Freitag, 10. Juli 2020

Letztes Update:04:55:39 AM GMT

region-rhein.de

RSS

„Bleibt weg-Festival“ erzielt rund 17.000 Euro an Spenden - Corona-Pandemie bleibt Herausforderung

Drucken
In seiner Vorstandssitzung am 26. Juni hat der Koblenzer Kulturverein über die Vergabe der Erlöse aus dem „Bleibt weg und helft“ entschieden. Über das Nicht-Festival, das der Verein zur Unterstützung der freien Koblenzer Kultureinrichtungen und Kunstschaffenden im April mit Unterstützung der Koblenzer Agentur Formrausch als Solidaritäts-Aktion ins Leben gerufen hatte, konnten Insgesamt rund 17.000 Euro an Spenden generiert werden.

„Mit Blick auf die Vielfalt der vielen ideenreichen und kreativen Aktionen, die parallel laufen und gelaufen sind, ein wirklich beeindruckendes Ergebnis“, freut sich die Vorsitzende des Kulturvereins und Bildungs- und Kulturdezernentin PD Dr. Margit Theis-Scholz, die sich bei der Idee von den Machern des Hamburger „Keiner kommt“-Festivals inspirieren ließ.

Die Summe kam über den Verkauf von Veranstaltungstickets und Einzelspenden zusammen. „Es ist uns ein großes Anliegen, den Empfängern zumindest mit einem kleinen Beitrag über die schwere Zeit hinweghelfen zu können“, bekräftigt Theis-Scholz. Zu den geförderten Einrichtungen gehören u.a. der Circus Maximus, Torty de Banana, die Arbeitsgruppe rheinland-pfälzischer Künstler und das Theater am Ehrenbreitstein.

Der 2018 auf Initiative der Bildungs- und Kulturdezernentin Theis-Scholz gegründete Koblenzer Kulturverein hat es sich zur Aufgabe gemacht, über Spenden Kunst und Kultur in Koblenz zu fördern. „Das Jahr 2020 hat uns alle vor ungeahnte Herausforderungen gestellt, denen wir als Gesellschaft auf beeindruckende Weise begegnen. Dennoch sind die Folgen für die Kultur in Gänze noch unabsehbar“, erklärt Theis-Scholz mit Blick auf die kommenden Monate. „Ein breites Kulturangebot ist essentiell für das Miteinander in unserer Gesellschaft“, ist sie überzeugt und mahnt: „Wir müssen aufpassen, dass uns eine wesentliche Substanz zum Erhalt unserer Kulturlandschaft nicht unwiederbringlich verloren geht.“

Linien 3/13 und 20 der koveb werden wegen Bauarbeiten auf der Kurt-Schumacher-Brücke umgeleitet

Drucken
Mehrere Haltestellen werden nicht angefahren

Von Freitag, 03.07.2020, 18:00 Uhr, bis einschließlich Sonntag, 05.07.2020, wird die Kurt-Schumacher-Brücke wegen einer Erneuerung des Fahrbahnbelags in Fahrtrichtung Moselweiß gesperrt. Daher fahren die Linien 3/13 und 20 der koveb von der Winninger Straße weiter über die Trierer Straße, Mayener Straße und Europabrücke zur Haltestelle „Bf. Stadtmitte/Löhr Center“. Anschließend erfolgt die normale Linienführung.

Die Haltestellen „Verwaltungszentrum“, „Peter-Klöckner-Straße“, „Ludwig-Erhard-Straße“ und „Baedekerstraße“ der Linie 3/13 sowie „Verwaltungszentrum“, „Marienhof“, „Blücherstraße“, „St.-Elisabeth-Kirche“, „Franz-Weis-Straße“ und „Saarplatz“ der Linie 20 Richtung Hauptbahnhof werden in dieser Zeit nicht angefahren.
Die Kurt-Schumacher-Brücke in Richtung Metternich ist normal befahrbar.

Linien 8 und 10 der koveb werden wegen einer Sperrung des Glockenbergtunnels umgeleitet - Alle Haltestellen werden angefahren

Von Freitag, 03.07.2020, auf Samstag, 04.07.2020, sowie von Samstag, 04.07.2020, auf Sonntag, 05.07.2020, kommt es jeweils in der Zeit von 20.00 Uhr bis 6.00 Uhr zu einer Sperrung des Glockenbergtunnels.

In dieser Zeit werden die Buslinien 8 und 10 in Richtung Ehrenbreitstein über die Emser Straße und Im Teichert umgeleitet. Dabei können alle Haltestellen bedient werden.

Koblenz radelt erneut für ein gutes Klima!

Drucken
Klima-Bündnis-Kampagne STADTRADELN geht in die nächste Runde

Vom 02.09.2020 bis zum 22.09.2020 ist die Stadt Koblenz beim diesjährigen Sadtradeln mit von der Partie. In diesem Zeitraum können alle, die in Koblenz leben, arbeiten, einem Verein angehören oder eine (Hoch-)Schule besuchen bei der Kampagne STADTRADELN des Klima-Bündnis mitmachen und möglichst viele Radkilometer sammeln. Anmelden können sich Interessierte schon jetzt unter koblenz.de/stadtradeln. Schon seit 2008 treten Kommunalpolitiker*innen und Bürger*innen für mehr Klimaschutz und Radverkehr in ihrer Stadt in die Pedale.

„Radfahren unterstützt den Klimaschutz und ist zusätzlich aktive Gesundheitsförderung. Die Aktion Stadtradeln ist gemeinnützig und soll den vermehrten Fahrradgebrauch in der Stadt Koblenz fördern.“, so der Koblenzer Oberbürgermeister David Langner. Beim Wettbewerb STADTRADELN geht es um Spaß am Fahrradfahren und tolle Preise, aber vor allem darum, möglichst viele Menschen für das Umsteigen auf das Fahrrad im Alltag zu gewinnen und dadurch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Ein Großteil der klimaschädlichen Kohlendioxid-Emissionen in Deutschland entsteht im Verkehr, sogar ein Viertel der CO2-Emissionen des gesamten Verkehrs verursacht der Innerortsverkehr. Wenn circa 30 Prozent der Kurzstrecken bis sechs Kilometer in den Innenstädten mit dem Fahrrad statt mit dem Auto gefahren würden, ließen sich etwa 7,5 Millionen Tonnen CO2 vermeiden. Ist das nicht Grund genug lieber das Fahrrad statt das Auto zu benutzen?

Jede*r kann ein STADTRADELN-Team gründen bzw. einem beitreten, um beim Wettbewerb teilzunehmen. Dabei sollten die Radelnden so oft wie möglich das Fahrrad nutzen. Als besonders beispielhafte Vorbilder sucht Koblenz auch STADTRADELN-Stars, die in den 21 STADTRADELN-Tagen kein Auto von innen sehen und komplett auf das Fahrrad umsteigen. Während der Aktionsphase berichten sie über ihre Erfahrungen als Alltagsradler*in im STADTRADELN-Blog.

Um das Sammeln der Kilometeranzahl etwas leichter zu gestalten, können die Teilnehmer*innen ganz einfach die STADTRADELN-App benutzen. Hier werden die gefahrenen Strecken per GPS getrackt und die Kilometer danach dem Team sowie der Kommune gutgeschrieben.

Oberbürgermeister David Langner hofft auf eine rege Teilnahme aller Bürger*innen, Parlamentarier*innen und Interessierten beim STADTRADELN, um dadurch aktiv ein Zeichen für mehr Klimaschutz und mehr Radverkehrsförderung zu setzen.

Erfolgreicher virtueller Auftakt des Postdoktorandinnen-Programms der Hochschule Koblenz

Drucken

KOBLENZ. Das Postdoktorandinnen-Programm der Hochschule Koblenz ist nun auf virtuellem Weg in die fünfte Runde gestartet. Insgesamt 30 Wissenschaftlerinnen aus unterschiedlichen Bundesländern und unterschiedlichen Fachdisziplinen nehmen in diesem Jahr teil. In dieser Runde zählen elf Frauen aus den so genannten MINT-Disziplinen rund um Mathematik, Informationstechnik, Naturwissenschaft und Technik zu den Teilnehmerinnen. Im Laufe des kommenden Jahres können die Wissenschaftlerinnen an diversen virtuellen Workshops und Seminaren teilnehmen, um so das Rüstzeug für eine Professur an einer Hochschule für Angewandte Wissenschaften zu erhalten. Weiterhin haben sie über das Programm die Möglichkeit, sich untereinander zu vernetzen.

Aufgrund der Corona-Krise fand der Auftakt des Programms in diesem Jahr erstmalig virtuell statt. Die Programmkoordinatorinnen Dr. Kerstin Schiele und Julia Willers führten dabei durch die digitale Veranstaltung. Diese beinhaltete sowohl fachliche Inputs als auch das erste Kennenlernen und den Austausch in festen Kleingruppen. In diesen Kleingruppen, die jeweils zwischen drei und sechs Teilnehmerinnen umfassen, findet während des Jahres ein wesentlicher Teil des Austausches und der Vernetzung der Wissenschaftlerinnen statt. Dieses Mentoring unter Gleichgesinnten ist fester Bestandteil des Postdoktorandinnen-Programms.

Das Programm zielt darauf ab, Nachwuchswissenschaftlerinnen nach der Phase der Promotion (Post-Doc-Phase) zu begleiten, zu beraten und weiter zu qualifizieren. Die Teilnehmerinnen sollen für eine Karriere FH-Professorin interessiert und auf diesem Weg unterstützt werden. Die Koordinatorin des Programms, Dr. Kerstin Schiele, unterstützt die Frauen dabei durch eine individuelle Beratung: „Langfristig soll das Programm dazu beitragen, die Anzahl von Frauen auf Professuren an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften zu erhöhen. Dies gilt vor allem in den Bereichen, in denen sie bisher unterrepräsentiert sind.“

Interessierte können sich an Dr. Kerstin Schiele vom Gleichstellungsbüro der Hochschule Koblenz unter der Telefonnummer 0261-9528-563 oder per eMail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. wenden.

Junges Engagement in Verwaltung und Seniorenbetreuung gesucht

Drucken

Das Deutsche Rote Kreuz in Koblenz sucht Bewerber für offene Stellen beim Freiwilligen Sozialen Jahr

Im „Haus der Begegnung“, der beliebten Seniorenbegegnungstätte des DRK-Mittelrhein leisten zwei junge Erwachsene derzeit ihr Freiwilliges Soziales Jahr. Eine weitere Abiturientin ist in der Hauswirtschaft- und Pflegeverwaltung in der Schenkendorfstraße eingesetzt.

Nach dem Abitur haben sich alle drei ganz bewusst für ein FSJ entschieden: „Ich wollte nicht nur ein Jahr herumhängen, sondern die Zeit sinnvoll verbringen.“  Für Fabio Fellini (21), der sich seit Dezember in der Senioreneinrichtung in Mitten der Koblenzer Altstadt engagiert, ist das FSJ eine Möglichkeit zur Orientierung: „Das FSJ hat mich sehr gepackt. Es macht Spaß den sozialen Kontakt mit einer besonderen Generation zu pflegen, mit ihnen Zeit zu verbringen und es ist sehr schön Dankbarkeit zu erfahren.“

Marion Kramann, Leitung der Einrichtung ist froh darüber, wie die Freiwilligen sich für die älteren Menschen einsetzen und Verantwortung übernehmen: „Das FSJ ist unglaublich wichtig für den Reifeprozess von jungen Menschen.“

Ein Gewinn ist das FSJ ebenso für die Einrichtung selbst. Die Freiwilligen bringen frischen Wind in die Einrichtung. „Als junge Menschen können wir auf einer anderen Ebene auf die Besucher zugehen“, meint Rebecca Otto (20).

Auch Angelina Klatt (19) verlässt Mitte Juli ihre Einsatzstelle im PflegeService des Sozialen Service mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Auf sie wartet eine Ausbildungsstelle im Erziehungsdienst. Sie hat im letzten Jahr vielen älteren und hilfebedürftigen Menschen im Haushalt geholfen, für sie eingekauft und sie z.B. zu Arztterminen begleitet. Besonders gut gefiel ihr, dass sie während der Betreuung Zeit für die Geschichten der Senioren hatte. Ergänzend dazu hat sie die Kollegen in der Verwaltung tatkräftig unterstützt.

Der Präsident des DRK-Kreisverbands Koblenz, Leo Biewer, betont, dass tatkräftiges Engagement junger Menschen sehr wertvoll ist. Dabei ist entscheidend, dass die Einsatzstelle die Freiwilligen gut begleitet: „Es ist wichtig, junge Leute während ihres Freiwilligendienst in den Einrichtungen zu integrieren und wertzuschätzen.“

Jährlich engagieren sich in Rheinland-Pfalz zahlreiche Freiwillige im FSJ und BFD. Gerade in Coronazeiten ist dies eine gute Möglichkeit Zeit sinnvoll zu nutzen, Erfahrungen für das Leben aber auch das Studium oder den Beruf zu sammeln und dabei sogar Geld zu verdienen.

Interessenten dürfen sich gerne direkt bei den beiden Einsatzstellen melden um mehr zu erfahren. Die Kollegen vor Ort beraten dann auch bei der Bewerbung:

„Haus der Begegnung“, Seniorenbetreuung und Café

Marion Kramann, 0261 37523, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

„Sozialer Service“, Hauswirtschaft- & Pflegeverwaltung

Benjamin Engel, 0261 973824-25, Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL