Dienstag, 16. Juli 2019

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Von wegen langweiliger Bürojob - ich werde Beamtin!

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Verena Georg absolviert ihre Ausbildung bei der Kreisverwaltung

KREIS MYK. Verena Georg ist nicht gerade das, was man sich unter einer „typischen Beamtin“ vorstellt. Aber was ist heutzutage schon ein typischer Beamter? Das alte Bild des Beamten hat sich auch in der Kreisverwaltung gewandelt: den Beamten mit beigem Trenchcoat, braunen Schuhen und brauner Lederaktentasche findet man kaum noch. Sowohl optisch als auch arbeitstechnisch sind die Verwaltungen und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter moderner geworden. „Mit diesem neuen Erscheinungsbild des öffentlichen Dienstes kann ich mich identifizieren“, sagt Verena Georg. Man nimmt es der jungen Frau ab, dass sie ihre Ausbildung bei der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz gerne absolviert. Sie ist Kreisinspektor-Anwärterin im zweiten Ausbildungsjahr. Nächstes Jahr macht sie ihre Laufbahnprüfung und hat sehr gute Chancen, anschließend in den Dienst des Landkreises übernommen zu werden.

Wie kam sie eigentlich auf die Idee, zur Verwaltung zu gehen? „Das lag auch etwas am Beruf meiner Eltern, die beide im öffentlichen Dienst tätig sind. Nach der Schule bin ich oft zu ihnen ins Büro gegangen. So konnte ich erste Erfahrungen und Einblicke in den Alltag einer Verwaltung und den Umgang zwischen den Kollegen gewinnen. Später absolvierte ich mein Schulpraktikum im Bereich Landespflege und Naturschutz. Die Tätigkeiten dort haben nur indirekt etwas mit meiner jetzigen Ausbildung zu tun, aber die Vielfalt der Aufgaben innerhalb einer Behörde hat mich fasziniert. Nach den zwei Wochen stand daher für mich fest, dass auch ich in einer Verwaltung arbeiten möchte.“

Nach dem Abitur ging es für Verena Georg im Sommer 2017 mit ihrem Dualen Studium bei der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz los. Seit ihrem ersten Arbeitstag hat sie schon einige Praxis-Stationen innerhalb der Behörde durchlaufen, zum Beispiel die Kreiskasse, die Kreislaufwirtschaft sowie die Ausländerbehörde. Derzeit ist sie im Büro Landrat eingesetzt. Hier gehört etwa das Schreiben von Reden, Grußworten und Presseberichten zu ihren Aufgaben. Ab August steht für die Kreisinspektor-Anwärterin ein zweimonatiges Gastpraktikum bei der Verbandsgemeindeverwaltung Pellenz in Plaidt auf dem Ausbildungsplan. Zwischen den einzelnen praktischen Abschnitten bildet die Hochschule für öffentliche Verwaltung Rheinland-Pfalz in Mayen die künftigen Beamtinnen und Beamte im Verwaltungsdienst aus. „Die fachtheoretischen Studienmodule umfassen beispielsweise Zivilrecht und Öffentliches Recht. Neben diesen klassischen Rechtsfächern werden auch betriebswirtschaftliche Kenntnisse oder Organisationslehre vermittelt“, berichtet Verena Georg.

Die Anwärter unterstützen den Landkreis darüber hinaus auch bei der Durchführung von Veranstaltungen, wie etwa dem Ball des Sports, der Verleihung des Wappentellers sowie der Weingala. Vom Aufbau über den Sektempfang bis hin zum Service sind viele helfende Hände gefragt. „Ich freue mich, wenn ich zum Helfen bei einer anstehenden Veranstaltung eingeteilt bin. Es ergeben sich oft nette Gespräche mit den Gästen und ich lerne auch die anderen Auszubildenden besser kennen“, so die Anwärterin.

Verena Georg ist nicht die einzige Auszubildende bei der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz. Aktuell befinden sich 42 Anwärterinnen und Anwärter zum 2. und 3. Einstiegsamt im Verwaltungsdienst in der Ausbildung. Die Anwärter zum 3. Einstiegsamt (ehemals gehobener Dienst) verteilen sich auf drei Einstellungsjahrgänge, die Nachwuchskräfte zum 2. Einstiegsamt (ehemals mittlerer Dienst) auf zwei Einstellungsjahrgänge. Ende Juni haben in beiden Ausbildungsgängen fünf Anwärter im 2. Einstiegsamt und 6 Prüflinge im 3. Einstiegsamt ihre Laufbahnprüfung abgelegt. Bisher hat es fast immer geklappt, die Nachwuchskräfte nach ihrer Ausbildung dauerhaft in der Kreisverwaltung einzustellen.

