Donnerstag, 13. August 2020

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Polizeipräsidium und die Stadt Koblenz stimmen weiteres Vorgehen ab

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Bürgermeisterin Mohrs und Polizeipräsident Maron haben sich heute, 24.06.2020, bei einem Treffen über die aktuelle Entwicklung ausgetauscht und das weitere Vorgehen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie abgestimmt. Stadt und Polizeipräsidium bleiben im engen Austausch und unterstützen sich gegenseitig, um insbesondere nach den stufenweisen Lockerungen dennoch der Corona-Pandemie weiterhin wirksam zu begegnen.

Die Lockerungen (heute tritt die 10. Corona-Verordnung des Landes in Kraft) führen schrittweise zu der gewohnten Lebensführung zurück. Dennoch sind zum Schutz vor Ansteckungen vor allem die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten, damit die bisherigen Erfolge des sehr diszipliniert vorbildlichen Verhaltens der Bürgerinnen und Bürger nicht gefährdet werden, betonte BM'in Mohrs.

Unvorsichtiges Verhalten verursacht nicht nur einzelne Infektionen, sondern kann auch zu Hotspots / großflächigen Ausbrüchen führen, wie aktuelle Beispiele zeigen, so Mohrs.

Dass sich nicht nur jüngere Menschen an den kommenden Wochenenden bei sommerlichen Temperaturen treffen wollen, gleich ob auf den vielen attraktiven Plätzen in unserer Stadt oder in den gastronomischen Betrieben, ist verständlich und auch gewollt - aber gerade hier gilt dies nur unter Beachtung der Regelungen nach der Corona-Verordnung.

Die Ereignisse vom vergangenen Wochenende in Stuttgart haben mich sehr betroffen gemacht erklärt Polizeipräsident Maron. Auch wenn Koblenz sicher nicht mit der Metropolregion Stuttgart zu vergleichen ist, nehmen wir dies zum Anlass, unsere Sicherheitskonzepte noch mal zu überprüfen und ggf. anzupassen.

Maron kündigt an, dass die Polizei konsequent bei Rechtsverstößen und Gewalt handeln, aber auch mit Sinn und Augenmaß vorgehen wird. Wir werden unsere Präsenz in der Stadt Koblenz, aber auch in den angrenzenden Mittelzentren, anpassen, zivile Aufklärungsmaßnahmen und das Monitoring in den sozialen Medien verstärken. Damit werden wir eine angemessene Differenzierung von Personengruppen erreichen und mögliche Verdrängungseffekte frühzeitig erkennen und darauf angemessen reagieren können. Ich habe hier großes Vertrauen in die Arbeit meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Das von der Stadt Koblenz erlassene Alkoholverbot für das Deutsche Eck hat sich am vergangenen Wochenende bewährt, betonen BM Mohrs und PP Maron - wir werden zusammen mit der Polizei die weitere Entwicklung in Koblenz fortlaufend bewerten und auch hier anlassbezogen ergänzende Maßnahmen der Stadt in Erwägung ziehen, so Mohrs.

BM Mohrs und PP Maron haben sich bereits jetzt zu einer weiteren Besprechung für den kommenden Dienstag verständigt - hier sollen dann die Erfahrungen des kommenden Wochenendes bewertet werden.

Wir haben aktuell mit großen Herausforderungen zu tun - eine wirksame Bekämpfung der Corona-Pandemie erfordert anhaltende Geduld und Verständnis, aber auch die Beachtung von Regeln - diese Situation werden wir nur solidarisch meistern können. Stadt Koblenz und die Polizei werden hier weiterhin intensiv zusammenarbeiten und ihren Beitrag leisten, so BM'in Mohrs und PP Maron.

Polizeipräsidium Koblenz

Kanalerneuerung im Finkenherd

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Die Koblenzer Stadtentwässerung wird ab 01. Juli 2020 im Finkenherd eine Baustelle zur Erneuerung des Kanals einrichten, die mit einer Kampfmittelortung beginnt. Die vorgesehene Bauzeit beträgt etwa 6 Monate.

Zunächst wird ein neues Schachtbauwerk in der Einmündung in der Straße „Am Falkenhorst“ errichtet und von dort erstreckt sich die Baustelle in den Finkenherd bis Haus Nr. 15.
Dort wechselt die Fließrichtung des Kanals und die Baurichtung geändert. Nach dem Bau eines weiteren Schachtbauwerkes geht es von der Straße „Am Spitzberg“ in Richtung „Am Falkenhorst“ mit den Arbeiten weiter.
Weil der Kanal in der Fahrbahnmitte liegt werden die Bauarbeiten unter Vollsperrung durchgeführt.

Die Grundstücke werden fußläufig jederzeit erreichbar sein. Für die Anwohner werden Zufahrtsmöglichkeiten bis zur Baustelle geschaffen.

Die Stadtentwässerung bittet Verkehrsteilnehmer und Bewohner um Verständnis.

