Dienstag, 28. Januar 2020

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Burkhard Nauroth bleibt Vorsitzender des Jugendhilfeausschusses

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Der Erste Kreisbeigeordnete über die vielfältigen Aufgaben des Gremiums

KREIS MYK. Einstimmig ist der Erste Kreisbeigeordnete Burkhard Nauroth zum Vorsitzenden des Jugendhilfeausschusses des Landkreises Mayen-Koblenz wiedergewählt und damit in dem Amt, dass er bereits in der vergangenen Wahlperiode innehatte, bestätigt worden. Nauroth freut sich sehr über das ihm entgegengebrachte Vertrauen und darüber, weiterhin für die Jugendhilfe, die ihm besonders am Herzen liegt, einstehen zu können. Aus den Reihen der freien Träger der Jugendverbände wurde Wolfgang Schwarz zum stellvertretenden Vorsitzenden des Ausschusses gewählt. Schwarz ist Leiter der Sozialen Dienste des Caritasverbandes Koblenz. Wie vielfältig und wichtig die Aufgaben des Jugendhilfeausschusses sind, erläutert der Erste Kreisbeigeordnete.

Welche Interessen vertritt der Jugendhilfeausschuss?

„Der Jugendhilfeausschuss zählt zweifelsohne zu den wichtigsten Ausschüssen im Landkreis und vertritt die Interessen der Kinder, Jugendlichen und Familien. Dabei nimmt er eine Sonderstellung gegenüber anderen Ausschüssen ein und hat weitgehend unmittelbare Beschlussrechte“, sagt Burkhard Nauroth.

Welche Aufgaben nimmt die Jugendhilfe wahr?

Der Auftrag der Jugendhilfe geht weit über die frühere Nothilfe in Krisensituationen hinaus. Mit Leistungen, die der Landkreis im Jahr 2020 mit einem Budget von insgesamt 95 Millionen Euro hinterlegt, begleitet die Jugendhilfe das Hineinwachsen von Kindern und Jugendlichen in die Gesellschaft. „Das geschieht durch aktive Mitgestaltung kinderfreundlicher Lebensverhältnisse, durch Angebote zur Förderung der Erziehung und Entwicklung von Kindern, durch Unterstützungsleistungen für die Erziehung in der Familie und nach wie vor durch Hilfen in Krisen“, erläutert der Erste Kreisbeigeordnete und betont, dass grundsätzlich das Prinzip gilt, Leistungen so zu gewähren, dass Probleme gar nicht erst entstehen können.

Mit welchen Herausforderungen muss sich die Jugendhilfe unter anderem befassen?

Breiten Raum mit hohem finanziellem Aufwand nimmt der Aufgabenbereich rund um die derzeit 99 Kindertagesstätten im Bereich des Kreisjugendamts ein. Allein im kommenden Jahr werden voraussichtlich zwei weitere neue Kindertagesstätten eröffnet. Insgesamt entstehen mit Anbaumaßnahmen 20 neue Gruppen. „Neben der Förderung der Investitionskosten leistet der Landkreis hier insbesondere einen Anteil von rund 40 Prozent an den Personalkosten im Jahr 2020. Das sind voraussichtlich 30 Millionen Euro“, verdeutlicht Nauroth. Diese Kostenbeteiligung steigt mit neu hinzukommenden Gruppen stetig an.

Ergänzend zur Betreuung in Kindertagesstätten stellt der Landkreis in alleiniger Kostenträgerschaft die Kindertagespflege sicher. Wertvolle Unterstützung im Schulalltag aller Schularten von der Grundschule bis zum Gymnasium leistet die Schulsozialarbeit. Insgesamt 18 Stellen sind mit ausschließlicher Beteiligung des Landkreises beziehungsweise zusätzlicher anteiliger Kostenbeteiligung des Landes eingerichtet. Und nicht zuletzt unterstützt die Jugendförderung des Kreisjugendamts planerisch, beratend, koordinierend und finanziell die Jugendarbeit der Städte, Verbands- und Ortsgemeinden vor Ort. „23 geförderte Jugendfachkräfte leisten hier mit vielfältigen Angeboten und Maßnahmen wertvolle Beiträge dazu, dass sich junge Menschen mit ihrem Wohnumfeld identifizieren und am allgemeinen gesellschaftlichen, aber auch politischen Leben partizipieren“, sagt Nauroth.

Ausführliche Informationen zur Jugendhilfe im Landkreis Mayen-Koblenz gibt es im Internet unter www.kvmyk.de

Neuauflage der Vereinsbroschüre „Heimat schmeckt!“

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Bereits seit einigen Wochen informiert der Verein „Heimat schmeckt!“ in einem neuen Flyer über rund 30 in der Region angesiedelte Betriebe, die den Kunden die selbst produzierten landwirtschaftlichen Produkte in Hofläden und an Marktständen direkt anbieten. Im Flyer enthalten sind außerdem Lebensmittelverarbeiter und Gastronomen, die großen Wert auf die Verwendung regional erzeugter Lebensmittel legen. „Aus der Region - in der Region“ so lautet das Motto der Vereinsmitglieder.

In der Neuauflage der Vereinsbroschüre gibt es Tipps für den Einkauf und den Genuss von Lebensmitteln im Großraum Koblenz. Alle Mitgliedsbetriebe des Vereins stellen sich und ihre Produkte vor. Die Warenpalette der Direktvermarkter ist groß: Obst, Gemüse, Nüsse, Honig, Fleisch von Rind, Schwein, Lamm oder Geflügel, Forellen, Essige, Backwaren, Säfte, Weine, Brände, Öle und vieles mehr. Außerdem werden im Flyer auch die gastronomischen Mitglieder vorgestellt, die aus den heimischen Zutaten schmackhafte Speisen herstellen. Des Weiteren werden verschiedene Siegel, mit denen Lebensmittel häufig gekennzeichnet sind, erläutert. Zudem gibt es weitere Details zum Verein, einen Überblick über die Wochenmärkte, bei denen Heimat schmeckt!-Betriebe als Marktbeschicker vertreten sind und eine Übersichtskarte mit der Lage der Betriebe. Informationen zu den beliebten Präsentkörben von „Heimat schmeckt!“ und den Gutscheinen runden die Broschüre ab.

Regional produzierte Lebensmittel zu beziehen, schont nicht nur die Umwelt, weil Verpackungsmüll und lange Transportwege vermieden werden, sondern schafft durch den Dialog zwischen Produzenten und Verbrauchern Transparenz und Vertrauen. Der Verbraucher kann nachverfolgen woher seine Lebensmittel stammen und wie sie produziert wurden. Zudem werden landwirtschaftliche Familienbetriebe durch den Kauf heimischer Lebensmittel unterstützt. Werden Produkte aus der Region auch in der Region vermarktet, bleibt das Geld vor Ort und stärkt die lokale Wirtschaft. All dies sind Anliegen des „Heimat schmeckt!“ e.V.

Der neue Flyer kann bei Sabine Borsch, Tel. 02652/5279411, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. bestellt werden. Sie ist außerdem bei den Mitgliedern des Vereins erhältlich.

Weitere Informationen zu „Heimat schmeckt!“ gibt es unter www.heimat-schmeckt.de.

Hochschule Koblenz

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Architektur-Absolventin der Hochschule Koblenz zweifach international ausgezeichnet – Entwurf eines neuen Koblenzer Stadtbades überzeugte

Koblenz wird ein neues Stadtbad bekommen. Die Planungen auf einem Gelände am Moselbogen im Stadtteil Rauental sind bereits so weit gediehen, dass der Bau in wenigen Monaten beginnen kann. Ganz unabhängig davon hat Miriam Möller-Boldt, Architekturstudentin der Hochschule Koblenz, 2017 in ihrer Masterarbeit einen alternativen Keines Koblenzer Stadtbades präsentiert. Mit ihrem spektakulären „Triamentum“ hat sie inzwischen zwei internationale Preise errungen. Zum einen hat sie kürzlich in der Kategorie Studierende/Berufsanfänger den IOC/IAKS Award in Gold gewonnen. Zum anderen belegte sie bereits 2018 den ersten Platz in der Kategorie Architektur für das im 3D-Drucker entstandene Modell ihres Stadtbades. Der Förderpreis wurde von der international tätigen Firma 3D Hubs vergeben.

Bei dem IOC/IAKS Award handelt es sich um den einzigen internationalen Architekturpreis für Sportstätten, der seit 1987 alle zwei Jahre vom Internationalen Olympische Komitee (IOC), vom Internationalen Paralympischen Komitee (IPC) sowie von der Internationalen Vereinigung Sport- und Freizeiteinrichtungen (IAKS) ausgelobt wird. Er prämiert innovative Konzepte für Sportstätten und Freizeitanlagen.

Beim Entwurf des „Triamentum“ war es der Hochschulabsolventin wichtig, ein zukunftsorientiertes Gestaltungskonzept zu entwickeln, das von den herkömmlichen Ansätzen abweicht. „Viele Schwimmstätten fokussieren sich entweder auf Sport und Wellness oder auf die Kategorien Familie und Spaß. „Mein Entwurf verzichtet auf die übliche Trennung von Nutzergruppen“, betont Möller-Boldt, „ich wollte ein Familien- und Gemeinschaftsbad gestalten, in dem sich die Personengruppen ohne räumliche Trennung durchmischen können.“ Entsprechend stand sie bei der Planung vor der Herausforderung, die dabei entstehenden planerischen Konflikte architektonisch zu lösen. Entstanden ist dabei ein dreiflügeliges, futuristisch anmutendes Gebäude. „Das Dach wird zum Teil der Landschaft und lädt die Nutzer zu unterschiedlichen Aktivitäten ein“, urteilte die Jury des IAKS/IOC/IAKS Awards. Das von außen in die Umgebung eingepasste Gebäude vereint in dessen Innern verschiedene einander überlappende Nutzungsbereiche. Gegenstück zu dem multifunktionalen Event- und Gastronomie-Bereich in der Mitte ist die entlang der kompletten Außenwand verlaufende Schwimmstrecke.

Vor der Planung von „Triamentum“ hatte die junge Architektin, die sich seit dem Abschluss ihres Studiums im Koblenzer Büro von KRIEGER Architekten | Ingenieure hauptberuflich mit der Planung und Realisierung von Sportstätten beschäftigt, eingehend die Bedürfnisse von fünf typischen Nutzergruppen von Schwimmbädern analysiert. „Jede Nutzergruppe hat spezifische Wünsche, etwa hinsichtlich Dauer und Zeitfenster des Aufenthalts, Kommunikation, Beckenart, Gastronomie, Sauna und Geräuschpegel. Dies zu vereinen war die besondere Herausforderung.“ Dass ihr das hervorragend gelungen ist, betont auch der betreuende Professor Marc Immel: „Sie hat mit ihrem außergewöhnlichen Entwurf, der die Diversität der Nutzerinnen und Nutzer in den Vordergrund stellt, neue Maßstäbe in der künftigen Planung von Schwimmstätten geschaffen.“ Gleichzeitig sei ihm bewusst, dass dieser Entwurf ungeachtet der Programmatik aus Kostengründen nicht in Koblenz umsetzbar gewesen wäre.

Der Architekturpreis ist an Frau Möller-Boldt im Rahmen des Internationalen IAKS Kongresses in Verbindung mit der Internationalen Fachmesse für Freiraum, Sport- und Bäderanlagen in Köln verliehen worden. Beworben hatten sich in diesem Jahr insgesamt 98 Projekte aus allen Kontinenten, etwa aus den USA, Kanada, Australien, Malaysia, Mexico, Namibia, Taiwan und Qatar. Die Bandbreite der Projekte reichte von einer großen internationalen Sportstätte bis hin zu einer barrierefreien Rodelanlage mit Aussichtsturm.

Die zweite Auszeichnung, die Miriam Möller-Boldt für den dreidimensionalen Druck ihres Schwimmbadmodells erhalten hat, verdankt sie auch einer ungewöhnlichen Kooperation innerhalb der Hochschule: Durch die Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Ingenieurwesen haben die Architekturstudierenden die Möglichkeit, kleinere Objekte wie auch größere Modelle im gut ausgestatteten Rapid-Prototyping-Labor auszudrucken. Der 3D Druck des Schwimmbades wurde durch den wissenschaftlichen Mitarbeiter Benedikt Boschert betreut.

„Mir ginn Krebbcher gugge“, Krippenführung mit Manfred Gniffke

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Sonntag, 29.12.2019, 16.00 Uhr, ab Liebfrauenkirche

Am Sonntag, den 29. Dezember 2019 ist es wieder so weit: „Mir ginn Krebbcher gugge“ - die Koblenz-Touristik lädt Sie ein zur Krippenführung mit Manfred Gniffke. Beginn ist um 16 Uhr in der Liebfrauenkirche. Von dort aus werden die Teilnehmer zur Florinskirche in die Altstadt ziehen. Anschließend geht es weiter in die Basilika St. Kastor, wo die Krippenführung gegen 18 Uhr endet.

Neben dem Singen von traditionellen und neuen Weihnachtsliedern und den musikalischen Darbietungen lassen auch die Geschichten in „Kowelenzer Platt“ den Krippengang zu einem unterhaltsamen, aber auch besinnlichen Erlebnis werden. Außerdem werden die Teilnehmer Einiges über die Entstehung der Krippen erfahren.

Umrahmt wird der Krippengang unter anderem von dem Konzertorchester Koblenz, den Organisten der drei Kirchen sowie weiteren lokalen Chor- und Musikgruppen.

Die Teilnahme ist kostenfrei.

Info: www.koblenz-touristik.de/events

Nachverlegung Leerung Biotonnen

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(19.12.2019) Der Kommunale Servicebetrieb Koblenz weist darauf hin, dass es in der 1. Kalenderwoche 2020, bedingt durch den Feiertag Neujahr am Mittwoch, den 01.01.2020 in den Mittwochs- Freitagsrevieren zu einer Nachverlegung der Leerung der Biotonnen (Braunen Tonnen) kommt. Das heißt, die Biotonnen der Mittwochsreviere werden donnerstags, die der Donnerstagsreviere werden freitags und die der Freitagsreviere werden samstags erst entleert.
Nur dort wo keine Biotonnen vom Kommunalen Servicebetrieb Koblenz aufgestellt werden konnten, sind die Restabfalltonnen/Grauen Tonnen von der Nachverlegung betroffen.
Die Tonnen der Nachverlegung müssen am geänderten Abfuhrtag bis 6.00 Uhr am Straßenrand bereitgestellt werden. Nicht bereitgestellte Tonnen können nicht entleert werden.

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