Mittwoch, 19. Dezember 2018

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Hochschule Koblenz verabschiedet 229 Ingenieurinnen und Ingenieure

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KOBLENZ/LAHNSTEIN. 229 Absolventinnen und Absolventen des Fachbereichs Ingenieurwesen hat die Hochschule Koblenz während ihrer akademischen Abschlussfeier in der Stadthalle in Lahnstein verabschiedet. Insgesamt 84 Studierende der Studiengänge Elektro- und Informationstechnik, 93 Studierende der Studiengänge des Maschinenbaus und 52 Wirtschaftsingenieurinnen und -ingenieure haben an diesem Abend ihre Bachelor- und Masterurkunden entgegen genommen. Die acht Jahrgangsbesten sind mit Urkunden für besondere Leistungen ausgezeichnet worden.

Der Dekan des Fachbereichs Ingenieurwesen, Prof. Dr. Thomas Schnick, beglückwünschte die Absolventinnen und Absolventen in seiner Begrüßungsansprache zum Studienabschluss und hob hervor, wie vielseitig die beruflichen Möglichkeiten für die frisch gebackenen Ingenieurinnen und Ingenieure sind, auch im internationalen Kontext. Er forderte dazu auf, Kreativität zu leben und dabei ruhig auch mal den Mut zu Fehlern zu zeigen. Im Hinblick auf die Digitalisierung gab er seinen Ehemaligen noch einen Tipp auf den Weg: "Machen Sie sich nicht von Systemen abhängig, sondern ziehen Sie Ihren ganz persönlichen Nutzen aus der Digitalisierung für Ihr berufliches Umfeld. Und bei aller Professionalität: Leben Sie Empathie und stellen Sie stets den Menschen in den Mittelpunkt."

Auch der Präsident der Hochschule Koblenz, Prof. Dr. Kristian Bosselmann-Cyran, sprach den Absolventinnen und Absolventen seine Glückwünsche aus. In seiner Rede verwies er auf die Notwendigkeit des lebenslangen Lernens in einem internationalen Umfeld auch nach den bestandenen Examina. "Vernetzen Sie sich auch aus dem beruflichen Umfeld heraus mit der Hochschule Koblenz, bleiben Sie uns verbunden und verlieren Sie auch die Möglichkeiten berufsbegleitender Weiterbildung nicht aus dem Fokus", so Bosselmann-Cyran

Als beste Absolventen konnten der Mechatronikabsolvent Jonas Aurand, Elektrotechnikabsolvent David Fuhrmann, Patrick Krix für seinen Abschluss in Informationstechnik sowie Dominik Laumann für seinen Masterabschluss Systemtechnik geehrt werden. Für ihr Maschinenbaustudium wurden der Masterabsolvent Jonas Ramroth, Bachelorabsolvent Marcel Schütz, der ein duales Studium absolviert hatte, und Carsten Jung ausgezeichnet. Jung hatte sein Bachelorstudium als beruflich Qualifizierter ohne Abitur in Regelstudienzeit geschafft. Als bester Wirtschaftsingenieur konnte Tim Burmeister eine Auszeichnung entgegennehmen.

Für musikalische Umrahmung sorgte das Smart Jazz Quartett aus Die Absolventinnen und Absolventen freuten sich über die feierliche Atmosphäre, die einen würdigen Abschluss für diesen wichtigen Lebensabschnitt bot. „Mit der Planung und Durchführung der akademischen Abschlussfeier in der Stadthalle in Lahnstein wurde ein neuer Maßstab für Veranstaltungen im Ingenieurwesen gesetzt“, freute sich Dekan Prof. Dr. Thomas Schnick.

Freiwillige Feuerwehr Stolzenfels stellt Dienstbereitschaft zum Jahresende ein

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Aufgrund zahlreicher Faktoren wird die Einheit der Freiwilligen Feuerwehr Stolzenfels ihre Dienstbereitschaft zum Ende dieses Jahres einstellen. Im wesentlichem ist dies der demografischen Situation des Stadtteils Stolzenfels geschuldet, denn von den derzeit noch 11 in der Einheit aktiven Mitgliedern, wohnen nur noch vier direkt in Koblenz. Der überwiegende Teil mit sieben Mitgliedern wohnt in angrenzenden Kommunen oder sogar im weiteren Umland mit Entfernungen von über 20 km. Hinzu kommt insbesondere die eingeschränkte zeitliche Tagesverfügbarkeit bei Einsätzen, da die Arbeitsplätze häufig eine sehr große Entfernung mit Fahrzeiten von über 20 Minuten zum Gerätehaus in Stolzenfels aufweisen.

