Montag, 23. Juli 2018

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Die vhs macht Betriebsferien

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In den Sommerferien schließt die vhs Koblenz vom 09. bis 20. Juli 2018 den Anmeldebetrieb.
Ab Montag, 23.08.2018, ist die Geschäftsstelle wieder für den Publikumsverkehr geöffnet.

Das neue Herbstprogramm erscheint am 03.08.2018.
Unser Herbstsemester startet am 27.08.2018.

Schöne Sommertage und erholsame Ferien wünscht Ihre Volkshochschule Koblenz.

Lions spenden für Jugendbegegnungsstätte

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Essen und Trinken verbindet die Menschen - Grund und Anlass für den Förderverein des Lionsclub Koblenz, das pädagogische Konzept der Jugendbegegnungsstätte (JBS) im Haus Metternich mit einer Spende von 3.000 Euro zu unterstützen. Hiervon wurden neue Küchengeräte für die selbständige Zubereitung alltagstauglicher Mahlzeiten angeschafft. Denn das gemeinsame Mahl fördert nicht nur das persönliche Wachstum, sondern auch die Entwicklung in ein selbstbestimmtes Leben.

Die Geldspende des Lionsclub ermöglichte zudem die Neuanschaffung von drei Nähmaschinen. Getreu dem pädagogischen Do-it-yourself-Ansatz können Mädchen und Jungs ihre handwerklichen und kreativen Fähigkeiten im textilen Bereich mit fachkundiger Unterstützung mittels der „High-Tech“-Maschinen erkunden.

Unser Foto zeigt von links nach rechts: Detlef Schöning, 1. Vorsitzender des Fördervereins e.V. Lionsclub Koblenz-Rhein/Mosel, Jörg Kress, pädagogischer Mitarbeiter der JBS im Haus Metternich, Andreas Oberanner, Schatzmeister des Fördervereins, Christiane Klein, Leiterin der JBS Metternich, Thomas Muth, Sachbereichsleiter Kinder- und Jugendförderung im Jugendamt, sowie Jugendsozialarbeiterin Sarah Heiß vom Jugendamt.

Noch Plätze frei in den technischen Ferienkursen der Hochschule Koblenz

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KOBLENZ. Es sind noch Plätze frei in den Ferienkursen, die die Hochschule Koblenz in den Sommerferien für Schülerinnen und Schüler zwischen 13 und 17 Jahren kostenlos anbietet. Diese jeweils ein-, zwei oder dreitägigen Kurse für verschiedene Altersgruppen drehen sich rund um technische Fragestellungen und wollen die Lust auf ein Studium in diesem Bereich wecken. Zusätzlich erhalten die Teilnehmenden einen Einblick in den modernen Hochschulstandort. Die Ferienangebote sind kostenfrei, eine vorherige Anmeldung unter www.hs-koblenz.de/ferienangebote ist jedoch unbedingt erforderlich.

Am RheinMoselCampus Koblenz werden drei Ferienkurse für Schülerinnen und Schüler angeboten: Im Ferienkurs „Creative Labs“ am 26. Juni steht für 15- bis 16-jährige das kreative Entwickeln und Konstruieren mit verschiedenen 3D-Druckverfahren im Vordergrund. Im Ferienkurs „Digitaltechnik – wenn Mikrocontroller zu langsam sind“ erkunden die Teilnehmenden im Alter von 13 bis 16 Jahren unter anderem die Funktionsweisen und Leistungsfähigkeiten verschiedener Schaltungen. Der Frage „Mathe und Physik – Wofür brauch‘ ich das überhaupt?“ geht der zweitägige Ferienkurs für 13- bis 16-jährige am 1. und 2. August nach. Zusätzlich zu den drei Ferienkursen werden zwei Laborpraktika „Einführung in die Digital- und Messtechnik“ für Studieninteressierte angeboten, die sich einen Eindruck vom ingenieurwissenschaftlichen Studium verschaffen möchten. Diese finden am 25. und 27. Juni ebenfalls am RheinMoselCampus Koblenz statt.

