Dienstag, 16. Juli 2019

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Ordnungsamt teilweise geschlossen

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Das Ordnungsamt der Stadt Koblenz weist drauf hin, dass aufgrund interner Umzugsmaßnahmen am Mittwoch, 05.062019 das Sachgebiet "Versammlungswesen, Sicherheit bei Veranstaltungen, Sondernutzungen, Kriminalprävention, Gewerbe-/Gaststättenangelegenheiten, Prostitution, Schornsteinfegerwesen" geschlossen ist. Insbesondere sind somit an diesem Tage keine Gewerbemeldungen bzw. Bearbeitungen im Bereich des erlaubnispflichtigen Gewerbes, des Gaststättenwesens, der Sondernutzungen und des Veranstaltungswesens möglich.

Pfingsten: Nachverlegung der Leerung der Restabfalltonnen

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Wegen des Feiertags Pfingstmontag werden die Restabfalltonnen (Graue Tonnen) in allen Abfuhr-Revieren jeweils einen Tag später entleert (Nachverlegung).

Die Restabfalltonnen müssen am geänderten Abfuhrtag bis 6.00 Uhr morgens bereitgestellt werden bzw. zugänglich sein (bei Vorstelldienst).

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Abfallberatung des Kommunalen Servicebetriebes Koblenz, Tel. 129-4518, 129-4519 bzw. den Straßenreinigungsmeister, Tel. 129-4512 bzw. 129-4513.

Wenn sich die Idee zur Innovation entwickelt

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Preisträgerinnen und Preisträger des „Ideenwettbewerb Rheinland-Pfalz 2019“ gekürt

KOBLENZ. Eine Idee ist die Basis einer jeden Innovation – aber nur, wenn sie auch den Weg aus der Schublade findet. Für den Ideenwettbewerb Rheinland-Pfalz haben wieder zahlreiche potenzielle Gründerinnen und Gründer den Schritt gewagt und spannende wie auch innovative Konzepte eingereicht. In Anwesenheit zahlreicher Stifter, Förderer und Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik wurden in der Industrie- und Handelskammer Koblenz die innovativsten Ideen der diesjährigen Ausschreibung prämiert.

Der von der Hochschule Koblenz mitbegründete Wettbewerb ist Teil der Gründungsinitiative des Landes Rheinland-Pfalz, die mit vielen Projekten und Veranstaltungen ein attraktiveres Gründungsklima in Rheinland-Pfalz schaffen möchte. Staatssekretärin Daniela Schmitt eröffnete die feierliche Veranstaltung, gemeinsam mit der Präsidentin der Industrie- und Handelskammer Koblenz, Susanne Szczesny-Oßing, und dem Vizepräsidenten für Forschung der Hochschule Koblenz, Prof. Dr. Dietrich Holz.

Staatssekretärin Daniela Schmitt gratulierte den Preisträgerinnen und Preisträgern und sagte:

„Die heute ausgezeichneten Ideen zeigen eindrücklich das große Potential an Unternehmergeist und Gründungsbereitschaft in Rheinland-Pfalz. Investieren wir in Ideen und junge Unternehmen, investieren wir in die Zukunft unseres Landes.“

Auf Platz eins landete in diesem Jahr „Artificial Ecosystems“, ein innovatives Bauteil zur Begrünung von Außenfassaden. Dr. Tobias Graf aus Meisenheim möchte damit effektiv einen Beitrag für nachhaltige, intelligente Städte der Zukunft leisten und somit Ökosysteme in die Vertikale bringen. Die Zweitplatzierung erreichten in diesem Jahr zwei Teilnehmer: Nils Brödner, Jahn Kohlhas und Viktor Fast mit der Idee „Translation as a Service“ aus Plaidt, einer serverlosen Cloud Übersetzungssoftware und Aron Geisel aus Kaiserslautern mit „TACBAG“, einem innovativem Schlauch-Vornahme-System, um nicht-gebrauchte Schlauchlänge bei Feuerwehreinsätzen sicher zu verstauen.

Neben der Prämierung der drei besten landesweiten Ideen konnten Schülerinnen und Schüler drei Nachwuchssonderpreise gewinnen, die von einem privaten Stifter des Ideenwettbewerbs ausgelobt wurden. David Loh aus Neustadt an der Weinstraße wurde mit dem ersten Platz für seinen Smarthelm ausgezeichnet, der mehr Sicherheit für Fahrradfahrer im Straßenverkehr bietet. Joseph und Theo Jalinski entwickelten mit Lucas Stedler in Bad Dürkheim eine Echo Therapie gegen Stottern, die mithilfe von spielerischen Übungen Kindern zu einer klaren Aussprache verhelfen soll und erlangten somit den zweiten Platz. Den dritten Platz erhielten

Julian und Luis Bender aus Deidesheim. Sie beschäftigten sich mit dem Thema Skoliose bei Kindern und entwickelten dahingehend einen Stuhl, der ergonomisch so steuerbar ist, dass er die Fehlhaltung des Betroffenen korrigieren kann.

Das TechnologieZentrum Koblenz und die startup factory zeichneten darüber hinaus einen Startup Sonderpreis aus, den Luciano Privitera, Pawel Woltschkow und Adrian Malaka für ihre

Idee „RIVEX VR“ aus Höhr-Grenzhausen, einer Software zur Erfassung großer Datenmengen für den Virtual Reality Markt, erhielten. Den Regionalpreis Trier hatte bereits einige Tage zuvor Ministerpräsidentin Malu Dreyer in Trier übergeben. Der diesjährige Regionalpreis Koblenz ging an Markus Keitsch aus Kaisersesch, der mit seiner innovativen, dezentralen Wärmetauscherstation dem Wärmeverlust von Heizungsanlagen entgegenwirken, sowie die Angaben der Energiesparverordnung einhalten will. Der Regionalpreis Kaiserslautern ging an Aron Geisel, der mit der Idee „TACBAG“ aus Kaiserslautern erneut überzeugen konnte und somit dieses Jahr zwei Preise erhält. Den Regionalpreis Trier erhält Michael Steffen aus Kordel mit „vinoscore“, einer Möglichkeit zur digitalen Ertragserfassung im Weinbau, sowie eine Rückverfolgbarkeit der Lese, welches alles auf dem Smartphone zu erhalten ist. Dr. Luise Florin, Elena Wüstenhagen und Marc Schneider, erhielten mit der Idee „myPOP/p42POP“ aus Mainz, einem diagnostischen Tumormarker, den Regionalpreis Mainz.

Erstmalig wurde beim diesjährigen Ideenwettbewerb durch die L&R Gruppe ein Medizinsonderpreis ausgelobt. Diesen sicherte sich Dr. Ulrike Ritz aus Mainz mit der Idee

„Antimikrobielle, gewebsregenerierende Laminate für die regenerative Medizin“, welche die Wundheilung von Patienten fördern und deren Rehabilitationszeit deutlich verkürzen soll.

Nach der Preisverleihung nutzten viele der Anwesenden die Gelegenheit, sich im Rahmen der Poster- und Prototypenausstellung ausführlich über die neuen Geschäftsideen zu informieren. Über die Geldpreise hinaus erwarten die Preisträgerinnen und Preisträger professionelle

Coaching- und Beratungsangebote zur möglichen Existenzgründung. „Denn die beste Idee bleibt fruchtlos, wenn sie an der Umsetzung scheitert. Marktstudien, Investorensuche, Prototypenbau – in der Realisierung einer Geschäftsidee steckt viel Know-how und harte Arbeit“, weiß Prof. Dr. Martin Kaschny vom Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Hochschule Koblenz, der den Ideenwettbewerb mit Raphael Dupierry von der Abteilung Forschung & Transfer der Hochschule Koblenz begründet hat und leitet. Positiv falle auf, dass das Thema Gründung immer häufiger schon in den Schulen gelehrt werde: „Ganz besonders freuen wir uns über die zunehmende Zahl der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler. Im

Trend liegen dieses Jahr vor allem kreative technische Entwicklungen, verknüpft mit raffinierten Applikationen“, so Dupierry. Für die Jury dürfte die Auswahl unter den zahlreichen kreativen Ideen nicht leicht gewesen sein.