Bereits vor über 11 Jahren stand die Einheit schon einmal kurz vor der Diensteinstellung. Auch damals lagen vergleichbare Ausgangsparameter vor. Durch einen Personalaufwuchs aus der damaligen internen Feuerwehrjugend konnte seinerzeit dieser Schritt vermieden werden. Seit diesem Zeitraum hat die Einheit jedoch wieder aktive Mitglieder verloren, sodass kein Neuanfang zum Tragen kam. Zur Aufrechterhaltung einer Einheit sind erfahrungsgemäß mindestens 15 – 18 Mitglieder erforderlich, sodass regelmäßige Übungen mit einer Mindestbeteiligung realisierbar sind.

Bei der Freiwilligen Feuerwehr handelt es sich um die Ausübung eines Ehrenamtes, was ausschließlich in der Freizeit wahrgenommen wird. Dies wurde bei einer Mitgliederversammlung mit Stadtfeuerwehrinspekteur Meik Maxeiner in der vergangenen Woche deutlich. Vorangegangen waren zahlreiche Besprechungen unter Beteiligung des Sprechers der Freiwilligen Feuerwehr Koblenz, Bernd Naunheim. Die Einheit ist hierbei einvernehmlich zu der Überzeugung gekommen, dass die Dienstfähigkeit nicht mehr gegeben ist und möchte daher in Absprache mit der Berufsfeuerwehr ihr Dienstbereitschaft zum 31.12.2018 einstellen.

Die Einstellung der Dienstbereitschaft hat keine Auswirkungen auf die Sicherstellung des Einsatzgrundschutzes für Stolzenfels, der durch die Berufsfeuerwehr sichergestellt ist. Die Mitglieder der Einheit Stolzenfels haben hierzu eine gemeinsame Willenserklärung unterzeichnet. Die Einheit selbst erhebt keine Vorwürfe in Richtung der Stadt oder an die Leitung der Feuerwehr, dass es an Unterstützung mangelt. Die Einheit selbst ist modern und technisch gut ausgestattet.

Damit endet eine jahrzehntelange Tradition. Denn bereits vor der Eingemeindung konnte die Freiwillige Feuerwehr Stolzenfels auf eine stolze Historie zurückblicken. Alle Beteiligten bedauern diesen Schritt ausdrücklich.

Generell ist im Ehrenamt der Freiwilligen Feuerwehren ein starker Mitgliederrückgang in den vergangen Jahren zu verzeichnen. Auf diesen Trend hatte der Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz erst kürzlich erneut hingewiesen.

Abschließend gilt es festzuhalten, dass die Beendigung der Dienstbereitschaft der Einheit Stolzenfels nicht im Zusammenhang mit der „Strategischen Neuausrichtung der Feuerwehr Koblenz“ steht. Das haben alle Mitglieder nochmals in der Mitgliederversammlung am 21.11.2018 bekräftigt. Vielmehr ist dies der beschriebenen demografischen Ausgangssituation geschuldet.

Stadtfeuerwehrinspekteur Meik Maxeiner steht Ihnen gerne am kommenden Montag, den 03.12.18 um 10 Uhr auf der Feuerwache für Rückfragen zur Verfügung.

Gülser Eisenbahnbrücke: Start eines Feldversuchs für Radfahrer

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Zum kommenden Wochenende wird der Gehweg entlang der Gülser Eisenbahnbrücke nach einer Bauzeit von rund 16 Monaten endgültig für den Verkehr freigegeben. Nachdem die Geländer in den Vorlandbereichen beiderseits der Brücke ebenfalls fertiggestellt wurden, dürfen nun auch Fahrradfahrer im Rahmen eines Feldversuches die Brücke offiziell nutzen, was in der Vergangenheit zwar auch regelmäßig geschah, aber bislang nicht erlaubt war. Die Beschilderung wird den Weg nun nach wie vor als Gehweg ausweisen (Zeichen 239 StVO); sie wird allerdings durch das Zusatzzeichen "Radfahrer frei" ergänzt.

