Donnerstag, 26. November 2020

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Neues Steuergerät für Lichtsignalanlage Friedrich-Ebert-Ring/Hohenzollernstraße/Viktoriastraße

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Die Lichtsignalanlage an der Kreuzung Friedrich-Ebert-Ring mit der Hohenzollernstraße und der Viktoriastraße erhält ein neues Steuergerät. Deswegen wird die Ampel von Dienstag 28.01.2020, ca. 19:00h bis zum 29.01.2020, ca.12:00h außer Betrieb sein.
Zur Sicherheit der Fußgänger werden die Fußgängerfurten an diesem Knotenpunkt gesperrt. Die Fußgänger werden gebeten, die umliegenden Nachbaranlagen zu benutzen.

Der Austausch des über 30 Jahre alten Steuergerätes ist für den Erhalt der Betriebssicherheit erforderlich.

Die Stadtverwaltung bittet alle Verkehrsteilnehmer während der Umbaumaßnahmen um erhöhte Aufmerksamkeit.

High-Tech-Logistik bei thyssenkrupp Rasselstein am Andernacher Hafen in Sicht

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100.000 Euro Förderung für 5G-Projekt des Landkreises Mayen-Koblenz

KREIS MYK. Transportfahrzeuge, die direkt aus der Produktion, selbständig über das Werksgelände und öffentliche Abschnitte rollen – das könnte im Landkreis Mayen-Koblenz bald Wirklichkeit werden. „Dockside 5G – Vernetzte Logistik am Andernacher Hafen“ lautet der Titel eines neuen Projektes, das autonomes Fahren bei Thyssenkrupp Rasselstein ermöglichen soll.

Hintergrund des Projektes ist ein Innovationswettbewerb, der im August 2019 vom BMVI gestartet wurde und mithilfe dessen das Ministerium die zügige Einführung des 5G Mobilfunks in Deutschland unterstützen möchte. Von 138 Bewerbern wurde das Projekt am Andernacher Hafen als eines von 50  Pionierprojekten in Modellregionen ausgewählt, die die Anwendung von 5G Technologien vorausdenken und Einsatzgebiete und Nutzen sichtbar machen. Gefördert wird es vom Bund mit 100.000 Euro. Partner für das Landkreis-Projekt sind neben Rasselstein und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft am Mittelrhein (WFG) die Hochschule Koblenz, die mit  Prof. Dr. Kiess eine Professur für Industrie 4.0 und 5G-Technologien besetzt hat, sowie die Spedition Becker & Co. und der Hafen Andernach.

„Dockside 5G“ passt hervorragend in die Standortstrategie des Landkreises und der WFG, die die stetige Verbesserung der Wirtschaftsstandorte, die Wertschöpfung und die Innovation vorantreiben. „Wir wollen mit unseren Partnern erarbeiten, wie wir die Digitalisierung und die 5G Technologie für die Region, die Unternehmen und den Standort Andernach nutzen können und uns fit für die Zukunft machen“, freut sich Landrat Dr. Alexander Saftig auf das Projekt. Auch bei Thyssenkrupp Rasselstein blickt man voller Zuversicht auf die kommenden Monate: „In der Zielperspektive sehen wir deutliche Verbesserungen der Verfahrenssicherheit, der Planbarkeit, der Schnelligkeit und der Zuverlässigkeit des Logistikprozesses. Die Digitalisierung des Prozesses wird dabei ein wichtiger Umsetzungsbeitrag sein. Wir sehen intern die Chancen, fernbediente und autonome Transportlösungen zu entwickeln, die schnittstellenübergreifend zu mehr Sicherheit und Effizienz führen. Wo auch weiterhin manuell gesteuerte Logistikfahrzeuge beteiligt bleiben, können wir von mobiler Datenerfassung profitieren und diese Teilprozesse ebenso in die optimierten Abläufe einbeziehen“, sagt Dr. Peter Biele, der Vorstandsvorsitzende der Thyssenkrupp Rasselstein GmbH.

Die Projektpartner rund um das Projektteam der Hochschule werden nun bis Ende April intensiv daran arbeiten, die konkrete Projektskizze zu erstellen, da diese bis zum 30. April beim BMVI eingereicht werden muss.

Landkreis unterstützt Schulbauprojekt in Ruanda

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Benefizkonzert brachte 2.100 Euro für Fly & Help

KREIS MYK. Mit einer Spende in Höhe von 2.100 Euro unterstützt der Landkreis Mayen-Koblenz ein Schulbauprojekt in Ruanda. Einen entsprechenden Spendenscheck hat Landrat Dr. Alexander Saftig an das Hilfsprojekt Fly & Help übergeben. Ziel der von Weltenbummler Rainer Meutsch gegründeten Initiative ist die Förderung von Bildung in Entwicklungsländern. „Die Spendensumme kam durch die Erlöse eines von der Kreisverwaltung veranstalteten Benefizkonzerts zustande. Der Kreisausschuss hat beschlossen, dass das Geld für ein Projekt im rheinland-pfälzischen Partnerland Ruanda eingesetzt wird“, sagte der Landrat.

Foto: Landrat Dr. Alexander Saftig (links) hat einen Spendenscheck in Höhe von 2.100 Euro für das Hilfsprojekt Fly & Help an Pia Schmitz-Formes und Hans-Peter Röhrig übergeben.

Musik genießen für einen guten Zweck. Das ermöglichte der Landkreis Mayen-Koblenz den Besuchern des Abschlusskonzerts der kreiseigenen Musikreihe Sommerclassics im vergangenen September in der Sayner Hütte in Bendorf. Während der ausverkauften Veranstaltung, bei der der Jazzmusiker Joe Wulff mit seiner Band sowie die Sängerin Denise Gordon auftraten, warb Rainer Meutsch persönlich für sein außergewöhnliches Hilfsprojekt.

Bei der Scheckübergabe im Kreishaus stellten Pia Schmitz-Formes und Hans-Peter Röhrig die Arbeit von Fly & Help vor. „Alle Spenden fließen direkt in die Bildungsprojekte, da Rainer Meutsch alle Nebenkosten privat zahlt oder diese von Sponsoren übernommen werden. Ohne Abzug von Verwaltungs-, Werbungs- oder Organisationskosten. Jeder Cent kommt also dort an, wo er gebraucht wird“, erklärte die Projektmanagerin Schmitz-Formes. Bisher konnten schon fast 300 Schulbauprojekte rund um den Globus initiiert, gefördert und betreut werden. Die Stiftung hat das Ziel, jährlich 40 neue Projekte umzusetzen.

Volksbank RheinAhrEifel eG zieht positive Bilanz zum Fusionsjahr 2019

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Bilanzsumme liegt bei 3,7 Milliarden Euro

Mayen/Koblenz, 23.01.2020. Ein ereignisreiches Jahr liegt hinter der Volksbank RheinAhrEifel eG. 2019 wurde die lange vorbereitete Fusion mit der Volksbank Koblenz Mittelrhein eG endgültig vollzogen.

Heute konnte Sascha Monschauer, Vorstandsvorsitzender der Volksbank, mit seinen Kollegen Stephan Breser, Markus Müller und Walter Müller die erste Bilanz der fusionierten Bank vorstellen und das Ergebnis ist durchaus erfreulich: Die Bilanzsumme stieg um 175 Millionen Euro auf 3,7 Milliarden Euro. Die Eigenmittel konnten weiter gestärkt werden und liegen nun bei fast 400 Millionen Euro.

Foto Werner Dreschers, v.l.n.r.: Markus Müller, Sascha Monschauer, Stephan Breser, und Walter Müller präsentierten die ersten Zahlen zum zurückliegenden Geschäftsjahr.

