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Stadtrat im Juni 2019

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Konstituierende Sitzung – Ratsmitglieder verpflichtet – Ausschüsse besetzt – Hauptsatzung geändert

Oberbürgermeister David Langner begrüßte die Koblenzer Ratsmitglieder zur ersten Sitzung nach der Kommunalwahl. In einer Grundsatzrede gratulierte er den neuen Ratsmitgliedern. Es sei ein bunter Stadtrat mit vielen Fraktionen und verschiedenen Möglichkeiten der Mehrheitsfindung. Daher sei der Kompromiss wichtiger denn je. An die Wählerschafft appellierte er in diesem Zusammenhang, ihren gewählten Vertretern solche Kompromisse zuzubilligen.
Der neue Stadtrat stehe vor vielfältigen Herausforderungen. Um etwa bezahlbaren Wohnraum zu ermöglichen, müssten auch eine Nachverdichtungen ermöglicht werden. Die Verkehrswende müsse mit Nachdruck zugunsten von mehr Fahrradverkehr und einem besseren ÖPNV vorangetrieben werden. Dies sei auch praktischer Klimaschutz.
Bei allen zu bewältigenden Herausforderungen sei es weiterhin nötig, den städtischen Haushalt zu konsolidieren.
Langner warb für ein gutes Miteinander im Rat, um gemeinsam für das Wohl der Bürgerschaft zu arbeiten. Er rief die Ratsmitglieder auf, guten Mutes, mit Kreativität und Ideenreichtum Koblenz weiter voranzubringen. Stadtvorstand und Verwaltung sehe er an der Seite des Stadtrates und gemeinsam könne viel erreicht werden, so der OB abschließend.

Zuvor verpflichtete Langner die Ratsmitglieder, die nun bis 2024 die Geschicke der Stadt steuern sollen.

Die Ratsarbeit wird in vielen Ausschüssen vorberaten. Bei einigen Ausschüssen wurden die Zuständigkeiten verändert etwa, weil sich gesetzliche Bestimmungen änderten oder Aufgaben in anderen Gremien behandelt werden.
Der Fachbereichsausschuss IV wird umbenannt und heißt künftig Ausschuss für Stadtentwicklung und Mobilität. Der Verwaltungsvorlage stimmte der Rat einstimmig zu.

Der Rat bestimmte dann im Wege der offenen Abstimmung die Besetzung der Ausschüsse und Beiräte für die Wahlperiode bis 2024.
Ferner legte der Rat die Personal- und Verwaltungskostenzuschüsse der Ratsfraktionen fest.

Um die seit 17 Jahren unveränderten Aufwandsentschädigungen und Sitzungsgelder zu erhöhen, muss die Hauptsatzung der Stadt Koblenz geändert werden. Die Ratsmitglieder votierten einstimmig für die entsprechende Änderung und erhöhten die Aufwandsentschädigung auf 300 Euro pro Monat und das Sitzungsgeld auf 30 Euro je Sitzung.

Außerdem unterrichtete der OB den neuen Rat über die Neuausrichtung der Haushaltsstrukturkommission (HSK).
Die HSK dient dazu, Maßnahmen zur Haushaltskonsolidierung und Ideen zur Verwaltungsmodernisierung außerhalb regulärer Gremiensitzungen ergebnisoffen und konstruktiv zu diskutieren. Das Gremium, das aus dem Stadtvorstand, Mitgliedern der Fraktionen und dem Personalrat besteht, wird 2-mal im Jahr tagen und bei Bedarf externe Sachverständige hinzuziehen.

Das Theater Koblenz sucht Statistinnen und Statisten für „Don Giovanni“

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Das Theater Koblenz sucht für die erste Musiktheaterproduktion der kommenden Spielzeit „Don Giovanni“ (Oper von Wolfgang Amadeus Mozart unter der Regie von Intendant Markus Dietze) noch Statistinnen und Statisten, die vor allem für die szenischen Umbauten eingesetzt werden können.

Premiere feiert „Don Giovanni“ allerdings nicht wie üblich in Koblenz, sondern beim 44. Schwetzinger Mozartfest am 28. September. Die Unterkünfte in Einzelzimmern und Transfers nach Schwetzingen werden vom Theater Koblenz aus organisiert und bezahlt.

Die Proben beginnen bereits am 6. Juli. Ab dem 15. Juli ist das Theater in der Sommerpause und ab dem 2. September wird die Probenarbeit wiederaufgenommen. Die Koblenzer Premiere findet dann am 5. Oktober im Großen Haus statt.
Wer Lust hat auf der Bühne des Theaters Koblenz zu stehen, künstlerische Prozesse hautnah zu erleben und somit Teil eines großen Gesamtkunstwerks zu werden, meldet sich per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Koblenzer Schulwegweiser

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Broschüre informiert über die Koblenzer Schulen

Viele Eltern kennen das: Nach der vierten Klasse steht der Wechsel auf die weiterführende Schule an. Dieser Übergang ist oftmals mit vielen Fragen verbunden: Welche Schule passt zu meinem Kind? Wo kann mein Kind Schwerpunkte wählen, die es interessiert? Wo findet es gegebenenfalls die nötige Unterstützung? Bei diesen und weiteren Fragen wie beispielsweise bei dem Übergang nach der 10. Klasse auf die Berufsbildende Schulen kann der kürzlich erschienene Koblenzer Schulwegweiser helfen.

Im Hinblick auf das bevorstehende neue Schuljahr wird der erste Koblenzer Schulwegweiser veröffentlicht. Im Rahmen dieser Broschüre stellen sich alle 42 Koblenzer Schulen in der Trägerschaft der Stadt vor: die 25 Grundschulen, die 3 Förderschulen, die 4 Realschulen plus, die Integrierte Gesamtschule, die 6 Gymnasien und die 3 Berufsbildenden Schulen.

Darüber hinaus werden auch die Schulen in privater Trägerschaft und in der Trägerschaft des Landes vorgestellt: die St. Franziskus-Schule Koblenz, das Bischöfliche Cusanus-Gymnasium, die Hildegard-von-Bingen-Schule, die Dr. Zimmermannsche Wirtschaftsschule und das Koblenz Kolleg.

Realisiert wurde der Schulwegweiser von Kultur- und Bildungsdezernentin PD Dr. Margit Theis-Scholz und dem Bildungsbüro des Kultur- und Schulverwaltungsamtes der Stadtverwaltung Koblenz in Kooperation mit der BVB-Verlagsgesellschaft mbH.
Die Broschüre soll Eltern sowie Schülerinnen und Schülern vor allem eine Orientierungshilfe in der vielfältigen Schullandschaft in Koblenz bieten und z.B. insbesondere bei dem Wechsel in die weiterführenden oder berufsbilden Schulen unterstützen. Hierzu enthält die Broschüre auch tabellarische Übersichten, welche die Entscheidung für die richtige Schule erleichtern können.   

Neben der Beschreibung der Schulen und ihren spezifischen Angeboten und Schwerpunkten enthält der Koblenzer Schulwegweiser auch Informationen über weitere Unterstützungsangebote, wie z.B. über die Ganztagsschulen in Koblenz, die Schulsozialarbeit, die Leistungen zur Bildung und Teilhabe und der Betreuenden Grundschule.

Besonders auf die eher weniger bekannten Angebote der Berufsbildenden Schulen möchte die Broschüre aufmerksam machen. Denn die Stadt Koblenz ist als Berufsschulzentrum ein wichtiger Bildungsstandort. Insgesamt sind an den Berufsbildenden Schulen alle schulischen Abschlüsse vom Zeugnis der Berufsreife bis hin zum Abitur möglich, wodurch der schulische Werdegang für Jugendliche mit einem hohen Maß an Durchlässigkeit verbunden ist.

Der Koblenzer Schulwegweiser richtet sich auch an Eltern sowie Schülerinnen und Schüler, die aus anderen (Bundes-)Ländern zugezogenen sind und sich mit dem rheinland-pfälzischen Schulsystem beziehungsweise der Schullandschaft in Koblenz vertraut machen wollen.

