Montag, 25. Oktober 2021

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Neues Altstadtgärtchen soll als Treffpunk und Pausenplatz dienen

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Der neu gestaltete Innenhof zwischen Altengraben und Altenhof ist jetzt offiziell eröffnet. Damit ist nach 50 Jahren das letzte öffentliche Projekt beendet. „Wir freuen uns, dass dieses Vorhaben nach vielen Jahren der Gespräche und Planungen endlich verwirklicht werden konnte. Damit ist die Altstadtsanierung abgeschlossen“, verkündete Baudezernent Bert Flöck.

Während eines Ortstermins mit Vertretern des Stadtrates und der Bürgerschaft präsentierte Oliver Stracke, Leiter für Planung und Bau des Eigenbetriebs Grünflächen- und Bestattungswesen, das Ergebnis. Jürgen Potratz von der Bürgerinitiative „Unsere Altstadt“ bedanken sich bei allen Beteiligten für das tolle Ergebnis. „Wir konnten in den neuen Beeten bereits 13 Insektenarten nachweisen und dem NABU melden“, sagte Potratz. Eine Taufe mit Wasser aus Rhein und Mosel nahm schließlich Altstadt-Experte ManfredGniffke vor, der zuvor in einem humorvollen Gedicht seine Erinnerungen an diesen Ort vorgetragen hatten. Mit der ersten Strophe des Liedes „Dat Kowelenzer Schängelche“ endete die kleine Eröffnungsfeier für das neue Altstadtgärtchen.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Aus einem brachliegenden Innenhof hat der Eigenbetrieb mit finanzieller Unterstützung von rund 76.000 Euro durch die Städtebauförderung des Landes Rheinland-Pfalz einen kleinen Garten gestaltet. Es war die letzte Maßnahme im ehemaligen Sanierungsgebiet Altstadt, für das 1971 die Vorbereitungen begannen und das genau 50 Jahre später im Juli 2021 aufgehoben wurde.

Der Eingang zu dem Innenhof befindet sich rechts neben dem Haus Altengraben 13. Bei der Planung der 235 Quadratmeter wurde auf eine hohe Aufenthaltsqualität und auf eine üppige Bepflanzung mit Sträuchern, Stauden, Gräsern und Blumenzwiebeln wert gelegt. Die Hochbeete bestehen zum Teil aus Cortenstahl, auf dem sich bereits eine optisch ansprechende Rost-Patina gebildet hat. Bei der Gestaltung des Bodenbelags orientierten sich die Planer an den umgebenden Straßen und ließen die Wege aus gebrauchten Natursteinen pflastern. Mit sechs Bänken und drei Mülleimern soll der Innenhof künftig Anwohnern und Gästen der Altstadt als idyllischer Treffpunkt und Pausenplatz dienen. Insgesamt kostete die Umgestaltung 350.000 Euro.

Da es sich um eine öffentliche Fläche handelt, die frei zugänglich ist, übernimmt in Zukunft die Stadt Koblenz die Pflege. Um Störungen der Anwohner durch nächtliche Besucher vorzugreifen, gibt es feste Öffnungszeiten. Der Zugang wurde dafür mit einem Zaun und einem Tor mit automatischer Steuerung versehen. Die Öffnungszeiten sind von März bis Oktober von 8.00 bis 20.00 Uhr und von November bis Februar von 8.00 bis 17.00 Uhr.

Bauherr: Stadt KoblenzFördergeber: Ministerium des Inneren und für Sport, Städtebauförderung Rheinland-PfalzPlanung: Eigenbetrieb Grünflächen und BestattungswesenAusführung: Rummeny Garten- und Landschaftsbau GmbHGröße: 235 m²Kosten: 350.000,00 €Material: 155 m² Natursteinpflasterung, 15 m Entwässerungsrinnen, 2 Cortenstahl-Hochbeete, 2 Abfallbehälter, 3 Altstadtlampen, 1 Elektronische Toranlage, 18 m Frontgitterzaun,72 m² Pflanzfläche u.a. mit 2 kegelförmige Rot-Ahorn, 3 rotblättrige Blasenspiere, 5 Gemeine Felsenbirne, 820 Stauden und Gräser, 1700 Blumenzwiebeln und KnollenBauzeit: Ende Oktober 2020 – Mitte September 2021

Mehr als 2600 Stunden im Kampf gegen die Pandemie: Koblenzer Impfkoordinator zieht Bilanz

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Fast zehn Monate war das Impfzentrum in der CGM Arena in Betrieb und mehr als insgesamt 111.000 Erst- und Zweitimpfungen wurden letztlich in dieser Zeit im Koblenzer Stadtteil Oberwerth durchgeführt. Zehn Monate, in denen für das Team um Impfkoordinator Olav Kullak kein Tag wie der andere war.

