Montag, 25. Oktober 2021

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Gelungenes Repair-Café für Betroffene der Flut in Bad Neuenahr

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Nächstes Repair-Café am 7. Oktober am RheinMoselCampus der Hochschule Koblenz

KOBLENZ/BAD NEUENAHR. Auch der dritte Einsatz des Repair-Cafés der Hochschule Koblenz im Flutgebiet war ein großer Erfolg. Diesmal hatte das Team im Kloster Kalvarienberg in Bad Neuenahr Station gemacht. Viele Menschen aus der Region nutzten die Gelegenheit, ihre defekten Elektrogeräte vorbeizubringen, von denen die meisten die gleiche Fehlerursache teilten: Wasserschaden durch die starkregenbedingte Flut. Die Helfer des Repair-Cafés der Hochschule Koblenz, unterstützt durch die Amateurfunkgruppe K32 der Hochschule Koblenz, der VDE-Hochschulgruppe und die Helfer der Repair-Cafés Kalt und Lahnstein, leisteten ganze Arbeit und konnten fast alles wieder zum Laufen bringen. Das nächste reguläre Repair-Café findet am Donnerstag, 7. Oktober, von 17 bis 20 Uhr am RheinMoselCampus der Hochschule Koblenz in der Konrad-Zuse-Straße 1 Raum CO22 statt. Dort können alle Interessierten regelmäßig jeden ersten Donnerstag im Monat ihre defekten Elektrogeräte reparieren lassen.

Im Vergleich zum vorherigen Repair-Café ging es im Kloster Kalvarienberg etwas ruhiger zu. „Man merkte, dass viele Geräte bereits entsorgt worden sind, obwohl die gebrachten Geräte auch gut zwei Monate nach dem Starkregenereignis immer noch sehr gut reparabel waren“, berichtet Prof. Dr. Johannes Stolz, Leiter des Repair-Cafés, „elektrisch liefen die Geräte fast alle wieder, mittlerweile ist die Mechanik das Problem. Aber auch hier gilt: Vor dem Wegwerfen nochmals drüberschauen!“ Denn oftmals seien es wirklich nur wenige Euro teure Ersatzteile, damit das Gerät wieder vollständig laufe. So waren es hier Dichtungen, Keilriemen für elektrische Antriebe oder einfach nur ein Ölwechsel, damit die Funktion wieder vollständig gegeben war. Schon wieder ganz gut sieht es auch für einen Mähroboter aus, der während der Flut etwa sechs Stunden unter Wasser verbracht hatte.

Angesichts der großen Erfolgsrate appelliert Stolz nochmals an die Betroffenen: „Bitte werfen Sie die Geräte nicht direkt ungesehen weg, das allermeiste bekommt man wieder hin. Es gibt mittlerweile genügend Annahmestellen, die sich kostenfrei um die Reparatur kümmern, wie die Elektro-Seelsorger in Walporzheim oder auch sämtliche Repair-Cafés in der Region.“

Das nächste Repair-Café der Hochschule findet am 7. Oktober 2021 von 17 bis 20 Uhr an der Hochschule Koblenz in der Konrad-Zuse-Str.1 in Raum CO22 statt. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig. Teilnehmende müssen vor Ort ihre Kontaktdaten hinterlegen und einen 3G-Nachweis mitbringen.

Verzögerungen bei neuen Erdgas-Netzanschlüssen in Koblenz

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Alle Kräfte der evm-Gruppe sind im Flutgebiet im Einsatz – Anträge und Baustellen in anderen Gebieten verzögern sich

KOBLENZ. Die Flut im Ahrtal hat unvorstellbares Leid und große Zerstörung gebracht. Auch ein Großteil des Erdgasnetzes der Unternehmensgruppe Energieversorgung Mittelrhein (evm-Gruppe) wurde in Mitleidenschaft gezogen. Damit die Menschen im Ahrtal möglichst schnell wieder mit Erdgas und damit Wärme versorgt werden können, setzt die evm-Gruppe alle verfügbaren Kräfte vor Ort ein. Das hat Auswirkungen auf geplante Baumaßnahmen im übrigen Versorgungsgebiet und auch auf bereits beantragte sowie neu beantragte Erdgas-Netzanschlüsse. „Wir bitten um Verständnis, dass die Wiederherstellung der Erdgasversorgung im Ahrtal absolute Priorität hat und es dadurch zwangsläufig an anderen Stellen zu Verzögerungen kommt“, erklärt Pressesprecher Marcelo Peerenboom. „Bitte unterstützen Sie uns und die Betroffenen vor Ort, indem Sie für dieses Vorgehen Verständnis zeigen.“

Hausbesitzer, die einen Anschluss ans örtliche Erdgasnetz beantragt haben, müssen sich auf längere Wartezeiten einstellen. Das Unternehmen bemüht sich aber, Anschlüsse bei bestimmten Voraussetzungen weiterhin bevorzugt zu behandeln. „Natürlich bleibt niemand im Kalten. Die Kollegen entscheiden hier von Fall zu Fall. Klar ist aber auch, dass hier Prioritäten gesetzt werden müssen. Alle, die das betrifft, bitten wir um Geduld“, so Peerenboom.