Neue Nachwuchskräfte begrüßt

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17 Anwärter beginnen Ausbildung und Duales Studium bei der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz

KREIS MYK. Die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz begrüßt 17 neue Nachwuchskräfte. Neun Beamtenanwärter beginnen mit der Ausbildung im dritten Einstiegsamt (vorher: gehobener Dienst) und acht Beamtenanwärter im zweiten Einstiegsamt (vorher: mittlerer Dienst). Der Erste Kreisbeigeordnete Burkhard Nauroth freut sich über die jungen Menschen, die im Kreishaus in das Berufsleben starten: „Wir haben einen großen Personalbedarf und brauchen dringend junge qualifizierte Mitarbeiter. Mit der Einstellung von 17 Auszubildenden befinden wir uns auf dem hohen Niveau der vergangenen Jahre. Auch in den nächsten Jahren werden wir in der gleichen Größenordnung einstellen." Beide Ausbildungsgänge gliedern sich in theoretische Abschnitte an der Hochschule für öffentliche Verwaltung in Mayen, bei denen den Anwärtern ein fundiertes Wissen für die Praxis vermittelt wird und den praktischen Einsatz im Kreishaus sowie Gastpraktika an anderen Behörden.

Die neuen Nachwuchskräfte:

Pauline Berens, Sarah Brück, Thomas Glauben, Laura Josten, Rafael Korzeniowski, René Lange, Sebastian Neis, Sophia Spitzley und Pia Weber durchlaufen im dritten Einstiegsamt ein dreijähriges duales Studium und werden dieses mit dem akademischen Grad Bachelor of Arts abschließen. Ida Marie Bläser, David Einig, Nina Eller, Sven Gauch, Niclas Hartenfels, Jasmin Kantz, Alena Manohina und Haniva Weber stellen sich der zweijährigen Ausbildung im zweiten Einstiegsamt zum Verwaltungswirt.

Bewerbungsphase für nächstes Jahr läuft Gleichzeitig läuft bereits die Bewerbungsphase für den Ausbildungsbeginn 2020. Bewerbungsschluss für das kommende Jahr ist der 31.8.2019. Der Ausbildungsleiter der Kreisverwaltung, Stefan Heftrich, ist überzeugt von der Ausbildung im Öffentlichen Dienst: „Die Kreisverwaltung bietet durch den Beamtenstatus einen Beruf mit sicherer Zukunft und versteht sich als moderner Dienstleister. Bereits in der Ausbildung lernt man die vielfältigen Aufgaben einer Kreisverwaltung kennen und arbeitet selbstständig. Man wird schon während des Studiums gut bezahlt und die Übernahmechancen nach der Ausbildung sind hervorragend.“

Mehr Infos zur Ausbildung bei der Kreisverwaltung unter www.kvmyk.de oder bei Stefan Heftrich, Tel.: 0261/108-226, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

MBA-Fernstudienprogramm am RheinAhrCampus in Remagen: Bewerbungsfrist bis zum 31.07.2019 verlängert

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Remagen/Koblenz. Berufstätige, die zum Wintersemester ein Fernstudium als Master of Business Administration (MBA) beginnen möchten, können sich über eine verlängerte Bewerbungsfrist bis 31. Juli 2019 freuen.

Mit der Fristverlängerung, die für alle MBA-Vertiefungsrichtungen gilt, kommt die Hochschule Koblenz auch dem regen Interesse an der neuen MBA-Vertiefungsrichtung „Public Administration“ entgegen, für die erst kürzlich die Akkreditierung erfolgte.

Jährlich werden im MBA-Fernstudienprogramm am RheinAhrCampus, der zur Hochschule Koblenz zählt, ca. 130 bis 150 neue Fernstudierende immatrikuliert, die sich in neun MBA-Vertiefungsrichtungen spezialisieren können. Sie erwerben und vertiefen in den ersten beiden Fachsemestern General Management Wissen und Führungskompetenzen. Im dritten und vierten Fachsemester findet die Spezialisierungsphase in der gewählten Vertiefungsrichtung statt. Das seit mehr als 15 Jahren in Remagen angesiedelte MBA-Fernstudienprogramm bietet hierfür eine große Bandbreite. Studieninteressierte können folgende Schwerpunkte wählen: Financial Risk Management, Gesundheits- und Sozialwirtschaft, Leadership, Logistikmanagement, Marketingmanagement, Produktionsmanagement, Public Administration, Sportmanagement und Unternehmensführung/Finanzmanagement.

Das berufsbegleitende MBA-Fernstudienprogramm, welches zu den größten in Deutschland zählt, erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Weitestgehend zeit- und ortsunabhängig können Studierende innerhalb von fünf Semestern einen international anerkannten Abschluss an einer staatlichen Hochschule erwerben.

Neben Studienbewerber/innen, die bereits über einen ersten Hochschulabschluss verfügen, werden in Remagen auch Bewerber/innen ohne ersten Studienabschluss und ohne Abitur immatrikuliert. In diesen speziellen Fällen sind für die Zulassung umfangreiche berufliche Qualifikationen und eine Eignungsprüfung erforderlich.

Bei der Durchführung des MBA-Fernstudienprogramms kooperiert der RheinAhrCampus mit dem zfh - Zentrum für Fernstudien im Hochschulverbund. Hier können sich Interessierte unter www.zfh.de/anmeldung/ online bewerben.

Persönliche MBA-Studienberatungen sind am RheinAhrCampus von Montag bis Donnerstag zwischen 9.00 und 17.00 Uhr und am Freitag zwischen 9.00 Uhr und 14.00 Uhr möglich. Termine können unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder Tel. +49 (0) 2642 / 932-622 vereinbart werden.

Informationen zu den einzelnen MBA-Schwerpunkten sind abrufbar unter der Hochschul-Website www.mba-fernstudienprogramm.de und unter www.zfh.de/mba/fernstudien/

Postdoktorandinnen-Programm der Hochschule Koblenz in vierte Runde gestartet

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KOBLENZ. Die vierte Runde des Postdoktorandinnen-Programms der Hochschule Koblenz ist mit einer feierlichen Auftaktveranstaltung gestartet. Zwölf Wissenschaftlerinnen aus unterschiedlichen Bundesländern und unterschiedlichen Fachdisziplinen können im Laufe der kommenden zwölf Monate an diversen Workshops und Seminaren teilnehmen sowie Vernetzungs-, Beratungs- und Begleitangebote nutzen. Diese sollen sie auf ihrem Weg zu einer Professur an einer Hochschule für Angewandte Wissenschaften unterstützen.

Das Ziel des Programms ist, Nachwuchswissenschaftlerinnen nach der Phase der Promotion (Post-Doc-Phase) zu begleiten, zu beraten und weiterzuqualifizieren. Die Teilnehmerinnen sollen das Rüstzeug für eine Karriere als FH-Professorin erhalten bzw. für diesen Karriereweg interessiert werden. Langfristig zielt das Programm darauf ab, die Anzahl von Frauen auf Professuren an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften zu erhöhen. Dies gilt vor allem in den Bereichen, in denen sie bisher unterrepräsentiert sind.

Nach einem lockeren Empfang eröffnete Julia Aron, die stellvertretende Leiterin des Gleichstellungsbüros der Hochschule Koblenz, die Auftaktveranstaltung. Projektkoordinatorin Dr. Kerstin Schiele stellte das Programm vor und erläuterte, warum es notwendig ist, Frauen im Hochschulkontext zu fördern. Nach dem formellen Teil nutzten die Teilnehmerinnen die Möglichkeit, einander kennenzulernen, sich auszutauschen sowie ihre Ziele und Wünsche an das Programm zu formulieren.

Für Rückfragen steht Dr. Kerstin Schiele vom Gleichstellungsbüro der Hochschule Koblenz unter der Telefonnummer 0261-9528-563 oder per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. gerne zur Verfügung.

Das Foto zeigt elf der zwölf teilnehmenden Wissenschaftlerinnen sowie – rechts im Bild – Dr. Kerstin Schiele und Julia Willers vom Gleichstellungsbüro der Hochschule Koblenz. (Foto: Hochschule Koblenz)

Straßenbauarbeiten in der Lehrhohl

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In der Zeit von, Montag, 08. bis Mittwoch, 17. Juli wird im Auftrag des Kommunalen Servicebetriebes Koblenz der Fahrbahnbelag in der Lehrhohl zwischen der Jakob-Kneip-Straße und der Fritz-von-Unruh-Straße erneuert.

Am Montag, 08.07.2019 wird in der Lehrhohl die komplette vorhandene Deckschicht ca. 10 cm tief abgefräst. Da nach dem Ausbau der alten Deckschicht ein Höhenunterschied zur bestehenden Bordanlage von etwa 15 cm besteht und die Einbauteile, wie etwa Schachtdeckel ebenso hoch aus der umgebenden Fläche herausragen, ist die Nutzung der Straße und die Zufahrt zu den Grundstücken nur eingeschränkt möglich.
In der Zeit vom 09. bis 12.07.2019 werden die Vorarbeiten an Schiebern und Schächten durchgeführt. Im Anschluss erfolgt dann am 15. und 16.07.2019 der Einbau der neuen Deckschicht und zwar unter Vollsperrung des Straßenabschnitts. Die Verkehrsfreigabe ist für den 17.07.2019 gegen Abend vorgesehen.

Während der gesamten Bauzeit muss mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden, wofür der Servicebetrieb um Verständnis bittet.

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