Dienstag, 28. Januar 2020

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Veränderte Parksituation in der Hoevelstraße 6

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Die Anzahl der Parkmöglichkeiten wurde von Seiten des Eigentümers reduziert, sodass bei allen drei Institutionen Volkshochschule, Musikschule und kommunales Studieninstitut weniger Parkraum zur Verfügung steht.
Kostenfreie Parkmöglichkeiten in der näheren Umgebung finden Sie in der Thielenstraße, der David-Roentgen-Straße und der Bardelebenstraße (Einbahnstraße vor B&B Hotel, Zufahrt von der B9 kommend).
Zudem stehen in unmittelbarer Umgebung (z.B. Hoevelstraße, Boelckestraße) gebührenpflichtige Parkplätze zur Verfügung.
Die Parkplätze unmittelbar am Haus sind ausschließlich den Mitarbeitenden und Lehrenden vorbehalten. Es wird verstärkt kontrolliert.
Stadtintern wird an langfristigen Lösungen gearbeitet.
Die drei Einrichtungen bitten um Verständnis.

Bäume werden nachgepflanzt

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In den nächsten Wochen werden durch den Eigenbetrieb Grünflächen- und Bestattungswesen Baumpflanzungen bzw. Baumnachpflanzungen im Stadtgebiet durchgeführt.
Neu gepflanzt wird etwa am Peter-Altmeier-Ufer. Hier kann durch eine Spende die Pflanzung eines Schnurbaumes realisiert werden.
Nachgepflanzt werden Bäume unter anderem in der Ludwigstraße, der Brahmsstraße, der Schönbornsluster Straße sowie im Mendelssohnpark.
Eine Besonderheit stellen die Gymnasialstraße sowie ein Teil der Clemensstraße dar: Hier werden die vorhandenen Kugelahorne gegen Säuleneichen ausgetauscht. Der Austausch ist notwendig, da die Kugelahorne aufgrund des regelmäßigen Rückschnitts hinsichtlich des in der Straße notwendigen Lichtraumprofils stark beansprucht wurden.

Wer macht mit beim Dreck-weg-Tag?

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Wie in den vergangenen Jahren, soll Koblenz am 14. März 2020 im Rahmen des Dreck-weg-Tages von wilden Müllablagerungen befreit werden und sich attraktiv den Bürgern und Besuchern zeigen.
Daher lädt der Kommunale Servicebetrieb Koblenz alle Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Schulen und Kindergärten ein, sich an dieser Kampagne für eine saubere Stadt zu beteiligen. Gerade jetzt in der vegetationslosen Zeit werden wilde Müllablagerungen für jeden sichtbar und stören das Allgemeinbild ungemein.
Selbstverständlich stellt der Servicebetrieb wieder Container, Abfallsäcke und Handschuhe zur Verfügung. Und natürlich gibt es für jeden Helfer am 14. März 2020 ein Lunchpaket, um verlorene Kräfte wieder zu mobilisieren.
Wer mitmachen möchten und z.B. einen Spielplatz säubern will, wendet sich bitte an die Damen und Herren der Abfallberatung, ( 0261/129-4518.

Prof. Dr. Annemarie Kuhn und Prof. Dr. Rainer Ningel feierlich in den Ruhestand verabschiedet

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KOBLENZ. Mit einer kleinen Feierstunde hat der Fachbereich Sozialwissenschaften der Hochschule Koblenz Prof. Dr. Annemarie Kuhn und Prof. Dr. Rainer Ningel feierlich verabschiedet. Zahlreiche Kolleginnen und Kollegen, Familienangehörige und Freunde nahmen im Oberlichtsaal an der Veranstaltung teil, die neben einer beeindruckenden Bildergalerie der letzten drei Jahrzehnte eine ganze Reihe von Überraschungen für die beiden (Un-)Ruheständler bereithielt.

Die Schwäbin Annemarie Kuhn war 1995 an der Hochschule Koblenz zur Professorin ernannt worden. Zu ihren Lehrgebieten gehörten Soziologie, Straffälligenhilfe und Soziale Arbeit in Armutslagen sowie Soziale Arbeit mit alten Menschen. Ein Praxisschwerpunkt lag in der Jugendstrafrechtspflege, wo sie unter anderem ein Projekt zum Täter-Opfer-Ausgleich konzeptionell erstellt und geleitet hat. Als Prodekanin war sie am Aufbau des damaligen Fachbereichs Sozialwesen maßgeblich beteiligt. Der 2001 zum Professor ernannte Rheinländer Rainer Ningel lehrte und forschte ebenfalls im Bereich der Sozialen Arbeit, unter anderem im Bereich der Suchtkrankenhilfe, in der Familien- und Paartherapie sowie im Bereich der systemischen Arbeit mit Einzelnen und Gruppen. Außerdem war er ebenfalls lange Jahre Prodekan des Fachbereichs Sozialwissenschaften tätig. Sowohl Kuhn als auch Ningel hatten sich für den Studiengang Soziale Arbeit eingesetzt und an dessen Weiterentwicklung mitgewirkt.

Das alles erfuhren die Gäste der Feierstunde nur zwischen den Zeilen, da die Scheidenden Dekan Prof. Dr. Günter J. Friesenhahn zuvor darum gebeten hatten, von einer klassischen Laudatio Abstand zu nehmen. Friesenhahn gelang es auch so auf humorvolle und zugleich würdige Weise, den Weggang der beiden zu kommentieren. Besonders viel Anklang im Publikum fanden die Vorschläge des Dekans, wie die beiden Ruheständler die nun umfangreiche freie Zeit sinnvoll nutzen könnten. So empfahl er der ohnehin reiselustigen Annemarie Kuhn, eine Tätigkeit als „Reiseleiterin für Best Agers“ aufzunehmen. Den sportlichen Rainer Ningel stellte Friesenhahn sich gar als „Personal Coach für Senioren, die einen Marathon laufen wollen“ vor. Sollte dann immer noch freie Zeit übrig sein, könnten die beiden gemeinsam einen neuen Studiengang „Lebenswissenschaften für Fortgeschrittene“ oder „Advanced Professional Life“ ins Leben rufen, was sie natürlich wieder an den Campus zurückbrächte. Prof. Dr. Kristian Bosselmann-Cyran, Präsident der Hochschule Koblenz, überbrachte den beiden ebenfalls die besten Wünsche für den nun kommenden Lebensabschnitt.

Annemarie Kuhn ließ ihren beruflichen Werdegang und ihre Tätigkeit an der Hochschule Revue passieren. Sie reflektierte über die Herausforderung, mit einem schwäbischen Dialekt im Rheinland zu lehren, und gab eine ganze Reihe kurzweiliger Anekdoten aus ihrem Lehralltag zum Besten. Ernster waren die Abschiedsworte von Rainer Ningel, der seinen Werdegang an der Hochschule in eindrucksvollen Worten sehr persönlich schilderte.

Für die musikalische Umrahmung der Veranstaltung sorgte der Fachbereich Sozialwissenschaften selbst: Nach dem vielbeachteten Klavierspiel des Dekans Prof. Dr. Günter J. Friesenhahn trat Prof. Dr. Winfried Hetger mit seiner sehr vielseitigen Rockband I.N.R.I. auf. Zum Schluss trat der ehemalige Kommilitone Prof. Dr. Peter Löcherbach überraschend ans Klavier und spielte für seinen Freund einen eigens für diese Veranstaltung geschriebenen Abschiedsblues, den alle Gäste begeistert mitsangen. Dafür waren jedem beim Eintritt in den Saal heimlich ein kleiner Zettel mit dem Liedtext zugesteckt worden. Und auch an materiellen Geschenken mangelte es nicht in dieser Feierstunde.

Alles wird besser!? – Hilfe bei psychischer Erkrankung nach dem Bundesteilhabegesetz

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Bewährter Koblenzer Trialog diskutiert 2020auch aktuelle Fragen zum Bundesteilhabegesetz

KOBLENZ Wie kann ich aus einer psychischen Krise gestärkt hervorgehen?  Wie kann Freundschaft und Partnerschaft mit psychischer Erkrankung gelingen? Was versteht man unter einer „Rechtlichen Betreuung“? Das sind einige der Themen, mit denen sich der bewährte Koblenzer Trialog 2020 bei den fünf Veranstaltungen beschäftigt.  Start ist am 05. Februar 2020 mit dem Thema: „Alles wird besser!? Neuerungen in der Hilfegewährung für Menschen mit psychischen Erkrankungen durch das Bundesteilhabegesetz (BTHG)“. Referent ist Herr Ralf Schulze, Bethesda-St. Martin gGmbH.

Weitere Termine sind der 04. März, 01. April, 06. Mai und der 01. Juli jeweils von 17.00 bis 19.00 Uhr in der Kontakt- und Informationsstelle der Bethesda-St. Martin gemeinnützige GmbH, Bogenstr.53a, 56073 Koblenz (Goldgrube).

Für zwei Termine des diesjährigen Trialogs konnten wir Referentinnen gewinnen, die eigene psychische Krisen erfolgreich gemeistert haben. Sie berichten über ihre Genesungsgeschichten und möchten damit auch anderen Betroffenen Mut machen.

Die Themen und Termine:

4. März 2020: „Rechtliche Betreuung-was ist das?“ mit Frau Ursula Lang, Betreuungsbehörde Koblenz

1. April 2020: „Ich hab’s geschafft!“- die Geschichte (m)einer Medikamentenreduktion mit Frau Andrea Oppenhäuser

6. Mai 2020: „Aus einer Krise gestärkt hervorgehen-(m)eine Erfolgsgeschichte“  mit Frau Jasmin Schaden

1. Juli 2020: „Wie kann Freundschaft und Partnerschaft mit psychischer Erkrankung gelingen?“, offener Erfahrungsaustausch

Der Koblenzer Trialog ist eine gemeinsame Veranstaltung der Bethesda-St. Martin gemeinnützige GmbH, der Selbsthilfegruppe der Angehörigen psychisch Kranker Koblenz und von Koblenzer Psychiatrieerfahrenen.

Die Teilnahme ist kostenlos, eine vorherige Anmeldung nicht erforderlich. Alle Interessierten sind herzlich willkommen. Info-Telefon: 0261/92166-16 oder 92166-31.

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