Montag, 17. Februar 2020

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Revierübergreifende Bewegungsjagd im Rhein-Mosel-Dreieck am 04.01.2020

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Im Bereich des Rhein-Mosel-Dreiecks entlang der Hunsrückhöhenstraße (B 327) wird am Samstag, den 04.01.2020 eine Drückjagd durch die Forstverwaltung der Stadtverwaltung Koblenz veranstaltet.Aus diesem Grund wird darum gebeten, die Waldbereiche „Augustahöhe“ und „Lichte Eiche“ von 08:00 Uhr bis 14:00 Uhr zu meiden, so dass der Ablauf dieser Jagd nicht erschwert wird.Zur eigenen Sicherheit sind die breiten Waldwege im gesamten Waldbereich sind nicht zu verlassen, Hunde sind angeleint zu führen. Absperrungen und Hinweisschilder, die in diesem Bereich aufgestellt werden, sind zu beachten.

Sichtung Leitungen in Altstadt

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In verschiedenen Straßen der Altstadt werden ab dem 02.01.2020 die Hausanschlussleitungen sowie die Straßenentwässerungsleitungen durch den Eigenbetrieb Stadtentwässerung mit einer TV-Befahrung gesichtet und geortet.Die Andienung der Geschäfte und Lokale wird zu jeder Zeit möglich sein. Auf den Verkehr sollte die Maßnahme keinen Einfluss haben. Punktuell wird ein Fahrzeug der ausführenden Firma abgestellt sein.
Die Maßnahme ist, sofern die Witterung es ermöglicht, Mitte bis Ende Februar 2020 beendet.

Weihnachtsvorlesung an der Hochschule Koblenz bescherte einen Präsidenten zum „Anbeißen“

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KOBLENZ. Die Lehrenden und Studierenden der Hochschule Koblenz haben ihren Präsidenten im wahrsten Sinne des Wortes zum Fressen gern: Während der diesjährigen Weihnachtsvorlesung am RheinMoselCampus hat das pfiffige Team des 3D-Labors schokoladige Weihnachtsmänner mit dem Aussehen von Prof. Dr. Kristian Bosselmann-Cyran geschaffen – am Stiel zum sofortigen Verzehr für die Anwesenden. Neben dieser Überraschung begeisterten weitere Beiträge Hochschulangehörige und Gäste im voll besetzten und weihnachtlich beleuchteten AudiMax.

Prof. Dr. John Schoonbrood aus dem Fachbereich bauen-kunst-werkstoffe radelte schwungvoll mit einem mit Lichterketten geschmückten Fahrrad in den AudiMax. In seinem Beitrag thematisierte er die schlechte Radwegeinfrastruktur in Koblenz, die in seiner Geschichte „Der verunglückte Weihnachtsmann“ dann doch ein HappyEnd fand: Der Weihnachtsmann und die mit ihm kollidierte Koblenzerin landen schließlich sogar miteinander vor dem Standesbeamten. Auf amüsante Weise zeigte der Niederländer auf, wie jeder dazu beitragen kann, Verkehrsprobleme und die damit verbundenen Emissionen zu reduzieren.

Im zweiten Beitrag „Digitalisierung: Globaler Motor für die Zukunft – oder Weihnachtseinkäufe mit Hindernissen“ ging Prof. Dr. Jörg Lux aus dem Fachbereich Wirtschaftswissenschaften auf die logistische Herausforderung für den Weihnachtsmann ein, alle Geschenke pünktlich zum Fest auszuliefern. Obwohl die Digitalisierung dabei hilfreich sein kann, das enorm gestiegene und weiterhin anwachsende Paketaufkommen zu handhaben, legte Lux den Anwesenden ans Herz, Geschenke wieder vermehrt im örtlichen Einzelhandel zu kaufen und damit auch die Umwelt zu entlasten.

