Dienstag, 28. Januar 2020

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Digital geht besser

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Erfolgreiche Auftaktveranstaltung zu Herausforderungen der Digitalisierung im Arbeitsalltag

KREIS MYK. Wie wollen und werden wir zukünftig arbeiten? Der Wandel der Arbeitswelt sowie vieler privater Bereiche durch die Digitalisierung stellt einen enormen Fortschritt dar. Doch gleichzeitig ist der Mensch immer stärker dazu gedrängt, alles parallel tun oder bedienen zu müssen. Das fällt denen schwer, die darin keinen positiven Stress erleben und macht jene krank, die sich mit der zunehmenden Digitalisierung in Beruf und Alltag überfordert fühlen. Die Veranstaltungsreihe „Digital geht besser“ des Jobcenter-Projektes INKA-MYK befasst sich mit der Thematik und den Herausforderungen der Digitalisierung der Arbeitswelt, will Impulse setzen und gemeinsam mit Arbeitgebern und Arbeitsmarktakteuren aus der Region sowie interessierten Bürgern in den Austausch gehen.

Der Startschuss für die Veranstaltungsreihe fiel mit einer Kick-off-Veranstaltung in der Philosophisch-Theologischen Hochschule in Vallendar (PTHV), zu der Marianne Morgenschweis, stellvertretende Geschäftsführerin des Jobcenters Mayen-Koblenz, die Teilnehmer begrüßte: „Wir als Jobcenter verstehen uns als Bindeglied zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern. Im Sinne eines gelingenden und vor allem gesunden Übergangs in das digitale Arbeitszeitalter bereiten wir die von uns betreuten Menschen und Arbeitgeber auf den digitalen Wandel vor.“ „Gerade in Zeiten der Digitalisierung verschwimmen die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit. Wir wissen aber aus der Forschung, wie wichtig Ruhe- und Auszeiten sind, damit wir auf Dauer gesund bleiben und produktiv arbeiten können. Deshalb müssen wir die Digitalisierung so gestalten, dass solche grundlegenden Bedürfnisse der Beschäftigten auch tatsächlich garantiert sind“, sagte Dr. Kay Bourcarde, Referatsleiter aus dem Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz, bei seinem Impulsvortrag und stieg damit in die Diskussion zum Thema Digitalisierung und Gesundheit ein.

Prof. Dr. Dr. Holger Zabrowski, Herausgeber des Buches „Arbeit 5.0: oder warum ohne Muße alles nichts ist“, unterstrich in seinem Vortrag „Die Menschlichkeit der Muße“ die Bedeutung einer sinnerfüllten, nicht äußeren Zwecken untergeordneten arbeitsfreien Zeit für ein gesundes und glückliches Leben. Sein Mitherausgeber, Martin Ramb, leitete die anschließende Podiumsdiskussion. Per Smartphone oder Tablet konnten Fragen der Teilnehmer – vor Ort, aber auch zuhause vor dem Bildschirm – direkt auf die Beamer-Leinwand projiziert werden. Ein Beispiel dafür, dass digitale Medien auch praktische Vorteile bieten.

Die Veranstaltung wurde durchgeführt vom Jobcenter-Projekt INKA-MYK in Zusammenarbeit mit der PTHV, dem „Themenschwerpunkt Arbeit im Bistum Trier“, Denkbares.org, und dem Limburger Magazin Eulenfisch. In den folgenden Veranstaltungen sollen konkrete Lösungsstrategien als Antwort auf die Herausforderungen einer digitalen Arbeitswelt erarbeitet werden – im Sinne einer auch zukünftig menschlichen Arbeitswelt. Wer die Veranstaltung verpasst hat und interessiert ist, kann den Veranstaltungsstream über youtube.bildung-leben.de aufrufen. Das Projekt INKA-MYK (Innovation, Netzwerk und Kompetenz für Arbeitgeber in MYK) wird gefördert vom Landesministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie sowie dem Europäischen Sozialfonds. Weitere Informationen gibt es unter www.jobcenter-myk.de und www.myk-zukunft.de

