Donnerstag, 13. August 2020

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Pflegeeltern werden gebraucht!

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Das Jugendamt der Stadt Koblenz möchte Menschen für die Aufgabe als Pflegeeltern gewinnen

Unter dem Motto „Pflegeeltern werden gebraucht“ wirbt die Stadt Koblenz für neue Pflegeeltern. Auf der völlig neu überarbeiteten Homepage des Pflegekinderdienstes unter: www.pflegeeltern-koblenz.de informiert die Stadt über die Aufgaben von Pflegeeltern. Hier finden interessierte Familien, Alleinerziehende sowie Ehepaare und Alleinstehende ohne Kinder alle wichtigen Informationen, um sich umfassend über die Zugangsvoraussetzungen und die Tätigkeit als Pflegeeltern zu informieren.
Pflegeeltern übernehmen eine sehr wichtige Aufgabe für die Gesellschaft. Sie nehmen ein Kind fremder Eltern bei sich auf und kümmern sich allumfassend um dieses. Aktuell gibt es in der Stadt Koblenz 122 Pflegekinder, die in 90 Pflegefamilien oder bei alleinerziehenden Pflegeeltern leben.
Bei einer im April 2020 durchgeführten Online-Befragung der Koblenzer Pflegeeltern gab die Mehrheit an, mit der Aufnahme eines Pflegekindes einen Beitrag für die Gesellschaft leisten zu wollen. Auch die Bereicherung des eigenen Familienlebens ist eine häufige Motivation. Die Pflegeeltern äußerten sich überwiegend positiv zu ihrer Aufgabe und dass sie froh sind, sich für das Pflegekind entschieden zu haben. Einige machten aber auch auf Schwierigkeiten und Probleme aufmerksam und raten Interessierten, sich im Vorfeld gut über diese Aufgabe zu informieren. Der vollständige Ergebnisbericht der Pflegeelternbefragung kann auf der Internetseite der Stadt Koblenz unter: www.koblenz.de/rathaus/verwaltung/statistische-informationen/umfragen/ eingesehen werden.
Wer mehr über die Pflegeelterntätigkeit erfahren möchte, kann sich auf der neuen Homepage des Pflegekinderdienstes informieren oder direkt Kontakt mit dem Pflegekinderdienst der Stadt Koblenz unter Tel.: 0261-129-2309 (Mo, Di, Fr) oder per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. aufnehmen.

Gewinnerin des Herbert-Rütten-Stipendiums

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Vierte Preisverleihung im Gastronomischen Bildungszentrum Koblenz (GBZ)

Preisträgerin des Herbert-Rütten-Stipendiums in diesem Jahr ist Leanne Barenthin.

Das Herbert-Rütten-Stipendium wird an engagierte Nachwuchstalente aus Hotellerie und Gastronomie verliehen. Ausgezeichnet werden junge Menschen, die durch ihr Engagement zeigen, wie sie ihre berufliche Zukunft mit Kreativität und Leidenschaft gestalten und dadurch Botschafter einer Branche werden, die viele spannende Arbeitsbereiche im In- und Ausland bietet. „Wir vergeben dieses nach unserem früheren Vorsitzenden benannte Stipendium als Anerkennung für den besonderen Einsatz der Bewerber. Leanne Barenthin hat die Jury mit Ihrer Bewerbung überzeugt“, berichtet Olaf Gstettner, der als ehrenamtlicher Vorsitzender des GBZ das Stipendium überreichte.

Zu den Gratulanten gehörten auch, Arne Rössel, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Koblenz und stellv. Vorsitzender des GBZ, Dr. Sabine Dyas, Geschäftsführerin des GBZ und Yvonne Pauly, Leiterin der Hotelmanagement-Akademie im GBZ.

Leanne Barenthin absolvierte ihre Ausbildung zur Hotelfachfrau im Hotel Stein – Schiller’s Restaurant in Koblenz. Während dieser Zeit nahm sie an der GBZ-TOP-Ausbildung teil und schloss diese erfolgreich mit drei IHK-Zertifikaten ab. Dadurch eignete sie sich früh Zusatzkenntnisse an, von denen sie in verschiedenen Wettbewerben profitierte. 2019 war sie Gewinnerin der DEHOGA Regionalmeisterschaft, die im GBZ stattfanden. Nach ihrer Ausbildung wechselte Barenthin das Unternehmen und arbeitete drei Monate in einem Familienhotel am Gardasee. Inzwischen ist sie Rezeptionistin im Hotel Fährhaus in Koblenz. „Ich habe meinen Traumberuf gefunden, weil ich merke, dass meine Talente zu meinen beruflichen Aufgaben passen“, so Barenthin, die schon die nächste Qualifizierungsebene im Blick hat und ihr Stipendium einsetzen wird, um den Studiengang zum Hotelbetriebswirt im Gastronomischen Bildungszentrum zu absolvieren.

