Dienstag, 20. April 2021

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DRK in Koblenz stellt mobile Corona- Teststation zur weiteren Pandemiebekämpfung in den Dienst

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Seit über 3 Monaten ist das  Deutsche Rote Kreuz im Auftrag des Landes

Rheinland-Pfalz in Koblenz mit einem mobilen Impfteam erfolgreich zur Pandemiebekämpfung eingesetzt. Dieses Angebot wird nun um eine mobile Teststation ergänzt.

Zwischenzeitlich wurden in Senioreneinrichtungen etwa 3.000 Menschen geimpft und hierdurch konnten die Infektionen mit schweren Verläufen auf nahezu 0 Prozent begrenzt werden. Das Mobile DRK-Impfteam setzt seine Aktivitäten nun auch in Koblenzer Einrichtungen der Eingliederungshilfe fort, um auch dort wertvolle Hilfe in der Pandemiebekämpfung zu leisten.

Ab April ist das Deutsche Rote Kreuz mit einem weiteren wichtigen Instrument zur Corona-Pandemiebekämpfung in Koblenz unterwegs. DRK-Präsident Leo Biewer freut sich, dass mit Unterstützung der Europäischen Union eine rollende CoronaTeststation des Koblenzer Roten Kreuzes in Form eines speziell ausgebauten Kleinbusses ihre Arbeit aufnehmen kann. Flexible Einsatzziele sollen zum Beispiel Firmen, Betriebe und öffentliche Einrichtungen sein, um dort deren Beschäftigte, Besucher, Lehrende oder Lernende zu testen.

Zu einer der ersten Firmen, die die kostenlosen Tests für ihre Belegschaft nutzen, gehört die Sparkasse Koblenz, erläutert Jörg Perscheid, Vorstandsmitglied der Sparkasse Koblenz. Perscheid und Biewer sind fest davon überzeugt, dass durch breit aufgestellte Testungen der Bevölkerung die Pandemie eingedämmt werden kann. Von daher nimmt die Sparkasse Koblenz sehr gerne das Angebot des „Mobilen Testteams“ des Koblenzer Roten Kreuzes als einer der ersten Arbeitgeber in Anspruch und nutzt dies für die zentralen Standorte in der Koblenzer Innenstadt. DRK-Präsident Leo Biewer ergänzt, dass der großen Nachfrage nach Testungen durch das DRK nur nachgekommen werden kann, weil ehren- und hauptamtliche Mitarbeitende des DRK Hand in Hand arbeiten. Dies habe sich auch schon bei der effektiven Einsatzstärke des Mobilen Impfteams des DRK Koblenz gezeigt.

1214 aktive Corona-Fälle in MYK und Koblenz

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67 neue positiv getestete Personen – 44 Genesen

Stand: 09.04.2021

KREIS MYK. Es gibt insgesamt 67 neue positiv auf das Coronavirus getestete und 44 genesene Personen. Die Anzahl aktiver Corona-Fälle im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes Mayen-Koblenz liegt damit derzeit bei 1214:

816 im Kreis MYK und

398 in der Stadt Koblenz.

Die 7-Tage-Inzidenz ist online abrufbar unter https://kurzelinks.de/7TageWertLUA und beträgt nach Angaben des Landesuntersuchungsamtes aktuell für

  • Mayen-Koblenz: 111,9
  • Koblenz: 100,0
  • Rheinland-Pfalz: 101,4

Weiterführende Statistiken und Auswertungen zu einzelnen Städten, Verbands- und Ortsgemeinden findet man unter www.kvmyk.de/coronastatistiken

Die Corona-Ambulanz und das Schnelltestzentrum in der Weiersbachhalle (In der Weiersbach, 56727 Mayen) in Mayen haben folgende Öffnungszeiten:

Montag            11 bis 15 Uhr

Dienstag bis Freitag     12 bis 14 Uhr

Samstag                      10 bis 12 Uhr

Die Corona-Ambulanz in Koblenz (CGM Arena, Jupp-Gauchel-Straße 10, 56075 Koblenz) ist von Montag bis Samstag von 9 bis 12 Uhr geöffnet.

Schnelltestzentren und -stellen in der Nähe finden man online unter https://corona.rlp.de/de/testen/

Alle Infos zu den Ambulanzen, Hotlines und vielem mehr gibt es im Internet unter www.kvmyk.de/corona

Allgemeinverfügung der Stadt Koblenz wird „verlängert“

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Nach Überschreiten der Sieben-Tage-Inzidenz an drei aufeinander folgenden Tagen hatte die Stadt Koblenz mit Geltung vom 1. April an eine Allgemeinverfügung erlassen müssen, welche u.a. eine Ausgangssperre (22 bis 5 Uhr), eingeschränktere Kontaktmöglichkeiten im öffentlichen Raum (Treffen nur mit einer Person eines anderen Haushaltes) und Beschränkung von gewerblichen Einrichtungen (für betroffene Geschäfte nur Termin-Shopping möglich) enthielt. Die Allgemeinverfügung gilt noch bis zum 11. April.

Solange die Sieben-Tage-Inzidenz einer Kommune nicht an sieben aufeinander folgenden Tagen unter 100 liegt, müssen die Regelungen der Allgemeinverfügung aufrechterhalten werden. Die Inzidenz der Stadt Koblenz bietet aktuell nicht die Möglichkeit, diese Regelungen zu lockern. Die Stadt Koblenz muss daher nun erneut eine Allgemeinverfügung zur Verlängerung der derzeit geltenden Maßnahmen erlassen. Diese Allgemeinverfügung gilt ab dem 12. April und ist befristet bis zum 18. April. Inhaltlich bleibt es also u.a. bei der Ausgangssperre, den eingeschränkteren Kontaktmöglichkeiten und den Beschränkungen von gewerblichen Einrichtungen. Neu in der Allgemeinverfügung geregelt ist, dass Angebote der Kinder- und Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit nur als Einzelangebote zulässig sind und der außerschulische Musik- und Kunstunterricht in Gruppen untersagt ist.

Der vollständige Text der Allgemeinverfügung ist abrufbar unter www.koblenz.de/bekanntmachungen.

Jüdischem Leben in Koblenz begegnen

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Erste Nachweise für jüdisches Leben auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands lassen sich auf das Jahr 321 datieren. Aus diesem Anlass wird 2021 bundesweit das Jubiläumsjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ begangen, in dessen Rahmen zahlreiche Veranstaltungen stattfinden. Ziel des Festjahres ist es, jüdisches Leben sichtbar und erlebbar zu machen und dem erstarkenden Antisemitismus etwas entgegenzusetzen.

In Koblenz ist jüdisches Leben erstmals zu Beginn des 12. Jahrhunderts verbrieft. Auch die Stadt an Rhein und Mosel blickt auf eine wechselvolle Geschichte im Umgang mit jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern zurück, die geprägt ist von Zeiten menschenunwürdiger Verachtung aber auch friedlichen Epochen des Zusammenlebens. „Das Jubiläumsjahr bietet nun die Möglichkeit jüdisches Leben verstärkt als unverzichtbaren Teil unseres städtischen Lebens begreifbar und erfahrbar zu machen“, sagt Frau Dr. Margit Theis-Scholz, Dezernentin für Bildung und Kultur.

Avadislav Avadiev, Landesvorsitzender der Jüdischen Gemeinden in Rheinland-Pfalz und Vorsitzender der Jüdischen Kultusgemeinde Koblenz, freut sich über die Möglichkeit, die Feierlichkeiten gemeinsam zu begehen. Er betont, dass die vielfältigen Veranstaltungen in Koblenz von der Jüdischen Gemeinde, von Christinnen und Christen, und auch in Kooperation miteinander ausgerichtet werden.

Konzerte, Vorträge, Ausstellungen und eine App tragen vor Ort dazu bei, das Judentum besser kennenzulernen und mit in Koblenz lebenden Jüdinnen und Juden in den Dialog zu treten. Die unterschiedlichen Aktivitäten und Formate zeigen jüdisches Leben und seine historischen Spuren und ermöglichen Begegnungen, die Vorurteile abbauen helfen. Dabei soll es laut Kulturdezernentin Theis-Scholz aber nicht nur um Gedenken und Erinnerung gehen, sondern auch Perspektiven für das zukünftige Zusammenleben thematisiert werden.

Ein solcher Aspekt ist auch der Bau der neuen Synagoge in der „Weißer Gasse“ in Koblenz, dessen Finanzierung inzwischen gesichert ist. So wird die jüdische Gemeinde in Koblenz sichtbar und die perspektivische Einladung zum gemeinsamen Gottesdienst, die Avadislav Avadiev ausspricht, kann zukünftig auch in neuen Räumlichkeiten stattfinden. Begegnungen am Ort der neuen Synagoge sind im September beim Laubhüttenfest möglich, wenn es die Bedingungen zulassen.

Das Kultur- und Schulverwaltungsamt hat die Koordination der in Koblenz stattfindenden Programmpunkte zum Jubiläumsjahr übernommen. Aufgrund der pandemie-bedingten Planungsunsicherheiten gibt es statt eines gedruckten Programmhefts eine Online-Übersicht über alle lokalen Veranstaltungen unter www.koblenzkultur.de. Diese wird stetig aktualisiert und erweitert.

Organisiert werden die zahlreichen Angebote in Koblenz von lokalen Akteurinnen und Akteuren, darunter die Jüdische Kultusgemeinde, die Christlich-Jüdische-Gesellschaft für Brüderlichkeit e.V., der Freundschaftskreis Koblenz-Petah Tikva, der Koblenzer Mendelssohn-Tage e.V., das Katholische Forum sowie die Universitätsmusik Koblenz und das Kultur- und Schulverwaltungsamt der Stadt Koblenz in Kooperation mit dem Stadtarchiv und dem Förderverein Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus in Koblenz e.V. sowie die Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz.

Stadt erhält 10 zusätzliche BImA-Wohnungen

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10 Flüchtlingsfamilien können in ihren Wohnungen bleiben

Die Stadt Koblenz erhält von der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) 10 weitere Wohnungen, die sie für drei Jahre mit Flüchtlingsfamilien im Anerkennungsverfahren belegen kann. Dafür können 10 Familien, die schon länger in Koblenz in solchen Wohnungen leben, einen direkten Mietvertrag mit der BImA abschließen. Dies wurde dieser Tage im Rahmen einer Videokonferenz so beschlossen, teilt Bürgermeisterin Ulrike Mohrs mit. Die Familien, denen ein entsprechendes Mietangebot unterbreitet werden kann, werden nach Kriterien wie Dauer des Aufenthalts, Anzahl der Kinder in Grundschule oder Kindertagesstätte sowie Härtefallgründen ausgewählt.

Die Stadt Koblenz erhielt von der BImA im Zuge der Flüchtlingskrise 62 Wohnungen zur temporären Überlassung an Menschen im Anerkennungsverfahren. Da die Anerkennungsverfahren in der Vergangenheit bei einigen Familien verhältnismäßig lange dauerten, blieben sie in den Wohnungen und haben sich in ihrem Wohnumfeld eingelebt und mittlerweile integriert.
Die Übergangswohnungen sind Teil des Unterbringungskonzeptes der Stadt, das zunächst die Unterbringung in Gemeinschaftsunterkünften vorsieht. Besteht eine gute Bleibeperspektive für die Menschen, können sie bereits während des Anerkennungsverfahrens in die Übergangswohnungen einziehen. Liegt die Anerkennung eines Schutzstatus vor, werden die Menschen von Seiten der Integrationslosten sowie der Sozialarbeiter bei der Suche nach einem alternativen und selbstständigen Wohnraum unterstützt.

Da der Stadt diverse Unterkünfte zur Flüchtlingsunterbringung – z.B. die Gemeinschaftsunterkunft Rhein-Kaserne oder das Haus Bastian  – nicht mehr zur Verfügung stehen, hat die Bürgermeisterin parallel versucht, bei der BImA weiteren Wohnraum zu erhalten.
Unterstützend haben sich in diesen Prozess auch die beiden Koblenzer Bundestagsabgeordneten Josef Oster und Detlev Pilger eingeschaltet.
Das Ergebnis sind die zusätzlichen 10 Wohnungen, die nun für drei Jahre zur Verfügung stehen.
Eine dauerhafte Überlassung der BImA Wohnungen ist aufgrund des steigenden Eigenbedarfes der BImA nicht möglich.

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