Samstag, 11. Juli 2020

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AfD-Fraktion: Antifa-Eklat im Kobenzer Stadtrat – Beschämender Auftritt von linken Demokratiefeinden

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Als ‚Antifa’ werden seit etwa 1980 linksradikale und autonome Gruppen und Organisationen bezeichnet, die vom Verfassungsschutz dem Linksextremismus zugeordnet und partiell beobachtet werden. Viele Antifagruppen erkennen das staatliche Gewaltmonopol nicht an, bejahen den Einsatz von Gewalt und stellen sich in die Tradition des historischen Antifaschismus. Das markante Symbol – von einem Ring mit dem Schriftzug »Antifaschistische Aktion« umschlossenen Doppelfahnen – kann als bewusste Anknüpfung an verschiedene Initiativen und Verbände der mittlerweile verbotenen Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD) verstanden werden. Unter dem Deckmantel des ‚Antifaschismus’ wurden im 20. Jahrhundert totalitäre Herrschaftsformen errichtet und schwerste Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen. Kommunistische Diktatoren wie Stalin und Mao verstanden sich als Antifaschisten. Aus gegebenem Anlass sei daran erinnert, dass auch die Berliner Mauer vom SED-Regime als „Antifaschistischer Schutzwall“ bezeichnet wurde. Der Begriff gehört zweifelsfrei zum kommunistischen Sprachgebrauch und ist somit schwer belastet.

Antifaschismus meint heutzutage fast ausnahmslos die Ausschaltung des politischen Gegners und die Erweiterung der Faschismusdefinition um jeden, der anders denkt und den links-grünen Mainstream kritisiert. Wer in der Öffentlichkeit als AfD-Anhänger auftritt, muss mit Diffamierungen und Übergriffen durch Antifa-Gruppen rechnen. Parteiveranstaltungen können aufgrund massiver Drohungen und Störungen regelmäßig nicht durchgeführt werden. Selbst schwere Straftaten und Attentate gehen auf das Konto der Antifa. Verfassungsfeindliche Parolen wie „Deutschland verrecke!“ oder „Burn Cops, not Coal!“ gehören zu ihrem Standardrepertoire. Vor diesem Hintergrund ist es erschreckend und beschämend, dass Abgeordnete und Funktionäre von Die Linke, Grünen und SPD immer wieder mit der Antifa-Strömung paktiert und somit dazu beigetragen haben, gewaltbereiten Linksextremismus salonfähig zu machen.

Auch in Koblenz existiert mittlerweile ein gut vernetztes Antifa-Milieu, das zunehmend aggressiv und denunziatorisch vorgeht. Die jüngsten Vorfälle im Stadtrat zeigen, dass zwischen den drei linken Ratsfraktionen und der lokalen linksextremen Szene enge personelle und ideologische Verflechtungen bestehen. Die Antifa hat längst den Status einer Vorfeldorganisation erreicht. Bei den Bildern, die am vergangenen Donnerstag produziert wurden, hatte man den Eindruck, dass nunmehr eine neunte politische Kraft in den Rat eingezogen ist. Zudem erhärtet sich der Verdacht, dass sich einige Ratsmitglieder nicht ihrem Mandat und ihrem Wählerauftrag verpflichtet fühlen, sondern den Rathaussaal als Bühne für Propagandaaktionen begreifen. Indem die bürgerlichen Fraktionen geschlossen den Saal verlassen haben, wurde ein deutliches Zeichen gegen Linksextremismus und Geschichtsvergessenheit gesetzt.

Rolf Pontius, Fraktionsvorsitzender, zu den Rassismus-Vorwürfen vonseiten der Grünen-Fraktion: „Beim Interview der Grünen wurde meiner Ansicht nach auch nach dem Motto gehandelt ‚Wer nicht übertreibt, kann nicht anschaulich schildern‘. Bei Ihnen ist offensichtlich alles gleich rassistisch, was nicht in Ihr linksgrünes Weltbild passt. Man muss ja mittlerweile schon aufpassen, nicht als rechts gebrandmarkt zu werden, wenn man morgens pünktlich zur Arbeit kommt.
Natürlich muss ich Ihnen, Herr von Heusinger, auch Ihre Doppelzüngigkeit vor Augen führen. Für Sie ist es offenkundig völlig in Ordnung, dass ein bekennender und aktiver Linksextremer, der beste Kontakte zum gewaltbereiten Antifa-Milieu unterhält und mit mehr als unlauteren Methoden gegen uns agitiert, bei den Koblenzer Grünen eine leitende Funktion einnehmen darf. Ich rate Ihnen daher: Kehren Sie vor der eigenen Haustüre und gehen Sie gegen linksextreme Strukturen in Ihrer Partei vor, bevor Sie sich hier an wüsten Anschuldigungen beteiligen.“

Die Ratsfraktion der AfD Koblenz

Kinder- und Jugendliteraturtage 11.-17. November

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Auch in diesem Jahr finden wieder auf Initiative von Kultur- und Bildungsdezernentin PD Dr. Margit Theis-Scholz die Kinder- und Jugendliteraturtage Koblenz statt. Das diesjährige Motto lautet: „Los geht’s! Hier bewegt sich was.“

In der Woche vom 11.-17. November bewegt sich so einiges. Die Kinder und Jugendlichen dürfen sich auf rund 30 kostenfreie Veranstaltungen freuen. Denn Lesen ist nicht nur ein notwendiges Übel für die Schule, sondern kann auch in der Freizeit Spaß machen. Die Kinder- und Jugendliteraturtage beweisen das mit unterschiedlichen Lesungen, Workshops und Projekten, welche sich besonders an Kindergärten, Schulen und Schüler/innen jeder Jahrgangsstufe, aber auch Eltern und Lehrkräfte richten.

Eine Besonderheit gibt es in diesem Jahr: Am Samstag, den 16.11. findet von 10:00 und 15:00 Uhr in der Stadtbibliothek Koblenz eine Abschlussveranstaltung statt, die einiges zu bieten hat. Kinder können sich hier z.B. beim Produzieren von Hörspielen mit dem Handy ausprobieren oder bekommen während einer Yoga-Stunde um 13:00 Uhr ausgewählte Geschichten vorgelesen. Die Lesescouts des Max-von-Laue Gymnasiums bieten um 12:00 Uhr die Veranstaltung „Lesespaß beim Lesesport“ an und zum Abschluss liest passend zum Motto Boris Pfeiffer um 15:00 Uhr aus seinem Buch Kids - Bundesliga – Alarm“. Kostenlose Eintrittskarten hierfür sind bereits jetzt im 4. OG der Stadtbibliothek erhältlich.
Außerdem werden bei der Abschlussveranstaltung - so lange wie der Vorrat reicht –kostenlose Exemplare des Kinderbuches „Luzie & Lione – Ein Koblenz-Stadtführer für Kinder“ der Autorin Bine Voigt verteilt und ein Thementisch mit Leseempfehlungen zu „Bewegung und Lesen“ gestellt.

Aber nicht nur am Samstag, dem 16.11. werden vielfältige Aktionen geboten. Die Woche über finden neben speziellen Angeboten für Schulen mit rund 1.600 teilnehmenden Schüler/innen auch öffentliche Veranstaltungen für pädagogische Fachkräfte, Erziehungsberechtigte, Lernpaten und interessierte Erwachsene wie Kinder und Jugendliche statt, wie z.B. ein Vorleseworkshop für Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren des Fördervereins Lesen und Buch am Mittwoch, den 13. November von 16:30 – 18:00 Uhr in der Stadtbibliothek, ein U20-Poetry-Slam ebenfalls am Mittwoch den, den 13. November um 18:30 Uhr im Circus Maximus oder am Freitag, den 15. November um 19:30 Uhr eine Podiumsdiskussion der Koblenzer Initiative zur Leseförderung im Rathaus.   

Weitere Informationen zu den Kinder- und Jugendliteraturtagen Koblenz finden Sie unter: www.kinderundjugendliteraturtage.koblenz.de
Anmeldungen zu den Veranstaltungen richten Sie bitte an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Tel. 0261/ 129 1924.

Die Kinder- und Jugendliteraturtage werden vom Bildungsbüro des Kultur- und Schulverwaltungsamtes der Stadtverwaltung Koblenz, der Stadtbibliothek und der Buchhandlung Reuffel durchgeführt, gemeinsam mit vielen weiteren Kooperationspartnern, wie z.B. dem Förderverein Lesen und Buch.
Kultur- und Bildungsdezernentin PD Dr. Theis-Scholz freut sich über das vielfältige Veranstaltungsprogramm und betont, dass im Rahmen der Kinder- und Jugendliteraturtage in diesem Jahr auch Schiffslesungen für die Schülerinnen und Schüler der Grundschulen Kesselheim und Ehrenbreitstein ermöglicht werden.

Das Programm der Kinder- und Jugendliteraturtage wird insbesondere durch die finanzielle Unterstützung der Stiftung Zukunft der Sparkasse Koblenz und der PSD Bank möglich gemacht. Die Kultur- und Bildungsdezernentin dankt insbesondere auch dem Lions Club Koblenz sowie dem Lions Club Sophie von La Roche für deren Unterstützung.
Das Bildungsbüro Koblenz wurde im Jahr 2017 mit Unterstützung von Fördermitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gegründet. Als Koordinierungsstelle für Bildungsfragen arbeitet das Bildungsbüro Koblenz primär an der Vernetzung von Bildungsangeboten und Bildungsakteuren in Koblenz.

Kreisseniorenbeirat tagt am 5. Dezember

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KREIS MYK. Die öffentliche konstituierende Sitzung des neuen Kreisseniorenbeirats Mayen-Koblenz findet am Donnerstag, 5. Dezember, um 14 Uhr in Raum 126 in der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz, Bahnhofstraße 9, 56068 Koblenz statt.

Neben der Wahl der/des Vorsitzenden wer-den die ausgeschiedenen Mitglieder des bisherigen Kreisseniorenbeirates verabschiedet. Außerdem können die anwesenden Personen Themenvorschläge für die zukünftige Arbeit einbringen.

Anmeldung für Gäste und weitere Infos unter Tel. 0261/108-154 bei der Geschäftsstelle.

Landrat Saftig verleiht höchste Auszeichnung des Landkreises

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Sieben Persönlichkeiten und ein Verein erhalten Wappenteller

KREIS MYK. Es ist die höchste Auszeichnung, die im Landkreis Mayen-Koblenz verliehen wird: der Wappenteller. Geehrt werden damit traditionell jedes Jahr am 7. November, dem Geburtstag des Landkreises, Persönlichkeiten, die sich in der Region verdient gemacht haben. Als Dank für ihr herausragendes Engagement hat Landrat Dr. Alexander Saftig jetzt drei Frauen und vier Männern sowie einem Verein den Großen und Kleinen Wappenteller des Landkreises während einer Feierstunde im Kreishaus verliehen.

Mit dem Kleinen Wappenteller wurden Gisela Anheier aus Mülheim-Kärlich, Günther Bomm aus Bendorf, Rita Knott aus Andernach, Erich Pung aus Kirchwald und Ruth Rebell aus Ettringen geehrt. Der Große Wappenteller ging an Thomas Heuft aus Bell, Hajo Stuhlträger aus Bendorf und an den Verein „Heimat schmeckt!“. „Mayen-Koblenz ist reich an Persönlichkeiten, reich an Helden des Alltags. Unser Alltag wäre viel ärmer, wenn es solche Menschen wie Sie, liebe Preisträger, nicht gäbe“, sagte Landrat Saftig in seiner Rede und betonte stolz, dass es Menschen und Institutionen wie den Geehrten zu verdanken ist, dass der Landkreis so gut aufgestellt ist.

