Freitag, 29. Mai 2020

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Sanierungsarbeiten an der Pfaffendorfer Brücke laufen planmäßig weiter

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Die Betonsanierung an den Kappenrändern und der Oberseite der Fahrplatte wurde zwischenzeitlich abgeschlossen. Derzeit werden die Stahlwinkel zum Fugenverschluss eingebaut, und die Entwässerungsrinne aus Gussasphalt neu hergestellt. Diese Arbeiten werden danach auch auf der anderen Fahrbahnseite durchgeführt und dort noch im Juni abgeschlossen.

Die Arbeiten zum Aufbau eines Arbeitsgerüstes laufen planmäßig weiter. Das Gerüst wird in zwei bis drei Wochen betriebsbereit sein. Danach beginnen dann die Arbeiten an den Schäden unterhalb der Brücke.

Betriebsausflug der Stadtverwaltung 2019

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Am Mittwoch, 22. Mai 2019, findet der Betriebsausflug der Stadtverwaltung Koblenz statt, die teilnehmenden Ämter und Einrichtungen sind an diesem Tag geschlossen.

Doch keine Regel ohne Ausnahmen: Das Ordnungsamt, der Kommunale Servicebetrieb, die Museen, die Musikschule, die Stadtbibliothek, das Theater und das Amt für Stadtvermessung und Bodenmanagement sind im Dienst. Geöffnet sind weiterhin das Sport- und Bäderamt, Volkshochschulkurse finden statt, der Müll wird abgeholt und auch die Feuerwehr ist auf dem Posten.

Stadt bietet Schiffstour an

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Am Dienstag, 21. Mai 2019 heißt es wieder "Leinen los" auf dem komfortablen Motorschiff "Rheingold" für die vom Amt für Jugend, Familie, Senioren und Soziales organisierte Ausflugs-Schiffstour.
Die Ganztagesschiffstour wird die Teilnehmer in diesem Jahr an die Mosel nach Winningen führen. Während der Schiffstour wird den Mitreisenden ein Mittagessen (Döppekuchen mit Apfelmus) serviert. Für musikalische Unterhaltung an Bord ist gesorgt.  Bei einem Landgang (13.00 – 15.00 Uhr) besteht dann die Möglichkeit, Winningen zu erkunden. Der Kostenbeitrag pro Person beträgt
10,00 €.  Die MS "Rheingold" startet um 11.00 Uhr von der Schiffsanlegestelle 6 am Konrad-Adenauer-Ufer und kehrt gegen 17.00 Uhr wieder zurück.
Karten für diese Fahrt gibt es im Bürgeramt der Stadt Koblenz. Im Fahrpreis ist das Mittagessen enthalten. Eine Reservierung und Rücknahme von Karten ist leider nicht möglich.

Elf engagierte Studierende der Hochschule Koblenz erhalten Deutschlandstipendien

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KOBLENZ. Die Hochschule Koblenz hat bereits zum zwölften Mal Deutschlandstipendien vergeben: Elf ausgewählte Studierende erhalten ein Jahr lang eine monatliche finanzielle Unterstützung in Höhe von 300 Euro, die zur Hälfte vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zur anderen Hälfte von Wirtschaftsunternehmen oder Stiftungen getragen werden. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Senatssaal der Hochschule Koblenz haben die Stipendiatinnen und Stipendiaten ihre Förderurkunden erhalten und dabei auch ihre jeweiligen Stifterinnen und Stifter kennengelernt.

