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SGD Nord: 2018 rund 140.000 Euro Fördermittel für wasserwirtschaftliche Maßnahmen der Stadt Koblenz

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Im vergangenen Jahr 2018 sind im Auftrag des Ministeriums für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Fördermittel in Höhe von rund 140.000 Euro für wasserwirtschaftliche Maßnahmen der Stadt Koblenz durch die Struktur- und Genehmigungsdirektion Nord ausgezahlt worden.

„Als Obere Wasserbehörde hat die SGD Nord die wasserwirtschaftlichen Maßnahmen der Stadt Koblenz fachlich begleitet. Dazu zählt sowohl die technische Beratung als auch die finanzielle Abwicklung der Förderung zum Ausbau des Bubenheimer Baches“ so SGD Nord Präsident Dr. Ulrich Kleemann.

Das Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz vergibt jährlich Fördermittel für Maßnahmen im Bereich der Wasserwirtschaft. Damit werden die Kommunen finanziell in ihren wasserwirtschaftlichen Aufgaben wie Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung, in den  Bereichen der Gewässerunterhaltung, Schutz der Gewässer sowie Hochwasserschutz unterstützt. Die Fördermittel tragen dazu bei, die Kommunen zu entlasten und die Entgelte für die Leistungen von Städten und Gemeinden bei der Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung für die Bürger bezahlbar zu halten. Die Zuwendungen setzen zudem finanzielle Anreize zur Verbesserung der technischen, wirtschaftlichen und organisatorischen Leistungsfähigkeit der Kommunen. Das Land unterstützt die Kommunen finanziell und fachlich bei örtlichen Hochwasserschutzkonzepten, auch für Starkregen.

Gesteuert wird die Vergabe durch das Mittelfristige Investitionsprogramm (MIP) unter Berücksichtigung bestimmter Schwerpunkte wie der Aktion Blau Plus oder der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie. Die Förderung erfolgt in Form eines Zuschusses und/oder eines Darlehens. Je nach Art des Vorhabens beträgt die Zuschusshöhe bis zu 90% Prozent der förderfähigen Kosten beziehungsweise die Darlehenshöhe nach Berechnung des jährlichen Entgeltbedarfs bis zu 80%.  Zum Schutz der Ressource Wasser, trägt der Wassercent bei. Diesen hat die Landesregierung im Jahr 2013 eingeführt. Die Einnahmen daraus sind zweckgebunden und  werden zur nachhaltigen Gewässerbewirtschaftung eingesetzt.

Ein Riese schwächelt: Vitalisierung des Mammutbaums am Rheinufer hat begonnen

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Koblenz. Vermutlich wächst der stattliche Mammutbaum in den Rheinanlagen vor dem Schloss am Rhein, seit Kaiserin Augusta die Promenade in der Zeit von 1856 bis 1861 anlegen ließ.

Doch nun schwächelt der gut 150 Jahre alte Riese mit einem Stammumfang von 5,50 Metern, gut zu erkennen an den braunen Spitzen und abgestorbene Trieben. Mit einigen Revitalisierungs-Tricks versucht der Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen dem imposanten Baum zu retten.

Da die Baumexperten der Stadt keine Schädlinge feststellen konnten, gehen sie von einer allgemeinen Schwächung aus. Schuld könnte unter anderem die langanhaltende Trockenheit im vergangenen Jahr sein. Dabei ist die alte Nadelbaumart eigentlich hart im Nehmen: In seinem natürlichen Lebensraum in den westlichen USA übersteht der Mammutbaum sogar Flächenbrände unbeschadet – dank der dicken, faserigen Rinde. Allerdings regnet es in den Wäldern entlang der Gebirgskette der Sierra Nevada deutlich häufiger, als in Koblenz. Deshalb vermuten die Baumexperten, dass die Wurzeln zu wenig Wasser und Nährstoffe aufnehmen.
Die Rettungsmaßnahmen spielen sich deshalb alle unter der Erde ab: Mehrmals soll der Baum mit jeweils einer Tanklandung von 5000 Litern Wasser und einem Braunalgenextrakt mit Nährstoffen versorgt werden.
Derzeit bohren die Baumpfleger rund um den Baum zudem 40 Zentimeter tiefe Löcher. Diese werden mit einer Mischung aus Sand, Rindenmulch, Wasserspeichergranulat und Mykorrhiza-Pilzen gefüllt. Diese Pilze sollen mit dem Feinwurzelsystem des Baumes in Symbiose verbinden und ihm bei der Wasser- und Nährstoffaufnahme helfen. Zudem wird über weitere Löcher Luft in den Boden gedrückt. Eine Mischung aus Blähton und Dauerhumus sorgen anschließend dafür, dass die Belüftungslöcher erhalten bleiben.

In einigen Wochen wird sich zeigen, ob die Bemühungen der Stadtgärtner erfolgreich waren. Denn nur wenn es Mammutbaum wieder gut geht, werden sich an seinen Ästen neue, frische Triebe zeigen.

„Es könnte uns gut gehen“ – Erfolgreiche Theaterproduktion im JuBüZ

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Vom 10. – 12. Mai 2019 zeigte das Amateurschauspielensemble des Stadtteiltheaters Karthause im JuBüZ, unter der Leitung des Theaterpädagogen Michael Lüdecke, in vier Aufführungen das Stück „Es könnte uns gut gehen…“.