„2019 war ein Jahr der Herausforderungen. Um uns herum stand die Welt vor großen politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen, die auf die Finanzmärkte und damit auch in die Region hineingewirkt haben. Unsere Kunden schätzten gerade in diesen turbulenten Zeiten unsere Bank als starken, kompetenten und zuverlässigen Partner. Unsere Beratungsqualität und die digitalen Angebote konnten wir weiter ausbauen“, so Sascha Monschauer.

Die Volksbank RheinAhrEifel eG genießt das Vertrauen der Menschen und Unternehmen der Region. Sie gewann 2019 über 2.700 neue Mitglieder und mehr als 4.200 neue Kunden. Die Kundeneinlagen, also die der Bank anvertrauten Gelder, stiegen auf 2,8 Milliarden Euro an, das sind 168 Millionen Euro mehr als im Vorjahr. Ebenso verzeichneten die bilanziellen Kundenkredite ein deutliches Plus: Sie stiegen um 4,4 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro.

Wachstum im Kreditbereich

Im vergangenen Jahr stellte die Volksbank neue Kredite in Höhe von mehr als 605 Millionen Euro bereit. Dabei hielten sich private und gewerbliche Kredite in etwa die Waage. Schwerpunkt bei den Privatkrediten waren Baufinanzierungen. 1953 Kunden konnten so ihren Traum vom Eigenheim verwirklichen.

Auf der Einlagenseite zeigt sich, dass viele Kunden trotz des niedrigen Zinsniveaus immer noch ihre Gelder täglich fällig „parken“. Die Kundeneinlagen in der Bilanz stiegen um 6,3 Prozent auf nun 2,8 Milliarden Euro. Insgesamt betreute die Bank ein Kundenvolumen von rund 7,5 Milliarden Euro, wovon 2,2 Milliarden Euro bei Partnern im genossenschaftlichen Verbund angelegt sind, beispielsweise bei Union Investment, R+V, der Bausparkasse Schwäbisch Hall oder der DZ Bank.

Erstmals konnte die Bank gleich in drei Städten, Bad Neuenahr-Ahrweiler, Mayen und Neuwied, jeweils den 1. Platz beim Bankentest „Beste Bank vor Ort 2019“ belegen. Außerdem kürte Focus Money die Privatkundenberatung in Koblenz und Bad Neuenahr-Ahrweiler als Testsieger. „Die Welt“ zeichnete die Baufinanzierungsberatung mit dem Siegertitel im Bankentest aus.

„Die Ergebnisse zeigen, dass wir mit unserer Strategie der maßgeschneiderten, individuellen und transparenten genossenschaftlichen Beratung auf Augenhöhe genau den richtigen Weg eingeschlagen haben“, erklärt Sascha Monschauer.

„Wir sind eine Genossenschaftsbank, getragen von unseren 118.000 Mitgliedern, deren Förderung unser Auftrag ist. Das unterscheidet uns von anderen Kreditinstituten. Genossenschaftliche Werte wie Mitbestimmung, Demokratie und Partizipation stehen bei uns an erster Stelle“, fasst Sascha Monschauer zusammen, „Die Nähe zu den Menschen ist es, was uns ausmacht. Über unsere Regionalmärkte gelingt es uns, diese Nähe zu unseren Mitgliedern und Kunden trotz unserer Größe auch in der neuen Bank zu leben.“

Der Vertreterversammlung im Mai wird die Ausschüttung einer Dividende an die Eigentümer und Mitglieder in Höhe von 5 Prozent vorgeschlagen.

Verlässlicher Steuerzahler

Die positive Entwicklung der Bank hat auch Auswirkungen auf die kommunalen Finanzen. 7,3 Millionen Euro wurden an Lohnsteuer für die Mitarbeiter abgeführt, weitere 7,3 Millionen flossen an Ertragssteuern.