Das Brückenbauamt der Stadt weist ausdrücklich darauf hin, dass Fahrradfahrer auf dem Gehweg zu jeder Zeit nur Schrittgeschwindigkeit fahren dürfen und dem Fußgängerverkehr jederzeit Vorrang einräumen müssen. Fußgänger dürfen weder gefährdet noch behindert werden. Nötigenfalls müssen Fahrradfahrer warten oder hinter den Fußgängern herfahren.

Der Feldversuch ist zunächst bis zum 31.05.2019 befristet. In diesem Zeitraum wird der Verkehr auf der Brücke intensiver beobachtet und kontrolliert. Sollte sich herausstellen, dass die Vorgaben der StVO verstärkt missachtet werden, wird der Feldversuch abgebrochen und das Fahrradfahren auf der Gülser Brücke wieder verboten.

Der neue Weg durfte aus Gründen des Denkmalschutzes nicht verbreitert werden, bietet nun aber deutliche Verbesserungen hinsichtlich der Verkehrssicherheit. So wurden beispielsweise sämtliche Geländer auf der Brücke auf 1,30 m erhöht und der ehemalige Belag aus Holzbohlen durch rutsch- und bruchsichere Betonplatten ersetzt. Die ehemals in die Geländer integrierte Beleuchtung des Weges wurde durch moderne LED-Leuchten ersetzt, die jetzt außerhalb des Geländers angebracht sind. Ebenso wurden die Zuwege zur Brücke neu hergestellt und ausgeleuchtet.

Das Brückenbauamt der Stadt Koblenz bedankt sich bei allen von den Bauarbeiten betroffenen Nutzern des Weges für ihr Verständnis und die Geduld während der Baumaßnahme.

Hochschule Koblenz

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Wissenschaft-Praxis-Transfer an der Hochschule Koblenz: Haltung – Populär und zugleich vage. Wie verkörpern pädagogische Fachkräfte ihre professionelle Haltung?

KOBLENZ. Die eigene professionelle Haltung überprüfen und sich selber reflektieren ist für die Arbeit mit Kindern in der Kita besonders wichtig. Zum Thema professionelle Haltung in sozialen Berufen haben sich nun mehr als 70 Interessierte aus dem Feld der Kindertagesbetreuung im Institut für Bildung, Erziehung und Betreuung in der Kindheit | Rheinlad-Pfalz (IBEB) der Hochschule Koblenz im Rahmen des bereits vierten Wissenschaft-Praxis-Transfers ausgetauscht.

Die Geschäftsführerin des IBEB, Ulrike Pohlmann, begrüßte die Prof. Dr. Monika Frink und Prof. Dr. Eric Mührel aus dem Fachbereich Sozialwissenschaften der Hochschule Koblenz. In zwei aufeinander folgenden Vorträgen stellten die beiden Referierenden eindrücklich dar, wie bedeutsam eine innere und äußere Haltung für den Erfolg pädagogischer Arbeit ist. Welche Haltung habe ich, was hat mich geprägt und wie verhalte ich mich gegenüber Kindern? Diese Fragen machten die Vielschichtigkeit von Haltung deutlich. Zudem thematisierten die Referierenden die Diskrepanz zwischen einer inflationären Verwendung des Begriffs und der gleichzeitig nur bedingten wissenschaftlichen Fundierung. Diese Tatsache erschwere eine klare Verwendung.

„Professionelles Handeln setzt sich aus Haltung, Können und Wissen zusammen“, erläuterte Frink, „hierbei  spielt die innere und die äußere Haltung eine Rolle. Haltung ist immer Ausdruck der ganzen Person“. Es sei wichtig, sich selber zu kennen. In den interaktiven Vorträgen wurde die Mitgestaltungsmöglichkeit in den sozialen Berufen über die eigene Haltung deutlich. „Die tägliche Arbeit in sozialen Berufen ist ein großer Schatz“, so Mührel.

Die ersten Berufsjahre der pädagogischen Fachkräfte sind laut Frink für die professionelle Haltung besonders prägend. Im Diskurs mit den Teilnehmern wurde diese Aussage auch von einer Teilnehmerin, Karin Pauly von der katholischen Kita gGmbH, bestätigt. Laut Pauly prägen auch die eigenen Kindheitserfahrungen in besonderer Hinsicht. Letztendlich sei es neben der eigenen Haltung der pädagogischen Fachkräfte wichtig, die entsprechenden Strukturen und Kulturen in den Einrichtungen zu schaffen. Damit könne eine Entwicklung der individuellen Haltung gefördert und getragen werden.

Für Rückfragen steht Janina Gerdes als Ansprechpartnerin per eMail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder telefonisch unter (0261)9528-266 gerne zur Verfügung.

Premiumwanderung Rhein-Mosel 50 in Koblenz

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Neues Highlight für sportlich-aktive Menschen in der Region

- Überregionaler Wanderevent feiert am 1. Juni 2019 Premiere
- Start und Ziel in Koblenz
- Umfangreiches Leistungspaket und zahlreiche Verpflegungsstellen sorgen für einen genussvollen Wandertag

Am 01. Juni 2019 feiert der Wanderevent Rhein-Mosel 50 in Koblenz seine Premiere. Die 50km lange Strecke wird die Teilnehmer von Koblenz aus in einer Schleife durch die Region führen und die Schönheiten der Landschaft, der Flüsse und der Natur erlebbar machen. Start und Ziel werden in der Altstadt von Koblenz sein.

Oberbürgermeister David Langner freut sich über den Leuchtturm-Event: „Wir sind froh, dass mit Rhein-Mosel 50 eine Premiumwanderung in unserer Stadt ihren Startpunkt hat. Wandern ist in und verbindet mittlerweile alle Generationen bei einer sportlichen Betätigung“.

Für die Umsetzung von Rhein-Mosel 50 steht die Firma Masterlogistics GmbH, die das Konzept der Event-Wanderung entwickelt. Mit der „Bergische 50“ vor den Toren der Stadt Köln und der „Spessart 50“ in Bad Orb wurde in den vergangenen Jahren bereits gezeigt, welchen Anklang ein solcher Event bei den Menschen findet.

Umfangreiches Leistungspaket umsorgt die Teilnehmer für einen genussvollen Wandertag

Die Besonderheit der Rhein-Mosel 50 als Premiumwanderung liegt neben der schönen Streckenführung vor allem in der umfangreichen Verpflegung und Versorgung der Wanderer am Veranstaltungstag. Hier geben sich die Organisatoren besonders viel Mühe und investieren in das Wohl der Teilnehmer. Das Leistungspaket umfasst daher alles, was das Wanderherz begehrt. Neben einer Wanderkarte in digitaler Form, Erfrischungstüchern, einer Trinkflasche, einer warmen Mahlzeit, einem Energie-Startpaket mit Müsliriegel, Banane und Apfel, gehört auch eine umfangreiche Strecken- und Zielverpflegung dazu. So wird es insgesamt sieben Verpflegungsstellen geben, an denen sich die Wanderer verpflegen können. Nach zirka 25km wird es eine große Mittagsverpflegung geben, an der alle Teilnehmer eine warme, auf Wunsch auch vegetarische Mahlzeit bekommen. „Die Wanderer sollen einen wunderschönen Tag in Koblenz und der Region erleben. Wir geben daher alles dafür, dass unsere Teilnehmer unbeschwert und gut ernährt vom Start weg bis zum Zieleinlauf Freude und Spaß an der Erlebniswanderung haben.“, so Daniel Kumelis von der Masterlogistics GmbH. Für Wanderer, die die Wanderung vorzeitig abbrechen müssen wird ein Shuttle Service zur Verfügung stehen. Dieser bringt die Teilnehmer von jeder der sieben Verpflegungspunkte wieder sicher zurück nach Koblenz.

Anmeldung ab morgen möglich

Ab morgen, 27. November, sind Anmeldungen online unter www.rhein-mosel50.de möglich. Wer sich eine 50km Wanderung nicht sofort zutraut, kann auch mit Freunden, Vereins-, oder Arbeitskollegen eine Staffel bilden. An den Start gehen können neben den 50km-Einzelstartern auch 2er- oder 4er-Staffeln, die sich die Strecke entsprechend gleichmäßig aufteilen. Auch speziell für Firmen gibt es den Einzelstart und die 4er-Staffel mit einer separaten Firmenwertung.

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