Als Höhepunkt der von Prof. Dr. Wolfgang Bogacki aus dem Fachbereich bauen-kunst-werkstoffe moderierten Weihnachtsvorlesungen trat die Gruppe des 3D-Labors mit dem Beitrag „Weihnachtsmann 4.0 – Risiken und Potenziale im Rahmen der digitalen Transformation“ nach vorne. Zunächst führte Prof. Dr. Detlev Borstell aus dem Fachbereich Ingenieurswesen in die Grundzüge der Rapid-Prototyping-Technologie ein, die es etwa ermöglicht, eine Person mit dem Körperscanner dreidimensional zu erfassen und auszudrucken. Das demonstrierte das Team an Prof. Dr. Daniela Braun, Vizepräsidenten für Lehre und Diversity an der Hochschule Koblenz. Schließlich dienten im 3D-Drucker geschaffene Formen mit dem Gesicht des Präsidenten Prof. Dr. Kristian Bosselmann-Cyran als Basis für den Guss von Weihnachtsmännern aus Schokolade, die bei den Anwesenden für großes Erstaunen und Begeisterung sorgten. Einige kamen in den Genuss, einen der „Bosselmänner am Stiel“ zu verzehren.

Burkhard Nauroth bleibt Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses

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Der Erste Kreisbeigeordnete über die vielfältigen Aufgaben des Gremiums

KREIS MYK. Einstimmig ist der Erste Kreisbeigeordnete Burkhard Nauroth zum Vorsitzenden des Jugendhilfeausschusses des Landkreises Mayen-Koblenz wiedergewählt und damit in dem Amt, dass er bereits in der vergangenen Wahlperiode innehatte, bestätigt worden. Nauroth freut sich sehr über das ihm entgegengebrachte Vertrauen und darüber, weiterhin für die Jugendhilfe, die ihm besonders am Herzen liegt, einstehen zu können. Aus den Reihen der freien Träger der Jugendverbände wurde Wolfgang Schwarz zum stellvertretenden Vorsitzenden des Ausschusses gewählt. Schwarz ist Leiter der Sozialen Dienste des Caritasverbandes Koblenz. Wie vielfältig und wichtig die Aufgaben des Jugendhilfeausschusses sind, erläutert der Erste Kreisbeigeordnete.

Welche Interessen vertritt der Jugendhilfeausschuss?

„Der Jugendhilfeausschuss zählt zweifelsohne zu den wichtigsten Ausschüssen im Landkreis und vertritt die Interessen der Kinder, Jugendlichen und Familien. Dabei nimmt er eine Sonderstellung gegenüber anderen Ausschüssen ein und hat weitgehend unmittelbare Beschlussrechte“, sagt Burkhard Nauroth.

Welche Aufgaben nimmt die Jugendhilfe wahr?

Der Auftrag der Jugendhilfe geht weit über die frühere Nothilfe in Krisensituationen hinaus. Mit Leistungen, die der Landkreis im Jahr 2020 mit einem Budget von insgesamt 95 Millionen Euro hinterlegt, begleitet die Jugendhilfe das Hineinwachsen von Kindern und Jugendlichen in die Gesellschaft. „Das geschieht durch aktive Mitgestaltung kinderfreundlicher Lebensverhältnisse, durch Angebote zur Förderung der Erziehung und Entwicklung von Kindern, durch Unterstützungsleistungen für die Erziehung in der Familie und nach wie vor durch Hilfen in Krisen“, erläutert der Erste Kreisbeigeordnete und betont, dass grundsätzlich das Prinzip gilt, Leistungen so zu gewähren, dass Probleme gar nicht erst entstehen können.

Mit welchen Herausforderungen muss sich die Jugendhilfe unter anderem befassen?

Breiten Raum mit hohem finanziellem Aufwand nimmt der Aufgabenbereich rund um die derzeit 99 Kindertagesstätten im Bereich des Kreisjugendamts ein. Allein im kommenden Jahr werden voraussichtlich zwei weitere neue Kindertagesstätten eröffnet. Insgesamt entstehen mit Anbaumaßnahmen 20 neue Gruppen. „Neben der Förderung der Investitionskosten leistet der Landkreis hier insbesondere einen Anteil von rund 40 Prozent an den Personalkosten im Jahr 2020. Das sind voraussichtlich 30 Millionen Euro“, verdeutlicht Nauroth. Diese Kostenbeteiligung steigt mit neu hinzukommenden Gruppen stetig an.

