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Stadtrat im November 2018

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Nachtragshaushalt verabschiedet - Stellungnahme zum Stollen Fachbach - Aufsuchende Sozialarbeit für Bahnhofsvorplatz ausschreiben - Einwohnerantrag für andere Hallenbadplanung nicht zulässig

(Koblenz: 08.11.18) Oberbürgermeister David Langner begrüßte die Ratsmitglieder zur Novembersitzung, die traditionell mit der Verabschiedung des Nachtragshaushaltes beginnt.

So vermindert sich der Saldo der Ein- und Auszahlungen aus Investitionstätigkeit um rund 6,5 Mio. Euro auf rund 28,9 Mio. Euro. Damit reduziert sich auch der Kreditbedarf auf nunmehr 29,9 Mio. Euro. Der voraussichtliche Stand des Eigenkapitals der Stadt Koblenz betrug am 31.12.2017 rund 587 Mio. Euro und am Ende dieses Jahres rund 600 Mio. Euro.
Der Stadtrat stimmte der Vorlage einstimmig zu.

Derzeit läuft ein Bebauungsplanverfahren zum Erhalt der Rheinsilhouette in Neuendorf-Altort. Der dazu nötige Aufstellungsbeschluss wurde vom Rat im Januar 2016 gefasst und soll aktuell ergänzt werden. Dabei geht es insbesondere um den Erhalt der kleinteiligen Baustruktur, die nun durch eine Erhaltungssatzung sichergestellt werden soll. Der Verwaltungsvorlage stimmte der Rat einstimmig zu.

Der Großteil des Trinkwassers der Verbandsgemeinde Bad Ems wird über den Stollen Fachbach gewonnen, der zur Entwässerung der Grube Mühlenbach angelegt worden ist. Um die Trinkwasserversorgung sicherzustellen, soll ein Wasserschutzgebiet ausgewiesen werden, das große Teile der Stadt Koblenz betrifft. Daher hat der Stadtrat eine Stellungnahme an die Obere Wasserbehörde mehrheitlich beschlossen.
Die Stadt Koblenz sieht sich durch die Ausweisung des Wasserschutzgebietes in ihrer Planungshoheit eingeschränkt. So sind im Vorentwurf des fortgeschriebenen Flächennutzungsplans in dem Bereich potenzielle Baugebiete ausgewiesen. Daher fordert die Verwaltung, dass die Ausweisung von Baugebieten in den bereits bebauten Ortslagen sowie in einem Pufferabstand von 500 m nicht verboten wird. Ferner sollten die bereits bebauten Ortslagen nicht in die Schutzzone III des Gebietes einbezogen werden, damit private Grundeigentümer keine Beschränkungen erführen. Die Schutzwirkung des Wasserschutzgebietes bliebe trotzdem erhalten. Die Stellungnahme wurde noch durch weitere Anträge aus der Mitte des Rates erweitert.

Am Standort der Overbergschule soll ein viergruppiger Kindergarten gebaut werden. Aktuelle demografische Entwicklungen und die sich abzeichnenden Neubauvorhaben im Planungsbezirk erfordern eine Erweiterung der zu bauenden Einrichtung. Somit wird die Kapazität von 100 auf 140 Kita-Plätze steigen. Diesem Vorschlag schloss sich der Stadtrat einstimmig an.

Am Bahnhofplatz sorgt eine Gruppe von 15 bis 30 Personen für ein eingeschränktes Sicherheitsgefühl anderer Besucher. In einer Expertenanhörung im Sozialausschuss wurde als Lösungsmöglichkeit die Ausweitung der aufsuchenden Sozialarbeit vorgeschlagen. Die Personen haben mulitkomplexe Problemlagen verbunden mit Suchtkrankheiten und daraus folgenden psychischen Auffälligkeiten. Das Ziel der aufsuchenden Sozialarbeit ist es, die Klientel vor Ort aufzusuchen und durch kontinuierlichen Kontakt zur Annahme weiterführender Hilfen zu motivieren. In einem vom Rat mehrheitlich beschlossenen Interessenbekundungsverfahren möchte die Stadtverwaltung nun freie Träger gewinnen, die diese Aufgabe übernehmen wollen.
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Fernstudium Mediation – integrierte Mediation

