Montag, 23. Juli 2018

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Hochschule Koblenz

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Soziale Arbeit online studieren: Der Vorreiterstudiengang BASA-online im Fachbereich Sozialwissenschaften feierte 15-jähriges Jubiläum

KOBLENZ. Zum 15-jährigen Jubiläum des online-basierten Bachelor-Studiengangs Soziale Arbeit hatte die Studiengangsleiterin Prof. Dr. Katy Dieckerhoff ehemalige Lehrende und Studierende der ersten Studiengruppe an die Hochschule Koblenz eingeladen. Bereits seit dem Jahr 2003 kombiniert der Studiengang BASA-online Präsenzlehre mit E-Learning-Formaten.

Rückblickend ziehen sowohl Lehrende als auch ehemalige Studierende eine positive Bilanz: BASA-online hat für alle Beteiligten einen beruflichen und persönlichen Gewinn gebracht. "Zu Beginn gab es gegenüber dem Blended Learning-Format große Einwände", berichtet Prof. Dr. Dr. h.c. Detlef Baum, damaliger Dekan des Fachbereichs Sozialwissenschaften an der Hochschule Koblenz. Die Frage, ob ein Studium der Sozialen Arbeit überhaupt online durchführbar sei, habe die Profession bewegt, da die Soziale Arbeit besonders von menschlichen Beziehungen und Interaktionen geprägt sei. Auch er selbst habe Bedenken gehabt, die sich rückblickend jedoch als großer Irrtum herausgestellt hätten, so der Professor. Der damalige Studiengangsleiter Professor Friedrich-Wilhelm Seibel hielt an dem innovativen Konzept von BASA-online fest und entwickelte gemeinsam mit Professorinnen und Professoren des Fachbereichs Sozialwissenschaften innovative Formate für die Lehre.

Die gegenwärtige Studiengangsleiterin von BASA-online, Prof. Dr. Katy Dieckerhoff, betont, dass der Studiengang für die Personalentwicklung im sozialen Bereich seitdem eine sehr große Bedeutung gewonnen habe. Dies bestätigt auch der ehemalige Student Joachim Feldmann. Denn das BASA-online-Studium bietet die Möglichkeit sich neben einer Tätigkeit im Praxisfeld mit einem berufsbegleitenden Studium weiter zu qualifizieren, und so neue berufliche Perspektiven zu erlangen.

Initiiert wurde der Studiengang BASA-online im Verbund der drei Hochschulen Koblenz, Fulda und Potsdam, organisatorisch unterstützt durch die Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschule (ZFH). Heute wird BASA-online bundesweit von sieben Hochschulen angeboten und innerhalb dieses Hochschulverbundes unter Berücksichtigung der bildungs-und berufspolitischen Anforderungen stetig weiter entwickelt.

Basierend auf dem erfolgreichen Studienkonzept wurde an der Hochschule Koblenz im Jahr 2005 der konsekutive Master-Studiengang Advanced Professional Studies (MAPS) im Fachbereich Sozialwissenschaften eingeführt. „Das Erfolgskonzept BASA-online war der Wegbereiter für das vielfältige onlinebasierte Studienangebot im Bereich der Sozialen Arbeit“, resümieren Dieckerhoff und Seibel. Allein der Fachbereich Sozialwissenschaften an der Hochschule Koblenz bietet derzeit fünf Bachelorstudiengänge und zwei Masterstudiengänge im Blendend-Learning-Format an.

Weitere Informationen zum Studiengang sind abrufbar unter: https://basa-online.de/

Foto: Hochschule Koblenz/Fachbereich SW

Die Lust auf das Handwerk geweckt

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„MINT-Technik-Camp“ bei der Handwerkskammer Koblenz kommt gut an

Koblenz. „Das Handwerk wurde sehr realitätsnah dargestellt. In der Schule fehlen dazu einfach die Möglichkeiten. Hier haben wir die Praxis erlebt und sehr viel Spaß gehabt“, so Julian Schütz aus Rhens und Tayfun Demir aus Koblenz. Die beiden 17-Jährigen sind Schüler am „Max-von-Laue-Gymnasium“ in Koblenz. Sie kommen in die 12. Klasse und nutzten die erste Ferienwoche gemeinsam mit sechs weiteren Schülern zum Besuch des „MINT-Technik-Camps“ bei der Handwerkskammer (HwK) Koblenz. Das Gymnasium mit dem Schwerpunkt MINT (Mathematik-Informatik-Naturwissenschaften-Technik) bietet dank zahlreicher Kooperationspartner seit Jahren hochkarätige Ferienpraktika für Oberstufenschüler an. Einzige Voraussetzung ist technisches Interesse.

„Unsere Erwartungen wurden mehr als erfüllt. Wir hatten keine Vorstellung vom hohen Stand der Technik im Handwerk“, so das Fazit der Teilnehmer bei der HwK Koblenz. Ziel war es, eine Sonnenuhr in mehreren Etappen zu bauen. Dabei wurden den Gymnasiasten Grundlagen der modernen Meta- und Stahlbearbeitung von der Planung bis zum fertigen Produkt vermittelt. Sie lernten computergesteuerte CAD-Technik kennen und bekamen Einweisungen an den CNC-Maschinen. Auch Methoden des Wasserstrahlschneidens und des Laserstrahlschneidens von Metall standen auf dem Themenplan. Am Schweißsimulator übten sie vor allem die Handfertigkeiten beim Setzen von Schweißnähten. Der Schweißtrainer visualisiert das Arbeitsergebnis simultan am Monitor und wertet es aus. So erhält der „Schweißer“ ein objektives Feedback mit exakter Fehleranalyse. Zum Abschluss des Camps konnten die Schüler ihre Sonnenuhr zusammenbauen und dazu auch das reale Schweißen anwenden.

Julian und Tayfun können sich durchaus vorstellen, nach dem Abitur eine Lehre im Handwerk zu machen. „Handwerk bietet eine große Palette an Ausbildungsmöglichkeiten und ist richtig spannend. Die Praktikumswoche bei der HwK Koblenz war gespickt mit Technik. Gut, dass wir dabei waren.“

Informationen zur Lehre im Handwerk bei der HwK-Ausbildungsberatung,
Tel. 0261/ 398-332, Fax -990, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , www.hwk-koblenz.de

Vollsperrung in der Ravensteynstraße

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Im Zuge des Neubaus der Brücke über die Bahn finden am Donnerstag, 05.07.2018 ab ca. 9:00 Uhr im Bereich der Ravensteyn- und Friedrich-Gerlach-Straße Kampfmittelsondierungen statt. Für die Dauer dieser Arbeiten wird es erforderlich, eine Vollsperrung der Straße im Untersuchungsbereich einzurichten, um dem Sondierungsgerät den erforderlichen Platz zur Verfügung zu stellen. Eine Umleitungsstrecke über die Sebastiani- und Hermannstraße wird vom Brückenbauamt ausgeschildert. Die Vollsperrung kann voraussichtlich im Laufe des Nachmittags wieder aufgehoben werden.

Das Brückenbauamt bittet alle betroffenen Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis und Beachtung.

Junge Union Koblenz-Montabaur diskutiert Controlling an Schulen

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Amtsinhaber startet mit beeindruckendem Ergebnis in dritte Amtszeit

Was verbirgt sich hinter dem Themenfeld „Controlling an Schulen“? Um unter anderem auf diese Frage eine Antwort zu erhalten kamen zahlreiche Mitglieder und Freunde des Bezirksverbandes der Jungen Union am Morgen des ersten WM-Spieltags unserer Nationalmannschaft nach Neuwied.

Der erste Teil des Bezirkstages 2018 sollte ganz der Bildungspolitik gewidmet sein. Zunächst berichtete Jens Münster, Doktorand der Universität Mainz und Referent für Bildungsfragen im Landesvorstand der Jungen Union Rheinland-Pfalz, von den derzeitigen Missständen im Bildungssystem. Neben der Tatsache, dass die Landesregierung das Bildungs- und Wissenschaftsministerium wahrscheinlich nur aufteilten ließ, um einen weiteren Ministerposten für die Koalition zu schaffen, stehen nach wie vor die Themen Grundschulschließungen und Kettenverträge für Lehrer im Vordergrund.

