ausgewählt wurde, ist kein Zufall: Hier hat sich im vergangenen Jahr um den Sozialwissenschaftler Prof. Dr. Eric Mührel eine Gruppe von Studierenden formiert, die sich unter dem Stichwort „Aufklärung 2.0“ für einen nachhaltigen Fortschritt einsetzt. Neben der Hochschule Koblenz gehören auch die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, die Hochschule Emden/Leer und die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt zu den Ausrichtern dieser Veranstaltungsreihe. „Ziel der Aktionstage ist es, zum Nachdenken anzuregen und einen Transformationsprozess im Sinne einer neuen Aufklärung zu initiieren. Ermutigende Begegnungen mit Vordenkerinnen und Vordenkern sollen inspirieren und zum Handeln auffordern“, erklärt Mührel. Dabei werden die Studierenden in einem nichtöffentlichen Teil ab 12:30 Uhr mit Vertreterinnen und Vertretern aus der Wissenschaft, lokalen Wirtschaft und Gesellschaft gemeinsam diskutieren. In studentischen Arbeitsgruppen stellen die Studierenden ihre Ideen und Konzepte vor, um diese sowohl im Dialog miteinander als auch mit den Gästen weiterzuentwickeln.

Im öffentlichen Teil ab 16:30 Uhr stehen eine Reihe von Vorträgen auf der Agenda, die sich mit Klimaanpassung und Gewässerschutz, nachhaltiger Regionalentwicklung, Ökonomie in Zeiten grundlegenden Wandels sowie mit weiteren speziellen Fragestellungen nachhaltiger Entwicklung befassen.  Um 19:30 Uhr präsentiert das „World-Café. Forschen – Denken – Handeln“ die Ergebnisse der studentischen Gruppenarbeiten. Dann ist auch Gelegenheit, sich an Infoständen mit lokalen Akteurinnen und Akteuren wie etwa der Koblenzer Regionalgruppe „Scientists for Future“ auszutauschen.

„Wir möchten an der Hochschule einen Raum schaffen, wo man auf die drängenden Fragen des Lebens von und mit den jungen Menschen Antworten erarbeiten kann. Daher sind wir gerne Gastgeber dieses Aktionstages“, betont der Präsident der Hochschule Koblenz, Prof. Dr. Kristian Bosselmann-Cyran. „Die Aktionstage sind eine großartige Initiative und angewandte Wissenschaft im besten Sinne“, betont von Weizsäcker, der unter anderem als Vizepräsident des Club of Rome richtungsweisend an dem Buch „Wir sind dran“ gearbeitet hat, „es sind mutige Schritte der Hochschulen nach vorn, um über das Konventionelle hinauszugehen und Widersprüche zu adressieren. Wo peinliche Fragen nicht mehr gestellt werden, wird es gefährlich. Wenn wir Studierende ermutigen, sich den unangenehmen Herausforderungen und ungewöhnlichen Fragen zu stellen, kann eine neue Aufklärung in die Hochschullehre eingebettet werden.“

Die Aktionstage sind nicht die erste Gelegenheit, bei der sich Mührel und seine Studierenden mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigen. Im Laufe des Jahres 2019 konnte die Projektgruppe im Berliner Symposium „Wir sind dran: Inspirieren – Reflektieren – Handeln“ einen Workshop zur Erweiterung und Vertiefung des UN-Menschenrechts auf Bildung für eine nachhaltige Entwicklung anbieten und mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus der ganzen Welt über konkrete Ansätze diskutieren. Dass das Engagement der Studierenden gehört wird, hat sich bereits gezeigt. Mittlerweile befasst sich auch die UNO mit den Ansätzen der Projektgruppe, deren Ideen Mührel in New York vorstellen durfte.

Aufgrund der begrenzten Plätze wird um Anmeldung gebeten. Weitere Informationen sind abrufbar unter www.hs-koblenz.de/wir-sind-dran.

Weihnachtsmarkt – Zweite Andienungszeit entfällt

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Während des Koblenzer Weihnachtsmarktes wird die zweite Andienungszeit von 17:30 Uhr bis 19:00 Uhr über die Zufahrt Görgenstraße/Entenpfuhl von Freitag, 22.11.2019 bis Sonntag, 22.12.2019 und von Freitag, 27.12.2019 bis Montag, 30.12.2019 aufgehoben.
Die Andienungszeit von 5 - 11 Uhr bleibt bestehen.

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