„Da waren ständig Dinge auf die man reagieren musste. Es gab hier keine zwei Wochen am Stück, wo wir morgens hingehen konnten und sagen konnten, dass der eine Tag wie der andere läuft“, erzählt der Layer im Rückblick.

Immer wieder kam es zu Rückschlägen und Planungsänderungen: Dringend notwendige Impfstofflieferungen blieben ganz aus oder wurden um mehrere Tage verschoben; Impfungen mit AstraZeneca wurden kurzfristig abgesetzt.

„Das hat es auf der einen Seite natürlich interessant gehalten, auf der anderen Seite mussten wir das Personal immer wieder, teilweise auch kurzfristig, auf den neuesten Stand bringen“, sagt Olav Kullak.

Nachdem das Land Rheinland-Pfalz den Plan gefasst hatte, im Kampf gegen die Corona-Pandemie auf ein landesweites Netz von 32 Impfzentren zu setzen, begannen Mitte November 2020 auch in Koblenz die Planungen für ein Impfzentrum in der CGM Arena. Olav Kullak, der beruflich bisher als Brandamtmann in der Abteilung Technik der Berufsfeuerwehr Koblenz tätig war, hatte zu diesem Zeitpunkt im Pandemieverlauf bereits unter anderem an der Einrichtung der vorübergehenden Pflegehilfseinrichtungen in Metternich, auf der Karthause sowie im Berufsförderungswerk in Vallendar federführend mitgewirkt. Im Dezember 2020 erreichte ihn dann der Auftrag die Leitung der neuen Einrichtung in der CGM Arena mit zu übernehmen. „Welchen Arbeitsaufwand das Ganze bedeuten würde, war am Anfang nicht abzusehen. Es ist deutlich mehr als nur mal kurz die Impfstofflieferungen abzuzeichnen“, so Olav Kullak.

Das Team des Impfzentrums hat in dieser Zeit unzählige Dienststunden geleistet. Mehr als 2600 Stunden hat beispielsweise allein der Impfkoordinator in dieser Zeit absolviert. „Da war schon Power und Druck dahinter“, findet der 53-Jährige, der gleichzeitig gemeinsam mit dem Team aber eine seiner Stärken ausspielen konnte: „Das Organisationstalent als eine meiner Stärke konnte ich hier einbringen. Sicherlich war das auch aufreibend, aber unter Druck arbeite ich einfach am besten. Da kommt mir sicher auch mein Feuerwehrberuf zugute. Da bleibt mir auch nicht viel Zeit, um an der Einsatzstelle zu überlegen.“

So galt es für das Führungsteam des Impfzentrums unter anderem 600 Frauen und Männer, die entweder zu den Angestellten oder zum Personalpool des Impfzentrums gehörten, zu organisieren und einzusetzen. Keine leichte Aufgabe, wie Olav Kullak findet: „Das war schon eine Masse Personal, die man hier jeden Tag bewegt hat.“ Doch trotzdem habe es nie nennenswerte Probleme mit den eingesetzten Kolleginnen und Kollegen gegeben. Der Layer geht sogar noch einen Schritt weiter: „Das Personal, das die Stadt im Auftrag des Landes für das Impfzentrum eingestellt hat, kann ich komplett weiterempfehlen. Das ist nicht selbstverständlich.“

Neben dem Personal hat das Impfzentrum im Laufe der rund zehn Monate im Betrieb vor allen Dingen eins gesehen: Tausende Menschen, die zum Impfen gekommen sind. „Die Begegnungen mit diesen vielen unterschiedlichen Menschen in vielen unterschiedlichen Stresssituationen werden mir auf alle Fälle in Erinnerung bleiben. Jeder hatte seine Ängste und Nöte im Zusammenhang mit der Impfung, aber die Menschen sind immer wieder unterschiedlich damit umgegangen“, erinnert sich der Impfkoordinator.  In diesem Zusammenhang habe er aber auch viel über sich selbst gelernt: „Diese Begegnungen bieten spannende Einblicke, wie man wahrgenommen wird und wie man sich selbst wahrnimmt.“

Nach der Schließung des Impfzentrums in der CGM Arena am 24. September haben Teile der Belegschaft des Impfzentrums zuletzt noch Impfungen für Koblenzer Schulen am Hilda-Gymnasium sowie an der Realschule plus auf der Karthause durchgeführt und das Stand-by-Impfzentrum im Gewerbepark Metternich 2 fertig eingerichtet. Sollte das Land Rheinland-Pfalz den Bedarf nämlich als gegeben ansehen, dann kann in der Rhein-Mosel-Stadt binnen 72 Stunden wieder ein Impfzentrum seine Pforten öffnen. Bis 30. April 2022 wird diese Bereitschaft aufrechterhalten. „Es weiß allerdings keiner, ob wir noch einmal in Betrieb gehen werden“, so der Koblenzer Impfkoordinator, der gutes Gewissens allerdings sagt: „Unsere Aufgabe haben wir als Team erst einmal erfüllt.“