Wie gute Bildung gelingen kann konnte man im Anschluss von Jonas Solbach hören, welcher kürzlich seine Masterarbeit zum Thema „Controlling an Schulen“ an der WHU in Vallendar abschloss und nun an der Universität St. Gallen an seiner Promotion arbeitet. Er schilderte in einem spannenden Vortrag warum sich Controlling-Modelle der BWL auch auf Schulen übertragen lassen. Hierzu besuchte er Gymnasien in ganz Deutschland. Von der kostenpflichtigen Privatakademie, über kirchliche Träger bis hin zur Brennpunktschule. In Interviews, die er mit Lehrern und Schulleitern führte, konnte er sich ein Bild von den Problemen der einen und Erfolgskonzepten der anderen machen. Seine Schlussfolgerung: „In der Person des Lehrers liegt die Lösung.“ Die Motivation der Lehrkraft sei der wichtigste Aspekt für einen funktionierenden Unterricht. Um diesen gewährleisten zu können fordert er, dass Schulen auswählen sollten, wen sie einstellen, um zu garantieren, dass die Person zur Schule passt und die Werte der Schule vertreten kann. Zudem seien die Evaluation von Unterricht und gegenseitige Konsultationen für die Qualitätssicherung von hoher Bedeutung. Eine angemessene Bezahlung und Sicherheit statt Kettenverträgen bildeten ohnehin einen Rahmen, der immer gegeben sein sollte.

Abgeschlossen wurde das Thema durch eine Diskussionsrunde und ein Grußwort des JU Landesvorsitzenden Johannes Steiniger MdB, welcher einen Bogen von der Bildungs- über die Bundes- hin zur Landespolitik und damit zum nächsten Programmpunkt der Veranstaltung spannte.

Der neue Fraktionsvorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Christian Baldauf war zu Gast um seine Vision für die CDU im kommenden Kommunalwahlkampf und Landtagswahlkampf vorzustellen. Sein Motto: „Bottom Up“. Klares Ziel soll sein die Zusammenarbeit und Kommunikation von Verbänden, Vereinigungen und Landes CDU zu verbessern. „Wir sind ein heterogenes Bundesland in welchem die Themen in Germersheim anders sind, als im Westerwald. Das müssen wir wissen und darauf eingestellt sein.“ Dazu appellierte er an die Anwesenden mitzuarbeiten und sich bei der Kommunalwahl aufstellen zu lassen. Wenn immer von Zukunft geredet werde, sollten auch jene, welche die Zukunft gestalten mit am Tisch sitzen.

Nach einer weiteren Diskussionsrunde, von welcher sich der Fraktionsvorsitzende viele Impulse mitnahm und zwei für das gesamte Publikum fesselnden Vorträgen galt es zum spannendsten Abschnitt fortzuschreiten, den Neuwahlen des Bezirksvorstandes.

Einen besonderen Dank und alles Gute wünschte Torsten Welling, der den Verband seit 2014 führt, in seinem Bericht über die vergangenen zwei Jahre, allen ausscheidenden Mitgliedern des Vorstandes, sowie in besonderer Weise Frederike Schroer und Leon Gläßer, welche in den vergangenen Monaten viel Zeit in die Optimierung der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit investierten.

Die folgenden Wahlgänge brachten ausschließlich starke Ergebnisse hervor. Die offensichtlich hervorragende Arbeit des Amtsinhabers wurde durch eine einstimmige Wiederwahl honoriert.

Komplettiert wird der geschäftsführende Vorstand durch die stellvertretenden Vorsitzenden Frederike Schroer (Westerwald), Simon Solbach (Neuwied), Nick Falkner (Ahrweiler) und Sebastian Krupp (Koblenz) als Schatzmeister.

Leon Gläßer (Westerwald) wurde darüber hinaus zum Referenten für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit gewählt.

