Freitag, 22. Februar 2019

Letztes Update:06:04:23 PM GMT

region-rhein.de

RSS

SPD-Ortsverein Altstadt-Mitte

Drucken

Veranstaltungsreihe ‚SPD Altstadt-Mitte Ganz Ohr‘: Oliver Zimmermann – Vernetzte Kultur in Koblenz

Kürzlich war Oliver Zimmermann – Friseur, Galerist, Netzwerker – zu Gast im SPD-Ortsverein Altstadt-Mitte bei der Veranstaltungsreihe ‚Ganz Ohr‘. Nach ersten Ausführungen zu seinem beruflichen Werdegang als Friseur und Saloninhaber in der dritten Generation gab der gebürtige Schängel Einblicke in seinen Wirkungskreis als Kunstversteher und Inhaber der Kunsthalle Koblenz. Sein Leben war und ist immer geprägt vom Friseurhandwerk und Kunst. So sieht er immer auch eine Verbindung zwischen Handwerk auf der einen Seite und Kunst auf der anderen Seite. „Kunst auf Koblenzer Köpfen treibt mich täglich an“, führt der meisterlich graduierte Friseur und studierte Betriebswirt aus. Der interessierte Ortsvereinsvorstand, unter Moderation von Fritz Naumann und Denny Blank, sowie neugierigen Bürgerinnen und Bürger, konnten erfahren, dass Oliver Zimmermann nach Stationen in vielen Städten in Deutschland viel über Kunst und Kultur als Netzwerkelemente versteht. Die Koblenzer Museumsnacht ist beispielsweise ein Projekt, woran Zimmermann eine tragende umsetzende Rolle inne hatte. „Für die Kulturszene ist einer stets in einer Schnittstellenfunktion unterwegs“, konstatierten Blank und Naumann. Oliver Zimmermann gab den Alt- und Innenstadt-Genossen unter anderem die Anregung mit auf den Weg, sich dafür einzusetzen, dass alle Akteure und Projekte zur Kulturförderung gemeinsam und füreinander werben. Es gilt, sich der Expertise vieler Kulturschaffender zu bedienen. „Man muss stets das Ohr am Volksmund haben“, hält Zimmermann fest. Der Gesprächsabend führte zu dem Ergebnis, sich auch zukünftig über Koblenzer Kulturthemen auszutauschen und hierfür einzusetzen. Auf die abschließende Frage, was sich Oliver Zimmermann von der Politik allgemein und auch hinsichtlich Kultur und Kunst wünscht, antwortete er, dass die Kulturentscheider der Stadt enger miteinander arbeiten sollten.

Einkaufstadt Koblenz immer beliebter!

Drucken

Koblenz, 23. Januar 2019 - Warum kommen Besucher im digitalen Zeitalter noch in die Innenstadt und welche Aspekte sind ihnen bei ihrem Besuch in der City besonders wichtig? Dieser Frage ist das IFH Köln mit der Untersuchung „Vitale Innenstädte“ nun bereits zum dritten Mal nachgegangen und hat bundesweit an 116 Standorten insgesamt über 59.000 Interviews mit Innenstadtbesuchern geführt. Das Ergebnis: Auch dieses Mal verpassen die meisten deutschen Citys eine wirklich gute Bewertung und erhalten im Durchschnitt wie in den Vorjahren die Schulnote drei plus (2,6). Für Koblenz hingegen fiel das Endergebnis besser aus. Mit einer Durchschnittsnote von 2,1 (in 2016 noch 2,3) konnte sich die Stadt an Rhein und Mosel auf einen der vorderen Plätze in der Bewertungsklasse 100.000 bis 200.000 Einwohner manövrieren. Damit schneiden Koblenz  u. a. in Sachen Ambiente, Erreichbarkeit, Parkmöglichkeiten, Ladenöffnungszeiten, Gastronomie, Einzelhandels-, Freizeit- und Dienstleistungsangebot insgesamt durchschnittlich mit am besten ab.

Die Top 3 der Gründe für einen Besuch der Innenstadt lag nach Auswertung der Befragten bei: Einkaufen / Einkaufsbummel, Gastronomiebesuch, Sightseeing.

Immer noch am häufigsten gaben die Besucher von Koblenz an,  den PKW oder das Motorrad mit 46,2% zu benutzen, um in die Innenstadt zu gelangen. Dieser Wert liegt jedoch unter dem aus 2016, der mit 50% angegeben wurde. 29,9% gaben an öffentlichen Verkehrsmitteln zu benutzen um die City zu erreichen, womit Koblenz über dem Gesamtdurchschnitt aller teilnehmenden Städte von 21,0% liegt.

Zur Untersuchung:

Was sind die Erfolgsfaktoren für zeitgemäße attraktive Innenstädte vor dem Hintergrund von Urbanisierung, Digitalisierung und Strukturwandel? Dieser Frage ist das IFH Köln 2018 bereits zum dritten Mal mit einer groß angelegten Passantenbefragung in deutschen Innenstädten nachgegangen. Die Studie „Vitale Innenstädte 2018“ fasst die Ergebnisse auf bundesweiter Ebene zusammen und zeigt Handlungsoptionen für die Positionierung auf. Darüber hinaus erhalten die teilnehmenden Städte Informationen zur Bewertung ihrer Stadt aus Sicht der Besucher und damit eine Planungsgrundlage für standortspezifische Maßnahmen.  Für die Untersuchung wurden in 116 teilnehmenden deutschen Städten aller Größen und Regionen zeitgleich Innenstadtbesucher zu ihren Einkaufsgewohnheiten und der Attraktivität der Innenstadt befragt. Die Datenerhebung erfolgte an zwei ausgewählten Tagen (Donnerstag und Samstag) im September 2018 anhand eines einheitlichen Fragebogens. Insgesamt sind so rund 59.500 Interviews zusammengekommen. Bei der Bewerbung der Umfrage auf Seiten der Städte und Gemeinden haben die Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland, der Deutsche Industrie- und Handelskammertag, der Deutsche Städte- und Gemeindebund, der Handelsverband Deutschland sowie weitere lokale Partner unterstützt.

Stadtrat im Januar 2019

Drucken
Stadt baut Hallenbad mit Sauna und Gastronomie - Freibad Oberwerth wird saniert

(Koblenz: 24.01.19) Oberbürgermeister David Langner begrüßte die Koblenzer Ratsmitglieder zur ersten Sitzung im neuen Jahr, die zunächst mit einer Gedenkminute für die kürzlich verstorbene Bürgermeisterin Marie-Theres Hammes-Rosenstein begann.

Der OB nahm sodann die Punkte Nahverkehrsplan und Gründung eines städtischen Verkehrsunternehmens von der Tagesordnung, da die Verhandlungen mit dem Vertragspartner noch nicht den Stand erreicht haben, um die Beschlüsse fassen zu können.

Daraufhin wurde in einem gemeinsamen Antrag des Stadtrates die Verwaltung aufgefordert, Alternativen zur bisher geplanten Direktvergabe zu entwickeln und in der nächsten Sitzung des Rates vorzulegen.
Der Antrag wurde einstimmig beschlossen.

Außer dem Neubau eines Hallenbades wird die Stadt nun doch Sauna und Gastronomie selber bauen und betreiben. Der Vorlage der Verwaltung stimmte der Rat mehrheitlich zu.

Einstimmig votierte der Rat für die Platzierung der Sanierung des Mehrzweck- und des 25-Meter-Schwimmbeckens des Freibades Oberwerth auf Position 1 der Prioritätenliste für die Sportanlagenförderung des Landes Rheinland-Pfalz. Die genannten Becken des Freibades verlieren Wasser in nicht unerheblicher Menge, was einen Sanierungsbedarf von etwa 3,5 Mio. Euro ergibt. Die Stadt beabsichtigt, dafür Fördermittel beim Land zu beantragen. Das Bad wird daher in der kommenden Saison nur teilweise für die Gäste zur Verfügung stehen. Noch vor der Öffnung sollen die lärmintensiven Bauarbeiten abgeschlossen werden. Das 50-Meter-Sportbecken und der Kleinkinderbachlauf stehen zur Verfügung.

Das Mutter-Beethoven-Haus in Ehrenbreitstein ist mit Hilfe von Stiftungsmitteln komplett renoviert worden. Ab Ostern soll regelmäßig sonn- und feiertags von 14 bis 18 Uhr geöffnet werden. Daher wird nun erstmals ein Eintritt von 3,- Euro (ermäßigt 2,- Euro) erhoben werden. Der Rat stimmte der Vorlage einstimmig zu.

Der Knotenpunkt an der Brückenrampe der Kurt-Schumacher-Brücke zwischen Schlachthof- und Koblenzer Straße ist bereits heute stark belastet. Ziel vieler Fahrten ist das Verwaltungszentrum für das bis 2035 eine Zunahme der Arbeitsplätze und somit auch der Verkehrsbelastung prognostiziert wird. Daher soll durch die Änderung und Erweiterung des Bebauungsplanes Nr. 58 „Verwaltungszentrum II“ der Knotenpunkt neu konzipiert werden. Der Rat folgte der Verwaltungsvorlage einstimmig.

Ferner beschloss der Rat einstimmig, dass die Stadtverwaltung den Landesbetrieb Mobilität um die Aufnahme von Straßenplanungen für die Ost-West-Achse der Nordentlastung bitten soll. Derzeit wird die Nord-Süd-Achse gebaut. Zur Vervollständigung der Nordentlastung bedarf es auch der zusätzlichen Verbindung. Nach heutigem Kenntnisstand wäre die Stadt Koblenz am Umbau für die Herstellung der Knotenpunkte der neuen Verbindung beteiligt. Wobei heute noch keine Aussagen über die Kostenhöhe gemacht werden können. Für den Bau der freien Strecke wäre das Land zuständig.

In einem weiteren Tagesordnungspunkt beschäftigte sich der Rat ebenfalls mit der Nordentlastung. Für Fußgänger und Radfahrer soll über die neue Straßenverbindung auf Höhe des Anwendspfads eine Brücke gebaut werden. Das komplett vom Land zu finanzierende Bauwerk würde eine wichtige Wegebeziehung zwischen der Ortslage Bubenheim und dem Dienstleistungszentrum Bubenheim herstellen. Um Planungssicherheit zu erhalten, hat der Landesbetrieb um Zustimmung gebeten, die der Rat einstimmig erteilte.

Ferner beschäftige sich der Rat noch mit 18 Anträgen und 15 Anfragen aus seinen Reihen.

An die öffentliche Sitzung schloss sich noch eine nicht-öffentliche Sitzung an, die drei Tagesordnungspunkte umfasste.

Einigkeit beim Universitätsstandort Koblenz-Landau

Drucken

Eine regionale Universität Koblenz muss nachhaltige Stärkung und Ausbau erfahren

Koblenz, 24. Januar 2019. Wie sieht die Zukunft des Universitätsstandortes Koblenz aus? Zu dieser Frage haben sich die Landräte der Kreise Simmern, Neuwied, Altenkirchen, Rhein-Lahn, Mayen-Koblenz, Cochem, Westerwald, der Oberbürgermeister der Stadt Koblenz und Vertreter der IHK Koblenz verständigt – und kamen überein, dass der Universitätsstandort Koblenz weiter gestärkt und zügig ausgebaut werden muss.

Die Landräte Dr. Marlon Bröhr, Achim Hallerbach, Michael Lieber, Frank Puchtler, Alexander Saftig, Manfred Schnur und Achim Schwickert, der Koblenzer Oberbürgermeister David Langner sowie Präsidentin und Hauptgeschäftsführer der IHK Koblenz, Susanne Szczesny-Oßing und Arne Rössel, fordern unter anderem eine Erweiterung des Fachbereichs Informatik. Dieser Fachbereich sei in der wissenschaftlichen Fachwelt und bei den Unternehmen weithin anerkannt. Fachliche Berücksichtigung finden sollen dabei wissenschaftlich relevante Zukunftsthemen sowie perspektivisch zu erwartende Bedarfe in den Unternehmen der Region.

Desweitern wird die Landesregierung gebeten, zu prüfen, welche zusätzlichen Themenfelder mit weiteren Fachbereichen an einer künftig eigenständigen Universität Koblenz aufgebaut werden können. Zu denken wäre an die Etablierung eines medizinischen Weiterbildungsstandortes sowie an den Aufbau eines wissenschaftlichen thematischen Schwerpunktes Wasser/Gewässer.

Landräte, Oberbürgermeister und IHK Koblenz sind darin einig, dass die hierzu anstehenden Entscheidungen zügig von der Landesregierung vorbereitet und verabschiedet werden sollten, um die Region zu stärken.

Hochschule Koblenz

Drucken

Zum Sommersemester 2019 startet an der Hochschule Koblenz der neue berufsintegrierte Studiengang für Berufstätige im Bauwesen

KOBLENZ. Zum Sommersemester 2019 startet am RheinMoselCampus der Hochschule Koblenz der neue berufsintegrierte Studiengang Bauingenieurwesen (BIBING). Er ermöglicht Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern aus Berufen des Bauwesens, parallel zu ihrer Berufstätigkeit ein Bachelorstudium zu absolvieren. Wie groß das Interesse an dem Studienangebot ist, hat nun eine gut besuchte Infoveranstaltung des Fachbereichs bauen-kunst-werkstoffe gezeigt.

Nachdem sich Kommunen, Behörden, Unternehmen und interessierte Privatpersonen in einer ersten Veranstaltung im Frühjahr letzten Jahres allgemein über das neue Studienangebot informiert hatten, erfuhren sie diesmal kompakt alles Wichtige für den konkreten Beginn und die weitere Organisation des Studiums. Dabei ging es um Themen wie Zulassungsvoraussetzungen, Studienaufbau, und Unterstützungsmöglichkeiten für die berufstätigen Studierenden.

Weiterlesen...

JPAGE_CURRENT_OF_TOTAL