Die berufsbegleitende Weiterbildung zum Hotelbetriebswirt enthält Onlineanteile und kann dadurch flexibel und unkompliziert neben dem Beruf absolviert werden. Die nächsten Starttermine sind 21.08. oder 15.09. Weitere Informationen unter: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder 0261 30489-43.

Kreislaufwirtschaft bezieht neue Räumlichkeiten in Ochtendung

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Neue Erreichbarkeiten der Mitarbeiter

KREIS MYK. Die Kreislaufwirtschaft Mayen-Koblenz, die bislang im Kreishaus in Koblenz untergebracht war, ist ab sofort auf dem Gelände der Zentraldeponie Eiterköpfe in Ochtendung beheimatet. Aufgrund des Umzuges kann es in den ersten Tagen zu eingeschränkten Erreichbarkeiten kommen. Daher wird empfohlen, Anliegen zunächst per E-Mail an die Sachbearbeiter zu senden. Die neue Adresse der Kreislaufwirtschaft lautet „An der L 117“ in 56299 Ochtendung. Per E-Mail ist die Kreislaufwirtschaft unter  Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. zu erreichen.

Alle Kontaktdaten mit den Durchwahlen der einzelnen Ansprechpartner können auf der Internetseite der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz (www.kvmyk.de) oder der Kreislaufwirtschaft (www.kreislaufwirtschaft-myk.de)  abgerufen werden.

Verteilung der neuen Biotonne geht ab KW 34 weiter – Erste Erfahrungen der Nutzer

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Seit dem 02.06.2020 werden die neuen Biotonnen in Koblenz verteilt. Bisher wurden bereits rd. 15.900 Gefäße an den Grundtücken ausgetauscht. Im Rahmen der Verteilung hat sich gezeigt, dass es an vielen Grundstücken einen Änderungsbedarf gab, der insgesamt zu einem Mehrbedarf an Biotonnen geführt hat. Die zusätzlichen Tonnen wurden bereits bestellt, die Nachlieferung ist für Ende der 33. Kalenderwoche avisiert. Der Tonnentausch wird dann ab der 34. Kalenderwoche wiederaufgenommen, so dass dann auch die letzten rund 500 Gefäße ersetzt werden können. Der Kommunale Servicebetrieb bittet die betroffenen Bürgerinnen und Bürger bis dahin um etwas Geduld.
Aus den ersten Wochen mit den neuen Biotonnen liegen inzwischen auch die ersten Rückmeldungen von den Nutzern der neuen Gefäße vor. Insgesamt wurden die neuen Biotonnen positiv von den Bürgerinnen und Bürgern aufgenommen, allerdings zeigt sich aus den Rückmeldungen auch, dass es ein paar zusätzlicher Tipps und Informationen bedarf.
Im Deckel der neuen Tonne befinden sich gepresste Pads aus Kokosfasern, die mit Mikroorganismen geimpft sind. Die Funktionsfähigkeit des Biofilterdeckels ist am besten gewährleistet, wenn die gepressten Kokospads komplett aufgequollen sind. Normalerweise reicht hierzu die im Biomüll enthaltene Restfeuchte aus. Im Einzelfall empfiehlt es sich diesen Prozess zu unterstützen. Dazu ist der Deckel der Biotonne aufzuschlagen und langsam, Zug um Zug ca. 0,5 Liter handwarmes Wasser über die innenliegenden Löcher des Deckels in die Kokospads einlaufen zu lassen. Das beschleunigt das Ausquellen des Filtermaterials und der Biofilterdeckel erreicht seine volle Wirksamkeit schneller.
Durch die umlaufende Dichtung am Biofilterdeckel, schließt der Deckel die Tonne besonders dicht ab. Das soll auch so sein, damit einerseits die Luft ausschließlich über die Mikroorganismen der Kokospads gefiltert nach außen abzieht. Die Mikroorganismen in den Kokospads bauen dabei die Gerüche ab, die sonst mit der Luft nach außen getragen würden. Andererseits verhindert der dichte Verschluss auch das Eindringen von Fliegen und vermeidet damit die Madenbildung.
Durch den besonders dichten Verschluss der Biotonne, kann es im Inneren der Tonne zur Bildung von Kondenswasser kommen, das sich dann am Boden des Gefäßes ansammeln kann. Das ist grundsätzlich normal und kein Fehler der neuen Biotonne. Was für die alte Biotonne galt, gilt daher grundsätzlich auch für die neue Biotonne: Zu viel Feuchtigkeit in der Tonne vermeidet man am besten dadurch, dass bereits vor dem Befüllen der Biotonne, auf den Boden des Gefäßes geknülltes Papier gegeben wird und dass man besonders feuchte Bioabfälle (z.B. Kaffeefilter o.ä.) kurz antrocknen lässt und dann in Papier verpackt in die Tonne gibt. Und auch für den Standplatz gelten die gleichen Tipps wie für das bisher genutzte Gefäß. Die Biotonne sollte möglichst nicht in der prallen Sonne stehen und im Winter möglichst frostgeschützt stehen.
Und noch ein abschließender Hinweis: Während die geschlossene Biotonne durch den Biofilterdeckel keine nennenswerten Gerüche abgibt, kann es beim Öffnen des Deckels, also beim Einwurf der Bioabfälle in das Gefäß zu einer geänderten Geruchswahrnehmung, als bei der alten Biotonne kommen. Die Nutzer haben hier z.T. säuerliche oder teerartige Gerüche angegeben. Auch das ist normal, nicht bedenklich und auf den dichten Verschluss der neuen Biotonne zurückzuführen. Sowohl bei der alten, als auch bei der neuen Biotonne finden im Gefäß schon biologische Abbauprozesse statt. Durch den dichten Verschluss der neuen Biotonne finden die biologischen Abbauprozesse in einem anderen Milieu statt und das führt zu der geänderten Geruchswahrnehmung.

