Freitag, 10. Juli 2020

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Erprobung der Wertstofftonne muss Corona-bedingt verschoben werden

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Modellprojekt startet 2022 in der Verbandsgemeinde Weißenthurm

KREIS MYK. Aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie muss die vom Kreistag beschlossene geplante Erprobung Wertstofftonne ab 2021 in der Verbandsgemeinde Weißenthurm um ein Jahr verschoben werden. Das Modelprojekt wird nun in den Jahren 2022 bis 2024 durchgeführt.

Dass die Erprobung nur um ein einziges Jahr verschoben werden muss, ist einer deutschlandweit bislang einmaligen Einigung zwischen Systembetreibern, Entsorgern, öffentlich-rechtlichem Entsorgungsträger und dem Bundeskartellamt zu verdanken. Möglich wurde dies dank einer Eilentscheidung des Kreistages, die zu verhandlungsintensiven Gesprächen über das Bundeskartellamt geführt hat. So konnte verhindert werden, dass der Modellversuch, wie von den Systembetreibern gewünscht, um drei Jahre verschoben wird.

Wie im Gelben Sack finden ab 2022 im Erprobungsgebiet Verkaufsverpackungen in der Wertstofftonne Platz. Darüber hinaus können darin aber auch andere Gegenstände aus Metall und Kunststoff entsorgt werden. Dazu zählen unter anderem Kunststoffeimer, Gießkannen, Plastikspielzeug, aber auch Kochtöpfe und Pfannen, die bislang nur über die Restmülltonne entsorgt werden müssen.

Im demselben Zeitraum wird im übrigen Kreisgebiet die Sammlung von Verpackungsabfällen durch den Einsatz von dickeren und reißfesteren Gelben Säcken verbessert werden.

Die vhs Koblenz geht in die Sommerpause

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Während der Zeit der Betriebsferien vom 20.07.-31.07.2020 einschließlich ist die vhs geschlossen.
Ab Montag, 03.08.2020 ist die Geschäftsstelle wieder geöffnet. Das neue Programm für den Herbst erscheint am Freitag, 07. August. Ab diesem Datum sind Anmeldungen direkt online möglich oder ab 10.08.2020 auch telefonisch unter: 0261 129-3702/-3711/-3730/-3740.

Das Semester startet am 31. August 2020.

koveb reicht Konzessionsantrag beim Landesbetrieb Mobilität ein

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Stadt Koblenz gibt öffentlichen Dienstleistungsauftrag bekannt

Die Koblenzer Verkehrsbetriebe GmbH hat den Konzessionsantrag für die neuen Buslinien, die ab dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2020 von der koveb gefahren werden sollen, beim Landesbetrieb Mobilität (LBM) eingereicht. „Die Erteilung der Linienkonzessionen wäre somit der letzte formale Schritt, den die koveb für die Zukunftssicherung noch benötigt“, erklärt koveb-Geschäftsführer Hansjörg Kunz.

Ebenso bedeutend für die Zukunft des Unternehmens ist die Bekanntgabe des öffentlichen Dienstleistungsauftrags (öDA) durch die Stadt Koblenz. „Mit der Bekanntgabe des öffentlichen Dienstleistungsauftrags haben wir die Grundlage zur Durchführung der ÖPNV-Leistung durch die koveb ab 13. Dezember dieses Jahres gelegt“, so der Oberbürgermeister der Stadt Koblenz, David Langner. Im vergangenen Jahr hatte der Stadtrat beschlossen, eine eigene Verkehrsgesellschaft zu gründen und diese, im Rahmen der Inhouse-Vergabe und in Verbindung mit einem öffentlichen Dienstleistungsauftrag, mit der Durchführung der ÖPNV-Leistungen für das „Linienbündel Stadt Koblenz“ zu betrauen.

„Dieser Verwaltungsakt ist sozusagen die Lizenz zum Fahren für die koveb und damit unsere Basis für die Umsetzung des Nahverkehrsplans der Stadt Koblenz. Konkret bedeutet dies: mehr Linien, neue Busverbindungen, mehr Fahrten, Erhöhung des Nachtbusangebots und mehr Komfort“, ergänzt Jürgen Czielinski, Geschäftsführer der koveb. Mit dem neuen Nahverkehrsplan hat die Stadt Koblenz als Aufgabenträgerin verbindliche Rahmenbedingungen für die Entwicklung des ÖPNV in Koblenz erstellt – mit dem Ziel, den ÖPNV in Koblenz zu stärken und attraktiver zu gestalten. Damit wurden Anforderungen für die Bedienungs- und Qualitätsstandards festgesetzt, die mit dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2020 umgesetzt werden.

Vorstand der CTG sagt „Danke“

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Wir, der Vorstand der Coblenzer Turngesellschaft, möchte sich bei allen Mitgliedern, Übungsleitern/innen, Trainern/innen und Eltern herzlich bedanken für die Treue zum Verein. Die Corona-Zeit hat den Verein vor einige Probleme gestellt, da seit dem 16. März kein regulärer Sportbetrieb mehr stattfinden durfte. Dies gilt sowohl für den Breitensport als auch für den Leistungs- und Spitzensport.

