Montag, 23. September 2019

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Freunde aus Norwich im Historischen Rathaussaal

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Mitglieder des Freundschaftskreises Norwich-Koblenz (Norfolk & Norwich-Koblenz Friendship Association) wurden von Kulturdezernentin Margit Theis-Scholz im Historischen Rathaussaal begrüßt. Alle zwei Jahre sind sie zu Besuch in Koblenz. Die Präsidentin, Waltraud Jarrold, Ihr Ehemann Richard und Jill Noble, Vorsitzende des Vereins, begleiteten die Gruppe. Sogar David Fullman der als Oberbürgermeister von Norwich 2018 zum 40. Jubiläum der Städtepartnerschaft nach Koblenz gekommen war, war als neues Mitglied des Freundschaftskreises erneut in unserer Stadt. Seitens Koblenz waren auch viele Freunde der Städtepartnerschaft um den Vorsitzenden des Koblenzer Freundschaftskreises, Günter Hahn, anwesend.

Norwich ist seit 1978 Partnerstadt von Koblenz. Im Laufe der Jahre sind vielfältige Kontakte entstanden. Einige Vereine wie Beispielsweise der Hausfrauenbund, der Fotoclub Koblenz, der Rotary club, der Bridge Club Koblenz, usw…pflegen Beziehungen zu Partnervereinen in Norwich. Der evangelische Gemeindeverband unterhält auch seit mehreren Jahren Kontakte zur anglikanischen Kirche in Norwich.

Das Musik-Institut Koblenz mit seinem großen Oratorienchor führt seit Jahren einen Austausch mit dem Chor der Norwich Philharmonic Society. Im Rahmen der regelmäßigen Konzerte beider Chöre unternahm der Chor des Musik-Instituts im Frühjahr eine Konzertreise und wirkte an der Aufführung des Brahms-Requiems in Norwich mit.

Ein Austausch zwischen den Kleingärtnern beider Städte wird zurzeit geplant. Die Verantwortlichen trafen sich beim Empfang der Stadt und konnten den zukünftigen Austausch besprechen.

Ebenfalls konkretisiert wurden die Pläne der Musikvereine aus Lay und Güls. Eine Vereinsfahrt in die Partnerstadt wird 2020 stattfinden. Ziel ist ein großes Konzert in Norwich sowie der interkulturelle Austausch und Ausbau der Freundschaft zwischen den Städten.

Trotz politischer Unwegsamkeit zum Thema Brexit lassen sich die Freunde nicht davon abhalten die Kontakte zwischen beiden Städten zu pflegen und sogar weiter auszubauen.

35. Heimatbesuch - Begrüßung durch Kulturdezernentin

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In Vertretung des Oberbürgermeisters der Stadt Koblenz, David Langner, begrüßte die Kultur- und Bildungsdezernentin Dr. Margit Theis-Scholz die Gäste des Heimatbesuchs aus Israel, aus den USA und aus Deutschland persönlich.

In ihrer Begrüßungsansprache ging sie darauf ein, dass die früheren Koblenzerinnen und Koblenzern sowie deren Angehörigen vertrieben, respektlos behandelt und aufgrund der Ausreise und Flucht in andere Länder als Kind unter widrigsten Bedingungen ein neues Zuhause suchen mussten. Familien wurden ausgelöscht, es bestanden in den allermeisten Fällen existentielle Nöte und viele Schicksalsschläge mussten bewältigt werden.

Margit Theis-Scholz betonte, dass man das Unrecht nicht ungeschehen machen könne aber die Stadt Koblenz sehr viel Wert auf eine gute Willkommenskultur lege und dass man froh sei, solch rege Kontakte mit den heute Lebenden zu pflegen.
In Koblenz existieren bereits zahlreiche Initiativen, Verbände, Vereine und Institutionen, wie u.a. der  Förderverein Mahnmal Koblenz, die Christlich-Jüdische Gesellschaft, der Freundschaftskreis Koblenz – Petah Tikva aber auch die Kirchen die sich intensiv mit der Gedenkarbeit innerhalb der Erinnerungskultur auseinandersetzen. Das Kultur- und Schulverwaltungsamt der Stadt Koblenz hat ein regelmäßiges Netzwerktreffen zur Erinnerungskultur ins Leben gerufen und beteiligt sich auch aktiv an der Vertiefung der Erinnerungskultur und der Gestaltung von Gedenkfeiern in der Stadt.

Dr. Theis-Scholz führte aus, dass in Koblenz haben bereits fünfzehn Schulen Patenschaften für die Stolpersteine übernommen haben, die im Stadtgebiet für die Opfer des Nationalsozialismus verlegt wurden. Jährlich findet hierzu ein Treffen mit den Schulen statt, die sich mit den jeweiligen Opferbiographien und sich bereit erklärt haben, die über 120 Stolpersteine in Koblenz zu pflegen. Außerdem arbeitet man an der Entwicklung einer App, die über die Biografien der Opfer des Nationalsozialismus informiert und so das Gedenken der Opfer in einer modernen Form erfahrbar macht.

