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Mit zentraler Vergabestelle wird vieles leichter

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Neue Stelle in der Verwaltung hat Anschaffungen im Blick

KREIS MYK. Ab sofort gibt es bei der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz eine Zentrale Vergabestelle. „Wenn Büromaterial wie Kugelschreiber oder Papier beschafft werden müssen, ist das ab jetzt genauso Aufgabe der Vergabestelle, wie wenn Baumaßnahmen an einer kreiseigenen Schule getätigt werden sollen und eine ausführende Firma gesucht wird“, erklärt Sachbearbeiterin Julia Keller.

Bislang wurden alle Ausschreibungen und Vergabeverfahren, die für eine Beschaffung notwendig sind, von den einzelnen Abteilungen in der Verwaltung eigenständig getätigt. Das Vergaberecht hat sich insbesondere in den letzten Jahren stark verändert und die rechtlichen Rahmenbedingungen wurden immer komplexer. Auch zukünftig wird sich das Vergaberecht immer wieder ändern, sodass fortwährend Anpassungen notwendig sind. Dies bedeutet für die Kreisverwaltung als öffentlichen Auftraggeber eine immer stärkere Ressourcenbindung und Abhängigkeit von Expertenwissen.

Ab sofort ist die Vergabestelle als Bestandteil der Abteilung „Zentrale Steuerung“ für sämtliche Ausschreibungen und Vergabeverfahren der Kreisverwaltung zuständig. So kann gewährleistet werden, dass spezielles Fachwissen gebündelt und in der Folge das Vergabeverfahren noch effizienter, innerhalb der Verwaltung einheitlicher und rechtssicher gestaltet wird.

„Die Vorteile liegen auf der Hand. Das komplexe Vergaberechtswissen muss ab sofort nur noch an einer Stelle nachgehalten werden und die Verfahren laufen professioneller ab. Auch für Bereiche, die eher selten mit Auftragsvergaben zu tun haben, stehen nun kompetente Ansprechpartner und Hilfestellungen zur Verfügung“, bringt es Referatsleiterin Birgit Gellert auf den Punkt. Die Zentrale Vergabestelle versteht sich als Service- und Dienstleister für die Kolleginnen und Kollegen der einzelnen Fachabteilungen in der Kreisverwaltung. „Neben der Durchführung der förmlichen Vergabeverfahren selbst, sollen bereits im Vorfeld von öffentlichen Aufträgen und Ausschreibungsverfahren durch interne Beratung und Unterstützung geeignete Verfahren besprochen und Vorbereitungen eingeleitet werden“, so Gellert.

Fünf Jahre Unternehmernetzwerk BNI in Koblenz:

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Eine beispiellose Erfolgsgeschichte

Region/Koblenz.  Fast 260.000 Unternehmen sind weltweit im Business Network International (BNI)  in annähernd 9.200 Chapters organisiert. Eines davon ist in Koblenz das Chapter Deutsches Eck mit derzeit 51 Unternehmen. Die Bilanz des Chapters Deutsches Eck ist mehr als nur beeindruckend. Im vergangenen Jahr hat es mehr als 10 Millionen Euro zusätzlichen Umsatz generiert und damit für den Topwert im deutschsprachigen Raum gesorgt. Und auch im laufenden Geschäftsjahr setzten „die Koblenzer“ ihre Erfolgsgeschichte fort. Gründe genug, um am 22. Oktober mit rund 300 Gästen das fünfjährige Bestehen des Chapters zu feiern.

Peter Blum, Exekutivdirektor, erinnert sich noch gut an die Anfänge des Chapters Deutsches Eck. „Thomas Hoff hatte damals die Idee, mit anderen Unternehmen zusammen etwas auf die Beine zu stellen. Am 11. September 2014 waren auf Einladung hin zahlreiche Unternehmer im Koblenzer Contel-Hotel zusammengekommen“, so Blum. Ein BNI-Referent erklärte den Unternehmern aus der Region das besondere Netzwerk-Prinzip, das auf gegenseitige Geschäftsempfehlungen, Vertrauen und Qualität beruht. „Das war genial“, so Blum. „Auf Anhieb hatte unser Chapter „Deutsches Eck“  60 Mitglieder. Normalerweise waren Chapter zuvor auf 45 Unternehmer begrenzt.“

Die „Koblenzer“ waren vom Start an etwas größer und auch schon bald erfolgreicher als viele andere. Für den aktuellen Chapterdirektor Tobias Köhl ist das keine Überraschung. „Wir arbeiten unglaublich kameradschaftlich, verbindlich und ehrlich zusammen. Dies ist in unserer schnellen, digitalen Welt nicht mehr selbstverständlich“, sagt Tobias Köhl. Außergewöhnlich ist auch das unverzichtbare analoge BNI-Frühstück. „Wir treffen uns Woche für Woche, immer donnerstags um 7 Uhr im Koblenzer Mercure Hotel zu einem gemeinsamen Frühstück. Der Erfahrungsaustausch, die Ratschläge und gegenseitigen Geschäftsempfehlungen sind der Schlüssel zu unserer Erfolgsgeschichte“, so Köhl. „Interessierte Unternehmer sind jederzeit als Gäste bei uns willkommen.“

Am 22. Oktober feiern die BNI-ler vom „Deutschen Eck“ gemeinsam mit Partnern und Geschäftskunden das fünfjährige Bestehen. Danach werden sie Mitgliedsbetriebe wieder im erfolgreichen Netzwerk wie gewohnt ihre Arbeit aufnehmen. „Wenn ich einem meiner Kunden für eine Arbeit einen Kollegen aus meinem Chapter empfehle, weiß ich, dass der Kunde seine Arbeit zur vollsten Zufriedenheit erledigt bekommt“, so Tobias Köhl.

Kontakt zu den Unternehmerteams: bni-koblenz.de

Veranstaltung "Muslimisches Leben in Rheinland-Pfalz"

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Religionsgemeinschaften haben große Potenziale und sind gestaltender Faktor in der Kommune. Muslimisches Leben bereichert schon seit langer Zeit unsere Gesellschaft. Bei der Veranstaltung „Muslimisches Leben in Rheinland-Pfalz“ sollen das Gespräch gesucht und der interreligiöse Dialog belebt werden.
Die Stabstelle des Beauftragten der Landesregierung für Migration und Integration Rheinland-Pfalz aus dem Ministerium für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz organisiert eine Veranstaltungsreihe „Muslime in Rheinland-Pfalz – zwischen Anerkennung und Ausgrenzung“. Die Auftaktveranstaltung findet am 17.09.19, 17:30 Uhr, im Rahmen der „Interkulturellen Wochen“ in Kooperation mit der Stadtverwaltung Koblenz im Historischen Rathaussaal in Koblenz statt.
Islamwissenschaftler werden Daten und Fakten nennen, Praktiker berichten aus dem Alltag und auch für Fragen und Diskussion besteht Gelegenheit.
Interessierte sind eingeladen, sich zu informieren und das gemeinsame Gespräch zu suchen. Anmeldungen können per Mail an integration@stadt.koblenz oder telefonisch, Tel.: 0261/129-4610, vorgenommen werden.

Große Potenziale für Elektromobilität in der Stadtverwaltung Koblenz

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(11.09.2019) Durch die Nutzung von Elektrofahrzeugen für dienstliche Fahrten können zukünftig die Kosten und der Schadstoffausstoß der Stadtverwaltung Koblenz deutlich gesenkt werden.
Das gestern vor der städtischen Haushaltsstrukturkommission vorgestellte Elektromobilitätskonzept für die Stadtverwaltung Koblenz zeigt auf, dass durch die Bündelung aller Fahrten auf 44 Elektrofahrzeuge, sowie einer Spitzenabdeckung über CarSharing-Fahrzeuge, beim gesamten dienstlichen Mobilitätsbedarf der Stadtverwaltung Einsparpotenziale bei den Kosten zwischen 7 % und 15 % bestehen. Dem Konzept nach können gleichzeitig der CO2- und NOX-Ausstoß um bis zu 94% reduziert werden.
Das durch das Bundesministerium für Verkehr und Digitale Infrastruktur (BMVI) geförderte und durch die Ecolibro GmbH erstellte Konzept wurde auf Basis einer detaillierten Fahrdaten- und Bedarfsanalyse entwickelt.