Das Angebot der MINT-Teenager-UNI „Girls go MINT!“ des Gleichstellungsbüros richtet sich ausschließlich an Mädchen zwischen 15 und 17 Jahren. Vom 27. bis 29. Juni stehen die „Phänomene des Wassers“ auf dem Programm der MINT-Teenager-UNI. Dabei lernen die Schülerinnen im Wasserbaulabor am RheinMoselCampus beispielsweise, warum Schiffe schwimmen und wie aus Wasserkraft Strom erzeugt wird. Zudem entnehmen sie außerhalb des Campus Wasserproben an einem Fließgewässer, besichtigen die Erlebniswelt Mosellum und die Koblenzer Schleuse. Weitere Infos sind abrufbar unter www.hs-koblenz.de/mint-teenie-uni.

Die Hochschule Koblenz bietet die Ferienkurse im Rahmen des Hochschulprogramms „Wissen schafft Zukunft“, des Hochschulpaktes III sowie der Initiative „MINT läuft“ des Bildungsministeriums Rheinland-Pfalz an. Schülerinnen und Schüler in MINT-zertifizierten Schulen haben die Möglichkeit, sich die Teilnahme an den mindestens 2-tägigen Kursen mit – je nach Dauer des Kurses – 5-10 MINT-Punkten anrechnen zu lassen.

Die Teilnehmerplätze sind begrenzt. Daher ist eine Anmeldung unter www.hs-koblenz.de/ferienangebote notwendig. Weitere Informationen sowie das komplette Programm mit den verschiedenen Daten zu den Ferienangeboten – auch bereits zu den Terminen in den Herbstferien – sind dort ebenfalls zu finden.

Spatenstich für schnelles Internet

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Breitbandausbau im Landkreis Mayen-Koblenz startet

KREIS MYK. Landrat Dr. Alexander Saftig, Innenminister Roger Lewentz und zahlreiche weitere Gäste aus Wirtschaft und Politik um 9 Uhr morgens zu Gast in Siebenbach – kein alltägliches Bild für die 200-Einwohner-Gemeinde in der Vordereifel. Grund für den Besuch war der Spatenstich für den Breitbandausbau in Mayen-Koblenz. Bis Ende 2019 werden bislang unterversorgte Gebiete im Landkreis mit schnellem Internet versorgt. Ausgeführt werden die Maßnahmen von drei unterschiedlichen Anbietern: Innogy TelNet, Deutsche Telekom und Inexio.

Insgesamt 3.678 Haushalte und 218 Gewerbebetriebe werden durch das Projekt versorgt. Dafür werden im Ausbaugebiet 78 Kabelverzweiger und 19 Hauptverteiler gebaut oder  aufgerüstet, die das Glasfaserkabel in  die Ausbaugebiete bringen. Rund 121 Kilometer Glasfaser werden neu verlegt. Die Mindestanforderung der Baumaßnahmen ist, dass die Anschlüsse in den Projektgebieten mit einer Geschwindigkeit von mindestens 30 Megabits pro Sekunde versorgt sind.

Der Landrat zeigte sich hocherfreut über den Baubeginn: „Nach gut zweijähriger Planung, Antragsstellung, Ausschreibung und Abstimmungsgesprächen geht es jetzt endlich los – der erste große Schritt ins Gigabitzeitalter. Die Versorgung mit schnellem Internet ist eine der wichtigsten Grundlagen für die zukunftsorientierte Ausrichtung unserer Kommunen. Gerade im ländlichen Raum werden die Entwicklungschancen für Wohn- und Gewerbestandorte maßgeblich von der Verfügbarkeit entsprechender Angebote an Informations- und Kommunikationstechnologie abhängen.“ Dem schloss sich auch Innenminister Roger Lewentz an, der Breitband als Zaubertrank der Zukunft bezeichnete. Wenn man den Anschluss nicht verlieren wolle, müsse schneller und effizienter gearbeitet werden, so Lewentz.

Im Vorfeld wurde eine sogenannte Markterkundung bei den Breitbandversorgern durchgeführt. Hier teilten die Telekommunikationsanbieter mit, welche Flächen bereits ausgebaut sind oder in den nächsten drei Jahren auf eigene Kosten ausgebaut werden. In diesen Bereichen dürfen nach EU-Vorgaben keine öffentlichen Zuschüsse eingesetzt werden. Übrig blieben die Gebiete im Landkreis, die weder über eine ausreichende Breitbandverbindung verfügen noch in den nächsten drei Jahren durch einen Telekommunikationsanbieter ohne kommunale Hilfe ausgebaut werden sollen. Ein Investitionskostenzuschuss von 1,3 Millionen Euro ermöglicht nun, die Gebiete mit schnellem Internet zu versorgen. 50 Prozent dieser Förderung kommen vom Bund und 40 Prozent vom Land Rheinland-Pfalz, so dass sich Anteil der Gemeinden auf 10 Prozent begrenzt.

„Wir sind froh, dass wir diesen Schritt nun endlich gehen“, freute sich auch der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Alfred Schomisch und warf gleichzeitig einen Blick in die Zukunft: „Doch dieser Schritt ist nur die Basis für weitere Schritte. Langfristig wird man Glasfaseranschlüssen im Haus nicht vorbeikommen.“ Michael Dötsch, Regionalleiter der Innogy, die 12 Gebiete ausbaut, stellte die Bedeutung des Projektes heraus: „Breitbandversorgung ist heute so wichtig, wie eine Versorgung mit Strom und Wasser! Aus unseren zahlreichen Gesprächen mit Verwaltungen und Bürgermeistern wissen wir, dass spätestens die zweite Frage von potenziellen Grundstücksinteressenten die Frage nach der im Ort verfügbaren Internet-Bandbreite ist. Ein ebenso starkes Interesse am schnellen Internet haben natürlich Gewerbetreibende und die Industrie.“

Acht weitere Gebiete werden durch die Telekom mit schnellem Internet versorgt. Die Freude über den Projektbeginn brachte auch der zuständige Regio-Manager der Telekom, Winfried Moser, zum Ausdruck: „Wir freuen uns, dass wir heute beim ersten Spatenstich dabei sind. Denn wir starten bald in unseren Bauabschnitten, um für den Landkreis das zu tun, was wir am besten können: Neue zukunftsfähige Netze bauen. Eine weitere gute Nachricht ist, dass Innogy und die Deutsche Telekom im Kreis Mayen-Koblenz eine enge Zusammenarbeit beim Netzausbau und der Vermarktung vereinbart haben. So stehen die Breitbandnetze von Innogy auch Telekom-Kunden zur Verfügung, es ist kein Wechsel des Netzanbieters nötig.“

Stadtrat im Juni 2018

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Stadtrat im Juni 2018 - Eckwerte für Haushaltsaufstellung 2019 beschlossen - Koblenz bewirbt sich für Special Olympics 2020

(Koblenz: 21.06.18) Oberbürgermeister David Langner begrüßte die Ratsmitglieder zur letzten Stadtratssitzung vor der Sommerpause.

Das Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Horchheim ist 70 Jahre alt und auf dem Grundstück gibt es keinerlei Erweiterungsmöglichkeit. Daher muss für ein neues Feuerwehrhaus ein Grundstück gefunden werden. Im Bereich der Alten Heerstraße besitzt die Stadt ein Grundstück, das allerdings nicht ausreichend groß ist und es muss dafür auch Baurecht geschaffen werden. Da auf der rechten Rheinseite zudem ein Mangel an Gewerbegrundstücken besteht, liegt es nahe, bei der Aufstellung des Bebauungsplanes auch diesen Bedarf zu berücksichtigen. Der Stadtrat hat daher der Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 323 einstimmig zugestimmt. Außerdem wurden die gleichzeitige Einleitung der Flächennutzungsplanänderung und die Ermächtigung zu Verhandlungen für einen städtebaulichen Vertrag beschlossen.

