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Nach dem Brexit: Rheinland-pfälzische IHKs informieren in Webinaren

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Koblenz, 8. Januar 2021. Die Europäische Union und das Vereinigte Königreich haben sich nach langen, zähen Verhandlungen auf ein Freihandelsabkommen geeinigt. Dieses regelt auch die Mobilität von Arbeitskräften und andere Aspekte der wirtschaftlichen Zusammenarbeit. Das Vereinigte Königreich ist ein bedeutender Partner der rheinland-pfälzischen Wirtschaft. Im Jahr 2019 wurden Waren im Wert von rund 3,3 Mrd. Euro aus Rheinland-Pfalz nach Großbritannien exportiert. Damit war das Land der drittwichtigste ausländische Absatzmarkt für hiesige Unternehmen.

„Das Hin und Her zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich hat für Verunsicherung in der Unternehmerschaft gesorgt. Das Abkommen geht für Exporteure jedoch mit erheblichem Mehraufwand, etwa beim Ursprungsnachweis, und steigender Bürokratie einher. Wir als rheinland-pfälzische Industrie- und Handelskammern (IHKs) wollen unseren Mitgliedsunternehmen mit Beratung und Informationsveranstaltungen zum Brexit zur Seite stehen“, erklärt Karina Szwede, Sprecherin International der IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz und stellvertretende Hauptgeschäftsführerin der IHK Koblenz.

Um Fragen der Mitgliedsunternehmen zu klären, bieten die IHKs im Januar und Februar Webinare zu verschiedenen Themen rund um den Brexit an. Den Auftakt macht am 19. Januar von 10 bis 11 Uhr das Webinar „Brexit – was im Bereich Zoll und Warenverkehr nun wirklich gilt“.

Was müssen Sie als Arbeitgeber tun, wenn Sie britische Mitarbeiter haben oder zukünftig britische Staatsangehörige einstellen möchten? Welche Auswirkungen ergeben sich, wenn Sie britische Geschäftspartner haben, die für eine Geschäftsreise oder einen Arbeitsaufenthalt nach Deutschland kommen? Am 26. Januar von 14 bis 15 Uhr veranstalten die vier Welcome Center der rheinland-pfälzischen IHKs ein Webinar zu den arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen für britische Staatsbürger in Deutschland.

Die Themen Entsendung von Mitarbeitern und Erbringung von Dienstleistungen werden beim Webinar am 28. Januar von 10 bis 11.30 Uhr behandelt.

Die Befreiung von Zollabgaben im Warenverkehr mit dem Vereinigten Königreich ist keine Selbstverständlichkeit, sondern unterliegt den Bedingungen des Freihandelsabkommens. Trotz des Abkommens ist der Aufwand für Exporteure gestiegen. Informationen dazu bieten zwei Webinare „Brexit: Warenursprung und Präferenzen“ am 21. Januar und 4. Februar, jeweils von 10 bis 11:30 Uhr. Die Webinare sind gezielt für Einsteiger bzw. Fortgeschrittene konzipiert.

Am 18. Februar von 10 bis 11 Uhr gibt es ein weiteres Webinar zu rechtlichen Themen.

Weitere Termine folgen noch.

Eine Übersicht über alle Brexit-Veranstaltungen der rheinland-pfälzischen IHKs gibt es unter folgendem Link: www.ihk-rlp.de/brexit-veranstaltungen

Ein vertieftes Angebot zum britischen Markt stellt die IHK Pfalz mit ihrem Kompetenzzentrum Großbritannien bereit: www.pfalz.ihk24.de/grossbritannien. Für Fragen zum Brexit hat die IHK Koblenz eine Brexit-Hotline unter Tel. 0261 106-500 eingerichtet.

10.500 Quarantäne-Anordnungen in zwei Monaten

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Großer Aufwand „hinter den Kulissen“ in der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz

KREIS MYK. Die vergangenen Monate haben das Ausmaß der zweiten Corona-Welle deutlich gemacht. Das dokumentieren auch die Quarantäne-Verfügungen, die die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz als zuständiges Gesundheitsamt für den Landkreis und die Stadt Koblenz verlassen haben. Allein im November und Dezember waren es 10.500. Der stärkste Tag war der 15. Dezember, an dem 378 Verfügungen verschickt wurden. Und hinter jeder einzelnen verbergen sich mit Corona infizierte Menschen, deren Kontaktpersonen und Mitarbeiter im Kreishaus, die diese Flut handhaben müssen.

In der Kreisverwaltung blickt man zufrieden auf die Bewältigung dieser Lage: „Vielen unserer Mitarbeiter in der Corona-Bearbeitung wird viel abverlangt, einigen sogar sehr viel. Aber wir wissen, wofür wir dies alles tun: Um gemeinsam dazu beizutragen, die Verbreitung des Virus so schnell wie irgend möglich zu unterbinden. Bisher ist uns das mit einem Blick auf die Zahlen ganz gut gelungen“, sagt Landrat Dr. Alexander Saftig. Genauso sieht es Petra Kretzschmann, Büroleiterin der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz, die den großen Aufwand im Hintergrund deutlich macht: „Wenn uns zu Beginn des Jahres 2020 jemand gesagt hätte, dass wir in der Kreisverwaltung aufgrund einer Pandemie quasi eine kleine Behörde innerhalb der Behörde organisieren müssen, dann hätten wir wahrscheinlich ungläubig dreingeschaut.“ Aber genau das ist gelungen. Heute arbeiten Mitarbeiter des Gesundheitsamtes ganz eng zusammen mit Mitarbeitern der Kernverwaltung und Auszubildenden, mit Soldaten der Bundeswehr, Kollegen von Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltungen sowie Ehrenamtlichen und Containment Scouts, die zur Unterstützung gekommen sind. „Und alle zusammen bilden ein Team, das die Corona-Lage in unserer Region mit Herzblut und Engagement in ganz hervorragender Weise sieben Tage die Woche managt“, betont Petra Kretzschmann.

Im Hintergrund der täglichen Arbeit läuft eine eingespielte Logistik, an der auf medizinischer Seite die Ärzte des Gesundheitsamtes ebenso mitwirken wie die Organisation, die Koordinierungsstelle Digitalisierung, die IT, die Personalverwaltung und das Gebäudemanagement der Kreisverwaltung. „Damit ein so buntes Team wie die Corona-Mannschaft jeden Tag so viele Verfügungen rausgeben kann, bedarf es eines gut funktionierenden Workflows“, sagen die Koordinatoren der Corona-Lage, Tobias Querbach und Eva Friederichs, und erläutern, dass zur Absicherung im Zwei-Schicht-Betrieb gearbeitet wird. So ist sichergestellt, dass bei einer möglichen Infektion innerhalb eines Corona-Teams die Arbeit weitergehen kann.

Jede Schicht hat mehrere Teams, die die folgenden Aufgaben bewältigen:  Den Erstkontakt mit Infizierten, die Kontaktnachverfolgung, den Kontakt mit Genesenen sowie Sonderaufgaben und den Kontakt zu Kitas, Schulen oder Altenheimen.

Die Bearbeitung der Fälle ist digitalisiert. Trotzdem ist jeder Fall mehr als ein digitaler Prozess und eine Verfügung. „Hinter jedem Fall steht ein erkrankter Mensch mit all seinen Ängsten und Sorgen. Und auch diejenigen, die als Kontaktpersonen in Quarantäne müssen, haben viele Fragen. Da wird den Mitarbeitern, die in der Corona-Lage arbeiten, bei ihren Telefongesprächen mit den Betroffenen viel abverlangt. Fingerspitzengefühl und Empathie sind gefragt“, sagen Friederichs und Querbach. Nicht immer läuft alles rund. Oft muss auf Veränderungen, wie neue vom Land herausgegebene Verordnungen, schnell reagiert werden. Auch können hohe Fallzahlen oder auch schwierige Fälle mit aufwendigen Nachverfolgungen das System stark beanspruchen. „Da heißt es dann ruhig bleiben und auch mal bis tief in den Abend hinein im Kreishaus ausharren“, sagen die beiden Koordinatoren.