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Jetzt informieren: Informationsveranstaltung am 24. November 2018

Koblenz. Am Samstag, den 24. November lädt das zfh –Zentrum für Fernstudien im Hochschulverbund zu einer ausführlichen Informationsveranstaltung zum Fernstudium Mediation – integrierte Mediation ein. Studiengangsleiter und ehemaliger Richter Arthur Trossen stellt das Mediationsverfahren vor und informiert ausführlich über die berufsbegleitende Ausbildung in Mediation. Alle Interessierten sind um 13:00 Uhr an der Hochschule Koblenz, Konrad-Zuse-Straße 1 in 56075 Koblenz – der Raum wird ausgeschildert. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

Mediation: konstruktive Streitbeilegung

Entscheidend für eine gelingende Mediation ist es, dass die Parteien selbst die Lösung ihres Konflikts finden, die auf einem wechselseitigen Verstehen basiert. Der Mediator unterstützt die streitenden Parteien dabei, die jeweilige Gegenseite anders wahrzunehmen. Die eine Partei versteht nun erstmals die Gründe für die Haltung der anderen Partei – Mediation kann man auch als Verstehensvermittlung bezeichnen.

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"Familienbande der Rotkreuz Stiftung erhält 1.000 Euro-Spende"

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(Koblenz den 08.11.2018) Die Rotkreuz Stiftung Koblenz hilft älteren Menschen, Kindern und Familien in schwierigen Lebenssituationen. Hier können sich Koblenzerinnen und Koblenzer mit Geld- und Sachspenden oder ehrenamtlicher Mitarbeit einbringen.

Im Projekt „Familien-Bande“ stehen Hebammen und Kinderkrankenschwestern Familien zur Seite, die besondere Beratung brauchen. Die Familien entscheiden selbst, wann und wobei sie Hilfe benötigen. Das kann während der Schwangerschaft, nach der Geburt oder auch später sein. Bis zu 30 Stunden unentgeltliche Hilfe sind möglich.

Die Gründe sind vielseitig: unerwartete Mehrlingsgeburten, minderjährige Eltern, Krankheiten und Behinderungen bei Eltern oder Kindern oder eine schwierige persönliche oder soziale Situation. Die Hilfe erfolgt direkt und unbürokratisch. Die körperliche und emotionale Entwicklung der Kinder soll gefördert und die Eltern-Kind-Beziehung gefestigt werden. Manchmal ist es schon ausreichend, wenn einfach jemand da ist, der mit den Kindern spielt, damit die Mutter sich auch mal um ihre Bedürfnisse kümmern und durchatmen kann. In anderen Fällen ist die Anschaffung einer Erstausstattung oder eines Kinderbettchens eine große Hilfe für junge Eltern.

Die Volksbank Koblenz Mittelrhein eG unterstützt die Familienbande mit einer Spende über 1.000 Euro. Vorstand Walter Müller besuchte die Rettungswache in Moselweiß und überreichte den Scheck an Leo Biewer, Vorstand DRK-Kreisverband Koblenz-Stadt e.V. „Mit dem Roten Kreuz verbinden viele Menschen die Rettungswagen oder Blutspenden – in Koblenz leisten die vielen engagierten DRKler auch dank der Stiftung sehr viel darüber hinaus. Das unterstützen wir gerne“, so Müller.

Die Stiftung kümmert sich nicht nur um junge Familien, sie betreibt ebenso die Seniorenbegegnungsstätte in der Altstadt und bietet entsprechende Ausflüge und Yoga an.

Der neue Stadtplan+ der Stadt Koblenz geht online!

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GeoPortal Koblenz – digital. vielschichtig .maßgebend

Der digitale Stadtplan von Koblenz startet als neuer Online-Service „GeoPortal Koblenz“. Diese Web-Anwendung erweitert das eGovernment-Angebot der Stadt Koblenz und ist auf die zukünftige INSPIRE-konforme Bereitstellung der städtischen Geodaten ausgerichtet.