Spender können Krebstod verhindern

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Stefan-Morsch-Stiftung und der DRK Blutspendedienst suchen im Januar Lebensretter im Kreis Mayen-Koblenz

Jeden Tag brauchen wir in Deutschland 15.000 Blutspenden: Meistens sind es Krebspatienten, die diese Transfusionen bekommen. Deshalb starten die DRK Ortsvereine im Kreis Mayen-Koblenz und die Stefan-Morsch-Stiftung - Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke -  regelmäßig den Aufruf: „2xHelfen! Spendet Blut und lasst Euch typisieren.“

Leben retten – Tod verhindern. Das ist seit mehr als fünf Jahren das erklärte Ziel der Kooperation der Rotkreuzler mit der Stiftung, die ganz konkrete Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke anbietet. Fast 38.000 junge Menschen unter 40 Jahren haben sich seitdem als Stammzellspender registrieren lassen. Menschen, die bereit sind, nicht nur regelmäßig Blut zu spenden, sondern im Ernstfall auch einem Leukämiekranken durch eine Stammzellspende das Leben zu retten.

„Auf diesem Weg wollen wir weitermachen und mehr Menschen vor dem Tod bewahren“, so die Stefan-Morsch-Stiftung und der DRK Blutspendedienst West. Am Montag, 6. Januar, 16.30 bis 20 Uhr, in Kottenheim (im Bürgerhaus, Schulstr. 12) und am Montag, 13. Januar, 16 bis 20 Uhr, in Rhens (im Kaisersaal, Bahnhofstr. 7), gibt es wieder die Gelegenheit zur Blutspende und zur Registrierung als Stammzellspender.

Als Stammzellspender kann sich jeder gesunde Erwachsene ab 18 Jahre bis 40 Jahre registrieren lassen. Über die Ausschlusskriterien kann man sich im Vorfeld unter www.stefan-morsch-stiftung.de oder über die gebührenfreie Hotline 0800/ 76 67 724 informieren. So muss man mindestens 50 Kilo wiegen, ähnlich wie bei der Blutspende.

Bei der Blutspende sind jedoch die Altersgrenzen anders: Man muss mindestens 18 Jahre alt sein. Neuspender dürfen nicht älter als 68 Jahre sein. Für alle, die mehr über die Blutspendetermine mit Typisierungsaktion in Wohnortnähe wissen wollen, hat der DRK-Blutspendedienst West im Spender-Service-Center eine kostenlose Hotline geschaltet. Unter 0800 -11 949 11 werden montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr alle Fragen beantwortet. Weitere Informationen erhält man auch im Internet unter www.blutspendedienst-west.de.

Per Klick zur Ausbildung

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Kreisverwaltung zieht positive Bilanz nach erstem Online-Bewerbungsverfahren

KREIS MYK. Das Bewerbungsverfahren für die zweijährige Ausbildung zum Verwaltungswirt (2. Einstiegsamt) und das duale Studium zum Bachelor of Arts (3. Einstiegsamt) ist abgeschlossen. 287 Bewerbungen, davon 217 für das Studium und 70 für die Ausbildung, sind im Kreishaus eingegangen. 17 junge Menschen werden im nächsten Sommer bei der Kreisverwaltung ins Berufsleben starten. Zum ersten Mal konnte man sich von Juni bis August über die Internetseite des Kreises Mayen-Koblenz online bewerben.

„Das Online-Bewerberverfahren wurde super angenommen. Von den 287 Bewerbungen mussten nur 50 händig im System nachregistriert werden, da sie noch in Papierform eingingen. Das sollte im nächsten Jahr entfallen, da wir die Onlinebewerbung noch stärker bewerben werden“, sagt der Ausbildungsbeauftragte Stefan Heftrich, der den Prozess betreut hat. Das Verfahren selbst hat sich durch die Digitalisierung verkürzt. Der Erfassungsaufwand aus den Vorjahren mit dem Anlegen von Akten und langen Postwegen – das alles ist nicht mehr erforderlich. „Das Onlineverfahren ist eine echte Arbeitserleichterung“, freut sich Heftrich. Eine Einschränkung gab es in diesem Jahr noch: Die Berichte zur Auswertung der Daten und damit zum Vergleich der Bewerber bereiteten Probleme und sorgten an dieser Stelle für Mehraufwand. „Solche Kinderkrankheiten schrecken uns nicht ab. Wir benötigen bei der Digitalisierung eine gesunde Fehlerkultur“, betont Petra Kretzschmann, Büroleiterin in der Kreisverwaltung. „Nicht alles läuft immer direkt richtig. Man muss auch mal Fehler in Kauf nehmen, aus denen wir lernen.“

Für die nächste Bewerberphase ab Juni 2020 werden der Onlineprozess und das Auswahlverfahren nachjustiert und weiterentwickelt. Zukünftig möchte man auch den Einstellungstest im Kreishaus durch ein Onlineverfahren ersetzen. „Junge Menschen agieren tagtäglich in ihrer Onlinewelt. Wir müssen uns als Arbeitgeber darauf einstellen und neue Wege gehen“, sagt die Büroleiterin. 17 Zusagen gibt es für 2020. Diese kommen aber ganz klassisch per Brief ins Haus. „Die Bewerber möchten etwas in der Hand haben, erklärt Stefan Heftrich, „anders als im Angestelltenverhältnis gibt es für Beamtenanwärter keinen Arbeitsvertrag, sondern erst bei Ernennung im Juli 2020 eine Ernennungsurkunde.“

Geänderte Öffnungs- und Sprechzeiten der Stelle für Grundsicherung

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Die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz informiert

KREIS MYK. Für die Grundsicherungsstelle der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz gelten ab sofort neue Öffnungs- und Sprechzeiten: Die Mitarbeiter sind Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag vormittags von 8.30 bis 12 Uhr zu erreichen. Nachmittags und am Mittwoch ist die Grundsicherung geschlossen.

Hintergrund ist die Umsetzung des Bundesteilhabegesetzes, das zum 1. Januar 2020 in Kraft getreten ist. Aufgrund der gesetzlichen Änderungen muss die Verwaltung aktuell in rund 500 Fällen Leistungen in neuer Form bewilligen. Um die zeitintensive Arbeit in den nächsten Wochen im Interesse aller Antragssteller so zügig wie möglich zu bearbeiten, wurden die geänderten Öffnungszeiten eingeführt.

Zum 14ten mal zum „Neuendorfer Advent“ geladen

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Zum 14ten mal veranstaltete der Männergesangverein 1856 Koblenz Neuendorf (MGV) als Initiator, bei freiem Eintritt, den „Neuendorfer Advent“. Bei dem weihnachtlichen Konzert in der Pfarrkirche St. Peter unter Mitwirkung des Kirchenchores und des Kinderchores der Pfarrgemeinschaft St. Peter, sowie dem Musik-Ensemble Dr. Kiefer und Stefan Strunk als Solist (Tenor), sammelte der MGV bei dieser Veranstaltung für den Verein „Die Schachtel e.V.“ der sich im Rahmen der Straßen- und Sozialarbeit für Wohnungslose in Koblenz einsetzt. Der Spendenerlös des letztjährigen Weihnachtskonzerts von 1.100,-- € wurde nun von Manfred Lorisika (1. Schriftführer) und Winfried Lochbaum (1. Kassierer) an die verantwortlichen Sozialarbeiter Erich Weber und Jürgen Michel übergeben. Insgesamt konnte der MGV damit in den vergangenen Jahren die beträchtliche Summe von insgesamt 13.547,88 € für kirchliche und soziale Zwecke als Spenden sammeln und an viele Projektträger in Koblenz weitergeben.

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