Mittwoch, 21. November 2018

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Gesundheit der Mitarbeiter im Check

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Gesundheitstag in der Kreisverwaltung

KREIS MYK. Beim 20. Gesundheitstag im Kreishaus bot die Verwaltung ihren Mitarbeitern wieder einen umfassenden Gesundheitscheck an. Zur Vorbeugung gegen einen erhöhten Krankenstand wurden verschiedene Tests angeboten: Puls, Blutdruck, Bodymassindex, Cholesterin- und Zuckerwerte und die Werte des Lungenvolumens  geben Anhaltspunkte, um Risiken zu erkennen oder Schlimmeres zu verhindern. Auch ein Hautkrebs-Screening und ein Sehtest für die Bildschirmtätigkeit standen auf dem Programm. Yvonne Zecha-Bartz zeigte den Kreismitarbeitern, wie Yoga am Arbeitsplatz genutzt werden kann, um mit den Herausforderungen der digitalen Schnelllebigkeit gut umzugehen. „Yoga hilft auch im Büro, Stress abzubauen, fokussiert bei einem Vorgang zu bleiben und durch Körper - und Atemübungen zu entspannen und loszulassen“, so Zecha-Barz.

Der Gesundheitstag ist Teil des Betrieblichen Gesundheitsmanagements. Für Landrat Dr. Alexander Saftig steht fest: „Nur mit gesunden Mitarbeitern kann eine Verwaltung funktionieren. Wir können nicht alle Faktoren beeinflussen, aber wir wollen zur Prävention motivieren, beraten und vorsorgen. Personalabteilung, das Gesundheitsamt und die AOK machen das Hand in Hand – und die Mitarbeiter nehmen das Angebot gerne an.“

Engagement für bessere Integration: Koblenzer Erasmus-Gruppe tritt europaweitem Netzwerk bei

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KOBLENZ. „Connecting ERASMUS Students“ ist der Titel einer studentischen Vereinigung, die im März 2017 an der Hochschule Koblenz gegründet worden ist, um Studierende aus dem europäischen Ausland untereinander sowie mit ihren deutschen Kommilitoninnen und Kommilitonen zu vernetzen. Die derzeit neun Ehrenamtlichen stehen den ausländischen Studierenden bei ihrem Aufenthalt in Koblenz mit Rat und Tat zur Seite, organisieren Zusammenkünfte und Ausflüge. Nun hat diese Gruppe es geschafft, in das europaweite offizielle Netzwerk „ERASMUS Student Network“ (ESN) aufgenommen zu werden. Dadurch eröffnen sich sowohl für die Erasmus-Studierenden, die nach Koblenz gekommen sind, als auch für Studierende der Hochschule Koblenz, die ins Ausland gehen möchten, viele neue Vorteile und Möglichkeiten.

In dem Netzwerk „ERASMUS Student Network“ (ESN) sind europaweit bereits über 500 lokale ERASMUS Gruppen organisiert. Ziel der gemeinnützigen und unpolitischen Organisation ist es, die internationalen Studierenden durch Veranstaltungen, Events, Angebote und Vergünstigungen noch besser zu integrieren sowie den Kontakt zwischen den deutschen Studierenden und den Austauschstudierenden zu stärken. Dafür arbeitet der Verein, der seinen Sitz in Brüssel hat, eng mit der Europäischen Kommission zusammen.

Malte Dick, Marketing-Student im 4. Semester, und Anna Hermes, die im 6. Semester Soziale Arbeit studiert, hatten das Koblenzer Erasmus-Netzwerk vor anderthalb Jahren gegründet und leiten dieses nun seit August 2017. Gemeinsam beantragten die beiden beim Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) Fördergelder, mit denen sie beispielsweise Stadtführungen und Exkursionen für die Erasmus-Studierenden organisieren.

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Stadtrat im November 2018

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Nachtragshaushalt verabschiedet - Stellungnahme zum Stollen Fachbach - Aufsuchende Sozialarbeit für Bahnhofsvorplatz ausschreiben - Einwohnerantrag für andere Hallenbadplanung nicht zulässig

(Koblenz: 08.11.18) Oberbürgermeister David Langner begrüßte die Ratsmitglieder zur Novembersitzung, die traditionell mit der Verabschiedung des Nachtragshaushaltes beginnt.

So vermindert sich der Saldo der Ein- und Auszahlungen aus Investitionstätigkeit um rund 6,5 Mio. Euro auf rund 28,9 Mio. Euro. Damit reduziert sich auch der Kreditbedarf auf nunmehr 29,9 Mio. Euro. Der voraussichtliche Stand des Eigenkapitals der Stadt Koblenz betrug am 31.12.2017 rund 587 Mio. Euro und am Ende dieses Jahres rund 600 Mio. Euro.
Der Stadtrat stimmte der Vorlage einstimmig zu.

Derzeit läuft ein Bebauungsplanverfahren zum Erhalt der Rheinsilhouette in Neuendorf-Altort. Der dazu nötige Aufstellungsbeschluss wurde vom Rat im Januar 2016 gefasst und soll aktuell ergänzt werden. Dabei geht es insbesondere um den Erhalt der kleinteiligen Baustruktur, die nun durch eine Erhaltungssatzung sichergestellt werden soll. Der Verwaltungsvorlage stimmte der Rat einstimmig zu.

