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Gesundheitsamt am 20. Februar geschlossen

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KREIS MYK. Wegen einer internen Veranstaltung bleibt das Gesundheitsamt Mayen-Koblenz mit seinen Außenstellen in Koblenz, Andernach und Mayen am 20. Februar 2019 ganztägig geschlossen. Ab dem darauffolgenden Tag sind die Mitarbeiter wieder zu den gewohnten Zeiten verfügbar.

RPR1. hilft Menschen mit Behinderung

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Hörer spenden 175.000 Euro für Familien und Menschen mit Handicap
Ludwigshafen, 13. Februar 2019
. Mehr Spenden als im Vorjahr: Insgesamt 175.000 Euro spendeten RPR1.-Hörer im vergangenen Jahr an den Verein RPR Hilft e.V. Das ist ein Plus von rund 34.000 Euro im Vergleich zu 2017. Davon fließen 131.100 Euro zu gleichen Teilen an 46 rheinland-pfälzische Sportvereine, die sich Menschen mit Behinderung widmen. Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin und Schirmherrin der Spendenaktion, Malu Dreyer, und der Geschäftsführer von Radio RPR1., Tobias Heger, übergaben bei einer Feierstunde im Palatinum in Mutterstadt die Spendengelder an TuS Rot Weiß Koblenz-BSG e.V. und andere Organisationen aus Rheinland-Pfalz.
Im Rahmen der Aktion „RPR1.Weihnachtswunsch“ wurden mit Teilen des Gesamtbetrags unverschuldet in Not geratene Familien in Rheinland-Pfalz unterstützt. Mitte Dezember hatte der Sender dazu aufgerufen, betroffene Familien vorzuschlagen. Ein Teil der Vorgeschlagenen konnte sich bereits vor dem Jahreswechsel über eine spontane finanzielle Hilfe für dringende Anschaffungen freuen. Außerdem meldeten sich nach der Aktion zahlreiche Hörer, die zusätzliche Unterstützung anboten, beispielweise durch handwerkliche Arbeiten, Beratung für Finanzierungsanträge und Sachspenden.

„Es ist eine gute Idee, dass in diesem Jahr mit einem Großteil der Spenden die Behinderten-Sportvereine unterstützt werden. Sport ist für alle Menschen wichtig. Er ermöglicht Gemeinschaft und fördert Gesundheit und Selbstvertrauen. Wir haben in Rheinland-Pfalz sehr erfolgreiche Sportler und Sportlerinnen mit Behinderungen, die bei nationalen und internationalen Wettbewerben sehr gut abschneiden. Ich danke allen Initiatoren und Unterstützern der Spendenaktion, die in diesem Jahr dazu beiträgt, die vorbildliche Inklusionsarbeit unserer Sportvereine weiter auszubauen“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

„Viele rheinland-pfälzische Sportvereine leisten hervorragende Arbeit zur Beteiligung und Inklusion von Menschen mit einem Handicap. Wir freuen uns, die Fortführung und den Ausbau dieses wertvollen Engagements unterstützen zu können. Unser Dank geht an alle Hörerinnen und Hörer, die mit ihrer Spende unsere Aktion zum Erfolg geführt haben. Sie können versichert sein, dass die Spenden eins zu eins ohne Abzug bei den Empfängern ankommen“, erklärte RPR1.-Geschäftsführer Tobias Heger.

„Die Aktion von RPR1. stärkt nicht nur den Gedanken der Inklusion, sondern fördert die Sportler über die Vereine direkt. Besser geht es nicht. Wer nichts für andere tut, tut nichts für sich“, sagte Karl Peter Bruch, ehemaliger rheinland-pfälzischer Innenminister und Präsident des Behinderten- und Rehabilitationssport-Verbands Rheinland-Pfalz e.V.

Weitere Spenden wurden bereits im Verlauf des vergangenen Jahres mit Kooperationspartnern generiert und übergeben, darunter 30.000 Euro aus der sechsten Benefizwanderung „24 Stunden von Rheinland-Pfalz“, Zuwendungen des Vereins Hockey gegen Krebs e.V. für rheinland-pfälzische Kinder mit Behinderung, Spenden aus Benefizkonzerten der Band KliLu MedicalBrass für den Kinderschutzbund Ludwigshafen sowie eine Spende der Mainzer Bierbörse für regionale Organisationen.

RPR Hilft dankt allen Familien, Vereinen und Unternehmen, die großzügig gespendet haben, besonders den Organisatoren und Ehrenamtlichen von „24 Stunden von Rheinland-Pfalz“, Sparda Bank Südwest, Hockey gegen Krebs e.V., Mainzer Bierbörse, Ludwigshafener Weihnachtscircus, Falk & Rossbach Group Europe GmbH, MPS Music Center GmbH und vielen anderen mehr.

RPR Hilft e. V.

Der Verein RPR Hilft ist als gemeinnützig anerkannt und unterstützt seit 1999 hilfsbedürftige Familien und Organisationen in Rheinland-Pfalz. Ziel ist es, den Menschen schnell und unbürokratisch zu helfen. Jede Spende kommt zu 100 Prozent ohne Abzüge den Betroffenen zugute. Schirmherrin ist die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Mehr Infos unter www.rpr1.de/rpr-hilft-ev.

WWA begrüßt Neustrukturierung der Uni Koblenz-Landau

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Die Wirtschafts- und Wissenschaftsallianz Koblenz begrüßt die Entscheidung der rheinland-pfälzischen Landesregierung zur Neustrukturierung der Universität Koblenz-Landau. Eine künftig eigenständige Universität Koblenz bietet die große Chance für das nördliche Rheinland-Pfalz, zusätzliche Studienangebote zu schaffen und damit auch vermehrt überregional Studierende für den hiesigen Hochschulstandort zu interessieren.

Aufgabe ist nunmehr, das Zeitfenster bis 2022 in einem gemeinsamen Dialog zwischen der Wirtschaft in der Region und den zahlreichen auch im näheren Umfeld angesiedelten Hochschulen für die Erstellung eines in die Zukunft weisenden Konzeptes zu nutzen. Dieses sollte wesentliche thematische Schwerpunkte enthalten und sowohl wissenschaftlich wichtige Themen adressieren, wie auch die Bedarfe der Wirtschaft in der Zukunft im Blick haben. Die WWA bietet an, als Dialog-Partner der regionalen Politik und in der Landespolitik einen wesentlichen und abgestimmten Beitrag zu leisten. Somit kann es gelingen, die konzeptionelle und fachlich wissenschaftliche Weiterentwicklung einer künftigen Universität Koblenz engagiert zu begleiten und umzusetzen. Die genannten möglichen Themen – E-Health und das Schwerpunkthema Wasser – können aus Sicht der WWA ein interessanter Auftakt für derartige Gespräche sein.

OB Langner begrüßt Uni-Entscheidung

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„Die eigenständige Universität Koblenz ist eine große Chance für Koblenz und die Region“, ist Oberbürgermeister David Langner überzeugt. Die Entscheidung des Landes die Doppeluni Koblenz-Landau zu trennen wird vom Koblenzer Stadtoberhaupt begrüßt.

„Gemeinsam mit Akteuren aus der Region werden wir uns beim Land dafür einsetzen, die Studienangebote weiterzuentwickeln“, so der OB. Es gelte nun das Profil des Koblenzer Unistandortes weiterzuentwickeln und zu schärfen. Auch neue Studiengänge - aufbauend auf die bisherigen - seien für die Zukunft notwendig, meint Langner.

Hochschulpräsident Bosselmann-Cyran begrüßt Neustrukturierung der Universität Koblenz-Landau

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KOBLENZ. Am heutigen 12. Februar hat der rheinland-pfälzische Ministerrat die Neustrukturierung der Universität Koblenz-Landau beschlossen und bekanntgegeben. Demnach soll der Koblenzer Campus der Universität Koblenz-Landau bis 1. Oktober 2022 zu einer eigenständigen Universität Koblenz werden. Damit hat das Kabinett eine Empfehlung der Expertenkommission aufgegriffen, die im Rahmen des Hochschulzukunftsprogramms zu einer Neustrukturierung der Universität Koblenz-Landau geraten hatte. Prof. Dr. Kristian Bosselmann-Cyran, Präsident der Hochschule Koblenz und Vorsitzender der Wirtschafts- und Wissenschaftsallianz Koblenz (WWA), äußert sich wie folgt zu dieser Entscheidung:

„Aus Sicht der Hochschule Koblenz kann nur begrüßt werden, dass diese in den letzten Monaten auch in der Öffentlichkeit stark diskutierte Frage nun beantwortet wird: Das nördliche Rheinland-Pfalz braucht sowohl eine starke Hochschule für angewandte Wissenschaften als auch eine starke Universität. Beide Einrichtungen haben ihre jeweils eigenen bildungspolitischen Aufträge und deren künftige Erfüllung kann jetzt ruhig und sachgerecht geplant werden: Es wird weder an eine ohnehin völlig unrealistische Fusion von Hochschule und Universität gedacht, noch wird man weiter den unfinanzierbaren Träumen von einer Medizin oder Rechts­wissenschaft in Koblenz nachhängen. Auf der Karthause stehen wir dem Beschluss der Landes­regierung für eine selbständige Universität Koblenz bis Ende 2022 deshalb grundsätzlich positiv gegenüber. Zwei Aspekte möchte ich dabei als Beispiele herausheben:

Erstens sind wir davon überzeugt, dass diese Lösung den Wissenschaftsstandort Koblenz im nördlichen Rheinland-Pfalz stärken wird. Unsere Hochschule Koblenz ist in den letzten Jahren aufgrund starker Nachfrage an allen drei Standorten enorm gewachsen, sowohl hinsichtlich der Studierendenzahlen und der Studienangebote als auch des Umfangs und der Intensität der Forschungsaktivitäten. Auch im Bereich dualer Studien sowie der digitalen Lehre haben wir uns stark entwickelt. Eine eigenständige Universität Koblenz wird die Studienangebote im nördlichen RLP noch einmal erweitern und überregional noch weitere Studierende anziehen, was der Wirtschaft sowie den Kreisen und Kommunen der Region angesichts des demografischen Wandels nur guttun kann.

Zweitens bietet uns die Eigenständigkeit einer künftigen Universität Koblenz die Möglichkeit, unsere jetzt schon sehr intensive Zusammenarbeit noch weiter zu vertiefen. Bereits seit vielen Jahren kooperiert die Hochschule Koblenz mit der Universität Koblenz-Landau bei der gemeinsamen Ausbildung von Berufsschul­lehrerinnen und -lehrern. Wir bieten etwa gemeinsame Masterstudiengänge wie "Applied Physics" oder "Ceramic Science and Engineering" erfolgreich an. Ebenso bewährt hat sich die gemeinsame Betreuung von Doktorandinnen und Doktoranden im Rahmen von kooperativen Promotionen, was durch die erfolgreiche Einwerbung des gemeinsamen Forschungskollegs „Koblenz Institute of Advanced Ceramic Material Properties Studies“ noch einmal intensiviert werden wird. Und bei diesen Kooperationen wird es künftig nicht bleiben: Die IT-Stadt Koblenz wird zweifellos von engerer Zusammenarbeit profitieren, ebenso dürfte ein gemeinsamer Forschungs- und Lehrschwerpunkt "Wasser/Gewässer" zusammen mit dem Partner "Bundesamt für Gewässerkunde" in Koblenz vielversprechende Perspektiven eröffnen.

Selbstverständlich werden Hochschule und Universität beispielsweise bei der Sprachenausbildung ihrer Studierenden oder im Rahmen der Internationalisierung ebenso gut zusammenarbeiten können wie bei anderen Teilen der Administration. Diese Synergien können zu einer besseren Qualität aller Angebote führen, wenn die Landesregierung die beiden Hochschulen diesen Aufgaben entsprechend ausstattet. Beide Hochschulen sind derzeit finanziell und personell unzureichend unterwegs, insbesondere bei festen Stellen für die Bewältigung von Daueraufgaben, auch und vor allem im Vergleich zu anderen Hochschulen des Landes. Von daher versteht es sich von selbst, dass die Hochschulen des nördlichen Rheinland-Pfalz an einem Strang ziehen, um ihren Aufgaben in der Region gerecht werden zu können. Die aktuelle Entscheidung der Landesregierung zur Eigenständigkeit einer Universität Koblenz gibt folglich Anlass zu Optimismus. Wir werden unsere Kolleginnen und Kollegen von der Universität nach Kräften dabei unterstützen, in der Übergangszeit bis 2022 eine erfolgreich umstrukturierte Universität an einem innovativen und prosperierenden Standort aufzubauen.“

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