Als Kernmaßnahme nennt das Konzept die Reorganisation der betrieblichen Mobilität und die Einführung eines Fahrzeugpools in Kombination mit CarSharing. Hierbei kommt der Verknüpfung der Mobilität mit einem durch die Mitarbeiter, sowie die Bürger nutzbaren CarSharings, eine wichtige Rolle zu. Darüber hinaus sollen der ÖPNV und besonders auch Fahrradmobilität stärker genutzt werden.

Volker Gillessen vom Büro Ecolibro stellt heraus: „Der Einsatz von Elektromobilität bedeutet nicht, dass lediglich eine Antriebsart gegen eine andere ausgetauscht wird, sich aber ansonsten bei der Mobilität nichts ändert. Die große Chance bei der Umstellung auf Elektromobilität liegt in ihrer Bedeutung für eine neue intelligente betriebliche Mobilität sowohl bei der Stadtverwaltung als auch bei Unternehmen insgesamt.“

Oberbürgermeister David Langner sieht in dem Konzept den richtigen Einstieg in einen nachhaltigen Weg. „Mit der geplanten Elektromobilität bei der Stadtverwaltung Koblenz können wir Kosten senken und zugleich Ressourcen schonen. Dafür brauchen wir einen Mobilitätsmix, durch den für den jeweiligen Bedarf das jeweils am besten geeignete Verkehrsmittel eingesetzt werden kann“, führt der OB aus und ergänzt: „Es wird sich damit nicht nur die reine Technologie ändern, sondern in den Köpfen auch der Umgang mit Mobilität und Ressourcen im Allgemeinen.“

Innerhalb der Stadtverwaltung Koblenz wird man sich nun auf Basis des Konzeptes mit Einsatz und Ausbau der eigenen Elektromobilität sehr konkret auseinandersetzen um die nächsten Schritte in Richtung Realisierung zu planen.

Federweißer-Fest

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Sonntag, 06.10.2019, 11:00 bis 18:00 Uhr - Kulturzentrum Festung Ehrenbreitstein

„Mit dem Ohr am Glas klingt Federweißer wie Meeresrauschen.“ Wenn die Traubenlese in den Weinregionen rund um Koblenz beginnt, ist FederweißerZeit! In Koblenz feiern wir den jungen Wein am 06. Oktober mit einem gemütlichen Fest für Groß und Klein im Kulturzentrum Festung Ehrenbreitstein. Neben lokalen und regionalen Winzern, Flamm- und Zwiebelkuchenspezialitäten und Live-Musik erwarten den Besucher ein Eröffnungsgottesdienst, ein ganztägiges Kinderprogramm sowie verschiedene Führungen durch die Ausstellungen im Festungsgelände.

Wein:

Weingut Hähn, Koblenz-Güls (Mosel)

Weingut Löhr, Alken (Mosel)

Weingut Weckbecker, Moselkern (Mosel)

Winetales Weine, Koblenz (Mosel)

Weingut Katharinenhof, Mainz (Rhein)

Musik:

Johnny Left the Band (12:00 – 13:30 Uhr)

Horses With No Name (14:00 – 15:30 Uhr)

Third Hats (16:00 – 17:30 Uhr)

Was noch?

Flammkuchen und Zwiebelkuchen von Iris, der Festungskonditorin!

Die amtierenden Weinköniginnen kommen!

Kreativangebote für Kinder ab 13.00 Uhr!

Führungen und Ausstellungen in der Festung Ehrenbreitstein!

Café Hahn-Weinbar!

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