Montag, 18. November 2019

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Fronleichnam führt zur Nachverlegung der Restabfalltonnen in den Donnerstag- und Freitagrevieren

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Der Kommunale Servicebetrieb Koblenz informiert, dass die Restabfalltonnen (Graue Tonnen) aufgrund des Feiertages Fronleichnam (Donnerstag, 31. Mai) in allen Donnerstag- und Freitagrevieren jeweils einen Tag später entleert werden (Nachverlegung).

Die Restabfalltonnen müssen am geänderten Abfalltag bis 6.00 Uhr morgens bereitgestellt werden bzw. zugänglich sein (bei Vorstelldienst).

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Abfallberatung des Kommunalen Servicebetriebes Koblenz, Tel. 129-4518, 129-4519 bzw. den Straßenreinigungsmeister, Tel. 129-4512 bzw. 129-4513.

„Ideenwettbewerb Rheinland-Pfalz 2018“

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Wenn sich die Idee zur Innovation entwickelt - Preisträger des „Ideenwettbewerb Rheinland-Pfalz 2018“ gekürt

KOBLENZ. Eine Idee ist die Basis einer jeden Innovation – aber nur, wenn sie auch den Weg aus der Schublade findet. Für den Ideenwettbewerb Rheinland-Pfalz haben wieder zahlreiche potenzielle Gründerinnen und Gründer den Schritt gewagt und spannende wie auch innovative Konzepte eingereicht. In Anwesenheit zahlreicher Stifter und Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik wurden im Zentrum für Ernährung und Gesundheit der Handwerkskammer Koblenz die zwölf innovativsten Ideen der diesjährigen Ausschreibung prämiert. Die Regionalpreise Trier hatte bereits einige Tage zuvor Ministerpräsidentin Malu Dreyer in Trier übergeben.

Der von der Hochschule Koblenz mitbegründete Wettbewerb ist Teil der Gründungsinitiative des Landes Rheinland-Pfalz, das mit vielen Projekten und Veranstaltungen ein attraktiveres Gründungsklima in Rheinland-Pfalz schaffen möchte. Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Koblenz, Alexander Baden, eröffnete die feierliche Veranstaltung, gemeinsam mit Wirtschafts-Staatssekretärin Daniela Schmitt und dem Vizepräsidenten für Forschung der Hochschule Koblenz, Prof. Dr. Dietrich Holz.

Staatssekretärin Daniela Schmitt gratulierte den Preisträgern sehr herzlich und wies in ihrer Ansprache auf die hohe Bedeutung von Gründungen für die rheinland-pfälzische Wirtschaft hin: „Die heute ausgezeichneten Ideen zeigen eindrücklich das große Potenzial an Innovation, Ideenreichtum und Unternehmergeist in Rheinland-Pfalz. Der Ideenwettbewerb trägt dazu bei, Gründungsbereitschaft zu wecken. Wir brauchen immer wieder Menschen, die Ideen entwickeln und sie auch in Unternehmensgründungen umsetzen. Schließlich treiben Gründungen die Wirtschaft voran: sie bringen neue Produkte, Dienstleistungen oder Produktionsverfahren auf den Markt, nutzen Marktlücken oder entwickeln völlig neue Märkte. Deshalb unterstützen wir Existenzgründer und schaffen die richtigen Rahmenbedingungen für junge Unternehmen. Sie machen Rheinland-Pfalz zu einem dynamischen Wirtschaftsstandort.“

Nach der Preisverleihung nutzten viele der Anwesenden die Gelegenheit, sich im Rahmen der Poster-  und Prototypenausstellung ausführlich über die neuen Geschäftsideen zu informieren. Über die Geldpreise hinaus erwarten die Preisträgerinnen und Preisträger professionelle Coaching- und Beratungsangebote zur möglichen Existenzgründung. „Denn die beste Idee bleibt fruchtlos, wenn sie an der Umsetzung scheitert. Marktstudien, Investorensuche, Prototypenbau - in der Realisierung einer Geschäftsidee steckt viel Know-how und harte Arbeit“, weiß Prof. Dr. Martin Kaschny vom Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Hochschule Koblenz, der den Ideenwettbewerb mit Raphael Dupierry von der Abteilung Forschung & Transfer der Hochschule Koblenz leitet und begründet hat. Positiv falle auf, dass das Thema Gründung immer häufiger schon in den Schulen gelehrt wird: „Ganz besonders freuen wir uns über die zunehmende Zahl der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler. Im Trend liegen dieses Jahr vor allem kreative technische Entwicklungen, verknüpft mit raffinierten Applikationen“, so Dupierry. Für die Jury dürfte die Auswahl unter den 117 kreativen Ideen nicht leicht gewesen sein.