Der Rat legte mit dem Eckwertebeschluss die Vorgaben zur Aufstellung des Haushaltes der Stadt für das Jahr 2019 fest.
So besteht die Absicht, die Nettoneuverschuldung in 2019 auf ein Mindestmaß zu reduzieren und in der mittelfristigen Finanzplanung kontinuierlich auf Null zurück zu führen. Von Bund und Land wird erwartet, die finanzielle Situation der Kommunen strukturell erheblich zu verbessern. Die aktuell angestrebten Verbesserungen im Finanzausgleichsgesetz, gemeint sind die Schlüsselzuweisungen C3, werden als Schritt in die richtige Richtung von Rat und Verwaltung anerkannt.
Die Verwaltung will weiterhin durch Verbesserungen der Aufbau- und Ablauforganisation Effektivität und Wirtschaftlichkeit steigern und so Einsparungen erzielen und sämtliche von der Stadt wahrgenommene Aufgaben einer Prüfung unterziehen. Ferner soll ein ganzheitliches Controlling in allen Verwaltungsbereichen eingeführt werden.
Außerdem sollen durch Fluktuation freiwerdende und entbehrliche Stellen nicht wieder besetzt besonders belastete Aufgabenbereichen sollen entlastet werden.
Ferner sollen sämtliche Einnahmemöglichkeiten geprüft und prinzipiell ausgeschöpft werden.
Es sollen grundsätzlich keine neuen Investitionen mehr begonnen werden, außer die Stadt ist dazu verpflichtet oder die Wirtschaftlichkeit gebietet es. Freiwillige Leistungen sollen in der Höhe des Jahres 2017 etatisiert werden.
Ferner sollen alle Eckwerte auch für die Eigenbetriebe der Stadt außerhalb der Gebührenhaushalte sinngemäß gelten.
Außerdem wurde auf Antrag der CDU-Fraktion ein weiterer Eckwert aufgenommen, dass für den Haushalt des Jahres 2019 keine Steuererhöhungen vorgesehen werden. Dem Änderungsantrag wurde einstimmig gefolgt.

Bisher hat die Stadt Koblenz das im Stadtwald geschlagene Holz über die Landesforsten vermarktet. Diese Praxis hat sich als kartellrechtswidrig herausgestellt. Wenn die Stadt nun ihren Holzeinschlag ab 2019 selbst veräußern wollte, bedarf es der Einstellung zusätzlichen Personals, welches über die entsprechenden Kenntnisse verfügt. Eine andere Möglichkeit ist der Beitritt zu einer kommunalen Holzvermarktungsorganisation, von denen im Land fünf Stück entstehen. Die für Koblenz zuständige Holzvermarktungs-GmbH wird ihren Sitz im Rheinböllen haben. Der Stadtrat stimmte dieser Möglichkeit einstimmig zu.

Der Stadtrat beschloss 2012 im Bereich des ehemaligen Nutzviehhofes eine Straße nach der kroatischen Partnerstadt Varazdin zu benennen. Die aktuelle Planung kommt an dieser Stelle nun ohne eine entsprechende Erschließungsstraße aus. Daher hob der Stadtrat den Beschluss von 2012 auf und beschloss einstimmig eine Erschließungsstraße im Bereich des ehemaligen Soldatenbades mit Varazdinstraße zu benennen.

Seit einem Ratsbeschluss von 2005 verpachtet die Stadt Koblenz Dach- und Freiflächen an externe Investoren von Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen). Um alle zur Verfügung stehenden Möglichkeiten der Betreibermodelle auszuschöpfen hat der Stadtrat einstimmig beschlossen, dass auch der Eigenbetrieb einer PV-Anlage als Mieter und als Investor möglich sein soll.

Ferner beschloss der Stadtrat einstimmig die Bewerbung der Stadt Koblenz für die Special Olympics Landesspiele 2020. Special Olympics sind die weltweit größte Sportbewegung für Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung mit dem Ziel durch den Sport eigenen Zugangsmöglichkeiten zur Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu erhalten. Neben rund 1.000 Sportlerinnen und Sportlern werden rund weitere 2.000 Teilnehmer erwartet. Von der Stadt wird keine unmittelbare finanzielle Unterstützung erwartet, allerdings die kostenlose Überlassung der Sport- und Veranstaltungsstätten.
Das Sport- und Bäderamt hat sich in Trier 2017 davon überzeugt, dass eine Austragung der Special Olympics in Koblenz möglich wäre. Die Koblenz Touristik begrüßt die Veranstaltung.

Überdies beschäftigte sich der Stadtrat noch mit 21 Anträgen und 17 Anfragen aus seinen Reihen.

An die öffentliche Sitzung schloss sich noch eine nicht-öffentliche Sitzung an, die 8 Tagesordnungspunkte umfasste.

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