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Unternehmensbefragung der WWA und IHK Koblenz

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IT-Absolventen der Uni Koblenz als Fachkräfte weiter gefragt

Koblenz, 18. Dezember 2019. Der Bedarf an Informatikabsolventen der Universität Koblenz ist bei den hiesigen Unternehmen weiterhin groß. Das ergibt eine gemeinsame Studie der Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz und der Wirtschafts- und Wissenschaftsallianz (WWA) Region Koblenz. Anlass der Befragung war der Trennungsbeschluss der Universität Koblenz-Landau im Spätsommer. Die Studie sollte ein Stimmungsbild unter den befragten Betrieben erzeugen und einen Eindruck davon vermitteln, welche Bedarfe die Wirtschaft an die Hochschullandschaft der Region hat.

„Die Umfrage zeigt deutlich, dass ein großer Bedarf der Unternehmen an Absolventen aus den Fachbereichen der Informatik besteht. Den Betrieben ist es wichtig, dass die Landesregierung diesen dauerhaft unterstützt und ausbaut. Dafür müssen natürlich auch entsprechende finanzielle Mittel bereitstehen“, so Susanne Szczesny-Oßing, Präsidentin der IHK Koblenz.

170 der befragten 200 Unternehmen gaben generell einen Bedarf an Absolventen von Informatikstudiengängen an. Bei 64 Prozent wird das Themenfeld Informatik auch in Zukunft im Unternehmen gefragt sein. „Daraus folgt: Eine zukunftsfähige eigenständige Universität Koblenz muss in diesem Bereich leistungsfähig aufgestellt sein“, kommentiert Szczesny-Oßing.

„Die Umfrage zeigt auch, dass das Angebot des Campus Koblenz mit den Fachbereichen Naturwissenschaft und Informatik und das der Hochschule Koblenz mit ihren Ingenieurstudiengängen und der Betriebswirtschaft sich gut ergänzen. Das ist eine gute Grundlage, um – auch hochschulübergreifende – neue Angebote zu konzipieren“, kommentiert Professor Kristian Bosselmann-Cyran, Präsident der Hochschule Koblenz und Vorsitzender der Wirtschafts- und Wissenschaftsallianz Region Koblenz e.V.

Aktuelle debattiert wird auch, die Universität Koblenz um die Themen E-Health und Wasser beziehungsweise Wasserwirtschaft zu ergänzen. „Die Thematik Wasser und Wasserwirtschaft könnte durch die offizielle Kooperation von Universität und Hochschule mit in der Region Koblenz ansässigen wissenschaftlich ausgerichteten Institutionen und Behörden weiterentwickelt und verstärkt angeboten werden. Hier wurde bereits ein Letter of Intent von der Universität Koblenz-Landau, der Hochschule Koblenz und der Bundesanstalt für Gewässerkunde unterzeichnet“, erklärt Professor May-Britt Kallenrode, Präsidentin der Universität Koblenz-Landau. Die zusätzliche Ausrichtung auf das Thema E-Health habe aufgrund der zahlreichen Unternehmen und Einrichtungen in der Gesundheitswirtschaft in der Region Koblenz ebenfalls Potenzial.

Die Ergebnisse der Umfrage beruhen auf den Antworten von über 200 Unternehmen aus der gesamten IHK-Region, die mehr als 32.000 Mitarbeiter repräsentieren. Bei der Gestaltung der Umfrage wurde das Angebot des Universitätscampus Koblenz im Bereich der regulären Bachelor- und Masterstudiengänge zugrunde gelegt. Um die Anforderungen der Wirtschaft abzubilden, wurden vor allem Unternehmen aus den Wirtschaftszweigen Industrie- und Informations- sowie Kommunikationstechnik befragt, die ein breites Einsatzfeld für Hochschulabsolventen in den Bereichen der Naturwissenschaften und der Informatik darstellen.

Professor Dr. Daniela Braun von der Hochschule Koblenz

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Professor Dr. Daniela Braun von der Hochschule Koblenz zur Vorsitzenden der Landeskommission für duale Studiengänge gewählt

MAINZ/KOBLENZ. In der Sitzung der Landeskommission für duale Studiengänge des Landes Rheinland-Pfalz wurde Professorin Dr. Daniela Braun, Vizepräsidentin für Lehre und Diversity Management der Hochschule Koblenz, für die nächsten drei Jahre einstimmig zur Vorsitzenden gewählt. Sie folgt damit auf Dr. Richard Hartmann, Leiter der Ausbildung bei der BASF SE, der diesem Gremium seit 2016 vorgesessen hatte.

„Ich freue mich sehr, dass wir Frau Vizepräsidentin Braun für den Vorsitz gewinnen konnten“, betonte Wissenschaftsminister Wolf. Zum einen sei sie bereits seit 2017 Mitglied in der Landeskommission und verfüge damit über große Erfahrungen, zum anderen sei Koblenz, als größte Hochschule in Rheinland-Pfalz, ein wichtiger Motor für den Ausbau dualer Studiengänge, so Wolf. (Foto: Hochschule Koblenz).

Daniela Braun lehrt und forscht seit 1993 an der Hochschule Koblenz im Fachbereich Sozialwissenschaften und ist seit September 2016 Vizepräsidentin für Lehre und Diversity Management. „Duale und flexible Studienformate sind die Studienformate der Zukunft an den Hochschulen in Rheinland-Pfalz“, betonte Braun bei ihrer Wahl. Sie ermöglichten auch nicht-klassischen Zielgruppen den Zugang zur akademischen Bildung und verbesserten auch die Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Studium.

