Mittwoch, 19. Dezember 2018

Letztes Update:07:19:52 PM GMT

region-rhein.de

RSS

Oberbürgermeister David Langner nahm am Dieselgipfel teil

Drucken
Oberbürgermeister David Langner hat heute am dritten Dieselgipfel im Bundeskanzleramt teilgenommen

Der Koblenzer OB hatte schon im Vorfeld dafür plädiert, die bürokratischen Hürden im Antragsverfahren zu verringern. „Wenn der Bund sagt, Mittel werden nicht abgerufen und Koblenz Förderungen abgelehnt bekommt, dann stimmt etwas nicht.“ Ferner schloss er sich der Position an, individuelle Gegebenheiten und langfristige Strategien bei Förderungen zu berücksichtigen. In Koblenz könnten davon beispielsweise die Seilbahn und ihre Integration ins ÖPNV-Netz profitieren.

Insgesamt zeigte sich das Koblenzer Stadtoberhaupt skeptisch mit den Ergebnissen des Dieselgipfels bei der Kanzlerin. „Der Bund gibt viel zusätzliches Geld. Das ist toll und richtig, es muss aber auch vor Ort ankommen. Die Kriterien zur Förderung schauen wir uns natürlich genau an. Gut ist, dass sich alle Seiten in dem Ziel einig sind, dass die Maßnahmen dazu führen müssen, dass Fahrverbote vermieden werden“.

Gaststätte und Shishabars kontrolliert

Drucken
Das Ordnungsamt der Stadt Koblenz war kürzlich gemeinsam mit der Koblenzer Polizeiinspektion 2, der Bereitschaftspolizei und der Bauaufsichtsbehörde zu einer Kontrolle in einer Lützeler Gaststätte. Das Gasthaus wurde ohne entsprechende Baugenehmigung, Gewerbeanmeldung sowie Gaststättenerlaubnis betrieben. Mangels Gaststättenerlaubnis wurde der Alkoholausschank untersagt und es folgt die Einleitung von Bußgeldverfahren.

Im Anschluss kontrollierten Ordnungsamt und Bauaufsicht noch drei Shishabars in der Koblenzer Altstadt. Aufgrund zu hoher Kohlenmonoxidwerte musste in einer Shishabar die Feuerwehr hinzugerufen werden. Die Gaststätte wurde geräumt, verletzt wurde neimand. Bis entsprechende Nachweise über die Leistungsfähigkeit der Lüftungsanlage vorgelegt werden, ist nun das Shisharauchen durch die Bauaufsicht untersagt worden. In der Vergangenheit kam es immer wieder zu Einsätzen in den Koblenzer Shishabars, da die einzuhaltenden Kohlenstoffmonoxidwerte mangels funktionsfähiger Lüftungsanlage überschritten wurden.

Kalender „Ein Licht für Koblenz“ übergeben

Drucken
Es ist schon eine Tradition, dass zum Jahresende Vertreterinnen und Vertreter von „Ein Licht für Koblenz e.V.“ ihren neuen Kalender im Rathaus dem Oberbürgermeister überreichen. In diesem Jahr bekam erstmals Oberbürgermeister David Langner ein Exemplar.
„Ein Licht für Koblenz e.V.“ ist ein Hilfsverein von Koblenzern für Koblenzer. Vereinsziel ist es, unverschuldet in Not geratenen Menschen in erster Linie durch Sachleistungen Hilfen zu geben. Der nunmehr sechste Kalender des Vereins mit abendlichen und nächtlichen Koblenz-Motiven ist wieder von den Lichtkunstfotografen Heinz-Jörg Wurzbacher und Garry Krätz geschaffen worden. Informationen gibt es unter www.ein-licht-fuer-koblenz.de.

Das Foto zeigt von links Cem Ilhan, 1. Vorsitzender, Peter Römer, Vorstandsmitglied, OB David Langner, Antonie Heider, Vorstandmitglied, und Heinz-Jörg Wurzbacher.

500 Euro für Spielmannszug „Freiweg“ in Sinzig

Drucken

(Koblenz, 30.11.2018) Das Jahr neigt sich dem Ende zu. Beim Spielmannszugs „Freiweg“ in Sinzig sind die Planungen für 2019 bereits im vollen Gange. Schließlich feiert der Verein im Sommer nächsten Jahres sein 66. Jubiläum unter dem Motto: „Mit 66 Jahren da fängt die Musik an!“

Heinz Engels, Marktbereichsleiter bei der Volksbank Koblenz Mittelrhein, weiß, dass der umtriebige Verein aber auch im „65sten“ Jahr eine Finanzspritze gut gebrauchen kann und brachte einen Scheck in Höhe von 500 Euro vorbei.