Nun freut sich Olav Kullak auf den anstehenden Urlaub, um drei Wochen abzuschalten und neue Kräfte zu tanken. Spurlos ist die Arbeit im Impfzentrum an ihm zuletzt nämlich nicht mehr vorübergangen. „Ich merke seit drei bis vier Wochen, dass sich die Arbeit der vergangenen Monate auch körperlich bemerkbar macht“, sagt der 53-Jährige nach über 2600 Stunden im Kampf gegen die Pandemie, der ohne die Belegschaft des Impfzentrums nichts zu leisten gewesen wäre, wie auch Oberbürgermeister David Langner und Bürgermeisterin Ulrike Mohrs finden. „Dass, was die Belegschaft im Impfzentrum über die ganzen Monate hinweg geleistet hat, ist enorm. Über 111.000 Impfungen wurden allein in der CGM Arena durchgeführt, weshalb dem Team dort ein großer Dank für die geleistete Arbeit gebührt“, danken beide den Beschäftigten des Koblenzer Impfzentrums.

238 aktive Corona-Fälle in MYK und Koblenz

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KREIS MYK. Es gibt 22 neue positiv auf das Coronavirus getestete und 40 genesene Personen. Die Anzahl aktiver Corona-Fälle im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes Mayen-Koblenz liegt damit derzeit bei 238:

149 im Kreis MYK und

89 in der Stadt Koblenz.

Gemäß den Leitindikatoren des Landesuntersuchungsamtes gilt in

  • Mayen-Koblenz: Warnstufe 1
  • Koblenz: Warnstufe 1

Für Maßnahmen des Landes Rheinland-Pfalz nach der gültigen Corona-Verordnung sind die vom Landesuntersuchungsamt (www.lua.rlp.de) veröffentlichen Leitindikatoren (Sieben-Tage-Inzidenz, Sieben-Tage-Hospitalisierungs-Wert und Anteil der mit COVID-19-Erkrankten belegten Intensivbetten) maßgebend. Eine chronologische Übersicht der Leitindikatoren für die Corona-Warnstufen aller Landkreise und kreisfreien Städte in Rheinland-Pfalz gibt es unter https://kurzelinks.de/LUA-Leitindikatoren

Alle aktuelle Corona-Regeln im Überblick gibt es unter der Internetadresse https://corona.rlp.de/de/aktuelles/corona-regeln-im-ueberblick/

Weiterführende Statistiken und Auswertungen zu einzelnen Städten, Verbands- und Ortsgemeinden findet man unter www.kvmyk.de/coronastatistiken

Schnelltestzentren und -stellen in der Nähe findet man online unter https://corona.rlp.de/de/testen/

Alle Infos zu den Ambulanzen, Hotlines und vielem mehr gibt es im Internet unter www.kvmyk.de/corona

Impfzeiten im Löhr Center ändern sich

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Nach der Schließung des Landesimpfzentrums in der CGM Arena werden in Koblenz Corona-Schutzimpfungen weiterhin unter anderem in verschiedenen Arztpraxen selbst sowie im Löhr Center durchgeführt. Aus organisatorischen Gründen ändern sich allerdings ab Montag, 4. Oktober, die Öffnungszeiten des Impfzentrums im Erdgeschoss des Löhr Centers. Impfungen werden dort von mehreren Koblenzer Arztpraxen gemeinsam nunmehr montags sowie mittwochs bis freitags von 13 bis 17 Uhr durchgeführt. Dienstags finden im Löhr Center keine Impfungen mehr statt.

Das kulturelle Leben in Koblenz nimmt wieder Fahrt auf – die Nachtbusse der koveb auch

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Nachtschwärmer in Koblenz haben gleich mehrere Gründe zur Freude: Das kulturelle Leben in Koblenz wird immer mehr ausgeweitet – und die Busse der koveb sorgen für eine entspannte Fahrt in die Innenstadt und auch wieder nach Hause. Zukünftig sogar noch später: Ab Freitag, 08.10.2021, fahren die Nachtbusse der koveb bis 3:30 Uhr.

Die koveb-Nachtbusse sind in den Nächten von Freitag auf Samstag und Samstag auf Sonntag sowie vor vielen Feiertagen unterwegs. Bis vor Kurzem fuhren sie coronabedingt gegen 23:30 Uhr, 00:30 Uhr und 01:30 Uhr. Nun wird das Angebot erweitert: Die Nachtbuslinien N2, N3, N5, N6, N7, N9 sowie die Linie 8 fahren zukünftig zusätzlich gegen 02:30 Uhr und 03:30 Uhr von der Koblenzer Innenstadt in die Stadtteile.

Weitere Informationen gibt es auf koveb.de. Mehr zu den Fahrplänen auf koveb.de/fahrplaene/, das Liniennetz auf koveb.de/liniennetz/ sowie im Interaktiven Liniennetzplan.

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