Förderung vor Ort mit 840.000 Euro

Neben den Steuerzahlungen profitierten zahlreiche Vereine, Schulen, Kindergärten und gemeinnützige Institutionen in der Region von der Ertragskraft der Volksbank. Rund 840.000 Euro flossen in Form von Spenden und Sponsoring für gute Zwecke. Die Bürgerstiftung der Bank unterstützte 429 Projekte mit rund 219.000 Euro. Mit dem Zukunftspreis Heimat investierte die Bank seit 2008 bereits 400.000 Euro in gute Ideen. Über die Spendenplattform „Viele schaffen mehr“ wurden bislang rund 100.000 Euro für Vereine und Initiativen gesammelt.

Persönlich und digital

Die Herausforderung der Zukunft wird sein, persönlich und nah am Kunden zu bleiben und gleichzeitig digitale Services auszuweiten. Das Kundenverhalten ändert sich immer mehr, weg vom klassischem Filialbesuch hin zu digitalen Angeboten. Auch der Griff zum Telefonhörer wird immer häufiger. Hier erwartet der Kunde, dass seine Anliegen fallabschließend erledigt werden. Zurzeit wird der Bereich „Volksbank Direkt“ ausgebaut, wo Kunden per Telefon, Video und Chat beraten werden können, zum Beispiel bei Geldanlagen und Krediten. Für komplexere Themen wie Private Banking, Firmenkundenberatung oder Bau- und Projektfinanzierungen sind kompetente persönliche Ansprechpartner entscheidend. Umsätze abfragen, Rechnungen bezahlen und andere alltäglich Bankgeschäfte müssen auch digital einfach und schnell zu erledigen sein via Apps und anderen mobilen Angeboten.

Auch die Bereiche Bauen und Wohnen und Private Banking werden weiter ausgebaut. Hier spielt der persönliche Kontakt zu Finanzexperten die entscheidende Rolle. „Wir setzen sehr viel stärker auf Spezialisierung. Im Finanzierungsgeschäft können wir durch die neue Größe Projekte angehen, die vorher nicht so einfach möglich waren“, so Sascha Monschauer.

„Persönlich“ und „digital“ sollen sich nicht ausschließen, sondern ergänzen. Für das Bekenntnis zur Region steht auch der Neubau des Bankgebäudes in Daun. Hier investiert die Bank einen hohen einstelligen Millionenbetrag.

Koblenzer Verkehrsbetriebe erhalten Fördergelder

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Koblenzer Verkehrsbetriebe erhalten Fördergelder des Bundesverkehrsministeriums für dynamische Fahrgastinformation an Bushaltestellen

Für die Ausstattung von insgesamt 60 Bushaltestellen mit dynamischen Fahrgast-Informationsanzeigen (DFI) hat die Koblenzer Verkehrsbetriebe GmbH erfolgreich zwei Förderanträge beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur eingereicht. Nunmehr sind beide Förderanträge mit insgesamt rund 1,2 Mio. Euro vom BMVI bewilligt worden. MdB Josef Oster überreichte den Koblenzer Verkehrsbetrieben gemeinsam mit MdB Detlev Pilger den zweiten Bewilligungsbescheid.

Bis 2024 sollen die betreffenden Bushaltestellen schrittweise – beginnend mit den hochfrequenten Bushaltestellen – mit DFI-Anzeigen ausgestattet werden, um die Fahrgastinformation zu verbessern. Die Gesamtkosten für den ersten Bauabschnitt betragen rund 2,5 Mio. Euro. Eine weitere Zielsetzung ist der barrierefreie Ausbau der Bushaltestellen. Daher werden die DFI-Anzeigen zusätzlich über eine Text-to-Speech-Funktion verfügen. Auf diese Weise erhalten insbesondere sehbehinderte Fahrgäste eine Ansage zum nächsten Bus, der die Bushaltestelle bedient. Zudem kann die Verkehrsleitstelle der koveb auf den digitalen DFI-Anzeigern Fließtexte einblenden, um ergänzend über die jeweils aktuelle Verkehrssituation zu berichten. Die koveb verfügt bereits seit rund 3 Jahren über sogenannte Echtzeitdaten, die u.a. auf der VRM-App im Rahmen der Fahrplanauskunft für den Fahrgast verfügbar sind.
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