Ein neuer Coronafall in Mayen-Koblenz

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5 von 617 positiv getesteten Personen in MYK und Koblenz sind erkrankt

Stand: 07.07.2020 –  10 Uhr

KREIS MYK. Nach einer Neuinfektion in der Verbandsgemeinde Rhein-Mosel und einer genesenen Person in der Verbandsgemeinde Maifeld gibt es derzeit weiterhin 5 aktive Corona-Fälle im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes Mayen-Koblenz: 4 im Kreis MYK und 1 in der Stadt Koblenz.

Von den insgesamt 617 Personen (+1 zum Vortag) aus Stadt und Kreis, bei denen das Coronavirus nachgewiesen wurde, sind 580 (+1 zum Vortag) Menschen bereits genesen.

Im Einzelnen sind im Landkreis von insgesamt 350 an Corona erkrankten Personen 332 wieder genesen. In der Stadt Koblenz sind von 267 positiv getesteten Personen 248 genesen.

Insgesamt gibt es 30 Todesfälle zu beklagen – 13 im Landkreis und 17 in Koblenz –, die im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion stehen. Darüber hinaus ist jeweils eine infizierte Person aus dem Landkreis und aus Koblenz verstorben, bei der die Todesursache nicht in Verbindung mit Corona steht.

Die Gesamtzahl aller positiven Corona-Fälle sowie der davon Genesenen und Verstorbenen (in Klammern) in den Städten und Verbandsgemeinden (VG) des Kreises Mayen-Koblenz sowie in der Stadt Koblenz stellt sich wie folgt dar:

Stadt Andernach           33 (33)

Stadt Bendorf              30 (30)

Stadt Koblenz              267 (248 / †17 + 1*)

Stadt Mayen                 13 (13)

VG Maifeld                   29 (26 / †2)

VG Mendig                   17 (15 / †2)

VG Pellenz                   16 (15)

VG Rhein-Mosel           119 (110 / †7 + 1*)

VG Vallendar                28 (26 / †2)

VG Vordereifel              20 (19)

VG Weißenthurm          45 (45)

(* Todesursache steht nicht in Verbindung mit Corona)

Bei Fragen rund um die Corona-Pandemie können sich Bürger aus der Stadt Koblenz und dem Landkreis Mayen-Koblenz hier telefonisch informieren:

  • Corona-Hotline der Kreisverwaltung: Tel. 0261/108-730
  • Bürgertelefon der Stadt Koblenz:

Tel. 0261/129-6666

Beide Hotlines sind von Montag bis Freitag, 9 bis 13 Uhr, erreichbar und an Wochenenden und Feiertagen nicht besetzt.

Unter Tel. 0800 / 575 81 00 können sich Bürger zudem an die Corona-Hotline des Landes Rheinland-Pfalz wenden.

Information:

Die Ambulanzen in Koblenz (CGM Arena, Jupp-Gauchel-Straße 10, 56075 Koblenz) und in Mayen (In der Weiersbach, 56727 Mayen) haben folgende Öffnungszeiten, es ist keine vorherige Terminvereinbarung notwendig:

Koblenz:

Montag - Freitag: 11 - 13 Uhr

Mayen:

Montag - Freitag: 12 - 14 Uhr

An Wochenenden und Feiertagen sind beide Corona-Ambulanzen geschlossen. Patienten können sich in dieser Zeit unter der kostenfreien Rufnummer 116117 an den Ärztlichen Bereitschaftsdienst wenden oder direkt die bekannten Bereitschaftspraxen ansteuern

Infos: https://www.kv-rlp.de/patienten/aerztlicher-bereitschaftsdienst/

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