Mittwoch, 23. Oktober 2019

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„Stehaufqueen“ begeistert die Besucher

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Vortragsveranstaltung des Landkreises mit Nicole Staudinger

KREIS MYK. Absolute Stille, Tränen bei den Zuhörern und ein begeistertes Publikum: Dafür sorgte Nicole Staudinger in Miesenheim. Zu dem Vortrag unter dem Titel „Mein Leben zwischen Karriere, Kind und Krebs – Umgang mit schwierigen Lebenssituationen“, hatte Landrat Dr. Alexander Saftig gemeinsam mit den Kooperationspartnern der Fachkräfteallianz Mayen-Koblenz sowie der Landeszentrale für Gesundheitsförderung eingeladen.

Mit Anfang dreißig, als Mutter zweier kleiner Kinder und voll im Berufsleben stehend, erhielt Nicole Staudinger die niederschmetternde Diagnose Brustkrebs. Die Top-Speakerin und Spiegel-Bestsellerautorin erzählte unterhaltsam und bewegend zugleich, wie sie mit dem Schock umging und schließlich ihr Leben und das ihrer Familie ordnete.

Dabei faszinierte sie mit Ihrer Art ausnahmslos alle anwesenden Gäste: Frauen, Männer, Betroffene und Nicht-Betroffene. „Die Chance, Nicole Staudinger einmal live zu erleben sollte man sich nicht entgehen lassen“, so eine begeisterte Besucherin. Ähnlich begeistert war auch der Landrat, der die Bedeutung des Themas für Unternehmen hervorhob: „Auch für Arbeitgeber ist es wichtig, sich mit dem Umgang mit schweren Situationen, wie Krankheiten, zu befassen. Sie müssen wissen, welche Ausnahmesituationen ihre Mitarbeiter mitunter zu bezwingen haben. Eine engagierte familienfreundliche Personalpolitik ist nicht zuletzt im Rahmen der Fachkräftegewinnung und Fachkräftesicherung von hoher Bedeutung. Das betriebliche Gesundheitsmanagement nimmt hierbei eine zentrale Rolle ein, denn gesunde Mitarbeiter und natürlich auch gesunde Chefs sind das Fundament für gesunde Unternehmen.“

In ihrem aktuellen Buch „Stehaufqueen“ befasst sich Nicole Staudinger aus einer nicht wissenschaftlichen Sicht mit dem Umgang mit schwierigen Situationen und hilft, die passenden „Stehauf-Regeln“ zu finden, um möglichst gut negative Situationen zu bewältigen. „Die schönen Momente im Leben müssen wir wirklich mehr genießen und uns nicht heute schon um morgen oder übermorgen sorgen. Denn manches kann man bei aller Sorge sowieso nicht verhindern. Wie eben eine Krebserkrankung“, so Nicole Staudinger.

Mehr Informationen bei Frau Lea Bales, Projektbeauftragte für den „Familienfreundlichen Landkreis“ unter Telefon (0261-108275) oder E-Mail ( Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ).

Die vhs macht Betriebsferien

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In den Sommerferien schließt die vhs Koblenz vom 09. bis 20. Juli 2018 den Anmeldebetrieb.
Ab Montag, 23.08.2018, ist die Geschäftsstelle wieder für den Publikumsverkehr geöffnet.

Das neue Herbstprogramm erscheint am 03.08.2018.
Unser Herbstsemester startet am 27.08.2018.

Schöne Sommertage und erholsame Ferien wünscht Ihre Volkshochschule Koblenz.

Lions spenden für Jugendbegegnungsstätte

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Essen und Trinken verbindet die Menschen - Grund und Anlass für den Förderverein des Lionsclub Koblenz, das pädagogische Konzept der Jugendbegegnungsstätte (JBS) im Haus Metternich mit einer Spende von 3.000 Euro zu unterstützen. Hiervon wurden neue Küchengeräte für die selbständige Zubereitung alltagstauglicher Mahlzeiten angeschafft. Denn das gemeinsame Mahl fördert nicht nur das persönliche Wachstum, sondern auch die Entwicklung in ein selbstbestimmtes Leben.

Die Geldspende des Lionsclub ermöglichte zudem die Neuanschaffung von drei Nähmaschinen. Getreu dem pädagogischen Do-it-yourself-Ansatz können Mädchen und Jungs ihre handwerklichen und kreativen Fähigkeiten im textilen Bereich mit fachkundiger Unterstützung mittels der „High-Tech“-Maschinen erkunden.