256 aktive Corona-Fälle in MYK und Koblenz

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KREIS MYK. Es gibt 22 neue positiv auf das Coronavirus getestete und 33 genesene Personen. Die Anzahl aktiver Corona-Fälle im Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes Mayen-Koblenz liegt damit derzeit bei 256:

165 im Kreis MYK und

91 in der Stadt Koblenz.

Gemäß den Leitindikatoren des Landesuntersuchungsamtes gilt in

  • Mayen-Koblenz: Warnstufe 1
  • Koblenz: Warnstufe 1

Für Maßnahmen des Landes Rheinland-Pfalz nach der gültigen Corona-Verordnung sind die vom Landesuntersuchungsamt (www.lua.rlp.de) veröffentlichen Leitindikatoren (Sieben-Tage-Inzidenz, Sieben-Tage-Hospitalisierungs-Wert und Anteil der mit COVID-19-Erkrankten belegten Intensivbetten) maßgebend. Eine chronologische Übersicht der Leitindikatoren für die Corona-Warnstufen aller Landkreise und kreisfreien Städte in Rheinland-Pfalz gibt es unter https://kurzelinks.de/LUA-Leitindikatoren

Alle aktuelle Corona-Regeln im Überblick gibt es unter der Internetadresse https://corona.rlp.de/de/aktuelles/corona-regeln-im-ueberblick/

Weiterführende Statistiken und Auswertungen zu einzelnen Städten, Verbands- und Ortsgemeinden findet man unter www.kvmyk.de/coronastatistiken

Schnelltestzentren und -stellen in der Nähe findet man online unter https://corona.rlp.de/de/testen/

Alle Infos zu den Ambulanzen, Hotlines und vielem mehr gibt es im Internet unter www.kvmyk.de/corona

Ab 01.10.: Verkürzter Linienweg der koveb-Linie 27 wegen Vollsperrung in der August-Horch-Straße

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Mehrere Haltestellen können nicht angefahren werden

Ab Freitag, 01.10.2021 (Beginn: 14 Uhr), bis voraussichtlich Montag, 04.10.2021, fahren die Busse der Linie 27 der koveb aus Richtung Rübenach nur bis zur Haltestelle „Globus“ und von dort wieder zurück. Grund ist eine baustellenbedingte Vollsperrung der August-Horch-Straße.

Die Haltestelle „Ernst-Abbe-Straße“, „Carl-Zeiss-Straße“, „August-Horch-Straße West“, „August-Horch-Straße Ost“, „Mittelrhein-Verlag“, „Aluminiumwerk“, „Hintermark“, „Kesselheim Schule“, „Kesselheim Kirche“ und „Zur Bergpflege“ können in dieser Zeit von der Linie 27 nicht angefahren werden.

Soziale Wohnraumförderung an aktuelle Marktlage angepasst

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Verbesserungen der Förderkonditionen und Zinssenkungen
Die soziale Mietwohnraumförderung in Rheinland-Pfalz trägt dazu bei, allen Menschen im Land den Zugang zu bezahlbarem Wohnen zu ermöglichen. Vor dem Hintergrund gestiegener Bau- und Grundstückskosten traten am 15. September 2021 Verbesserungen in Kraft. Im Rahmen der Anpassung wurden die Grunddarlehen und die Tilgungszuschüsse erhöht.

Höhere Grunddarlehen für die Errichtung von Mietwohngebäuden
Um den sozialen Mietwohnungsbau weiter anzukurbeln, wurden die möglichen Grunddarlehen in allen Programmbestandteilen deutlich angehoben. Die Tilgungszuschüsse für die Grunddarlehen wurden um jeweils 5 Prozent erhöht.

Modernisierung von Mietwohnungen
Auch wurden die Konditionen für die Modernisierung von Mietwohnungen angepasst. Die maximal mögliche Förderung wurde auf 110.000 Euro je Wohnung erhöht. Der Tilgungszuschuss wurde von 20 Prozent auf 25 Prozent angehoben.

Modernisierung von Studierendenwohnheimen
Die maximal mögliche Förderung zur Modernisierung von Studierendenwohnheimen wurde auf 40.000 Euro je Wohnplatz erhöht. Der Tilgungszuschuss wurde von 20 Prozent auf 25 Prozent angehoben.

Ausführliche Informationen zu allen Programmen sind bei der Stadtverwaltung Koblenz – Amt für Stadtentwicklung und Bodenordnung, Abt. Wohnungsbau-förderung, Bahnhofstr. 37, 56068 Koblenz  – Ansprechpartnerin Frau Albrecht, Tel: 0261-1293465, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , per Telefon unter 06131 6172-1991, per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder unter www.isb.rlp.de erhältlich.

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