Der Großteil des Trinkwassers der Verbandsgemeinde Bad Ems wird über den Stollen Fachbach gewonnen, der zur Entwässerung der Grube Mühlenbach angelegt worden ist. Um die Trinkwasserversorgung sicherzustellen, soll ein Wasserschutzgebiet ausgewiesen werden, das große Teile der Stadt Koblenz betrifft. Daher hat der Stadtrat eine Stellungnahme an die Obere Wasserbehörde mehrheitlich beschlossen.
Die Stadt Koblenz sieht sich durch die Ausweisung des Wasserschutzgebietes in ihrer Planungshoheit eingeschränkt. So sind im Vorentwurf des fortgeschriebenen Flächennutzungsplans in dem Bereich potenzielle Baugebiete ausgewiesen. Daher fordert die Verwaltung, dass die Ausweisung von Baugebieten in den bereits bebauten Ortslagen sowie in einem Pufferabstand von 500 m nicht verboten wird. Ferner sollten die bereits bebauten Ortslagen nicht in die Schutzzone III des Gebietes einbezogen werden, damit private Grundeigentümer keine Beschränkungen erführen. Die Schutzwirkung des Wasserschutzgebietes bliebe trotzdem erhalten. Die Stellungnahme wurde noch durch weitere Anträge aus der Mitte des Rates erweitert.

Am Standort der Overbergschule soll ein viergruppiger Kindergarten gebaut werden. Aktuelle demografische Entwicklungen und die sich abzeichnenden Neubauvorhaben im Planungsbezirk erfordern eine Erweiterung der zu bauenden Einrichtung. Somit wird die Kapazität von 100 auf 140 Kita-Plätze steigen. Diesem Vorschlag schloss sich der Stadtrat einstimmig an.

Am Bahnhofplatz sorgt eine Gruppe von 15 bis 30 Personen für ein eingeschränktes Sicherheitsgefühl anderer Besucher. In einer Expertenanhörung im Sozialausschuss wurde als Lösungsmöglichkeit die Ausweitung der aufsuchenden Sozialarbeit vorgeschlagen. Die Personen haben mulitkomplexe Problemlagen verbunden mit Suchtkrankheiten und daraus folgenden psychischen Auffälligkeiten. Das Ziel der aufsuchenden Sozialarbeit ist es, die Klientel vor Ort aufzusuchen und durch kontinuierlichen Kontakt zur Annahme weiterführender Hilfen zu motivieren. In einem vom Rat mehrheitlich beschlossenen Interessenbekundungsverfahren möchte die Stadtverwaltung nun freie Träger gewinnen, die diese Aufgabe übernehmen wollen.
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Fernstudium Mediation – integrierte Mediation

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Jetzt informieren: Informationsveranstaltung am 24. November 2018

Koblenz. Am Samstag, den 24. November lädt das zfh –Zentrum für Fernstudien im Hochschulverbund zu einer ausführlichen Informationsveranstaltung zum Fernstudium Mediation – integrierte Mediation ein. Studiengangsleiter und ehemaliger Richter Arthur Trossen stellt das Mediationsverfahren vor und informiert ausführlich über die berufsbegleitende Ausbildung in Mediation. Alle Interessierten sind um 13:00 Uhr an der Hochschule Koblenz, Konrad-Zuse-Straße 1 in 56075 Koblenz – der Raum wird ausgeschildert. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

Mediation: konstruktive Streitbeilegung

Entscheidend für eine gelingende Mediation ist es, dass die Parteien selbst die Lösung ihres Konflikts finden, die auf einem wechselseitigen Verstehen basiert. Der Mediator unterstützt die streitenden Parteien dabei, die jeweilige Gegenseite anders wahrzunehmen. Die eine Partei versteht nun erstmals die Gründe für die Haltung der anderen Partei – Mediation kann man auch als Verstehensvermittlung bezeichnen.

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"Familienbande der Rotkreuz Stiftung erhält 1.000 Euro-Spende"

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(Koblenz den 08.11.2018) Die Rotkreuz Stiftung Koblenz hilft älteren Menschen, Kindern und Familien in schwierigen Lebenssituationen. Hier können sich Koblenzerinnen und Koblenzer mit Geld- und Sachspenden oder ehrenamtlicher Mitarbeit einbringen.

Im Projekt „Familien-Bande“ stehen Hebammen und Kinderkrankenschwestern Familien zur Seite, die besondere Beratung brauchen. Die Familien entscheiden selbst, wann und wobei sie Hilfe benötigen. Das kann während der Schwangerschaft, nach der Geburt oder auch später sein. Bis zu 30 Stunden unentgeltliche Hilfe sind möglich.

Die Gründe sind vielseitig: unerwartete Mehrlingsgeburten, minderjährige Eltern, Krankheiten und Behinderungen bei Eltern oder Kindern oder eine schwierige persönliche oder soziale Situation. Die Hilfe erfolgt direkt und unbürokratisch. Die körperliche und emotionale Entwicklung der Kinder soll gefördert und die Eltern-Kind-Beziehung gefestigt werden. Manchmal ist es schon ausreichend, wenn einfach jemand da ist, der mit den Kindern spielt, damit die Mutter sich auch mal um ihre Bedürfnisse kümmern und durchatmen kann. In anderen Fällen ist die Anschaffung einer Erstausstattung oder eines Kinderbettchens eine große Hilfe für junge Eltern.

Die Volksbank Koblenz Mittelrhein eG unterstützt die Familienbande mit einer Spende über 1.000 Euro. Vorstand Walter Müller besuchte die Rettungswache in Moselweiß und überreichte den Scheck an Leo Biewer, Vorstand DRK-Kreisverband Koblenz-Stadt e.V. „Mit dem Roten Kreuz verbinden viele Menschen die Rettungswagen oder Blutspenden – in Koblenz leisten die vielen engagierten DRKler auch dank der Stiftung sehr viel darüber hinaus. Das unterstützen wir gerne“, so Müller.

Die Stiftung kümmert sich nicht nur um junge Familien, sie betreibt ebenso die Seniorenbegegnungsstätte in der Altstadt und bietet entsprechende Ausflüge und Yoga an.

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