Ergänzend zur Betreuung in Kindertagesstätten stellt der Landkreis in alleiniger Kostenträgerschaft die Kindertagespflege sicher. Wertvolle Unterstützung im Schulalltag aller Schularten von der Grundschule bis zum Gymnasium leistet die Schulsozialarbeit. Insgesamt 18 Stellen sind mit ausschließlicher Beteiligung des Landkreises beziehungsweise zusätzlicher anteiliger Kostenbeteiligung des Landes eingerichtet. Und nicht zuletzt unterstützt die Jugendförderung des Kreisjugendamts planerisch, beratend, koordinierend und finanziell die Jugendarbeit der Städte, Verbands- und Ortsgemeinden vor Ort. „23 geförderte Jugendfachkräfte leisten hier mit vielfältigen Angeboten und Maßnahmen wertvolle Beiträge dazu, dass sich junge Menschen mit ihrem Wohnumfeld identifizieren und am allgemeinen gesellschaftlichen, aber auch politischen Leben partizipieren“, sagt Nauroth.

Ausführliche Informationen zur Jugendhilfe im Landkreis Mayen-Koblenz gibt es im Internet unter www.kvmyk.de

Neuauflage der Vereinsbroschüre „Heimat schmeckt!“

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Bereits seit einigen Wochen informiert der Verein „Heimat schmeckt!“ in einem neuen Flyer über rund 30 in der Region angesiedelte Betriebe, die den Kunden die selbst produzierten landwirtschaftlichen Produkte in Hofläden und an Marktständen direkt anbieten. Im Flyer enthalten sind außerdem Lebensmittelverarbeiter und Gastronomen, die großen Wert auf die Verwendung regional erzeugter Lebensmittel legen. „Aus der Region - in der Region“ so lautet das Motto der Vereinsmitglieder.

In der Neuauflage der Vereinsbroschüre gibt es Tipps für den Einkauf und den Genuss von Lebensmitteln im Großraum Koblenz. Alle Mitgliedsbetriebe des Vereins stellen sich und ihre Produkte vor. Die Warenpalette der Direktvermarkter ist groß: Obst, Gemüse, Nüsse, Honig, Fleisch von Rind, Schwein, Lamm oder Geflügel, Forellen, Essige, Backwaren, Säfte, Weine, Brände, Öle und vieles mehr. Außerdem werden im Flyer auch die gastronomischen Mitglieder vorgestellt, die aus den heimischen Zutaten schmackhafte Speisen herstellen. Des Weiteren werden verschiedene Siegel, mit denen Lebensmittel häufig gekennzeichnet sind, erläutert. Zudem gibt es weitere Details zum Verein, einen Überblick über die Wochenmärkte, bei denen Heimat schmeckt!-Betriebe als Marktbeschicker vertreten sind und eine Übersichtskarte mit der Lage der Betriebe. Informationen zu den beliebten Präsentkörben von „Heimat schmeckt!“ und den Gutscheinen runden die Broschüre ab.

Regional produzierte Lebensmittel zu beziehen, schont nicht nur die Umwelt, weil Verpackungsmüll und lange Transportwege vermieden werden, sondern schafft durch den Dialog zwischen Produzenten und Verbrauchern Transparenz und Vertrauen. Der Verbraucher kann nachverfolgen woher seine Lebensmittel stammen und wie sie produziert wurden. Zudem werden landwirtschaftliche Familienbetriebe durch den Kauf heimischer Lebensmittel unterstützt. Werden Produkte aus der Region auch in der Region vermarktet, bleibt das Geld vor Ort und stärkt die lokale Wirtschaft. All dies sind Anliegen des „Heimat schmeckt!“ e.V.

Der neue Flyer kann bei Sabine Borsch, Tel. 02652/5279411, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. bestellt werden. Sie ist außerdem bei den Mitgliedern des Vereins erhältlich.

Weitere Informationen zu „Heimat schmeckt!“ gibt es unter www.heimat-schmeckt.de.

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