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500 Euro für Spielmannszug „Freiweg“ in Sinzig

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(Koblenz, 30.11.2018) Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Beim Spielmannszugs „Freiweg“ in Sinzig sind die Planungen für 2019 bereits im vollen Gange. Schließlich feiert der Verein im Sommer nächsten Jahres sein 66. Jubiläum unter dem Motto: „Mit 66 Jahren da fängt die Musik an!“

Heinz Engels, Marktbereichsleiter bei der Volksbank Koblenz Mittelrhein, weiß, dass der umtriebige Verein aber auch im „65sten“ Jahr eine Finanzspritze gut gebrauchen kann und brachte einen Scheck in Höhe von 500 Euro vorbei.

In den vergangenen Jahren konnte dank großzügiger Spenden bereits einige Renovierungen durchgeführt werden. So sind neue Umkleidekabinen entstanden und eine moderne Heizungsanlage wurde installiert. Auch hier hatte die Volksbank Koblenz Mittelrhein Mittel aus ihrem Spendentopf beigesteuert.

Integration Geflüchteter in den Studienalltag

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Hochschule Koblenz zieht positive Bilanz

KOBLENZ. Um dem Krieg in seiner syrischen Heimat zu entkommen, flüchtete Hussam Alshawakh vor nunmehr drei Jahren nach Deutschland – und musste dafür seine Familie zurücklassen und sein Architekturstudium aufgeben. Nach der Überwindung zahlreicher Stolpersteine konnte er vor einem Jahr sein Studium an der Hochschule Koblenz fortsetzen, auch dank der Unterstützung des International Office der Hochschule, das geflüchtete Menschen mit zahlreichen Hilfsangeboten unterstützt. Heute ist Hussam ein Beispiel für gelungene Integration an der Hochschule Koblenz, die nun insgesamt ein positives Fazit über die Integration Geflüchteter in den Studienalltag zieht.

So wie Hussam Alshawakh haben viele Geflüchtete in ihrer Heimat das Abitur gemacht, ein Studium angefangen oder sogar schon abgeschlossen. Deutsche Hochschulen haben in den letzten Jahren zahlreiche Angebote entwickelt, um Geflüchteten wie ihm den Zugang zum deutschen Bildungssystem zu erleichtern und ein Studium in Deutschland zu ermöglichen. Pia Dekorsy, die seit Oktober letzten Jahres an der Hochschule Koblenz Flüchtlinge zu Studienmöglichkeiten, Zugangsvoraussetzungen und Hilfsangeboten berät, zeigt sich beeindruckt vom Engagement und der Leistungsbereitschaft der Geflüchteten. „Zwar wird der Aufenthaltsstatus in der Statistik nicht erfasst, aber schätzungsweise sind inzwischen etwa 250 geflüchtete Studierende an der Hochschule Koblenz eingeschrieben", so die Flüchtlingsbeauftragte. Obwohl Geflüchtete unter nicht ganz einfachen Voraussetzungen ein Studium beginnen, meisterten sie nach ihrer Erfahrung das Studium gut und zeigten eine hohe Motivation, sich in die Gemeinschaft zu integrieren.

Dass er in den Medien häufig negative Berichte über Geflüchtete sehe, Fälle von gelungener Integration jedoch eher selten angeführt würden, bedauert Hussam. Er hat beispielsweise für überdurchschnittliche Studienleistungen und soziales Engagement ein Stipendium des Avicenna-Studienwerks erhalten, das Begabung und gesellschaftlichen Einsatz (muslimischer Studierender) fördert. „Für mich und meine geflüchteten Kommilitoninnen und Kommilitonen ist das Studium eine einzigartige Chance, und ich gebe mein Bestes, sie zu nutzen", versichert der Architekturstudent, der gerade neben dem Studium an seiner Selbständigkeit im Bereich Grafikdesign arbeitet. Er schwärmt von der „tollen Unterstützung“, die er auch von den Professoren bekommt, und betont, wie wichtig ihm der Kontakt und das gegenseitige Verständnis mit seinen deutschen Mitstudierenden sei.

Das Buddy-Programm, in dem Studierende höherer Semester die Geflüchteten im Studium begleiten, das studentische Leben mit ihnen erkunden und Alltagshilfe leisten und in dem bereits rund 80 Studierende eingebunden sind, ist nur einer von vielen hilfreichen Bausteinen, mit dem die Hochschule Koblenz internationalen Studierenden die Integration erleichtern möchte. Im monatlich stattfindenden Café Multicultural kommen nicht nur deutsche und internationale Studierende, sondern auch Einheimische in lockerer Atmosphäre zusammen, lernen die kulinarischen Besonderheiten anderer Kulturen kennen und tauschen sich in verschiedenen Sprachen aus. Infoveranstaltungen zu finanziellen und rechtlichen Fragen, ein Intensiv-Deutschkurs, eine Sommeruni für geflüchtete Frauen, Gasthörerschaften und natürlich die individuelle Beratung eines jeden Einzelnen, ab Dezember auch zentral in der Hohenzollernstraße in Koblenz, ergänzen das Angebot der Hochschule.

Die Maßnahmen zur Integration werden vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) im Rahmen des Integra-Programms finanziell gefördert, das nun bis 2020 verlängert wurde. Das Programm ist Teil eines umfassenden Maßnahmenpakets des DAAD, für das das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanzielle Mittel bereitstellt, um studierfähigen Geflüchteten zu ermöglichen, an deutschen Hochschulen Fuß zu fassen.