Unser Foto zeigt von links nach rechts: Detlef Schöning, 1. Vorsitzender des Fördervereins e.V. Lionsclub Koblenz-Rhein/Mosel, Jörg Kress, pädagogischer Mitarbeiter der JBS im Haus Metternich, Andreas Oberanner, Schatzmeister des Fördervereins, Christiane Klein, Leiterin der JBS Metternich, Thomas Muth, Sachbereichsleiter Kinder- und Jugendförderung im Jugendamt, sowie Jugendsozialarbeiterin Sarah Heiß vom Jugendamt.

Noch Plätze frei in den technischen Ferienkursen der Hochschule Koblenz

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KOBLENZ. Es sind noch Plätze frei in den Ferienkursen, die die Hochschule Koblenz in den Sommerferien für Schülerinnen und Schüler zwischen 13 und 17 Jahren kostenlos anbietet. Diese jeweils ein-, zwei oder dreitägigen Kurse für verschiedene Altersgruppen drehen sich rund um technische Fragestellungen und wollen die Lust auf ein Studium in diesem Bereich wecken. Zusätzlich erhalten die Teilnehmenden einen Einblick in den modernen Hochschulstandort. Die Ferienangebote sind kostenfrei, eine vorherige Anmeldung unter www.hs-koblenz.de/ferienangebote ist jedoch unbedingt erforderlich.

Am RheinMoselCampus Koblenz werden drei Ferienkurse für Schülerinnen und Schüler angeboten: Im Ferienkurs „Creative Labs“ am 26. Juni steht für 15- bis 16-jährige das kreative Entwickeln und Konstruieren mit verschiedenen 3D-Druckverfahren im Vordergrund. Im Ferienkurs „Digitaltechnik – wenn Mikrocontroller zu langsam sind“ erkunden die Teilnehmenden im Alter von 13 bis 16 Jahren unter anderem die Funktionsweisen und Leistungsfähigkeiten verschiedener Schaltungen. Der Frage „Mathe und Physik – Wofür brauch‘ ich das überhaupt?“ geht der zweitägige Ferienkurs für 13- bis 16-jährige am 1. und 2. August nach. Zusätzlich zu den drei Ferienkursen werden zwei Laborpraktika „Einführung in die Digital- und Messtechnik“ für Studieninteressierte angeboten, die sich einen Eindruck vom ingenieurwissenschaftlichen Studium verschaffen möchten. Diese finden am 25. und 27. Juni ebenfalls am RheinMoselCampus Koblenz statt.

Das Angebot der MINT-Teenager-UNI „Girls go MINT!“ des Gleichstellungsbüros richtet sich ausschließlich an Mädchen zwischen 15 und 17 Jahren. Vom 27. bis 29. Juni stehen die „Phänomene des Wassers“ auf dem Programm der MINT-Teenager-UNI. Dabei lernen die Schülerinnen im Wasserbaulabor am RheinMoselCampus beispielsweise, warum Schiffe schwimmen und wie aus Wasserkraft Strom erzeugt wird. Zudem entnehmen sie außerhalb des Campus Wasserproben an einem Fließgewässer, besichtigen die Erlebniswelt Mosellum und die Koblenzer Schleuse. Weitere Infos sind abrufbar unter www.hs-koblenz.de/mint-teenie-uni.

Die Hochschule Koblenz bietet die Ferienkurse im Rahmen des Hochschulprogramms „Wissen schafft Zukunft“, des Hochschulpaktes III sowie der Initiative „MINT läuft“ des Bildungsministeriums Rheinland-Pfalz an. Schülerinnen und Schüler in MINT-zertifizierten Schulen haben die Möglichkeit, sich die Teilnahme an den mindestens 2-tägigen Kursen mit – je nach Dauer des Kurses – 5-10 MINT-Punkten anrechnen zu lassen.

Die Teilnehmerplätze sind begrenzt. Daher ist eine Anmeldung unter www.hs-koblenz.de/ferienangebote notwendig. Weitere Informationen sowie das komplette Programm mit den verschiedenen Daten zu den Ferienangeboten – auch bereits zu den Terminen in den Herbstferien – sind dort ebenfalls zu finden.

Spatenstich für schnelles Internet

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Breitbandausbau im Landkreis Mayen-Koblenz startet

KREIS MYK. Landrat Dr. Alexander Saftig, Innenminister Roger Lewentz und zahlreiche weitere Gäste aus Wirtschaft und Politik um 9 Uhr morgens zu Gast in Siebenbach – kein alltägliches Bild für die 200-Einwohner-Gemeinde in der Vordereifel. Grund für den Besuch war der Spatenstich für den Breitbandausbau in Mayen-Koblenz. Bis Ende 2019 werden bislang unterversorgte Gebiete im Landkreis mit schnellem Internet versorgt. Ausgeführt werden die Maßnahmen von drei unterschiedlichen Anbietern: Innogy TelNet, Deutsche Telekom und Inexio.

