Freitag, 10. Juli 2020

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Online-Vortrag „Verschwörungstheorien und das Corona-Virus

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Der Online-Vortrag „Verschwörungstheorien und das Corona-Virus“ von Dr. Thomas Grunau (Universität Koblenz-Landau/PH Heidelberg) am Donnerstag, 02.07.2020 um 19 Uhr ist der Auftakt einer von der Universität Koblenz-Landau organisierten Online-Vortragsreihe, die im Rahmen des Programms „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend von der Partnerschaft für Demokratie Koblenz gefördert wird.

Der Vortrag findet in Kooperation mit der Katholischen Erwachsenenbildung Koblenz statt. Um Anmeldung per E-Mail bis zum Vortag der Veranstaltung an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. wird gebeten. Interessierte erhalten anschließend Informationen zur Einwahl.

In dem Online-Vortrag geht es um das Thema Verschwörungstheorien mit besonderem Fokus auf solche, die vom Corona-Virus handeln. Vorgestellt werden soll in Kürze, was Verschwörungstheorien sind und worin sie sich beispielsweise von „Fake News“ unterscheiden. Außerdem wird anhand der bekanntesten Beispiele für echte und falsche Verschwörungstheorien die lange Geschichte dieses Phänomens aufgezeigt. Denn konspiratives und verschwörungstheoretisches Denken gehört zur Menschheit und ist über Film und Fernsehen fest mit unserer heutigen Alltagskultur verwurzelt. Doch selbstverständlich ist nicht jede Verschwörungstheorie harmlos.

In dem Vortrag werden sodann die verbreitetsten Mythen um das Corona-Virus vorgestellt und eingeordnet. Erläutert wird, dass es gerade große Krisen, wie eine weltweite Pandemie, sind, die zur Verbreitung von Verschwörungstheorien führen können. Auf die möglichen Gründe hierfür wird eingegangen. Diese lassen sich sowohl auf persönlicher als auch auf sozialer Ebene verorten. Denn auch wenn das Phänomen der Verschwörungstheorien nicht neu ist, erlangte es mit dem Aufkommen sozialer Medien eine neue Qualität. Und nicht zuletzt ist es politische Kommunikation, die das Entstehen von Verschwörungstheorien ermöglichen und beschleunigen kann. Deshalb lautet eine These, die im Anschluss an den Vortrag diskutiert werden soll, dass nur ein Mehr an transparenter Demokratie eine Antwort auf teils anti-demokratische und verschwörungsideologische Bewegungen sein kann.

Die Vortragsreihe geht weiter am 08.07. um 19 Uhr mit Katharina Nocun, die u.a. über ihr neues Buch „Fake Facts – Wie Verschwörungstheorien unser Denken bestimmen“ referiert, sowie am 13.07. um 10 Uhr mit Dr. David Römer, der die sprachliche Manifestation von Verschwörungstheorien im Rechtspopulismus untersucht. Im Anschluss an die Vorträge ist Zeit für eine virtuelle Diskussion mit den Referierenden.

HwK berät Handwerksbetriebe zur Umsetzung der Mehrwertsteuersenkung

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Livechat am 1. Juli: Handwerkskammer Koblenz und Steuerberater informieren online

KOBLENZ. Die Senkung der Mehrwertsteuer in Deutschland ab 1. Juli soll die Konjunktur beleben. Für die Unternehmen bedeutet das aber auch eine Umstellung ihres Kassen- und Abrechnungssystems. Wichtige Fragen dazu beantworten die Experten der Handwerkskammer Koblenz zusammen mit der Steuerberaterkammer am 1. Juli in einem Livechat.

Die Regierungskoalition hat im Rahmen ihres Konjunktur- und Krisenbewältigungspakets am 3. Juni beschlossen, die Umsatzsteuer temporär ab 1. Juli von 19 Prozent auf 16 Prozent und den ermäßigten Umsatzsteuersatz von sieben auf fünf Prozent abzusenken. Diese Regelung gilt bis Jahresende. Ziel ist nach der Corona-Wirtschaftsdelle eine Ankurbelung der Nachfrage nach Konsumgütern und Leistungen – auch aus dem Handwerk.