589 aktive Corona-Fälle in MYK und Koblenz

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70 neue positiv Getestete – 88 Personen sind genesen – 7 Todesfälle

Stand: 07.01.2021

KREIS MYK. Es gibt insgesamt 70 neue positiv auf das Coronavirus getestete Personen. 88 Personen sind genesen. Zu beklagen ist der Tod von 7 Personen: 4 sind infolge einer Coronavirus-Infektion und 3 infolge anderer Ursachen verstorben. Die Anzahl aktiver Corona-Fälle im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes Mayen-Koblenz liegt damit derzeit bei 589:

348 im Kreis MYK und

241 in der Stadt Koblenz.

Weiterführende Statistiken und Auswertungen zu einzelnen Städten, Verbands- und Ortsgemeinden findet man unter www.kvmyk.de/coronastatistiken

Die Corona-Ambulanz in der Weiersbachhalle (In der Weiersbach, 56727 Mayen) in Mayen hat folgende Öffnungszeiten:

Montag                        11 bis 15 Uhr

Dienstag bis Freitag     12 bis 14 Uhr

Samstag                      10 bis 12 Uhr

Die Corona-Ambulanz in Koblenz (CGM Arena, Jupp-Gauchel-Straße 10, 56075 Koblenz) hat folgende Öffnungszeiten:

Montag                                    9 bis 15 Uhr

Dienstag bis Samstag              9 bis 13 Uhr

Alle Infos zu den Ambulanzen, Hotlines und vielem mehr gibt es im Internet unter www.kvmyk.de/corona

Bäume werden umgepflanzt

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In der 2. KW werden im Rahmen des Neubaus der Pfaffendorfer Brücke 45 Bäume mit einer Großbaumverpflanzmaschine umgepflanzt. Die neuen Standorte befinden sich unter anderem auf der Liegewiese am Gülser Moselbogen. Hier werden die fünf "neuen" Bäume im Sommer für Schatten sorgen. 29 Linden werden auf einer Grünfläche an der Lehrhohl im Stadtteil Asterstein gepflanzt.

koveb fährt weiterhin Corona-Fahrplan

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Aufgrund des verlängerten Lockdowns fahren die Busse der Koblenzer Verkehrsbetriebe GmbH bis mindestens Sonntag, den 31.01.2021, den Corona-Fahrplan. Demnach verkehren die Busse der koveb an den Tagen Montag bis Freitag nach dem Samstagsfahrplan mit Ergänzungen. Samstags und sonntags gilt das planmäßige Angebot.

Montag bis Freitag:Es gilt der Samstagsfahrplan. Zusätzlich wird die Linie 14 vom Koblenzer Zentrum in die Stadtteile Rauental, Metternich, Rübenach bzw. zum Industriepark 61 angeboten, da diese Linie normalerweise an Samstagen nicht gefahren wird. Die Fahrten werden zu den üblichen, im Fahrplan der Linie 14 angegebenen Zeiten für Montag bis Freitag betrieben.Die Linie 6 fährt von Montag bis Freitag den normalen Linienweg bis Moselweiß, Haltestelle Gülser Brücke. Der Linienabschnitt zwischen der Gülser Brücke und der Universität Koblenz entfällt wegen des zusätzlichen Einsatzes der Linie 14.

Samstag:Es gilt der reguläre Samstagsfahrplan, nach dem die Linie 14 nicht fährt und die Linie 6 planmäßig auch zwischen der Gülser Brücke und der Universität verkehrt.

Sonntag:Es gilt der reguläre Sonntagsfahrplan.

Die weitere Vorgehensweise nach dem 31.01.2021 wird sich an den zukünftigen Bestimmungen von Bund und Ländern orientieren und zu gegebener Zeit bekanntgegeben.

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