Montag, 23. September 2019

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Anruf-Linien-Fahrten im Bereich der VG Vordereifel überraschend eingestellt

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Kreisverwaltung Mayen-Koblenz arbeitet an Ersatzlösung

KREIS MYK. Die Anruf-Linien-Fahrten (ALF) des Verkehrskorridors 1 im Bereich der Verbandsgemeinde Vordereifel und in Mayen-Kürrenberg sind aus betrieblichen Gründen vom 2. September 2019 bis auf Weiteres eingestellt worden. Die Fahrten wurden bislang durch das Verkehrsunternehmen Taxi Rasbach erbracht. Die Kreisverwaltung arbeitet derzeit an einer Wiederaufnahme der Verkehre. Von dem Ausfall betroffen sind die Orte Acht, Baar, Büchel, Eschbach, Freilingen, Hirten, Herresbach, Kreuznick, Mayen-Kürrenberg, Nitz, Reudelsterz, Siebenbach, Virneburg, Wanderath und Welschenbach.

Gesundheitsamt Mayen-Koblenz bleibt geschlossen

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Außenstellen in Andernach und Mayen ebenfalls betroffen

KREIS MYK. Das Gesundheitsamt Mayen-Koblenz, das zuständig für den Landkreis Mayen-Koblenz und die kreisfreie Stadt Koblenz ist, bleibt am Dienstag, 10. September 2019, aufgrund einer internen Veranstaltung geschlossen. Von der Schließung betroffen sind auch die Außenstellen in Andernach und Mayen.

Städtischer Flohmarkt am 19. Oktober

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(03.09.2019) Der vierte und letzte städtische Flohmarkt im Jahr 2019, findet am Samstag, 19. Oktober 2019, in der Zeit von 8.00 Uhr bis 17.00 Uhr statt. Veranstaltungsgelände ist das Konrad-Adenauer-Ufer zwischen Rheinstraße und Deutschem Eck. Im Veranstaltungsgelände können max. ca. 450 Marktstände aufgestellt werden. Die Teilnahme am Flohmarkt ist daher nur mit vorheriger Anmeldung möglich. Die maximale Standbreite ist auf 6 m begrenzt.
Die Anmeldung zum Flohmarkt ist ab Montag, dem 9. September, möglich und sollte grundsätzlich auf der Internetseite der Stadt Koblenz, www.koblenz.de (ein entsprechendes Online-Formular wird dort ab dem 09.09.2019 zur Verfügung stehen), erfolgen.
Wer über keinen Internetzugang verfügt, kann sich ab dem 9. September, ab 08:00 Uhr, auch telefonisch unter den Nummern 0261 129-4457 anmelden.
Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt nach der zeitlichen Reihenfolge des Eingangs der Anmeldungen. Die Standgebühren betragen für Privatanbieter 8,00 Euro pro laufenden Meter. Gewerbliche Anbieter haben ein Standgeld von 20,00 Euro pro laufenden Meter zu zahlen. Das Flohmarktgelände wird in 3 Teilbereiche eingeteilt. Bei der Anmeldung kann ein bevorzugter Bereich angegeben werden. Das Ordnungsamt behält sich allerdings vor, evtl. einen anderen Standplatz zuzuweisen.
Die zur Teilnahme zugelassenen Interessenten werden schriftlich benachrichtigt (voraussichtlich ab Anfang der 41. Kalenderwoche) und erhalten dabei genaue Hinweise zum weiteren Ablauf. Es wird schon jetzt darauf hingewiesen, dass Fahrzeuge oder Anhänger nicht im Marktgelände abgestellt werden können. Diese sind auf jeden Fall nach dem Entladen aus dem Marktgelände zu entfernen.

Zwei Gülser für jahrzehntelanges Engagement geehrt

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Wilfried Müß (Bildmitte) und Walter Möhlich (rechts im Bild) beide aus Güls sind von Ministerpräsidentin Malu Dreyer mit der Verdienstmedaille des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet worden. Oberbürgermeister David Langner überreichte die hohe Auszeichnung im Rathaus.

Wilfried Müß, 1934 geboren, hat sich seit 1955 bei den Heimatfreunden Güls engagiert. Der Verein hat bis Ende der 60er Jahre den Karneval des Stadtteils ausgerichtet und der Geehrte hat sich dort als Büttenredner, Parodiensänger und Protokolarius einen ausgezeichneten Ruf erarbeitet. Das von ihm komponierte und getextete Lied „Mir sain die Gülser“ wird noch heute auf jeder Karnevalssitzung der Gülser Husaren beim großen Finale gesungen und gilt sogar als die „Hymne“ des Moselstadtteils.

Seine Liebe zum Gesang wird auch daran deutlich, dass er bereits in den 1950er Jahren Mitglied des Kirchenchores „Cäcilia Güls“ ist. Auch in seinem Chor hat er Verantwortung auf sich genommen und war 36 Jahre der 1. Vorsitzende.
Der 85-jährige ist für seinen Stadtteil eine prägende Persönlichkeit.

Gleiches dürfte für den ebenfalls geehrten Walter Möhlich gelten, der in Güls auch liebevoll „Blütenfest Walter“ genannt wird. Der 1938 geborene Möhlich ist eine bescheidene Persönlichkeit, die nicht das Rampenlicht sucht, sondern lieber hinter den Kulissen wirkt.

Seit 63 Jahren gehört er dem Männergesangverein Moselgruß an und war dort 15 Jahre im Vorstand tätig. Auch bei den Gülser Husaren ist er seit mehr als einem Vierteljahrhundert engagiert. Als gelernter Schreiner betätigte er sich hier besonders im Wagen- und Bühnenbau.

Möhlichs handwerkliches Geschick kommt auch den Gülser Heimatfreunden zugute. Neben seiner mehr als 40 Jahre währenden Vorstandsarbeit kümmert er sich auch um die Instandhaltung der vielen Ruhebänke des Vereins und der historischen Hinweisschilder.

Sein Herz hängt aber ganz besonders am Blütenfestumzug. Möhlich hat von 1972 bis 2012 den Zug hauptverantwortlich zusammengestellt und für die reibungslose Durchführung garantiert.

Noch heute packt er wo es erforderlich ist mit an und ist beim Auf- und Abbau etwa der Weinstände des Blütenfestes meist der erste und oftmals auch der letzte, der den Platz verlässt.

Persönlichkeiten wie Möhlich und Müß leisten für unser Gemeinwesen einen ungewöhnlich hohen und unverzichtbaren Beitrag.

Hochschule Koblenz

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Schulen unterstützen bei der Berufswahl: Gymnasien schließen Kooperationsvertrag mit der Hochschule Koblenz


KOBLENZ/HÖHR-GRENZHAUSEN. Das neue Schuljahr beginnt für das Hilda-Gymnasium Koblenz und das Gymnasium im Kannenbäckerland in Höhr-Grenzhausen mit der Absicht, Schülerinnen und Schüler künftig noch besser auf ihre Studien- und Berufswahl vorzubereiten. Um diese bei ihrer Entscheidung zu unterstützen, haben die beiden Schulen nun mit der Hochschule Koblenz eine engere Zusammenarbeit vereinbart. Durch die Kooperation soll auch das Schülerinteresse für den naturwissenschaftlichen Unterricht in den sogenannten MINT-Fächern gestärkt werden, die an der Hochschule besonders für ein Studium in den Fachbereichen bauen-kunst-werkstoffe, Mathematik und Technik sowie Ingenieurwesen relevant sind.

„Schnupperangebote, Workshops und Ferienkurse sowie Infotage und Messen an der Hochschule wie beispielsweise der wieder am 13. Februar stattfindende Hochschulinformationstag ermöglichen den jungen Leuten Einblicke in die Labore und Vorlesungen, in Studieninhalte und den Hochschulalltag“, erklärt Inge Bitzer von der Koordinierungsstelle Schulen der Hochschule Koblenz, „das gibt Schülerinnen und Schülern Orientierung bei der Vielzahl der angebotenen Studiengänge und zeigt ihnen außerdem, wofür sie das schulische Wissen rund um Physik und Mathematik später einsetzen können." Darüber hinaus beteilige sich die Hochschule Koblenz auch an schulischen Veranstaltungen zur Studien- und Berufsberatung, stelle dort Studienmöglichkeiten vor oder bringe mit dem MINT-Mobil Workshops vom Labor direkt in das Klassenzimmer.

„Angesichts der sehr guten Berufsaussichten von Ingenieurinnen und Ingenieuren ist es besonders bedauerlich, dass viele junge Menschen vor einem solchen Studium zurückschrecken, weil sie etwa an ihren Kenntnissen in Mathematik zweifeln“, so Prof. Dr. Kristian Bosselmann-Cyran, Präsident der Hochschule Koblenz. Durch eine frühzeitige Studienberatung wolle man interessierte Jugendliche für MINT-Fächer begeistern, Hemmschwellen abbauen und so dem eklatanten Fachkräftemangel im MINT-Bereich entgegentreten.

Für Oberstudiendirektor Klemens Breitenbach, Leiter des Koblenzer Hilda-Gymnasiums, kommt die Kooperation mit der Hochschule Koblenz genau zum richtigen Zeitpunkt: „Bisher waren unsere beiden Schwerpunkte die Sprachen und der künstlerisch-musische Bereich. Das möchten wir nun ergänzen, indem wir unseren Schülerinnen und Schülern ein erweitertes Angebot im Bereich der Naturwissenschaften anbieten.“ Damit komme man auch den Interessen den Schülerinnen und Schülern entgegen, die sich etwa in den Erfolgen bei Jugend forscht oder durch die gesteigerte Nachfrage nach Physik-Leistungskursen zeige.

Für Nino Breitbach, Leiter des Gymnasiums im Kannenbäckerland in Höhr-Grenzhausen, ist diese Kooperation mit der Hochschule Koblenz ein guter Weg, die Schülerinnen und Schülern bei der Berufswahl zu unterstützen: „Wir möchten den jungen Leuten berufliche Perspektiven aufzeigen, die sie direkt hier vor Ort am WesterWaldCampus wie auch an den anderen Standorten der Hochschule Koblenz haben.“ Er sieht weitere Vorteile in der Kooperation: „Neben der Studienberatung der Schülerinnen und Schüler profitieren zusätzlich auch wir Lehrkräfte davon, uns mit den Lehrenden an der Hochschule zu didaktischen und curricularen Fragen austauschen zu können.“

Nach der Unterzeichnung der Kooperationsverträge führte Prof. Dr. Thomas Schnick, Dekan des Fachbereichs Ingenieurwesen, die Delegationen beider Gymnasien durch die Labore. Die Lehrkräfte zeigten sich begeistert von dem modernen Gebäude und der sehr guten Ausstattung.

Die Informationsmöglichkeiten rund um ein MINT-Studium sind an der Hochschule Koblenz vielfältig. Bereits am 18. September können Schülerinnen und Schüler am RheinAhrCampus in Remagen hautnah erfahren, dass Mathematik alles andere als langweilig ist. Dann öffnet der Campus seine Türen für den Tag der Biomathematik und gibt Einblick in einen zukunftsweisenden Studiengang an der Schnittstelle von Mathematik, Medizin und Biowissenschaften. Am 15. November haben Studieninteressierte dann im Rahmen der MINT-Messe am RheinMoselCampus in Koblenz die Möglichkeit, sich über die vielfältigen Studienangebote in den drei mathematisch-technischen Fachbereichen der Hochschule zu informieren und sich von der Begeisterung für die Naturwissenschaften anstecken zu lassen. In Vorträgen, Workshops und an aufregenden Messeständen zeigen die MINT-Fachrichtungen, was ihre rund 30 Bachelor- und zehn Master-Studiengänge alles zu bieten haben. Des Weiteren finden auch in den Herbstferien wieder kostenlose technische Ferienkurse statt.

Informationen zu den Veranstaltungen für Studieninteressierte gibt es auch unter www.hs-koblenz.de/veranstaltungen.

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