Die Landeskommission für duale Studiengänge ist gemäß § 78 Hochschulgesetz des Landes Rheinland-Pfalz mit Vertretern und Vertreterinnen aus Ministerien, den Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW), Kammern, Kooperationsunternehmen und Unternehmensverbände sowie Gewerkschaften und Studierenden besetzt. Beratend ist unter anderem auch die Duale Hochschule RLP (DHR) in der Kommission vertreten. Die Kommission trifft sich regelmäßig und spricht beispielsweise Empfehlungen für die Einrichtung und Ausgestaltung dualer Studiengänge aus. Weiterhin dient dieses Gremium auf der Landesebene zum Austausch zwischen den verschiedenen Partnern im dualen Studium.

Duale Studiengänge verbinden Theorie und Praxis in einem Studienprogramm. Das praktische Wissen wird über eine Berufsausbildung (ausbildungsintegriert) oder intensive Praxisphasen (praxisintegriert) in das duale Studium eingebracht und darüber hinaus inhaltlich und organisatorisch verzahnt. Derzeit gibt es in Rheinland-Pfalz knapp 80 duale Bachelor- und Masterstudiengänge an neun Hochschulen im Land. In diesen Studiengängen werden zum Wintersemester 2019/20 mehr als 3.200 dual Studierende in Kooperation mit knapp 2.000 Partnern aus den Bereichen Wirtschaft und Soziales ausgebildet. Die Hochschule Koblenz zählt derzeit knapp 800 dual Studierende in 13 Studiengängen, die sie mit mehr als 300 Kooperationspartner anbietet.

Mehr Informationen zum dualen Studienangebot der rheinland-pfälzischen Hochschulen sowie Kooperationsmöglichkeiten können über die DHR unter www.dualehochschule.rlp.de abgerufen werden.

Zeynep Begen bleibt Vorsitzende

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Beirat für Migration und Integration konstituiert sich

KREIS MYK. In seiner ersten Sitzung seit der Wahl im Oktober hat sich der Beirat für Migration und Integration des Landkreises Mayen-Koblenz konstituiert. Zur Vorsitzenden wurde erneut Zeynep Begen aus Bendorf (6.v.r.) gewählt. Ihre Stellvertreter sind Ernst Einig (2.v.l.) aus Mendig und Grace Dahmke aus Kobern-Gondorf (7.v.l).

Zu schade für den Müll: Besser Tauschen, verschenken und verleihen

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KREIS MYK. Was getauscht oder verschenkt wird, muss nicht in den Müll wandern: Man kann es im Portal https://mayen-koblenz.verschenkmarkt.info anbieten. Aktuell sind ein Gefrierschrank sowie zahlreiche Möbelstücke dabei. Das Mitmachen ist kostenfrei. Einzige Regel: Es darf nicht gegen Geld „getauscht“ werden. Neu ist, dass auch Gegenstände verliehen werden dürfen und dass auch andere Kommunen wie der Rhein-Hunsrück-Kreis oder der Landkreis Kaiserslautern das Portal nutzen.

„In diesem Jahr gab es bereits über 32.000 Seitenaufrufe und 110 Inserate wurden aufgegeben“, erklärt Fabrice Castenholz, der die Seite im Kreishaus betreut. Da viele Menschen gerade die Weihnachtstage zum Aufräumen nutzen, hofft man in der Kreisverwaltung auf viele aktive Nutzer: „Eine Vase, die schon lange verstaubt und von einer Ecke in die andere geräumt wird? Oder das mittlerweile zu kleine Fahrrad des Kindes, das Platz in der Garage kostet? – Vielleicht wird das von jemandem gerade gebraucht. Jeder kann helfen, den „Tausch- und Verschenkmarkt“ noch lebendiger gestalten - und Dinge, die zu schade für den Müll sind, weiter zu nutzen, sagt Castenholz.

MYK-Wohngeldstelle

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Reform: Systemanpassungen schränken MYK-Wohngeldstelle vorübergehend ein

KREIS MYK. Die bundesweite Einführung der Wohngeldreform 2020 und die damit verbundene Anpassung von Bearbeitungsprogrammen hat vorübergehende Auswirkungen auf die Arbeit der Wohngeldstelle des Landkreises Mayen-Koblenz. In der Zeit vom 23. Dezember bis voraussichtlich zum 10. Januar 2020 können in der Kreisverwaltung daher weder individuelle Auskünfte in Wohngeldangelegenheiten erteilt noch Dateneingaben und Sachbearbeitung durchgeführt werden. Probeberechnungen für Antragsteller, die von der Wohngeldreform profitieren wollen, können voraussichtlich ab dem 13. Januar durchgeführt werden.

Das 26. Wohngeldstärkungsgesetz tritt zum 1. Januar 2020 in Kraft und entlastet Haushalte mit geringem Einkommen stärker bei den Wohnkosten. Durch die Wohngelderhöhung werden nun mehr Haushalte als vorher wohngeldberechtigt sein. Ab Mitte Januar werden die Leistungsbeträge für bereits registrierte Wohngeldempfänger durch die Wohngeldstelle des Landkreises automatisch neu berechnet. Die betroffenen Wohngeldhaushalte erhalten anschließend einen neuen Leistungsbescheid.

Ansprechpartner der Wohngeldstelle Mayen-Koblenz, Antragsformulare sowie weiterführende Informationen zum Thema Wohngeld gibt es im Internet unter der Adresse www.kvmyk.de/wohngeld.

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