Zwei Studierende unterstützt diesmal der Förderkreis der Hochschule Koblenz e.V., zu dessen Zielen die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses gehört. „Wir gehören von Anfang an zum Kreis der Förderer, weil uns das Deutschlandstipendium besonders am Herzen liegt“, so Sven Kasper, Schatzmeister des Förderkreises. Zudem vertrat Kasper die Sparkasse Koblenz, die diesmal ebenfalls zwei Stipendien übernommen hatte. Eines davon erhält Julian Weirich, Student des Bauwirtschaftsingenieurwesens, für den das Stipendium eine „eindeutige Erleichterung“ darstelle: „Nun habe ich mehr Zeit, mich noch intensiver mit manchen Fragestellungen zu befassen und so in einzelne Themen meines Studiums tiefer einzusteigen.“

Jeweils ein weiteres Deutschlandstipendium des aktuellen Sommersemesters stellt zum wiederholten Mal die APROVIS Energy Systems GmbH aus Weidenbach/Bayern sowie die Thomas Magnete GmbH, die bei der feierlichen Verleihung durch den Personalleiter Matthias Hess vertreten wurde. „Wir engagieren uns sehr gerne beim Deutschlandstipendium, weil so hochqualifizierte Studierende unser Unternehmen kennen lernen können, vielleicht ihre Abschlussarbeit bei uns anfertigen und wir sie möglicherweise auch langfristig an uns binden können“, so Hess.

Zu den treuen Stiftern je eines Deutschlandstipendiums gehören auch wieder die durch Bruno Jäger vertretene Bürgerstiftung der Volksbank RheinAhrEifel e.G., die Kimberly-Clark GmbH sowie die Wilhelm Hasenbach Unternehmer Erich Arens GmbH. Deren Geschäftsführerin Dorothea Jungen, die sich selbst als „Wiederholungstäterin aus Überzeugung“ bezeichnet, nahm auch wieder an der Verleihung teil.

Zum ersten Mal fördert die ZF Active Savety GmbH, vertreten durch Personalreferentin Alexandra Stein, ein Deutschlandstipendium der Hochschule Koblenz. Neu in der Runde der Förderer ist auch die SCHOTTEL GmbH, für die Christian Kalt, Abteilungsleiter IT, an der Verleihung teilnahm: „Das ist für mich eine schöne Gelegenheit, unseren Stipendiaten persönlich kennen zu lernen und ihn einzuladen, sich das Unternehmen anzusehen.“ Damit stieß er bei dem angehenden Elektroingenieur Eduard Thiessen sofort auf offene Ohren: „Die SCHOTTEL GmbH interessiert mich wirklich sehr. Vielleicht ergibt sich dabei ja ein Thema für meine Bachelorarbeit, die nächstes Jahr ansteht.“

Aus dem Fachbereich bauen-kunst-werkstoffe haben die Studierenden Vivan Touma (Architektur), Lukas Leister (Bauingenieurwesen) und Julian Weirich (Bauwirtschaftsingenieurwesen) ein Deutschlandstipendium erhalten. Aus dem Fachbereich Ingenieurwesen haben Eduard Thiessen (Elektrotechnik), Maurice Mies (Mechatronik) und Dominik Martini (Systemtechnik) die Jury überzeugen können. Mies und Martini waren schon zu Beginn ihres Studiums in den Genuss eines Deutschlandstipendiums gekommen und werden nun in ihrem Bachelor- bzw. Masterstudium weiter unterstützt. Gefördert werden außerdem die Studierenden Alexandra Marita Felzen (Soziale Arbeit), Anna-Lena Theisen (Medizintechnik), Sina Isabell Lange (Human Resource Management), Laura Klöckner (Human Resource Management) sowie Ann-Katrin Odenthal (Betriebswirtschaftslehre). Damit sind diesmal alle sechs Fachbereiche der Hochschule Koblenz vertreten.

