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Hochschule Koblenz

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Weltweit noch große Unterschiede bei der Primärbildung – Tagung an der Hochschule Koblenz thematisierte „Erweiterung des Menschenrechts auf Bildung“

KOBLENZ. Im weltweiten Vergleich bestehen weiterhin große Unterschiede bei der Grundversorgung der Kinder mit Primärbildung – trotz nicht weniger Erfolge bei der Umsetzung des UN-Menschenrechts auf Bildung. Das ist eines der Ergebnisse des Symposiums „Erweiterung des Menschenrechts auf Bildung“, das nun mit internationaler Besetzung an der Hochschule Koblenz stattgefunden hat. „Die Tagung war insgesamt ein Meilenstein im laufenden Prozess des weltweiten Projekts zur Erweiterung des Menschenrechts auf Bildung“, betont Prof. Dr. Eric Mührel vom Fachbereich Sozialwissenschaften, einer der Referenten sowie Koordinator der Veranstaltung an der Hochschule Koblenz.

Initiiert wurde die Veranstaltung von der deutsch-türkischen Zeitung PoliTeknik, die seit September 2015 in einer eigenen Artikelreihe Ideen und Vorschläge zur Erweiterung des Menschenrechts auf Bildung publiziert und damit den weltweiten Bedarf an dieser Thematik sichtbar gemacht hat. Ebenfalls seit 2015 arbeitet ein international vernetztes Projektteam verschiedener gesellschaftlicher Akteurinnen und Akteure daran, das Menschenrecht auf Bildung – es wurde vor 70 Jahren als Teil der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte verabschiedet – an heutige Gegebenheiten anzupassen und damit zukunftsorientiert zu erweitern. Im Kontext dieses Jubiläums erarbeitet die Gruppe eine entsprechende Deklaration zur Vorlage bei den Vereinten Nationen.

An dieser Tagung tauschten sich Expertinnen und Experten aus der ganzen Welt über die Erweiterung des Menschenrechts auf Bildung aus, sogar aus Brasilien, Costa Rica, Mexiko, Ghana, Italien und der Türkei waren sie nach Koblenz gekommen. Zu den renommierten Rednerinnen und Rednern gehörte Prof. Dr. Vernor Muñoz Villabolos, der von 2004 bis 2010 als UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Bildung tätig war. Er gab einen weltweiten Überblick über den Stand der Dinge zur Umsetzung des Menschenrechts auf Bildung und die Perspektiven der Entwicklung. Sein Vortrag berührte an die 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer und sorgte auch im Anschluss noch zu weitergehenden Diskussionen unter den beteiligten Studierenden.

Studierende aus Koblenz vor Ort sowie über Skype Studierende aus Brasilien, Chile und Indien berichteten über die Lage in dem jeweiligen Land und gaben eine Einschätzung, inwieweit das Menschenrecht auf Bildung vor Ort umgesetzt wird. „Dabei wurde deutlich, wie privilegiert die Lage hier in Deutschland ist, trotz sicherlich auch verbesserungswürdigen Umständen“, so Mührel, „in anderen Ländern haben viele Menschen kaum Zeit für Bildung, da sie um ihr tägliches Überleben kämpfen. Zudem ist in manchen Ländern Bildung weitestgehend privatisiert und für viele Menschen nicht bezahlbar.“

Weitere Themen dieser Tagung waren die Situation in Europa sowie die Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung bei der Umsetzung des Menschenrechts auf Bildung. Die Ergebnisse dieses Symposium, die Prof. Dr. Dr. habil. Michael Winkler von der Friedrich-Schiller-Universität Jena, Leiter des wissenschaftlichen Beirats der Projektgruppe zur Erweiterung des Menschrechts auf Bildung, derzeit auswertet, werden in einem Buch und im Internet veröffentlicht.

Kanalsanierung Alexanderstraße

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Die Koblenzer Stadtentwässerung saniert den Mischwasserkanal in der Alexanderstraße. Die Bauarbeiten starten Mitte November und dauern voraussichtlich vier Monate.

Die Sanierung erfolgt in geschlossener Bauweise durch Einzug und Aushärtung von harzgetränkten Glasfaserschläuchen. Durch dieses Sanierungsverfahren sind keine Erdarbeiten erforderlich. Die Sanierung erfolgt in einzelnen Abschnitten und besteht aus Vor-, Haupt-, und Nachsanierung. Aufgrund der teilweise erheblichen Aushärtungs- und Entspannungszeiten von bis zu 14 Tagen ist die Baustelle nicht durchgehend besetzt.

