Samstag, 11. Juli 2020

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Migranten besuchen mit Beirat Haus der Geschichte

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KREIS MYK. Der Beirat für Migration und Integration des Landkreises Mayen-Koblenz und die AWO Rheinland haben gemeinsam mit Migranten und Ehrenamtlichen der Flüchtlingshilfe das Haus der Geschichte in Bonn besucht. Eine Vielzahl von Teilnehmern aus unterschiedlichen Ländern und Kulturen nahm an der ausgebuchten Exkursion teil.

Zeynep Begen, die Vorsitzende des Migrationsbeirates, unterstrich die Bedeutung der Exkursion: „Wir wollten den Ausflug nutzen, um mit den Migranten über die Deutsche Geschichte ins Gespräch zu kommen. Auch in Deutschland haben die Menschen im letzten Jahrhundert zwei Kriege erlebt, die von Not, Flucht, aber auch von Wiederaufbau geprägt waren. Den Menschen, die sich ehrenamtlich für die Flüchtlinge engagieren, wollten wir mit der Einladung zur Exkursion unseren Dank für das geleistete Engagement zeigen“. Nach einem gemeinsamen Mittagessen gab es eine weitere Führung durch den Botanischen Garten in Bonn. Mit vielen neuen Eindrücken und dankbar, an diesem Tag wieder neue Kontakte und Verbindungen geknüpft zu haben, trat die Reisegruppe die Rückfahrt an.

Hochschule Koblenz

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Start im Februar: 
„Datenschutz in sozialen Einrichtungen und Beratungsstellen“
des Instituts für Forschung und Weiterbildung (IFW)
der Hochschule Koblenz

KOBLENZ. Die europäische Datenschutzgrundverordnung (DGSVO) ist seit 25. Mai 2018 unmittelbar geltendes Recht in allen EU-Mitgliedstaaten. Doch welchen Einfluss hat dies auf die tägliche Arbeit in sozialen Einrichtungen? Im Februar 2020 können Interessierte im Rahmen der Weiterbildung „Datenschutz in Sozialen Einrichtungen und Beratungsstellen“ des Instituts für Forschung und Weiterbildung (IFW) der Hochschule Koblenz rechtliche Grundlagen des Datenschutzes kennenlernen. Die Module werden im „blended-learning“ gelehrt, das bedeutet, es wird eine zweitägige Präsenzveranstaltung in Koblenz und im Anschluss daran eine gruppenbasierte „Online-Lehre“ stattfinden.

Im digitalen Zeitalter müssen sich Organisationen der Sozialwirtschaft verstärkt mit dem Themen Datenschutz beschäftigen. In dem vom Institut für Forschung und Weiterbildung (IFW) der Hochschule Koblenz angebotenen Seminar soll es um die rechtlichen Grundlagen des Datenschutzes, wie Begriffe und Prinzipien des Datenschutzes, Benennung eines Datenschutzbeauftragten, Betroffenenrechte und Organisationspflichten gehen. Darüber hinaus sollen die Themenbereiche Datenschutzmanagement und -organisation die praktische Umsetzung eines Datenschutzkonzeptes erleichtern. In zwei kompakten Modulen werden alle zielgruppenrelevanten Themen des Datenschutzes intensiv erarbeitet.

Die Weiterbildung richtet sich an Beschäftigte aus allen Berufsfeldern und der Verwaltung der Sozialen Arbeit und Sozialwirtschaft. Der Kurs kostet 570 Euro (inkl. Gesetzessammlung). Für Rückfragen steht Sebastian Mooz telefonisch unter (0261) 9528239 oder per eMail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. zur Verfügung. Die Anmeldung erfolgt über die Homepage www.ifw-anmeldung.de.

Elf Akademikerinnen und Akademiker wurden im Koblenzer Rathaussaal feierlich geehrt

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Zum 27. Mal ist der Koblenzer Hochschulpreis verliehen worden. Ausgelobt wird dieser Preis von der Wirtschafts- und Wissenschaftsallianz Koblenz e. V.. Die Sparkasse Koblenz über ihre „Stiftung Zukunft“ sowie die Kreissparkasse Mayen haben – wie auch in den vergangenen Jahren – die stattlichen Preisgelder in Höhe von insgesamt 25.000 € zur Verfügung gestellt. Elf junge Akademikerinnen und Akademiker von Hochschulen aus der Region sowie vom Zentrum für Fernstudien im Hochschulverbund (ZFH) sind im Rahmen einer Festveranstaltung im Historischen Rathaussaal des Koblenzer Rathauses für ihre herausragenden Leistungen im Studium ausgezeichnet worden.

„Wir freuen uns, dass wir in diesem Jahr wieder viele engagierte junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit dem Koblenzer Hochschulpreis auszeichnen können. Erstmalig dabei sind Absolventinnen und Absolventen der Hochschule der Polizei Rheinland-Pfalz und der Hochschule der Deutschen Bundesbank. Die Möglichkeit, weitere Hochschulen berücksichtigen zu können, erfüllt uns auch mit Freude“, sagte Prof. Dr. Dr. Holger Zaborowski, Rektor der Philosophisch-Theologischen Hochschule Vallendar (PTHV), die in diesem Jahr Mitausrichter der Festveranstaltung ist. „Die ausgezeichneten Forschungsarbeiten sind innovativ und von hoher Relevanz für Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft. Sie zeigen, dass das Studienangebot und die Forschungsmöglichkeiten in unserer Region erstklassig sind. Viele junge Menschen kommen deshalb in unsere Region – und bleiben auch nach ihrem Abschluss hier. Unser besonderer Dank gilt den Förderern des Hochschulpreises. Mit ihrer Hilfe ist der Hochschulpreis zu einer Auszeichnung geworden, die weit über die Region oder den wissenschaftlichen Bereich hinaus Anerkennung erfährt.“
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SGD Nord: Land unterstützt Renaturierung in der VG Rhein-Mosel

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Mit 416.200 Euro unterstützt das Land Rheinland-Pfalz die von der Verbandsgemeinde Rhein-Mosel (Kreis Mayen-Koblenz) geplante Renaturierung des Eschbachs in Waldesch. Der Präsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord, Dr. Ulrich Kleemann, konnte VG-Bürgermeister Bruno Seibeld nun im Auftrag von Umweltministerin Ulrike Höfken den Förderbescheid überreichen.

„Durch die Renaturierung soll die biologische Durchgängigkeit des Bachs verbessert und naturnahe Strukturen geschaffen werden“, erklärte Dr. Kleemann. Über die „Aktion Blau Plus“ fördert das Land Gewässernaturierungen – wie in diesem Fall – mit bis zu 90 Prozent. Damit trage Rheinland-Pfalz entscheidend dazu bei, dass die Ziele der europäischen Wasserrahmenrichtlinie erfüllt werden.

Bürgermeister Seibeld freut sich über die große finanzielle Unterstützung und hofft, dass das für die Ortsgemeinde Waldesch wichtige Projekt nun möglichst bald starten kann. „Durch die Maßnahme erwarten wir uns insbesondere eine ökologische Aufwertung und eine Verbesserung der Durchgängigkeit des Gewässers, sodass bei Starkregenereignissen Verrohrungen keine Abflusshindernisse mehr darstellen“, so Seibeld.

Der Eschbach entspringt in einem Wäldchen südöstlich von Waldesch. Im Ort selbst ist der Verlauf des Bachs weitgehend als naturfern zu bezeichnen, teilweise fließt der Bach auch durch ein Rohr. Geplant ist nun, einen 845 Meter langen Abschnitt von der Ortslage bis zur Kläranlage zu renaturieren. So soll die Verrohrung im Ort auf einer Länge von 125 Metern entfernt und durch einen offenen, naturnahen Gewässerlauf ersetzt werden. Im weiteren Verlauf soll die Sohle des Gewässers angehoben und verbreitert werden. Dadurch will man Strukturen schaffen, die Tieren und Pflanzen einen geeigneten Lebensraum bieten. Zudem will man das Gewässer besser zugänglich machen. Auch Betonbefestigungen sollen entfernt werden.

Die SGD Nord wird das Projekt – in enger Abstimmung mit der Verbandsgemeindeverwaltung – unterstützen.

Unentbehrliche Unterstützung durch Beratungen bei Pflegebedürftigkeit

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Mitarbeiter der Pflegestützpunkte tauschten sich im Kreishaus aus

KREIS MYK. Pflegebedürftigkeit stellt die Betroffenen selbst und auch die Angehörigen oft vor große Herausforderungen. Eine große Hilfe in der Not sind dabei die sieben Pflegestützpunkte im Landkreis Mayen-Koblenz, an die sich alle Bürger kostenlos wenden können. Die Mitarbeiter der Pflegestützpunkte nutzten nun einen Vormittag, um im Rahmen ihrer quartalsmäßigen Arbeitsgemeinschaft den Austausch mit dem Ersten Kreisbeigeordneten Burkhard Nauroth zu suchen.

Nauroth stellte die Bedeutung der Pflegestützpunkte im gemeinsamen Gespräch heraus und dankte den Mitarbeitern für ihre wertvolle Tätigkeit: „Für uns als Landkreis und unsere Bürger ist eine ausgeprägte Beratungsstruktur von sehr großer Bedeutung. Die Mitarbeiter beraten umfassend und neutral und versuchen jeweils die individuell passende Lösung zu finden – sei es im ambulanten oder im stationären Bereich. Viele Mitarbeiter sind schon langjährig tätig und verfügen über einen enorm hohen Erfahrungsschatz.“

Zahlreiche Informationen zu den Pflegestützpunkten gibt es auf der Webseite des Landkreises www.kvmyk.de unter dem Stichwort „Hilfe und Pflege“. Dort sind alle Adressen und Telefonnummern sowie die zuständigen Mitarbeiter nach Standort aufgelistet. Auch der Kurzwegweiser „Was tun im Pflegefall“ steht dort zum Download bereit. Weitere Informationen bei Markus Eiden, Tel. 0261/108-154, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

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