In den vergangenen Jahren konnte dank großzügiger Spenden bereits einige Renovierungen durchgeführt werden. So sind neue Umkleidekabinen entstanden und eine moderne Heizungsanlage wurde installiert. Auch hier hatte die Volksbank Koblenz Mittelrhein Mittel aus ihrem Spendentopf beigesteuert.

Integration Geflüchteter in den Studienalltag

Drucken

Hochschule Koblenz zieht positive Bilanz

KOBLENZ. Um dem Krieg in seiner syrischen Heimat zu entkommen, flüchtete Hussam Alshawakh vor nunmehr drei Jahren nach Deutschland – und musste dafür seine Familie zurücklassen und sein Architekturstudium aufgeben. Nach der Überwindung zahlreicher Stolpersteine konnte er vor einem Jahr sein Studium an der Hochschule Koblenz fortsetzen, auch dank der Unterstützung des International Office der Hochschule, das geflüchtete Menschen mit zahlreichen Hilfsangeboten unterstützt. Heute ist Hussam ein Beispiel für gelungene Integration an der Hochschule Koblenz, die nun insgesamt ein positives Fazit über die Integration Geflüchteter in den Studienalltag zieht.

So wie Hussam Alshawakh haben viele Geflüchtete in ihrer Heimat das Abitur gemacht, ein Studium angefangen oder sogar schon abgeschlossen. Deutsche Hochschulen haben in den letzten Jahren zahlreiche Angebote entwickelt, um Geflüchteten wie ihm den Zugang zum deutschen Bildungssystem zu erleichtern und ein Studium in Deutschland zu ermöglichen. Pia Dekorsy, die seit Oktober letzten Jahres an der Hochschule Koblenz Flüchtlinge zu Studienmöglichkeiten, Zugangsvoraussetzungen und Hilfsangeboten berät, zeigt sich beeindruckt vom Engagement und der Leistungsbereitschaft der Geflüchteten. „Zwar wird der Aufenthaltsstatus in der Statistik nicht erfasst, aber schätzungsweise sind inzwischen etwa 250 geflüchtete Studierende an der Hochschule Koblenz eingeschrieben", so die Flüchtlingsbeauftragte. Obwohl Geflüchtete unter nicht ganz einfachen Voraussetzungen ein Studium beginnen, meisterten sie nach ihrer Erfahrung das Studium gut und zeigten eine hohe Motivation, sich in die Gemeinschaft zu integrieren.

Dass er in den Medien häufig negative Berichte über Geflüchtete sehe, Fälle von gelungener Integration jedoch eher selten angeführt würden, bedauert Hussam. Er hat beispielsweise für überdurchschnittliche Studienleistungen und soziales Engagement ein Stipendium des Avicenna-Studienwerks erhalten, das Begabung und gesellschaftlichen Einsatz (muslimischer Studierender) fördert. „Für mich und meine geflüchteten Kommilitoninnen und Kommilitonen ist das Studium eine einzigartige Chance, und ich gebe mein Bestes, sie zu nutzen", versichert der Architekturstudent, der gerade neben dem Studium an seiner Selbständigkeit im Bereich Grafikdesign arbeitet. Er schwärmt von der „tollen Unterstützung“, die er auch von den Professoren bekommt, und betont, wie wichtig ihm der Kontakt und das gegenseitige Verständnis mit seinen deutschen Mitstudierenden sei.

Das Buddy-Programm, in dem Studierende höherer Semester die Geflüchteten im Studium begleiten, das studentische Leben mit ihnen erkunden und Alltagshilfe leisten und in dem bereits rund 80 Studierende eingebunden sind, ist nur einer von vielen hilfreichen Bausteinen, mit dem die Hochschule Koblenz internationalen Studierenden die Integration erleichtern möchte. Im monatlich stattfindenden Café Multicultural kommen nicht nur deutsche und internationale Studierende, sondern auch Einheimische in lockerer Atmosphäre zusammen, lernen die kulinarischen Besonderheiten anderer Kulturen kennen und tauschen sich in verschiedenen Sprachen aus. Infoveranstaltungen zu finanziellen und rechtlichen Fragen, ein Intensiv-Deutschkurs, eine Sommeruni für geflüchtete Frauen, Gasthörerschaften und natürlich die individuelle Beratung eines jeden Einzelnen, ab Dezember auch zentral in der Hohenzollernstraße in Koblenz, ergänzen das Angebot der Hochschule.

Die Maßnahmen zur Integration werden vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) im Rahmen des Integra-Programms finanziell gefördert, das nun bis 2020 verlängert wurde. Das Programm ist Teil eines umfassenden Maßnahmenpakets des DAAD, für das das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanzielle Mittel bereitstellt, um studierfähigen Geflüchteten zu ermöglichen, an deutschen Hochschulen Fuß zu fassen.

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL