Montag, 22. April 2019

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Einschränkungen Karwoche/Ostern

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Das Ordnungsamt der Stadt Koblenz weist darauf hin, dass alle öffentlichen Tanzveranstaltungen von Gründonnerstag 04.00 Uhr bis Ostersonntag 16.00 Uhr untersagt sind.

Ferner sind alle der Unterhaltung dienenden öffentlichen Veranstaltungen und Darbietungen am Karfreitag von 04.00 Uhr bis 24.00 Uhr verboten.

Untersagt sind alle öffentlichen Sportveranstaltungen am Karfreitag von 00.00 Uhr bis 24.00 Uhr und am Ostersonntag bis 13.00 Uhr.

Für den Betrieb von Spielhallen und den Betrieb von Spielgeräten mit Gewinnmöglichkeit in Gaststätten gelten besondere Bestimmungen des Landesglücksspielgesetzes. Spielhallen dürfen am Karfreitag und am Ostersonntag ganztags nicht betrieben werden. Auch die in Gaststätten aufgestellten Geldspielgeräte müssen an diesen Tagen ausgeschaltet sein. Hier können festgestellte Verstöße durch die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier mit Bußgeldern geahndet werden.“

Hinsichtlich des Tanzverbotes wird das Ordnungsamt auch in diesem Jahr Kontrollen durchführen.

Die Zukunft der Verwaltung ist digital

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Erstes Treffen der AG „Digitales Kreishaus“

KREIS MYK. Synergien nutzen und gemeinsame Lösungen für die digitale Verwaltung schaffen – das sind die Ziele der durch die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz initiierten Arbeitsgemeinschaft „Digitales Kreishaus“. Mit an Bord sind neun Kreisverwaltungen aus dem nördlichen Rheinland-Pfalz. Bei einem ersten Treffen informierten sich die Mitarbeiter über den Sachstand der Digitalisierung in den jeweiligen Verwaltungen und tauschten sich über die künftige Zusammenarbeit aus.

„Letztendlich sitzen wir alle in einem Boot auf derselben  Reiseroute“, ist Büroleiterin Petra Kretzschmann überzeugt. „Als Kreisverwaltungen haben wir nahezu alle die gleichen Aufgaben und müssen rechtlichen Verpflichtungen nachkommen. Da macht es Sinn, über den Tellerrand zu schauen. Schon beim ersten Treffen haben wir festgestellt, dass nahezu jeder etwas liefern kann, was den anderen Verwaltungen weiterhilft.“

Was heißt eigentlich Digitalisierung für die Verwaltung? Auf was wirkt sie sich aus? „Eine zentrale Herausforderung ist es, Verwaltungsleistungen nach außen für den Bürger digital anzubieten und nach innen medienbruchfrei abzubilden“, erklärt Jochen Bretz vom Referat Organisation. „Es geht um elektronische Akten und Dokumentenmanagementsysteme, Arbeitsabläufe, Onlinedienstleistungen und Datenschutz, aber auch darum, wie wir diese Themen an die Mitarbeiter in der Verwaltung und an die Bürger herantragen“, so Bretz.

Die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz stellt sich dafür gerade auf. Eine Koordinierungsstelle soll künftig alle digitalen Projekte im Haus begleiten und vorantreiben. Nach dem ersten Treffen der „AG Digitales Kreishaus“ war man sich verwaltungsübergreifend einig, dass man künftig näher zusammenarbeiten möchte. Eine gemeinsame Plattform, um sich auszutauschen, soll dabei helfen. Das nächste Treffen ist für Ende Juni bei der Kreisverwaltung Westerwald geplant. Einmal im Quartal will man sich künftig treffen. „Auch wenn es schon auf Landesebene Arbeitsgruppen zu diversen digitalen Themen gibt, sind wir davon überzeugt, dass wir durch die Gruppenzusammensetzung auf Arbeitsebene große Synergien erzielen“, so Nina Baierl vom Referat Organisation.

SPD-Ortsverein Altstadt-Mitte

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Unsitte einschränken

Dass in einer Altstadt wie in Koblenz auch Kneipen gehören, steht außer Frage. Dass Koblenz in den vergangenen Jahren in verschiedenen Bereichen attraktiver geworden ist, darf man auch allgemein als erfreulich bezeichnen. Jedoch gibt es immer und immer wieder Abweichungen, die ein vernünftiges Maß des Miteinanders erheblich überschreiten, so Marion Lipinski-Naumann, Denny Blank und Fritz Naumann.