Die Teilnahme an vielen Wettkämpfen und die Ausrichtung von eigenen Sportveranstaltungen musste zwangsläufig entfallen. Besonders betroffen von den Corona-Auflagen waren der Gesundheitssport, die Kinder und Senioren. Jegliche Geselligkeit und sozialen Kontakte mussten unterbleiben. Deshalb gilt ein besonderer Dank auch an unsere Übungsleiter/innen und Trainer/innen, die Trainingspläne, Videoclips, Hinweise auf Trainingsprogramme erstellt und an Ihre Mitglieder per Telefon, WhatsApp, Twitter usw. weitergeleitet haben. Auch die Nachbarschaftshilfe kam nicht zu kurz.

Dies zeigt, dass auch in einem großen Verein das Zusammenleben nicht nur in sportlicher, sondern auch in gesellschaftlicher Hinsicht funktioniert. Dafür ein Riesendank.

Für alle Mitglieder bietet die CTG deshalb in den Sommerferien – in denen normalerweise kein Sportbetrieb stattfindet – durchgehend Training an, soweit unsere städtischen Hallen nicht durch Sanierungsarbeiten geschlossen sind. Dafür auch ein Dankeschön an die Stadt, die uns dies ermöglicht. Die CTG zeigt: „Gemeinsam sind wir stark!“.

„Lesen im Wald“ und „Kultur im Rathausinnenhof“

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Mit „Lesen im Wald“ und „Kultur im Rathausinnenhof“ befördert das Kulturamt die Wiederbelebung des Koblenzer Kulturlebens

Die Wiederbelebung des Koblenzer Kulturlebens ist hör- und sichtbar. Die Kulturschaffenden erobern sich entsprechend der bestehenden Corona-Verordnungen ihren Platz im öffentlichen Leben zurück. Nach langen Wochen der Abstinenz ist auch die Freude über erste gemeinsame Kulturerlebnisse überall spürbar. Dennoch bleiben die Auflagen und die schwierige Suche nach geeigneten Auftrittsorten eine Herausforderung für alle Beteiligten. Das Kulturamt der Stadt Koblenz setzt daher auch eigene Akzente. „Mit den beiden Formaten „Lesen im Wald“ und „Kultur im Innenhof“ bieten wir lokalen Kulturschaffenden in den kommenden Wochen Auftrittsmöglichkeiten", erklärt PD Dr. Margit Theis-Scholz, Bildungs- und Kulturdezernentin der Stadt Koblenz. Den Bereichen Theater, Literatur und Musik soll es gleichermaßen möglich sein, vor kleinem Publikum ein Kurzprogramm zu spielen und Kultur wieder erlebbar zu machen. Hierfür wurde in den vergangenen Wochen in Abstimmung mit Koblenzer Kunstschaffenden ein attraktives Programm entwickelt.

Den Anfang machte am 1. Juli Tessa Randau im Rahmen von „Lesen im Wald“, einem Kooperationsprojekt des Kulturamts und der Buchhandlung Reuffel. Die Autorin von „Der Wald, vier Fragen, das Leben und ich.“ aus der Umgebung von Koblenz las aus ihrem Debut-Buch, das innerhalb weniger Wochen die Bestseller-Leiter emporgestiegen war. In ihrem Buch geht es um eine junge Frau, die durch eine inspirierende Begegnung mit einer alten Dame im Wald ihr komplettes Leben verändert. Sie erfährt von vier Fragen, den vier Fragen des Lebens, die die Macht besitzen, alles zum Guten zu wenden. Im passenden Ambiente des Forsthaus Kühkopf im Koblenzer Stadtwald bot Randau Einblicke in die Entstehungsgeschichte ihres Buches. Mit viel Humor und Witz zog sie dabei auch parallelen zu ihrem Leben und verriet den Besuchern ihr Lebensmotto: „Wer seinem inneren Kompass folgt, kommt auch mit geschlossenen Augen ans Ziel“, gab sie den Zuhörern mit auf den Weg.

An den kommenden drei Mittwochen geht es mit „Kultur im Innenhof" weiter. Die Besucher können sich auf eine spannende Mischung aus Musik, Poetry-Slam und Theater im Innenhof des Rathausgebäudes 2 freuen. Für den 29. Juli ist schließlich eine weitere Ausgabe vom Lesen im Wald geplant. Gemeinsam mit der Schauspielschule Horre aus Ehrenbreitstein sollen Auszüge aus dem Roman "Walden, Leben in den Wäldern" von Henry Davis Thoreau gelesen werden.  „Die nächsten Wochen werden sicher mehr sein als nur ein Lebenszeichen, das die Koblenzer Kulturschaffenden gemeinsam aussenden“, ist sich Theis-Scholz mit Blick auf das anlaufende Programm vieler Kultureinrichtungen sicher.
Aktuelle Informationen zum Programm von „Kultur im Innenhof“ und „Lesen im Wald“ finden Sie auf koblenzkultur.de.

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