Der Schulwegweiser liegt ab sofort in allen Schulen in Koblenz kostenfrei aus. Weitere Exemplare sind zudem u.a. im Bürgeramt, an der Rathausinfo und im Kultur- und Schulverwaltungsamt ausgelegt.

Der Schulwegweiser ist ebenfalls auf der Homepage der Stadt Koblenz unter www.koblenz.de/leben-in-koblenz/bildung/schulen/ digital abrufbar.
Das Bildungsbüro Koblenz wurde im Jahr 2017 mit Unterstützung von Fördermitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gegründet. Als Koordinierungsstelle für Bildungsfragen arbeitet das Bildungsbüro Koblenz primär an der Vernetzung von Bildungsangeboten und Bildungsak teuren in Koblenz.

„Heimat schmeckt!“ e.V. zu Gast beim Obst- und Blumenhof Müller in Nickenich

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Familie Müller vom Obst- und Blumenhof Müller in Nickenich lud die Vereinsmitglieder des „Heimat schmeckt!“ e.V. zu einer Brauchtumsfahrt mit dem Planwagen ein. Bei der Fahrt rund um Nickenich zeigte Thomas Müller seine Felder und informierte – humoristisch untermalt – über die Landwirtschaft in der Pellenz. Daran anschließend wurde auf dem Anwesen von Familie Müller lecker gespeist.

„Heimat schmeckt!“ steht für hochwertige landwirtschaftliche Produkte engagierter Produzenten aus der Region und die Verwendung dieser regionalen Produkte bei der Zubereitung von Speisen in ansässigen Gastronomiebetrieben. Mit der Vollkornbäckerei Barth hat der Verein ein weiteres Mitglied aufgenommen, das eine sehr starke regionale Ausrichtung hat und bei dem seit über 200 Jahren Qualität und Tradition gepflegt werden.

In diesem Jahr feiert „Heimat schmeckt!“ sein 15-jähriges Bestehen. Dies wird im Rahmen des Verbrauchertages am 21. September 2019 in der Kulturhalle Ochtendung gebührend gefeiert. Neben einem Bauernmarkt wird es verschiedene Info- und Mitmachstände u.a. zum Thema Ernährung geben. Bei einem Schaukochen am Kochbus bereiten Marco Linden vom Restaurant Zur Linde (Mülheim-Kärlich) und Stefan Pohl von der Gutsschänke Schaaf (Winningen) leckere Gerichte zu, die die Besucher probieren können.

Die dem Verein angeschlossenen Gastronomiebetriebe bieten anlässlich des Geburtstages etwas Besonderes an. Jeweils einen Monat lang gibt es abwechselnd Überraschungsmenüs bzw. -gerichte, bei denen sie Produkte von den Mitgliedsbetrieben aus der Region verarbeiten. Nachdem je einen Monat lang in der Gutsschänke Schaaf und in Klein’s Fronhof (beide in Winningen) sowie im Restaurant Zur Linde (Mülheim-Kärlich) diese Köstlichkeiten aufgetischt wurden, wird es im Juli ein solches Menü im Weinhaus Hubertus in der Koblenzer Altstadt geben. Und im September kann man sich im Mosel Hotel Hähn in Koblenz regional überraschen lassen.

Nähere Informationen zu „Heimat schmeckt!“ gibt es unter www.heimat-schmeckt.de oder in der Vereinsbroschüre, die bei Dr. Rüdiger Kape in der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz (0261/108420, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) und bei den Mitgliedsbetrieben erhältlich ist.

Hochschule Koblenz

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Dr. Andreas Hesse und Dr. Jürgen Mertes neue Professoren im Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Hochschule Koblenz

KOBLENZ. Gleich zwei neue Professoren verstärken ab sofort den Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Hochschule Koblenz: Dr. Andreas Hesse und Dr. Jürgen Mertes übernehmen jeweils eine Professur „Allgemeine Betriebswirtschaftslehre“ am RheinMoselCampus Koblenz, einem Standort der Hochschule Koblenz. Während Dr. Hesse sich insbesondere auf den Bereich Marketing spezialisiert, beschäftigt sich Dr. Mertes vor allem mit externem Rechnungswesen.