Die unterschiedliche Wahrnehmung, was ein vernünftiges Maß ist, ist natürlich zwischen Bewohnern und Besuchern der Altstadt unterschiedlich. Besonders kann man diese Wahrnehmung erkennen, wenn wieder einmal ‚Kneipenralley‘ in der Altstadt von Koblenz aufgrund des Erstsemester-Starts angesagt ist. Hierbei sprechen wir auch nach belegten Quellen von ca. 1.000 Teilnehmern. Dies ist eine Größenordnung, die man nicht mehr vernachlässigen kann, weil die Belastung der Bewohner erheblich geworden ist. Weil diese Belastung Jahr für Jahr erheblich wird, kann man hierbei nicht mehr wegsehen. „Selbstverständlich gehören Kneipen in eine Altstadt. Jedoch, wenn solche Auswüchse entstehen, muss man sich auch von Seiten des Ordnungsamtes früh genug darauf einstellen, denn man weiß ja schon jetzt, wann das Herbstsemester beginnt. Wenn grölende Gruppen von Kneipe zu Kneipe ziehen und dies schon um 19:00 Uhr an der Bushaltestelle Löhrcenter beginnt, weiß man doch, dass die Fortsetzung in der Nacht stattfindet. Das Bewohner in jedem Jahr auf die Kneipenralley hinweisen, die im Sommer- und im Herbstsemester stattfinden, ist scheinbar unserem Ordnungsamt vollkommen egal. Auch die Berichterstattung der Anwohner führt nicht dazu, dass man aktiv wird. Selbstverständlich wollen wir junge Leute in der Altstadt, aber es muss durchaus möglich sein, dass Auswüchse von Kneipenlärm etwas mehr in den Griff zu bekommen sind“, so die drei Sozialdemokraten.

Hochschule Koblenz

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Besonders große Resonanz an der Firmenkontaktmesse Praxis@Campus am RheinMoselCampus der Hochschule Koblenz

KOBLENZ. Absolventinnen und Absolventen der Hochschule Koblenz finden in der Regel nach dem Abschluss schnell den Einstieg ins Berufsleben. Dafür sorgen die praxisnahe Lehre während des Studiums und Angebote wie die Firmenkontaktmesse Praxis@Campus, die Unternehmen und Studierende schon frühzeitig zusammenbringt. Das Format ist so etabliert und beliebt, dass zur 14. Auflage mehr als 100 Unternehmen und Institutionen am RheinMoselCampus für einen neuen Ausstellerrekord sorgten. Sie boten den zahlreichen Studierenden aller Fachbereiche und Standorte in persönlichen Gesprächen und über weitere Kanäle wie die Jobwand Festanstellungen und Praktika an. Zudem nutzten Studierende die Veranstaltung, um Themen für Semester- oder Abschlussarbeiten zu finden. Gut angenommen wurden auch die Vorträge der Unternehmensvertreter, die sich rund um das Thema Bewerbung, Jobeinstieg und Karriere drehten.

Die meisten Aussteller nehmen seit Jahren an der Messe teil, um frühzeitig qualifizierte Nachwuchskräfte kennen zu lernen, um Erfahrungen auszutauschen sowie um innovative Kooperationen und Forschungsprojekte zu initiieren. Hinzu kommen stets neue Aussteller, die auf diesem Wege neue Fachkräfte gewinnen möchten. So präsentierte sich zum ersten Mal das Unternehmen Haribo auf der Firmenkontaktmesse. „Wir haben im vergangenen Jahr unsere Konzernzentrale von Bonn nach Grafschaft in den Landkreis Ahrweiler verlegt, also in die direkte Nachbarschaft des RheinAhrCampus Remagen. Dadurch ist die Hochschule Koblenz noch stärker bei der Suche nach qualifiziertem Personal in unseren Fokus gerückt“, betont Alexandra Stumpe, Personalreferentin für den Bereich Personalmarketing bei Haribo.

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ADFC-Radklimatest: OB sieht Motivation für städtische Maßnahmen

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Der heute erschienene Radklimatest des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) führt Koblenz in seiner Rangliste zur Fahrradfreundlichkeit deutscher Städte und Gemeinden auf Platz 38 in der Größenklasse der Städte von 100.000 bis 200.000 Einwohner. Damit ist man im Vergleich zum letzten Test nahezu konstant im Schlussbereich verblieben.

Wichtig ist es nun, Schritte einzuleiten, die nachhaltige Verbesserungen für den Radverkehr bringen. „Wir nehmen die Platzierung im Radklimatest als Motivation, es besser hinzubekommen“, so Oberbürgermeister David Langner, „wir haben uns nun ja auch auf den Weg gemacht mit Planungen zum Beispiel für die Beatusstraße und die Südallee. Zudem ist die Stelle des Radverkehrsbeauftragten wiederbesetzt.“

Auch wenn man von der nun vorliegenden Platzierung im hinteren Feld ausgegangen war, so hatte die Stadt Koblenz selbst im Vorfeld für eine Teilnahme am Radklimatest geworben. Koblenz erreichte letztlich die stattliche Zahl von fast 700 Interviews. Der Oberbürgermeister dazu: „Wichtig waren uns die aktuellen Rückmeldungen durch den Test des ADFC, denn dieser hilft uns, ein Gesamtbild des Bedarfes für den Radverkehr in unserer Stadt zu erhalten.“

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