Montag, 03. August 2020

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Aufzug am kommenden Samstag

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Zum Koblenzer CSD gehört auch ein Demozug durch die Stadt, der unter dem Motto steht
„50 Jahre Aufstand – Wir bleiben weltweit laut!“. Er findet am 17.08.2019 wie folgt statt:

Ab 11.45 Uhr Eintreffen der Teilnehmer im Bereich Konrad-Adenauer-Ufer, Busparkplatz.
Ab 12.00 Uhr Auftaktkundgebung mit Redebeiträgen zum angemeldeten Versammlungsthema.

Ab ca. 12.30 Uhr Aufzug über Rheinstraße – Firmungstraße – Entenpfuhl – Görgenstraße – Viktoriastraße – Schloßstraße – Löhrrondell – Hohenfelderstraße – Am Wöllershof – An der Moselbrücke – Burgstraße – Im Paradies – Münzplatz.
Gegen 14.00 Uhr endet die Veranstaltung auf dem Münzplatz.
Im Anschluss an den Aufzug findet an der Liebfrauenkirche der „Christopher Street Day“ statt.

Änderung der Verkehrsführung am Abfahrtsast der B42 Im Plonzert

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Das Tiefbauamt der Stadt Koblenz teilt mit, dass die Arbeiten für die Herstellung der Lärmschutzwand im Rahmen der privaten Erschließung des Wohnparks Horchheim, im Stadtteil Koblenz-Horchheim ab Montag, 19. August 2019 beginnen.

Zur Herstellung der Fundamente sowie für die Errichtung der Lärmschutzwand sind sehr große Baumaschinen notwendig, die es erfordern die vorhandene Abfahrtsspur der B42 „Im Plonzert“ in Fahrtrichtung Lahnstein zu sperren. Zusätzlich wird in diesem Bereich die zulässige Geschwindigkeit herabgesetzt. Für Verkehrsteilnehmer werden sich kaum Einschränkungen ergeben, da parallel zur vorhandenen Abbiegespur eine provisorische Baustraße errichtet wird. In der letzten Bauphase ab Mitte September werden die durchgehenden Fahrspuren eingeengt.

Die Arbeiten der rund 210 m langen Lärmschutzwand werden voraussichtlich Ende Januar 2020 abgeschlossen sein.

Das Tiefbauamt der Stadt Koblenz bittet die Anwohner um Verständnis sowie die Verkehrsteilnehmer um besondere Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme.

September bis Dezember - „Meet’n’Speak“

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„Speed-Sprachförderungs-Veranstaltungen“ gehen in die nächste Runde

Koblenz. Es sieht aus wie Speed-Dating, ist aber eine integrative Veranstaltung. Deutsche MuttersprachlerInnen und MigrantInnen soll die Möglichkeit gegeben werden, miteinander in Austausch zu treten.

Im letzten halben Jahr fanden bereits acht „Speed-Sprachförderungs-Veranstaltungen“ statt. Zehn Tische, zehn Deutsch-MuttersprachlerInnen und zehn Deutsch-Lernwillige saßen sich im stetigen Wechsel gegenüber und sprachen über freigewählte Themen.

Ziel der Veranstaltung ist es, Deutsch-Sprechende und Deutsch-Lernende an einen Tisch zu bringen und so Austausch und Integration zu ermöglichen.

Für die kommenden vier Veranstaltungen am 5.9.2019, 10.10.2019, 7.11.2019 und 12.12.2019, jeweils donnerstags um 17 Uhr in den Räumlichkeiten des Landesbibliothekszentrums am Bahnhofplatz 14 in 56068 Koblenz, suchen wir wieder interessierte deutschsprechende und deutschlernende Personen.

Alles, was Sie brauchen, ist Offenheit für neue Begegnungen und Gespräche in einer ungezwungenen Atmosphäre. Um vorherige Anmeldung wird gebeten, damit sich eine ausgewogene Gruppe finden kann.

Anmeldung:

Diakonisches Werk im Evangelischen Kirchenkreis Koblenz 
Jennifer Althausen
Telefon 0261 - 91561-29 
E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Eine Integrative Veranstaltungsreihe des Landesbibliothekszentrums Rheinland-Pfalz / Rheinische Landesbibliothek Koblenz und des Diakonischen Werkes im Evangelischen Kirchenkreis Koblenz.

Koblenzer Beirat für Migration und Integration informiert über die Beiratswahl 2019

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Am 27. Oktober 2019 finden zum sechsten Mal die landesweiten Wahlen der kommunalen Beiräte für Migration und Integration statt. Die Beiräte für Migration und Integration sind demokratisch gewählte Interessenvertretungen für Menschen mit Migrationshintergrund. Ihre ehrenamtlichen Mitglieder setzen sich für das gleichberechtigte Zusammenleben von Menschen verschiedener Nationalitäten ein und beschäftigen sich als Fachgremium mit Themen rund um Migration und Partizipation.

Bereits am vergangenen Sonntag beim Sommerfest  hatten die Besucher der Interkulturellen Bühne nicht nur die Möglichkeit ein buntes Programm zu erleben, sondern sich auch an dem Infostand des Beirates für Migration und Integration  über die vielfältigen Angebote im Bereich der Integrationsarbeit in Koblenz zu informieren.   Am 23.08.19 um 17:00 Uhr wird es eine Infoveranstaltung im Rathaussaal zu den Beiratswahlen 2019 (27.10.19) geben. Auch die Interkulturellen Wochen 2019 (07.09.-11.11.19) sorgten für Gesprächsstoff, bei denen das diesjährige Motto „Zusammen leben, zusammen wachsen“ lautet. Der Beirat freute sich über reges Interesse und konnte den ein oder anderen die Aufgaben und Funktionen innerhalb der Stadt erklären und auf die Veranstaltungen aufmerksam machen.

Der Koblenzer Beirat  für Migration und Integration lädt am  23. August 2019, um 17:00 Uhr, zu einer Informationsveranstaltung im Rathaus ein (Historischer Rathaussaal, Willi-Hörter-Platz 1, 56068 Koblenz). Interessierte, die sich als Beiratsmitglied für Migrationsthemen engagieren und kandidieren möchten, können sich hier über die Arbeit des Beirates informieren.

Neben allgemeinen Informationen zu den Beiratswahlen 2019 wird der Vorsitzende der AGARP (Arbeitsgemeinschaft der Beiräte für Migration und Integration in RLP) sowie des Koblenzer Beirates Serkan Genc, auch auf die notwendigen Schritte eingehen, die Interessierte für eine erfolgreiche Kandidatur unternehmen müssen. Herr Alexander Schröder von der Abteilung Wahlen der Stadt Koblenz wird ebenfalls über die Voraussetzungen und Formalitäten zur Kandidatur informieren. Um die Organisation zu erleichtern, wird um Anmeldung gebeten (0261-1294609 oder Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ). Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Beirat für Migration und  Integration Koblenz

Besuch aus dem philippinischen Partnerkirchenkreis Agusan im Evangelischen Kirchenkreis Koblenz

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Einsatz für die Wahrung der Menschenrechte ist Thema der dreiwöchigen Begegnung

Koblenz. / Agusan. Nach anderthalbjähriger Vorbereitung und wochenlangem Bangen um die Erteilung der Visa kommen Pfarrerin Jerusa Semacio, Pfarrer Jolly Tubo und Joseph Tumanlas, Direktor der Integrierten Gesamtschule des Evangelischen Kirchenkreises Agusan („Mindanao Institute“) auf der philippinischen Insel Mindanao Mitte August zu einem dreiwöchigen Austausch über die Menschenrechts-Situation auf den Philippinen und in Deutschland.

Neben Begegnungen mit dem Koblenzer Kreissynodalvorstand, dem Philippinen-Arbeitskreis und den Evangelischen Kirchengemeinden Maifeld/Polch (18.8), Oberwinter (25.8.) und Remagen (1.9.), stehen Besuche bei kirchlichen Einrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Behörden von Boppard bis Berlin an.

Seit drei Jahren werden kirchlich und gewerkschaftlich engagierte Menschen auf den Philippinen von Präsident Rodrigo Duterte verhöhnt, bedroht und auf sein Geheiß hin ermordet. Am 2. August wurde ein Pfarrer aus dem Koblenzer Partnerkirchenkreis Agusan brutal getötet. Die hohen Erwartungen an Präsident Duterte, der vor drei Jahren im Wahlkampf Frieden mit politischen Gegnern sowie wirtschaftliche, soziale und ökologische Reformen versprach, sind Wut und Verbitterung gewichen. Ein Präsident, der in drei Jahren unter dem Vorwand der Drogenbekämpfung 30.000 unliebsame Bürgerinnen und Bürger ermorden ließ und sich damit immer wieder brüstete, ein Staatsoberhaupt, das Gott „dumm“ nennt und Papst Franziskus einen Idioten, ein Mann, der nach Amtsantritt alle Amtsinhaberinnen und -inhaber, die ihm nicht passten, feuerte, ist eine tägliche Bürde für die kirchlichen Partner. Sie leben zudem seit Mai 2017 unter Kriegsrecht. Besonders die Menschen in den Bergregionen leiden darunter. Sie werden im Interesse von Bergbaukonzernen aus ihren Dörfern vertrieben und müssen von Mitgliedern des Partnerkirchenkreises versorgt werden.

Pfarrer i.R. Wilfried Neusel, Vorsitzender des Philippinen-Arbeitskreises im Evangelischen Kirchenkreis Koblenz, merkt selbstkritisch an: „Bei uns scheint soweit alles in Ordnung zu sein. Bei näherem Hinsehen und Hinhören spüren allerdings auch wir Zukunftsängste, leiden unter Sozialabbau trotz der Lippenbekenntnisse zum sozialen Rechtsstaat und fragen uns, ob unsere Regierenden überhaupt noch Kontakt zur Bevölkerung haben.

In etlichen Gemeinden geht die Sorge um den Mitgliederbestand um, und manche flüchten sich in die Pflege frommer Selbstgenügsamkeit und vergessen, dass die biblische Botschaft auch eine gesellschaftspolitische Herausforderung ist.“

Während des Besuchs geht es deshalb um die Verständigung über die Bedeutung der Menschenrechte in Theorie und Praxis und um die Frage, wie die vielen hilfreichen Resolutionen der Vereinten Nationen zum Thema Menschenrechte in partnerschaftlicher Verbundenheit ein Stück weit eingeklagt und in der alltäglichen Praxis verwirklicht werden können.

Am 3. September gibt es Gelegenheit, ab 14 Uhr in der Superintendentur des Evangelischen Kirchenkreises Koblenz (Mainzer Str. 81, 56075 Koblenz) an einem Bericht über den Ertrag der Partnerschaftsbegegnung teilzunehmen oder dort ab 19 Uhr bei der offiziellen Verabschiedung mit Reisesegen dabei zu sein.

Einladung zur Feier von Gottesdiensten mit den philippinischen Gästen

Sonntag,  18. August, 10.00 Uhr
Evangelisches Gemeindezentrum
Uhlandstr. 9, 56751 Polch

Sonntag,  25. August, 10.00 Uhr
Evangelische Kirche Oberwinter
Hauptstr. 80
53424 Remagen-Oberwinter

Sonntag, 1. September, 9.30 Uhr
Friedenskirche
Marktstr. 25, 53424 Remagen

Seit 33 Jahren partnerschaftlich verbunden

Der Evangelische Kirchenkreis Koblenz unterhält seit 1985 eine Partnerschaft mit dem Evangelischen Kirchenkreis Agusan der United Church of Christ in the Philippines (UCCP) auf der südlichsten Insel, Mindanao. Sie entstand aus persönlichen Kontakten einer Pfarrersfamilie, die ihre Erfahrungen aus einem längeren Auslandsaufenthalt in die Gemeindearbeit einbrachte und dort nachhaltig das Bewusstsein für die weltweite Gemeinschaft und Verantwortung der Christen füreinander weckte.

Die Partnerschaft ist vertraglich geregelt. Sie verpflichtet beide Partner unter anderem zu regelmäßiger Korrespondenz, einem jährlichen Partnerschaftsgottesdienst und gegenseitigen Besuchen. Damit wird zum Ausdruck gebracht, dass ökumenische Partnerschaft nicht in das Belieben der jeweils tätigen Verantwortlichen fällt, sondern eine dauerhafte Aufgabe ist.

Pressemitteilung: Wilfried Neusel. Redaktion: Katrin Püschel.

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