Auch die nächste Bewerbungsrunde ab dem 18. November 2019 bis 29. Februar 2020 ermöglicht Unternehmen, Schülerinnen und Schülern, Studierenden und allen anderen Rheinland-Pfälzern, sich mit kreativen Ideen für innovative Produkte, neuartige

Dienstleistungen und Verfahren zu beteiligen. Interessierte finden Informationen auf der Homepage unter www.ideenwettbewerb-rlp.de oder auf der Facebookseite des Ideenwettbewerbs.

(Fotos: Nicole Boullion).

Finale auf Burg Namedy

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Festveranstaltung am 13. Juni - Wertvolle Geldpreise locken – Finalisten aus neun Schulen

Hochzufrieden sind die Initiatoren bei den Rotary Clubs in Neuwied-Andernach, Remagen-Sinzig, Bad Neuenahr-Ahrweiler, Euskirchen und Adenau-Nürburgring: Beeindruckende Arbeiten von 20 Schulen sind bis Mitte März aus den 5. bis 10. Klassen aller Schultypen (Hauptschulen, Regionalschulen, Realschulen, Gymnasien und Berufsbildenden Schulen) der Kreise Neuwied, Mayen/Koblenz, Euskirchen und Ahrweiler beim Rotary- Schülerwettbewerb „Jugend & Technik“ eingetroffen. Und die können sich sehen lassen! Eine hochkarätige Fachjury hat unter den zahlreichen Projekten nach Meldeschluss die 13 Finalisten aus neun Schulen ermittelt. Diese werden der Öffentlichkeit in der Endausscheidung und Festveranstaltung am 13. Juni auf Burg Namedy-Andernach präsentiert. Die Eröffnungsrede wird Daniela Schmitt, Staatssekretärin im Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau des Landes Rheinland-Pfalz halten.

Die Rotarier wollen das naturwissenschaftliche und technische Verständnis von Kindern und Jugendlichen spielerisch fördern. Ideen und Themen aus den Bereichen Physik, Chemie und Technik sollen anschaulich entwickelt und thematisch umgesetzt werden. Für viele Schüler die Chance, mit Spaß bei der Sache sich über ihren Berufswunsch klarer zu werden. Die Initiative steht vor dem Hintergrund, dass in Deutschland schon seit Jahren junge Ingenieure fehlen – und das mit steigender Tendenz.

Vor diesem Hintergrund haben dieses Jahr insgesamt mehr als 200 Schülerinnen und Schüler aus genau 66 Projektarbeiten aus den folgenden Schulen eingereicht:

die Karl-von-Lutzenberg Realschule in Zülpich (Kreis Euskirchen), die Realschule plus an der Römervilla in Mülheim-Kärlich (Kreis Mayen-Koblenz), das Städtische Johannes-Sturmius-Gymnasium in Schleiden (Kreis Euskirchen), die Carmen-Sylva Schule Neuwied (Kreis Neuwied), das Are-Gymnasium Bad Neuenahr (Kreis Ahrweiler), die IGS Polch (Kreis Mayen -Koblenz), die Geschwister Scholl Realschule plus in Andernach (Kreis Mayen-Koblenz), die Ahrtalschule Realschule plus in Altenahr (Kreis Ahrweiler), das Franziskus-Gymnasium Nonnenwerth (Kreis Ahrweiler), die Gemeinschaftshauptschule Zülpich (Kreis Euskirchen), die Barbarossa-Schule in Sinzig (Kreis Ahrweiler), das Erich-Klausener-Gymnasium in Adenau (Kreis Ahrweiler), die Städtische Realschule Bad Münstereifel (Kreis Euskirchen), das St. Michael Gymnasium in Bad Münstereifel (Kreis Euskirchen),   die Erich-Kästner Realschule plus in Bad Neuenahr (Kreis Ahrweiler), die IGS Pellenz in Plaidt (Kreis Mayen-Koblenz), das Kurfürst Balduin Gymnasium in Münstermaifeld (Kreis Mayen-Koblenz), die Realschule plus in Remagen (Kreis Ahrweiler),  die Karl-Fries Realschule plus in Neuwied (Kreis Neuwied), sowie last but not least die Berufsbildende Schule des Landkreises Ahrweiler in Bad Neuenahr-Ahrweiler.

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Brücke Ravensteynstraße dem Verkehr übergeben

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(Koblenz 31.05.19) Vor gut einem Jahr haben Oberbürgermeister David Langner und Verkehrsminister Dr. Volker Wissing die Arbeiten für den Neubau der Brücke über die Bahn in der Ravensteynstraße mit einem symbolischen ersten Spatenstich begonnen.
Nun konnte Langner gemeinsam mit Baudezernent Bert Flöck und Vertretern des Stadtrates und der Baufirma Weil das neue Bauwerk dem Verkehr feierlich übergeben. Der Oberbürgermeister bedankte sich bei den Anwohnerinnen und Anwohnern für die Geduld während der Bauzeit, bei den ausführenden Baufirmen und den Mitarbeitern des Brückenbauamtes für die gute Zusammenarbeit und beim Land Rheinland-Pfalz für die Förderung des Bauwerks.

Das Vorgängerbauwerk wurde 1963 durch die Deutsche Bahn errichtet. 1994 ging es an die Stadt Koblenz über. 2009 musste die Brücke wegen akuter Mängel gesperrt werden. Dadurch wurde der südliche Straßenabschnitt der Ravensteynstraße zu einer Sackgasse, die seither ausschließlich über die Emser Straße erschlossen wird. Der nördliche Abschnitt war über die Seizstraße oder die Friedrich-Gerlach-Straße zu erreichen.

Ein vollständiges Aufgeben der Eisenbahnquerung hätte neben dem Fahrzeugverkehr auch für Fußgänger und Radfahrer große Umwege mit erheblichen Höhenunterschieden zur Folge gehabt.

Nach langwierigen Abstimmungen mit der Aufsichtsbehörde und der DB erfolgte die Planung einer neuen Brücke in konventioneller Spannbeton-Bauweise. Dieser Entwurf war Grundlage für einen Zuwendungsantrag beim Land Rheinland-Pfalz, der im März 2017 positiv beschieden wurde, und der Stadt eine finanzielle Förderung von 65 % der zuwendungsfähigen Kosten einbrachte; insgesamt fast 1 Mio. Euro.

Eine erste Ausschreibung der Baumaßnahme im Frühjahr 2017 musste wegen Unwirtschaftlichkeit der Angebote aufgehoben werden. Die nächste Ausschreibung erfolgte im Sommer 2017 und führte schließlich im Dezember 2017 zur Auftragsvergabe an die Firma Albert Weil AG aus Limburg.

Zahlen und Daten zur neuen Brücke
•              Spannbeton-Plattenbrücke über drei Felder
•              Gesamtlänge 28,00 m, Breite zwischen den Geländern 8,52 m
•              Fahrbahnbreite 6,00 m
•              einseitiger Gehweg auf der Südseite, Breite 2,00 m
•              bauzeitliche Behelfsbrücke für Fußgänger und Fahrradfahrer, Länge ca. 41 m
•              Gesamtkosten einschl. Abbruch, Behelfsbrücke und Nebenleistungen rund 2,5 Mio. €
•              Bauzeit von Mai 2018 bis Mai 2019

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