Auf Platz eins landete in diesem Jahr ein integrierter Sonohämatom- und Sonothrombolyse-Katheter für minimal-invasive Therapie von Hirnblutungen. Dr. Naureen Keric und Dr. Julia Masomi aus der Neurochirugie der Universitätsmedizin Mainz und Prof. Dr. Alf Giese entwickelten diese neue Therapie, mit der sie gleichzeitig auch den neu ausgelobten Regionalpreis Mainz gewinnen konnten. Die Zweitplatzierung erreichten in diesem Jahr zwei Teilnehmer: Pascal Klos aus Mettlach mit der Idee eines neuen Fehlerdiagnosemoduls für KFZ-Werkstätten und ein Team der Technischen Universität Kaiserslautern mit dem mobilen Computerspiel „jumpBALL“, das der Thromboseprophylaxe dient. Über den dritten Platz freut sich Hans-Peter Strunk aus Boppard, der Seegras als unbrennbares, biologisches Produkt für einen perfekten Gebäudebrandschutz ins Spiel bringt und damit nicht zum ersten Mal mit einer Innovation auf sich aufmerksam macht.

Neben der Prämierung der vier besten Ideen konnten Schülerinnen und Schüler vier Nachwuchssonderpreise gewinnen, die von der Marienhaus Dienstleistungen GmbH ausgelobt wurden. Franzis Merz, Lucas Kaiser und Nils Knöringer wurden für ihre dynamische Orthese für Menschen mit einer Fußheberschwäche ausgezeichnet, die es den Erkrankten ermöglicht normal zu laufen. Sophia Wagner und Milan Unterfenger entwickelten die Gyro Tasse, mithilfe derer Menschen mit Parkinson trinken können, ohne Flüssigkeit zu verschütten. Melvin Kaltenbach und Manuel Müller brachten ein Sensorenbett für Senioren an den Start, das Pflegefachkräften die Arbeit erleichtert, indem es an das regelmäßige Umlagern erinnert und so das Wundliegen bettlägeriger Menschen vermeidet. Finn Götze und Atakan Söylemenz traten mit einem High-Tech-Rollator an, der es älteren Menschen ermöglicht, sich sicherer zu bewegen und Hürden wie Bordsteine leichter zu überwinden. Der Betreuer der Schüler AG Jugend forscht in Neustadt an der Weinstraße, Sergej Buragin, dessen Schülerinnen und Schüler drei der vier Preise für sich gewinnen konnten, wurde für sein besonderes Engagement geehrt.

Das TechnologieZentrum Koblenz und die startupfactory lobten darüber hinaus einen Startup Sonderpreis aus, den José Ortiz und Christoph Ehlen aus Koblenz mit ihrer Idee „hilp.io“ gewannen, einer neuen Plattform für Hardware- und Softwaretests. Für ihre Idee erhielten die Gründer gleichzeitig auch den Regionalpreis Koblenz, der ebenso wie die Regionalpreise Mainz, Kaiserslautern und Trier in diesem Jahr zum ersten Mal ausgelobt wurde. Der Regionalpreis Kaiserslautern ging an Jonas Mannweiler ebenfalls aus Neustadt an der Weinstraße. Mit der Idee einer Löschdrohne, die Feuer mit Schallwellen löscht, überzeugte er die ortsansässige Jury. Für den Regionalpreis Trier wurden drei Plätze vergeben. Den ersten Platz konnten Jeanette Spanier und Herbert Spanier aus Longuich mit SCAFFEYE erringen, einer digitalen Komplettlösung für Gerüstbauunternehmen. Platz zwei belegte Manus Leyendecker aus Piesport mit seinem patentierten Duschabfluss FREILAUF, der Haaren keine Möglichkeit bietet, sich festzusetzen. Den dritten Platz erreichte Vanessa Hoff aus Trier mit einem interaktiven Lernspiel für Kinder, das durch Storytelling motorische, sensorische und kognitive Fähigkeiten von Kindern im Alter von acht bis elf Jahren fördert.