Sie dankte allen, die sich in der Gedenkarbeit engagieren und so die Erinnerung an die Opfer und die Geschehnisse in der Zeit des Nationalsozialismus wach halten.
Bei der Verabschiedung wünschte Frau Dr. Theis-Scholz allen einen angenehmen Aufenthalt in Koblenz, einen anregenden Gesprächsaustausch und ein gesundes Wiedersehen im nächsten Jahr.

Sondereinsatz Prostitutionsbetriebe und Sperrgebiet

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Ordnungsamt, Polizei und Bauaufsicht kontrollieren Prostitutionsbetriebe und die Einhaltung der Sperrgebietsverordnung

(09.09.2019) Am vergangenen Donnerstag kontrollierte das Ordnungsamt der Stadt Koblenz mit der Polizei und dem Amt für Stadtentwicklung und Bauordnung im Rahmen eines Sondereinsatzes einen Prostitutionsbetrieb in der Innenstadt von Koblenz.

Hierbei konnte festgestellt werden, dass alle angetroffenen Personen im Besitz der erforderlichen Anmeldebescheinigung nach dem Prostituiertenschutzgesetz waren und somit alle Frauen den Erfordernissen des Gesetzes aus dem Jahr 2017 nachgekommen sind.

Die Räumlichkeiten des Betriebes und die Ausstattung der einzelnen Zimmer vor Ort ergaben hingegen, dass der Betreiber die  Mindestanforderungen des Prostituiertenschutzgesetzes an einen Prostitutionsbetrieb nicht umsetzt. Im Gegenteil:  Hinweise auf die Einhaltung der Kondompflicht fehlten gänzlich, sanitäre Einrichtungen waren nicht ausreichend vorhanden und Notrufsysteme nicht vorgesehen. Diese Verstöße werden weitere ordnungsbehördliche Maßnahmen zur Folge haben.

Demgegenüber zeigte die Kontrolle eines weiteren Betriebes, dass erforderliche Notrufsysteme nach anfänglicher Beanstandung installiert wurden und durch die Regelung der Öffnungszeiten sichergestellt wird, dass die Arbeitsräume der Prostituierten nicht zu Wohn- und Schafzwecken genutzt werden.

Die Kontrolle der Straßenprostitution, und der damit verbundenen Einhaltung der Sperrgebietsverordnung, ergab keine Verstöße. Auch hier waren alle Prostituierten im Besitz der erforderlichen Bescheinigungen. Entsprechend der Regelungen der Sperrgebietsverordnung der Stadt Koblenz wurden die Frauen erst nach 22.00 Uhr und in  dem hierfür vorgesehenen Bereich angetroffen.

Aus Sicht der Abteilung Migration und Integration des Ordnungsamtes der Stadt Koblenz, musste bei einigen angetroffenen Frauen der ausländerrechtliche Status geprüft werden und dementsprechend Termine beim Ordnungsamt vereinbart werden.

Insgesamt zogen alle Beteiligten eine positive Bilanz des Einsatzes, der Schwachstellen und Verstöße aufgezeigt hat, aber auch gleichzeitig bestätigt, dass die Regelungen des Prostituiertenschutzgesetzes vielerorts umgesetzt werden.

Die besten Nachwuchshandwerker

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Leistungswettbewerb in drei Berufen auf Kammerebene ausgetragen

KOBLENZ. Der Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks (PLW) hat Tradition und genießt national wie auch international ein hohes Ansehen: Bereits seit 1951 kämpfen Absolventen einer handwerklichen Berufsausbildung jährlich um die Krone, den Bundessieg. Unter der Schirmherrschaft des amtierenden Bundespräsidenten durchläuft der Wettbewerb in 130 Handwerksberufen vier Stufen: Von Entscheidungen auf Innungsebene über die Kammerwettbewerbe geht es zum Landesentscheid. Finale ist der Bundesentscheid.

Für die Sieger der ersten Runde aus drei Handwerken stand nun der Kammerentscheid an. Die Tischler, Elektroniker Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik sowie Kfz-Mechatroniker mussten dafür in den Ausbildungswerkstätten der Handwerkskammer (HwK) Koblenz anspruchsvolle Aufgaben in zeitlicher Vorgabe lösen.

Bester Tischler im nördlichen Rheinland-Pfalz ist Alexander Niestroj, ausgebildet im Unternehmen Meerbothe GmbH in Koblenz. Wie auch die Wettbewerbsteilnehmer Till Klein aus Hamm (Sieg) und Hubert Zwinczak aus Boppard fertigte der 25-jährige Koblenzer einen Schminkspiegel. Mit dem Sieg hat sich Niestroj für den Landesentscheid qualifiziert, der am 12. Oktober in Kaiserslautern ausgetragen wird.