Ann-Katrin Odenthal, deren Stipendium die Wilhelm Hasenbach Unternehmer Erich Arens GmbH gestiftet hatte, studiert im 2. Semester im Masterstudiengang Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Gesundheits- und Sozialwirtschaft am Fachbereich Wirtschafts- und Sozialwissenschaften in Remagen. „Für mich bedeutet dieses Stipendium eine große finanzielle Unterstützung“, betont Odenthal, die vorher mit ihrem Studium, ihrem Nebenjob, dem Pendeln aus Köln und der Pflege von Angehörigen sehr stark beansprucht war: „Nun kann ich mich mehr auf die vielen Projektarbeiten und Präsentationen konzentrieren, die derzeit in meinem Studium anfallen.“

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat zum Sommersemester 2011 das „Deutschlandstipendium“ ins Leben gerufen, um leistungsstarke und sozial engagierte Studierende zu unterstützen. Die Hochschule Koblenz beteiligt sich an diesem Projekt und vergibt Deutschlandstipendien an ausgewählte Studierende. „Von den bisher geförderten Studierenden bekommen wir sehr positive Rückmeldungen, wie sehr das Stipendium ihr Studium erleichtert hat. Das motiviert uns, weitere starke Partner zu finden, die uns bei dieser Fachkräftesicherung unterstützen“, betont Prof. Dr. Kristian Bosselmann-Cyran, Präsident der Hochschule Koblenz.

Unternehmen und Vereine können einen oder mehrere Studierende ein Jahr lang unterstützen. Diese erhalten monatlich jeweils 300 Euro – zur Hälfte finanziert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zur Hälfte von den sich engagierenden Unternehmen. Das Deutschlandstipendium fördert leistungsstarke, engagierte und begabte Studierende und wird für ein Jahr (Bewilligungszeitraum) bewilligt, maximal jedoch für die Dauer der Regelstudienzeit in dem jeweiligen Studiengang bzw. für den Zeitraum, für den der Förderer finanzielle Mittel zur Verfügung stellt. Die Teilnahme am Deutschlandstipendium bietet viele Vorteile und Chancen, sowohl für die Förderer als auch für die Studierenden.

Die Hochschule Koblenz sucht weitere Unternehmen und Institutionen, die bereit sind, sich finanziell an einem oder mehreren Deutschlandstipendien zu beteiligen und so zur Fachkräftesicherung beitragen. Weitere Informationen sind unter www.hs-koblenz.de/deutschlandstipendium abrufbar.

Hochschule Koblenz

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Innovative Ingenieursausbildung: Maschinenhaus-Transferprojekt startet an der Hochschule Koblenz

Frankfurt am Main/Koblenz, 08. Mai 2019 – Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau ist mit 1,35 Millionen Erwerbstätigen der größte industrielle Arbeitgeber in Deutschland. Um den hohen Studienabbruchzahlen zu begegnen und um aktuellen Veränderungsprozessen der Branche Rechnung zu tragen, hat der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) die Maschinenhaus-Initiative für mehr Studienerfolg in den Ingenieurwissenschaften ins Leben gerufen. Durch verschiedene Angebote unterstützt die Initiative seit 2013 Hochschulen bei der weiteren Verbesserung ihrer Lehre. Nun startet auch im Fachbereich Ingenieurwesen an der Hochschule Koblenz ein Maschinenhaus-Transferprojekt, bei dem geeignete Maßnahmen ausfindig gemacht und umgesetzt werden sollen.

“Wir haben in den vergangenen Jahren bereits damit begonnen, unsere Lehrinhalte insbesondere mit Blick auf die Digitale Transformation zukunftsfähig auszurichten. Mit der Teilnahme am Maschinenhaus möchten wir diesen Prozess noch intensivieren“, betont der Dekan des Fachbereichs Ingenieurwesen an der Hochschule Koblenz, Prof. Dr. Thomas Schnick, die Motivation der Hochschule, sich am Projekt zu beteiligen. Dabei stehe nicht nur im Fokus, aktuelle und attraktive Studieninhalte anzubieten, sondern auch zu garantieren, dass mit einem Studium an der Hochschule Koblenz die künftigen Anforderungen der Industrie erfüllt würden.