Hesse konnte nach seinem Abschluss zum Diplom-Kaufmann an der Universität Trier bereits erste Lehrerfahrungen als wissenschaftlicher Mitarbeiter sammeln. Nach langjähriger Tätigkeit in verschiedenen Managementpositionen in der Telekommunikationsindustrie, vor allem im Bereich Marketing und Vertrieb, promovierte er an der European Business School in Oestrich-Winkel zum Thema „Auswirkungen der Digitalisierung auf Personalführung und neue Formen der Zusammenarbeit in Organisationen“. Andreas Hesse arbeitet bereits seit einigen Jahren als Lehrbeauftragter und Vertretungsprofessor an der Hochschule Koblenz und ist Gastdozent an internationalen Universitäten. 2017 erhielt er den Innovationspreis der Lehre der Hochschule Koblenz. Die Schwerpunkte seiner aktuellen Forschung liegen im Bereich Digitalisierung und Einzelhandel.

An der Hochschule Koblenz führt Hesse zukünftig englischsprachige Einführungs- und Schwerpunktvorlesungen in Allgemeiner Betriebswirtschaftslehre und Marketing durch, unterstützt den Aufbau eines digitalen Studiengangs im Projekt „Work & Study“ und begleitet die Etablierung des „Interdisziplinären Instituts für Digitalisierung“.

„Ich freue mich sehr in den kommenden Jahren mit jungen engagierten Studierenden, dem Kollegium und den Mitarbeitern zusammenzuarbeiten und weitere spannende Projekte anzugehen. Ich werde dabei mit Begeisterung Praxiserfahrung und Theorie verbinden, kompetenzorientierte Lehrformate einsetzen und die Möglichkeiten der digitalen Lehre zunehmend nutzen", betont Andreas Hesse bei seiner Ernennung zum Professor. Privat engagiert sich der Familienvater ehrenamtlich für den Erhalt des Lebensraums Streuobstwiesen in seiner Heimat, der Vordereifel.

Jürgen Mertes ist als Steuerberater und Wirtschaftsprüfer in Bonn tätig. Nach einer Verwaltungsausbildung und einem Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule Trier, sowie des Wirtschaftsrechts in Bonn und Hamburg, arbeitete er mehrere Jahre für den Bereich „Private Client Services“ bei der Arthur Andersen WPG in Düsseldorf. Daraufhin folgte die Gründung der Mertes & Kollegen Steuerberatungsgesellschaft mbH, die heute als GMK Group mit Niederlassungen in Bonn und Düsseldorf firmiert und in der er die Funktion eines der geschäftsführenden Gesellschafter wahrnimmt.

Mertes ist Experte für Fragestellungen im Bereich der Bilanzierung im nationalen Recht, der Besteuerung von Kapitalvermögen sowie des Erbschaft- und Schenkungssteuerrechts. Schwerpunkte seiner Lehrtätigkeit an der Hochschule Koblenz werden vor allem die nationale Rechnungslegung sowie das Erbschaft- und Schenkungssteuerrecht sein. „Am meisten freue ich mich auf die konkrete Arbeit mit den jungen Menschen und die mir damit gegebene Möglichkeit, einen Beitrag für eine positive persönliche und berufliche Entwicklung der Studierenden leisten zu dürfen“, erklärt er. Gemeinsam mit seiner Familie lebt Jürgen Mertes in St. Augustin bei Bonn und setzt sich in seiner Freizeit ehrenamtlich in einer gemeinnützigen Stiftung für die Erforschung von Behandlungsmethoden zur Verhütung von Blindheit ein.

Die Hochschule Koblenz heißt beide Professoren herzlich willkommen und wünscht ihnen einen guten Start.

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