Abo-Spielplan der Spielzeit 2019/2020 am Theater Koblenz

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Wieder gibt das Theater Koblenz schon vor der Jahreswende die Produktionen im Großen Haus für die kommende Spielzeit bekannt. Die Präsentation der Premieren aus allen Sparten findet auch in diesem Jahr per Video-Trailer statt.

Der Videokünstler Thiemo Hehl, der auch für die Trailer der laufenden Produktionen des Theaters verantwortlich zeichnet, hat eigens für die Spielplanpräsentation einen Kurzfilm gedreht, der neben Interviews der Spartenleiter und Theatermacher auch einen Blick hinter die Kulissen dokumentiert.

Der Trailer ist hier und auf den Kanälen des Theaters Koblenz zu sehen: https://vimeo.com/303478577

Wie gewohnt wird das Vorschauheft ab Freitag, den 30. November an der Theaterkasse sowie im Foyer des Theaters ausliegen.

Darin wird neben dem Abo-Spielplan ebenfalls das kommende Familienstück zu Weihnachten 2019 vorgestellt sowie die Open-Air Produktion im Sommer 2020 auf der Festung Ehrenbreitstein. Das Publikum kann sich auf einige hochkarätige Überraschungen freuen, auf bisher ungehobene Schätze ebenso wie auf große Klassiker.

Das komplette Spielzeitheft mit allen Angeboten, vor allem auch denen des Puppentheaters und der Theaterpädagogik wird am 11. Mai 2019 vorgestellt.

Joachim Paul (AfD): Vortrag über politische Kommunikation und Kampagne „Leben im Funkloch“

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Bestseller-Autor Thor Kunkel besuchte Wahlkreisbüro in Koblenz

Am Mittwoch, den 28. November konnten politische interessierte Bürger mit Bestseller-Autor Thor Kunkel über politische Kommunikation diskutieren. Der 1963 in Frankfurt geborene Autor  ist vor allem durch die Romane „Endstufe“ (2004) und „Subs“ (2011) bekannt geworden, „Subs“ wurde jüngst unter anderem mit der Schauspielerin Katja Riemann verfilmt. Ein Kurzvortrag Kunkels über die vergangene erfolgreiche Bundestagskampagne, Politik im Zeitalter der sozialen Medien und die neue Kampagne „Leben im Funkloch“ der AfD-Landtagsfraktion regte zu intensiven Diskussionen an. Kunkel wies darauf hin, dass nicht erst seit der Wahl Trumps die politische Kommunikation durch die sozialen Medien geprägt sei und einen intensiveren Dialog zwischen Politikern und Bürgern ermöglichen würde. Das sei ein Gewinn für die Demokratie im 21. Jahnhundert.

Im Hinblick auf die Kampagne „Leben im Funkloch“ sagte Kunkel: „Rheinland –Pfalz ist – gerade in ländlichen Räumen – eine Digitalwüste: Lahmes Internet, Mobilfunklöcher. Dabei ist der Zugang zu Information, die Möglichkeit sich z.B. berufsrelevante Inhalte schnell herunterzuladen und am Informationstausch teilzunehmen heute so wichtig wie damals die Wasserversorgung. Wir werden uns mit unserer Kampagne, insbesondere über die sozialen Medien, an Jugendliche, Berufstätige und Mittelständler wenden, die selbst bei Anschluss an eine 50Mbit-Versorgung im Hintertreffen bleiben, da in naher Zukunft 5G das Maß aller Dinge sein wird. Wir wollen den politisch Verantwortlichen mit Wortwitz Druck machen und in den Dialog mit den Bürgern treten. Was dem Digital-Musterknaben Estland recht ist, muss Deutschland, insbesondere Rheinland-Pfalz billig sein“.

Dazu Joachim Paul: „Ich freue mich außerordentlich, dass ich Thor Kunkel für einen lebhaften Vortrag gewonnen zu haben. Die politische Kommunikation in Form einer mit vielsagenden und auch zum Schmunzeln anregenden Kampagne stellt ganz grundsätzlich eine Verstärkung der parlamentarischen Arbeit dar. Unsere Fraktion fordert die Einrichtung Enquete-Kommission, die über schnellere Wege zum Ausbau des schnellen Internets und einem systematischen Stopfen von Mobilfunklöchern berät. Wer in Landwirtschaft („Smart farming“), Bildung („smart factory“, also Modelle von Fertigungsstraßen in Schulen) und Verkehr (autonomes Fahren) –  den Sprung ins Digitalzeitalter nicht verpassen will, muss sich für den Glasfaser-Ausbau einsetzen – und nicht nur parlamentarisch, sondern visuell und im Dialog mit dem Bürger.“

Ausbau Traggerüst Ravensteynstraße

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Nach der Fertigstellung des Überbaus der neuen Brücke in der Ravensteynstraße stehen nun die Demontage des Traggerüstes sowie der Ausbau der Schalung  an. Aufgrund der Sicherheits- und Betriebsvorschriften der Deutschen Bahn kann dies im Bereich über der Gleisanlage nur in nächtlichen Sperrpausen erfolgen.

Hierfür sind die Nächte vom 03.12. bis 07.12.2018 und vom 10.12. bis 12.12.2018 jeweils in der Zeit von 21:10 Uhr bis 5:35 Uhr vorgesehen. Die bauausführende Firma wurde seitens des Brückenbauamtes angewiesen, die nächtlichen Arbeiten möglichst geräuscharm abzuwickeln, dennoch wird sich eine Belästigung durch Lärm nicht völlig vermeiden lassen.

Das Brückenbauamt der Stadt Koblenz bittet daher alle betroffenen Anwohner um Verständnis für diese unumgänglichen nächtlichen Störungen.

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