Auch die nächste Bewerbungsrunde ab Mitte November ermöglicht Unternehmen, Schülerinnen und Schülern, Studierenden und allen anderen Rheinland-Pfälzern, sich mit kreativen Ideen für innovative Produkte, neuartige Dienstleistungen und Verfahren zu beteiligen. Interessierte finden Informationen auf der Homepage unter www.ideenwettbewerb-rlp.de oder auf der Facebookseite des Ideenwettbewerbs.

Stadt erhält Bild eines Künstlers aus Novara

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Dezernentin Valentina Graziosi aus Novara hat den Mitgliedern einer Koblenzer Delegation, den Stadtratsmitgliedern Vito Contento und Herbert Bocklet, bei einem Besuch in Novara den Künstler Antonio Spanedda vorgestellt. Spanedda hat den Herren ein Bild als Geschenk für die Stadt Koblenz übergeben, das Contento nun Kulturdezernentin Dr. Margit Theis-Scholz übergeben hat.
Der Künstler erläuterte den Koblenzern sein Projekt und das Bild mit dem Titel: IOTIAMO. Eine Partnerschaft in Namen der Liebe  -  Liebe zum Mensch, Umwelt und Stadt.

Antonio Spanedda wird gemeinsam mit der Fotografin Rosy Sinicropi ein Projekt mit dem Titel: FRAU vom 1. Juli bis 31. August 2018 in München präsentieren.

Bauarbeiten im Blindbachtal starten

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Das Brückenbauamt der Stadt Koblenz teilt mit, dass mit der Baumaßnahme ‚Sanierung der Blindbachdole‘ in Ehrenbreitstein in der Woche nach Pfingsten begonnen wird.
Bei der Blindbachdole handelt es sich um die Überbauung des Blindbaches, einem Gewässer 3. Ordnung, im Bereich der Straße Blindtal. Diese Überbauung ist nicht mehr ausreichend standsicher, so dass hier Rohre (DN 800) eingebaut und die Zwischenräume verpresst werden. Diese Bauweise vermeidet offene Baugruben, verkürzt die Bauzeit deutlich und ist darüber hinaus besonders wirtschaftlich. Dadurch ist es möglich, Einschränkungen der Anwohner auf ein Mindestmaß zu reduzieren.

Während der Bauarbeiten ist das Blindtal zwischen den Häusern Nummer 21 bis 43 für den Durchgangsverkehr gesperrt und nur für den Anwohnerverkehr freigegeben. Zufahrtsmöglichkeiten zu nicht gesperrten Bereichen des Blindbachtals bestehen über die Unterdorfstraße in Ortsteil Arzheim, in Ehrenbreitstein über den Kolonnenweg und über die Straße ‚Auf dem Sande‘ vom Asterstein kommend. Die entsprechenden Umleitungen sind ausgeschildert. Die Anwohner der Häuser 21-43 können während der gesamten Bauzeit ihre Häuser anfahren.
Das Ende der Maßnahme ist für Anfang 2019 geplant.

Die Verkehrsteilnehmer, insbesondere die Anlieger, werden wegen der nicht vermeidbaren Behinderungen um Verständnis gebeten.

Ausbau Plankenweg beendet

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Die Baumaßnahme ‚Ausbau Plankenweg‘ in Neuendorf ist beendet. Die Kanal- und Straßenbauarbeiten wurden abgeschlossen, sodass ab kommender Woche die beiden neuen Haltestellen im Plankenweg durch den Busverkehr der enm wieder angefahren werden. Die Stadt Koblenz dankt den Anwohnern für die positive Zusammenarbeit und die Rücksichtnahme.

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