In bewegenden und intensiven Bildern wurden Szenen, Monologe und Dialoge aus ganz unterschiedlichen Stücken gezeigt. Dabei bestand die theaterpädagogische Herausforderung in der Dramaturgie, - alle Szenen wurden individuell aufgrund der unterschiedlichen Spielerinnen und Spieler ausgesucht.

Das Ergebnis war für das zuschauende Theaterpublikum eine spannende und berührende Achterbahnfahrt der Gefühle.

Das Stadtteiltheater Karthause ist ein generationsübergreifendes Amateurtheaterensemble mit derzeit 21 Mitgliedern. Die Proben zur neuen Theaterproduktion 2019 /2020 starten am 07. August 2018.

Im Mittelpunkt der neuen Eigenproduktion steht die Auseinandersetzung eines gesellschaftlichen Zusammenhalts zwischen Erinnerungskultur, Zukunftsentwürfen und dem Erleben geschichtlicher Momente, Geprobt wird immer mittwochs, in der Zeit von 18 – 20 Uhr.

Interessierte Spielerinnen und Spieler ab 12 Jahre sind jederzeit willkommen. Einfach vorbeischauen und mitspielen.

Nähere Infos unter 0261 / 914 06 00 00.

Hasenpest in Koblenz-Güls festgestellt

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Auffällige Wildtiere melden und Kontakt meiden

KREIS MYK. Bei zwei Feldhasen aus dem Jagdbezirk Koblenz-Güls wurde der Erreger der Hasenpest (Tularämie) nachgewiesen. Hauptsächlich sind von der Krankheit Hasen, Kaninchen oder Nagetiere betroffen, jedoch kann sie auch auf andere Tiere oder Menschen übertragen werden. Die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz empfiehlt Spaziergängern und Wanderern deshalb, tote oder krank wirkende Hasen und Wildkaninchen auf keinen Fall anzufassen. Auch Hunde sollten nicht mit ihnen in Kontakt kommen.

Gertrud Klumpp, Leiter der Veterinärbehörde im Kreishaus, erklärt: „Im Gegensatz zu gesunden Feldhasen zeigen an Hasenpest erkrankte Tiere in der Regel kein typisches Fluchtverhalten, sondern lassen Menschen scheinbar ohne Scheu an sich herankommen. Man darf dennoch keinesfalls die Tiere anfassen.“ Die Ansteckung ist über offene Wunden, die Schleimhäute, die Bindehaut der Augen oder auch durch Einatmen von erregerhaltigem Staub möglich. Hat man doch ein Tier angefasst, sollten die Hände gut gereinigt und desinfiziert werden. Die Krankheitssymptome beim Menschen sind ähnlich wie bei einer Grippe: Es zeigen sich Fieber, Abgeschlagenheit und geschwollene Lymphknoten, manchmal auch Übelkeit und Durchfall. Komplikationen mit Lungenentzündung oder Beteiligung anderer Organe wie Leber, Niere und Herz können vorkommen. Nach Kontakt und ersten Anzeichen sollte man umgehend einen Arzt aufsuchen. Hunde können sich grundsätzlich infizieren und den Erreger weitergeben, besitzen jedoch eine hohe natürlich Resistenz.

Nicht verwechselt werden sollte die Tularämie mit der Myxomatose, bei der die erkrankten Tiere Schwellungen und Entzündungen u.a. im Bereich der Augen zeigen. Die Myxomatose ist im Gegensatz zur Tularämie für den Menschen ungefährlich.

Wer ein auffälliges Tier entdeckt, sollte dieses dem Veterinäramt der Kreisverwaltung  melden. Dort werden weitere Maßnahmen eingeleitet. Meldungen an die Kreisverwaltung  Mayen-Koblenz unter Tel.: 0261/108-459 oder 108-580. Bei Nichterreichbarkeit sollte man sich an die örtlichen Ordnungsbehörden oder die Polizei wenden, die dann den entsprechenden Jagdpächter informieren.

Aufzug von der Vorstadt zum Reichensbergerplatz

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Am kommenden Samstag, 18. Mai findet in den Nachmittagsstunden eine Demonstration und ein Aufzug statt.
Die Veranstaltung unter dem Motto: „Zukunft – für unser Klima, für Demokratie, für soziale Gerechtigkeit“ beginnt um 14.00 Uhr auf dem Bahnhofsvorplatz.
Um 14:20 Uhr startet der Aufzug über die Bahnhofstraße, quert den Friedrich-Ebert-Ring und verläuft weiter über die, Schloßstraße und Viktoriastraße zum Zentralplatz. Hier findet ein etwa 30-minütige Zwischenkundgebung statt.
Der Aufzug geht weiter über Görgenstraße, Clemensstraße zum Reichensbergerplatz. Hier erfolgt die Abschlusskundgebung, die bis zu 45 Minuten dauern kann. Gegen 17.00 Uhr endet die Veranstaltung und löst sich auf.

Mit temporären Verkehrsbehinderungen ist zu rechnen.

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