Insgesamt 3.678 Haushalte und 218 Gewerbebetriebe werden durch das Projekt versorgt. Dafür werden im Ausbaugebiet 78 Kabelverzweiger und 19 Hauptverteiler gebaut oder  aufgerüstet, die das Glasfaserkabel in  die Ausbaugebiete bringen. Rund 121 Kilometer Glasfaser werden neu verlegt. Die Mindestanforderung der Baumaßnahmen ist, dass die Anschlüsse in den Projektgebieten mit einer Geschwindigkeit von mindestens 30 Megabits pro Sekunde versorgt sind.

Der Landrat zeigte sich hocherfreut über den Baubeginn: „Nach gut zweijähriger Planung, Antragsstellung, Ausschreibung und Abstimmungsgesprächen geht es jetzt endlich los – der erste große Schritt ins Gigabitzeitalter. Die Versorgung mit schnellem Internet ist eine der wichtigsten Grundlagen für die zukunftsorientierte Ausrichtung unserer Kommunen. Gerade im ländlichen Raum werden die Entwicklungschancen für Wohn- und Gewerbestandorte maßgeblich von der Verfügbarkeit entsprechender Angebote an Informations- und Kommunikationstechnologie abhängen.“ Dem schloss sich auch Innenminister Roger Lewentz an, der Breitband als Zaubertrank der Zukunft bezeichnete. Wenn man den Anschluss nicht verlieren wolle, müsse schneller und effizienter gearbeitet werden, so Lewentz.

Im Vorfeld wurde eine sogenannte Markterkundung bei den Breitbandversorgern durchgeführt. Hier teilten die Telekommunikationsanbieter mit, welche Flächen bereits ausgebaut sind oder in den nächsten drei Jahren auf eigene Kosten ausgebaut werden. In diesen Bereichen dürfen nach EU-Vorgaben keine öffentlichen Zuschüsse eingesetzt werden. Übrig blieben die Gebiete im Landkreis, die weder über eine ausreichende Breitbandverbindung verfügen noch in den nächsten drei Jahren durch einen Telekommunikationsanbieter ohne kommunale Hilfe ausgebaut werden sollen. Ein Investitionskostenzuschuss von 1,3 Millionen Euro ermöglicht nun, die Gebiete mit schnellem Internet zu versorgen. 50 Prozent dieser Förderung kommen vom Bund und 40 Prozent vom Land Rheinland-Pfalz, so dass sich Anteil der Gemeinden auf 10 Prozent begrenzt.

„Wir sind froh, dass wir diesen Schritt nun endlich gehen“, freute sich auch der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Alfred Schomisch und warf gleichzeitig einen Blick in die Zukunft: „Doch dieser Schritt ist nur die Basis für weitere Schritte. Langfristig wird man Glasfaseranschlüssen im Haus nicht vorbeikommen.“ Michael Dötsch, Regionalleiter der Innogy, die 12 Gebiete ausbaut, stellte die Bedeutung des Projektes heraus: „Breitbandversorgung ist heute so wichtig, wie eine Versorgung mit Strom und Wasser! Aus unseren zahlreichen Gesprächen mit Verwaltungen und Bürgermeistern wissen wir, dass spätestens die zweite Frage von potenziellen Grundstücksinteressenten die Frage nach der im Ort verfügbaren Internet-Bandbreite ist. Ein ebenso starkes Interesse am schnellen Internet haben natürlich Gewerbetreibende und die Industrie.“

Acht weitere Gebiete werden durch die Telekom mit schnellem Internet versorgt. Die Freude über den Projektbeginn brachte auch der zuständige Regio-Manager der Telekom, Winfried Moser, zum Ausdruck: „Wir freuen uns, dass wir heute beim ersten Spatenstich dabei sind. Denn wir starten bald in unseren Bauabschnitten, um für den Landkreis das zu tun, was wir am besten können: Neue zukunftsfähige Netze bauen. Eine weitere gute Nachricht ist, dass Innogy und die Deutsche Telekom im Kreis Mayen-Koblenz eine enge Zusammenarbeit beim Netzausbau und der Vermarktung vereinbart haben. So stehen die Breitbandnetze von Innogy auch Telekom-Kunden zur Verfügung, es ist kein Wechsel des Netzanbieters nötig.“

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