Unterstützt werden diese durch die Beisitzer Maternus Dötsch (MYK), Dennis Falterbaum (MYK), Robert Fischbach (WW), Pierre Fischer (NR), Markus Heim (NR), Nina Peters (COC), Maximilian Petry (RHK), Michelle Pforr (KO), Lena Lorch (EMS), Michale Schmitt (AK) Martin Schmitt (MYK), Alexander Schröder (KO), Angelina Steffens (AK).

Torsten Welling (Mayen-Koblenz), der nun in seine dritte Amtszeit startet, verwies in Anbetracht der Wahlergebnisse darauf, dass der Verband geschlossen zusammenstehe und hervorragend aufgestellt sei. „Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit im neuen Vorstand und die nächsten zwei Jahre. Zielsetzung sind unter anderem erfolgreiche Kommunalwahlen als Basis erfolgreicher Landtagswahlen.“, so der Vorsitzende zum Abschluss der Veranstaltung.

Keine Angst vor Konflikten

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Mit Mediation nachhaltige Lösungen finden – Informationsveranstaltung zum Fernstudium Mediation – integrierte Mediation

Koblenz. Am Samstag, den 14.Juli lädt die Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen (ZFH) zu einer ausführlichen Informationsveranstaltung zum Fernstudium Mediation – integrierte Mediation ein. Wie läuft eine Mediation ab und in welchen Fällen stellt eine Mediation den besseren Weg zur Konfliktlösung dar? Diese und weitere Fragen zur Ausbildung in Mediation erörtert Studiengangsleiter und ehemaliger Richter Arthur Trossen während der Informationsveranstaltung. Beginn ist um 13:00 Uhr an der Hochschule Koblenz, Konrad-Zuse-Straße 1, Raum KU25, in 56075 Koblenz. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

In einer Mediation geht es darum, dass die streitenden Parteien selbst eine Lösung finden, mit der beide in der Zukunft gut leben können. Mit Unterstützung des Mediators, der die Rolle eines neutralen Dritten einnimmt, arbeiten sie ihre jeweiligen Interessen heraus und suchen eine Lösung, die beiden nicht nur nutzt, sondern einen Mehrwert bringt. Oft kommt es auf diese Weise zu Lösungen, an die vorher niemand gedacht hätte. Im Fernstudium Mediation – integrierte Mediation erwerben die Studierenden die Fähigkeiten und Methoden, um eine Mediation durchzuführen.

Abwechslungsreiches Lernen

Die Wissensvermittlung erfolgt durch einen abwechslungsreichen Mix aus Selbststudium, virtuellen Lernkomponenten sowie Präsenzphasen. Während der Selbststudienphase eignen  sich die Teilnehmenden anhand von didaktisch gut aufbereiteten Studienbriefen theoretisches Wissen an. Während der drei Präsenzphasen an Wochenenden setzen sie dieses Wissen praktisch um – sie erfahren dabei hautnah in Rollenspielen wie eine Mediation funktioniert.

Fachkompetenzen erweitern

Das Fernstudium spricht Juristen, Coaches, Psychologen, Sozialarbeiter oder etwa Finanzdienstleister an, die die Fachkompetenzen ihres ausgeübten Ursprungsberufes mit den Werkzeugen der Mediation bereichern möchten. Andere möchten einfach nur erfahren, was genau die Mediation ist. Ihnen kommt es eher darauf an, die Kompetenz der Mediation für sich und ihr soziales und berufliches Umfeld zu nutzen. Die Absolventen des Fernstudiums erhalten nach einem Semester ein Hochschulzertifikat mit dem Titel Mediator* (1-Stern-Mediator). Mit dem 2. Semester (2-Sterne-Mediator) erfüllen sie die Anforderungen an das Gesetz und dürfen sich zertifizierter Mediator nennen.

Die Zentralstelle für Fernstudien an Fachhochschulen (ZFH) bietet das Fernstudium in Kooperation mit dem Verein Integrierte Mediation e.V. an. Bei der ZFH können sich Fernstudieninteressierte online zum Fernstudium Mediation – integrierte Mediation anmelden: www.zfh.de/zertifikat/mediation/

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