Bei den Elektronikern Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik traten Markus Conzen aus Ediger Eller und Philipp Nonn aus Streithausen an. Am Ende siegte der 20-jährige Markus Conzen, ausgebildet im Unternehmen Bernd Comes in Ediger Eller. Auch für ihn geht es am 12. Oktober in Kaiserslautern um das Ticket für den Bundesentscheid.

Für den Kammerentscheid im Kfz-Mechatronikerhandwerk hatten sich zwei Jugendliche qualifiziert: Nico Heymann und Christian Schneider, der als Sieger aus dem Wettbewerb hervor ging. Schneider wurde bei Rinaldi Automotive GmbH & Co. KG in Mendig ausgebildet und absolviert bereits die Meistervorbereitung bei der Handwerkskammer Koblenz. Nun ist er nicht nur auf dem Weg zum Meister, sondern parallel auch beim Landesentscheid.

„Azubi-Champions“ 2019

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Teamplayer gesucht: 225 Auszubildende messen sich im Stadion Oberwerth

Koblenz, 6. September 2019: Von Denksport bis Weitsprung – 225 Auszubildende aus dem IHK-Bezirk Koblenz haben am Freitag die „Azubi-Champions“ unter sich ausgemacht. Der Fachkräftenachwuchs aus insgesamt 29 Ausbildungsbetrieben trat dabei in 5er-Teams gegeneinander an. Ganz oben auf dem Treppchen landete bei der zweiten Auflage des Azubi-Wettbewerbs, den die Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz jährlich gemeinsam mit dem Sportbund Rheinland-Pfalz und der Sportjugend Rheinland ausrichtet, das Team „Steelisten“ von der thyssenkrupp Rasselstein GmbH. Wie bereits bei der Premiere im vergangenen Jahr moderierte TuS Koblenz-Stadionsprecher Nils Lappahn den Wettkampf und Stabhochspringerin Carolin Hingst gab wieder hilfreiche Tipps bei den Leichtathletik-Disziplinen.

„In nahezu jeder Stellenanzeige werden heute ‚Teamplayer‘ gesucht“, schlug IHK-Vizepräsident Jens Geimer in seiner Ansprache die Brücke zwischen sportlichem Wettkampf und Ausbildungsalltag, „neben Teamfähigkeit sind auch Disziplin, Ehrgeiz, Entschlossenheit und Durchhaltevermögen gefragt.“ Diese Eigenschaften seien für den Sport wie auch den beruflichen Werdegang gleichermaßen wichtig. „Darum wünsche ich Ihnen, nicht nur für den heutigen Tag, sondern auch für Ihren weiteren Lebensweg, dass Sie viele dieser Eigenschaften Ihr Eigen nennen können“, wandte sich Geimer direkt an die Wettkämpferinnen und Wettkämpfer.

Welche entscheidende Bedeutung Sport für die Leistungsfähigkeit hat, betonte Monika Sauer, Präsidentin des Sportbunds Rheinland-Pfalz: „Die Mitarbeiter sind das höchste Gut von Unternehmen, auf das Betriebe deshalb sorgfältig Acht geben sollten. Sport und Bewegung sind der Schlüssel zu einer höheren Fitness, einem größeren Wohlbefinden und einem gesünderen Leben. Deswegen sind wir als Sportbund Rheinland-Pfalz sehr gerne Mitveranstalter der ‚Azubi-Champions‘ und freuen uns, wenn wir auf diese Weise Spaß an Bewegung und Sport vermitteln können.“

Die Disziplinen beim Wettkampf reichten von Strecksprung über „Human Soccer“ bis hin zu Minigolf. Nach insgesamt 10 Stationen war das Team von thyssenkrupp Rasselstein nicht zu besiegen und verwies die „Five Stars“ vom Koblenzer Unternehmen Stabilus und „The Silverstars“ von Mercedes-Benz aus Koblenz auf die Plätze 2 und 3. Eine starke Teamleistung, wie auch Carolin Hingst bekräftigte. „Teamwork und ein gutes Miteinander stehen bei den Azubi-Champions im Vordergrund – die Botschaft ist: Als Einzelkämpfer kommt man nicht weit“, so die Sportlerin. „Das gilt natürlich für Schule, Studium und Familie, aber ganz besonders auch fürs Berufsleben. Ich finde es fantastisch, wie hier jeder Teilnehmer versucht, das Beste aus sich herauszuholen, um für das Team stark zu sein.“

Ziel des jährlichen Wettkampfs „Azubi-Champions“ ist es, wichtige Fähigkeiten, die den Auszubildenden im Berufsleben zugutekommen, zu stärken und gleichzeitig für die duale Ausbildung zu werben. Die Teilnehmer haben im Rahmen der Veranstaltung die Möglichkeit, das Deutsche Sportabzeichen zu erwerben.

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