Hier finden sich raumbezogene Informationen aus den verschiedensten Themenbereichen im Stadtgebiet von Koblenz – dargestellt anhand unterschiedlicher aktueller, amtlicher Kartengrundlagen. Weil Online-Kartendienste eben nicht amtlich sind, wird diese Web-Anwendung auch verwaltungsintern eingesetzt werden. Aber auch jeder Bürger hat damit den kostenfreien Zugang zu ausgewählten amtlichen Daten. Zusätzlich können auch Geo-Web-Dienste (WMS) des Landes Rheinland-Pfalz eingebunden und im Geoportal Koblenz dargestellt werden.

Sie wollen wissen, ob es an der CGM Arena Koblenz ausreichend Parkplätze gibt? Sie wollen sich über den Bodenrichtwert eines bestimmten Stadtviertels informieren? Sie wollen nach Koblenz reisen und sich vorab schon mal in der Stadt umschauen? Oder benötigen Sie einfach die aktuelle Version des Amtlichen Stadtplans von Koblenz? Das alles und noch viel mehr bietet das neue Geoportal der Stadt Koblenz.

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Bildungsdezernent Michael Mahlert besucht „FUNK“-Projekt in Koblenz

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Passgenaue Sprach-Fach-Förderung für einen bestmöglichen Schulabschluss

FUNK steht für den Fachsprachlichen Förderunterricht an der Universität in Koblenz. Seit 2010 widmet sich das Projekt den sprachlichen Herausforderungen, die der Unterricht an weiterführenden Schulen für Schülerinnen und Schülern mit Migrations- oder Fluchthintergrund mit sich bringt. Oftmals bildet das sprachliche Verständnis von Aufgabenstellungen oder Fachtexten dabei die größte Barriere. „FUNK ist daher eine Anlaufstelle für Schülerinnen und Schüler, um in derzeit mehr als zehn Schulfächern gezielt am Auf- und Ausbau ihrer fachsprachlichen Fähigkeiten zu arbeiten. Diese sind wichtige Grundlagen für einen erfolgreichen Schulabschluss, aber auch für eine Berufsausbildung“ erklärt Geschäftsführerin Dr. Kerstin Kallass.

In Kleinstgruppen erhalten Schülerinnen und Schüler einen speziell auf ihre Bedarfe zugeschnittenen Förderunterricht, der in den Koblenzer Projekträumen von Lehramtsstudierenden der Universität in Koblenz durchgeführt wird. An oberster Stelle stehen dabei die Verbindung von Fach- und Sprachunterricht sowie ein offensiver Ansatz der Sprachförderung. Dies soll die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler durch gezielte Methoden und Hilfestellungen dabei unterstützen, die  komplexen sprachlichen Anforderungen nach und nach eigenständig bewältigen zu können. Hierbei orientiert sich das Projekt an neuesten Forschungsergebnissen aus der Sprachwissenschaft und Didaktik.

Bildungsdezernent Michael Mahlert erläutert die Gründe, weshalb sich seit dem Schuljahr 2018/19 nun auch der Kreis Neuwied an diesem Angebot beteiligt: „Für uns entscheidend war, dass sich die Räumlichkeiten in unmittelbarer Nähe zum Koblenzer Hauptbahnhof befinden. Damit ist eine hervorragende Erreichbarkeit vom Schulstandort Neuwied gegeben und dieses Angebot wollten wir nicht ungenutzt lassen. Denn die Schulen haben uns mitgeteilt, dass hier Bedarf besteht. Daher haben wir uns bemüht, uns an diesem Förderangebot in Kooperation mit der Stadt Koblenz und der Universität zu beteiligen“.

In einer ersten Phase wurde das Koblenzer Projekt für eine begrenzte Anzahl Neuwieder Schülerinnen und Schüler geöffnet: „Als Pilotprojekt bieten wir 20 Plätze für Schülerinnen und Schülern der allgemeinbildenden Schulen, aber auch für Bildungsgänge an den Berufsschulen begrenzt auf den Schulstandort Neuwied an. In Zusammenarbeit mit den Schulen waren die Plätze schnell besetzt“ ergänzt Andrea Oosterdyk, die das Projekt als Bildungskoordination für Neuzugewanderte in der Schulabteilung des Kreises Neuwied betreut.

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