Stichprobenartige Corona-Tests in Schulen in Kobern-Gondorf und Spay

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Testungen am 29. und 30. Juni

KREIS MYK. Vor dem Hintergrund der geplanten weiteren Öffnung von Bildungseinrichtungen nach den Sommerferien führt die Landesregierung verdachtsunabhängige Untersuchung an mehreren Schulen in Rheinland-Pfalz durch. Dabei wurden für den Landkreis Mayen-Koblenz jeweils zwei Klassen der Realschule plus in Kobern-Gondorf  und der Grundschule St. Nikolaus in Spay ausgewählt. Die erste Testung auf eine Infektion mit dem Corona-Virus wird am Montag, 29. Juni, in Kobern-Gondorf stattfinden. In der Grundschule in Spay wird am Dienstag, 30. Juni, getestet.

In einzelnen Klassen werden jeweils stichprobenartig vor und nach den Sommerferien Schüler sowie Personal der jeweiligen Schule durch das Gesundheitsamt Mayen-Koblenz und das Deutsche Rote Kreuz auf eine Infektion mit dem Corona-Virus abgestrichen. Darüber wurden die Erziehungsberechtigten der Kinder im Vorfeld vom Landesministerium per Anschreiben informiert. Die Teilnahme an der Testung, der die Erziehungsberechtigten zustimmen müssen, ist freiwillig.

Dass die Realschule plus in Kobern-Gondorf für die Corona-Untersuchung ausgewählt wurde, steht in keinem Zusammenhang mit dem aktuellen Corona-Geschehen an dieser Schule.

Abkochgebot für Trinkwasser im Moseltal ist aufgehoben

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KREIS MYK. Die im Moseltal im Netz des Wasserversorgers Rhein-Hunsrück-Wasser festgestellten Keime „Pseudomonas aeruginosa“ konnten durch umfangreiche Desinfektions- und Spülmaßnahmen erfolgreich bekämpft werden. Das vom Gesundheitsamt angeordnete Abkochgebot wurde nach der dritten flächendeckenden Beprobung mit sofortiger Wirkung aufgehoben.

Die Ursache des Auftretens der Keime ist nach dem gegenwärtigen Stand der Ursachenermittlung wahrscheinlich auf zwei voneinander unabhängige Netzbaumaßnahmen zurückzuführen. Wasserversorger und Gesundheitsamt sind intensiv damit befasst, die exakte Ursache zu ermitteln und falls notwendig weitere Schritte zur Beseitigung einzuleiten.

Das Trinkwasser wird weiterhin, unter Einhaltung der strengen Vorgaben der Trinkwasserverordnung, mit Chlor versetzt, um den Erfolg der bisherigen Maßnahmen nachhaltig zu gestalten. Ebenso werden sicherheitshalber die flächendeckenden Beprobungen in regelmäßigen Abständen fortgesetzt. Die geringe Menge an Chlor, die zugesetzt wird, ist gesundheitlich unbedenklich und wird vorbehaltlich der weiteren Untersuchungsergebnisse über die nächsten Wochen schrittweise abgesenkt. Ein leichter Chlorgeruch beim Aufdrehen des Wasserhahns kann weiterhin auftreten und stellt keinen Grund zur Besorgnis dar.

Mitgründerin der Partnerschaft Koblenz – Austin ist tot

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Renata Anderson stirbt 84-jährig nach langer Krankheit

“Die Stadt Koblenz hat Renata Anderson viel zu verdanken“, erklärt Oberbürgermeister David Langner in einem Kondolenzschreiben im Namen des Stadtvorstandes, des Rates und der Koblenzerinnen und Koblenzer gegenüber ihrer Familie.

Renata Anderson war, zusammen mit dem Koblenzer Heinz Fey, der voriges Jahr nach kurzer, schwerer Krankheit verstarb, Förderin und Mitgründerin der Städtepartnerschaft zwischen Koblenz und Austin, Texas. Sie engagierte sich für den Aufbau einer Städteverbindung von der ersten Stunde an. Die gebürtige Westerwälderin, die 1987 mit ihrem Ehemann Richard nach Austin gezogen war, hatte sehr gute Kontakte in Koblenz. Auch deshalb konnten Austauschmaßnahmen in vielfältigen Bereichen wie Kultur, Sport, Bildung und Wirtschaft initiiert werden.
Dank der guten Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer Koblenz entwickelte beispielsweise die Stadt Austin ein Ausbildungsprogramm nach deutschem Vorbild.

Für ihre hervorragenden Dienste erhielt Anderson schon vor vielen Jahren den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland. In Austin wurde sie am 23. Mai 2017 mit dem „Renata Anderson Day“ geehrt.

Anstelle von Blumen bittet die Familie, ganz in ihrem Sinne, um Spenden zur Unterstützung der Austauschprogramme an die Städtepartnerschaft Austin – Koblenz. Kontakt: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

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