Während der Sanierungsarbeiten ist die Alexanderstraße nicht durchgängig befahrbar. Die Arbeiten erfolgen unter Vollsperrung, wobei die Straße von beiden Seiten bis zur Baustelle befahrbar bleibt. Hierfür wird während der Arbeitszeiten die Einbahnregelung aufgehoben.

Einzelne Grundstücke können kurzeitig (4 bis 5 Stunden) nicht direkt angefahren werden. Die Arbeiten beginnen morgens gegen 7:00 Uhr und enden nachmittags etwa um 17:00. Außerhalb dieser Zeiten ist die Straße nicht gesperrt.

Die Stadtentwässerung Koblenz bittet die Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis und Beachtung der Beschilderung.

Fortbildung: Bürgeramt am 20. November geschlossen

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Das Bürgeramt der Stadt Koblenz ist am Dienstag, 20. November 2018 geschlossen, weil die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an einer Fortbildung teilnehmen. Daher sind für diesen Tag keine Terminvereinbarungen zum Besuch des Bürgeramtes möglich.

Die üblichen Öffnungszeiten des Bürgeramtes sind:
Montag und Mittwoch von 8 – 18 Uhr
Dienstag von 8 – 12 Uhr (NUR MIT TERMIN!)
Donnerstag von 8 – 19 Uhr
Freitag von 8 – 12 Uhr
Jeden 1. Samstag im Monat von 10 – 14 Uhr
Terminbuchungen sind montags bis freitags möglich:
Online:  www.buergeramt.koblenz.de
Telefonisch: 115
Persönlich: an der Infotheke des Bürgeramtes

Wir empfehlen Terminvereinbarungen für alle Bürgerinnen und Bürger, insbesondere für Eltern mit Kindern, gesundheitlich beeinträchtigten Personen und Beschäftigten, da die Wartezeiten kalkulierbar bleiben.

Betoniertermin Ravensteynstraße

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Im Zuge des Neubaus der Straßenüberführung in der Ravensteynstraße finden am Mittwoch, 14. November im Zeitraum von 6:00 Uhr bis voraussichtlich 15:00 Uhr die Betonierarbeiten des Überbaus statt. Für die Dauer dieser Arbeiten wird es notwendig, eine Sperrung im Bereich der Einmündung Ravensteynstraße / Friedrich-Gerlach-Straße einzurichten, um der Betonpumpe sowie den Betonfahrzeugen den erforderlichen Platz zur Verfügung stellen zu können. Eine Umleitung über die Sebastiani- und die Hermannstraße wird ausgeschildert.

Das Brückenbauamt bittet alle Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

Spendensammlung für den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge

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Alljährlich im Herbst führt der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. seine Haus- und Straßensammlungen durch. Im Bezirksverband Koblenz-Trier finden die Sammlungen seit dem 31. Oktober und noch bis zum 25. November statt.

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge übernimmt im Auftrage der Bundesregierung Aufgaben rund um die Erfassung, den Erhalt und die Pflege der Gräber deutscher Kriegstoter im Ausland, sowie der Zusammenarbeit auf internationaler Ebene. Zudem engagiert sich der Volksbund für die Begegnung junger Menschen aus aller Welt an den Grabstätten und wirkt in der schulischen und außerschulischen Jugend- und Bildungsarbeit.

Im Rahmen der traditionellen Haus- und Straßensammlungen beteiligten sich am Zentralplatz auch Oberbürgermeister David Langner und weitere Persönlichkeiten aus Koblenz an den Sammlungen. Musikalische Unterstützung leistete hierbei das Heeresmusikkorps Koblenz.

„Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge ist eine humanitäre Organisation, die Erinnerung und Heute zusammenbringt, sowie einen großen Fokus auf die Jugend hat. Dies zu unterstützen ist mir wichtig und selbstverständlich.“, so OB Langner beim Sammeln von Spendenbeträgen vor dem Forum Confluentes.

Insgesamt erbrachte die „Prominentensammlung“ einen Spendenbetrag von 1.339,12 EUR. Oberbürgermeister David Langner und Bettina Hörter, die Geschäftsführerin des Volksbundes, bedanken sich herzlich bei allen Sammlern und Spendern.

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