Die mit dem Kleinen Wappenteller ausgezeichnete Gisela Anheier aus Mülheim-Kärlich, so hob es der Kreischef hervor, ist kein Mensch, der im Vordergrund stehen will. Seit mittlerweile 27 Jahren ist sie Mitglied im Theater- und Heimatverein Fidelio in Mülheim-Kärlich und war sogar in den Jahren davor im Verein aktiv. Dabei steht Anheier nicht etwa auf der Bühne, sondern engagiert sich hinter den Kulissen bei all jenen Arbeiten, ohne die Veranstaltungen nie zustande kommen würden. Entschieden trägt sie so dazu bei, dass ein Heimatgefühl entsteht und die Menschen im Kreis Freude, Geselligkeit und Kultur erfahren.

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Hohe Hygienestandards für Klinken im Kampf gegen multiresistente Erreger

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Krankenhäuser im Landkreis MYK und der Stadt Koblenz zertifiziert

KREIS MYK. Verbesserte Hygiene verringert die Zahl von Infektionen. Das gilt insbesondere für Krankenhäuser. Acht von ihnen im Bereich des Gesundheitsamtes Mayen-Koblenz erfüllen sehr hohe hygienische Anforderungen und wurden nun zertifiziert. Speziell den gefährlichen multiresistenten Erregern (MRE) soll damit vorgebeugt werden.

„Pro Jahr kommt es in Deutschland durchschnittlich zu rund 500.000 Infektionen in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen“, weiß Dr. Jürgen Otten, Leiter des Gesundheitsamtes. „Davon gehen rund 300.000 auf multiresistente Erreger zurück.“ MRE ist ein Oberbegriff für Bakterienstämme, die gegenüber einer Vielzahl der gebräuchlichen Antibiotika inzwischen resistent geworden sind. Solche Infektionen sind nur noch schwierig und langfristig in den Griff zu bekommen“, sagt Otten.

Multiresistenzen finden sich bei vielen Bakterienarten. Das Problem: Wird die Resistenz festgestellt, dann dauert es lange, bis neue Antibiotika entwickelt und im Markt eingeführt sind. „Daher ist es enorm wichtig, der Ausbreitung multiresistenter Keime vorzubeugen. Dazu gehört die strikte Einhaltung der auf diese Keime abgestimmten Hygienevorschriften in Einrichtungen wie Krankenhäusern, Alters- und Pflegeheimen“, sagt der Leiter des Gesundheitsamtes. Auch muss zwischen den Einrichtungen eine Abstimmung erfolgen, wenn betroffene Patienten verlegt werden. Drittens muss man Risikogruppen auf MRE testen, beispielsweise bei der Aufnahme im Krankenhaus.

Bereits 2014 hatte das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung damit begonnen, ein regionales Netzwerk gegen MRE zu etablieren. Im Rahmen der Entwicklung dieses Netzwerks erfolgte im Jahr 2016 eine Erstzertifizierung von acht Krankenhäusern im Landkreis Mayen-Koblenz und in der Stadt Koblenz durch ein externes, auf medizinische Fragestellungen spezialisiertes Zertifizierungsunternehmen. Nun erfolgte die erfolgreiche  Re-Zertifizierung. Damit erfüllen alle Einrichtungen auch weiterhin die Anforderungen für das Qualitätssiegel des lokalen MRE/MRSA-Netzwerkes. Die Zertifikate sind für die nächsten drei Jahre gültig. Bei den Audits fiel außerdem auf, dass in der Gesamtschau die Anzahl der MRSA-infizierten Patienten rückläufig ist und die meisten der in den Krankenhäusern erfassten Infektionen bereits von den betroffenen Patienten ins Krankenhaus mitgebracht worden waren.

Zertifiziert wurden die BDH-Klinik Vallendar, vom Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein der Evangelische Stift und der Kemperhof in Koblenz sowie das St.-Elisabeth-Krankenhaus Mayen, vom Katholischen Klinikum Koblenz-Montabaur der Marienhof und das Brüderhaus, die Rhein-Mosel-Fachklinik Andernach und das St.-Nikolaus-Stiftshospital Andernach.

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