Der Maschinenbau befindet sich in einer technologischen Umbruchphase. Die Digitalisierung der Produktion verändert Geschäftsmodelle, bringt Innovationen hervor und erfordert eine Anpassung von Unternehmen. Diesen Rahmenbedingungen muss eine aktuelle und qualitativ hochwertige Hochschullehre Rechnung tragen. Aber auch die zunehmend heterogene Studierendenschaft, die Digitalisierung der Lehre, Internationalisierungsprozesse und demographische Veränderungen sind Herausforderungen, die Hochschulen in den nächsten Jahren weiter verändern werden. Um diesen zu begegnen und innovative Lehre zu ermöglichen, sind die Transferprojekte des VDMA das Herzstück der Maschinenhaus-Initiative. Gemeinsam mit Beratern des HIS-Instituts für Hochschulentwicklung e.V. unterstützt der VDMA in den Transferprojekten Hochschulen konkret vor Ort: „In Gesprächsrunden mit Lehrenden, Studierenden und Vertretern der Industrie ermitteln wir das Qualitätsniveau der Lehre und spiegeln der Hochschule, an welchen Stellen sie ansetzen kann“, erläutert Dr. Franziska Schmid vom VDMA das bewährte Vorgehen im Maschinenhaus-Transferprojekt. Gemeinsam werden auf diese Weise der Status Quo der Lehre analysiert, Ziele bestimmt und konkrete Verbesserungsmaßnahmen erarbeitet. Alle Beteiligten freuen sich auf die enge Zusammenarbeit in den kommenden Monaten, um neue Konzepte und Maßnahmen für mehr Studienerfolg im Fachbereich Ingenieurwesen zu entwickeln.

Das Maschinenhaus-Transferprojekt an der Hochschule Koblenz ist das 53. Transferprojekt, das der VDMA seit 2013 bundesweit initiiert hat. Alle teilnehmenden Hochschulen werden zum Abschluss durch das „Maschinenhaus-Teilnahmezertifikat“ ausgezeichnet und damit in den Kreis der Transfer-Hochschulen aufgenommen – bald zählt die Hochschule Koblenz auch dazu.

Hintergrundinformationen:

Über die VDMA-Initiative „Maschinenhaus – Plattform für innovative Lehre“

Das „Maschinenhaus“ als Plattform für innovative Lehre ist die VDMA-Initiative für mehr Studienerfolg in den Ingenieurwissenschaften. Damit soll den hohen Studienabbruchquoten in ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen entgegengewirkt und ein qualitativ hochwertiges Ingenieurstudium sichergestellt werden.

Auf der Basis von fünf Angeboten unterstützt der VDMA seit 2013 Hochschulen bei der Verbesserung der Lehre. In aktuell 52 laufenden oder bereits abgeschlossenen Transferprojekten im gesamten Bundesgebiet gelangt die Theorie in die Praxis und in individuellen Workshops wird der Status quo der Lehre analysiert und neue Maßnahmen konzipiert. Eine Toolbox sammelt die erfolgversprechendsten Maßnahmen, Indikatoren und Instrumente und bereitet diese für den Praxiseinsatz auf. Im „Erfahrungsaustausch (ERFA) Maschinenhaus“ kommen Fachleute von Hochschulen bis zu drei Mal jährlich zusammen, um über aktuelle Fragen rund um das Thema Lehre und Qualitätsmanagement zu diskutieren. Zudem bietet der VDMA weitere Vernetzungs- und Schwerpunktthemen an, wie z.B. zu Kooperationsformen und -möglichkeiten zwischen Hochschulen und Unternehmen oder zum Dualen Studium. Der Projektbaustein „Hochschulpolitik“ analysiert politische Handlungsmöglichkeiten für das Erreichen von mehr Studienerfolg. Im Oktober 2019 wird zum vierten Mal der mit insgesamt 125.000 Euro dotierte VDMA-Hochschulpreis „Bestes Maschinenhaus“ verliehen.

https://bildung.vdma.org/hochschule

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