Seit Einführung des heute gültigen Umsatzsteuersystems mit Vorsteuerabzug im Jahr 1968 kommt es erstmals zu einer Absenkung. Für die Praxis ohne Blaupause eine Herausforderung – auch weil eine so aufwendige Änderung nur für eine kurze Zeit Anwendung findet. Wie bei allen Corona-Maßnahmen wird es daher zu verschiedenen Abgrenzungs- und Auslegungsfragen kommen.

Grundsätzlich wird zwischen zwei verschiedenen Steuersätzen unterschieden, dem Regelsteuersatz und dem ermäßigten Steuersatz. In einigen Fällen unterfallen Leistungen, die derzeit dem Regelsteuersatz von 19 Prozent unterliegen im Absenkungszeitraum sogar nur noch dem ermäßigten Steuersatz von fünf Prozent.

Wird eine Leistung an vorsteuerabzugsberechtigte Unternehmer erbracht, ist es egal, ob diese vor oder nach der Änderung des Steuersatzes ausgeführt wird. Es ist lediglich auf die korrekte Ausstellung der Rechnung zu achten.

Anders ist dies, wenn Empfänger nicht vorsteuerabzugsberechtigt sind, also beispielsweise der normale Endverbraucher. Maßgeblich für die Anwendung der neuen Steuersätze ist dann, wann die Leistung erbracht wird. So kann beispielsweise bei Bauleistungen eine Abnahme auch in Teilen erfolgen.

Ein besonderes Problem ergibt sich insbesondere dann, wenn die Umsatzsteuer unrichtig ausgewiesen wird, die Leistung aber im Zeitraum der Absenkung erfolgt. Der zu hoch ausgewiesene Steuerbetrag kann nicht als Vorsteuer abgezogen werden. Grundsätzlich kann in diesen Fällen die Rechnung berichtigt werden, dann muss allerdings auch der überhöhte Betrag an den Vertragspartner zurückbezahlt werden.

Ferner ist eine Reihe von Einzelfragen zu beachten, so in den Themenbereichen Anzahlungen, Dauerleistungen, Gutscheine oder Wartungsverträge wie auch beim Erfordernis vertragliche Regelungen entsprechend steuerwirksam zu gestalten. Insofern ist auch zivilrechtlich die jeweilige Vertrags- oder Rechtslage im Detail abzuklären.

Die Handwerkskammer Koblenz weist in diesem Zusammenhang auf die ständig aktualisierten Corona-Richtlinien hin, die auf der Startseite unter hwk-koblenz.de eingestellt sind.

Zusätzlich findet am 1. Juli ein Livechat statt, in den sich nicht nur die Experten der HwK-Beratung einbringen, sondern auch die Steuerberaterberaterkammer Rheinland-Pfalz Fragen beantworten.

Die Anmeldung erfolgt über den Veranstaltungskalender auf der HwK-Homepage: „www.hwk-koblenz.de“, Menüpunkt „Presse & Medien“, dann „Termine und Veranstaltungen“.

Frist für Schulbuchausleihe läuft am 1. Juli ab

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KREIS MYK. Die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz macht auf die Fristen zur entgeltlichen und unentgeltlichen Schulbuchausleihe aufmerksam. Die Anmeldung für die Ausleihe wurde aufgrund der Corona-Pandemie verlängert und endet nun am 1. Juli. Entgeltlich ausleihbar sind alle Lernmittel, die über einen Zeitraum von bis zu drei Schuljahren von einem Schüler genutzt werden. Je nachdem wie lange die Verwendungsdauer eines Buches ist, wird es ein-, zwei- oder dreimal ausgeliehen. Die unentgeltliche Ausleihe im Rahmen der Lernmittelfreiheit ist einkommensabhängig.

Ausgeliehene Bücher, die auf dem Rücknahmeschein zur Rückgabe aufgelistet sind, müssen bis zum 2. Juli zu den angegebenen Terminen in den Schulen zurückgegeben werden. Nach Abschluss der Rücknahme werden zeitnah die Schadensersatzfälle bearbeitet.

Das Antragsformular für die Schulbuchausleihe gibt es auf der Internetseite der Kreisverwaltung unter www.kvmyk.de. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.lmf-online.rlp.de oder im Kreishaus bei Alireza Zahedi, Telefon 0261/108-171, E-Mail  Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

Demonstrationszug vom Bahnhof bis zum Deutschen Eck

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Am kommenden Sonntag, 28.06.2020, findet ein Demonstrationszug unter dem Motto:
„Jahrestag der Stonewall Aufstände – Kampf für die Rechte queerer Menschen“ statt.

Ab 14:00 Uhr beginnt die Auftaktkundgebung am Bahnhofplatz. Gegen 15:00 Uhr startet der Demonstrationszug vom Bahnhofplatz über die Löhrstraße bis zum Löhrrondell. Dort findet eine Zwischenkundgebung statt ehe sich der Zug gegen 16.00 Uhr fortsetzt durch die Schlossstraße bis zum Schlossvorplatz. Dort finden weitere Redebeiträge statt.
Gegen 16:50 Uhr: Fortsetzen des Aufzugs vom Schlossvorplatz über die Neustadt, Stresemannstraße entlang des Konrad-Adenauer-Ufers bis zum Deutschen Eck.
Am Deutschen Ecks erfolgt die Abschlusskundgebung.
Gegen 18:00 Uhr endet die Versammlung.

Neubau des HwK-Verwaltungsgebäudes startet mit Architektenwettbewerb

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Handwerkskammer bündelt mehrere Kompetenzen an einem Koblenzer Standort / 2. Juli findet Kolloquium und Ortsbegehung statt

KOBLENZ. Die Handwerkskammer (HwK) Koblenz investiert in die Zukunft und plant einen Neubau ihrer Verwaltung auf dem Gelände der Bildungszentren in der Koblenzer August-Horch-Straße. Den Auftakt bildet ein Architektenwettbewerb.

Die HwK lobt über einen offenen zweiphasigen Realisierungswettbewerb den Vorentwurf für die Erweiterung des Gebäudekomplexes in der August-Horch-Straße zu einem „Campus Handwerk“ als zentralem Standort der HwK aus. „Der geplante Verwaltungsneubau soll in seiner Architektur die HwK repräsentieren und sich in das bestehende Gebäudeensemble integrieren und es zu einem schlüssigen Campus Handwerk erweitern“, beschreibt die Spitze der Kammer das Vorhaben.

Das Verfahren als offener Realisierungswettbewerb soll möglichst viele Konzept-Ideen einsammeln. „Wir erwarten ein breites Teilnehmerfeld“, macht HwK-Hauptgeschäftsführer Ralf Hellrich deutlich. „Und wir senden ein Signal: trotz Corona halten wir an der Planung und dem Bau dieses wichtigen Gebäudes fest. Insbesondere Unternehmen aus der Region sind aufgefordert, sich zu bewerben – ob als Architekt oder später für die Bau- und Ausbauarbeiten.“

Der Neubau wird die bereits bestehenden Bildungszentren ergänzen: das Metall- und Technologiezentrum, das Bauzentrum, das Kompetenzzentrum für Gestaltung, Fertigung und Kommunikation, das Zentrum für Kunststoff und Farbe sowie das Pädagogische Zentrum Handwerk arbeiten bereits vernetzt an diesem zentralen Standort.

Für die neue Verwaltungszentrale der HwK sind nun Architekten angesprochen. Teilnahmeberechtigt sind Architekten in zwingender Bewerbergemeinschaft mit Landschaftsarchitekten. Der Wettbewerb ist als offener, zweiphasiger Realisierungswettbewerb mit Ideenteil ausgelobt und wurde am 8. Juni EU-weit bekanntgemacht. Die Auftragsunterlagen stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: www.hillearchitekten.de/WM/HWK

Nach Abschluss des Verfahrens werden die Ergebnisse des Wettbewerbs öffentlich ausgestellt.

Am 2. Juli um 14.15 Uhr veranstaltet der Auslober in Koblenz ein Kolloquium mit der Möglichkeit, Rückfragen zu Wettbewerbsaufgaben zu stellen. Um 13.30 Uhr besteht die Möglichkeit einer begleiteten Ortsbegehung. Treffpunkt ist der Haupteingang des Metall- und Technologiezentrums, August-Horch-Straße 6, 56070 Koblenz.

Abgabetermin für die Planunterlagen der 1. Phase ist der 25. August.

Weitere Informationen bei der HwK Koblenz: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Tel. 0261/ 398-353.

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